DE1247031B - Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus ausscheidungshaertenden Magnesiumlegierungen durch Warmverformung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus ausscheidungshaertenden Magnesiumlegierungen durch WarmverformungInfo
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Description
^!.ESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Int. CL:
C22f
PATENTAMT
Deutsche Kl.: 41Wr-1/06
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1247 031
D 36048 VI a/40 d
12. Mai 1961
10. August 1967
D 36048 VI a/40 d
12. Mai 1961
10. August 1967
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus Magnesiumlegierungen
durch Strangpressen bzw. anderweitige Warmverformung.
In der USA.-Patentschrift 2 659 131 wurde vorgeschlagen,
stranggepreßte Produkte aus Magnesiumlegierungen mit guter mechanischer Festigkeit herzustellen,
indem man zugleich teilchenförmige Metalle d. h. Metallpulver, ζ. Β. eine teilchenförmige Magnesiumlegierung
mit einem Gehalt von 6 Gewichtsprozent Zink und 0,5 Gewichtsprozent Zirkonium, und damit
vermischt eine teilchenförmige d. h. pulverförmige, Magnesium-Aluminium-Legierung oder teilchenförmiges
Aluminium verpreßt. Das Gemisch der teilchenförmigen Metalle wird in den vorgeheizten Rezipienten
einer Strangpresse gegeben und unmittelbar danach mit verhältnismäßig kleiner Geschwindigkeit, unterhalb
etwa 1,6 m/Min., durch eine Düse stranggepreßt. Es wurde ferner vorgeschlagen, die fertigen Formkörper
einer Wärmebehandlung zu unterwerfen.
Wenn es erwünscht ist, die hierbei erhaltenen Formkörper wärmezubehandeln, ist es notwendig, eine
umfangreiche und kostspielige Wärmebehandlungsvorrichtung zu verwenden und die Formkörper in der
Wärmebehandlungszone in ganz bestimmter Weise zu behandeln, um Verluste durch Verziehen, Reißen oder
auf andere mögliche Weise auf ein Mindestmaß zu beschränken. Das Strangpressen dieser Formkörper
erfolgt sehr langsam, und um das Brüchigwerden in der Hitze einzuschränken, wird die Auspreßtemperatur
sehr niedrig gehalten, wodurch Formkörper mit Kratzern auf der Oberfläche und geringer Duktilität
erhalten werden.
Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus ausscheidungshärtenden Magnesiumlegierungen
durch Warmverformung
Anmelder:
The Dow Chemical Company,
Midland, Mich. (V. St. A.)
Midland, Mich. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
Berlin 33, Auguste-Viktoria-Str. 65
Als Erfinder benannt:
George Stephen Foerster,
Midland, Mich. (V. St. A.)
George Stephen Foerster,
Midland, Mich. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 13. Mai 1960 (28 844)
Diese Nachteile werden durch das erfindungsgemäße Verfahren entweder vollständig ausgeschaltet oder
stark eingeschränkt. Es ist nunmehr möglich, wesentlich höhere Preßgeschwindigkeiten anzuwenden; die
Gefahr des Brüchigwerdens in der Wärme wird praktisch ausgeschaltet, und es werden Formkörper mit
guter Duktilität erhalten, die keine Oberflächenkratzer haben. Erfindungsgemäß werden Formkörper aus
Magnesiumlegierungen durch Strangpressen oder ähnliche Warmverformung hergestellt, indem die Magnesiumlegierung
durch eine solche Wärmebehandlung ausscheidungsgehärtet wird, die mindestens einen
Legierungsbestandteil der Magnesiumlegierung auszuscheiden vermag. Es ist ein wesentliches erfindungsgemäßes
Merkmal, daß die Ausscheidungshärtung erfolgt, ehe das Strangpressen bzw. die entsprechende
Warmverformung stattfindet. Vorteilhaft wird die Magnesiumlegierung in Form eines Gemisches von
feinteiligen Metallen und bzw. oder Legierungen der Ausscheidungshärtung in der feinteiligen Form unterworfen.
Zweckmäßig wird das Gemisch der feinteiligen Magnesiumlegierung mit dem Ausscheidungsmetall zu
einem Barren zusammengepreßt bzw. verdichtet, ehe es der Ausscheidungshärtung unterworfen wird.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann man zwei oder mehrere Magnesiumlegierungen
verwenden, vorausgesetzt, daß mindestens eine Legierung eine oder mehrere Komponenten enthält,
die sich durch eine oder mehrere Komponenten einer anderen Legierung ausscheiden lassen.
