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DE1246905B - Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher organischer Farbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher organischer Farbstoffe

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Publication number
DE1246905B
DE1246905B DEC32709A DEC0032709A DE1246905B DE 1246905 B DE1246905 B DE 1246905B DE C32709 A DEC32709 A DE C32709A DE C0032709 A DEC0032709 A DE C0032709A DE 1246905 B DE1246905 B DE 1246905B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dyes
water
acid
amino
sulfonic acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC32709A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hanswilli Von Brachel
Dr Richard Fleischhauer
Dr Horst Kindler
Dr Rolf Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Original Assignee
Cassella Farbwerke Mainkur AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cassella Farbwerke Mainkur AG filed Critical Cassella Farbwerke Mainkur AG
Priority to DEC32709A priority Critical patent/DE1246905B/de
Priority to FR14110A priority patent/FR1462977A/fr
Priority to CH554465A priority patent/CH451360A/de
Priority to GB1677865A priority patent/GB1044244A/en
Publication of DE1246905B publication Critical patent/DE1246905B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
SCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
C 09 b
Deutsche Kl.: 22 a -1
Nummer: 1 246 905
Aktenzeichen: C 32709 !V c/22 a
Anmeldetag: 22. April 1964
Auslegetag: 10. August 1967
Es ist bekannt, Reaktivfarbstoffe in der Weise herzustellen, daß man organische Farbstoffe oder deren Vorprodukte, welche Aminogruppen mit noch freien austauschbaren Wasserstoffatomen besitzen, mit Halogentriazinverbindungen umsetzt, die drei reaktive Halogenatome enthalten, anschließend ein Halogenatom im Triazinring durch Umsetzung mit Ammoniak oder Aminoverbindungen, insbesondere Aminobenzolsulfonsäuren oder auch p-Toluolsulfamid gegen die Reste dieser Aminoverbindungen austauscht und im Fall der Vorprodukte die erhaltenen Umsetzungserzeugnisse auf übliche Weise in Farbstoffe überführt. Ein anderer Weg zur Herstellung der gleichen Farbstoffe besteht darin, daß man die Umsetzung mit Halogentriazinverbindungen durchführt, welche 2 Halogenatome und den Rest einer der obengenannten Aminoverbindungen enthalten.
Es wurde nun gefunden, daß man neue wertvolle Farbstoffe dieser Art, welche mindestens einmal im Molekül einen Halogentriazinylamino-sulfonylamidorest der allgemeinen Formel
Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher
organischer Farbstoffe
Anmelder:
Cassella Farbwerke Mainkur Aktiengesellschaft,
Frankturt/M. -Fechenheim
Als Erfinder benannt:
Dr. Hanswilli von Brachel. Offenbach/M.;
Dr. Richard Fleischhauer, Frankfurt/M.;
Dr. Horst Kindler, Frankfurt/M.-Fechenheim;
Dr. Rolf Müller, Frankfurt/M.
haben, umsetzt oder daß man Farbstoffe, die bereits einen oder mehrere Dihalogentriazinylaminoreste und gegebenenfalls wasserlöslichmachende Gruppen enthalten, mit Aminosulfonylamiden der allgemeinen
Formel D
/R2
C C-N-SO3-N
Il I I
N NR,
R3
HN — SO2 — N(
Ri
Hai
enthalten, worin Ri, R2 und R3 Wasserstoff, einen Alkyl-, Aralkyl-, Cycloalkyl- oder Arylrest bedeuten und die Alkylreste R> und R3 auch direkt oder über ein Heteroatom miteinander verbunden sein können, erhält, wenn man organische Farbstoffe oder deren Vorprodukte, welche Aminogruppen mit noch freien austauschbaren Wasserstoffatomen und gegebenenfalls wasserlöslichmachende Reste, wie SO3H und/oder COOH, tragen, mit Dihalogentriazinylamino-sulfonylamidoverbindungen der allgemeinen Formel
worin Ri. R2 und R3 die obengenannte Bedeutung haben, vereinigt und im Fall der Verwendung von Farbstoffvorprodukten die erhaltenen Kondensationsprodukte durch Umsetzung mit der noch fehlenden Farbstoffkomponente in die Endfarbstoffe überführt, wobei man die Komponenten so auswählt, daß die Endfarbstoffe mindestens eine wasserlöslichmachende Gruppe enthalten.
Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Farbstoffe zeichnen sich vor bekannten Reaktivfarbstoffen der Halogentriazinreihe durch besonders gute Löslichkeit aus.
