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DE1116442B - Werkstoffpruefmaschine, insbesondere hydraulische Werkstoffpruefmaschine, fuer Seile, Ketten od. dgl. - Google Patents

Werkstoffpruefmaschine, insbesondere hydraulische Werkstoffpruefmaschine, fuer Seile, Ketten od. dgl.

Info

Publication number
DE1116442B
DE1116442B DEM41885A DEM0041885A DE1116442B DE 1116442 B DE1116442 B DE 1116442B DE M41885 A DEM41885 A DE M41885A DE M0041885 A DEM0041885 A DE M0041885A DE 1116442 B DE1116442 B DE 1116442B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
component
testing machine
materials testing
power transmission
forces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM41885A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Nuesslein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM41885A priority Critical patent/DE1116442B/de
Publication of DE1116442B publication Critical patent/DE1116442B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces
    • G01N3/10Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces generated by pneumatic or hydraulic pressure
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/02Details not specific for a particular testing method
    • G01N2203/026Specifications of the specimen
    • G01N2203/0262Shape of the specimen
    • G01N2203/0278Thin specimens
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/02Details not specific for a particular testing method
    • G01N2203/026Specifications of the specimen
    • G01N2203/0262Shape of the specimen
    • G01N2203/0278Thin specimens
    • G01N2203/028One dimensional, e.g. filaments, wires, ropes or cables

