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DE1248222B - Spekulum und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Spekulum und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE1248222B
DE1248222B DEW35523A DEW0035523A DE1248222B DE 1248222 B DE1248222 B DE 1248222B DE W35523 A DEW35523 A DE W35523A DE W0035523 A DEW0035523 A DE W0035523A DE 1248222 B DE1248222 B DE 1248222B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speculum
light
distal end
tip
speculum body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW35523A
Other languages
English (en)
Inventor
John D Connors
William C Moore
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Welch Allyn Inc
Original Assignee
Welch Allyn Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Welch Allyn Inc filed Critical Welch Allyn Inc
Publication of DE1248222B publication Critical patent/DE1248222B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/227Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for ears, i.e. otoscopes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

  • Spekulum und Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf ein Spekulum und Verfahren zu seiner Herstellung, in Verbindung mit einer äußeren, ankuppelbaren Lichtquelle oder Beleuchtungseinrichtung, wobei der Spekulumkörper hohl ist und einen axial gerichteten freien Durchblick aufweist.
  • In der USA.-Patentschrift 2507 771 ist ein bekanntes Instrument der obigen Art beschrieben. Bei diesem bekannten Instrument ist der Lichtverlust zwischen der Lampe 15 und dem distalen Ende des Spekulums verhältnismäßig sehr groß. Das Sichtfeld am distalen Ende ist nur ungenügend beleuchtet. Das Gehäuse 18 und das Prisma 22 behindern teilweise den Durchblick durch das Instrument. Dies trifft insbesondere zu, wenn ohne die Vorschaltlinse 26 gearbeitet werden soll.
  • Es ist ferner ein Aufsatz von Narinder S. Kam ans mit dem Titel »Fiber Optics« bekannt, der auf den Seiten 553 bis 579 des Buches »Concept of Classical Optics« von Strong erscheint, das 1958 durch die W. H. Freeman Inc. veröffentlicht wurde. Dieser Aufsatz zeigt zwar eine Reihe Anwendungen von Glasfäden in optischen Systemen, erwähnt aber in keiner Weise die Einbeziehung von Glasfäden in ein Spekulum eines ärztlichen Instruments, wie sie die vorliegende Erfindung lehrt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spekulum zu schaffen, das an dem untersuchten Bereich einer Körperhöhle eine bessere Beleuchtung als bekannte Ausführungen erzielt, dabei aber trotz dieser verbesserten Beleuchtung weder den freien Durchblick noch die Einführung von ärztlichen Instrumenten durch das Instrument behindert.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise eine Anzahl von der Lichtquelle zum distalen Ende des Spekulumkörpers geführten Lichtleitfäden angeordnet sind und daß auf das distale Ende des Spukulumkörpers eine hohle, lichtreflektierende Spitze aufsetzbar ist, die über den Spekulumkörper hinausragt und eine Verlängerung des Durchblicks bildet.
  • Durch diese Konstruktion kann eine große Lichtmenge mit vernachlässigbaren Verlusten an die Behandlungsstelle am distalen Ende des Spekulums ohne Behinderung des Durchblicks geleitet werden.
  • Gleichzeitig werden die Enden der Glasfäden durch die aufgesetzte Spitze vor Verschmutzung bewahrt und außerdem eine bessere Ausleuchtung durch Vermeidung von Dunkelflecken erzielt.
  • CZ;weckmäßigerweise sind die Lichtleitfäden in den Spekulumkörper eingebettet. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß die Fäden unverrückbar fest und gegen Beschädigung gesichert liegen und daß auch eine Reinigung oder ein Sterilisieren des Spekulums den Fäden und ihrer Umhüllung nichts anhaben kann.
  • Vorteilhafterweise füllen die Enden der Lichtleitfäden am distalen Ende des Spekulumkörpers eine Kreisringfläche aus, die konzentrisch zu der Achse des Durchblicks angeordnet ist. Diese Bauweise ist aus der Veröffentlichung »Journal of the optical society of America (JOSA)«, November 1960, Bd. 50, S. 1128, an sich bekannt. Auch im vorliegenden Fall ergibt sich dadurch der Vorteil einer sehr gleichmäßigen Blickfeldausleuchtung. Dabei kann die Kreisringfläche senkrecht zu der Achse des Durchblicks angeordnet sein. Auch diese Maßnahme fördert die Gleichmäßigkeit der Beleuchtung.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung bilden die Lichtleitfäden an dem proximalen Ende des Spekulumkörpers ein zylindrisches, von der Lichtquelle Licht aufnehmendes Bündel in radialem Abstand von der Achse des Durchblicks, wobei das Bündel in dem Mantel des Spekulumkörpers zunächst weiter gebündelt verläuft und dann bis zum distalen Ende des Spekulumkörpers zur Bildung der Kreisringfläche aufgefächert ist. Diese Ausbildung hat sich vor allem aus fertigungstechnischen Gründen als sehr vorteilhaft erwiesen.