In den einfachsten Fällen kommen beispielsweise folgende Aminosulfonylamide in Frage:
H2N — SO2NH2
Hal —C C-N-SOo-N
Il I I
N N R1
\c/
R.
(II)
Hal
worin Ri, R2 und R3 die obengenannte Bedeutung HN-SO2N;
CH3
H2N — SO2N:
^CH3 ^CH3
/CH3 XCH3
70» 620.404
Die gegebenenfalls als Zwischenprodukte benötigten Dihalogentriazinylamino - sulfonylamidoverbin- /, düngen der obigen allgemeinen Formel II können Cl — Cl hergestellt werden durch Kondensation von Tri- j halogentriazinen, insbesondere Cyanurchlorid oder 5 N Cyanurbromid, mit Aminosulfonylamiden der obigen \ allgemeinen Formel III im Molverhältnis 1 : 1 in Gegenwart von säurebindenden Mitteln bei Zimmertemperatur oder unter schwacher Kühlung.
Die Umsetzung kann sowohl im wäßrigen Medium 10 als auch unter Verwendung bzw. Mitverwendung /?
von organischen Lösungsmitteln durchgeführt werden. ei — C
Als säurebindende Mittel sind verwendbar die j
Hydroxyde und Carbonate von Alkali- und Erd- ^
alkalimetallen, ferner tertiäre organische Basen, wie 15 "\
Pyridin oder Triäthylamin.
Ein bevorzugtes Verfahren besteht darin, daß man eine Lösung oder Suspension des Trihalogentriazins zu einer wäßrig-alkalischen Lösung des Aminosulfonylamids gibt. 20
Folgende Dihalogentriazinylamino-sulfonylamide seien als Beispiele angeführt:
C-
N — SO2- n:
'CH3 SCH3
H2C
H2C
N-SO2-
/CHv
CH2
CH2 ^CH2/
n:
'CH3 SCH3
Cl-C
Cl
Nn
Cy
Cl
Ns
Cl-C
Cl
Nn
Cl-C
Cl-C
Cl
yNN
C'
Cl
C — NH — SO2 — NH2
Il
CH3
C" — N — SO* — N:
Il
'CH3 ^CH3
C-NH-SO2-N:
'CH3 ^CH3
C-NH
Il
SO2-N
c —
Il
N-SO2-N; CH2
CH3 CH3
Cl-C
— NH — SO2 — NH —
Cl-C
35
40
C — NH — SOo — N
Cl-C
45
C-NH-SO2-N
55
Cl-C
I N C-NH
SO2-N
CH2-CH3 CH2 — CH3
60
-CH2
Cl-C
C—NH-SO2-
/CH X)H2-CHo/
Derartige Dihalogentriazinverbindungen lassen sich in an sich bekannter Weise in wäßrigem Medium mit Diaminoarylsulfonsäuren im Molverhältnis von etwa 1 : 1 umsetzen, so z. B. mit 1,3-DiaminobenzoI-6-sulfonsäure, 1,4- Diaminobenzol-2-sulfonsäure, wobei die zur SC^H-Gruppe o-ständige Aminogruppe erhalten bleibt, so daß man für die Bildung wertvoller Diazokomponenten geeignete Amine erhält. Man kann die Dihalogentriazinylamino-sulfonylamide auch mit Nitroaminoverbindungen, z. B. 3-Nitroanilin oder 4-Nitroanilin im Molverhältnis 1 : 1 umsetzen und die erhaltenen Monohalogennitrophenylamino - triazinylamino - sulfonylamide durch Reduktion in die entsprechenden Aminoverbindungen überführen, welche dann nach der Diazotierung wertvolle Diazokomponenten für Reaktivfarbstoffe darstellen.
Andererseits werden durch Umsetzung von Dihalogentriazinylamino-sulfonylamiden mit Aminooxyarylsulfonsäuren der Benzol- oder Naphthalinreihe wertvolle Kupplungskomponenten erhalten, so z. B. ausgehend von Dihalogentriazinylamino-sulfonyl-dimethylamid mit
3-Aminophenol-6-sulfons;iure,
S-AminophenoM-sulfonsäure,
2-Amino-5-oxynaphthaIin-7-sulfonsäure,
2-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
l-Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure,
l-Amino-6-oxynaphtha!in-4-sulfonsäure,
Z-Amino-o-oxynaphthalin-ß-sulfonsäure,
l-Amino-7-oxynaphthalin-3-sulfonsäure,
l-Amino-8-oxynaphthalin-4-sulfonsäure,
l-Amino-8-oxynaphthalin-6-sulfonsäure,
l-Amino-8-oxynaphthalin-3,6-disulfonsäure,
l-Amino-S-oxynaphthalin^.o-disulfonsäure,
l-Amino-8-oxynaphthalin-2,4-disulfonsäure.
