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DE1248089B - Vorrichtung zum Entkuppeln von Muldenwagen - Google Patents

Vorrichtung zum Entkuppeln von Muldenwagen

Info

Publication number
DE1248089B
DE1248089B DEK49285A DEK0049285A DE1248089B DE 1248089 B DE1248089 B DE 1248089B DE K49285 A DEK49285 A DE K49285A DE K0049285 A DEK0049285 A DE K0049285A DE 1248089 B DE1248089 B DE 1248089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
coupling
coupling bolt
free end
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK49285A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Roehrs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Werke AG
Original Assignee
Kloeckner Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Werke AG filed Critical Kloeckner Werke AG
Priority to DEK49285A priority Critical patent/DE1248089B/de
Publication of DE1248089B publication Critical patent/DE1248089B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/28Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with vertical bolt or pin
    • B61G1/30Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Vorrichtung zum Entkuppeln von Muldenwagen zum Entkuppeln von Muldenwagen, deren Kupplung als in eine Führung im Fahrzeugrahmen einschiebbare lose Verbindungsstange mit einer an jedem ihrer Enden vorgesehenen Bohrung ausgebildet ist, in die jeweils ein Kupplungsbolzen eingreift, der in der Weise in Richtung seiner Achse verschiebbar im Fahrzeugrahmen gelagert ist, daß der Kupplungsbolzen, der normalerweise selbsttätig eine der Kupplungsstellung entsprechende Grundstellung einnimmt, beim Einschieben der Verbindungsstange in die Führung selbsttätig in die an dem betreffenden Ende der Verbindungsstange vorhandene Bohrung eingreift, wobei zum Entkuppeln ein am Fahrzeugrahmen schwenkbar gelagertes Hebelgestänge dient, durch dessen Betätigung der Kupplungsbolzen aus der betreffenden Bohrung der Verbindungsstange herausbewegbar ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art besteht das Hebelgestänge zum Entkuppeln aus einem Handhebel, der an seinem einen Ende eine Masse trägt, die dafür sorgen soll, daß nach beendetem Entkuppelvorgang der Kupplungsbolzen wieder in seine Ursprungsstellung zurückgeführt wird und weiterhin im gekuppelten Zustand verhindern soll, daß der Kupplungsbolzen aus seiner Kuppelstellung bewegt wird. Diese bekannte Ausführungsform hat den Nachteil, daß infolge der Trägheit der auf dem Hebel angebrachten Masse beim Einfahren der Verbindungsstange Schäden, wie Abreißen des Kupplungsbolzens oder Verformen der Bohrungen, in die der Kupplungsbolzen eingreift, entstehen können, die die Betriebssicherheit in Frage stellen, wenn nicht ganz aufheben. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Ausführungsform besteht, wie die Praxis gezeigt hat, darin, daß beim Durchfahren von Weichensystemen bzw. Kreuzungsstellen, was immer mit starken Stoßbelastungen verbunden ist, auf den Handhebel und die auf ihm angebrachte Masse so starke Stöße ausgeübt werden, daß ein unbeabsichtigtes Entkuppeln eintreten kann. Zu diesen Nachteilen dieser bekannten Ausführungsform kommt noch der weitere Nachteil, daß der Entkuppelvorgang durch Anheben des Handhebels bewerkstelligt werden muß, d. h., die Bedienungsperson nicht nur den ohnehin mitunter schon stramm eingespannten Kupplungsbolzen unter erheblichem Kraftaufwand über den Handhebel lösen muß, sondern sie muß zusätzlich auch noch die auf dem Handhebel angebrachte Masse mit anheben, was zusätzlichen Kraftaufwand erfordert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art die geschilderten Nachteile zu beseitigen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Hebelgestänge aus zwei am Fahrzeugrahmen schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebeln besteht, von denen der eine als Fußbetätigungshebel und der andere als Verbindungshebel zwischen dem Fußbetätigungshebel und den Kupplungsbolzen dient, wobei der Verbindungshebel mit seinem dem Kupplungsbolzen zugewandten freien Ende in eine Aussparung des Kupplungsbolzens eingreift und zur selbsttätigen Einstellung des Kupplungsbolzens in seine der Kuppelstellung entsprechende Grundstelölung zwischen dem Bereich des dem Fußbetätigungshebel zugewandten freien Endes des Verbindungshebels und dem Fahrzeugrahmen eine Druckfeder angeordnet ist und wobei der Fußbetätigungshebel mit seinem dem Verbindungshebel zugewandten freien Ende derart an dem dem Fußbetätigungshebel zugewandten freien Ende des Verbindungshebels angreift, daß bei Fußdruck auf das dem Verbindungshebel angewandte, als Pedal ausgebildete freie Ende des Fußbetätigungshebels der Kupplungsbolzen entgegen der Kraft der Druckfeder in die Entkuppelstellung bewegt wird.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung bietet die Sicherheit, daß keine unbeabsichtigte Entriegelung des Kupplungsbolzens auftritt. Auf Grund des Wegfalles der zusätzlichen Masse an dem Hebelgestänge ist nämlich die Gefahr beseitigt, daß beim Durchfahren von Kreuzungsstellen oder Weichensystemen infolge der dabei auftretenden Stöße auf das Hebelgestänge der Kupplungsbolzen selbsttätig ausgekuppelt wird Außerdem wird durch die erfindungsgemäß angeordnete Druckfeder sichergestellt, daß das Ein- und Auskuppeln relativ weich erfolgt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt F i g. 1 in Seitenansicht drei miteinander gekuppelte Muldenwagen, F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der F i g. 1 und F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 111-IH der Fig.2.
