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DE1248333B - Vorrichtung zur Zerstoerungspruefung von Kollisionsschutzbauteilen von Schiffen - Google Patents

Vorrichtung zur Zerstoerungspruefung von Kollisionsschutzbauteilen von Schiffen

Info

Publication number
DE1248333B
DE1248333B DE1966G0046466 DEG0046466A DE1248333B DE 1248333 B DE1248333 B DE 1248333B DE 1966G0046466 DE1966G0046466 DE 1966G0046466 DE G0046466 A DEG0046466 A DE G0046466A DE 1248333 B DE1248333 B DE 1248333B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
model
bending beam
bending
ship
ships
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966G0046466
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Woisin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KERNENERGIEVERWERT GES fur
Schiffahrt M B H
Original Assignee
KERNENERGIEVERWERT GES fur
Schiffahrt M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KERNENERGIEVERWERT GES fur, Schiffahrt M B H filed Critical KERNENERGIEVERWERT GES fur
Priority to DE1966G0046466 priority Critical patent/DE1248333B/de
Publication of DE1248333B publication Critical patent/DE1248333B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/30Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying a single impulsive force, e.g. by falling weight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Aerodynamic Tests, Hydrodynamic Tests, Wind Tunnels, And Water Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Zerstörungsprüfung von Kollisionsschutzbauteilen von Schiffen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zerstörungsprüfung von Kollisionsschutzbauteilen von Schiffen, bei dem das durch einen im wesentlichen quer zur Fläche erfolgenden Stoß zu untersuchende Modell des zu prüfenden Schiffsteiles relativ zu einer Stoßeinrichtung von großer Standfestigkeit undloder großer Trägheit bewegt wird.
  • Mit Zerstörungsprüfungen von Modellen der Kollisionsschutzbauteile bezweckt man, die Wirksamkeit verschiedener Anordnungen im Fall einer Schiffskollision zu prüfen. Solche Kollisionsschutzeinriclltungen sind von ganz besonderer Bedeutung bei Reaktorschiffen. Es ist üblich, ein Seitenwandmodell, das höchstens über eine halbe Schiffsbreite der Wirklichkeit maßstabsgerecht nachgebaut ist, in seiner Längsrichtung zu verspannen und in seiner Querrichtung gegen einen Stützbock oder einen beschwerten Wagen unmittelbar oder mittels einer einfachen Zwischenplatte oder auch mittels Bleiunterfütterung abzustützen. Bei der Prüfung erfolgt in Querrichtung ein Stoß mit einem Bugmodell mit einer bestimmten erforderlichen Energie. Die zu beaufschlagenden Seitenwandmodelle werden üblicherweise in Längsrichtung verspannt. Dies geschieht mit Verschraubungen oder anderen festen Verbindungen, vor allem der Außenhaut mit steifen Querscheiben und/oder mit Spannrahmen. Manchmal werden die Verschraubungen mit elastischen Zwischengliedem, z. B. Gummiunterlegscheiben oder Tellerfedern, kombiniert, um die Nachgiebigkeit und Steifigkeit der anschließenden Schiffsbauteile, insbesondere der Außenhaut, zu berücksichtigen.
  • Die Erfahrung zeigt, daß mit den herkömmlichen Vorrichtungen die in der Praxis vorhandenen Eigenschaften des zu untersuchenden Schiffes nur schlecht oder gar nicht nachgebildet werden können. Es ist aber sehr wichtig, daß die Außenhaut und die anderen Längs verbände des Modells an der Stoßstelle das gleiche mechanische Verhalten zeigen wie in der Wirklichkeit. Ob der Augenblick eines Bruches der Außenhaut früher oder später erfolgt, ist entscheidend für die Größe der von ihr aufnehmbaren Verformungsarbeit, d. h. ihres Anteils an der Stoßenergie. Die bisher üblichen Verbindungen der Außenhaut und anderer Bauteile des Seitenwandmodells sind vor allem deshalb ungeeignet, weil sie Zug einleiten, während in Wirklichkeit infolge der Durehbiegung des gerammten Schiffes auf der gestoßenen Schiffsseite Druck eingeleitet wird. Rein örtlich kann an der Stoßstelle zwar Zug herrschen, doch nicht in der größeren Entfernung an den Rändem des Modells. Äußerst unzweckmäßig ist bei her- kömmlichen Versuchseinrichtungen auch, daß die Krümmung des Modells nicht wie in der Wirklichkeit infolge der Schiffsbiegung erzeugt wird, sondern vielmehr durch die überwiegend unmittelbare Weiterleitung der Stoßkraft an der Rückseite des Seitenwandmodells durch eine satte Abstützung gerade vermieden wird.
