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DE1248371B - Pruefstand fuer Brennstoffeinspritzpumpen - Google Patents

Pruefstand fuer Brennstoffeinspritzpumpen

Info

Publication number
DE1248371B
DE1248371B DEF39997A DEF0039997A DE1248371B DE 1248371 B DE1248371 B DE 1248371B DE F39997 A DEF39997 A DE F39997A DE F0039997 A DEF0039997 A DE F0039997A DE 1248371 B DE1248371 B DE 1248371B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
test stand
pin
nozzle
measuring glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF39997A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Hainz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedmann and Maier AG
Original Assignee
Friedmann and Maier AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedmann and Maier AG filed Critical Friedmann and Maier AG
Publication of DE1248371B publication Critical patent/DE1248371B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M65/00Testing fuel-injection apparatus, e.g. testing injection timing ; Cleaning of fuel-injection apparatus
    • F02M65/002Measuring fuel delivery of multi-cylinder injection pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Testing Of Engines (AREA)

Description

  • Prüfstand für Brennstoffeinspritzpumpen Die Erfindung bezieht sich auf einen Prüfstand für Brennstoffeinspritzpumpen. Solche Prüfstände weisen einen Ständer auf, der die Prüfdüsen und die Meßgläser trägt, in welche der Brennstoff von der zu prüfenden Einspritzpumpe durch die Prüfdüsen gefördert wird. Nach einer vorbestimmten Anzahl von Hüben wird dann der Flüssigkeitsstand in den Meßgläsern kontrolliert, um die Förderung der einzelnen Pumpenelemente der Priiflingspumpe festzustellen. Bei der Prüfung soll die Einspritzpumpe zum Zweck der Einstellung seitlich zugänglich sein, und es erscheint daher zweckmäßig, den Düsen- und Meßglasständer je nach der zu prüfenden Pumpenbauart auf der rechten oder auf der linken Seite des Prüfstandes anzuordnen. Zu diesem Zweck wurde bereits vorgeschlagen, den Düsen- und MeßgIasständer um eine die Achse des Prüfstandes schneidende vertikale Achse schwenkbar anzuordnen, so daß der Düsen-und Meßglasständer wahlweise auf die rechte oder linke Seite des Prüfstandes gebracht werden kann. Bei einer solchen bekannten Anordnung ist der am Prüfstandtisch angeordnete Schwenkzapfen als kreisförmige Scheibe von großem Durchmesser ausgebildet, die von einem ringförmig ausgebildeten horizontalen Schwenkarm des Düsen- und Meßglasständers umgriffen wird. Der Düsen- und Meßglasständer kann dabei wahlweise auf die eine oder auf die andere Seite des Prüfstandes geschwenkt werden. In der betreffenden Stellung wird dann die Prüflingspumpe unter Vermittlung von Konsolen mit dem Schwenkarm und dem . Prüfstandtisch verspannt, so daß sowohl die Prüflingspumpe als auch der Düsen-und Meßglasständer in der entsprechenden Lage festgehalten wird. Wenn der Düsen- und Meßglasständer von der einen Seite des Prüfstandes auf die andere verschwenkt werden soll, so muß die Prüflingspumpe abmontiert werden. Es ist aber zweckmäßig, im Zug der Prüfung den Düsen- und Meßglasständer einmal auf der einen Seite und einmal auf der anderen Seite anzuordnen, um die Zugänglichkeit der Früflingspumpe von beiden Seiten zu ermöglichen. Dies ist bei dieser bekannten Ausbildung nur nach Entfernung der Prüfungspumpe möglich.
