DE1247372B - Anordnung fuer eine Teilnehmerstelle in Speichervermittlungsanlagen - Google Patents
Anordnung fuer eine Teilnehmerstelle in SpeichervermittlungsanlagenInfo
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- DE1247372B DE1247372B DE1964S0094662 DES0094662A DE1247372B DE 1247372 B DE1247372 B DE 1247372B DE 1964S0094662 DE1964S0094662 DE 1964S0094662 DE S0094662 A DES0094662 A DE S0094662A DE 1247372 B DE1247372 B DE 1247372B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H 041
Deutsche KL: 21 al-5/02
Nummer: 1247 372
Aktenzeichen:. S 94662 VIII a/21 al
Anmeldetag: 17. Dezember 1964
Auslegetag: 17. August 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für eine Teilnehmerstelle in vorzugsweise vollautomatischen
Speichervermittlungsanlagen zum vorbereiteten Aufzeichnen von auszusendenden Nachrichten auf
Speicherträgern, insbesondere Speicherbändern, die dann mittels einer ebenfalls zur Teilnehmerstelle gehörenden
Sendeeinrichtung auszusenden sind.
Es ist für das Aussenden von Nachrichten, über Speichervermittlungsanlagen bekannt, die Nachrichten
selbst zunächst in einem sogenannten Lokalkreis für die Aussendung vorzubereiten. Dazu werden
meistens mittels eines durch eine Bedienungsperson zu betätigenden Handlochers sowohl die für die Aussendung
der Nachricht erforderlichen Leit-, Ursprungs- und Kontrollangaben als auch die Nach- *5
richten selbst in einem Lochstreifen aufgezeichnet. Es ist für Speichervermittlungsanlagen ebenfalls bekannt,
an Stelle des genannten Lochstreifens magnetische Bänder oder andere für eine Aufzeichnung geeignete
Speicherträger zu benutzen. Nachdem die ao Nachricht vorbereitend in dem gewünschten Speicherträger
aufgezeichnet ist, wird sie dann von der Bedienungsperson in die ebenfalls zur Teilnehmerstelle
gehörende Sendeeinrichtung eingelegt und von da aus über die Speichervermittlungsanlage selbst
ausgesendet.
Dabei kommt es vor, daß von den einzelnen Bedienungspersonen in den Teilnehmerstellen der Speichervermittlungsanlage
beim Aufzeichnen der Nachrichten, d. h. beim Herstellen der Nachrichtenträger, nach einem festgelegten Nachrichtenformat dieses
Format nicht eingehalten wird, sei es dadurch, daß die Bedienungsperson die Reihenfolge der sogenannten
Nachrichtenabschnitte, also der Angaben über den Leitweg, den Ursprung sowie die einzelnen Kontrollinformationen
usw., vertauscht oder das Schema dieser Abschnittte mehr oder minder willkürlich
wählt oder aber die erforderlichen Angaben in den einzelnen Abschnitten falsch oder zumindest unvollständig
aufzeichnet. Dadurch ist es in der Praxis sehr schwer, innerhalb der Vermittlungsanlage einheitliche
Prüf- und Kontrollschaltmittel vorzusehen, die die Leit-, Ursprungs- und Kontrollangaben auf ihre
Vollständigkeit hin prüfen könnten. Außerdem erschwert es den schaltungsmäßigen Aufbau der Aus-Werteeinrichtungen,
die innerhalb der Vermittlungsanlage selbst für die Bestimmung und Erstellung des
Verbindungsweges bereitgestellt werden müssen.
Zur Automatisierung dieses Aufzeichnungsvorganges ist es bekannt, innerhalb der einzelnen Teilnehmerstellen
sogenannte Rufnummerngeber vorzusehen und außerdem Laufnummerngeber anzuordnen. Der
Anordnung für eine Teilnehmerstelle in
Speichervermittlungsanlagen
Speichervermittlungsanlagen
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Heinrich Bogner, München
Heinrich Bogner, München
Rufnummerngeber hat die Aufgabe, jeweils eine gewünschte
Rufnummer, die durch einen einzigen Auslöseimpuls, z. B. durch einen Tastendruck, ausgelöst
werden kann, automatisch auszusenden, so daß beispielsweise das Aussenden von falschen Nummern,
die z. B. aus sechs oder sieben Stellen bestehen könnten, seitens der Bedienungsperson ausgeschaltet
ist. Genauso ist es bekannt, an Stelle dieser Rufnummerngeber automatische Adressengeber, die
also eine Leitangaben- oder Leitwegbestimmung durchführen, innerhalb der Teilnehmerstelle anzuordnen.
Die zu diesem Zweck bekannten Rufnummernbzw.
Adressengeber haben aber meistens nur eine Kapazität von etwa 20 bis 30 Teilnehmerkennzeichen,
da sie jeweils mit einzelnen Speichermitteln, z. B. mit Karten, die komplette Teihiehmerkennzeichen
enthalten, arbeiten. Wollte man bei dieser Art der Adressenspeicherung beispielsweise 500 oder
noch mehr feste Adressen in einer Teilnehmerstelle gespeichert haben, so würde die Gefahr, daß ein
falscher Speicherträger eingelegt und somit eine falsche Adresse ausgesendet wird, zu groß werden.
Mit steigender Anzahl der Speicherträger wird nämlich auch das Aufbewahren, Heraussuchen und das
Wiedereinordnen problematisch. Aus diesem Grund sind die bekannten Teilnehmerkennzeichengeber bisher
nur beschränkt in Teilnehmerstellen selbst, nicht aber in Zentralen eines Vermittlungsnetzes eingesetzt
worden, weil von letzteren ein zu großer Teilnehmerkreis anwählbar sein muß.
