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DE1246125B - Gekapseltes Schutzrohrkontaktrelais - Google Patents

Gekapseltes Schutzrohrkontaktrelais

Info

Publication number
DE1246125B
DE1246125B DE1964S0089854 DES0089854A DE1246125B DE 1246125 B DE1246125 B DE 1246125B DE 1964S0089854 DE1964S0089854 DE 1964S0089854 DE S0089854 A DES0089854 A DE S0089854A DE 1246125 B DE1246125 B DE 1246125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective tube
contact relay
contact
capsule
tube contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964S0089854
Other languages
English (en)
Inventor
Francisco Erich Bertuzzi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1964S0089854 priority Critical patent/DE1246125B/de
Publication of DE1246125B publication Critical patent/DE1246125B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/281Mounting of the relay; Encapsulating; Details of connections

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description

  • Gekapseltes Schutzrohrkontaktrelais Die Erfindung betrifft ein in einer aus magnetisierbarem Werkstoff hergestellten Kapsel untergebrachtes Schutzrohrkontaktrelais, bei dem die Schutzrohrkontakte innerhalb der Erregerspule angeordnet und sämtliche Anschlüsse auf einer Seite herausgeführt sind.
  • Es ist bereits ein Schutzrohrkontaktrelais mit zwei Lagen von Schutzrohrkontakten, einer gemeinsamen, diese umgebenden Erregerspule und zwei aus Blechstreifen gebildeten magnetischen Rückführungen bekannt. Die Blechstreifen, die den magnetischen Fluß von einem Kontaktfederende zum anderen Kontaktfederende eines jeden Schutzrohrkontaktes außen um die Erregerspule herumführen, haben die Form eines U mit an den Enden nach außen abgebogenen Flächen. Die abgebogenen Flächen der Blechstreifen liegen unter Einhaltung eines zur Isolierung erforderlichen Abstandes an den Kontaktfederenden an und schaffen damit eine relativ große übergangsflache für den magnetischen Fluß.
  • Ferner ist ein mit einem parallel zu den Kontaktfedern magnetisierten Dauermagneten ausgerüstetes Schutzrohrkontaktrelais bekannt, bei dem die aus den Schutzrohren herausragenden Kontaktfederenden durch außerhalb der Erregerwicklung verlaufende magnetisierbare Rückflußbügel magnetisch verbunden sind. Die Rückflußbügel haben eine U-förmige Gestalt und weisen an ihren Enden nach außen abgewinkelte Flächen auf, die unter Wahrung einer Isolierstrecke an den Kontaktfederenden anliegen.
  • Es sind auch Schutzrohrkontaktrelais bekanntgeworden, bei denen die Schutzrohrkontakte in ebenen Lagen nebeneinander angeordnet sind und bei denen die Anschlußenden der Kontaktfedern miteinander über eine'Rückführung magnetisch verbunden sind. Die magnetisierbare Rückführung besteht aus einem einen Rahmen bildenden Blechstreifen, in dessen Fensteröffnung die Erregerwicklung mit den von ihr umschlossenen -Schutzrohrkontakten liegt und dessen Seitenstege unter Wahrung einer elektrischen Isolation flach auf den Anschlußenden der Kontaktfedern aufliegen.
  • Ferner ist ein Schutzrohrkontaktrelais bekannt, bei dem die Kontaktfederenden der in ebenen Lagen angeordneten Schutzrohrkontakte miteinander über eine pro Lage gemeinsame magnetische Rückführung magnetisch verbunden sind. Die magnetische Rückführung ist durch Abwinklung aus einem ebenen Blechstreifen entstanden. Sie umfaßt die Erregerwicklung und liegt mit ihren nach außen angewinkelten Enden unter Wahrung einer elektrischen Isolation flach auf den Anschlußenden der Kontaktfedern auf. Man hat auch bereits ein Schutzrohrkontaktrelais in einer Kapsel aus nichtmagnetischem Werkstoff untergebracht, dessen Öffnung vergossen ist; bei dieser Ausführung sind sämtliche Anschlußenden zu den Kontaktfederenden auf einer Seite der Kapsel herausgeführt. Dabei werden die mit den an der der Kapselöffnung abgewandten Seite der Schutzrohrkontakte liegenden Kontaktfederenden verbundenen Anschlußenden, die außen an der Erregerspule vorbeigeführt sind, auch zur Rückführung des magnetischen Flusses verwendet.