  • Zweckmäßigerweise weisen die abnehmbare Spitze eine abgerundete nach innen vorspringende Warze und der Mantel des Spekulumkörpers in seiner Außenfläche eine L-förmige Nut auf, durch welche die Spitze mit dem Körper verriegelt wird. Dabei wird die Warze längs dem einen Schenkel der Nut geschoben und dann die Spitze gegenüber der Körper gedreht, um die Warze in den anderen Schenkel der Nut einzuschieben. Somit ergibt sich eine einfache und trotzdem sichere Verriegelung des Spekulumkörpers gegenüber der aufsetzbaren Spitze.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet: Formen des Bündels in der Weise, daß die Lichtleitfäden an einem Ende im wesentlichen zylindrisch ausgeformt und am anderen Ende zu einer hohlen, im wesentlichen kegelstumpfförmigen Anordnung aufgefächert werden; Umgießen des aufgefächerten, kegelstumpfförmigen Lichtleiterteils unter Bildung des Spekulumkörpers, Schleifen und Polieren einer optischen, lichtaufnehmenden Stirnfläche des Fadenbündels am proximalen Ende; Schleifen und Polieren einer optischen, lichtabstrahlenden Stirnfläche am distalen Ende der Fäden, wobei diese letztere Stirnfläche mit der Endfläche 14 des Spekulumkörpers in einer Ebene angeordnet wird.
  • An Hand der F i g. 1 bis 8 sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Dabei ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch ein zusammengesetztes Spekulum nach der Erfindung, F i g. 2 und 3 je eine Ansicht des Spekulums nach F i g. 1 von rechts bzw. von links, F i g. 4 eine Aufsicht auf den Hauptteil des Spekulums nach Fig. 1, F i g. 5 eine Ansicht des rechten Endes des Spekulums nach F i g. 4, F i g. 6 ein vergrößerter Teilschnitt ähnlich F i g. 1 des distalen Endteils des Spekulums, F i g. 7 eine Darstellung eines vom Hauptteil nach F i g. 4 geworfenen Lichtmusters und F i g. 8 ein Teilschnitt ähnlich F i g. 6 in kleinerem Maßstab durch eine abgewandelte Form einer Spekulumspitze.
  • Nach F i g. 1 bis 3 hat ein Spekulum 10, das im vorliegenden Beispiel als Otoskop-Spekulum gezeigt wird, einen hohlen Hauptteil 11 und einen hohlen distalen Spitzenteil 12, der auf das distale Ende des Hauptteils paßt und nach außen vorsteht.
  • Der Hauptteil 11 ist vorzugsweise aus Kunststoff geformt und hat ein weites proximales Ende 13, das sich zu einem engeren distalen Ende 14 hin verjüngt.
  • Ein axial gerichteter und sich verjüngender Ringflansch 15 am proximalen Endel3 dient zum Einsetzen des Spekulums in den (nicht dargestellten) Halter. Der kreisrunde, radial vorstehende Flansch 16 dient als Grifffläche zum Ansetzen und Abnehmen des Spekulums.
  • Ein mittiger, axial gerichteter Durchblick 17 geht von einem Ende des Spekulums zum anderen und entspricht in seiner Form etwa der Außenform des Spekulums, wie Fig. 1 am besten zeigt. Die Seitenwand 18 ist vom Flansch 16 bis zum distalen Ende 14 etwa gleichmäßig dick. Der Spekulumkörper hat im wesentlichen die Form eines Hohlkegels, der jedoch axial etwas einwärts gebogen ist, so daß seine Gestalt am distalen Ende etwa zylindrisch ist.