  • Auch erlaubt die bekannte Ausbildung keine Verstellung der wirksamen Schwenkarmlänge, so daß man an Einspritzleitungen einer ganz bestimmten Länge gebunden ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Schwenkvorrichtung für den Düsen- und Meßglasständer so auszubilden, daß die Prüflingspumpe nicht entfernt zu werden braucht, und zugleich der Düsen- und Meßglasständer auf verschiedene Abstände - von der Schwenkachse einstellbar ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen solchen Prüfstand für Brennstoffeinspritzpumpen, bei dem der Düsen- und Meßglasständer unter Vermittlung eines horizontalen Schwenkarmes von einer Präfstandseite zur anderen verschwenkbar gelagert ist und besteht darin, daß der Schwenkarm einen senkrecht zur Düsen- und Meßglasreihe verlaufenden Schlitz aufweist, in den ein in der Präfstandachse gelagerter senkrechter Zapfen eingreift und daß die vorn Schlitz und Zapfen gebildete Schwenklagerung von einer zur Aufspannung der Prüfungspumpe dienenden, einseitig eingespannten KonsoIe übergriffen ist. Auf diese Weise wird ermöglicht, den Düsen- und Meßglasständer auch bei aufgespannter Prüflingspumpe von einer Seite des Prüfstandes auf die andere frei zu verschwenken und ihn dort möglichst nahe an die Prüflingspumpe heranzuschieben, um möglichst kurze Einspritzleitungen zu erhalten, was im Interesse der Präzision der Prüfung wünschenswert ist. Auch ist eine verhältnismäßig große Ausladung des Schwenkarmes erforderlich, um den Düsen- und Meßglasständer um die Konsole herumschwenken zu können. Dies gilt besonders dann, wenn sperrige Prüflingspumpen auf der Konsole festgespannt sind, um die der Düsen- und Meßglasständer herumgeschwenkt werden soll. Durch den Schlitz im Schwenkarm kann der Düsen- und Meßglasständer senkrecht zur Düsen-und Meßglasreihe verschoben und in der ausgeschobenen Stellung verschwenkt werden. Die Lage des Düsen- und Meßglasständers kann daher an die Breite der jeweiligen Prüfungspumpe angepaßt werden.
  • Gegenstand eines älteren Patentes ist ein Prüfstand für Brennstoffeinspritzpumpen, bei dem der Düsen- und Meßglasständer unter Vermittlung eines horizontalen Schwenkarmes von einer Prüfstandseite zur anderen verschwenkbar gelagert ist. Dabei weist der Schwenkarm ein Schwenklager auf, in das ein in der Prüfstandachse angeordneter senkrechter Zapfen eingreift. Diese Schwenklagerung wird ebenfalls von einer zur Aufspannung der Prüflingspumpe dienenden, einseitig eingespannten Konsole übergriffen. Von den Gegenstand dieses älteren Patentes unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch den senkrecht zur Düsen- und Meßglasreihe verlaufenden Schlitz im Schwenkarm, d. h. durch die Verstellmöglichkeit für die wirksame Armlänge.
  • Der Zapfen kann gemäß der Erfindung fest am Prüfstandtisch angeordnet sein und einen Knebel oder eine Schraubenmutter zur Festspannung des Schwenkarmes aufweisen, so daß der Düsen- und Meßglasständer mit einem einzigen Handgriff in der entsprechenden Lage festgespannt werden kann. Der Schlitz kann gegen das Ende des Schwenkarmes zu offen und durch eine lösbare Brücke verschließbar sein. Diese Brücke sichert den Düsen- und Meßglasständer beim Verschwenken in der Weise, daß die Schwenkführung erhalten bleibt. Nach Lösung der Brücke kann aber der Düsen- und Meßglasständer in einfacher Weise abgezogen werden, und es können für verschiedene Prüfaufgaben auswechselbare Düsen-und Meßglasständer Verwendung finden.
  • Der horizontale Schwenkarm bildet zweckmäßig den Fuß des Düsen- und Meßglasständers, mit dem dieser am Prüfstandtisch aufruht.
