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DE1248465B - Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Belichtungsmessgeraet und Wechselobjektiven - Google Patents

Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Belichtungsmessgeraet und Wechselobjektiven

Info

Publication number
DE1248465B
DE1248465B DEA35102A DEA0035102A DE1248465B DE 1248465 B DE1248465 B DE 1248465B DE A35102 A DEA35102 A DE A35102A DE A0035102 A DEA0035102 A DE A0035102A DE 1248465 B DE1248465 B DE 1248465B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aperture
camera
control
exposure
camera according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA35102A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA35102A priority Critical patent/DE1248465B/de
Priority to GB2473961A priority patent/GB969639A/en
Priority to FR867402A priority patent/FR1294550A/fr
Priority to CH804261A priority patent/CH392247A/de
Publication of DE1248465B publication Critical patent/DE1248465B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/20Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with change of lens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Einäugige Spiegelreflexkamera mit Belichtungsmeßgerät und Wechselobjektiven Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem eingebauten, ein Drehspulinstrument umfassenden Belichtungsmeßgerät und Wechselobjektiven, die je eine sich nach Auslösung unter Federwirkung auf den mittels eines kameraseitigen Einstellers bestimmten Blendenwert schließende Blende umfassen, wobei die Verbindung zwischen Einsteller und Objektivblende mittels einer Anschlagkupplung beim Ansetzen des Objektivs selbsttätig hergestellt wird.
  • Es ist eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven bekannt, bei der der Blendensteller nach der Kameraauslösung unter der Wirkung einer Blendenschließfeder so weit abläuft, bis er auf einen Anschlag eines von Hand einstellbaren Blendenvorwahlringes auftrifft. Zum öffnen der Blende dient ein Spannring, der mit dem Blendensteller über eine Anschlagkupplung verbindbar ist.
  • Eine derartige Anordnung ist für einäugige Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven, bei denen mindestens ein Belichtungsfaktor, insbesondere die Blende, selbsttätig eingestellt werden soll, nicht brauchbar, denn der Blendenvorwahlring kann nicht ohne Gefahr von Fehlbelichtungen oder Beschädigungen der Einstellgetriebekette bzw. des Belichtungsmeßgerätes im Augenblick der Aufnahme auf den richtigen Wert eingestellt werden, weil damit gerechnet werden muß, daß der Benutzer der Kamera den selbsttätigen Ablauf des Blendenvorwahlringes mit den Fingern der die Kamera haltenden Hand hemmt oder verhindert.
  • Bei Kameras mit fest eingebauten Objektiven ist es zwar bekannt, den Blendensteller unmittelbar vor der Aufnahme gegen ein mittels einer Abtastvorrichtung vom Belichtungsmeßgerät gesteuertes Stellglied anlaufen zu lassen. Hier sind die Anordnungen jedoch so getroffen, daß sich die Möglichkeit eines Auswechselns des Objektivs zusammen mit der Blende zumindest nur mit sehr großem zusätzlichem Aufwand verwirklichen ließe.
  • Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung, eine Kamera der eingangs genannten Gattung so auszugestalten, daß sich mit einem unverwickelten Aufbau eine selbsttätige Belichtungsregelung verwirklichen läßt und gleichzeitig jederzeit in einfachster Weise ein Auswechseln der Wechselobjektive möglich ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zur selbsttätigen Einstellung mindestens eines Belichtungswertes, insbesondere des Blendenwertes, ein mit einer an sich bekannten Abtastvorrichtung für einen beweglichen Anschlag des Drehspulinstrumentes in Verbindung stehendes, an der Kamera gelagertes Steuerglied vorgesehen ist und das Steuerglied mittels des beweglichen, unter der Wirkung der Schließfeder stehenden Blendenstellers gegen ein kameraseitig angeordnetes Spann- und Auslöseglied <=eführt ist.