Der Laufnummerngeber hat die Aufgabe, jede von der Teilnehmerstelle ausgesendete Nachricht mit
einer laufenden Nummer zu versehen, damit auf der Gegenstelle sofort erkennbar ist, wenn eine Nach-
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rieht verlorengegangen ist. Außerdem hat das Ver- adressentaste. Namentlich durch die Unterteilung in
sehen der Nachrichten mit einer .Laufnummer noch Haupt- und Zusatzadressen und die Kombinationsden
Vorteil, daß die Nachricht selbst bei Rückfragen möglichkeit jeder Haupt- mit jeder Zusatzadressenleichter auffindbar ist. Ein solcher automatischer taste ergibt sich eine sehr große Kapazität an ge-Laufnummerngeber
erfordert aber auch wieder 5 speicherten Adressen, die durch Betätigen einer geeigene
Sendemittel und löst immer noch nicht das ringen Anzahl von Tasten, beispielsweise nur zweier
eingangs geschilderte Problem einer einheitlichen In- Tasten jeweils bestimmbar ist.
formationsgestaltung der gesamten Nachricht. Einzelheiten der Erfindung gehen aus dem an
formationsgestaltung der gesamten Nachricht. Einzelheiten der Erfindung gehen aus dem an
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, Hand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbei-
eine Anordnung für Teilnehmerstellen in Vorzugs- io spiel hervor. Es zeigt
weise vollautomatischen Speichervermittlungsanlagen Fig. 1 ein innerhalb einer gemäß der Erfindung
zu schaffen, die es gestattet, ein vorbereitendes Auf- aufgebauten Anlage verwendbares Nachrichtenzeichnen
der auszusendenden Nachricht auf Spei- format,
cherträger vorzunehmen und die dennoch die ein- F i g. 2 das Bild eines Tastenfeldes und
gangs geschilderten Nachteile nicht mehr aufweist. 15 F i g. 3 eine Anordnung zur Durchführung der
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch Erfindung.
gelöst, daß innerhalb jeder Teilnehmerstelle ein Be- In Fig. 1 ist in der ersten Zeile der sogenannte
dienungsplatz mit einem programmierten Tastenfeld Nachrichtenkopf NK dargestellt. Er besteht im ein-
und einem Fernschreibgerät vorgesehen ist, daß zum zelnen aus der Buchstabenumschaltekombination
Aufzeichnen der für den Vermittlungsvorgang erfor- so »5a«, die· in diesem Beispiel den Anlaufimpuls für
derlichen Leit-, Ursprungs- und Kontrollangaben in die ferne Empfangsmaschine darstellt, dem aus der
dem Speicherträger das Fernschreibgerät auch durch Buchstabenfolge »ZCZC« gebildeten eigentlichen
das programmierte Tastenfeld steuerbar ist, während Nachrichtenbeginnzeichen, der Zwischenraumkombi-
das Fernschreibgerät zum Aufzeichnen der Nachrich- nation »Zwr«, der Leitungskennung, die in diesem
ten selbst durch seine eigene Tastatur gesteuert wird, 25 Beispiel durch die Buchstabenfolge »ABC« darge-
und daß das programmierte Tastenfeld für das Auf- stellt wird, der Ziffernumschaltekombination »Zi«, der
zeichnen der Leit-, Ursprungs- und Kontrollangaben aus mehreren Kombinationen bestehenden Laufnum-
jeweils Sendemittel mit dem Fernschreibgerät ver- mer LN, der Zwischenraumkombination »Zwr«. und
bindet, die in ihrer Codeform jeweils festgelegte der Datums- und Sendezeitangabe, die in diesem
und in ihrer Zeichenanzahl gleiche Gruppen von 30 Beispiel »121418« lautet und- den Zwölften eines
Fernschreibzeichen in einer bestimmten, fest vorge- Monats und die Uhrzeit 14.18 Uhr angibt. Den Ab-
gebenen Reihenfolge zur Aufzeichnung bringen. schluß des Nachrichtenkopfes NK bilden dann einige
Auf diese Weise besitzen alle von einer mit den Zwischenraumkombinationen »Zwr« und die Bucherfindungsgemäßen
Einrichtungen ausgerüsteten Teil- stabenumschaltekombination »Bu«.