  • Ein Bündel 19 aus mit einem Überzug versehenen, lichtübertragenden Fäden 20 aus Flintglas oder ähnlichem Werkstoff stellt das Mittel zum übertragen von Licht von einer Lichtquelle nahe dem proximalen Ende 13 des Spekulums zu einer Stelle nahe dem distalen Ende 14 dar. Die Fäden sind wegen ihrer außerordentlichen Feinheit anfänglich biegsam, da ihr Durchmesser in der Größenordnung von 0,075 mm oder weniger liegt. Jeder Faden hat einen dünnen Überzug aus transparentem Werkstoff mit einem Brechungsindex, der von dem des Fadenkems verschieden ist, um so in bekannter Weise die Lichtleitfähigkeit zu verbessern.
  • Das Bündel 19 hat einen zylindrischen Teil 21 dicht gepackter Fäden 20, der teilweise in den Flansch 15 und die Seitenwand 18 am proximalen Ende des Spekulumteils 11 eingebettet ist. An diesem Ende hat das Bündel eine optisch geschliffene Fläche 22, die der Lichtquelle zugewendet ist. Nach dem distalen Ende zu wird der zylindrische Teil 21 abgeflacht, und die Fäden 20 breiten sich nach beiden Seiten fächerartig aus und folgen spiralig der Biegung der Seitenwand 18, bis am distalen Ende der Durchblick 17 vollständig von Fäden umgeben ist, die etwa axial gerichtet sind.
  • Zum Einformen des vom zylindrischen Teil 21 distal gelegenen Teils des Bündels 19 in die Seitenwand 18 werden vor dem Gießen des Spekulumkörpers 11 die Fäden 20 in dem Raum zwischen dem Kern und der Außenform angeordnet, so daß der ausgebreitete distale Teil der Fäden 20 beim Gießen oder Formen des Körpers 11 zwischen der Innen-und Außenfläche der Seitenwand 18 liegt, wie F i g. 1 und 6 zeigen.
  • An ihren distalen Enden folgen die Fäden Linien, die in einer Axialebene liegen und etwa axial gerichtet sind. Da das distale Ende 14 des Spekulumkörpers 11 etwa zylindrisch ist, ist das distale Ende jedes Fadens 20 im wesentlichen parallel zur Achse des Durchblicks 17, den die Fäden umgeben.
  • Nach dem Gießen der Seitenwand 18 wird deren distales Ende 14 mit bekannten Mitteln in einer zur Achse des Durchblicks 17 senkrechten Ebene optisch geschliffen und poliert. Dadurch bekommt jeder Faden 20 eine optisch polierte lichtabstrahlende Fläche, die in der Ebene des distalen Endes 14 des Spekulums liegt und dem durch den Durchblick 17 zu betrachtenden Feld zugekehrt ist.
  • Nach Fig.4 ist in die Außenfläche der Seitenwand 18 des Spekulumkörpers 11 eine L-förmige Nut 25 eingeformt oder auf andere Weise eingelassen mit einem axial gerichteten Schenkel 26 und einem von dessen proximalem Ende ausgehenden quergerichteten Schenkel 27, der, wie F i g. 1 zeigt, gerundet ist Der Schenkel 26 ist ähnlich gerundet, aber etwas breiter.
  • Der distale Spitzenteil 12 des Spekulums 10 ist aus hochpoliertem Metall oder aus Kunststoff oder aus Papier, falls eine wegwerfbare Spitze gewünscht wird.
  • Der Kunststoff oder das Papier hat eine Farbe, die weißes Licht reflektiert. Auch der Spitzenteil 12 hat die Gestalt eines Hohlkegels und ist so geformt, daß er auf die Außenseite des distalen Endes des Spekulumkörpers 11 paßt. Die Spitze 12 geht von einem Punkt etwa mitten zwischen dem proximalen und dem distalen Ende des Spekulumkörpers 11 distal ein wesentliches Stück über das distale Ende 14 des Spekulumkörpers hinaus. Bei dem hier gezeigten und beschriebenen Otoskop-Spekulum ist die Spitze 12 so lang, daß sie den in den Gehörgang einzuführenden Teil des Spekulumkörpers 11 bedeckt.
  • Die Seitenwand 30 des distal vorstehenden Teils ist etwa zylindrisch (s. Fig. 1) und bildet einen in der Verlängerung des Durchblicks 17 liegenden Durchblick 31, dessen Durchmesser etwa dem Innendurchmesser des distalen Endes 14 des Spekulumkörpers 11 entspricht.