  • Vorzugsweise ist das Steuerglied als konzentrisch zum Objektiv drehbarer Ring ausgebildet und trägt einen Anschlag, der mittels eines beim Ansetzen des Wechselobjektivs in die Wirkstellung gelangenden Ansatzes am Blendensteller entgegen der Richtung der Spannbewegung gegen einen Lappen des ringförmigen Spann- und Auslösegliedes geführt ist.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das Drehspulinstrument zur Berücksichtigung mindestens eines weiteren Belichtungswertes, insbesondere des Filmempfindlichkeitswertes, einstellbar angeordnet.
  • Erfindungsgemäß kann das Steuerglied mit dem Blendensteller kuppelbar sein und der Belichtungszeitsteller über ein Getriebe mit dem verdrehbar angeordneten Drehspulinstrument in Antriebsverbindung stehen. Die Anordnung kann jedoch auch so getroffen sein, daß der Verschlußzeitstellring fest mit dem dem Steuerglied nachstellbaren Blendensteller verbunden ist.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist neben dem Steuerglied ein von Hand betätigbarer, in eine zusätzliche Einstellage für selbsttätige Belichtungsregelung überführbarer Blendenvorwähler vorgesehen. Vorteilhaft steuert der Blendenvorwähler einen Schalter zum Kurzschließen der Fotozelle des Belichtungsmeßgerätes in der Einstellage für Handeinstellung. Vorzugsweise steht der bewegliche Anschlag des Drehspulinstrumentes bei kurzgeschlossenem Instrument unabhängig von der Stellung des Instrumentes außerhalb des wirksamen Bereiches der Abtastkurve.
  • Nach einer zusätzlichen Ausgestaltung der Erfindung ist die Abtastkurve mittels einer gesonderten schwachen Stellfeder gegen den beweglichen Anschlag des Drehspulinstrumentes führbar, wobei das Übertragungsgetriebe zwischen der Abtastkurve und dem Steuerglied zur Vermeidung einer Verstellung der Abtastkurve unmittelbar unter der Wirkung der Blendenschließfeder einen Leerhub aufweist. Zweckmäßig weist zur Erzielung des Leerhubes ein Glied des Übertragungsgetriebes, beispielsweise ein Übertragungsschieber, zwei mit Abstand voneinander angeordnete Steuerflächen auf, von denen die eine während der Einstellbewegung der Belichtungswertsteller und die andere während der Abhebebewegung der Abtastkurve vom beweglichen Anschlag wirksam ist.
  • Neben einem einfachen, funktionssicheren Aufbau ergibt sich bei Anwendung der Erfindung der weitere Vorteil, daß keine größeren konstruktiven Änderungen der bereits vorhandenen Kameras mit eingebautem Belichtungsmeßgerät notwendig sind. Die Wechselobjektive können darüber hinaus sogar völlig unverändert beibehalten werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben. Es zeigt F i g. 1 die erfindungsgemäß wesentlichen Teile einer Kamera, bei der nach Vorwahl der Belichtungszeit bei jeder Aufnahme die Blende selbsttätig eingestellt wird, in einer perspektivischen Darstellung, F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in F i g. 1 und F i g. 3 die erfindungsgemäß wesentlichen Teile einer Kamera, bei der sowohl die Belichtungszeit als auch die Blende selbsttätig eingestellt werden, in einer der F i g. 1 entsprechenden Wiedergabe.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 und 2 ist das Wechselobjektiv insgesamt mit 1 bezeichnet. Das Wechselobjektiv 1 ist dabei in an sich bekannter, nicht näher dargestellter Weise beispielsweise mittels einer Bajonettverbindung an einen kamerafesten Tubus 2 ansetzbar. Das Wechselobjektiv 1 umfaßt neben Linsen 3 einen festen Blendenlamellen-Lagerring 4. Der Lagerring 4 trägt Stifte 5, um die Blendenlamellen 6 schwenkbar angeordnet sind. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist lediglich in F i g. 1 eine Blendenlamelle wiedergegeben. In jede der Blendenlamellen 6 ist ein Steuerschlitz 7 eingeschnitten, in den ein Stift 8 eines beweglichen Blendenstellers 9 eingreift.
