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DE1247111B - Wickelmaschine - Google Patents

Wickelmaschine

Info

Publication number
DE1247111B
DE1247111B DEC33737A DEC0033737A DE1247111B DE 1247111 B DE1247111 B DE 1247111B DE C33737 A DEC33737 A DE C33737A DE C0033737 A DEC0033737 A DE C0033737A DE 1247111 B DE1247111 B DE 1247111B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
winding
winding core
roller
pull
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC33737A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerrit De Gelleke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cameron Machine Co
Original Assignee
Cameron Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cameron Machine Co filed Critical Cameron Machine Co
Publication of DE1247111B publication Critical patent/DE1247111B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/22Changing the web roll in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H19/2238The web roll being driven by a winding mechanism of the nip or tangential drive type
    • B65H19/2253The web roll being driven by a winding mechanism of the nip or tangential drive type and the roll being displaced during the winding operation

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

DEUTSCHES WTWWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 47 k - 5/04
Nummer: 1247111
Aktenzeichen: C 33737IX c/47 k
1 247111 Anmeldetag: 7. Dezember 1961
Auslegetag: 10. August 1967
DieErfindung bezieht sich auf eine Wickelmaschine mit einer angetriebenen Wickeltrommel, einem von der Wickeltrommel durch Reibung mitgenommenen Wickelkern, auf dem eine durch den Spalt zwischen Wickeltrommel und Wickelkern durchlaufende Materialbahn aufwickelbar ist, sowie mit einer Einziehrolle, mittels der das vordere Ende der Materialbahn zu Beginn des Wickelvorgangs in den Spalt zwischen Wickeltrommel und Wickelkern einschiebbar ist.
Bei Wickelmaschinen dieser Art werden die vollen Rollen von der Wickeltrommel abgenommen und es wird jeweils ein neuer Wickelkern so aufgelegt, daß die MateriaIbaihn den Wickelkern etwa halb umschlingt. Der zwischen dem neuen Wickelkern und der abgenommenen vollen Rolle befindliche Materialbalinteil wird dann durchgeschnitten. Der dabei entstehende Bahnanfang für das Wickeln auf dem neuen Wickelkern legt sich auf die Wickeltrommel.
Die Einziehrolle ist mittels einer Abstützung an der BahneinIaufseite von Wickeltrommel und Wickelkern parallel zu diesem gehalten und gegen den auf der Wickeltrommel liegenden Bahnbereich des Bahnanfangs derart angedrückt, daß die Einziehrolle sich mit der Wickeltrommel dreht und dabei den Baihnanfang auf den Wickelkern hin zuführt. Hierbei muß sich eine Schlaufe der Materialbahn bilden, die beim Erfassen des Bahnanfangs zwischen Wickeltrommel und Wickelkern einen umgefalzten Teil am Bahnanfang ergibt.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, den beim Zuführen in den erwähnten Spalt schlaufenartig zu biegenden Bahnanfang besser zu führen, so daß selbst bei schneller Betriebsweise die Bildimg der Schlaufe und der anschließende Falzvorgang sauber vor sich geht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß parallel zu der Einziehrolle an der Abstützung eine weitere Einziehrolle vorgesehen ist, die an der Bahneinlauf seite gegen einen an dem Wickelkern anliegenden Bahnbereich des Bähnanfangs andrückbar ist, und daß beide Einziehrollen auf Grund der Drehung von Wickelkern und Wickeltrommel in entgegengesetzter Drehridhtung umlaufen und den zwischen ihnen liegenden Bahnteil in den Spalt zwischen Wickelkern und Wickeltrommel einführen.
Die beiden Einziehrollen bewirken ein einwandfreies Festhalten der beiden Schenkel der Materialbahnschlaufe. Die beiden Schlaufenschenkel werden auch infolge der entgegengesetzt umlaufenden Einziehrollen zwangläufig gemeinsam in den Spalt zwisehen Wickelkern und Wickeltrommel vorgeschoben, so daß kein Ausweichen der Schlaufe vorkommen Wickelmaschine
Anmelder:
Cameron Machine Company,