  • Die zur Prüfstandachse parallelen Betriebslagen des Düsen- und Meßglasständers können durch mit dem Schwenkarm zusammenwirkende Anschläge am Prüfstandtisch bestimmt sein, so daß die Einstellung des Düsen- und Meßglasständers in den Betriebslagen auf die Verschiebung desselben in den entsprechenden Abstand von der Prüfstandachse beschränkt ist. Bei der Verschwenkung um die Konsole und gegebenenfalls um die Prüflingspumpe herum von der einen Prüstandseite zur anderen wird der Düsen- und Meßglasständer von Hand aus herausgeschoben, wobei die ausgeschobene Lage durch das Ende des Schlitzes bzw. durch die lösbare Brücke bestimmt ist. Es erscheint aber günstig, den Düsen- und Meßglasständer beim Verschwenken in dieser ausgeschobenen Lage zu sichern, um auch bei unachtsamer Bedienung eine Kollision des Düsen- und Meßglasständers mit der Konsole oder einem Teil einer sperrigen Prüfungspumpe zu vermeiden: Zu diesem Zweck kann gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen sein, daß das Ende des Schwenkarmes nach einem Kreisbogen abgerundet ist, dessen Mittelpunkt dem Mittelpunkt des Zapfens in dessen äußerster Stellung im Schlitz bei auswärts geschobenem Düsen- und Meßglasständer entspricht, und daß in der Achse des Prüfstandes am Prüfstandtisch ein mit dieser Abrundung zusammenwirkender Anschlag vorgesehen ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die einseitig eingespannte, den Schwenkarm übergreifende Konsole auf dem nach oben verlängerten Zapfen abstützbar ist. Durch eine derartige Abstützung der Konsole können gelegentlich auftretende Resonanzschwingungen der Konsole unterbunden werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert.
  • F i g. 1, 2 und 3 zeigen den Prüfstand in Seitenansicht, Stirnansicht und Grundriß; F i g. 4 zeigt ein Detail: F i g. 5 und 6 zeigen ein abgeändertes Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die F i g. 5 ein Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 6 und F i g. 6 ein Schnitt nach der Linie VI-VI in F i g. 5 ist.
  • 1 stellt den Prüfstandtisch, 2 den Spindelkasten und 3 die Antriebsspindel des Prüfstandes dar. 4 ist der Düsen- und Meßglasständer. Dieser Düsen- und Meßglasständer weist eine Düsenhalterbrücke 5 auf, die mit einem Fußteil b über nach außen gekröpfte Holme 7 verbunden ist. In diesem Düsen- und Meßglasständer ist ein Rahmen 8, 9 in Halbschalen 10, welche die von Rohren gebildeten Führungsholme 8 des Rahmens zur Hälfte außen umgreifen, axial verschiebbar geführt. Durch die Führungsholme 8 an beiden Enden verbindende Stege 9 ist der Rahmen geschlossen. An diesen Führungsholmen 8 des Rahmens 8, 9 ist die Meßglashalterung 11 unter Vermittlung von Halbschalen 12 axial verschiebbar geführt, so daß nun der Rahmen 8, 9 im Düsen- und Meßglasständer und die Meßglashalterung 11 relativ zueinander verschoben werden können. Auf diese Weise kann die Meßglashalterung zum Zweck der Ablesung des Flüssigkeitsstandes in den Meßgläsern nach beiden Seiten verschoben werden, und es kann im Betrieb der Rahmen 8, 9 so weit eingeschoben werden, daß er die Zugänglichkeit des Prüfstandes nicht behindert. 9' deutet die nach links ausgeschobene Stellung und 9" die äußerste nach rechts verschobene Stellung des Rahmens 8, 9 an. 17 deutet die auf der Düsenhalterbrücke 5 in Reihe angeordneten Prüfdüsen an, unterhalb welcher sich die Reihe der Meßgläser befindet.