Zweckmäßig enthält die Magnesiumlegierung zwei oder mehrere ausscheidbare Komponenten, oder sie
ist ein Gemisch von zwei oder mehreren Magnesiumlegierungen, von denen mindestens eine mindestens
eine Komponente enthält, die durch ein übliches Ausscheidungsmetall oder eine Legierung desselben ausgeschieden
werden kann. Ausgezeichnete Ergebnisse
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werden erzielt, wenn man eine oder mehrere Magnesiumlegierungen verwendet, die Zirkonium, Mangan,
Thorium, Seltene Erdmetalle, Lithium, Calcium oder Gemische derselben und Aluminium als Ausscheidungsmetall
enthalten. Es ist ferner vorteilhaft, als Ausscheidungsmetall Aluminium, Zinn, Silicium, Zink
oder Gemische und bzw. oder Legierungen derselben und eine Zirkonium enthaltende Magnesiumlegierung
zu verwenden. Wenn eine Mangan enthaltende Magnesiumlegierung verwendet wird, wird als Ausscheidungsmetall
bevorzugt Aluminium, Silicium, Zirkonium oder ein Gemisch und bzw. oder eine Legierung derselben verwendet. Zweckmäßig wird die
feinteilige Magnesiumlegierung, d. h. das Pulver, vor der Ausscheidungshärtung mit dem Ausscheidungsmetall
überzogen.
Bei einer bevorzugten Durchführungsform des Verfahrens wird die Ausscheidungshärtung bei Temperaturen
im Bereich von 372 bis 482° C 12 bis 48 Stunden lang durchgeführt, wobei die Magnesiumlegierung die
Form von Teilchen oder Körnchen mit 0,1 bis 1 mm Durchmesser und die Teilchen des Ausscheidungsmetalls
weniger als 44 μΐη Durchmesser haben. Die Magnesiumlegierung enthält bevorzugt 0,05 bis 10 Gewichtsprozent
an ausscheidbarem Metall oder ausscheidbaren Metallen und ausreichend Ausscheidungsmetall
oder Legierung desselben, so daß die fertige Magnesiumlegierung 0,5 bis 5 Gewichtsprozent davon
enthält.
In der vorliegenden Beschreibung soll eine Magnesiumlegierung derart beschaffen sein, daß sie mindestens
75 Gewichtsprozent Magnesium enthält. Unter einem Barren soll — wie allgemein üblich — in dieser
Beschreibung eine Zwischenform des Metalls verstanden werden, die anschließend durch Strangpressen,
Walzen, Schmieden oder auf andere Weise zu Formkörpern verarbeitet werden soll. Mit einem
Barren erhält man einen Gegenstand, den man leicht handhaben, bequem wärmebehandeln kann und der
auch sonst für die anschließende Bearbeitung und bzw. oder Behandlung geeignet ist.
Gemäß der bevorzugten Durchführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens soll die fertige Legierung
mindestens 75 Gewichtsprozent Magnesium und andere, gegenseitig schwer legierbare Bestandteile enthalten.
Die fertige Legierung enthält also mindestens 75 Gewichtsprozent Magnesium und zwei oder mehrere
Legierungskomponenten, die in festem Magnesium gemeinsam unlöslich sind. Mit der Bezeichnung
»unlöslich« ist hier jeweils die Unlöslichkeit in festem Magnesium gemeint.
Das Verfahren ist für alle Magnesiumgemische geeignet, die Ausscheidungen bilden. In der einfachsten
Form wird eines der zur Ausscheidungshärtung notwendigen Legierungselemente als Komponente einer
Magnesiumlegierung verwendet und das andere, zweckmäßig das rascher diffundierende der beiden, in
unlegierter Form zugesetzt. So kann z. B. Thorium in einer Thorium enthaltenden Magnesiumlegierung verwendet
werden und Aluminium damit gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren legiert werden. Eines
der Legierungselemente kann als eine Komponente einer Magnesiumlegierung verwendet werden, und
zwei oder mehrere Legierungsbestandteile, die damit Ausscheidungen bilden, werden entweder als Gemische
oder miteinander legiert verwendet. Die zur Ausscheidungshärtung notwendigen Elemente können
gegebenenfalls auch als Komponente einer Magnesiumlegierung mit einer Magnesium enthaltenden Legierung
zusammengebracht werden, aber durch die geringe Konzentration dieser Elemente in dem zusätzlichen
Magnesium wird die Erhitzungszeit erhöht, die für S den für die Ausscheidungshärtung notwendigen Diffusionsvorgang
erforderlich ist, und die Konzentration der in festem Magnesium unlöslichen Ausscheidung in
dem erfindungsgemäßen Produkt verringert.