Dover, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Meissner und Dipl.-Ing. H. Tischer, Patentanwälte, München 2, Tal 71
Als Erfinder benannt:
Gerrit de Gelleke, Parsippany, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 17. Januar 1961 (83 229)
kann, wie dies bei Benutzung nur einer Einziehrolle möglich ist.
Durch die Erfindung wird daher auch bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit der Wickelmaschine ein sicheres Anlegen des Bahnanfangs am neuen Wickelkern gewährleistet. Dies gilt auch für glattes Bahnmaterial, beispielsweise satiniertes Papier oder Metallfolien.
Die beiden Einziehrollen sind vorzugsweise an getrennten Teilen der Abstützung gelagert.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. In dieser zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch die für die Erfindung wesentlichen Teile einer Wickelmaschine in der bei Beginn des Wickel Vorgangs vorhandenen Lage,
F i g. 2 bis 5 Schnitte wie F i g. 1 in vergrößertem Maßstab zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der Maschine,
Fig. 6 einen waagerechten Schnitt nach der Linie 6-6 in F i g. 1,
F i g. 7 eine Seitenansicht entsprechend dem Schnitt nach Fig. 5, jedoch von der anderen Seite gesehen.
In Fig. 1 läuft eine Materialbahn W, die von einer nicht dargestellten Vorratsrolle abgezogen wird, in Pfeilrichtung (links unten) in die Wickelmaschine ein, die eine vordere Wickeltrommel 20 und eine dazu parallel angeordnete hintere Wickeltrommel 22 enthält. Eine oder beide Wickeltrommeln werden gleichsinnig angetrieben.
709 620/282
Die Bahn W wird zunächst über Führungswalzen 24, 26, 28, 30 geführt. Hinter der Führungswalze 26 läuft auf einer Bahnseite ein Kreismesser 34 um, das mit einer Gegenwalze 32 zusammenwirkt, um die Bahn W in schmale Bänder aufzuteilen. Die aufgeteilte Bahn W umschlingt die Wickeltrommel 20 und läuft dann unten um einen neu eingelegten Wickelkern 36 N vollständig herum, der auf den beiden Wickeltrommeln 20,22 ruht. Der Wickelkern 2>6N ist durch eine Druckrolle 38 belastet, die an beiden Enden in Schlitten40 gelagert ist, deren Kopfteile 42 auf Führungen 44 des Masdhinengestells verschiebbar sind. Die Druckrolle 38 ruht während des ganzen Aufwickelvorgangs auf der jeweils äußeren Wicklung der Bahn W auf dem Wickelkern 36N.
Für die Aufnahme einer vollen Rolle 36F nach Beendigung eines Wickelvorgangs sind zwei Arme 46 vorgesehen, die mit ihren unteren Enden auf einer parallel zu den Wickeltrommeln 20, 22 angeordneten Schwenkwelle 48 befestigt sind. Durch ein nur angedeutetes Hebelgestänge sind die Arme 46 in eine Innen- und Außenlage schwenkbar.
An den oberen Enden der Arme 46 sind Einschnitte 50 zur Aufnahme einer vollen Rolle 36F vorgesehen, die nach dem Wickelvorgang durch Abnehmer 52 von den Wickeltrommeln 20, 22 abgehoben wird. Diese Abnehmer 52 transportieren die volle Rolle 36F bis über die Enden der in der Innenlage befindlichen Arme 46, so daß die volle Rolle in den Einschnitten 50 zu liegen kommt, wenn die Abnehmer wieder in ihre Ausgangslage zurückgehen.
In F i g. 1 bis 5 sind die Arme 46 in einer halben Außenlage dargestellt, die sie bei Beginn des Bewickeins eines frischen Kerns 36N einnehmen. In der vollen Außenlage befinden sie sich wesentlich weiter nach auswärts geschwenkt als in Fig. 1 bis 5 dargestellt, und in dieser Lage wird eine auf die volle Rolle 36 F einwirkende Walze 54 mittels einer Reibrolle 56 (Fig. 1) so gedreht, daß das Ende58 der aufgewickelten Bahn W an die letzte Windung der vollen Rolle angedrückt wird. Vorher kann ein Klebstoffstrich 60 innen auf das Ende 58 aufgebracht werden.
Zum Auflegen eines neuen Wickelkerns 36iV auf die Wickeltrommeln 20, 22 sind zwei Tragarme 62 vorgesehen, die an den Enden einer hohlen, auf die Schwenkwellen 48 aufgeschobenen Schwenkwelle 64 befestigt sind. Der Antrieb dieser hohlen Schwenkwelle 64 erfolgt ebenfalls durch ein nur angedeutetes Hebelgestänge.