  • Der Düsen- und Meßglasständer 4 weist einen horizontalen Schwenkarm 13 auf, durch dessen Vermittlung der Düsen- und Meßglasständer 4 auf dem Prüfstandtisch 1 sitzt. In der Achse des Prüfstandtisches 1 ist ein Zapfen 14 in den Prüfstandtisch fest eingesetzt, um den der Düsen- und Meßglasständer 4 mittels des Schwenkarmes 13 verschwenkbar ist. Der Zapfen 14 greift durch einen Schlitz 15 des Schwenkarmes 13 hindurch, der sich senkrecht zur Düsen- und Meßglasreihe erstreckt. Am oberen Ende trägt der Zapfen 14 ein Schraubengewinde mit einer Mutter oder einem Knebel 16, durch die bzw. den der Schwenkarm 13 mit dem Düsen- und Meßglasständer 4 in seiner Lage festspannbar ist. Auf diese Weise kann der Düsen- und Meßglasständer auswärts und einwärts verschoben werden, wobei die Verschiebung durch die Länge des Schlitzes 15 begrenzt ist. Um nun auch ein vollständiges Abziehen des Düsen- und Meßglasständers 4 zu ermöglichen, ist der Schlitz 15 bei 15' bis zum Stirnende 18 des Schwenkarmes 13 verlängert, und der Teil 15' ist durch eine entfernbare Brücke 19 abgeschlossen, wie dies in F i g. 4 im Detail dargestellt ist. Wenn die Brücke 19 gelöst wird, kann der Schwenkarm 13 mit dem Düsen- und Meßglasständer 4 seitlich abgezogen und ausgewechselt werden. Im Betrieb begrenzt jedoch die Brücke 19 die Länge des Schlitzes in solcher Weise, daß beim Verschwenken des Düsen- und Meßglasständers die Düsen- und Schwenkführung erhalten bleibt.
  • Während bei üblichen Prüfständen die Prüfungspumpe auf den Prüfstandtisch 1 aufgespannt wird, ist bei der erfindungsgemäßen Ausbildung für die Rufspannung der Prüflingspumpe eine frei tragende, einseitig eingespannte Konsole 20 vorgesehen, die vom Antriebsspindelkasten 2 auskragt. Diese frei tragende Konsole 20, die eine Aufspannut 21 für die Prüflingspumpe aufweist, übergreift den Schwenkarm 13 und den Zapfen 14, so daß der Düsen- und Meßglasständer frei von der einen Prüfstandseite zur anderen Prüfstandseite herumgeschwenkt werden kann. Um dieses Schwenken um die Konsole 20 und gegebenenfalls eine auf dieser Konsole bereits aufgespannte Prüfungspumpe herum zu ermöglichen, wird beim Verschwenken der Düsen- und Meßglasständer in die äußerste Lage herausgezogen. Diese äußerste Lage ist durch das durch die Brücke 19 begrenzte Ende 22 des Schlitzes 15 bestimmt.
  • Die beiden Betriebslagen des Düsen- und Meßglasständers 4 zur rechten und zur linken Seite des Prüfstandes sind durch Anschläge 23 am Prüfstandtisch 1 begrenzt, die mit dem Schwenkarm 13 zusammenwirken. Zusätzlich ist noch in der Achse des Prüfstandtisches 1 ein Anschlag 24 vorgesehen. Das Stirnende 18 des Schwenkarmes 13 ist kreisbogenförmig abgerundet, wobei der Mittelpunkt des Kreisbogens mit dem Mittelpunkt des am Ende 22 des Schlitzes 15 anliegenden Zapfens 14 zusammenfällt. Auf diese Weise wirkt der Anschlag 24 beim Verschwenken mit dem kreisbogenförmig abgerundeten Stirnende 18 des Schwenkarmes 13 zusammen, so daß eine Verschwenkung nur in der völlig ausgeschobenen Stellung des Düsen- und Meßglasständers 4 ermöglicht wird. Hierdurch wird verhindert, daß bei unachtsamer Bedienung der Düsen- und Meßglasständer 4 beim Verschwenken von einer Prüfstandseite auf die andere mit dem freien Ende der frei tragenden Konsole 20 oder mit einer auf dieser aufgespannten Prüflingspumpe in Kollision gerät. Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung sind zwei Anschläge 23 und ein Anschlag 24 am Prüfstandtisch 1 angeordnet. Diese drei Anschläge können auch durch eine Anschlagleiste ersetzt werden, die als gerade Verbindung der Anschläge 23 und 24 gedacht ist. Die Anschläge 23 und 24 bzw. eine solche Anschlagleiste können mit einer weichen Auflage, beispielsweise aus Gummi, versehen sein, um einen harten Anschlag zu verhindern.