Aluminium kann nach dem erfindungsgemäßen
Aluminium kann nach dem erfindungsgemäßen
ίο Verfahren mit einer Zirkonium enthaltenden Magnesiumlegierung
legiert werden. Aluminiummetall oder Magnesiumlegierungen, die 20 bis 30 Gewichtsprozent
Aluminium enthalten, können als Quelle für Aluminium verwendet werden. Eine Zirkonium enthaltende
X5 Magnesiumlegierung kann mit binären Legierungen
oder physikalischen Gemischen von Aluminium und Silicium oder Aluminium und Zink legiert werden.
Andere Ausscheidungen bildende Kombinationen sind die folgenden:
| Bestandteil der Magnesiumlegierung |
Andere Bestandteile* |
| Zr | Sn, Si, Zn |
| Mn | Al, Si, Zr |
| Th | Al |
| MM | Al |
| Li | Al |
| Ca | Al |
* Einzeln oder im Gemisch oder als Magnesiumlegierung zugesetzt.
Die verwendete Magnesiumlegierung kann ferner sich nicht störende Bestandteile enthalten, die gewünschte
Eigenschaften, wie Duktilität, Korrosionsbeständigkeit oder höhere mechanische Festigkeit,
verleihen. So kann z. B. eine Magnesiumlegierung, die bis zu 0,8 °/0 Zirkonium und mindestens einen der
folgenden Bestandteile enthält, nämlich bis zu 4°/0 Zink, bis zu 6% Silber, bis zu 1 % Calcium, bis zu 4°/0
Seltene Erdmetalle, bis zu 4°/0 Thorium, bis zu 5°/0
Lithium, mit Aluminium oder einer Magnesium-Aluminium-Legierung vermischt und erfindungsgemäß
wärmebehandelt und verformt werden.
Alle Metalle werden in Teilchenform verwendet. Die Magnesiumlegierung wird zweckmäßig in Form
von feingemahlenen Körnern von 0,1 bis 1 mm Durchmesser verwendet. Die anderen Metalle werden
gewöhnlich am besten in feinteiliger Form mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 44 μηι verwendet.
Bei größeren Teilchen wird die vollständige Ausscheidungshärtung schwieriger, da sie ein längeres
Erwärmen erfordert.
Die Mengenanteile an jeder der erfindungsgemäß verwendeten gemeinsam unlöslichen Komponenten
sind nicht sehr wesentlich. Es ist wichtig, daß von jeder Komponente eine ausreichende Menge vorhanden ist,
um eine feste, unlösliche Ausscheidung innerhalb der gesamten Magnesiumlegierung zu bilden. Wenn eine
Magnesiumlegierung, die nur etwa 0,08 Gewichtsprozent Zirkonium enthält, erfindungsgemäß mit
1 Gewichtsprozent Aluminium verarbeitet wird, wird
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ihre Festigkeit in überraschendem Maße gegenüber Legierungsbestandteile. Die Wärmebehandlung muß
einer Magnesiumlegierung erhöht, die entweder das energisch genug sein, daß alle unlöslichmachenden
Aluminium oder das Zirkonium allein enthält. Es ist Bestandteile, die ursprünglich außerhalb der Legierung
sehr vorteilhaft, wenn die unlöslichmachende Kompo- sind, in ausreichendem Maße in die Magnesiumnente
oder die unlöslichmachenden Komponenten, die 5 legierung diffundieren, so daß unerwünschte Verbin-
nicht Bestandteil der ersten Magnesiumlegierung sind, düngen, z. B. spröde intermetallische Phasen von
in einer ausreichend kleinen Teilchengröße und aus- Magnesium und Aluminium, aufgelöst werden, wo-
reichend inniger Verteilung angewendet werden, so durch der fertige Formkörper in der Wärme nicht
daß sie bei der Wärmebehandlungstemperatur in einer brüchig wird und ferner ausreichend feste, im Magne-
angemessenen Zeit in die Magnesiumlegierung hinein- io sium unlösliche Substanz gebildet wird, um die
diffundieren. Eigenschaften des Formkörpers wesentlich zu ver-
Die Magnesiumlegierung, die eine der gemeinsam bessern.
unlöslichen Legierungskomponenten enthält, kann im Wenn andererseits die Wärmebehandlung zu lange
wesentlichen auf zwei verschiedene Weisen in innige ausgedehnt wird, führt dies zu einem Kornwachstum
Berührung mit der anderen unlöslich werdenden 15 des Magnesiums und einer Zusammenballung der ausKomponente
bzw. den Komponenten gebracht geschiedenen Komponenten, wobei nicht mehr die werden. größtmögliche Festigkeit erreicht wird.