Jeder Tragarm 62 weist eine Klaue 66 zum Einsetzen eines neuen Wickelkerns 36 N auf. Beide Tragarme 62 sind von der Lage in F i g. 1 in eine Innenlage gemäß F i g. 2 (hier sind die Arme 62 nur teilweise dargestellt) so einschwenkbar, daß der von den Klauen 66 erfaßte Wickelkern 36N auf die Wickeltrommeln 20,22 gelegt werden kann, nachdem eine volle Rolle 36 F abgehoben wurde. Beim Schwenken der Tragarme 62 in die Innenlage wird eine an beiden Tragarmen 62 befestigte Bürste 68 an einer Leimwalze streichend vorbeigeführt (Fig. 1) und wirkt danach auf das Ende der vollen auf den Schwenkarmen 46 befindlichen vollen Rolle 36 F ein (F i g. 3), um den Klebstoffstrich 60 zu bewirken.
Ein Messer 72 mit Schneidkante 74, das ebenfalls an den Tragarmen 62 befestigt ist, dient zum Abschneiden der auf die volle Rolle 36F gewickelten Bahn W, wobei das freie Ende 58 entsteht.
Zum Führen des Bahnanfangs bei Beginn des Wickelns auf einem neuen Wickelkern 36 N dienen zwei mit Gummi überzogene Einziehrollen 76,78, die parallel zu den Wickeltrommeln 20, 22 an einer aus einer Schwenkwelle 80 und zwei Aufhängearmen 81 bestehenden Abstützung gelagert sind. Die beiden Aufhängearme 81 sind zweiteilig ausgebildet. Der untere Teil 86 ist mittels einer Schlitzschraubenverbindung 88, 90 gegenüber dem oberen Teil 82 in einer Führung 84 desselben in Längsrichtung einstellbar. Die Einstellung wird nach Lösen einer Flügelmutter 91 vorgenommen.
Die eine Einziehrolle 76 ist am unteren Teil 86 gelagert, während die zweite Einziehrolle 78 mittels getrennter Lagerteile 92 gelagert ist, die mittels Schrauben 94 an den beiden unteren Teilen 86 der Aufhängearme 81 angebracht sind. Die Schrauben 94 gehen durch Schlitze 96 der Lagerteile 92 durch, so daß diese in Längsrichtung gegenüber den unteren Teilen 86 der Aufhängearme 81 einstellbar sind.
Beim Führen des Bahnanfangs zu Beginn des Bewickeins eines neuen Wickelkerns 36N befinden sich die Aufhängearme 81 der Einziehrollen 76,78 in einer etwa senkrechten Lage (vgl. Fig. 1 und 5). Während des Abtrennens der Bahn mittels des Messers 72 sind die Aufhängearme 81 nach oben geschwenkt (vgl. F i g. 2, 3 und 4). Für das Verschwenken ist ein fester Nocken 98 vorgesehen (vgl. insbesondere Fig. 7), der an einem Gestellteil 100 der Maschine durch einen Halter 102 und Schrauben 104 befestigt ist. Der Nocken 98 weist zwei Steuerflächen 106,108 auf und hat ferner einen Längsschlitz 110. Durch den Längsschlitz 110 geht eine am Halter 102 befestigte Schraube 112 hindurch, so daß der Nocken 98 mittels Mutter 116 und Unterlegescheibe am Halter 102 in der erforderlichen Lage eingestellt werden kann.
Ein Winkelhebel 118 ist auf der schon erwähnten Schwenkwelle 80 schwenkbar gelagert. Daher ist der Winkelhebel 118 auch gegenüber den Aufhängearmen 81 verdrehbar, die sich zusammen mit der Schwenkwelle 80 verschwenken. Der Winkelhebel 118 ist an dem Ende der Schwenkwelle 80 vorgesehen und wird über eine Rolle 120 vom Nocken 98 gesteuert.
Auf der Schwenkwelle 80 ist ferner ein Arm 122 befestigt und, verschraubt durch einen Ansatz 124 am Winkelhebel 118 an dem der Rolle 120 gegenüberliegenden Ende, ist ein einstellbarer Anschlag 126 (Fig. 4) vorgesehen. Dieser Anschlag 126 liegt in gleicher senkrechter Ebene wie der Arm 122, so daß beim Arbeiten der Einrichtung der Anschlag 126 von unten auf den Arm 122 einwirken kann, wenn der Winkelhebel 118 im Zusammenwirken mit den Steuerflächen 106,108 des Nockens 98 verschwenkt wird. Dieses Verschwenken geschieht, wenn sich die Schlitten 40 mit der Schwenkwelle 80 senkrecht bewegen. Die Schwenkwelle 80 wird daher entgegen dem Uhrzeigersinn in F i g. 1 bis 5 verschwenkt, wodurch die Aufhängearme 81 aus ihrer Lage in F i g. 1 und 5 nach außen und oben in ihre Lage nach F i g. 2 bis 4 geschwenkt werden. Um den Arm 122 gegen den Anschlag 126 zu halten, ist eine Feder 130 (F i g. 6) vorgesehen, deren Enden einerseits am Arm 122 und andererseits an einem Zapfen 132 des Winkelhebels 118 angreifen.
Die Abnehmer 52 auf beiden Seiten der Maschine sind bei 135 (Fig. 1) an einem senkrecht geführten