  • Der Blendensteller 9 trägt weiterhin einen Stift förmigen Ansatz 10, an dem das eine Ende einer Schließfeder 11 befestigt ist, deren anderes Ende an einem Stift 12 des Blendenlamellen-Lagerringes 4 angeschlossen ist. Die Schließfeder 11 hat dabei das Bestreben, den Blendensteller 9 in Richtung des Pfeils a zu verdrehen und dabei die Blendenlamellen 6 um die Stifte 5 so zu schwenken, daß die Blende geschlossen wird. Am Blendensteller 9 ist ferner ein sich in Richtung der optischen Achse erstreckender stiftförmiger Ansatz 13 vorgesehen, über den - wie nachstehend noch näher beschrieben wird - die Stellbewegung des Blendenstellers 9 in Richtung des Pfeils a entsprechend den Lichtverhältnissen begrenzt werden kann.
  • Innerhalb des kamerafesten Tubus 2 ist frei drehbar ein Steuerring 14 gelagert. Der Steuerring 14 trägt einen sich in radialer Richtung erstreckenden Anschlag 15. Der Anschlag 15 ist dabei so angeordnet, daß er nach dem Ansetzen des Wechselobjektivs 1 in den Weg des Ansatzes 13 hineinragt, den dieser Ansatz beim Schließen der Blende zurücklegt.
  • Der Steuerring 14 ist weiterhin mit einer Verzahnung 16 versehen, in die ein Ritzel 17 eingreift, das mit einer Verzahnung 18 eines übertragungsschiebers 19 kämmt. Der Übertragungsschieber 19 ist mittels zweier Stifte 20, 20 a, die in je ein Langloch 21 bzw. 21 a des Schiebers 19 eingreifen, geradlinig in und entgegen der Richtung des Pfeils b verschiebbar geführt. In eine abgewinkelte Lasche 22 des Schiebers 19 ist weiterhin ein Langloch 23 eingeschnitten. In das Langloch 23 greift ein Stift 24 eines um eine kamerafeste Achse 25 schwenkbar angeordneten Trägers 26 für eine Abtastkurve 27. Die in Richtung des Pfeils b befindliche Begrenzung des Langloches 23 bildet dabei eine Steuerfläche 23 a, die während der Bewegung des Schiebers 19 entgegen der Richtung des Pfeils b wirksam ist und mittels der der Stift 24 und damit der Träger 26 entgegen der Wirkung einer Stellfeder 28 so weit verschwenkt werden können, daß die Abtastkurve 27 von einem über einem festen Gegenlager 29 spielenden, zeigerförmigen Anschlag 30 eines Drehspulinstrumentes 31 abgehoben wird. Die gegenüberliegende Begrenzung des Langloches 23 bildet dagegen eine Steuerfläche 23 b, die während der Bewegung zur Einstellung des Blendenstellers 9, bei der sich der Schieber 19 in Richtung des Pfeils b verstellt und bei der der Träger 26 mit der Abtastkurve 27 unter der Wirkung der Stehfeder 28 gegen den Anschlag 30 geführt wird, wirksam ist.
  • Gleichachsig zum Steuerring 14 ist weiterhin innerhalb des Tubus 2 drehbar ein Spann- und Auslöseglied 32 mit einem abgewinkelten Lappen 33 geführt. Der Lappen 33 befindet sich dabei, in Richtung des Pfeils a gesehen, vor dem Anschlag 15 des Steuerringes 14. Das Spann- und Auslöseglied 32 ist weiterhin mit einer Verzahnung 34 versehen, in die ein fest auf eine Steuerwelle 35 aufgesetztes Ritzel 36 eingreift. Über die Welle 35 wird das Spann- und Auslöseglied 32 in an sich bekannter Weise beim Filmtransport entgegen der Richtung des Pfeils a verstellt, so daß die Blende voll geöffnet wird, und unmittelbar vor der Auslösung des Verschlusses zur Belichtung des Filmes in Richtung des Pfeils a gedreht, so daß sich die Blende unter der Wirkung der Feder 11 schließen kann.