Die Metalle, die erfindungsgemäß legiert werden Der Strangpreßbarren kann gegebenenfalls geteilt
sollen, werden pulverförmig gründlich homogen ver- werden, um das Aufgeben auf die Strangpresse zu
mischt, z. B. indem sie in einem zylindrischen Behälter 20 erleichtern.
15 Minuten oder länger umgewälzt werden. Das Das wärmebehandelte Metall wird dann entweder
homogene Gemisch wird dann in den vorgeheizten in der Form eines Barrens oder von Metallteilchen bei
Rezipienten einer Preßvorrichtung mit einer Abdeck- Temperaturen und Verpressungsverhältnissen ausge-
platte vor der Innenseite der Düse gegeben, und das preßt, wie sie bei der Verarbeitung von Magnesium
Pulvergemisch wird in der Wärme unter Druck zu 25 üblich sind. Die Preßgeschwindigkeit kann jedoch von
einem Barren verdichtet. Der Barren wird im allge- etwa 0,3 oder 0,6 m/Min. — wie sie bisher beim
meinen bei 260 bis 427 0C unter einem Druck von etwa Strangpressen von derartigen teilchenförmigen Ge-
7030 kg/cm2 hergestellt. mischen üblich war — bis auf 30,5 m/Min, erhöht
In Abänderung des Verdichtungsverfahrens zur werden.
Herstellung eines Strangpreßbarrens kann das Gemisch 30 Gegebenenfalls kann der nach dem erfindungs-
auch mit einem kleinen Verpressungsverhältnis, z. B. gemäßen Verfahren erhaltene Strangpreßbarren in
5:1, und einer Geschwindigkeit von 0,6 m/Min, oder einen dichtsitzenden Mantel geschoben werden, der
weniger und zweckmäßig bei einer tiefen Temperatur entweder aus einer üblichen Magnesiumlegierung oder
im Rezipienten zur Vermeidung des Brüchigwerdens in einer Aluminiumlegierung besteht, und durch wieder-
der Hitze vorverpreßt werden. Dieses Vorpressen 35 holte Durchgänge bei erhöhter Temperatur ausgewalzt
kann z.B. bei 316 bis 3720C bei einer Rezipienten- werden. Der Preßbarren kann ferner auf andere Weise
temperatur von 3160C mit einer Geschwindigkeit von verarbeitet werden, z. B. durch Schmieden in bekann-
etwa 0,3 m/Min, erfolgen. ter Weise.
Um die Substanzen in innige Berührung zu bringen,
kann auch die Magnesiumlegierung in Form von 40 Beispiele
festen Teilchen in das andere Metall oder die andere
festen Teilchen in das andere Metall oder die andere
Legierung in geschmolzener Form eingetaucht oder Zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens
damit besprüht werden oder durch Dampf oder im wurden verschiedene gekörnte Magnesiumlegierungen,
Vakuum mit Metall überzogen bzw. beschichtet wer- die Zirkonium enthielten und einen Teilchendurchden,
wobei ein dünner Film des anderen Metalls oder 45 messer von etwa 1 bis 0,1 mm hatten, gründlich mit
der anderen Legierung auf praktisch jedem Teilchen feinem Aluminiumpulver mit weniger als 44 μΐη Teilder
Magnesiumlegierung abgeschieden wird. Ein Vor- cbendurchmesser vermischt. Die Gemische wurden jeteil
des Überzugsverfahrens besteht darin, daß die weils bei etwa 344° C unter einem Druck von 7031 kg/
überzogenen Teilchen gegebenenfalls in Teilchenform cm2 zu Strangpreßbarren verdichtet. Die Barren wurwärmebehandelt
und anschließend in die fertige Form 5o den 16 Stunden im Temperaturbereich von 399 bis
stranggepreßt werden können, so daß ein Verdichten 427° C wärmebehandelt. Die in dieser Weise behandel-
oder Vorverpressen wegfällt. ten Barren wurden dann zur Verkleinerung ihrer Ab-
Das in dieser Weise erhaltene verdichtete oder vor- messungen abgedreht, so daß sie in den Rezipienten
verpreßte Produkt oder die in beschriebener Weise von 76 mm Durchmesser einer Strangpresse paßten,
überzogenen Teilchen werden dann längere Zeit wärme- 55 Die Barren wurden dann durch eine Düsenöffnung
behandelt, um die gemeinsam unlöslichen Legierungs- von 1,6 · 19,6 mm verpreßt. Die Rezipiententemperatur
bestandteile diffundieren zu lassen, wobei sie sich betrug 316° C und diejenige des Streifens 344° C. Die
treffen und feste, in festem Magnesium unlöslichen Preßgeschwindigkeiten sind in den Tabellen angegeben.