  • Ferner ist bekannt, bei einem Schutzrohrkontaktrelais mit in einer auf einen Spulenkörper gewickelten Spule liegenden Schutzrohrkontakten im Anschluß an die Spulenflansche Tragstücke vorzusehen, auf die die Spule außen umgreifende Flußleitbleche zur Auflage gebracht werden. Den Flußleitblechen gegenüber, nur durch die Tragstücke getrennt, liegen zur Vergrößerung der übergangsflache für den magnetischen Fluß rechtwinklig abgebogene Kontaktelemente, die an die Kontaktfederenden angeschweißt sind.
  • Zur Verbesserung der Ansprechempfindlichkeit eines Schutzrohrkontaktrelais, bei dem die Schutzrohrkontakte innerhalb der Erregerspule liegen, ist es weiterhin bekannt, jedem Schutzrohrkontakt einen eigenen Rückfußbügel zuzuordnen. -Jeder dieser Rückflußbügel umfaßt die Erregerwicklung und liegt mit seinen nach außen abgewinkelten Enden unter Wahrung einer elektrischen Isolation flach auf den Anschlußenden der entsprechenden Kontaktfeder auf.
  • Ferner ist ein Schutzrohrkontaktrelais mit innerhalb einer Erregerspule angeordneten Schutzrohrkontakten bekannt, bei dem die magnetische Rückführung aus zwei Kernblechen besteht, die, einander weit überlappend, von beiden Enden auf die Erregerspule aufgeschoben sind. Da die Kontaktfederenden galvanisch mit den Kernblechen verbunden sind, ist zwischen den Kernblechen eine dünne Isolierfolie vorgesehen. Weiterhin hat man versucht, die Eigenschaften des magnetischen Kreises der Erregerspule eines Schutzrohrkontaktrelais dadurch zu verbessern, daß man die Erregerspule innen und außen fast vollkommen mit magnetisierbarem Werkstoff umkleidet hat. Nur in der Nähe der Kontaktstelle des Schutzrohrkontaktes hat man keinen magnetisierbaren Werkstoff vorgesehen und dadurch den erwünschten Übertritt des magnetischen Flusses auf die Kontaktfedern erreicht.
  • Alle diese Schutzrohrkontaktrelais, bei denen die Schutzrohrkontakte innerhalb der Erregerspule angeordnet sind, sind mit dem Nachteil einer schlechten Abschirmung gegen äußere magnetische Streufelder behaftet. Dadurch, daß zur Rückführung des magnetischen Flusses die Erregerspule außen umgreifende Blechbügel vorgesehen sind, die an den Schutzrohrkontaktenden nur an einer Seite oder an zwei Seiten anliegen, kann durch äußere Magnetfelder eine unerwünschte Beeinflussung der Schutzrohrkontakte hervorgerufen werden.
  • Dieser Nachteil tritt bei anderen bekannten, gekapselten Schutzrohrkontaktrelais nicht auf; bei diesen Relais wird nämlich die magnetische Rückführung entweder durch eine magnetisch leitende Vergußmasse oder durch magnetisch leitende Teller vervollständigt, die in Sicken einer Kapsel aus magnetisch leitendem Werkstoff gefaßt sind.
  • Um bei derartigen Relais die Möglichkeit zu schaffen, die Ansprechempfindlichkeit nach erfolgter Herstellung in Abhängigkeit von den jeweiligen Bedingungen am Einbauort ändern zu können, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die Kapsel mittels eines mit ihr verschraubbaren Deckels aus magnetisierbarem Werkstoff verschlossen ist und daß die Ansprechempfindlichkeit des Schutzrohrkontaktrelais mittels durch Schraubung des Deckels erzielbarer Abstandsänderungen zwischen dem Boden des Dekkels und den diesem benachbarten Enden der Schutzrohrkontakte und/oder zwischen dem Boden der Kapsel und den anderen Enden der Schutzrohrkontakte einstellbar ist.