  • Konzentrisch zum Steuerring 14 ist weiterhin am Außenumfang des Tubus 2 drehbar ein Blendenvorwähler 37 gelagert, der eine mit einer kamerafest angeordneten Marke 73 zusammenwirkende Blendenwertskala 72 aufweist. Der Blendenvorwähler 37 trägt einen unabhängig vom Anschlag 15 verstellbaren Anschlag 38, der ebenfalls mit dem Ansatz 13 des Blendenstellers 9 zusammenwirken kann. Der Blendenvorwähler 37 ist weiterhin an seinem Innenumfang mit einem Steuernocken 39 versehen, dessen Länge der Länge des Einstellweges des Blendenvorwählers bei Verstellung von dem größten auf den kleinsten Blendenwert entspricht. Der Steuernocken 39 wirkt mit einem Schalter 40 zusammen, über den eine Fotozelle 41, die mit dem Drehspulinstrument über Leitungen 42,42a in Verbindung steht, kurzgeschlossen werden kann. Innerhalb des Tubus 2 ist weiterhin konzentrisch zur optischen Achse drehbar ein Belichtungszeit-Stellring 43 mit einer Belichtungszeit-Steuerkurve 44 angeordnet, die mit einem Steuerstift 45 eines Zeit regelwerkes zusammenwirkt. Das Zeitregelwerk ist dabei in an sich bekannter Weise ausgebildet und befindet sich innerhalb eines Verschlußgehäuses 46. Zur Einstellung weist der Belichtungszeit-Stellring 43 eine abgewinkelte radiale Lasche 47 auf, die in eine Ausnehmung 48 eines neben dem Blendenvorwähler 37 am Außenumfang des Tubus 2 drehbar gelagerten Belichtungszeit-Einstellringes 49 eingreift. Der Belichtungszeit-Einstellring 49 bildet dabei zusammen mit dem Belichtungszeit-Stellring 43 den Belichtungszeitsteller.
  • Am Belichtungszeit-Stellring 43 ist weiterhin eine Verzahnung 50 vorgesehen, in die ein um eine kamerafeste Achse 51 drehbar gelagertes Ritzel 52 eingreift. Das Ritze152 kämmt seinerseits mit einer mittels kamerafester Stifte 53, 53 a und Langlöchern 54, 54 a geradlinig verschiebbar angeordneten Zahnstange 55. Mit der Zahnstange 55 wirkt ein weiteres, um eine kamerafeste Achse 56 drehbar gelagertes Ritzel57 zusammen, dessen Zahnbreite die Breite der Zähne der Zahnstange 55 übersteigt und das gleichzeitig in eine rechtwinklig zur Zahnstange 55 geführte weitere Zahnstange 58 eingreift. Die Zahnstange 58 trägt an einem abgewinkelten Arm 59 eine zusätzliche Verzahnung 60, in die ein Zahnrad 61 eingreift. Das Zahnrad 61 ist starr mit einer Achse 62 verbunden, die in nicht näher dargestellter Weise in kamerafesten Lagern drehbar angeordnet ist. Am Zahnrad 61 ist weiterhin fest ein Bügel 63 angeschlossen. Der Bügel 63 umgreift das gleichachsig zum Zahnrad 61 an diesem frei verdrehbar gelagerte Drehspulinstrument 31. Der oberhalb des Instrumentes 31 befindliche Teil des Bügels 63 weist eine Reihe von Bohrungen 64 auf, die auf einem Kreisbogen um eine weitere Bohrung 65 des Bügels 63 angeordnet sind. Durch die Bohrung 65 ist ein Zapfen 66 geführt, der einerseits starr am Drehspulinstrument 31 angeschlossen ist und andererseits ein Filmempfindlichkeits-Einstellrad 68 trägt. Das Einstellrad 68 ist mit einem Raststift 69 versehen, der unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder in eine der Bohrungen 64 eingreifen kann. Das Einstellrad 68 ist dabei außerhalb des Kameragehäuses frei zugänglich angeordnet. Auf einer Fläche 70 des Bügels 63 sind weiterhin mehrere Marken 70 a, 70 b, 70 c angeordnet, die mit einer auf dem Einstellrad 68 aufgetragenen Filmempfindlichkeitswertskala 71 zusammenwirken können. Die Marken 70 a, 70 b, 70 c sind entweder unterschiedlich gefärbt oder unterschiedlichen Blendenwertangaben zugeordnet, die jeweils dem größten öffnungsverhältnis eines der mit der Kamera zu verwendenden Wechselobjektive entsprechen. Zweckmäßig sind die Welle 62, der Zapfen 66 sowie die Drehachse der Drehspule, die den Anschlag 30 trägt, gleichachsig angeordnet.