Teilchen bilden, gewöhnlich als intermetallische Ver- Die mechanischen Eigenschaften der in dieser Weise
bindungen. Eine Wärmebehandlung der Metalle wäh- 60 behandelten Formkörper wurden experimentell berend
12 bis 48 Stunden bei 372 bis 482° C reicht ge- stimmt. Die Versuchsergebnisse und die jeweiligen
wohnlich für die Zwecke des erfindungsgemäßen Ver- Zusammensetzungen sind in Tabelle I zusammenfahrens
aus, obgleich auch kürzere Zeiten bei Ge- gestellt. Einer der Formkörper erhielt eine genormte
mischen ausreichen, die aus feinem Pulver bereitet ASTM-Wärmebehandlung T5, die darin bestand, daß
worden sind. Die günstigsten Temperaturen und Zeiten 65 er 24 Stunden auf 149° C erwärmt wurde. Die Eigenschwanken
etwas mit der jeweiligen Magnesium- schäften des in dieser Weise behandelten Produktes
legierung und mit den Diffusionsgeschwindigkeiten sind als Versuch 18 in der folgenden Tabelle an-
und Teilchengrößen der Ausscheidungen bildenden gegeben.
| Versuch Nr. |
Al-Anteil der Mischung* |
Zusammensetzung der Mg-Legierung* * |
%Zr | Preß geschwindig keit |
(%) | Mechanische Eigenschaften (kp/mma) |
OiF | Ob |
| (7.) | •/.Zn | 0,24 | (m/Min.) | 4 | <V« | 20,4 | 33,0 | |
| 1 | 0,25 | 1 | 0,24 | 15,2 | 4 | 28,1 | 18,3 | 33,0 |
| 2 | 0,25 | 1 | 0,24 | 30,5 | 5 | 28,1 | 21,8 | 33,7 |
| 3 | 0,5 | 1 | 0,24 | 30,5 | 4 | 28,8 | 25,3 | 33,7 |
| 4 | 1 | 1 | 0,24 | 15,2 | 6 | 28,8 | 23,2 | 33,7 |
| 5 | 1 | 1 | 0,24 | 30,5 | 9 | 29,5 | 28,1 | 33,7 |
| 6 | 2 | 1 | 0,24 S | 30,5 | 12 | 28,8 | 28,1 | 33,7 |
| 7 | 2 | 1 | 0,24 | 30,5 | 8 | 28,8 | 29,5 | 35,9 |
| 8 | 3,6 | 1 | 0,24 | 12,5 | 8 | 31,6 | 30,3 | 35,9 |
| 9 | 3,6 | 1 | 0,24 | 30,5 | 10 | 30,9 | 30,9 | 37,3 |
| 10 | 4,4 | 1 | 0,24 | 27,4 | 8 | 33,0 | 32,4 | 38,0 |
| 11 | 6,2 | 1 | 0,05 | 12,2 | 11 | 33,7 | 9,9 | 25,3 |
| 12 | 1 | 1 | 0,08 | 30,5 | 4 | 17,6 | 15,5 | 32,4 |
| 13 | 1 | 1 | 0,32 | 30,5 | 10 | 28,8 | 27,4 | 33,7 |
| 14 | 1 | 1 | 0,64 | 30,5 | 6 | 28,8 | 33,7 | 38,7 |
| 15 | 1 | 1 | 0,64 | 15,2 | 8 | 33,7 | 31,6 | 35,9 |
| 16 | 1 | 1 | 0,64 | 30,5 | 4 | 30,9 | 35,9 | 39,4 |
| 17 | 2 | 4,3 | 0,64 | 12,2 | 6 | 35,0 | 38,0 | 34,5 |
| 18 | 2 | 4,3 | 0,57 | 12,2 T 5 | 6 | 36,6 | 31,6 | 38,0 |
| 19 | 2 | — | 0,24 | 30,5 | 9 | 30,3 | 10,6 | 26,0 |
| Vergleich A | — | 1 | 0,24 | 15,2 | 10 | 20,4 | 9,2 | 25,3 |
| Vergleich B | — | 1 | 1,3·/βΑ1,0,3·/βΜη (AZ 11) |
30,5 | 11 | 19,0 | 7,8 | 23,9 |
| Vergleich C | 0,6 | 30,5 | 16,2 | |||||
* = Rest Magnesiumlegierung. ** = Rest Magnesium. OdF = Quetschgrenze.