Claims (1)

Rahmen 137 angelenkt, der seinerseits mit dem Schlitten 40 durch eine Stange 139 so verbunden ist, daß ein bestimmter toter Gang vorliegt. Das untere Ende der Stange 139 ist mit dem Rahmen 137 mittels Mutter 142 verschraubt. Die Stange 139 geht oben durch ein Auge des Schlittens 40 hindurch und trägt hinter dem Auge 144 einen Einstellring 146, der mit einer Madenschraube 148 festzuziehen ist. Die Abnehmer 52 sind in F i g. 1 in ihrer untersten Lage dargestellt. Für den Betrieb der Maschine ist wesentlich, daß die Druckrolle 38 bei fortlaufender Bewegung eines Wickelkerns 362V nach oben geht, so daß sich auch der Schlitten 40 laufend mit den weiteren Teilen der Maschine hebt. Sobald auf dem Wickelkern eine Rolle fertiggewickelt ist, werden die Wickeltrommeln 20 und 22 stillgesetzt, während die Druckrolle 38 durch einen nicht dargestellten Antrieb mittels Seilen 134 (Fig. 1) weiter nach oben gezogen wird. Die Maschine arbeitet wie folgt: Wenn eine volle Rolle 37F auf den Wickeltrommeln 20, 22 fertiggewickel ist, wird die Druckrolle 38 abgehoben. Nach Überwindung des toten Gangs an der Stange 139 wird auch der Rahmen 137 mit den Abnehmern 52 angehoben, so daß die über die volle Rolle seitlich herausstehenden Enden des Wickelkerns 36 TV erfaßt werden. Zugleich werden die Arme 46 nach einwärts geschwenkt, und hierauf werden die Schlitten 40 mit dem Rahmen 137 wieder nach unten bewegt, so daß die volle Rolle 36F in die Einschnitte 50 der Arme 46 eingelegt wird. Die Arme 46 werden dann wieder nach auswärts geschwenkt, und zwar in die erwähnte halbe Außenlage nach F i g. 1 bis 5. Während dieser Vorgänge sind die Tragarme 62 mit einem neuen Wickelkern 367V nach einwärts geschwenkt und der neue Wickelkern auf den Wickeltrommeln 20, 22 abgelegt worden (vgl. hierzu die Lage der Teile in Fi g. 2). Die Druckrolle 38 befindet sich noch in ihrer obersten Stellung, und die Einziehrollen 76, 78 liegen ebenfalls noch weit oberhalb des neuen Wickelkerns 36 2V. Die Druckrolle 38 wird nun abgesenkt, wobei der Winkelhebel 118 durch die Steuerfläche 106 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Die Einziehrollen 76, 78 bewegen sich an der vollen Rolle 36 F vorbei nach unten (der erforderliche Abstand zwischen den Einziehrollen 76, 78 und der vollen Rolle 36 F wird durch entsprechende Einstellung des Nokkens 98 erreicht), erfassen den zwischen dem neuen Wickelkern 362V und der vollen Rolle 36F liegenden Teil der Bahn W und drücken ihn nach unten in Anlage mit der Schneidkante 74 des Messers 72, so daß die Bahn W abgetrennt wird. Gleichzeitig wird das von der vollen Rolle 36F herabhängende Bahnende zum Auftragen des Klebstoffstrichs 60 an der Bürste 68 in Anlage gebracht. Etwa zu dem Zeitpunkt, wo die Einziehrollen 76, 78 das Abtrennen der Bahn W bewirken, legt sich die Druckrolle 38 auf den neuen Wickelkern 36 N auf, während die Abnehmer 52 ebenfalls in ihre unterste Lage zurückkehren, wobei sie zum Vorbeigehen an den Enden des neuen Wickelkerns 367V eine zusätzliche Schwenkbewegung ausführen. Nach dem Abtrennen der Bahn W nehmen die Bahnenden die in Fig. 4 dargestellte Lage ein. Die Aufhängearme 62 werden nach außen zurückgeschwenkt, wobei die Aufhängearme 81 über einen Nocken 136 an einem Arm 62 mitgenommen wer- den. Dieser Nocken wirkt auf eine Rolle 138 neben dem Lager der Einziehrolle 76 ein. Durch den Nokken 136 wird beim Zurückgehen der Arme 62 die Einziehrolle 76 über die Schneidkante 74 des Messers herübergehoben. Bei weiterem Auswärtsschwenken der Arme 62 gibt der Nocken 136 die Aufhängearme 81 wieder frei. Diese schwingen infolge ihres Eigengewichts nach innen zurück, wobei