  • Am proximalen Ende der Spitze 12 ist eine einwärts gerichtete abgerundete Warze 32 zum Eingreifen in den Schenkel 27 der Nut 25 geformt. Wie F i g. 2 zeigt, ist die Warze 32 etwas breiter als lang und axial im Schenkel 26 bis zu dessen proximalem Ende verschiebbar. Durch Drehung der Spitze 12 gegenüber dem Spekulumkörper 11 greift die Warze 32 in den Schenkel 27 ein und verriegelt so Körper und Spitze.
  • Bei Benutzung wird der Spitzenteil 12 über das distale Ende des Spekulumkörpers 11 geschoben und durch Eingreifen der Warze 32 in die Nut 25 befestigt. Das Spekulum 10 wird dann in den Halter des Spekulums, der z. B. zugleich die Lichtquelle enthält, eingesetzt, wobei die Fläche 22 des Bündels 21 der Lampe oder sonstigen Lichtquelle des Instruments zugewendet ist.
  • Die Fäden 20 übertragen das Licht von der Fläche 22 zu den lichtabstrahlenden Flächen am distalen Ende 14 des Spekulumkörpers 11, von dem das Licht auf das zu untersuchende Feld abgestrahlt wird. Die Lichtstrahlen werden von dem distalen Ende jedes Fadens 20 in dem in Fig. 6 mit unterbrochenen Linien 35 dargestellten kegeligen Muster ausgesandt.
  • Wenn die zu untersuchende Fläche zu dicht am distalen Ende 14 des Spekulumkörpers 11 liegt, wie dies F i g. 6 zeigt, wenn also die zu untersuchende Fläche in der Ebene B liegt, fallen nur wenige oder gar keine Lichtstrahlen in die Mitte des Feldes, so daß sich dann ein Beleuchtungsmuster wie das in Fig.7 dargestellte mit einem dunklen Leck 36 in der Mitte ergibt.
  • Aus diesem Grund ragt der Spitzenteill2 distal über den Spekulumkörper 11 hinaus. Bei Lage des Untersuchungsfeldes jenseits des distalen Endes der Spitze 12, z. B. in der mit A bezeichneten Ebene in F i g. 6, ist dann das ganze Feld gleichmäßig beleuchtet. Die von den den Durchblick 17 rings umgebenden Fäden in kegeligem Muster ausgesandten Lichtstrahlen überschneiden sich und lassen keinen dunklen Fleck entstehen.
  • Außerdem reflektiert die innere Oberfläche der Seitenwand 30 die Strahlen, die über die Grenzen des Durchblicks 31 hinaus divergieren würden, auf die Durchblickachse, so daß fast alle von den distalen Enden der Fäden 20 ausgesandten Lichtstrahlen auf die Kreisfläche am distalen Ende der Spitze 12 konzentriert sind.
  • Die Spitze 12 dient auch zum Schutz der optisch geschliffenen und polierten Endflächen der Fäden 20 und verhütet jede Berührung der Fadenendflächen mit dem untersuchten Patienten. Etwaige vom Spekulum aufgenommene Ausscheidungs- oder Fremdstoffe bleiben am distalen Ende der Spitze 12 und nicht an den Enden der Fäden 20 hängen, wo sie das abgestrahlte Licht abschirmen würden, wenn keine Spitze vorhanden wäre.
  • Am proximalen Ende des Spekulums 10 ist das Bündel 21 gegenüber der Mitte des Durchblicks 17 und dessen Fortsetzung 31 versetzt. Dadurch kann die Sichtlinie des Betrachtenden direkt die von keiner Lampe oder sonstigen Lichtquelle gestörte Achse des Durchblicks 17 sein, und das am distalen Ende des Spekulums abgestrahlte Licht ist trotzdem gleichmäßig um diese Achse auf das zu untersuchende Feld verteilt. Ferner ist der Durchblick 17 frei von Hindernissen für die etwa erforderliche Einführung von Instrumenten.
  • Zum Reinigen und Sterilisieren ist der Spitzenteil 12 abnehmbar, und zwar durch einfaches Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn und anschließendes Abziehen vom Spekulumkörper 11. Wenn die Spitze 12 aus billigem Kunststoff oder Papier hergestellt ist, kann sie weggeworfen werden.