T5 = genormte ASTM -Wärmebehandlung nach dem Verpressen (149°C/24 Stunden).
S = gesiebt; nur Teilchen, die ein Sieb Nr. 100 passierten, wurden verwendet.
Zu Vergleichszwecken wurden Formkörper herge- geprüften Gemische. Die Zusammensetzung, die Preßstellt,
die Zink und Zirkonium, aber kein Aluminium geschwindigkeit und die mechanischen Eigenschaften
(Versuche A und B), und Aluminium und Zink, aber 45 der erhaltenen Produkte sind in Tabelle II angegeben,
kein Zirkonium (Versuch C) enthielten, und ihre Bei einer dritten Versuchsreihe wurde eine weitere
Eigenschaften wurden bestimmt. Die Eigenschaften Durchführungsform des erfindungsgemäßen Verfahsind
in Tabelle I angegeben. Ferner erlauben die An- rens angewendet. Körner von Zirkonium enthaltender
gaben in der vorstehenden Tabelle einen Vergleich mit Magnesiumlegierung wurden mit Körnern von Magneden
Eigenschaften eines Formkörpers, der durch 50 sium-Aluminium-Legierung vermischt, und das Gegleichzeitiges
Strangpressen von Magnesium -Zirko- misch wurde verdichtet, wärmebehandelt, abgedreht
nium-Legierung und Aluminium nach dem Verfahren
der obengenannten USA.-Patentschrift 2 659131 erhalten worden ist. Die Eigenschaften eines solchen
Formkörpers sind in Tabelle I dieser USA.-Patent- 55
schrift angegeben. Es sei noch vermerkt, daß die
Strangpreßgeschwindigkeiten bei dem Verfahren der
USA.-Patentschrift nur bei 30,5 bis 61 cm/Min, liegen.
Im Gegensatz dazu betragen die Strangpreßgeschwindigkeiten bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bis 60 wurden Körner von Magnesiumlegierung mit Alumizu 30,5 m/Min. niumkörnern vermischt. Das Gemisch wurde dann in
der obengenannten USA.-Patentschrift 2 659131 erhalten worden ist. Die Eigenschaften eines solchen
Formkörpers sind in Tabelle I dieser USA.-Patent- 55
schrift angegeben. Es sei noch vermerkt, daß die
Strangpreßgeschwindigkeiten bei dem Verfahren der
USA.-Patentschrift nur bei 30,5 bis 61 cm/Min, liegen.
Im Gegensatz dazu betragen die Strangpreßgeschwindigkeiten bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bis 60 wurden Körner von Magnesiumlegierung mit Alumizu 30,5 m/Min. niumkörnern vermischt. Das Gemisch wurde dann in
Bei einer zweiten Versuchsreihe wurde eine fein- einem zylindrischen Behälter umgewälzt, um die
gepulvertes Zirkonium enthaltende Magnesiumlegie- Körner mit Aluminium zu überziehen. Die beiden
rung, die einen oder mehrere weitere Legierungs- Mischungen wurden verdichtet, wärmebehandelt, abbestandteile
enthielt, gründlich mit feinteiligem Alu- 65 geschält und stranggepreßt wie die der ersten Versuchsminium vermischt. Die in dieser Weise hergestellten reihe. Die physikalischen Eigenschaften dieser Form-Gemische
wurden verdichtet, wärmebehandelt, abge- körper wurden bestimmt und sind auch in Tabelle III
dreht und verpreßt wie die bei der ersten Versuchsreihe angegeben.