  • Es ist zwar eine Kontaktanordnung bekannt, bei der in einem röhrenförmigen Gehäuse zwei feste und ein schwingender Ankerkontakt nach Art eines Schutzrohrkontaktes angeordnet sind, wobei das röhrenförmige Gehäuse von einer Treiberspule umgeben und diese wiederum in einem aus einem Material hoher Permeabilität hergestellten abschirmenden Gehäuse untergebracht ist, aber bei dieser bekannten Kontaktanordnung handelt es sich um einen Vibrator und nicht um ein Schutzrohrkontaktrelais. Das abschirmende Gehäuse wird bei der bekannten Anordnung nicht zur Rückführung des magnetischen Flusses benutzt. Auch ist das aus einer Kapsel bestehende Gehäuse der bekannten Kontaktanordnung mit mehreren Schrauben befestigt, wobei eine Änderung der Verhältnisse im magnetischen Kreis durch Lageänderung der den Magnetfluß führenden Teile nicht vorgesehen ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Schutzrohrkontaktrelais erfolgt die Einstellung der Ansprechempfindlichkeit auf die entsprechende Höhe durch Veränderung der Einschraubtiefe des Deckels unter Einhaltung eines entsprechenden Luftspaltes zwischen der Grundfläche des Deckels und den benachbarten Enden der Schutzrohrkontäkte bzw. zwischen dem Boden der Kapsel und den anderen Enden der Schutzrohrkontakte. Um einerseits den Luftspalt einzuhalten und um andererseits ein Anliegen des jeweils einen Endes der Schutzrohrkontakte an den Boden der Kapsel zu gewährleisten, sind zwischen dem Deckel und den Schutzrohrkontakten abstandhaltende Elemente vorgesehen.
  • Ist eine stufenlose Einstellung der Ansprechempfindlichkeit erwünscht, dann wird man die abstandhaltenden Elemente aus nachgiebigem, federndem Werkstoff herstellen. Sollen dagegen von vornherein, schon bei der Fertigung; die Schutzrohrkontaktrelais mit unterschiedlicher, jedoch wohldefinierter Ansprechempfindlichkeit ausgestattet sein, dann können zwischen Deckel und Schutzrohrkontakten Isolierfolien oder nichtmagnetisierbare Scheiben unterschiedlicher Dicke gelegt werden.
  • Die Erfindung erstreckt sich sowohl auf Schutzrohrkontaktrelais mit einem innerhalb der Erregerspule angeordneten Schutzrohrkontakt als auch auf Schutzrohrkontaktrelais mit mehreren innerhalb der Erregerspule liegenden Schutzrohrkontakten.
  • In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel eines Schutzrohrkontaktrelais gemäß der Erfindung mit einem Schutzrohrkontakt gezeigt. In der aus magnetisierbarem Werkstoff hergestellten Kapsel 1 ist die auf den Spulenkörper 2 gewickelte Erregerspule 3 untergebracht. Innerhalb der Erregerspule 3 ist der Schutzrohrkontakt 4 angeordnet, der mit seinen Enden an den Boden der Kapsel 1 und an die Grundfläche des Deckels 5 stößt. Der Deckel 5 aus magnetisierbarem Werkstoff dient ebenso wie die Kapsel t zur Rückführung des magnetischen Flusses und zur Abschirmung des Schutzrohrkontaktes 4. Zur elektrischen Isolation der Enden des Schutzrohrkontaktes von der Kapsel 1 und vom Deckel 5 sind Isolierfolien G und 7 vorgesehen. Es ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, daß beide Enden des Schutzrohrkontaktes galvanisch vom Deckel 5 und von der Kapsel 1 getrennt sind. Es ist nämlich auch möglich, entweder die Kapsel 1 oder den Deckel 5 als elektrische Zuleitung zu einer Kontaktfeder des Schutzrohrkontaktes 4 zu verwenden.