Man kann die so erhaltenen Diazo- oder Kupplungskomponenten, welche einen Halogentriazinylamino-sulfonylamidrest enthalten, in der üblichen Weise zum Aufbau von Mono-. Dis- und Polyazofarbstoffen verwenden.
Ein anderer Weg besteht darin, daß man von den Kondensationsprodukten ausgeht, welche durch Umsetzung von Diaminoarylsulfonsäuren oder Aminooxyarylsulfonsäuren mit Trihalogentriazinen, z. B. Cyanurchlorid erhalten wurden, und diese mit Aminosulfonylamiden der obigen Formel III in der Weise umsetzt, daß noch ein Halogenatom im Molekül erhalten bleibt.
In analoger Weise kann man von fertigen Farbstoffen ausgehen, welche Aminogruppen mit noch freien austauschbaren Wasserstoffatomen enthalten und diese entweder in zwei Stufen a) mit Trihalogentriazinen und b) mit Aminosulfonylamiden vereinigen, oder man kann die aus Trihalogentriazinen und Aminosulfonylamiden hergestellten Kondensationsprodukte, welche noch zwei reaktionsfähige Halogenatome enthalten, mit den Farbstoffen zur Umsetzung bringen.
Die nach dem vorliegenden Verfahren herstellbaren Farbstoffe können nicht nur der Gruppe der Mono-, Dis- und Polyazofarbstoffe, sondern auch der Nitro-, Anthrachinon-, Azaporphin-, z. B. der Phthalocyaninreihe, weiterhin der Azin-, Oxazin-, Thiazin-, Acridin-, Xanthon-, Triphenylmethan- und Stilbenreihe angehören.
Die neuen Farbstoffe besitzen im allgemeinen sehr gute Fixierbarkeit auf Baumwolle oder Regeneratcellulose und zeichnen sich durch sehr gute Löslichkeit aus, wobei man sowohl nach dem Dämpf-, als auch nach dem Thermofixierverfahren farbstarke Drucke mit sehr guten Naßechtheiten erhält. Weiterhin können die Farbstoffe in der Färberei nach einem der üblichen Verfahren, insbesondere auch dem Kaltverweilverfahren, angewendet werden.
Gegenüber erfindungsgemäß herstellbaren Farbstoffen, die im Reaktivanker einen Aminosulfonylamidorest enthalten, zeigen Farbstoffe, die gemäß dem Stand der Technik in gleicher Stellung einen Toluolsulfonamidorest (vgl. deutsche Auslegeschriften 1 110 788 und 1 112 798) bzw. einen Aminobenzolsulfonsäurerest (vgl. zum Beispiel deutsche Auslegeschrift 1 101 657) tragen, eine schlechtere Fixierung und ergeben demgemäß farbschwächere Drucke.
Die erfindungsgemäß herstellbaren Farbstoffe können aber auch zum Färben von anderen Fasern wie Wolle, Seide, Polyamid-, Polyurethanfasern und Leder Verwendung finden.
Sofern die Farbstoffe metallisierbare Gruppen enthalten, lassen sie sich in Metallkomplexe überführen, wobei die Metallisierung in Substanz im Verlauf der Herstellung oder auf der Faser bei der Anwendung vorgenommen werden kann. Als Metalle kommen vornehmlich Kupfer, Nickel, Chrom, Kobalt in Frage. Die in Substanz hergestellten Metallverbindungen können das Metall im Molverhältnis 1 : 1 bis 2 : 1, bezogen auf den Farbstoff, enthalten.
Beispiel 1' '
18,8 kg 2,4-Diaminobenzol-l-sülfonsäure werden als Natriumsalz auf etwa 2001 in Wasser gelöst. Nach dem Ansäuern mit Essigsäure und Zugabe von etwa 10 kg wasserfreiem Natriumacetat läßt man bei etwa 100C eine Lösung von 29 kg 2,4-Dichlor - 6 - (N - dimethylamine - sulfonylamido) - triazinyl,3,5) in Aceton einlaufen und rührt mehrere Stunden bei 10 bis 200C. Nach dem Neutralisieren mit Natriumbicarbonat salzt man das Kondensationsprodukt mit Kochsalz aus. filtriert und wäscht mit einer Kochsalzlösung, bis im Filtrat keine 2,4-Diaminobenzolsulfonsäure mehr nachweisbar ist. Nach dem Trocknen erhält man ein fast farbloses, wasserlösliches diazotierbares Pulver.