nehmerstelle auszusendenden Nachrichten ein einheit- 35 In der nächsten Zeile der Nachricht ist der eigentliches Nachrichtenformat. So weisen dann z. B. die liehe Adressenabschnitt Adr angegeben. Er wird ein-Adressen und die über den Ursprung Aufschluß geleitet durch die zwei Wagenrücklaufkombinationen gebenden Angaben jeweils die gleiche Femschreib- »WR« und die Zeilenvorschubkombination »ZL«, zeichenzahl bzw. die gleiche Stellenzahl auf. Außer- dem Adressenbeginnzeichen, in diesem Fall der dem ist es innerhalb der Vermittlungsanlage sehr 40 Buchstabenfolge »55«, das in diesem Beispiel gleichleicht möglich, diese Angaben auf ihre Vollständig- zeitig das Dringlichkeitskennzeichen ist, der Zwikeit hin zu überprüfen. Weiterhin stehen diese An- schenraumkombination »Zwr« und der daran angaben innerhalb einer jeden Nachricht je nach For- schließenden, aus mehreren Kombinationen bestehenmat jedesmal an einer ganz bestimmten, bereits vor- den eigentlichen Adresse, die in diesem Beispiel aus her festgelegten Stelle, und die einzelnen Bedienungs- 45 der Hauptadresse Hpt.-Adr. und der Zusatzadresse personen in den verschiedenen Teilnehmerstellen Zus.-Adr. bestehen soll. Wenn die Nachricht mehrehaben auch keine Möglichkeiten mehr, dies durch ren Empfängern zugeleitet werden soll, so sind an irgendwelche manuellen Fehler zu beeinflussen oder Stelle der aus Haupt- und Zusatzadresse bestehenden abzuändern. einen Adresse mehrere solcher Adressen, die je-
nehmerstelle auszusendenden Nachrichten ein einheit- 35 In der nächsten Zeile der Nachricht ist der eigentliches Nachrichtenformat. So weisen dann z. B. die liehe Adressenabschnitt Adr angegeben. Er wird ein-Adressen und die über den Ursprung Aufschluß geleitet durch die zwei Wagenrücklaufkombinationen gebenden Angaben jeweils die gleiche Femschreib- »WR« und die Zeilenvorschubkombination »ZL«, zeichenzahl bzw. die gleiche Stellenzahl auf. Außer- dem Adressenbeginnzeichen, in diesem Fall der dem ist es innerhalb der Vermittlungsanlage sehr 40 Buchstabenfolge »55«, das in diesem Beispiel gleichleicht möglich, diese Angaben auf ihre Vollständig- zeitig das Dringlichkeitskennzeichen ist, der Zwikeit hin zu überprüfen. Weiterhin stehen diese An- schenraumkombination »Zwr« und der daran angaben innerhalb einer jeden Nachricht je nach For- schließenden, aus mehreren Kombinationen bestehenmat jedesmal an einer ganz bestimmten, bereits vor- den eigentlichen Adresse, die in diesem Beispiel aus her festgelegten Stelle, und die einzelnen Bedienungs- 45 der Hauptadresse Hpt.-Adr. und der Zusatzadresse personen in den verschiedenen Teilnehmerstellen Zus.-Adr. bestehen soll. Wenn die Nachricht mehrehaben auch keine Möglichkeiten mehr, dies durch ren Empfängern zugeleitet werden soll, so sind an irgendwelche manuellen Fehler zu beeinflussen oder Stelle der aus Haupt- und Zusatzadresse bestehenden abzuändern. einen Adresse mehrere solcher Adressen, die je-
Im Rahmen der Erfindung kann das program- 50 weils durch die Zwischenraumkombination »Zwr«
mierte Tastenfeld mindestens Tasten zum Markieren voneinander zu trennen sind, in den Adressenab-
der Dringlichkeitsstufen und Tasten für das Bestim- schnitt aufzunehmen. Den Schluß der Adresse bil-
men der Adressen enthalten, und durch Betätigen den dann wiederum einige Zwischenraumkombina-
jeweils einer Taste jeder Art kann zusätzlich der tionen »Zwr« sowie die zwei Wagenrücklaufkombina-
Nachrichtenkopf, der komplette Adressenabschnitt, 55 tionen »WR« und die Zeilenvorschubkombination
der Absenderabschnitt und der Nachrichtenendeab- »ZL«.
schnitt automatisch aufgezeichnet werden. Auf diese In der dritten Zeile der Nachricht ist die Absen-
Weise können dann die Irrtumsmöglichkeiten des derangabe Abs aufgeführt. Sie besteht aus der Zif-
Bedienungspersonals auf ein Minimum herabgesetzt fernumschaltekombination »Zi«, wiederum der Da-
werden. 60 tumsangabe und der Uhrzeit. Im Gegensatz zu der
Die Erfindung kann aber auch so ausgebildet sein, bereits erwähnten Uhrzeitangabe im Nachrichtenkopf
daß ein Teil der Adressen aus zwei Abschnitten, ist jetzt nicht die Sendezeit sondern die Aufnahmenämlich aus einem Haupt- und einem Zusatzab- zeit, im vorliegenden Beispiel 14.16 Uhr, aufgezeichschnitt,
besteht und daß der Zusatzabschnitt nur net. Es fehlt die Buchstabenumschaltekombination
dann eingegeben wird, wenn die Nachricht an eine 65 »Bu«, die Zwischenraumkombination »Zwr«, die aus
Unterstelle weiterzuleiten ist. In diesem Fall wären mehreren Kombinationen bestehende eigentliche Abdann
drei Tasten zu betätigen, nämlich eine Dring- senderangabe des Teilnehmers AbsT, die Ziffernumlichkeitstaste,
eine Hauptadressen- und eine Zusatz- Schaltekombination »Zi« und der daran anschlie-
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ßende Prioritätsalarm PAR, der aber nur bei drin- Blattschreiber mit Anbaulocher wird zunächst die
genden Nachrichten aufgezeichnet wird. Den An- Nachricht, wie in F i g. 1 gezeigt, hergestellt, d. h.. geschluß
des Absenderabschnittes bilden wie ■ beim locht, und gleichzeitig in der Kopie des Blattschrei-Adressenabschnitt
die Buchstabenumschaltekombi- bers. aufgeschrieben. Dabei.wird der Blattschreiber
nation »5m«, die zwei Wagenrücklaufkombinationen 5 einschließlich dem Anbaulocher zum Teil über die
»WR« und die Zeilenvorschubkombination »ZL«. eigene Tastatur des Blattschreibers, zum anderen
In der vierten Zeile ist der eigentliche Text der Teil aber durch die Sendemittel des programmierten
Nachricht Tt aufgezeichnet. Er ist normalerweise in Tastenfeldes gesteuert.