  • Zur Durchführung einer Aufnahme mit selbsttätiger Belichtungsregelung läuft die Steuerwelle 35 nach Betätigung des Auslösers in Richtung des Pfeils c ab und nimmt hierbei über das Ritzel 36 und die Verzahnung 34 das Spann- und Auslöseglied 32 in Richtung des Pfeils a mit. Der Blendensteller 9 kann sich daher nunmehr unter der Wirkung der Schließfeder 11 in der gleichen Richtung drehen. über den Ansatz 13 und den Anschlag 15 folgt der Steuerring 14 dieser Bewegung. Die Verdrehung des Steuerringes 14 ruft über die Verzahnung 16, das Ritzel 17 und die Verzahnung 18 eine Verstellung des Übertragungsschiebers 19 in Richtung des Pfeils b hervor. Hierbei folgt zunächst der Stift 24 der Steuerfläche 23 a, bis der Träger 26 der Abtastkurve 27 unter der Wirkung der Stellfeder 28 gegen den beweglichen, sich am Gegenlager 29 abstützenden Anschlag 30 aufläuft und hierdurch an einer weiteren Verstellung gehindert wird. Der Träger 26 und damit der Stift 24 nehmen nunmehr eine Lage ein, die der vom Belichtungsmeßgerät ermittelten Helligkeit entspricht. Beim weiteren Ablauf des Blendenstellers 9 und des Steuerringes 14 in Richtung des Pfeils a trifft unmittelbar nach dem Auflaufen der Abtastkurve 27 auf den Anschlag 30 die Steuerkante 23 b auf den Stift 24 und verhindert dadurch eine weitere Verstellung des übertragungsgetriebes 19, 17 sowie des Stellringes 14 und damit über den Anschlag 15 und den Ansatz 13 eine weitere Drehung des Blendenstellers 9. Die Blendenlamellen 6 nehmen daher nunmehr ebenfalls eine der gemessenen Helligkeit entsprechende Lage ein. Am Ende der Bewegung der Steuerwelle 35 und damit des Spann- und Auslösegliedes 32 werden in an sich bekannter Weise die Verschlußlamellen, die unmittelbar nach der Auslösung geschlossen worden sind, zur Belichtung des Filmes entsprechend der eingestellten Zeit geöffnet und anschließend geschlossen.
  • Beim folgenden Filmtransport wird die Steuerwelle 35 entgegen der Richtung des Pfeils c gedreht und dadurch das Spann- und Auslöseglied 32 wiederum entgegen der Richtung des Pfeils a in die in F i g. 1 wiedergegebene Stellung überführt. Hierbei werden über den Anschlag 15 und den Ansatz 13 der Steuerring 14 sowie der Blendensteller 9 ebenfalls in ihre Ausgangslagen zurückgeführt und somit die Blende voll geöffnet.