In entsprechender Weise läßt sich die 1,4-Diaminobenzol-2-sulfonsäure mit 2,4-Dichlor-6-(N-dimethylamino-sulfonylamido)-triazin-( 1,3,5) umsetzen.
Die zuletzt genannte Substanz kann auf folgende Weise hergestellt werden:
Man löst 12,4 kg Ν,Ν-Dimethylsulfurylamid der Formel
CHr
CH3
>N · SO2 · NH2
in 10001 Wasser, dem 8 kg Natriumhydroxyd zugesetzt worden sind. Sodann läßt man eine Lösung von 20,3 kg Cyanurchlorid in 100 1 Aceton bei 10 bis 150C unter schwacher Kühlung hinzufließen, wobei der pH-Wert durch eventuelle Zugabe weiterer Mengen Natronlauge bei etwa 8 gehalten wird.
Nun rührt man noch etwa 10 Minuten bei 10 bis 15°C nach, filtriert von geringen Mengen ungelöster Substanz ab und gibt bei 5 bis 100C 10°/0ige Salz-
säure zu, bis der pH-Wert 2 erreicht ist. Das hierbei ausgeschiedene Reaktionsprodukt wird in Methylenchlorid aufgenommen, die organische Schicht abgetrennt, mit Wasser gewaschen und mit Chlorcalcium getrocknet.
Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels im Vakuum und Umkristallisieren des Rückstandes aus Ligroin erhält man das 2,4-Dichlor-6-(N-dimethylamino-sulfonylamido)-triazin-( 1,3,5) in Form farbloser Kristalle vom Schmelzpunkt 138rC.
Etwa 44,6 kg des 100%igen nach Absatz 1 dieses Beispiels erhaltenen Kondensationsproduktes werden mit Wasser angerührt und nach Zugabe von etwa 301 lOfach normaler Salzsäure durch langsame Zugabe einer wäßrigen Lösung von 6,9 kg Natriumnitrit bei 15 bis 200C diazotiert. Die Diazosuspension vereinigt man mit einer überschüssiges Natriumacetat enthaltenden Lösung von 33 kg l-(2',5'-Dichlor-4'-sulfophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon. Nach beendeter Farbstoflbildung wird dieser durch Aussalzen mit Steinsalz oder Kaliumchlorid abgeschieden, filtriert und getrocknet. Er ist ein gelbes, wasserlösliches Pulver und liefert beim Drucken bzw. Färben auf Baumwolle in Gegenwart von Harnstoff, Alginatverdickung und Soda oder Natriumbicarbonat und anschließendem Trocknen, Dämpfen, Spülen und Seifen grünstichiggelbe Drucke bzw. Färbungen von hoher Naß- und Lichtechtheit.
Ähnliche Ergebnisse werden erhalten, wenn man von dem 2,4-Dichlor-6-(aminosulfonylamido)-triazin-( 1,3,5) oder 2,4-Dichlor-6-(N-dimethylaminosulfonyl-methylamido)-triazin-( 1,3,5) ausgeht. Das zuletzt genannte Triazinderivat kann entsprechend den Angaben im Absatz 3 dieses Beispiels aus Cyanurchlorid und Ν,Ν-Dimethyl-N'-methyl-sulfurylamid hergestellt werden. Es wird nach dem Umkristallisieren aus Ligroin in Form farbloser Kristalle vom Schmelzpunkt 90 bis 95°C erhalten.
In der folgenden Tabelle sind noch einige weitere Farbtöne angeführt, die man mit Farbstoffen aus der gleichen Diazokomponente, aber anderen Kupplungskomponenten erhält:
K upplungskomponcnte
l-(4'-Sulfophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon
l-(4'-Sulfophenyl)-5-pyrazolon-3-carbonsäure
S-Pyrazolon-S-carbonsäure
l-Naphthol-3-sulfonsäure
l-Naphthol-4-sulfonsäure
l-Naphthol-3,8-disulfonsäure
l-Naphthol-3,6-disulfonsäure
l-Naphthol-4,8-disulfonsäure
2-Naphthol-6,8-disulfonsäure
l-Acetylamino-e-naphtholO^-disulfonsäure
l-Benzoylamino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure
l-Benzoylamino-S-naphthoM^-disulfonsäure
l-Amino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure J : sauer und alkalisch gekuppelt
l-Amino-8-naphthol-4,6-disulfonsäure tzz : sauer und alkalisch gekuppelt l,3-Diaminobenzol-4-sulfonsäure j sauer und alkalisch gekuppelt
2-Amino-5-naphthol-7-sulfonsäure ; sauer und alkalisch gekuppelt
1,3-Dioxybenzol t
1,3,5-Trioxybenzol
1,3,5-Trioxybenzol
1,3-Diaminobenzol
l,3-Diamino-4-methyIbenzol J__. .