  • Um die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen und eine Zerstörungsprüfung von Kollisionsschutzbauteilen zu ermöglichen, die den praktischen Bedingungen am Schiff besser entspricht, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Modell in einen Biegeträger einzusetzen. Die Beaufschlagung des das Modell enthaltenden Biegeträgers ist auf verschiedene Weise möglich. So kann gemäß einer ersten Ausführungsform der Biegeträger im wesentlichen stationär angeordnet und an seinen Enden auf Widerlagern abgestützt sein. Ferner ist es möglich, den Biegeträger in seiner Mitte auf einem abgebremsten Wagen abzustützen und an seinen Enden mit trägen Massen zu versehen. Wenn man gemäß einer dritten Ausführungsform den Biegeträger auf einem gegen über einer im wesentlichen stationären Stoßvorrichtung zu beschleunigenden Wagen in seiner Mitte unterstützt, können an den Enden des Biegeträgers angeordnete träge Massen auch hier die gewünschte Biegebeanspruchung hervorrufen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist darauf gerichtet, daß die neutrale Biegefaser vom Biegeträger und eingesetzten Modell unter Berücksichtigung des Modellmaßstabs in dem der Wirklichkeit entsprechenden Abstand zur Außenhaut des Schiffes angeordnet wird. Diese Maßverhältnisse lassen sich relativ leicht einstellen, wenn man den Biegeträger auf der anderen Seite der neutralen Faser als das Modell mit einem Gurt großen Querschnitts versieht. Ferner werden zweckmäßig an den Enden des Modells starre plattenartige Rahmen angebracht, an die die Längsverbände des Modells fest angeschlossen werden, damit eine möglichst feste Verbindung wie in der Wirklichkeit entsteht.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. In diesen zeigen F i g. 1 bis 6 schematische Darstellungen von Zerstörungsprüfeinrichtungen jeweils in Seitenansicht und in Draufsicht, Fig. 7 eine Draufsicht auf den das Modell enthaltenden Biegeträger der F i g. 6 in größerem Maßstab und F i g. 8 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie VIII-VIII der Fig. 7.
  • Das in einen Biegeträger fest eingesetzte Seitenwandmodell soll das infolge eines Kollisionsstoßes durchbiegende Schiff maßstabsähnlich simulieren.
  • Zu diesem Zweck ist der Biegeträger an seinen Enden gegen einen Stützbock oder einen beschwerten Wagen abgestützt, oder es befinden sich im letzteren Fall dort an den Enden des Biegeträgers große träge Massen. Auf alle Fälle ist es gemäß der hier vorliegenden Erfindung erforderlich, ein Biegemoment zu erzeugen, das den Biegeträger und mit ihm das Seitenwandmodell krümmt, und zwar das letztere unter Berücksichtigung der Modellgesetze soviel wie in Wirklichkeit.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, von denen in den F i g. 1 bis 6 drei angegeben sind.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 befindet sich der das Modell M enthaltende Biegeträger B auf einem Wagen 10, der den Biegeträger etwa in seiner Mitte unterstützt. Der Wagen 10 ist in Richtung der Stoßkraft auf einem Gleis 11 längsverschieblich und zusätzlich mit Bremsfiächen 12 versehen, die im Wasserbecken 13 eintauchen, um die Bewegung des Wagens 10 nach dem Stoß abzubremsen.
  • Der Stoß wird ausgeführt mit einem ebenfalls auf dem Gleis 11 geführten Stoßwagen 14, der an seiner Stirnseite mit einem Bugmodell 15 versehen ist.
  • Wenn der Wagen 14 das mit Gefälle ausgebildete Gleis 11 herunterfährt, trifft das Bugmodell 15 auf das in den Biegeträger B eingesetzte Modell M. Da der Biegeträger B an seinen Enden große träge Massen 16 enthält, ergibt sich die gewünschte Biegung am Biegeträger B und damit auch am Modell M. Die Einstellung der Stoßenergie erfolgt durch Verändern der Ablaufhöhe und durch geeignete Auswahl der Masse des Wagens 14.
  • Um die beim Stoß erzeugte Krümmung oder Durchbiegung weitmöglichst an die der Wirklichkeit anzupassen, wird der Biegeträger so dimensioniert, daß für die Stoßstelle M EI (wobei M = Biegemoment, E = Elastizitätsmodul des Werkstoffes, I = Trägheitsmoment des Trägerquerschnitts) maßstabsähnlich wird. Ferner ist es zweckmäßig, den Biegeträger so auszubilden, daß seine neutrale Biegefaser unter Berücksichtigung des Modellmaßstabs in dem der Wirklichkeit entsprechenden Abstand zur Außenhaut des Schiffes zu liegen kommt. Bei einem noch unbeschädigten Schiff ist verständlicherweise davon auszugehen, daß die neutrale Biegeebene mit der vertikalen Längsmittelebene des Schiffes zusammenfällt. In einigen Fällen mag es auch genügen, die Normalspannung a in der Außenhaut, als dem beim Kollisionsstoß wichtigsten Längsverband auf den Wert M # = I . e (wobei e der Abstand der Außenhaut von der neutralen Faser, d. h. im allgemeinen der Schiffsmittelebene ist) einzustellen.