und verpreßt wie bei der ersten Versuchsreihe. Die mechanischen Eigenschaften der erhaltenen Produkte
wurden bestimmt und sind in Tabelle III angegeben. Bei einem weiteren Versuch wurde Aluminiumblättchenpulver,
das ein Sieb mit der größten Maschenweite von 44 μηι passierte, mit Spänen einer Magnesiumlegierung
vermischt, die aus einem Gußstück hergestellt worden waren. Bei einem weiteren Versuch
10
| Versuch Nr. |
Al-Anteil des Gemisches* |
Zusammensetzung der Mg-Legierung** |
7.Zn | Andere Bestand teil a |
% | Preß geschwindig keit |
(7o) | Mechanische Eigenschaften (kp/mm2) |
32,4 | Ob |
| (°/o) | °/eZr | _ | LClLC | (m/Min.) | 4,5 | «0.» | 30,9 | 38,0 | ||
| 20 | 2 | 0,6 | — | Bi | 2 | 30,5 | 2 | 33,7 | 34,5 | 36,6 |
| 21 | 2 | 0,6 | — | Ca | 1 | 9,1 | 6 | 32,4 | 32,4 | 39,4 |
| 22 | 2 | 0,6 | — | Th | 3 | 30,5 | 8 | 30,9 | 33,7 | 38,0 |
| 23 | 2 | 0,6 | — | Di | 2 | 30,5 | 10 | 28,1 | 38,7 | |
| 24 | 2 | 0,6 | Di | 2 | 30,5 | 34,5 | 33,7 | |||
| — | Ag | 3 | 6 | 37,3 | ||||||
| 25 | 2 | 0,6 | Di | 2 | 21,3 | 32,4 | 33,7 | |||
| 3,1 | Ag | 6 | 6 | 35,9 | 37,3 | |||||
| 26 | 1 | 0,42 | 3,1 | Ag | 3,1 | 6,1 | 4 | 32,4 | 33,7 | 38,7 |
| 27 | 1 | 0,42 | 2,6 | Ag | 3,1 | 6,1 T5 | 4 | 33,0 | 34,5 | 36,6 |
| 28 | 1 | 0,36 | — | Ag | 5,6 | 4,1 | 3 | 31,6 | 36,6 | 37,3 |
| 29 | 2 | 0,48 | — | Ag | 2,8 | 30,5 | 7 | 34,5 | 36,6 | 39,4 |
| 30 | 2 | 0,47 | 5,9 | Ag | 5,5 | 15,2 | 9 | 34,5 | 39,4 | 40,0 |
| 31 | 1 | 0,84 | 5,9 | Th | 3,3 | 15,2 | 8 | 33,0 | 41,5 | 40,8 |
| 32 | 2 | 0,84 | 5,9 | Th | 3,3 | 9,1 | 4 | 34,5 | 42,2 | |
| 33 | 2 | 0,84 | Th | 3,3 | 9,1 T 5 | 35,0 | ||||
Di = Gemisch von Neodym, Praseodym und kleinen Mengen anderer Seltener Erdmetalle.
* = Rest Magnesiumlegierung. ** = Rest Magnesium. T5 = wärmebehandelt bei 149°C während 24 Stunden.
* = Rest Magnesiumlegierung. ** = Rest Magnesium. T5 = wärmebehandelt bei 149°C während 24 Stunden.
| Versuch Nr. |
Metall oder Legierung |
Aluminiu Gewichts prozent* |
mquelle Teilchen form |
größte Teilchen größe (mm) |
Zusamm der ver Mg-Lej %Zn |
ensetzung wendeten derung** %Zr |
Preß geschwin digkeit (m/Min.) |
Ss (%) |
Mechani | sehe Eige (kp/mm2) OdF |
nschaften Ob |
| 34 | Mg 4Al | 25 | Pulver | 0,84 | 1 | 0,24 | 30,5 | 5 | 27,4 | 21,1 | 32,4 |
| 35 | Mg 10Al | 10 | Pulver | 0,84 | 1 | 0,24 | 30,5 | 6 | 23,0 | 12,0 | 27,4 |
| 36 | Mg 10Al | 10 | Pulver | 0,21 | 1 | 0,24 | 30,5 | 5 | 27,4 | 19,7 | 32,4 |
| 37 | Mg 15Al | 7 | Pulver | 0,21 | 1 | 0,24 | 30,5 | 5 | 23,0 | 11,3 | 28,8 |
| 38 | Mg 33Al | 3 | Pulver | 0,84 | 1 | 0,24 | 30,5 | 2 | 17,6 | 11,3 | 21,8 |
| 39 | Mg 33Al | 3 | Pulver | 0,84 | 1 | 0,24 | 15,2 | 4 | 23,9 | 17,6 | 29,5 |
| 40 | Mg 33Al | 3 | Pulver | 0,84 | 1 | 0,24 | 30,5 | 2 | 23,0 | 16,9 | 27,4 |
| 41 | Al | 1 | Flocken | 0,044 | 1 | 0,5 (a) | 30,5 | 4 | 29,5 | 24,6 | 35,2 |
| 42 | Al | 2,6 | Pulver | 0,044 | 1 | 0,24 (b) | 30,5 | 5 | 26,7 | 20,4 | 31,7 |
(a) = Aus Guß hergestellte Späne, durchschnittlich 0,05 · 0,95 ■ 1,27 cm groß.