  • Wie aus den F i g. 2 und 3 zu entnehmen ist, erfolgt das Ein- und Auskuppeln des Kupplungsbolzens 1 aus der Verbindungsstange 2 über ein Hebelgestänge, welches aus zwei doppelarmigen Hebeln 3 und 4 besteht. Der unmittelbar die Auskuppel- bzw. Einkuppelbewegung steuernde Hebel 3 ist um einen Drehpunkt 4' drehbar gelagert und greift mit seinem einen Ende 5, welches einen nasenförmigen Ansatz 6 trägt, in eine Aussparung 7 des Kupplungsbolzens 1 ein, während auf das andere Ende 8 des Hebels 3 die Kraft einer Druckfeder 9 wirkt. Mit dem Hebel 3 wirkt der Hebel 4 zusammen, welcher um einen Drehpunkt 10 drehbar gelagert ist und an seinem einen Ende 11 einen Rollkörper trägt, während das andere Ende 12 als Pedal ausgebildet ist. Das Entkuppeln erfolgt in der Weise, daß durch Niederdrücken des Hebels 4 in Richtung F das freie Ende 8 des Hebels 3 nach oben bewegt wird, was zwangläufig eine Abwärtsbewegung des nasenförmigen Ansatzes 6 und damit auch eine Abwärtsbewegung des Kupplungsbolzens 1 zur Folge hat. Nunmehr kann die Verbindungsstange 2 ohne weiteres aus der Führung 13 herausgleiten, so daß die beiden Muldenwagen jetzt in keiner festen Verbindung mehr zueinander stehen. Sobald der Fußdruck auf das als Pedal ausgebildete freie Ende 12 aufhört, gehen die Hebel 3 und 4 und damit der Kupplungsbolzen 1 unter der Kraftwirkung der Druckfeder 9 wieder in ihre Ausgangsstellung zurück. Das Einkuppeln erfolgt ohne eine äußere Betätigung des Hebelgestänges. Vielmehr wird infolge einer abgeschrägten Ausbildung des Endes der Verbindungsstange 2 und einer entsprechend ausgebildeten Gleitfläche am Kupplungsbolzen 1 durch das Einschieben der Verbindungsstange 2 in die Führung 13 der Kupplungsbolzen 1 nach unten gedrückt und bleibt 1o lange in dieser Stellung, bis die Verbindungsstange 2 sich so weit in die Führung 13 hineingeschoben hat, daß der Kupplungsbolzen 1 in die in der Verbindungsstange 2 vorgesehene Bohrung einrasten kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Entkuppeln von Muldenwagen, deren Kupplung als in eine Führung im Fahrzeugrahmen einschiebbare lose Verbindungsstange mit einer an jedem ihrer Enden vorgesehenen Bohrung ausgebildet ist, in die jeweils ein Kupplungsbolzen eingreift, der in der Weise in Richtung seiner Achse verschiebbar im Fahrzeugrahmen gelagert ist, daß der Kupplungsbolzen, der normalerweise selbsttätig eine der Kupplungstel-Jung entsprechende Grundstellung einnimmt, beim Einschieben der Verbindungsstange in die Führung selbsttätig in die an dem betreffenden Ende der Verbindungsstange vorhandene Bohrung eingreift, wobei zum Entkuppeln ein am Fahrzeugrahmen schwenkbar gelagertes Hebelgestänge dient, durch dessen Betätigung der Kupplungsbolzen aus der betreffenden Bohrung der Verbindungsstange herausbewegbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Hebelgestänge aus zwei am Fahrzeugrahmen schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebeln (3 und 4) besteht, von denen der eine (4) als Fußbetätigungshebel und der andere (3) als Verbindungshebel zwischen dem Fußbetätigungshebel (4) und dem Kupplungsbolzen (1) dient, wobei der Verbindungshebel (3) mit seinem dem Kupplungsbolzen zugewandten freien Ende (5) in eine Aussparung (7) des Kupplungsbolzens eingreift und zur selbsttätigen Einstellung des Kupplungsbolzens in seine der Kuppelstellung entsprechende Grundstellung zwischen dem Bereich des dem Fußbetätigungshebel zugewandten freien Endes (8) des Verbindungshebels und dem Fahrzeugrahmen eine Druckfeder (9) angeordnet ist und wobei der Fuß-Betätigungshebel mit seinem dem Verbindungshebel zugewandten freien Ende (11) derart an dem dem Fußbetätigungshebel zugewandten freien Ende des Verbindungshebels angreift, daß bei Fußdruck auf das dem Verbindungshebel abgewandte, als Pedal ausgebildete freie Ende (12) des Fußbetätigungshebels der Kupplungsbolzen entgegen der Kraft der Druckfeder in die Ent kuppelstellung bewegt wird.
DEK49285A 1963-03-23 1963-03-23 Vorrichtung zum Entkuppeln von Muldenwagen Pending DE1248089B (de)

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DE1248089B true DE1248089B (de) 1967-08-24

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