  • Die F i g. 3 und 4 zeigen in Seitenansicht und in Draufsicht eine andere Prüfeinrichtung im Augenblick des Stoßes. Hier ist der das Modell M enthaltende Biegeträger B in seiner Mitte auf dem Wagen 24 abgestützt, der mit dem Biegeträger das mit Gefälle ausgebildete Gleis 21 herablaufen kann.
  • Auch hier ist der Biegeträger an seinen Enden mit trägen Massen 26 versehen. Im Augenblick des Stoßes trifft der Biegeträger B auf das Modell 25, das hier an einem festen und praktisch unbeweglichen Widerlager befestigt ist. Ein Vergleich mit der Einrichtung gemäß Fig. 1 und 2 läßt die Analogie erkennen und macht verständlich, daß auch hier im Biegeträger und damit im Modell M die gleichen Biegewirkungen auftreten.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6, die im übrigen der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 sehr ähnlich ist, läuft der mit einem Bugmodell 35 versehene Wagen 34 eine Gefällestrecke 31 herunter und trifft dann im Augenblick des Stoßes auf das in den Biegeträger B eingesetzte Modell M. Der Biegeträger B ist auf zwei festen Widerlagern 32 und 33 abgestützt, so daß sich auch hier der gleiche Kraftangriff ergibt, der durch die eingezeichneten Kraftpfeile P und P angedeutet ist.
  • Es ist verständlich, daß durch andere Orientierung von Biegeträger B und Stoßeinrichtung auch schräge Stöße durchgeführt werden können, um andere Kollisionsfälle zu simulieren.
  • Die F i g. 7 und 8 zeigen in Draufsicht und Schnitt eine vergrößerte Darstellung des Biegeträgers B der Fig. 5 und 6. Das eigentliche Schiffsmodell ist in den Fig.7 und 8 zur besseren Erkennbarkeit von einer gestrichelten Begrenzungslinie umgeben. Zur Befestigung des Modells M am Biegeträger B dienen steife Querscheiben oder Spannrahmen 41, an denen sich die Längsverbände des Modells M durch Verschweißen oder Verschrauben fest anschließen lassen. An der Rückseite des Biegeträgers B ist ein durchgehender Gurt 42 angeordnet, der auf den beiden Auflagern 32 und 33 aufruht. An diesen Gurt 42 sind die Spannrahmen 41 und gegebenenfalls noch weitere das Modell M stützende Streben 43 und 44 angeschlossen. Für einen Beispielsfall ist in den F i g. 7 und 8 auch die bezüglich der Außenhaut 45 entsprechend zu orientierende neutrale Faser 46 als strichpunktierte Linie angedeutet.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Zerstörungsprüfung von Kollisionsschutzbauteilen von Schiffen, bei dem das durch einen im wesentlichen quer zur Fläche erfolgenden Stoß zu untersuchende Modell des zu prüfenden Schiffsteiles relativ zu einer Stoßeinrichtung von großer Standfestigkeit und/oder großer Trägheit bewegt wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß das Modell (M) in einen Biegeträger (B) eingesetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Modell (M) enthaltende Biegeträger(B) im wesentlichen stationär angeordnet und an seinen Enden auf Widerlagern (32, 33) abgestützt ist (F i g. 5 bis 8).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegeträger (B) in seiner Mitte von einem abgebremsten Wagen (10) unterstützt und an seinen Enden mit trägen Massen (16) versehen ist (F i g. 1 und 2).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Modell (M) enthaltende Biegeträger (B) auf einem gegenüber einer im wesentlichen stationären Stoßvorrichtung (25) zu beschleunigenden Wagen (24) in seiner Mitte unterstützt und an seinen Enden mit trägen Massen (26) versehen ist (F i g. 3 und 4).
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die neutrale Biegefaser (46) vom Biegeträger (B) und eingesetzten Modell (M) unter Berücksichtigung des Modellmaßstabs in dem der Wirklichkeit entsprechenden Abstand zur Außenhaut des Schiffes angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegeträger (B) an den Enden des Modells (M) vergleichsweise starre plattenartige Rahmen (41) enthält, an die die Längsverbände des Modells (M) fest angeschlossen sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1798088B1 (de) * 1968-08-20 1971-08-26 Kernenergieverwert Ges Fuer Vorrichtung zur zerstoerungspruefung von in plattenform vorliegenden werkstoffen fuer kollisionsschutzbauteile von schiffen
EP2535693A1 (de) * 2011-06-14 2012-12-19 The Boeing Company Stumpfe Aufpralltestvorrichtung und Verfahren
DE102013112480A1 (de) * 2013-11-13 2015-05-13 Airbus Operations Gmbh Aufpralltestvorrichtung und Aufpralltestverfahren zum Abbilden eines Aufpralls

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