DE1245846B - Vorrichtung zum Verhindern einer Staubaufwirbelung in einem Bunker - Google Patents
Vorrichtung zum Verhindern einer Staubaufwirbelung in einem BunkerInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
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- B65G53/60—Devices for separating the materials from propellant gas
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Description
- Vorrichtung zum Verhindern einer Staubaufwirbelung in einem Bunker Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verhindern einer Staubaufwirbelung in einem Bunker, in dem sich das von einem Druckbehälter kommende, über eine Förderleitung auf pneumatischem Wege geförderte Schüttgut abgelagert hat, wobei der Druckbehälter mit einer Druckluftleitung in Verbindung steht und der Bunker eine Absaugvorrichtung aufweist.
- Derartige Anlagen sind an sich bekannt, beispielsweise werden auf diese Weise Rohstoffe entladen, welche mittels Druckbehälter auf LKW's angeliefert werden und deren Inhalt mittels Druckluft in einen Bunker transportiert wird. Der Bunker ist mit einer Absaugvorrichtung versehen, so daß ein gewisser Unterdruck erzeugt wird.
- Bei den bekannten Druckbehältern ergibt sich jedoch die Schwierigkeit, daß bei Förderende eine schlagartige Entspannung des zu entladenden Behälters eintritt, so daß eine vergleichsweise große Menge Druckluft plötzlich in den Bunker strömt, welche von der Absaugvorrichtung nicht mehr aufgenommen werden kann, so daß durch den entstehenden Überdruck eine starke Staubaufwirbelung hervorgerufen wird, oder aber eine Überdimensionierung der Absaugvorrichtung vorgenommen werden muß.
- Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorriehtung zu schaffen, welche in einfacher Weise die, vorstehend erwähnten Nachteile beseitigt.
- Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der mit der Absaugvorrichtung ausgerüstete Bunker im Bereich der einmündenden Förderleitung mit einem Kontaktmanometer versehen ist, und das die Förderleitung in dem in den Bunker einmündenden Bereich mit einer Absperrvorrichtung ausgerüstet ist, die durch das Kontaktmanometer gesteuert wird, und zwar in der Weise, daß die Absperrvorrichtung in die Offen- in die Schließ- oder in die Mittelstellung gebracht wird. Durch die Verringerung des Leitungsquerschnittes kann nur noch eine solche Luftmenge in den Bunker einströmen, welche von der Absaugvorrichtung aufgenommen werden kann, so daß eine Staubbildung mit Sicherheit vermieden wird. Durch die Anbringung der Absperrvorrichtung in der Förderleitung in dem in den Bunker einmündenden Bereich wird erreicht, daß ein unmittelbares Ansprechen der Absperrvorrichtung bei Impulsgabe durch das Kontaktmanometer gewährleistet ist.
- Die Absperrvorrichtung ist ein elekto-pneumatisch gesteuerter Kugelhahn mit Endlagenschaltern für Auf, Zu und Mittelstellung.
- Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung steuert das Kontaktmanometer ein Magnetventil, welches in der Druckmiftelzufübrungsleitung zu dem zu entleerenden Behälter angeordnet ist.
- Die Erfindung sei an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Mit 1 ist der zu entleerende Behälter beispielsweise eines Lastkraftwagens bezeichnet. Dieser ist einmal an eine Druckluftleitung .2 angeschlossen und steht zum anderen über die Leitung 3 mit dem Bunker 4 in Verbindung. Der Bunker 4 weist eine Absaugvorrichtung 5 auf, welche einen gewissen Unterdruck im Bunker 4 sicherstellt.
- Der Bunker 4 ist mit einem Kontaktmanometer 6 ausgerüstet, welches bei Auftreten von Überdruck anspricht. Das Kontaktmanometer 6 steuert die Absperrvorrichtung 7, welche in das eine Ende der Verbindungsleitung 3 eingebaut ist. Die Absperrvorrichtung 7 ist ein elektro-pneumatisch gesteuerter Kugelhahn mit Endlagenschaltern für Auf, Zu und eine Mittelstellung.
- In der Druckluftzuführungsleitung 2 ist ein Magnetventil 8 vorgesehen. Das Magnetventil 8 wird ebenfalls vom Druckmanometer 6 gesteuert.
- Die Wirkungsweise der Anordnung ist wie folgt: Durch das Einschalten der Absaugvorrichtung 5 werden das Magnetventil 8 und die Absperrvorrichtung7 geöffnet, so daß nunmehr Druckluft zu dem Behälter 1 strömen und das in diesem befindliche Schüttgut in den Behälter 4 befördern kann. Gegen Ende des Fördervorganges entspannt sich der zu entladende Behälter 1 schlagartig, so daß eine große Menge Druckluft zum Bunker 4 strömt. Dort stellt sich nun ein Überdruck ein, wodurch das Manometer 6 anspricht, welches die Absperrvorrichtung 7 schließt, beispielsweise auf 3/4 Schließstellung. Der Hohlquerschnitt wird dadurch soweit verengt, daß nur noch eine Luftmenge in den Bunker 4 einströmen kann, die von der Absaugvorrichtung 5 aufgenommen werden kann und daher eine Staubbildung nicht mehr möglich ist. Gleichzeitig mit der Betätigung der Absperrvorrichtung 7 wird auch das Magnetventil 8 gesteuert, und zwar im Sinne eines Schließens der Druckluftzufülirungsleitung 2.
- Ist der Fördervorgang beendet, dann wird die Absaugvorrichtung 5 abgeschaltet, wobei gleichzeitig auch die Absperrvorrichtung 7 geschlossen wird.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verhindern einer Staubaufwirbelung in einem Bunker, in dem sich das von einem Druckbehälter kommende, über eine Förderleitung auf pneumatischem Wege geförderte Schüttgut abgelagert hat, wobei der Druckbehälter mit einer Druckluftleitung in Verbindung steht und der Bunker eine Absaugvor- richtung aufweist, dadurch gekennzeichn e t, daß der mit der Absaugvorrichtung (5) ausgerüstete Bunker (4) im Bereich der einmündenden Förderleitung (3) mit einem Kontaktmanometer (6) versehen ist, und daß die Förderleitung in dem in den Bunker einmündenden Bereich mit einer Absperrvorrichtung (7) ausgerüstet ist, die durch das Kontaktmanometer gesteuert wird, und zwar in der Weise, daß die Absperrvorrichtung in die Offen-, in die Schließ- oder in die Mittelstellung gebracht wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrvorrichtung (7) ein elektro-pneumatisch gesteuerter Kugelhahn mit - Endlagenschaltern für Auf, Zu und Mittelstellung ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktmanometer (6) ein Magnetventil (8) steuert, welches in der Druckmittelzuführungsleitung (2) zu dem zu entleerenden Behälter (1) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST24840A DE1245846B (de) | 1966-01-04 | 1966-01-04 | Vorrichtung zum Verhindern einer Staubaufwirbelung in einem Bunker |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST24840A DE1245846B (de) | 1966-01-04 | 1966-01-04 | Vorrichtung zum Verhindern einer Staubaufwirbelung in einem Bunker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1245846B true DE1245846B (de) | 1967-07-27 |
Family
ID=7460289
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEST24840A Pending DE1245846B (de) | 1966-01-04 | 1966-01-04 | Vorrichtung zum Verhindern einer Staubaufwirbelung in einem Bunker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1245846B (de) |
-
1966
- 1966-01-04 DE DEST24840A patent/DE1245846B/de active Pending
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