  • Zur Veränderung der Belichtungszeit kann vor Durchführung einer Aufnahme der Belichtungszeit-Einstellring 49 gedreht werden. Dieser Bewegung folgt der Belichtungszeit-Stellring 43 und damit über die Belichtungszeit-Steuerkurve 44 der Steuerstift 45 des Zeitregelwerkes, Gleichzeitig wird über das Getriebe 52, 54, 57, 58, 59 und 60 das Zahnrad 61 gedreht. Da das Zahnrad 61 starr mit dem Bügel 63 verbunden ist und dieser über die Rastverbindung 64, 69 sowie das Filmempfindlichkeits-Einstellrad 68 fest mit dem Drehspulinstrument 31 gekuppelt ist, ruft die Drehung des Zahnrades 61 auch eine Drehung des Drehspulinstrumentes 31 hervor. Hierdurch wird bei gleichbleibender Helligkeit die Lage des beweglichen Anschlages 30 gegenüber der Abtastkurve 27 verändert und somit die vorgewählte Belichtungszeit berücksichtigt.
  • Zur Einstellung der Filmempfindlichkeit wird das Filmempfindlichkeits-Einstellrad 68 so weit in Richtung des Pfeils d gegen die Wirkung einer nicht dargestellten Rückholfeder verschoben, daß der Raststift 69 aus einer der Bohrungen 64 austritt. Nunmehr kann das Filmempfindlichkeits-Einstellrad 68 gedreht werden, bis der gewünschte Filmempfindlichkeitswert der Skala 71 der dem zu benutzenden Objektiv entsprechenden Marke 70 a, 70 b oder 70 c gegenübersteht. Bei dieser Einstellung wird das Filmempfindlichkeits-Einstellrad 68 zusammen mit dem Zapfen 66 und dem Drehspulinstrument 31 gegenüber dem Bügel 63 verstellt. Auch diese Einstellung hat daher bei gleichbleibender Helligkeit und unveränderter Einstellung der Belichtungszeit eine Veränderung der Lage des Anschlages 30 gegenüber der Abtastkurve 27 zur Folge.
  • Soll mit der Kamera eine Aufnahme ohne selbsttätige Belichtungsregelung durchgeführt werden, so wird der Blendenvorwähler 37 so weit verstellt, bis der gewünschte Wert der Blendenskala 72 der Marke 73 gegenübersteht. Hierdurch wird zunächst der Anschlag 38 in den Weg des Ansatzes 13 und des Anschlages 15 geführt, den diese Teile bei Auslösung einer Aufnahme zurücklegen. Gleichzeitig wird über den Steuernocken 39 der Schalter 40 geschlossen. Die Fotozelle 41 ist nunmehr kurzgeschlossen, und das Drehspulinstrument 31 erhält keinen Strom. Infolgedessen fällt der bewegliche Anschlag 30 in die Nullstellung zurück. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß unabhängig von der vorgewählten Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit der Bereich, in dem der Anschlag 30 in der Nullstellung steht, sich außerhalb des Schwenkbereiches der Abtastkurve 27 befindet.