  • Der Schlitz 15 ermöglicht auch, den Abstand des Düsen- und Meßglasständers 4 von der Achse des Prüfstandes veränderbar zu wählen, um verschiedenen Breiten einer Prüflingspumpe Rechnung zu tragen und jeweils entsprechend der Breite der Prüflingspumpe die kürzesten Brennstoffleitungen zu wählen. Es erscheint auch möglich, den Düsen- und Meßglasständer in einer Lage quer zur Achse des Prüfstandes am freien Ende desselben festzuspannen, wenn es bei einer Prüfung zweckmäßig erscheint, die Prüflingspumpe von beiden Seiten gleichzeitig zugänglich zu machen.
  • Nach jeder Prüfung wird das Prüföl aus den Meßgläsern durch Kippen derselben entleert und in einer Mulde 25 des Düsen- und Meßglasständers aufgefangen. An dieser Mulde ist eine Leitung 26 angeschlossen, die im Schwenkarm 13 in den Bereich des Schwenkzapfens 14 geführt ist und zu einer Mulde 27 am Prüfstandtisch 1 führt, so daß das Prüföl in einem unterhalb des Prüfstandtisches 1 angeordneten Ölbehälter zurückgeführt werden kann.
  • Gemäß F i g. 5 ist der Zapfen 14 in eine Muffe 28 eingeschraubt und diese mit ihrem Flansch 29 am Prüfstandtisch 1 festgeschraubt. Auf ein Gewinde 30 des Zapfens 14 ist eine Mutter 31 mit Beilagscheibe 32 geschraubt und dient zum Festspannen des Schwenkarmes 13 auf dem Prüfstandtisch 1. Der Schwenkarm 13 umgreift mit seinem Führungsschlitz 15 die Muffe 28 des Zapfens 14. Mit seinem oberen Schaft ragt der Zapfen 14 in eine Ausnehmung zwischen Stegen 33 der einseitig eingespannten Konsole 20, wo er ein Rohr 34 diametral durchdringt.
  • Gemäß F i g. 6 ist das Rohr 34 mit seinen beiden Enden in den Seitenwänden 35 und 36 der Konsole 20 gelagert. Im Rohr 34 ist an beiden Enden je ein Gewindebolzen 37 mit Innensechskant 38 eingeschraubt, der über einen glatten Bolzen 39 auf einen Kunststoffpfropfen 40 wirkt. Durch den Gewindebolzen 38 wird der Bolzen 39 gegen den Kunststoffpfropfen 40 und dieser gegen den Zapfen 14 gepreßt, der an dieser Stelle beispielsweise gerillt ist. Hierdurch wird eine feste Verklemmung des Zapfens 14 mit dem Rohr 34 erzielt und damit die einseitig eingespannte Konsole 20 auf dem Prüfstandtisch abgestützt, ohne daß dabei die Verschwenkung des Schwenkarmes 13 behindert ist.