  • Um die Stromzuführungsleitungen 8 und 9 für die Erregerspule 3 und die Anschlußleitungen 10 und 11 für den Schutzrohrkontakt 4 in die Kapsel 1 hineinführen zu können, weist die Kapsel an ihrem oberen Teil eine in der Figur nicht gezeigte öffnung auf. Damit der Deckel s fest auf dem anderen Ende des Schutzrohrkontaktes 4 aufliegt, ist zwischen dem Spulenflansch 12 und der Grundfläche des Deckels 5 ein Spalt 13 vorgesehen, in dem auch die zu den Kontaktfedern des Schutzrohrkontaktes 4 führenden Anschlußleitungen 10 und 11 geführt sind.
  • Zur Verbindung des Deckels 5 mit der Kapsel 1 ist am oberen inneren Teil der Kapsel t und am Deckel 5 ein .Gewinde vorgesehen. Der Deckel 5 kann infolgedessen in die Kapsel eingeschraubt werden, und zwar so weit, bis seine Grundfläche an .dem anderen Ende des Schutzrohrkontaktes 4 anliegt. Außerdem ist es bei einem entsprechend geformten Deckel möglich, in Abweichung von der Figur dem Deckel ein Innengewinde und der Kapsel an ihrem oberen 'feil ein Außengewinde zu geben und den Deckel auf die Kapsel aufzuschrauben.
  • Ferner ist es möglich, den Deckel auf der Kapsel mittels eines Preßsitzes zu befestigen. Zu diesem Zweck sind die anenanderliegenden Teile der Kapsel und des Deckels konisch geschliffen. Es ergeben sieh in diesem Fall besonders günstige Verhältnisse für die vom Deckel und von der Kapsel gebildete magnetische Rückführung; denn die aneinandergepreßten Teile weisen keinen Luftspalt auf; so daß die zwischen dem Deckels und der Kapsell liegende Übergangsfläche für den magnetischen Fluß nur einen äußerst geringen Widerstand darstellt.
  • Es ist vorteilhaft, zum Aufbau des Schutzrohrkontaktrelais einen Schutzrohrkontakt4 zu verwenden, der außer den Kontaktfedern 14 und 15 an der- Kontaktgabe nicht beteiligte, zur Flußführung dienende Teile 16, 17, 18 und 19 aufweist. Ein solcher Schutzrohrkontakt 4 weist einen geringen magnetischen Widerstand auf und besitzt infolge Flußüberlagerung an der Kontaktstelle und infolge der Erzeugung von zusätzlichen, die Kontaktbetätigung unterstützenden abstoßenden Kräften eine hohe Ansprechempfindlichkeit. Außerdem besitzt dieser Schutzrohrkontakt an seinen Enden eine relativ große Fläche, wodurch der sich zwischen den Enden des Schutzrohrkontaktes und dem Boden der Kapsel l einerseits und der Grundfläche des Deckels 5 andererseits ausbildende magnetische Widerstand verringert wird.
  • Die Ausführung des Schutzrohrkontaktrelais ist jedoch nicht nur auf die Verwendung von mit zur Flußführung dienenden Teilen versehenen Schutzrohrkontakten beschränkt, sondern es lassen sich auch Schutzrohrkontakte verwenden, bei denen nur die Kontaktfedern aus dem Schutzrohr herausgeführt sind. Zur Erzielung einer großen Übergangsfläche für den magnetischen Fluß ist es dann vorteilhaft, die aus dem Schutzrohr herausragenden Kontaktfederenden rechtwinklig abzubiegen, so daß auch bei der Verwendung eines solchen Schutzrohrkontaktes eine genügend große Übergangsfläche für den magnetischen Fluß vorhanden ist. .
  • Die Ansprechempfindlichkeit des Schutzrohrkontaktrelais wird - wie bereits erwähnt - in großem Maße auch von dem magnetischen Widerstand bestimmt, der sich zwischen den Enden der Schutzrohrkontakte und dem Boden der Kapsel 1 und der Grundfläche des Deckels 5 ausbildet. Um diesen magnetischen Widerstand möglichst -klein zu halten, kann man vorteilhafterweise die Enden der Kontaktfedern schleifen.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn das Schutzrohrkontaktrelais gegenüber der äußeren Atmosphäre abgeschlossen ist. Bei dem beschriebenen Schutzrohrkontaktrelais läßt sich ein hermetischer Abschluß in einfacher Weise dadurch erzielen, daß das Gewinde zwischen Kapsel t und Deckel 5 mit einem geeigneten Dichtungsmittel, z. B. Kuststoff oder Glas, vergossen wird. Die öffnung für- die Stromzuführungsleitungen der Erregerspule und für die Anschlußleitungen der Schutzrohrkontakte läßt sich in bekannter Weise durch eine eingeschmolzene Glasperle verschließen. Es ist also bei dem Schutzrohrkontaktrelais ein relativ kleiner Arbeitsaufwand notwendig, um es gegen Gas oder Flüssigkeiten abzudichten.