  • Wird nunmehr eine Aufnahme ausgelöst, so dreht sich die Steuerwelle 35 wiederum in Richtung des Pfeils c und bewirkt dadurch eine Schwenkung des Spann- und Auslösegliedes 32 mit dem Lappen 33 in Richtung des Pfeils a. Ebenso wie auch in der Einstellage für selbsttätige Belichtungsregelung folgen der Drehung des Lappens 33 der Steuerring 14 und der Blendensteller 9. Die Drehung dieser beiden Teile wird jedoch nunmehr durch den Anschlag 38 begrenzt. Die Abtastvorrichtung ist dagegen unwirksam, da sich der bewegliche Anschlag 30 außerhalb des Schwenkbereiches der Abtastkurve 27 befindet und infolgedessen der Träger 26 bis zur Anlage am Gegenlager 29 schwenken kann. Der Anschlag 15 des Steuerringes 14 kann daher mit Sicherheit den Anschlag 38 des Blendenvorwählers 37 auch bei Vorwahl eines extremen Blendenwertes erreichen.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 weicht von der Anordnung gemäß F i g. 1 und 2 im wesentlichen dadurch ab, daß auch die Verschlußzeit selbsttätig gesteuert werden kann. Hierzu ist am Blendensteller 9 ein sich in axialer Richtung erstreckender Kupplungsstift 80 vorgesehen, der einen kreisförmig gebogenen Schlitz 81 im Steuerring 14 frei durchsetzt und in eine Aussparung 82 des Belichtungszeitstellringes 43 eingreift. Diese Kupplung ersetzt die gemäß der Ausführungsform nach F i g. 1 und 2 vorgesehene Getriebeverbindung 50 bis 61, über die eine Vorwahl der Belichtungszeit erfolgen konnte. Das Drehspulinstrument 31 ist nunmehr lediglich zur Einstellung der Filmempfindlichkeit verdrehbar angeordnet. Hierzu trägt das Drehspulinstrument einen Zapfen 83, auf den ein Filmempfindlichkeits-Einstellrad 84 fest aufgesetzt ist. Auf der Oberseite des von außen zugänglichen Filmempfindlichkeits-Einstellrades 84 ist wiederum eine Skala 85 mit Filmempfindlichkeitswerten aufgetragen, die mit drei auf einem kamerafesten Träger 86 angeordneten Marken 86a, 86b, 86c, die wiederum unterschiedlichen Wechselobjektiven zugeordnet sind, zusammenwirken.
  • Zur Durchführung von Einstellungen von Hand trägt der Blendenvorwähler 37 nunmehr eine Skala 87 auf die Lichtwerte sowie ein Symbol für die Einstellage für automatische Belichtungsregelung, die aufgetragen sind und mit einer kamerafesten Marke 88 zusammenwirkt.
  • Sofern bei dieser Anordnung Wert darauf gelegt wird, daß die Belichtungszeit und die Blende einzeln von Hand eingestellt werden können, wird der Kupplungsstift 80 derart axial verschiebbar angeordnet, daß er bei Einstellung des Blendenvorwählers auf selbsttätige Belichtungsregelung in die Aussparung 82 eingreift, bei Verdrehung des Blendenvorwählers 37 jedoch außer Eingriff mit dieser Aussparung kommt. Hierzu könnte beispielsweise am Blendenvorwähler 37 eine in axialer Richtung wirksame Schrägfläche vorgesehen sein, die bei überführung des Blendenvorwählers 37 in die Einstelllage für Handbedienung den Stift 80 aus der Aussparung 82 axial herausschiebt. Zur Betätigung des Belichtungszeit-Stellringes 43 von Hand ist dann wiederum ebenso wie bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 und 2 ein Belichtungszeit-Einstellring vorzusehen.
  • Die Funktion der Anordnung gemäß F i g. 3 stimmt im wesentlichen mit der Funktion der Ausführungsform gemäß F i g. 1 und 2 überein, so daß eine nochmalige Erläuterung entfallen kann. Abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel wird lediglich im Augenblick der Drehung der Steuerwelle 35 in Richtung des Pfeils c über das Spann- und Auslöseglied 32 und den Lappen 33 nicht nur der Steuerring 14 und der Blendeneinsteller 9 in Richtung des Pfeils a verstellt, sondern dieser Verstellung folgt infolge der Kupplung über den Kupplungsstift 80 und die Aussparung 82 auch der Belichtungszeit-Stellring 43. In gleicher Weise wird diese Stellring 43 bei der Rückdrehung der Steuerwelle 35 mitgenommen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere können auch anders aufgebaute Abtastvorrichtungen Verwendung finden.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit einem eingebauten, ein Drehspulinstrument umfassenden Belichtungsmeßgerät und Wechselobjektiven, die je eine sich nach Auslösung unter Federwirkung auf den mittels eines kameraseitigen Einstellers bestimmten Blendenwert schließende Blende umfassen, wobei die Verbindung zwischen Einsteller und Objektivblende mittels einer Anschlagkupplung beim Ansetzen des Objektivs selbsttätig hergestellt wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß zur selbsttätigen Einstellung mindestens eines Belichtungswertes, insbesondere des Blendenwertes, ein mit einer an sich bekannten Abtastvorrichtung für einen beweglichen Anschlag (30) des Drehspulinstruments (31) in Verbindung stehendes, an der Kamera gelagertes Steuerglied (14) vorgesehen. ist und das Steuerglied (14) mittels des beweglichen, unter der Wirkung der Schließfeder (11) stehenden Blendenstellers (9) gegen ein kameraseitig angeordnetes Spann- und Auslöseglied (32) geführt ist.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließfeder (11) der Blende über das Steuerglied (14) die Getriebekette (17, 19) zur Abtastvorrichtung antreibt.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (14) als konzentrisch zum Objektiv drehbarer Ring ausgebildet ist und einen Anschlag (15) trägt, der mittels eines beim Ansetzen des Wechselobjektivs (1) in die Wirkstellung gelangenden Ansatzes (13) am Blendensteller (9) entgegen der Richtung der Spannbewegung gegen einen Lappen (33) des ringförmigen Spann- und Auslösegliedes (32) geführt ist.