seiner Zeichenzahl nicht begrenzt und wird von der Das programmierte Tastenfeld enthält, wie bereits
Buchstabenumschaltekombination »5m«, den zwei io beschrieben, zehn Tasten zum Markieren der Dring-
Wagenrücklaufkombinationen »WR«. sowie der.Zei- lichkeitsstufen, fünfzig Tasten für Hauptadressen und
lenvorschubkombination »ZL« abgeschlossen. zehn Tasten für Zusatzadressen. Eine vollständige
Das Nachrichtenende NchE ist ebenfalls in dieser Adresse wird jeweils je nach Programmierung entdargestellten
Norm vorgeschrieben und besteht aus weder durch Betätigen nur einer Hauptadressentaste
den sieben Zeilenvorschubkombinationen »ZL«, den 15 oder durch Betätigen einer Hauptadressen- und einer
vier Kombinationen »iV« und den zwölf Buchstaben- Zusatzadressentaste hergestellt. Die Hauptadressenumschaltekombinationen
»5m«. Die Zeichenfolgen, und die Zusatzadressentasten sind normalerweise mit die z. B. für das Nachrichtenbeginnzeichen und für maximal fünf Zeichen beschaltet, so daß also durch
das Schlußzeichen gewählt sind, dürfen im Text nicht Betätigen einer dieser Tasten jeweils fünf entspreenthalten
sein. In diesem Beispiel wären dies die 20 chende Zeichen ausgesendet werden. In Ausnahme-Kombinationen
»ZCZC« und »NNNN«. fällen kann die Hauptadressentaste durch Sonderbein
F i g. 2 ist das Tastenfeld eines gemäß der Er- schaltung auch noch zwei zusätzliche Zeichen aufflndung
programmierten Bedienungsplatzes abgebil- weisen. Wenn beispielsweise die Nachricht an eine
det. Es besitzt in diesem Beispiel die sieben Tasten- Zentrale direkt gesendet werden soll, jedoch an keine
reihen I bis VII mit jeweils zehn Tasten. In der 25 Nebenstelle dieser Zentrale, so wird es in manchen
Reihe I sind die Tasten zum Bestimmen der Dring- Fällen genügen, daß nur die Hauptadressentaste
lichkeitsstufen angeordnet. Wie an Hand der Tasten- allein betätigt wird. Durch die Unterteilung in Hauptbeschriftung
zu erkennen ist, sind bisher in dem adressen und Zusatzadressen können z. B. mit fünfzig
System die sieben Dringlichkeitsstufen SS, DD, FF, Hauptdressentasten und zehn Zusatzadressentasten
GG, JJ, KK und LL festgelegt. Die weiteren Tasten 30 im Rahmen der Erfindung jeweils fünfhundert Einsind
für eine Erweiterung vorgesehen. In den Reihen zeladressen automatisch hergestellt werden.
II bis VI sind die Tasten für insgesamt fünfzig pro- Sobald eine Adressentaste gedrückt ist, wird die grammierte Hauptadressen vorgesehen, während in entsprechende Buchstabengruppe vom Adressengeber der Reihe VII zehn Tasten für zehn programmierte zum Blattschreiber gesendet und dort sowhl in der Zusatzadressen vorgesehen sind. 35 Blattkopie aufgezeichnet als auch in dem Anbau-
II bis VI sind die Tasten für insgesamt fünfzig pro- Sobald eine Adressentaste gedrückt ist, wird die grammierte Hauptadressen vorgesehen, während in entsprechende Buchstabengruppe vom Adressengeber der Reihe VII zehn Tasten für zehn programmierte zum Blattschreiber gesendet und dort sowhl in der Zusatzadressen vorgesehen sind. 35 Blattkopie aufgezeichnet als auch in dem Anbau-
Im Rahmen der Erfindung kann jede Hauptadres- locher in den der vorbereitenden Aussendung die-
sentaste mit jeder Zusatzadressentaste kombiniert nenden Lochstreifen eingestanzt. Die einzelnen
werden. Es können auch im Fall des Absetzens von Adressen werden jeweils automatisch durch die Korn
Rundschreiben mehrere Zusatzadressen mit einer bination »Zwr« getrennt.
Hauptadresse oder auch mehrere Hauptadressen mit 40 Ein Vorteil des gemäß der Erfindung nach Hauptjeweils
einer Zusatzadresse zusammen kombiniert und Zusatzadressen programmierten Adressengebers
werden. Für Rundschreiben mit festgelegtem Ver- ist es, daß die jeweils zu einer Adresse gehörenden
teiler kann bei entsprechender Programmierung je- Kombinationsgruppen durch einfache Mittel verweils
durch einen einzigen Tastendruck eine ganze änderbar sind, so daß jederzeit die Möglichkeit bebestehende
Adressengruppe aus mehreren kompletten 45 steht, durch Erprobung und Praxis die gebräuch-Einzeladressen
vorbereitend aufgezeichnet werden. liehsten Adressen zusammenzufassen bzw. umzu-
Im unteren Teil von F i g. 2 ist die zum Einschal- gruppieren.
ten der Anordnung dienende Betriebstaste BL vor- Die Ausrüstung der einzelnen Bedienungsplätze
handen. Links davon befinden sich die mit TC und mit einem programmierten Tastenfeld, in dem die
TM bezeichneten Tasten. Bei Betätigung der Taste 50 Sendemittel auf die jeweils durch Tastendruck zu be-
TC wird automatisch eine Absenderzeile ausgesen- stimmenden Adressen der einzelnen Teilnehmer fest
det, während bei Betätigung der Taste TM in später eingestellt sind, hat für die gesamte Anlage noch
noch näher zu beschreibender Weise die Einblen- folgenden Vorteil: Wenn z. B. die Leitungen inner-
dung einer Zeitangabe, beispielsweise die tatsächliche halb der Anlage von verschiedenen Firmen oder
Sendezeit, vorbereitet wird. Rechts von der Betriebs- 55 Organisationen benutzt werden, so kann durch das
taste BL ist noch die Schlußtaste ST und die für versehentliche Betätigen einer nicht gewünschten
eventuell noch zu bestimmende Zwecke vorbereitend Taste nur eine zu der betreffenden Firma oder Orga-
angeordnete Taste Frg vorgesehen. nisation selbst gehörende Adresse ausgesendet wer-
Die Ursprungtaste TC kann im Rahmen der Er- den, nie aber eine fremde, weil die Programmierung
findung auch durch eine mit der Hauptadresse ge- 60 innerhalb eines jeden Tastenfeldes auf jeden Fall nur
koppelte Automatik ersetzt sein, die abhängig von die jeweils finneneigenen oder organisationseigenen
dem Betätigen einer Hauptadressentaste die Ur- Adressen umfaßt.