1.Amino.8.naphthol-3,6-disulfonsäure «^^4-Nitranilin-2-sulfonsäure i_Amjno_8-.naph,thol-3,6-disulfonsäure •(§§ü§r 2-Nitranilin-4-sulfonsäure
2-Amino-8-naphthol-6-sulfonsäure (sauer gekuppelt)
2-Amino-8-naphthol-3,6-disulfonsäure (sauer gekuppelt)
2-Phenylamino-8-naphthol-6-sulfonsäure (alkalisch gekuppelt)
Farbton auf Baumwolle
Gelb
Rotstichiggelb
Grünstichiggelb
Scharlachrot
Scharlachrot
Scharlachrot
Scharlachrot
Rot
Orange
Blaustichigrot
Rosa
Blaustichigrot
Grünstichigblauschwarz
Rotstichigblauschwarz
Orange
Ziegelrot
Orangebraun
Braun
Rotbraun
Rotbraun
Rotbraun
Schwarz
Schwarz
Blaustichigrot
Blaustichigrot
Braun
i 246
Fortsetzung 10
Kupplungskomponente Farbton auf Baumwolle
2-(3'-Sulfophenylamino)-8-naphthol-6-sulfonsäure
(alkalisch gekuppelt)
2-(4'-Carbox>phenylamino)-8-naphthol-6-sulfonsäure
(alkalisch gekuppelt)
2-Methylamino-8-naphthol-6-sulfonsäure (alkalisch gekuppelt) .. 2-Acetylamino-8-naphthol-6-sulfonsäure (alkalisch gekuppelt) ..
1,3-Dioxybenzol <—-—-— 2-Aminophenol-4,6-disulfonsäure gekupfert
1,3,5-TrioxybenzoI <—r—-— 2-Aminophenol-4,6-disulfonsäure
1,3,5-Trioxybenzol « 2-Aminophenol-4-sulfonsäure ...
gekupfert Braun
Rotbraun Rotbraun Orangerot Braun
Braun Braun
Setzt man als Diazokomponente in obigen Beispielen die diazotierte l-Amino-4-[2'-chlor-4'-(N-dimethylamino - sulfonylamido) - 6' - triazinyl - (1 ',3',5')-amino]-benzol-2-sulfonsäure ein, so erhält man Farbstoffe, deren Farbton bei ähnlichen färberischen Eigenschaften nach Rot bzw. Blau hin vertieft ist.
Beispiel 2
23,9 kg 2-Amino-5-oxynaphthalin-7-suIfonsäure werden neutral mit Wasser und der nötigen Menge Soda gelöst. Dazu gibt man etwa 12 kg wasserfreies Natriumacetat und 20 1 Aceton, trägt bei 10 bis 12°C etwa 30 kg 2,4-Dichlor-6-(N-dimethylamino-sulfonylamido)-triazin-( 1,3,5) ein und rührt einige Zeit nach, bis eine Probe nicht mehr diazotierbar ist. Man stellt mit Soda neutral und salzt mit Steinsalz aus, rührt über Nacht, filtriert und trocknet. Man erhält so ein fast farbloses bis schwachrötlichgraugefärbtes, wasserlösliches Pulver, das als Kupplungskomponente zur Herstellung von orangefarbenen Azofarbstoffen dient.
In entsprechender Weise werden 2-Methylamino-5 - oxynaphthalin - 7 - sulfonsäure, 2 - Amino - 8 - oxynaphthalin - 6 - sulfonsäure oder 1 - Amino - 8 - oxynaphthalin-3,6-sulfonsäure mit 2,4-Dichlor-6-(N*-dimethylamino - sulfonylamido) - triazin - (1,3,5) umgesetzt.
17,3 kg l-Aminobenzol-4-sulfonsäure werden in der üblichen Weise diazotiert. Die Diazosuspension läßt man in eine mit überschüssigem Natriumacetat versetzte Lösung von 50 kg des nach Absatz 1 erhaltenen Kondensationsproduktes laufen. Nach beendeter Kupplung wird der Farbstoff durch Aussalzen abgeschieden. Er bildet nach dem Filtrieren und Trocknen ein ziegelrotes, wasserlösliches Pulver, das beim Drucken auf Baumwolle oder Zellwolle in Gegenwart von Soda oder Natriumbicarbonat, Harnstoff und Alginatverdickung kräftige, sehr lebhaft orangegefärbte Drucke liefert, die sich durch gute Naß- und Lichtechtheit auszeichnen. Die Fixierung kann mit ebenfalls sehr gutem Erfolg durch trockenes Erhitzen auf Temperaturen zwischen etwa 130 und 2200C, vorzugsweise 1400C, durchgeführt werden.