  • Die Abstützung der einseitig eingespannten Konsole 20 hat den Zweck, durch unwuchtige Prüflingspumpen hervorgerufene Schwingungen der Konsole 20 zu unterbinden. Die erfindungsgemäße Ausbildung dieser Abstützung eignet sich im besonderen zum nachträglichen Einbau in einen erfindungsgemäßen Prüfstand, wobei lediglich ein verlängerter Zapfen 14 und das Rohr 34 einzusetzen sind.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Prüfstand für Brennstoffeinspritzpumpen, bei dem der Düsen- und Meßglasständer unter Vermittlung eines horizontalen Schwenkarmes von einer Prüfstandseite zur anderen verschwenkbar elagert ist, dadurch gekennzeichnet,' daß der Schwenkarm (13) einen senkrecht zur Düsen- und Meßglasreihe verlaufenden Schlitz (15) aufweist, in den ein in der Prüfstandachse gelagerter senkrechter Zapfen (14) eingreift und daß die vom Schlitz und Zapfen gebildete Schwenklagerung von einer zur Rufspannung der Prüfungspumpe dienenden, einseitig eingespannten Konsole (20) übergriffen ist.
  2. 2. Prüfstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (14) fest am Prüfstandtisch (1) angeordnet ist und einen Knebel oder eine Schraubenmutter (16) zur Festspannung des Schwenkarmes (13) aufweist.
  3. 3. Prüfstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (15) im Schwenkarm (13) gegen das Ende (18) des Schwenkarmes (13) zu offen und durch eine lösbare Brücke (19) verschließbar ist.
  4. 4. Prüfstand nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Schwenkarm (13) den Fuß (6) des Düsen- und Meßglasständers (4) bildet, mit dem dieser am Prüfstandtisch (1) aufruht.
  5. 5. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Prüfstandachse parallelen Betriebslagen des Düsen- und Meßglasständers (4) durch mit dem Schwenkarm (13) zusammenwirkende Anschläge (23) am Prüfstandtisch (1) bestimmt sind.
  6. 6. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (18) des Schwenkarmes (13) nach einem Kreisbogen abgerundet ist, dessen Mittelpunkt dem Mittelpunkt des Zapfens (14) in dessen äußerster Stellung im Schlitz (15) bei auswärts geschobenem Düsen-und Meßglasträger (4) entspricht, und daß in der Achse des Prüfstandes am Prüfstandtisch (1) ein mit dieser Abrundung zusammenwirkender Anschlag (24) vorgesehen ist.
  7. 7. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im oder am Schwenkarm (13) eine Ölableitung (26) geführt ist, die in eine im Bereich des Zapfens (14) im Prüfstandtisch (1) vorgesehene Mulde (27) mündet. B. Prüfstand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schwenkarm (13) übergreifende, einseitig eingespannte Konsole (20) an dem nach oben verlängerten Zapfen (14) abstützbar ist. 9. Prüfstand nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (14) mit der Konsole (20) reibungsschlüssig verklemmbar ist. 10. Prüfstand nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (14) ein mit beiden Enden in der Konsole (20) gelagertes Rohr (34) diametral durchdringt und in dem Rohr (34) durch zumindest einen axial verstellbaren Bolzen (39) festklemmbar ist, wobei zweckmäßig ein Kunststoffpfropfen (40) durch einen Gewindebolzen (38) gegen den an dieser Stelle vorzugsweise gerauhten oder gerillten Zapfen (14) gepreßt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1126 192. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1169 200.
DEF39997A 1962-08-11 1963-06-14 Pruefstand fuer Brennstoffeinspritzpumpen Pending DE1248371B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126192B (de) * 1960-10-27 1962-03-22 Friedmann & Maier Ag Pruefstand fuer Brennstoffeinspritzpumpen
DE1169200B (de) 1962-02-14 1964-04-30 Bosch Gmbh Robert Pruefeinrichtung fuer Kraftstoffeinspritzpumpen

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DE1126192B (de) * 1960-10-27 1962-03-22 Friedmann & Maier Ag Pruefstand fuer Brennstoffeinspritzpumpen
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