DE124612C - - Google Patents
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- DE124612C DE124612C DENDAT124612D DE124612DA DE124612C DE 124612 C DE124612 C DE 124612C DE NDAT124612 D DENDAT124612 D DE NDAT124612D DE 124612D A DE124612D A DE 124612DA DE 124612 C DE124612 C DE 124612C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C5/00—Stoves or ranges for liquid fuels
- F24C5/02—Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type
- F24C5/04—Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type wick type
- F24C5/06—Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type wick type adjustable
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Electric Stoves And Ranges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachbeschriebenen Einrichtungen können sowohl für Oefen, die nur zum Heizen der
Wohnungen mittelst Mineralöl, als auch für Backöfen, die ebenso zum Kochen der Speisen
wie auch zum Heizen der Küche dienen, benutzt werden·, diese Vorrichtungen haben zum
Zweck, die durch das Verbrennen des Mineralöls erzeugte Hitze besser auszunutzen, indem sie
eine langsame Circulation der Gase sichern, ohne dafs dieselben in das Zimmer, in welchem
die Heizungslampe aufgestellt ist, zurückgedrängt werden können.
In der beiliegenden Zeichnung werden diese Vorrichtungen in ihrer Anwendung auf einen
Zimmerofen beispielsweise dargestellt; dieselben können ebenfalls für Koch- und Backöfen benutzt
. werden.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt. Fig. 2 bis 5 sind wagerechte Schnitte nach A-A bezw.
B-B, bezw. C-C, bezw. D-D der Fig. 1.
Die nachstehend beschriebenen Vorrichtungen gestatten, die Ausströmöffnung i der Gase weit
niedriger, ja selbst unterhalb des Brenners der Heizungslampe anzuordnen, ohne dafs ein
Zurückströmen von Gas in das Zimmer entsteht. Das soeben Gesagte trifft auch zu,
wenn ein Abzugskamin für die Verbrennungsgase nicht benutzt wird; in diesem Falle würden
jedoch die Gase in das zu heizende Zimmer entweichen. Es werden aber die Verbrennungsgase in dem unten beschriebenen Heizofen so
vollständig ausgenutzt und treten aus demselben mit einer so niedrigen Temperatur heraus, dafs, abgesehen von der Ges'undheitsfrage,
ihre Ausströmung nach aufsen nur einen ganz geringen Wärmeverlust bildet, der als ein für
die gute Wirkung des Abzugskamins erforderliches Minimum betrachtet werden kann.
Dieses Resultat wird erzielt:
ι. durch die Trennung des Stromes der aufsteigenden Gase von dem Strom der absteigenden
Gase, so dafs diese Gasströme einander nicht hinderlich sind;
2. durch eine bessere Ausnutzung der Verbrennungsgase, welche, indem sie ihre Hitze
an die Wände des Ofens abgeben, dichter und dadurch zum Niedergehen nach der tiefer
liegenden Heizkammer geneigt werden;
3. durch den Antrieb, der den Verbrennungsgasen durch den Zug des Kamins der Heizungslampe gegeben wird; unter der Wirkung
dieses Antriebes stofsen die genannten Gase mit Gewalt gegen die obere Platte des Ofens,
und da sie nach oben hin nicht entweichen können, werden sie nach der unteren Oeffnung
des Kamins zurückgedrängt.
In der Heizungskammef c des Heiz- oder des Kochofens ist oberhalb und in einiger
Entfernung von dem Kamin 0 der Lampe f ein zweiter Kamin d angebracht, welcher die
Verlängerung des ersteren bildet. Die Verbrennungsgase werden diesem Kamin d zugeführt
und durch diesen bis oberhalb der Heizungskammer c geleitet, wo dieselben mit
Gewalt gegen die obere Wand t des Heizoder des Kochofens stofsen und von dort in
die Heizungskammer c zurückprallen.
Sowohl in den Zimmerheizöfen als auch in Kochöfen wird für die Wände r des Kochoder
Heizungsraumes c, welche in der Nähe der Heizflamme liegen, polirtes Metall verwendet,
damit die seitwärts strahlende Wärme
der Lampe f für die Heizung besser ausgenutzt wird. Mit der Ausstrahlungswirkung,
weiche diese Heizungswä'nde r selbst besitzen,
verbindet sich die Rückstrahlungswirkuna für
die seitwärts strahlende und in der Heizungskammer c nicht benutzte Hitze der Flamme.
Diese Reflectoren r erfüllen daher eine doppelte Wirkung.