sprunsangabe zur gegebenen Zeit selbsttätig aussen- Im Rahmen der Erfindung ist das programmierte
det. Tastenfeld mit Sendemitteln ausgerüstet, die zu den
Zur Durchführung der Erfindung kann jeder Be- 6g einzelnen Vermittlungsabschnitten die entsprechen-
dienungsplatz mit einem Blattschreiber mit Anbau- den Steuerkommandos, z. B. Wagenrücklauf »WR«,
locher, einem Lochstreifensender und einem pro- Zeilenvorschub »ZL« und Zwischenraum »Zwr«,
grammierten Tastenfeld ausgerüstet sein. In dem selbsttätig einblenden. Außerdem enthält das pro-
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grammierte Tastenfeld noch Sperrschaltmittel, die zur Teilnehmerstelle gehörende Sendeeinrichtung
eine vorbereitende Aufzeichnung einer auszusenden- kann auch von einem Zeitgeber aus steuerbar sein,
den Nachricht nur dann zulassen, wenn jeweils eine der sich beim Erkennen des Uhrzeitanforderungs-
Dringlichkeitstaste, mindestens eine Adressentaste, kennzeichens selbst anschaltet und die entsprechende
eine Adressenschlußtaste und eine Nachrichten- 5 Sendezeit automatisch einblendet,
schlußtaste betätigt worden sind. Der Lochstreifenleser kann jeweils mehrere, z. B.
Im Rahmen der Erfindung könnte auch die eigene zwei, Abtastvorrichtungen besitzen. Eine davon dient
Absendertaste als Adressenschlußtaste verwendet der normalen Lochstreifenabtastung, während die
werden. Ebenso ist es im Rahmen der Erfindung andere für Auswertezwecke verwendet werden kann,
möglich, die vorbereitende Aufzeichnung von aus- io Ein eingebauter Vorschubmagnet innerhalb dieser
zusendenden Nachrichten stufenweise vorzunehmen, Lochstreifenleseeinrichtung übernimmt den Trans-
wobei durch geeignete Sperrschaltmittel sichergestellt port des Lochstreifens.
ist, daß das durch entsprechende Beschallung festge- Sobald der Lochstreifen eingelegt ist, wird in belegte
Nachrichtenformat (z. B. nach »International kannter Weise ein Anlaßimpuls zur fernen Empcivilization
aviation organisation«) eingehalten wird. 15 fangsmaschine gegeben. Nach einer Wartezeit von
Zu diesem Zweck können z. B. zu Beginn der Nach- I1Zi Sekunden, in der die Maschine in der Gegenrichtenherstellung
nach Drücken . einer Taste für stelle hochgelaufen sein muß, beginnt der Lochstrei-Dringlichkeitskennung
außer den Tasten für Haupt- fenleser den Text des Nachrichtenkopfes NK, der
adressen sämtliche anderen Tasten des program- auch »Heading« genannt wird, automatisch mit Damierten
Tastenfeldes gesperrt sein. Gleichzeitig kann a° turn- und Sendezeiteinblendung abzutasten und auf
auch noch das Fernschreibgerät des Vorbereitungs- die Leitung zu senden. Dabei tastet er unter andeplatzes
beispielsweise durch Kurzschließen des Sende- rem auch die von dem Laufnummerngeber autokontaktes
gesperrt sein. matiseh für diese Nachricht eingestellte und vorbe-
Je nach Fertigstellung der herzustellenden Nach- reitend aufgezeichnete Laufnummer LN ab.
rieht wird also nur die Taste bzw. die Tastengruppe 25 Zur Steuerung des Lochstreifenlesens ist in der automatisch freigegeben, die laut Nachrichtenformat Teilnehmerstelle ein zentraler elektronischer Sendein diesem Augenblick an dieser Stelle der Nachricht verteiler vorgesehen, der auch das Potential für die gedrückt werden darf bzw. gedrückt werden muß. Schritte der Fernschreibkombinationen zeitlich ver-
rieht wird also nur die Taste bzw. die Tastengruppe 25 Zur Steuerung des Lochstreifenlesens ist in der automatisch freigegeben, die laut Nachrichtenformat Teilnehmerstelle ein zentraler elektronischer Sendein diesem Augenblick an dieser Stelle der Nachricht verteiler vorgesehen, der auch das Potential für die gedrückt werden darf bzw. gedrückt werden muß. Schritte der Fernschreibkombinationen zeitlich ver-
Außerdem kann das programmierte Tastenfeld, setzt an seine acht Ausgänge anlegt. Dieser zentrale
wie es in F i g. 2 bereits dargestellt ist, die Zeitmar- 30 elektronische Sendeverteiler liefert auch die Schritt-
kiertaste TM enthalten, bei deren Betätigung ein kombinationen für alle anderen innerhalb der Teil-
Uhrzeitanforderungskennzeichen in die gewünschten nehmerstelle angeordneten Sendeeinrichtungen, wie
Nachrichtenabschnitte aufgenommen wird. Dies hat z. B. die Laufnummerneinstellkette, den Zeit- und
vor allen Dingen folgenden Vorteil: Eine Nachricht Datumsgeber, das programmierte Tastenfeld und den
wird in der Regel immer erst nach der vorbereiten- 35 Textgeber selbst.