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Werkstoffprüfmaschine, insbesondere hydraulische Werkstoffprüfmaschine, für Seile, Ketten od. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Werkstoffprüfmaschine, insbesondere hydraulische Werkstoffprüfmaschine, für an Seilen, Ketten od. dgl. durchzuführende Zerreißversuche mit zwei Querhäuptern und diese verbindenden Kraftübertragungsstützen, wobei das eine Querhaupt den einen Einspannkopf bildet und das andere Querhaupt einen Zylinder aufweist, in welchem ein mit dem anderen Einspannkopf in Verbindung stehender Kolben geführt ist.
  • Bei der Ausführung von Zerreißversuchen mit derartigen Maschinen wird das zwischen den Einspannköpfen befindliche Prüfstück gespannt, wobei auf die beiden Kraftübertragungsstützen während des Ziehens der Probe, und zwar bis kurz vor Erreichen des Zerreißpunktes, nicht unerhebliche Druckkräfte einwirken. Im Augenblick des Zerreißens des Prüfstücks schnellt dann der mit dem Arbeitskolben verbundene Einspannkopf zurück, wobei die im Arbeitszylinder befindliche Ölsäule eine jähe Entlastung erfährt und das den Zylinder aufnehmende Querhaupt in Richtung der Bewegung des Arbeitskolbens mitgesogen wird. Hierbei erhält dieses Querhaupt einen starken Impuls nach außen, und im gleichen Augenblick und in gleicher Richtung entspannen sich die beiden Kraftübertragungsstützen wieder und werden hierbei auf Zug beansprucht.
  • In den üblichen Prüfmaschinen sind die Kraftübertragungsstützen meist mit Hilfe von Verschranbungen mit den beiden Querhäuptern formschlüssig zu einer starren Einheit verbunden, so daß die eben erwähnten Impulse des den Arbeitszylinder aufnehmenden Querhauptes nach außen zugleich als Zugkräfte auf die Kraftübertragungsstützen einwirken.
  • Auf Grund dieser wechselnden Beanspruchungen durch Zug- und Druckkräfte durften die Kraftübertragungsstützen jedoch nicht allein aus einem Werkstoff bestehen, der nur Druckkräfte, aber keine Zugkräfte aufzunehmen vermag, so z. B. nicht aus Beton.
  • Um jedoch den an sich billigen und insbesondere für die Aufnahme hoher Druckkräfte sehr geeigneten Werkstoff Beton trotzdem noch in Prüfmaschinen der genannten Art zur Anwendung zu bringen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, jede der beiden Kraftübertragungsstützen der Prüfmaschine aus mindestens zwei sich über die Länge der Stützen erstreckenden Bauteilen derart unterschiedlichen Materials herzustellen, daß der eine Bauteil lediglich die Druckkräfte und der andere Bauteil nur die Zugkräfte überträgt. Hierbei ist es besonders zweckmäßig, den nur zur Übertragung der Druckkräfte bestimmten Bauteil in Beton auszuführen und vorzugsweise aus einer Mehrzahl aneinandergereihter einzelner Bau- glieder zusammenzusetzen, während der andere, nur die beim Zerreißversuch auftretenden Zugkräfte aufnehmende Bauteil als durchgehender Bauteil gestaltet ist und aus einem Material besteht, welches vorwiegend Zugkräfte aufzunehmen vermag.
  • Als besonders geeignet wird in Vorschlag gebracht, die einzelnen Betonglieder des einen Bauteils als Ringe oder dicke Scheiben oder auch quaderförmig zu gestalten.
  • An Hand der Figuren wird die Erfindung erläutert, und zwar zeigt in schematischer Widergabe Fig. 1 eine liegende Zerreiß-Prüfmaschine bisheriger Bauart, teilweise im Schnitt; Fig. 2 bis 4 veranschaulichen Ausführungsbeispiele für den Aufbau der Kraftübertragungsstützen entsprechend der Erfindung, wobei Fig. 4 einen Querschnitt IV-IV gemäß Fig. 3 zeigt.
  • In Fig. 1 sind mit 1 und 2 zwei Querhäupter benannt, mit denen zwischen ihnen gelegene Kraftübertragungsstützen 3 mittels Muttern4 und 5 zu einer festen baulichen Einheit zusammengefügt sind. Hierbei dient das Querhaupt 1 als Einspannkopf für das zu prüfende Werkstück 6, während das Querhaupt 2 einen Arbeitszylinder 7 aufweist, in dem ein Arbeitskolben 8 geführt ist, der wiederum über eine Traverse 9 Verbindungsteile 10 trägt, die den anderen Einspannkopf 11 tragen.
  • In dem in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellten Ausführungsbeispiel für eine der beiden Kraftübertragungsstützen sind bei 12 und 13 wieder die beiden Querhäupter angedeutet, zwischen denen ein dünner, lediglich den Zugimpulsen beim Zerreißen des Prüfstückes unterworfener Bauteil 14 eingespannt ist. Auf diesen Bauteil 14 sind eine Mehrzahl voneinander unabhängiger Bauglieder 15 bis 21 in Form von Ringen oder dicken Scheiben nacheinander aufgesetzt, über deren plane, aneinandergrenzende Flächen die beim Spannen des Prüfstücks entstehenden Druckkräfte weitergeleitet werden. Damit diese Bauglieder den Anforderungen standhalten, sind sie in einem Querschnitt ausgeführt, der ein Mehrfaches des Gesamtquerschnitts jeder Kraftübertragungsstütze beträgt.