  • Außerdem kann das abgedichtete Schutzrohrkontaktrelais mit einem Schutzgas gefüllt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. In einer aus magneiisierbarem Werkstoff hergestellten Kapsel untergebrachtes Schuizrohrkontaktrelais, bei dem die Schutzrohrkontakte innerhalb der Erregerspule angeordnet und sämtliche Anschlüsse auf einer Seite herausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel (1) mittels eines mit ihr verschraubbaren Deckels (5) aus magnetisierbarem Werkstoff verschlossen ist und daß die Ansprechempfindlichkeit des Schutzrohrkontaktrelais mittels durch Schraubung des Deckels (5) erzielbarer Abstandsänderungen zwischen dem Boden des Deckels (5) und den diesem benachbarten Enden der Schutzrohrkontakte (4) und/oder zwischen dem Boden der Kapsel (1) und den anderen Enden der Schutzrohrkontakte (4) einstellbar ist.
  2. 2. Schutzrohrkontaktrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Boden des Deckels (5) und den diesem benachbarten Enden der Schutzrohrkontakte (4) und/oder zwischen dem Boden der Kapsel (1) und den anderen Enden der Schutzrohrkontakte (4) abstandhaltende Elemente (6, 7) vorgesehen sind.
  3. 3. Schutzrohrkontaktrelais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechempfindlichkeit des Schutzrohrkontaktrelais bei Verwendung von aus Isolierfolien oder nichtmagnetisierbaren Scheiben unterschiedlicher Dicke bestehenden abstandhaltenden Elementen (6, 7) stufenweise einstellbar ist.
  4. 4. Schutzrohrkontaktrelais nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechempfindlichkeit des Schutzrohrkontaktrelais bei Verwendung von aus elastischem Werkstoff bestehenden abstazidhaltenden Elementen (6, 7) stufenlos einstellbar ist.
  5. 5. Schutzrohrkontaktrelais nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schutzrohrkontakte (4) verwendet sind, die außer den Kontaktfedern (14, 15) an der Kontaktgabe nicht beteiligte, zur Flußführung dienende Teile (16, 17, 18, 19) aufweisen.
  6. 6. Schutzrohrkontaktrelais nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Schutzrohrkontakten, bei denen nur die Kontaktfedern aus dem Schutzrohr herausgeführt sind, die außerhalb des Schutzrohres liegenden Kontaktfederenden rechtwinklig abgebogen sind. .
  7. 7. Schutzrohrkontaktrelais nach den Ansprüchen 1, 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Kontaktfedern (4) geschliffen sind. B. Schutzrohrkontaktrelais nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß durch Dichtungsmittel, die an der Schraubverbindung und. an der öffnung für die Stromzuführungsleitungen (8, 9) der Erregerspule (3) und für die Anschlußleitungen (10, 11) der Schutzrohrkontakte (4) vorgesehen sind, das Schutzrohrkontaktrelais hermetisch abgeschlossen ist. 9. .Schutzrohrkontaktrelais nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapsel (1) mit Schutzgas gefüllt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1149 464, 1095 946, 1051979; französische Patentschrift Nr. 1283 909.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051979B (de) * 1957-11-22 1959-03-05 Siemens Ag Gekapseltes Schutzrohrkontaktrelais
DE1095946B (de) * 1959-07-31 1960-12-29 Siemens Ag Schutzrohrkontaktrelais mit magnetischer Rueckfuehrung
FR1283909A (fr) * 1960-12-26 1962-02-09 Maison Du Decolletage Et Du Pi Perfectionnements aux relais électromagnétiques
DE1149464B (de) * 1958-10-01 1963-05-30 Gen Precision Inc Elektromagnetisch betaetigter Vibrator

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