In der folgenden Tabelle sind einige Farbstoffe angeführt, die man mit der gleichen Kupplungskomponente, aber anderen Diazokomponenten erhält.
20 Diazokomponente aus
Anilin-3-sulfonsäure
Anilin-2-sulfonsäure
AminobenzoI-4-carbonsäure .. Aminobenzol-3-carbonsäure .. Aminobenzol-2-carbonsäure .. 2-Naphthylamin-1 -sulfonsä ure
2-NaphthyIamin-1,5-disulfonsäure
2-Naphthylamin-5,7-disulfon-
säure
2-NaphthyIamin-4,8-disulfon-
säure
2-Naphthylamin-6,8-disulfon-
40 saure
45 2-Naphthylamin-3,6-disulfonsäure
2-Naphthylamin-3,6,8-trisulfonsäure
Farbton auf Baumwolle oder Zellwolle
Gelbstichigorange
Orange
Rotstichigorange
Orange
Rotstichigorange
Rotstichigorange
Rotstichigorange Rotstichigorange Rotstichigorange Rotstichigorange Rotstichigorange
Rotstichigorange
Setzt man an Stelle der 2-[4'-Chlor-6'-(N-dimethylamino-sulfonylamido)-triazinyl-(r,3',5')-2'-amino]-5 - oxynaphthalin - 7 - sulfonsäure die entsprechende 2 - [4' - Chlor - 6' - (N - dimethylamine - sulfonylamido)-triazinyl-(r,3',5')-2'-amino]-8-oxynaphthalin-6-sulfon- säure als Kupplungskomponente ein, so werden mit den Diazoverbindungen nachstehender Amine die angegebenen Farbtöne erhalten:
55
60 Diazokomponente aus
Anilin-2-carbonsäure Anilin-3-carbonsäure Anilin-4-carbonsäure Anilin-2-sulfonsäure . Anilin-3-sulfonsäure .
1-Aminobenzol-3,4-dicarbonsäure .
2-Naphthylamin-1-sulfonsäure
Farbton auf Baumwolle oder Zellwolle
Gelbstichigscharlach Gelbstich igscharlach Scharlach
Gelbstichigscharlach Gelbstichigscharlach
Scharlach Rotstichigscharlach
709 620/464
I 246
Fortsetzung
Diazokomponente aus
2-Naphthylamin-6-sulfonsäure ..
2-NaphthyIamin-4,6-disulfonsäure —
2-Naphthylamin-1,5-disulfonsäure
2-Naphthylamin-5,7-disuIfonsäure ...
2-Naphthylamin-6,8-disulfonsäure ...
2-Naphthylamin-3,6,8-trisulfonsäure ..
Farbton auf Baumwolle oder Zellwolle
Rotstichigscharlach
Rotstichigscharlach
Rotstichigscharlach
Rotstichigscharlach
Rotstichigscharlach '5
Rotstichigscharlach
Beispiel 3
34,4 kg 4,4'-Diaminodiphenyl-2,2'-disulfonsäure werden tetrazotiert. Die Tetrazosuspension vereinigt man in Gegenwart von überschüssigem Natriumacetat mit einer Lösung des Natriumsalzes von 100 kg der nach Beispiel 2, Absatz 1, hergestellten 2 - [2' - Chlor - 4' - (N - dimethylamine - sulfonylamido)-triazinyl-( 1 ',3',5')-6'-amino]-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure. Nach beendeter Farbstoffbildung wird das Produkt mit Kaliumchlorid abgeschieden. Es ist ein dunkelrotes, wasserlösliches Pulver und liefert auf Baumwolle oder Viskosezellwolle lebhafte scharlachrote, naß- und lichtechte Drucke.
Beispiel 4
13,7 kg p-Aminobenzoesäure werden in der übliehen Weise diazotiert. Die Diazolösung vereinigt man in Gegenwart von überschüssigem Natriumbicarbonat mit einer Lösung des Natriumsalzes von 60 kg l-[2'-Chlor-4'-(N-dimethylamino-sulfonylamido) - triazinyl - (1 ',3',5') - 6' - amino] - 8 - naphthol-3,6-disulfonsäure, erhalten nach den Angaben des Beispiels 2, Absatz 2, in Gegenwart von Natriumbicarbonat als schwachgrünlichgraugefärbtes, wasserlösliches Pulver.
