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DE1246255B - Werkstoff fuer selbstschmierende Lager - Google Patents

Werkstoff fuer selbstschmierende Lager

Info

Publication number
DE1246255B
DE1246255B DEP31584A DEP0031584A DE1246255B DE 1246255 B DE1246255 B DE 1246255B DE P31584 A DEP31584 A DE P31584A DE P0031584 A DEP0031584 A DE P0031584A DE 1246255 B DE1246255 B DE 1246255B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polytetrafluoroethylene
metal
silver
material according
waxy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP31584A
Other languages
English (en)
Inventor
William John Davis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polymer Corp
Original Assignee
Polymer Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polymer Corp filed Critical Polymer Corp
Publication of DE1246255B publication Critical patent/DE1246255B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C32/00Non-ferrous alloys containing at least 5% by weight but less than 50% by weight of oxides, carbides, borides, nitrides, silicides or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides, whether added as such or formed in situ
    • C22C32/0094Non-ferrous alloys containing at least 5% by weight but less than 50% by weight of oxides, carbides, borides, nitrides, silicides or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides, whether added as such or formed in situ with organic materials as the main non-metallic constituent, e.g. resin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/02Elements
    • C08K3/08Metals
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C22c
Deutsche KL: 40 b-1/10
Nummer: 1 246 255
Aktenzeichen: P 31584 VI a/40 b
Anmeldetag: 13. April 1963
Auslegetag: 3. August 1967
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Werkstoff für selbstschmierende Lager, wie z. B. Metall-Lager oder andere gleitend beanspruchte Teile und ein Verfahren zur Herstellung derartiger Lager. Insbesondere betrifft die Erfindung gesinterte Metall-Lager, die in ihren Zwischenräumen Polytetrafluoräthylen als Schmiermittel enthalten.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung eines selbstschmierenden Lagers, das besonders für den Betrieb bei hohen Temperaturen geeignet ist und einen niedrigen Reibungskoeffizienten und hohe Elektrizitäts- und Wärmeleitzahlen besitzt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Werkstoff für selbstschmierende Lager, bestehend aus gesintertem Metall und Polytetrafluoräthylen, das in den Zwischenräumen des gesinterten Metalls enthalten ist, und ist dadurch gekennzeichnet, daß das Polytetrafluoräthylen wachsartig ist.
Als polymeres Schmiermittel wird demnach erfindungsgemäß ein bestimmtes Polytetrafluoräthylen verwendet. Dieses wachsartige Polytetrafluoräthylen ist ein thermisch abgebautes Polytetrafluoräthylen. Es unterscheidet sich vom üblichen Polytetrafluoräthylen durch seinen scharfen Schmelzpunkt, ist jedoch sonst dem üblichen Polytetrafluoräthylen sehr ähnlich, insbesondere mit Bezug auf seinen niedrigen Reibungskoeffizienten.
Die neuen Lager werden erhalten, indem man Polytetrafluoräthylen durch thermischen Abbau in seinen wachsartigen Zustand überführt, das so erhaltene thermisch abgebaute Polytetrafluoräthylen mit einem feinzerkleinerten Metall mischt, die Mischung zu dem gewünschten ungesinterten Gegenstand verformt und verdichtet und diesen dann auf eine so hohe Temperatur erhitzt, daß das Metall sintert. Auf diese Weise wird ein standfestes Metall-Lager erhalten, das einen niedrigen Reibungskoeffizienten und hohe Elektrizitäts- und Wärmeleitzahlen besitzt, selbstschmierend ist und für den Betrieb bei hohen Temperaturen verwendet werden kann.