  • Die Fäden 20 sind fest in die Seitenwand 18 des Spekulums eingeformt und dadurch gegen Beschädidung geschützt. Falls erforderlich, kann der Spekulumkörper 11 auch ohne Gefahr der Beschädigung der Fäden gereinigt oder sterilisiert werden.
  • F i g. 8 zeigt einen abgewandelten Spitzenteil 12' in Verbindung mit dem Spekulumkörper 11. Hinsichtlich ihrer Befestigungsweise und auch sonst ist die Spitze 12' ebenso gebaut wie die Spitze 12, nur daß die Spitze 12' weiter über das distale Ende des Spekulumkörpers 11 hinausragt und sich an ihrem distalen Ende auf einen kleineren Durchmesser verjüngt. Die Spitzen 12 und 12' sind abwechselnd auf dem gleichen Spekulumkörper 11 verwendbar, wobei sich durch Verringerung der Anzahl der für jedes Instrument erforderlichen Spekulumkörper Einsparungen an Kosten und Aufbewahrungsraum ergeben.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Spekulum und Verfahren zu seiner Herstellung, das in Verbindung mit einer äußeren, ankuppelbaren Lichtquelle oder Beleuchtungseinrichtung zu verwenden ist und bei dem der Spekulumkörper hohl ist und einen axial gerichteten freien Durchblick aufweist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise eine Anzahl von der Lichtquelle zum distalen Ende (14) des Spekulumkörpers (11) geführte Lichtleitfäden (20) angeordnet sind und daß auf das distale Ende (14) des Spekulumkörpers eine hohle, lichtreflektierende Spitze (12) aufsetzbar ist, die über den Spekulumkörper hinausragt und eine Verlängerung des Durchblicks (17) bildet.
  2. 2. Spekulum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtleitfäden (20) in den Spekulumkörper (11) eingebettet sind.
  3. 3. Spekulum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Lichtleitfäden (20) am distalen Ende (14) des Spekulumkörpers (11) eine Kreisringfläche ausfüllen, die konzentrisch zu der Achse des Durchblicks (17) angeordnet ist.
  4. 4. Spekulum nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisringfläche senkrecht zu der Achse des Durchblicks (17) angeordnet ist.
  5. 5. Spekulum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtleitfäden (20) an dem proximalen Ende (13) des Spekulumkörpers (11) ein zylindrisches, von der Lichtquelle Licht aufnehmendes Bündel (21) in radialem Abstand von der Achse des Durchblicks (17) bilden, das in dem Mantel (18) des Spekulumkörpers (11) zunächst weiter gebündelt verläuft und dann bis zum distalen Ende (14) des Spekulumkörpers zur Bildung der Kreisringfläche aufgefächert ist.
  6. 6. Spekulum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die abnehmbare Spitze (12) eine abgerundete, nach innen vorspringende Warze (32) und der Mantel (18) des Spekulumkörpers (11) in seiner Außenfläche eine L-förmige Nut (25) aufweisen, durch welche die Spitze (12) mit dem Körper (11) verriegelt wird, indem die Warze (32) längs dem einen Schenkel (26) der Nut (25) geschoben und dann die Spitze (12) gegenüber dem Körper (11) gedreht wird, um die Warze (32) in den anderen Schenkel (27) der Nut einzuschieben.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung eines Spekulums nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: Formen des Bündels (19) in der Weise, daß mit den Lichtfäden (20) an einem Ende (13) eine gebündelte, im wesentlichen zylindrische Gruppe (21) gebildet und am anderen Ende (14) zu einer hohlen, im wesentlichen kegelstumpfförmigen Anordnung aufgefächert wird; Umgießen des aufgefächerten, kegelstumpfförmigen Lichtleiterteils unter Bildung des Spekulumkörpers (11); Schleifen und Polieren einer optischen, lichtaufnehmenden Stirnfläche (22) des Fadenbündels (19) am proximalen Ende (21); Schleifen und Polieren einer optischen, lichtabstrahlenden Stirnfläche am distalen Ende der Fäden (20), wobei diese letztere Stirnfläche mit der Endfläche (14) des Spekulumkörpers (11) in einer Ebene angeordnet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 507 771; Zeitschrift »Journal of the Optical Society of America«, November 1960, S. 1128.
DEW35523A 1962-10-29 1963-10-28 Spekulum und Verfahren zu seiner Herstellung Pending DE1248222B (de)

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