Der Farbstoff ist in Lösung und wird durch Zugabe von Kaliumchlorid abgeschieden. Nach dem Filtrieren und Trocknen erhält man ein dunkelbordorotgefärbtes, wasserlösliches Pulver, das beim Drucken nach den für Reaktivfarbstoffe üblichen Methoden volle rubinrote Töne liefert. Die Naß- und Lichtechtheiten sind gut.
Wenn man als Diazokomponenten beispielsweise diazotiertes p-Toluidin. diazotiertes Anilin oder die nach Beispiel 1, Absätze 1 und 2, hergestellten diazotierten Amine verwendet, so erhält man Färbstoffe von ähnlichen coloristischen Eigenschaften, aber etwas blaueren bzw. gelbstichigeren Rottönen.
Lebhafte Rottöne erhält man andererseits, wenn als Kupplungskomponente die l-[2'-Chlor-4'-(N-dimethylamino - sulfonylamido) - triazinyl - (Γ,3',5') 6' - amino] - 8 - naphthol - 4,6 - disulfonsäure eingesetzt wird.
Beispiel 5
50 kg l-Amino-4-(2'-methyl-3'-amino-5'-sulfopheny!amino)-anthrachinon-2-sulfonsäure werden mit Wasser und Soda neutral gelöst. Dann gibt man in Gegenwart von Essigsäure und Natriumacetat eine Lösung von überschüssigem 2,4-Dichlor-6-(N-dimethylamino-sulfonylamidoHriazin-(13,5) in Aceton gelöst hinzu und rührt mehrere Stunden bei etwa 40 bis 550C, bis eine Probe nicht mehr diazotierbar ist. Der Farbstoff wird mit Kalium- oder Natriumchlorid abgeschieden und bildet ein dunkelblaues, wasserlösliches Pulver, das beim Drucken in Gegenwart von Natriumbicarbonat, Harnstoff und Alginatverdickung nach dem trockenen Erhitzen auf etwa 1400C auf Baumwolle oder Zellwolle lebhafte rotstichigblaue Drucke liefert.
Einen Farbstoff von noch lebhafterem und rotstichigerem Ton erhält man, wenn man den Farbstoff, der durch Kondensation von 1 Mol 3,3'-Diamino-4-methyl - diphenylsulfon - 5 - sulfonsäure mit 1 Mol l-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure erhalten wurde, in entsprechender Weise, wie im Absatz 1 angegeben ist, mit 2,4-Dichlor-6-(N-dimethylamino-sulfonylamido)-triazin-( 1,3,5) umsetzt. Der Farbstoff bildet ein dunkelviolettblaues, wasserlösliches Pulver. Die Färbungen zeichnen sich durch besonders große Brillanz und sehr gute Lichtechtheit aus.
Die nach den Absätzen 1 und 2 erhaltenen Anthrachinonfarbstoffe lassen sich auch in der Weise herstellen, daß man die Umsetzung zunächst mit Cyanurchlorid vornimmt und auf die so erhaltenen Dichlortriazinylfarbstoffe bei etwa 40 bis 50cC Dimethylamino-sulfonylamid einwirken läßt.
Beispiel 6
Eine aus 26,9 kg l-Amino-2-oxybenzol-3,5-disulfonsäure hergestellte Diazolösung wird mit der wäßrigen Lösung des Natriumsalzes von 50 kg des nach Beispiel 2, Absatz 1, hergestellten Zwischenproduktes in Gegenwart von Soda vereinigt. Nach beendeter Bildung des Farbstoffs wird dieser mit Kochsalz abgeschieden, filtriert und die Paste in wäßriger Lösung mit einem Gemisch aus 25 kg kristallisiertem Kupfersulfat und 16,4 kg wasserfreiem Natriumacetat etwa Va Stunde auf 80 bis 100r C erhitzt. Der Kupferkomplex bildet sich sofort. Nach dem Aussalzen, Filtrieren und Trocknen erhält man ein dunkelbraunes Pulver, das bei der Anwendung als Reaktivfarbstoff licht- und waschechte Bordotöne liefert.