  • Über diese einzelnen, vorzugsweise aus Beton bestehenden Bauglieder 15 bis 21 setzt sich also während eines Zugversuches die auftretende Druckkraft ab, wobei bemerkt sei, daß der nur mit geringem Querschnitt ausgeführte Bauteil 14 die Verformung der einzelnen Bauglieder 15 bis 21 ohne Aufnahme einer wesentlichen Kraft mitmacht. Im Augenblick des Zerreißvorgangs hebt sich das Querhaupt 13 von den einzelnen Baugliedern 15 bis 21 ab, während der mit verhältnismäßig geringem Querschnitt ausgeführte Bauteil 14 wie eine Feder bei dem Impuls des Querhauptes 13 nachgibt und hiernach dieses wieder zur Anlage mit den Baugliedern gelangt. Um jedoch ein zu hartes Aufprallen des Querhauptes 13 auf die einzelnen Betonglieder zu verhüten, ist es zweckmäßig, elastische Zwischenlagen, Reibungsdämpfer od. dgl. an diesen Berührungsstellen zwischenzuschalten.
  • Nach einer anderen Ausbildungsform für den Aufbau jeder der Kraftübertragungsstützen werden gemäß Fig. 3 und 4 für die Aufnahme der bei den Versuchen auftretenden Zugkräfte je zwei Profilkörper 22 und 23 vorgesehen, die wieder zwischen den nicht dargestellten Querhäuptern befestigt sind. Diese Profilträger22 und 23 können, da durch sie ja nur die Zugkräfte aufgenommen werden sollen, aus dünnem Material gefertigt sein, wobei zwischen diese Träger als Betonblöcke oder -quader gestaltete Bauglieder 24 bis 30 eingefügt sind, die jedoch auch jede andere geeignete Form haben können.
  • Diese Aufteilung des die Druckkräfte allein übertragenden Bauteils in eine Anzahl Betonkörper ist insofern besonders günstig, als derartige Körper oder Glieder infolge ihrer losen Aneinanderreihung und je nach ihrer Lage zu dem den Einspannkopf tragenden Querhaupt mehr oder weniger große Bewegungen mitmachen können, wodurch dem zurückschnellenden Querhaupt Energie entzogen und dessen Rückprall bedeutend gedämpft wird.
  • Als Werkstoff für die die Druckkräfte zu übertragenden Bauteile bzw. Bauglieder jeder Kraftübertragungsstütze können außer Beton alle Materialien Verwendung finden, die in der Lage sind, Druckkräfte zu übertragen, jedoch Zugkräfte nicht weiterzuleiten vermögen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Werkstoffprüfmaschine, insbesondere hydraulische Werkstoffprüfmaschine, für an Seilen, Ketten od. dgl. durchzuführende Zerreißversuche mit zwei Querhäuptern und diese verbindenden Kraftübertragungsstützen, wobei das eine Querhaupt den einen Einspannkopf bildet und das andere Querhaupt einen Zylinder aufweist, in welchem ein mit dem anderen Einspannkopf in Verbindung stehender Kolben geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Kraftübertragungsstützen aus mindestens zwei sich über die Länge der Stützen erstreckenden Bauteilen derart unterschiedlichen Materials besteht, daß der eine Bauteil lediglich die Druckkräfte und der andere Bauteil nur die Zugkräfte überträgt.
  2. 2. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für den die Druckkräfte aufnehmenden Bauteil jeder Kraftübertragungsstütze Beton od. dgl. Verwendung findet.
  3. 3. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der zur Übertragung der Druckkräfte bestimmte Bauteil aus einer Mehrzahl aneinandergereihter einzelner Bauglieder zusammensetzt, während der andere, die beim Zerreißversuch auftretenden Zugkräfte aufnehmende Bauteil als durchgehender Bauteil gestaltet ist.
  4. 4. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bauglieder des zur Druckübertragung bestimmten Bauteils jeder Kraftübertragungsstütze als Ringe oder dicke Scheiben mit planen Anlageflächen um den die Zugkräfte aufnehmenden Bauteil herum angeordnet sind.
  5. 5. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zugkräfte jeder Kraftübertragungsstütze aufnehmende Bauteil aus zwei Profilträgern besteht zwischen denen die die Druckkräfte abfangenden einzelnen Bauglieder als quadratische Blöcke od. dgl. eingefügt sind.
  6. 6. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der die Druckkräfte aufnehmenden Bauteile der Kraftübertragungsstützen querschnittsmäßig einen wesentlichen Teil der Gesamtquerschnittsfläche jeder Stütze einnimmt.
  7. 7. Werkstoffprüfmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Druckkräfte aufnehmende Bauteil jeder Kraftübertragungsstütze aus einer durchgehenden Säule besteht.
DEM41885A 1959-06-20 1959-06-20 Werkstoffpruefmaschine, insbesondere hydraulische Werkstoffpruefmaschine, fuer Seile, Ketten od. dgl. Pending DE1116442B (de)

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DE1116442B true DE1116442B (de) 1961-11-02

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DEM41885A Pending DE1116442B (de) 1959-06-20 1959-06-20 Werkstoffpruefmaschine, insbesondere hydraulische Werkstoffpruefmaschine, fuer Seile, Ketten od. dgl.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3420717A1 (de) * 1984-06-02 1985-12-05 Anton-Peter Dr.-Ing. 7000 Stuttgart Betschart Probekoerper mit aufnahmewerkzeug fuer zug-, druck- und knickversuche
DE102004020440B3 (de) * 2004-04-27 2006-01-19 Daimlerchrysler Ag Prüfeinrichtung zur Qualitätsprüfung eines Seilzuges und geeignetes Prüfverfahren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3420717A1 (de) * 1984-06-02 1985-12-05 Anton-Peter Dr.-Ing. 7000 Stuttgart Betschart Probekoerper mit aufnahmewerkzeug fuer zug-, druck- und knickversuche
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