Die Metalle, mit. denen sich die Erfindung befaßt, sind insbesondere diejenigen, die bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen (z. B. unter etwa 55O0C) gesintert werden können und auch elektrisch und thermisch gut leitfähig sind, wie Kupfer und Silber; Silber ist besonders geeignet.
Die Herstellung von thermisch abgebautem Polytetrafluoräthylen ist nicht ein Teil der vorliegenden Erfindung; sie geschieht wie folgt:
Thermisch abgebautes oder wachsartiges Polytetrafluoräthylen wird hergestellt, indem handelsübliches Polytetrafluoräthylen so lange Temperaturen oberhalb Werkstoff für selbstschmierende Lager
Anmelder:
The Polymer Corporation,
Reading, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Als Erfinder benannt:
William John Davis, Wyomissing, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 13. April 1962 (187 183)
der Übergangstemperatur von Polytetrafluoräthylen ausgesetzt wird, bis das Polytetrafluoräthylen aus der Gelform in eine bewegliche Flüssigkeit umgewandelt worden ist. Diese Umwandlung kann z. B. durchgeführt werden, indem das Polytetrafluoräthylen eine gewisse Zeit, im allgemeinen weniger als 1Z2 Stunde, auf etwa 540 bis 820° C erhitzt wird.
Zweckmäßigerweise wird das Polytetrafluoräthylen während der thermischen Zersetzung leicht gerührt und diese Zersetzung in einem Ofen mit gutem Abzug durchgeführt, da sich bestimmte Zersetzungsprodukte bilden, die schädliche fluorhaltige Verbindungen enthalten.
Nachdem das Polytetrafluoräthylen zu einer beweglichen Flüssigkeit umgewandelt worden ist, kann es auf Zimmertemperatur abgekühlt werden. Das so erhaltene Material besitzt häufig eine schmutziggraue Färbung, die wahrscheinlich auf die Anwesenheit von freiem Kohlenstoff zurückzuführen ist. Außerdem enthält es bestimmte niedrigsiedende polymere Stoffe, die vorzugsweise durch Abdampfen entfernt werden. Nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird daher das thermisch abgebaute Polytetrafluoräthylen auf eine geeignete Teilchengröße zermahlen und in einen auf erhöhte Temperatur (etwa 320 bis 430° C) gehaltenen Ofen eingesetzt, um das freie kohlenstoffhaltige Material zu oxydieren und die in ihm enthaltenen niedrigsiedenden Stoffe zu verflüchtigen. Diese Verfahrensstufe wird der Einfachheit halber als »Wärmestabilisierung« be-
709 619/545
zeichnet. Die Beendigung dieser Wärmestabüisierung kann deutlich beobachtet werden, da die Farbe des thermisch abgebauten Polytetrafluoräthylens von einem schmutzigen Grau nach einem fast reinen Weiß umschlägt. Anstatt das thermisch abgebaute Polytetrafiuoräthylen auf Zimmertemperatur abzukühlen, zu zermahlen und erneut zu erhitzen, kann es auch von den Zersetzungstemperaturen auf etwa 320 bis 43O0C abgekühlt und so lange auf dieser Temperatur gehalten werden, bis es wärmestabilisiert worden ist.
Das so erhaltene wachsartige Polytetrafluoräthylen besitzt einen verhältnismäßig scharfen Schmelzpunkt zwischen etwa 310 und 3200C. Unterhalb dieser Temperatur gleicht das wachsartige Polytetrafluoräthylen im Aussehen und der Konsistenz einem harten Wachs und oberhalb dieser Temperatur verwandelt es sich plötzlich in eine Flüssigkeit verhältnismäßig geringer Viskosität.
Infolge der geringen Viskosität des wachsartigen Polytetrafluoräthylens kann es bei Temperaturen oberhalb seines Schmelzpunktes in die Zwischenräume eines Metallgegenstandes einfließen. Diese geringe Viskosität ermöglicht auch, daß das nachstehend beschriebene Sintern ohne Druckbildungen im Innern des ungesinterten Gegenstandes durchgeführt werden kann, so daß die innere Struktur des ungesinterten Gegenstandes nicht zerstört wird (wie es jedoch bei Verwendung von üblichem Polytetrafluoräthylen der Fall wäre), obgleich die Sintertemperaturen wesentlich über der Übergangstemperatur des wachsartigen Polytetrafluoräthylens liegen. Bedingt durch die niedrige Viskosität vermag auch das wachsartige Polytetrafluoräthylen bei hohen Temperaturen und starker Belastung aus dem Metallgegenstand auszutreten, und es wirkt somit als »flüchtiges« Schmiermittel, das auf die Lagerflächen gelangt, wie es bei den auftretenden Drücken und den Arbeitstemperaturen erforderlich ist. Hierdurch ergibt sich ein wesentlicher Vorteil gegenüber der Verwendung des handelsüblichen Polytetrafluoräthylens. Vor allem kann beim Sintern des Metalls auch die Schmelztemperatur des Polytetrafluoräthylens überschritten werden, was bei der Verwendung des handelsüblichen Polytetrafluoräthylens nicht erfolgen