den Aufzeichnung ausgesendet, so daß dann die je- Im Rahmen der Erfindung kann zur Kontrolle der
weils richtige Sendezeit nicht bereits bei der Vor- Aussendung an der Leitung noch ein Kontrollgerät
bereitung in den Nachrichtenkopf aufgenommen wer- angeschaltet sein, z. B. ein Blattschreiber, der die jeden
kann. Um nun die richtige Sendezeit bei der weils ausgesendeten Nachrichten mitschreibt, damit
Aussendung mit aussenden zu können, wird bei der 40 jederzeit ersichtlich ist, wann die Nachrichten und in
Vorbereitung an ihrer Stelle eine bestimmte, die welcher Form sie ausgesendet worden sind.
Uhrzeitangabe in Form von. Fernschreibzeichen aus- In F i g. 3 ist ein Prinzipschaltbild des genannten lösende Zeichenkombination aufgezeichnet. Die Auf- Bedienungsplatzes zur Nachrichtenvorbereitung darzeichnung dieser Kombination wird durch die Zeit- gestellt. In dem auf der linken Seite dargestellten markiertaste TM bewirkt. 45 Rechteck, das in die Spalten 1, 2, 3, 4 und 5 unter-
Uhrzeitangabe in Form von. Fernschreibzeichen aus- In F i g. 3 ist ein Prinzipschaltbild des genannten lösende Zeichenkombination aufgezeichnet. Die Auf- Bedienungsplatzes zur Nachrichtenvorbereitung darzeichnung dieser Kombination wird durch die Zeit- gestellt. In dem auf der linken Seite dargestellten markiertaste TM bewirkt. 45 Rechteck, das in die Spalten 1, 2, 3, 4 und 5 unter-
Zu dem programmierten Tastenfeld gehören auch teilt ist und in dem auf der rechten oberen Seite
Wählschaltmittel, die es gestatten, sämtliche Kombi- dargestellten Rechteck, das in die Spalten 6, 7 und 8
nationen des Fernschreibcodes unabhängig von einer unterteilt ist, sind praktisch genommen die für die
bestimmten Schrittzahl, ζ. B. im 5er- oder im 7er- Programmierung und den Abruf der Adresse usw.
Code von einem diese Kombination erzeugenden 5° erforderlichen Schaltmittel angeordnet. In dem
Zeichensender abzugreifen. Als Auswählschaltmittel unteren Rechteck, das in die Zeilen 9,10,11,12,13,
können im Rahmen der Erfindung Drehwähler, Re- 14 und 15 unterteilt ist, sind praktisch genommen
laiswähler, einlegbare Leitungsbrücken (z. B. Löt- die Auswählschaltmittel für das Bestimmen der einbrücken),
Dioden, Magnetkerne oder aus Halbleitern zelnen Fernschreibkombinationen und die Weiteraufgebaute
Schaltmatrizen verwendet werden. Bei 55 Sendeeinrichtung SR angeordnet,
allen diesen Schaltmitteln braucht, sofern die eine In Spalte 1 ist das eigentliche Tastenfeld ange-Adresse bildende Kombinationsgruppe geändert wer- ordnet. Es umfaßt, wie an Hand von Fig. 2 bereits den soll, nur die Beschallung mit dem Zeichensender ausgeführt wurde, die zehn Tasten TD1 bis TD10 geändert zu werden. zum Bestimmen der Dringlichkeitsstufe, fernerhin die
allen diesen Schaltmitteln braucht, sofern die eine In Spalte 1 ist das eigentliche Tastenfeld ange-Adresse bildende Kombinationsgruppe geändert wer- ordnet. Es umfaßt, wie an Hand von Fig. 2 bereits den soll, nur die Beschallung mit dem Zeichensender ausgeführt wurde, die zehn Tasten TD1 bis TD10 geändert zu werden. zum Bestimmen der Dringlichkeitsstufe, fernerhin die
Nachdem die gesamte Nachricht, so wie sie in 60 fünfzig Tasten TA 1 bis TA 50 zum Bestimmen der
Fig. 1 dargestellt ist, einschließlich des Textes und Hauptadressen, die zehn Tasten TZ1 bis ΓΖ10 zum
des Nachrichtenendes, im Blattschreiber und Anbau- Bestimmen der Zusatzadressen, die Taste TC zum
locher vorbereitend aufgezeichnet worden ist, kann Bestimmen des Ursprungs (Origin), die Taste TM
sie von einer Bedienungsperson jeweils in den Loch- zum Markieren einer Zeiteinblendung und die Taste
streifenleser eingelegt werden. Dies können im Rah- 65 ST für die Schlußzeichengabe. .
men der Erfindung entweder ein einfacher Lochstrei- In Spalte 2 sind die eigentlich durch Betätigen der
fenleser oder aber mehrere im Tandem- oder Mehr- Tasten wirksam werdenden aktiven Schaltmittel in
fachbetrieb arbeitende Lochstreifenleser sein. Diese Form von jeweils einzelnen Relais dargestellt. Es
sind dies für das Bestimmen und Auswählen der Dringlichkeitsstufe die Relais Dl bis DlO, für die
Hauptadressen die Relais Al bis .450, für die Zusatzadressen
die Relais Zl bis ZlO und für die Ursprungs-, Markierungs- und Schlußtaste die Relais C,
M und S. Für die Beschreibung der Erfindung ist zur Vereinfachung hier jeweils nur ein Relais dargestellt,
doch könnten es zur Durchführung der Erfindung auch mehrere Relais oder Relaisgruppen sein.