Beispiel 7
27,9 kg 4,4'-Diamino-diphenylamin-2-sulfonsäure werden in Wasser als Natriumsalz gelöst und mit 24,7 kg l-Chlor-2,6-dinitrobenzol-4-carbonsäure sowie 8,5 kg wasserfreiem Natriumacetat mehrere Stunden gekocht. Das auf diese Weise erhaltene Kondensationsprodukt wird in Gegenwart von Natriumacetat oder Natriumbicarbonat bei 20 bis 4O0C mit überschüssigem 2,4-Dichlor-6-(N-dimethylaminosulfonylamido)-triazin-( 1,3,5) umgesetzt. Sobald keine freie Aminoverbindung mehr nachweisbar ist, wird der Farbstoff abgeschieden, filtriert und getrocknet. Das gelbbraune, wasserlösliche Pulver liefert beim Drucken in Gegenwart von Soda, Harnstoff und Alginatverdickung nach dem Thermofixieren bei etwa 14O0C, Spülen und Seifen gelbbraune licht- und naßechte Drucke.
Beispiel 8
Ein aus 60 kg Kupferphthalocyanin und etwa 600 kg Chlorsulfonsäure bei 120 bis 1400C in der
üblichen Weise herges-telltes Sulfochlorid wird nach dem Abscheiden, Anpasten mit Eiswasser und Neutralisieren in eine vorgelegte neutrale Lösung von 68,8 kg 4,4'-Diaminodiphenyl-2,2'-disulfonsäure eingetragen. Nach Zugabe von etwa 60 kg Pyridin rührt man mehrere Stunden bei 4 bis 6 C, macht mit Soda alkalisch, filtriert von Verunreinigungen und scheidet aus dem Filtrat den Farbstoff mit Salzsäure und Kochsalz ab. Dann wird filtriert und mit salzsäurehaltiger Kochsalzlösung frei von nicht umgesetzter 4,4'-Diaminodiphenyl-2,2'-disulfonsäure gewaschen. Die so erhaltene Farbstoffpaste wird in Wasser mit überschüssigem Natriumbicarbonat gelöst und mit etwa 60 kg 2,4-Dichlor-6-(N-dimethylamino-sulfonylamido)-triazin-( 1,3,5), das in Aceton gelöst wurde, mehrere Stunden bei 20 bis 3O'"C gerührt, bis eine Probe nicht mehr diazotierbar ist. Der Farbstoff wird mit Kaliumchlorid ausgesalzen und nach dem Neutralisieren mit Salzsäure filtriert und getrocknet. Man erhält ein dunkelblaugrüngefärbtes, wasserlösliches Pulver. Der Farbstoff liefert beim Drucken auf Baumwolle oder Zellwolle in Gegenwart von Soda, Natriumbicarbonat oder Natronlauge, Alginatverdickung und Harnstoff nach dem Dämpfen oder trocknen Erhitzen kraft ge türkisblaue Drucke von sehr guten Echtheitseigenschaften.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher organischer Farbstoffe, die mindestens einmal im Molekül einen Halogentriazinylamino-sulfonylamidorest der allgemeinen Formel
    — C C — N — SO» — ■
    Il I I
    N N R1
    (D
    35
    XC
    Hal
    enthalten, worin Ri, R2 und Rs Wasserstoff, einen
    40
    Alkyl-, Aralkyl-, Cycloalkyl- oder Arylrest bedeuten und die Alkylreste R2 und R3 auch direkt oder über ein Heteroatom miteinander verbunden sein können, dadurch gekennzeichnet, daß man organische Farbstoffe oder deren Vorprodukte, welche Aminogruppen mit noch freien austauschbaren Wasserstoffatomen und gegebenenfalls wasserlöslichmachende Reste, wie SO3H und/oder COOH, tragen, mit Dihalogentriazinylamino - sulfonylamidoverbindungen der allgemeinen Formel
    HaI-C C-N-SO2-N:
    N N R1
    Hai
    worin Ri, R2 und R3 die obengenannte Bedeutung haben, umsetzt oder daß man Farbstoffe, die bereits einen oder mehrere Dihalogentriazinylaminoreste und gegebenenfalls wasserlöslichmachende Gruppen enthalten, mit Aminosulfonylamiden der allgemeinen Formel
    HN-SO2-NC
    Ri
    worin Ri. R2 und Ra die obengenannte Bedeutung haben, vereinigt und im Fall der Verwendung von Farbstoffvorprodukten die erhaltenen Kondensationsprodukte durch Umsetzung mit der noch fehlenden Farbstoffkomponente in die Endfarbstoffe überführt, wobei man die Komponenten so auswählt, daß die Endfarbstoffe mindestens eine wasserlöslichmachende Gruppe enthalten.
    Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel mit Erläuterungen ausgelegt worden.
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