darf. .
Beispiel
Es wurde wachsartiges Polytetrafluoräthylen hergestellt, indem 200 g handelsübliches Polytetrafluoräthylen in eine Eindampfungsschale gegeben wurden. Die Schale wurde in einen elektrischen Ofen eingesetzt und etwa 20 Minuten auf einer Temperatur von etwa 6000C erhitzt. Während dieser Zeit wurde das Material gelegentlich durchgerührt, und die sich bildenden Dämpfe wurden ständig aus dem Ofen abgezogen. Nach dieser Zeit war die gelartige Struktur des Polytetrafluoräthylens verschwunden, und es hatte sich eine bewegliche Flüssigkeit gebildet. Die das abgebaute Polytetrafluoräthylen enthaltende Eindampfungsschale wurde dann dem Ofen entnommen und auf Zimmertemperatur abgekühlt. Dieses Material wurde dann in einer Waring-Mischvorrichtung auf eine Teilchengröße unter 2,4 mm zerkleinert, dann in einer dünnen Schicht ausgebreitet und etwa 3 Stunden auf etwa 38O0C erhitzt. Während dieser Wärmestabüisierung schlug die Farbe des wachsartigen Polytetrafluoräthylens von einem schmutzigen Grau nach einem reinen Weiß um.
Nach der Wärmestabilisierung wurde das wachsartige Polytetrafluoräthylen erneut auf Zimmertemperatur abgekühlt, in einem Waring-Mischer zerkleinert und dann zermahlen, bis es durch ein 80-Maschen-Sieb (Teilchengröße kleiner als 0,177 mm) hindurchging. Dem so erhaltenen Produkt wurde dann feinzerkleinertes Silber (Teilchengröße unter 0,044 mm) und, als Härtemittel für das Silber, feinzerkleinertes Cadmiunioxyd (Teilchengröße unter 0,044 mm) zugegeben. Die einzelnen Komponenten wurden in folgenden Mengen verwendet:
Material Gewicht
g
Volumprozent
Silber
13 Wachsartiges Polytetra
fluoräthylen
Cadmiumoxyd
10,59
2,2
8,5
79,5
9,6
10,9
so Diese Mischung wurde dann in eine Abbey-Kugelmühle gegeben und etwa 3 Stunden vermählen, wobei Kugeln von 0,225 kg Gewicht benutzt wurden. Hierauf wurde das Material auf eine Teilchengröße unter 0,044 mm gesiebt. Aus dem so erhaltenen Material wurden dann kleine Zylinder eines Durchmessers von etwa 0,6 cm und einer Länge von etwa 0,6 cm bei einem Druck von etwa 3800 kg/cm2 gepreßt. Die auf diese Weise hergestellten ungesinterten Zylinder wurden dann 2 Stunden bei etwa 38O0C gesintert.
Die so erhaltenen Probestücke besaßen ausgezeichnete Eigenschaften als Lager; der Reibungskoeffizient war gering, und die thermische und elektrische Leitfähigkeit waren hoch.
Außer als Lager können die erfindungsgemäßen Werkstoffe auch für andere Zwecke benutzt werden, z. B. zur Herstellung von elektrischen Kontaktgebern, wie Bürsten für Motoren und Generatoren, elektrische Regelvorrichtungen, wie Stromunterbrecher, Spannungsregler und Motorregler. Es wurde nämlich gefunden, daß die mit Polytetrafluoräthylen überzogenen Metallgegenstände außer ihrem geringen Reibungskoeffizienten und guten elektrischen Eigenschaften auch noch den Vorteil haben, daß sie in elektrischen Kontaktvorrichtungen für Funken- und Lichtbogenanfressungen weniger anfällig sind, was wahrscheinlich auf den schützenden Überzug aus Polytetrafluoräthylen zurückzuführen ist. Die erfindungsgemäß hergestellten Lager eignen sich auch sehr gut zur Verwendung in großen Höhen oder im Weltraum. Es ist bekannt, daß viele Schmiermittel keine befriedigende Wirkung besitzen, wenn nicht eine gewisse Menge Feuchtigkeit auf der Oberfläche vorhanden ist. Aus diesem Grund besitzen auch die üblichen festen Schmiermittel, wie Graphit, außerhalb der Erdatmosphäre keine gute Schmierwirkung mehr, während dieser Nachteil für das wachsartige Polytetrafluoräthylen nicht zutrifft.