In Spalte 3 wird durch Verbinden jeder der KlemmenEXl
bis XL« mit einem der PunktePXl oder
PK 2 die Programmierung zum Teil festgelegt. Wenn das Betätigen einer Hauptadressentaste bereits zum
Aussenden der vollständigen Adresse führen soll, so wird die dieser Adresse entsprechende der Klemmen
KLl bis KLn mit dem PunktPXl verbunden. Genügt
das Betätigen einer Hauptadressentaste dagegen nicht und ist für das Aussenden einer vollständigen
Adresse auch noch die Betätigung einer Zusatzadressentaste erforderlich, so ist die nur der Hauptadresse
entsprechende der Klemmen XLl bis XL« mit dem Punkt PX2 zu verbinden. Durch diese Programmierung
werden vorzugsweise die Tastensperrschaltmittel beeinflußt. ■
In Spalte 4 sind wiederum Relais dargestellt, die durch die Programmierung bzw. durch vorhergehend
durch das Betätigen einer der Tasten wirksam werdenden aktiven Schaltmittel ebenfalls zur Wirkung
kommen. Es sind dies die Relais DH1, AHl, AHl'
und ZHl.
In Spalte 5 sind nur schematisch jeweils durch einen Kontakt die einzelnen Kontaktgruppen KA1
bis KA η angedeutet. Diese Kontaktgruppen bestehen jeweils aus Kontakten der vorhergehend im einzelnen
aufgeführten Relais, die im Rahmen der Erfindung die Sperrschaltmittel darstellen und die eigentliche
Programmierung des Tastenfeldes bilden, da durch sie entsprechend dem Format die einzelnen Tasten
bzw. Tastengruppen des Tastenfeldes entsperrt bzw. gesperrt und die programmierten Stromkreise zu den
zentralen Sendeschaltmittteln vorbereitet werden.
In den Spalten 6, 7 und 8 sind für die bereits aufgezählten
Schaltmittel ihre dazugehörigen Speicherschaltmittel D1 bis DlO, Zl bis ZlO und Al bis
A 50 einschließlich der dazugehörigen Kontakte dl bis dlO, zl bis ζ 10 und al bis «50 dargestellt. Sie
bilden in Spalte 7 ebenfalls wiederum eine Programmierung, durch die festgestellt wird, ob zu der
Hauptadresse weitere Zusatzkombinationen ausgesendet werden müssen oder nicht. Dementsprechend
bringen sie dann eines der in Spalte 8 dargestellten Schaltmittel Hl bis HlO bzw. B! für die Auswahl
von Zusatzkombinationen zur Wirkung.
Kontakte dieser im einzelnen genannten Relais stellen nun jeweils von Fall zu Fall die gewünschte
Verbindung zwischen den Klemmen XMl bis KMn und den Schaltpunkten 5PXl bis SPKn her, die in
den Spalten 9, 10 abgebildet sind, und bilden so die im unteren Teil der Zeichnung dargestellte Auswahlschaltung
für die von der zentralen Sendeeinrichtung gelieferten zweiunddreißig Fernschreibkombinationen,
die dann über den Wähler 13 abgegriffen und in Spalte 14 durch die Auswählschaltmittel auf
das Weitersenderelais SR gegeben werden, das mit seinem Kontakt sr dann den dargestellten Empfangsmagneten
EM steuert. Der Empfangsmagnet EM gehört zu dem bereits erwähnten Blattschreiber, der
seinerseits nun all diese Kombinationen auf der eingelegten Blattkopie aufschreibt und gleichzeitig in
dem daran angeschlossenen Anbaulocher die Nachricht vorbereitend aufzeichnet.
Claims (16)
1. Anordnung für eine Teilnehmer stelle in vorzugsweise vollautomatischen Speichervermittlungsanlagen
zum vorbereitenden Aufzeichnen von auszusendenden Nachrichten auf Speicherträgern,
insbesondere Speicherbändern, die dann mittels einer ebenfalls zur Teilnehmerstelle gehörenden
Sendeeinrichtung auszusenden sind, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
jeder Teilnehmerstelle ein Bedienungsplatz mit einem programmierten Tastenfeld und einem
Fernschreibgerät vorgesehen ist, daß zum Aufzeichnen der für den Vermittlungsvorgang erforderlichen
Leit-, Ursprungs- und Kontrollangaben in dem Speicherträger das Fernschreibgerät auch
durch das programmierte Tastenfeld steuerbar ist, während das Fernschreibgerät zum Aufzeichnen
der Nachrichten selbst durch seine eigene Tastatur gesteuert wird, und daß das programmierte
Tastenfeld für das Aufzeichnen der Leit-, Ursprungs- und Kontrollangaben jeweils Sendemittel
mit dem Fernschreibgerät verbindet, die in ihrer Codeform jeweils festgelegte und in ihrer Zeichenanzahl
gleiche Gruppen von Fernschreibzeichen m einer bestimmten, fest vorgegebenen Reihenfolge zur Aufzeichnung bringen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Nachrichtensendung
und das Aufzeichnen der Leit-, Ursprungs- und Kontrollangaben gleiche und in der Teilnehmerstelle
zentral angeordnete Sendemittel vorgesehen sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Steuern des Fernschreibgerätes
durch das programmierte Tastenfeld zum Aufzeichnen der Leit-, Ursprungs- und Kontrollangaben ein zentral angeordneter elektronischer
Fernschreibzeichensender vorgesehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das programmierte Tastenfeld
mindestens Tasten zum Markieren der Dringlichkeitsstufen und Tasten für das Bestimmen der
Adressen enthält und durch Betätigen jeweils einer Taste jeder Art der Nachrichtenkopf, der
Adressenabschnitt, der Absenderabschnitt und der Nachrichtenendeabschnitt automatisch aufgezeichnet
werden.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Adresse aus einem Haupt-
und einem Zusatzabschnitt besteht und daß der Zusatzabschnitt nur dann eingegeben wird, wenn
die Nachricht an eine Unterstelle weiterzuleiten ist.