Im Allgemeinen werden in den Zimmeröfen, damit die Hitze der Verbrennungsgase
besser ausgenutzt wird, Röhren (die nicht beansprucht werden) zur Erwärmung der Luft
in der Kammer c angewendet; diese Röhren entnehmen die Luft unterhalb der Kammer c
ungefähr in der Höhe des Brenners der Heizungslampe f, was zuerst den Zweck hat,
den Brenner und den Oelbehälter abzukühlen. Die Röhren η erstrecken sich auf die ganze
Höhe der Kammer c aus und münden oben unter der in ihrer Mitte durchbrochenen
Platte ic, welche die schon in den Röhren η erwärmte Luft in Berührung mit der oberen
Platte t der Kammer c führt.
Die Platte t, wenn sie unmittelbar über der Flamme aus Metall besteht, saugt die senkrechten
Wärmestrahlen der Flamme auf, ohne unmittelbaren Vortheil für die sofortige Erwärmung
des Zimmers. Um die Mehrzahl dieser Strahlen, indem man ihnen einen unmittelbaren
Ausgang giebt, sowohl für das Kochen als auch für die Heizung zu gewinnen, wird die obere Wand t des Koch- oder des
Heizofens vorzugsweise aus einem die Wärme durchlassenden Material, z. B. Glas, Glimmer
u. dergl., angefertigt, so dafs die Plattet den
unmittelbaren senkrechten Strahlen der Flamme Durchgang gestattet, während dieselbe gleichzeitig
durch sich selbst strahlt.
Aus dem Vorstehenden ergiebt sich:
1. der aufsteigende Strom der Verbrennungsgase ist vollständig von dem absteigenden
Strom der Heizungsgase getrennt;
2. nachdem die Verbrennungsgase gegen die obere Platte der Kammer c gestofsen sind,
werden sie durch ihren eigenen Antrieb nach unten gedrängt, und nach dem Mafse, wie sie
in der Kammer heruntersteigen, kommen sie in Berührung mit immer weniger erwärmten
Wänden und infolge, dessen werden sie immer dichter, was für ihre Ausströmung durch die
unten an der Kammer c angebrachte Oeffnung i besonders günstig ist;
3. die durch die Röhren η in dem zu heizenden Zimmer in der Nähe der Heizungslampe entnommene kalte Luft kühlt die Lampe
zuerst ab; dann kommt sie nach dem Mafse, wie die Luft in den Röhren η steigt, in Berührung
mit immer mehr erwärmten Wänden.
Die Heizgase und die Luft befolgen also in dem vorliegenden Ofen Wege und Räume,
welche den physikalischen Gesetzen durchaus entsprechen ; deshalb können die Verbrennungsgase ohne künstliches Ansaugen an einer
tiefer liegenden Ebene als die der Wärmequelle entweichen.
Aufserdem kann man noch von einer Vorrichtung Gebrauch machen, die dazu bestimmt
ist, das Zurückströmen der Gase zu verhindern, welches sich unter der Wirkung des Windes
in den Abzugskaminen erzeugt und eine schädliche Wirkung auf die Flamme ausübt bezw.
die Gase in das Zimmer zurückdrängt.
Zu diesem Zweck ist die Ableitungsröhre s für die verbrannten Gase an ihrem in den
Abzugskamin eingeführten Ende zu einem Kegel χ eingeengt. Auf diese Weise kann die
Röhre s in dem Blech y des Abzugskamins sich leicht den Oeffnungen von verschiedenem
Durchmesser anpassen. Die Praxis hat gezeigt, dafs Dank der Verengung der Röhre 5 Windstöfse
keine Wirkung auf die Flamme ausüben, noch die verbrannten Gase in das Zimmer zurückdrängen.
Claims (4)
1. Mineralölgas-Heizofen, dadurch gekennzeichnet,
dafs in der Heizungskammer (c) oberhalb Und in einiger Entfernung von dem Kamin. (0) der Lampe ein Kamin angebracht
ist.
2. Bei dem unter Anspruch 1 gekennzeichneten Mineralölgas-Heizofen die Ausbildung
der der Lampe (f) benachbarten Wände (rj der Koch- oder Heizkammer (c) zu metallischen
Reflectoren.
3. Bei dem durch Anspruch 1 gekennzeichneten Mineralölgas-Heizofen die Anordnung einer Platte (t) unmittelbar oberhalb
der Flamme der Lampe, bestehend aus einem die Wärmestrahlen durchlassenden Material.
4. In Verbindung mit der in Anspruch 1 gekennzeichneten
Anordnung die Abzugsröhre fs) für die Gase in den Kamin, deren Ende einen Konus (x) bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE124612C true DE124612C (de) |
Family
ID=393390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT124612D Active DE124612C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE124612C (de) |
-
0
- DE DENDAT124612D patent/DE124612C/de active Active
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