Es ist auch noch darauf hinzuweisen, daß die genannten Sintertemperaturen wesentlich niedriger sind, als sie üblicherweise zum Sintern von Metallen angewendet werden, und daß die absolute Festigkeit, die durch Erhitzen von pulverisierten Metallen auf hohe Sintertemperaturen erzielt werden kann, nicht erreicht wird. Die Sintertemperaturen sind indessen doch so hoch, daß brauchbare standfeste Gegenstände erhalten werden und gewährleistet ist, daß das Metall so stark gesintert ist, daß es in einer kontinuierlichen Phase vorliegt.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Werkstoff für selbstschmierende Lager oder andere gleitend beanspruchte Teile, bestehend aus gesintertem Metall und Polytetrafluoräthylen, das in den Zwischenräumen des gesinterten Metalls enthalten ist, dadurchgekennzeichnet, daß das Polytetrafluoräthylen wachsartig ist.
2. Lagerwerkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall eine Sintertemperatur unter 550°C besitzt.
3. Lagerwerkstoff nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Metall von hoher elektrischer und thermischer Leitfähigkeit verwendet wird.
4. Lagerwerkstoff nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall aus Silber oder Kupfer besteht.
5. Lagerwerkstoff nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall aus Silber besteht, das Silber in einer Menge von 75 bis 95 Volumprozent und das wachsartige Polytetrafluoräthylen in einer Menge von 5 bis 25 Volumprozent vorhanden ist.
6. Lagerwerkstoff nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben Silber noch Cadmiumoxyd enthalten ist.
7. Lagerwerkstoff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Cadmiumoxyd in einer Menge von 5 bis 10 Volumprozent vorhanden ist.
8. Verfahren zur Herstellung eines Lagers aus dem Werkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man wachsartiges Polytetrafluoräthylen innig mit einem feinzerkleinerten Metall vermischt, die Mischung zu dem gewünschten Lager verpreßt, das dann so lange und auf eine so hohe Temperatur erhitzt wird, bis das Metall gesintert ist.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Polytetrafluoräthylen vor dem Vermischen mit dem feinzerkleinerten Metall auf eine Korngröße von weniger als 0,177 mm zermahlen wird.
10. Verfahren nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß als feinzerkleinertes Metall Silber verwendet und eine Sintertemperatur von etwa 320 bis 54O0C angewendet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Silber mit einer Korngröße von weniger als 0,044 mm verwendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 962 561.
DEP31584A 1962-04-13 1963-04-13 Werkstoff fuer selbstschmierende Lager Pending DE1246255B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US18718362A 1962-04-13 1962-04-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1246255B true DE1246255B (de) 1967-08-03

Family

ID=22687930

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP31584A Pending DE1246255B (de) 1962-04-13 1963-04-13 Werkstoff fuer selbstschmierende Lager

Country Status (5)

Country Link
CH (1) CH418738A (de)
DE (1) DE1246255B (de)
FR (1) FR1355167A (de)
GB (1) GB1034094A (de)
SE (1) SE307016B (de)

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DE962561C (de) * 1949-01-11 1957-05-23 Glacier Co Ltd Gleitlager aus mindestens an der Oberflaeche poroesem Metall, das eine reibungsvermindernde Substanz enthaelt

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GB1034094A (en) 1966-06-29
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