  4. 4. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehspulinstrument (31) zur Berücksichtigung mindestens eines weiteren Belichtungswertes, insbesondere des Filmempfindlichkeitswertes, einstellbar angeordnet ist.
  5. 5. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (14) mit dem Blendensteller (9) kuppelbar ist und der Belichtungszeiteinsteller (43, 49) über ein Getriebe (50 bis 61) mit dem drehbar angeordneten Drehspulinstrument (31) in Antriebsverbindung steht.
  6. 6. Kamera nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Belichtungszeit-Stellring (43) fest mit dem dem Steuerglied (14) nachstellbaren Blendensteller (9) verbunden ist.
  7. 7. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Steuerglied (14) ein von Hand betätigbarer, in eine zusätzliche Einstellage für selbsttätige Belichtungsregelung überführbarer Blendenvorwähler (37) vorgesehen ist. B.
  8. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenvorwähler (37) einen Schalter (40) zum Kurzschließen der Fotozelle (41) des Belichtungsmeßgerätes in der Einstelllage für Handeinstellung steuert.
  9. 9. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Anschlag (30) des Drehspulinstruments (31) bei kurzgeschlossenem Instrument unabhängig von der Stellung des Instruments außerhalb des wirksamen Bereiches der Abtastkurve (27) steht.
  10. 10. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastkurve (27) mittels einer gesonderten schwachen Stellfeder (28) gegen den beweglichen Anschlag (30) des Drehspulinstruments (31) führbar ist und das Übertragungsgetriebe (17 bis 22) zwischen der Abtastkurve (27) und dem Steuerglied (14) zur Vermeidung einer Verstellung der Abtastkurve (27) unmittelbar unter der Wirkung der Blendenschließfeder (11) einen Leerhub aufweist.
  11. 11. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glied des übertragungsgetriebes (17 bis 22), beispielsweise ein Übertragungsschieber (19), zur Erzielung des Leerhubes zwei mit Abstand voneinander angeordnete Steuerflächen (23 a, 23 b) aufweist, von denen die eine Steuerfläche (23 b) während der Einstellbewegung der Belichtungswertsteller (z. B. 9) und die andere während der Abhebebewegung der Abtastkurve (27) vom beweglichen Anschlag (30) wirksam ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1062109; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1783 066; österreichische Patentschrift Nr. 153 897.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT153897B (de) * 1935-03-09 1938-07-25 Heinrich Blechner Anordnung zur selbsttätigen Belichtungsregelung bei photographischen Apparaten u. dgl.
DE1783066U (de) * 1958-11-26 1959-02-12 Friedrich Wilhelm Dipl Deckel Anordnung zur blendeneinstellung an lichtbildaufnahmegeraeten.
DE1062109B (de) * 1957-01-24 1959-07-23 Gauthier Gmbh A Photographische Kamera

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