sich die Einziehrolle 76 auf das über den neuen Wickelkern 362V laufende Bahnende LW auflegt, bis die Einziehrollen schließlich die Lage nach F i g. 5 einnehmen, wo die Einziehrolle 76 die Bahn an den neuen Wickelkern 362V anpreßt und die Einziehrolle 78 die Bahn W gegen die Wickeltrommel 20 drückt. Der Antrieb der Wickeltrommeln 20, 22, der vor dem Abnehmen der voll gewickelten Rolle 36 F abgegestellt wurde, wird jetzt wieder angestellt. Beim langsamen Anlaufen der Wickeltrommeln 20, 22 wird der Wickelkern 36N durch Reibung entsprechend langsam mitgenommen. Die Einziehrollen 76, 78 drehen sich ebenfalls durch Reibungsmitnahme, und zwar in umgekehrter Richtung, wie durch die Pfeile in F i g. 5 angedeutet ist. Die beiden Schlaufenschenkel des Bahnendes, die sich gemäß F i g. 5 einerseits auf dem neuen Wickelkern 36 TV und andererseits auf der Wickeltrommel 20 bilden, werden also einerseits von den beiden Einziehrollen 76, 78 einwandfrei festgehalten, und andererseits werden die beiden Schenkel durch die entgegengesetzt umlaufenden Einziehrollen 76, 78 zwangläufig mit ihrem Scheitel 140 gemeinsam in den Spalt zwischen Wickelkern 367V und Wickeltrommel 20 vorgeschoben. Ein Ausweichen .der Bahnschlaufe nach oben oder seitwärts ist ausgeschlossen. Das Bahnende wird einwandfrei auf den neuen Wickelkern 36iV aufgewunden, so daß eine Benutzung von Klebstoff nicht erforderlich ist. Patentansprüche:
1. Wickelmaschine mit einer angetriebenen Wickeltrommel, einem von der Wickeltrommel durch Reibung mitgenommenen Wickelkern, auf dem eine durch den Spalt zwischen Wickeltrommel und Wickelkern durchlaufende Materialbahn aufwickelbar ist, sowie mit einer Einziehrolle mittels der das vordere Ende der Materialbahn zu Beginn des Wickelvorgangs in den Spalt zwischen Wickeltrommel und Wickelkern einschiebbar ist, wobei die Einziehrolle mittels einer Abstützung an der Bahneinlaufseite von Wickeltrommel und Wickelkern parallel zu diesem gehalten ist und gegen einen auf der Wickeltrommel liegenden Bahnbereich des Bahnanfangs derart andrückbar ist, daß die Einziehrolle sich mit der Wickeltrommel dreht und den Bahnanfang auf den Wickelkern hin zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Einziehrolle (78) an der Abstützung (80, 81) eine weitere Einziehrolle (76) vorgesehen ist, die an der Bahneinlaufseite gegen einen an dem Wickelkern (36 TV) anliegenden Bahnbereich des Bahnanfangs andrückbar ist, und daß beide Einziehrollen (76, 78) auf Grund der Drehung von Wickelkern (367V) und Wickeltrommel (20) in entgegengesetzter Drehrichtung umlaufen und den zwischen ihnen (76, 78) liegenden Bahnteil in den Spalt zwischen Wickelkern und Wickeltrommel einführen.
DEC33737A 1961-01-17 1961-12-07 Wickelmaschine Pending DE1247111B (de)

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DE1247111B true DE1247111B (de) 1967-08-10

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DEC25693A Pending DE1236297B (de) 1961-01-17 1961-12-07 Wickelmaschine
DEC33737A Pending DE1247111B (de) 1961-01-17 1961-12-07 Wickelmaschine

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DEC25693A Pending DE1236297B (de) 1961-01-17 1961-12-07 Wickelmaschine

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207175B (de) 1959-06-19 1965-12-16 Cameron Machine Co Vorrichtung zum Aufwickeln eines Bahnmaterials zu einer Rolle

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207175B (de) 1959-06-19 1965-12-16 Cameron Machine Co Vorrichtung zum Aufwickeln eines Bahnmaterials zu einer Rolle

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DE1236297B (de) 1967-03-09

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