(b) = Magnesiiunlegierung mit den Aluminiumkörnern vermischt und in einem zylindrischen Behälter umgewälzt, um die Körner
mit Al zu überziehen.
= Rest des Gemisches Magnesiumlegierung.
** = Rest Magnesium.
Zu den Vorteilen des erfindungsgemäßen Verfahrens gehörte die wesentliche Erhöhung der mechanischen
Festigkeit, der Duktilität und der zulässigen 65 Preßgeschwindigkeit sowie das Fehlen von warmbrüchigen Stellen und Oberfiächenfehlern bei dem
erfindungsgemäß verpreßten Material.
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus Magnesiumlegierungen durch Strangpressen
oder ähnliche Warmverformung, bei dem ein oder mehrere Metalle bzw. eine oder mehrere Legierungen
in feinteiligem Zustand mit mindestens einer
709 620/439
feinteiligen Magnesiumlegierung innig vermischt werden, wobei das Metall oder die Legierung eine
Komponente enthält, die mit mindestens einer Komponente der Magnesiumlegierung(en) im Magnesium
unlösliche Ausscheidungen zu bilden vermag und bei dem vor dem Strangpressen bzw. der
Warmverformung vorzugsweise das Gemisch zu einem Barren verdichtet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausscheidungsvorgang mindestens teilweise durch eine Wärmebehandlung des Gemisches vor dem Strangpressen
bzw. der Warmverformung herbeigeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere verschiedene
Magnesiumlegierungen verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnesiumlegierung zwei
oder mehrere ausscheidbare Komponenten enthält oder ein Gemisch von zwei oder mehreren Magnesiumlegierungen
ist, von denen mindestens eine mindestens eine Komponente enthält, die durch ein übliches Ausscheidungsmetall bzw. eine Legierung
desselben ausgeschieden wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Magnesiumlegierungen,
die Zirkonium, Mangan, Thorium, Seltene Erdmetalle, Lithium, Calcium oder ein Gemisch derselben enthalten, und Aluminium als
Ausscheidungsmetall verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausscheidungsmetall Aluminium,
Zinn, Silicium, Zink oder ein Gemisch und bzw. oder eine Legierung derselben und eine
Zirkonium enthaltende Magnesiumlegierung verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausscheidungsmetall Aluminium,
Silicium, Zirkonium oder ein Gemisch bzw. eine Legierung derselben und eine Mangan
enthaltende Magnesiumlegierung verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die feinteilige Magnesiumlegierung
mit dem Ausscheidungsmetall überzogen wird, ehe die Ausscheidungshärtung erfolgt.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausscheidungshärtung bei
Temperaturen im Bereich von 372 bis 482° C innerhalb von 12 bis 48 Stunden durchgeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnesiumlegierung als
Pulver mit 0,1 bis 1 mm Durchmesser und das Ausscheidungsmetall als Pulver von weniger als
44 μηι Durchmesser verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnesiumlegierung 0,05
bis lO°/o an ausscheidbaren Komponenten enthält
und daß ausreichend Ausscheidungskomponente zugesetzt wird, so daß die fertige Legierung, die
mindestens 75% Magnesium enthält, 0,5 bis 5°/0 ausgeschiedene Gelierungskomponenten enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 662 312, 690 783;
USA.-Patentschrift Nr. 2 659 131.
USA.-Patentschrift Nr. 2 659 131.
709 620/439 7.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US28844A US3219490A (en) | 1960-05-13 | 1960-05-13 | Method of extrusion and extrusion billet therefor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1247031B true DE1247031B (de) | 1967-08-10 |
Family
ID=21845778
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DED36048A Pending DE1247031B (de) | 1960-05-13 | 1961-05-12 | Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus ausscheidungshaertenden Magnesiumlegierungen durch Warmverformung |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE1247031B (de) |
| GB (1) | GB956030A (de) |
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- 1960-05-13 US US28844A patent/US3219490A/en not_active Expired - Lifetime
-
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- 1961-05-09 GB GB16894/61A patent/GB956030A/en not_active Expired
- 1961-05-12 DE DED36048A patent/DE1247031B/de active Pending
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Also Published As
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|---|---|
| GB956030A (en) | 1964-04-22 |
| US3219490A (en) | 1965-11-23 |
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