6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das programmierte Tastenfeld
Sendemittel enthält, die zu den einzelnen Vermittlungsabschnitten die entsprechenden Steuerkommandos
(Wagenrücklauf, Zeilenvorschub und Zwischenraum) selbsttätig einblenden.
7. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das programmierte Tastenfeld
Sperrschaltmittel enthält, die eine vorbereitende
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Aufzeichnung einer auszusendenden Nachricht nur dann zulassen, wenn jeweils eine Dringlichkeitstaste, mindestens eine Adressentaste, eine
Adressenschlußtaste und eine Nachrichtenschlußtaste betätigt worden sind.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eigene Absendertaste als
Adressenschlußtaste wirkt.
9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das programmierte Tastenfeld
Sperrschaltmittel enthält, die eine vorbereitende Aufzeichnung einer auszusendenden Nachricht in
einzelnen Stufen zulassen und sicherstellen, daß das durch entsprechende Beschallung festgelegte
Nachrichtenformat eingehalten wird.
10. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das programmierte Tastenfeld eine Zeitmarkiertaste enthält, bei deren Betätigung
ein Uhrzeitanforderungskennzeichen in die einzelnen Nachrichtenabschnitte aufgenommen
wird.
11. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das programmierte Tastenfeld
über Auswählschaltmittel mit einem sämtliche Kombinationen des Fernschreibcodes (z. B. 5er-
oder 7er-Code) erzeugenden Zeichensender verbunden ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Auswählschaltmittel
Drehwähler verwendet sind.
13. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Auswählschaltmittel Relaiswähler
verwendet sind.
14. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Auswählschaltmittel einlegbare
Leitungsbrücken (z. B. Lötbriicken) verwendet sind.
15. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Auswählschaltmittel aus
Dioden, Magnetkernen oder Halbleitern aufgebaute Schaltmatrizen verwendet werden.
16. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Teilnehmerstelle gehörende
Sendeeinrichtung auch von einem Zeitgeber aus steuerbar ist, der sich bei Erkennen des
Uhrzeitanforderungskennzeichens selbst anschaltet und die entsprechende Zeitangabe noch in den
auszusendenden Nachrichtenkopf oder jeden anderen beliebigen Nachrichtenabschnitt aufnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 637/473 8.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964S0094662 DE1247372B (de) | 1964-12-17 | 1964-12-17 | Anordnung fuer eine Teilnehmerstelle in Speichervermittlungsanlagen |
| CH1407765A CH450484A (de) | 1964-12-17 | 1965-10-11 | Teilnehmerstelle für Fernschreib-Speichervermittlungsanlage |
| AT921565A AT281932B (de) | 1964-12-17 | 1965-10-12 | Anordnung für eine mit mindestens einem Fernschreibgerät und einem Speichersender ausgerüstete Teilnehmerstelle in vorzugsweise vollautomatischen Speichervermittlungsanlagen |
| DES100604A DE1282057B (de) | 1964-12-17 | 1965-11-22 | Anordnung fuer eine Teilnehmerstelle in Speichervermittlungsanlagen |
| FR39350A FR1460187A (fr) | 1964-12-17 | 1965-11-23 | Poste d'abonné pour commutateurs à enregistreur ainsi que les commutateurs à enregistreur pourvus de ce poste d'abonné ou similaire |
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| BE673922A BE673922A (fr) | 1964-12-17 | 1965-12-17 | Poste d'abonné pour commutateurs à enregistreur sinsi que les commutateurs à enregistreur pourvus de ce poste d'abonné ou similaire |
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ID=7518838
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2539109A1 (de) * | 1974-10-21 | 1976-04-29 | Motorola Inc | Fernmeldesystem mit einer alphanumerischen aussenstelle |
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1964
- 1964-12-17 DE DE1964S0094662 patent/DE1247372B/de active Pending
-
1965
- 1965-10-11 CH CH1407765A patent/CH450484A/de unknown
- 1965-10-12 AT AT921565A patent/AT281932B/de not_active IP Right Cessation
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- 1965-12-07 NL NL6515898A patent/NL6515898A/xx unknown
- 1965-12-15 SE SE1624565A patent/SE314698B/xx unknown
- 1965-12-16 DK DK645565A patent/DK121871B/da unknown
- 1965-12-17 BE BE673922A patent/BE673922A/fr unknown
- 1965-12-17 GB GB5363865A patent/GB1124497A/en not_active Expired
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| DE2539109A1 (de) * | 1974-10-21 | 1976-04-29 | Motorola Inc | Fernmeldesystem mit einer alphanumerischen aussenstelle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH450484A (de) | 1968-01-31 |
| FR1460187A (fr) | 1966-11-25 |
| BE673922A (fr) | 1966-06-17 |
| GB1124497A (en) | 1968-08-21 |
| NL6515898A (nl) | 1966-06-20 |
| AT281932B (de) | 1970-06-10 |
| DK121871B (da) | 1971-12-13 |
| SE314698B (sv) | 1969-09-15 |
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