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DE1245767B - Trommelbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Trommelbremse fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1245767B
DE1245767B DEL27650A DEL0027650A DE1245767B DE 1245767 B DE1245767 B DE 1245767B DE L27650 A DEL27650 A DE L27650A DE L0027650 A DEL0027650 A DE L0027650A DE 1245767 B DE1245767 B DE 1245767B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
drum
brake shoes
shoes
patent nos
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27650A
Other languages
English (en)
Inventor
John Z De Lorean
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHN Z DE LOREAN
Original Assignee
JOHN Z DE LOREAN
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Filing date
Publication date
Application filed by JOHN Z DE LOREAN filed Critical JOHN Z DE LOREAN
Publication of DE1245767B publication Critical patent/DE1245767B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D53/00Brakes with braking members co-operating with both the periphery and the inner surface of a drum, wheel-rim, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Trommel remse für Fahrzeuge, insbesondere Die Erfindung bezieht sich auf eine Trommel- für Kraftfahrzeuge bremse für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit zwei konzentrisch ineinanderliegenden Trommeln und Backen, die durch Relativverschiebung in Umfangsrichtung mittels Spreizgliedem radial auseinander gegen eine Rückstellkraft spreizbar sind, wobei die Relativverschiebung in einer Richtung erfolgt, in der die Bremskraft die Verschiebekraft verstärkt.
  • Ein wesentliches Problem bei derartigen Bremsen besteht darin, daß auf einem möglichst kleinen Raum eine möglichst große BremsfläcIfe installiert werden soll, wobei gleichzeitig eine ausreichende Abführung der beim Bremsvorgang erzeugten Reibungswärme sichergestellt sein muß. Zur Lösung dieses- Problems sind zwei grundlegende Wege bekannt.
  • Der eine Weg geht dahin, eine relativ kleine Bremsfläche zu wählen und andererseits die wesentlichen Teile der Bremse so stark einem Kühlmedium, in der Regel dem Fahrluftstrom, auszusetzen, daß die entsprechend der hohen spezifischen Flächenbelastung starke Erwärmung durch eine entsprechend starke Kühlung ausgeglichen wird. Ausführungsbeispiele dieses Lösungsweges sind seitlich von der Radfelge vorspringende Bremstrommeln mit großen Kühlrippen oder Scheibenbremsen.
  • Der andere Lösungsweg geht dahin, eine möglichst große Bremsfläche zu schaffen, so daß bei einer gegebenen Bremsleistung die spezifische Wärmebelastuno, pro Flächeneinheit gering_ ist und damit die Wärmeabführung pro Flächeneinheit ebenfalls gering gehalten werden kann. Diesem mit großen Bremsflächen arbeitenden Lösungsweg steht aber scheinbar der Bedingung entgegen, die Bremse auf einem möglichst geringen Raum unterzubringen und, insbesondere bei Kraftfahrzeugen, die Bremse möglichst leicht zu machen, urn die ungefederten Massen am Rad gering zu halten. Bei üblichen Eintrommelbremsen, die in der Regel mit einem spreizzangenartig zusammenwirkenden Bremsbackenpaar ausgestattet sind, läßt sich eine Vergrößerung der Bremsfläche nur durch eine entsprechende Vergrößerung der Abmessungen der Bremstroinniel im Durchmesser und/oder in der Breite erreichen.
  • Um eine Erhöhung der Bremsfläche und damit eine Verminderung der spezifischen Bremsbelastung und Wärmeentwicklung ohne wesentliche Vergrößerung der Bremstrommel zu erzielen, sind Trommelbremsen bekanntgeworden, die zwei konzentrisch ineinanderliegende Trommeln und entsprechende Backen aufweisen, wobei die Backen in dem zwischen den beiden Trommeln gebildeten Spalt angeordnet sind und durch entsprechende Betätigungseinrichtungen aus-'einander gegen die ihnen zugeordneten Flächen der Bremstrommeln anpreßbar sind. Dabei ist es bekannt, jeden der die Backen im wesentlichen um den gan en Tronirneluni ang verlaufen zu lassen, und die Bremskraft z. B. durch über den Umfang verteilte Keilflächen in einer Richtung aufzubringen, wobei der äußere Backen mit größerem Durchmesser und damit größerer Bremsfläche eine Betätigungskraftkomponente in Drehrichtung der Trommel erhält und so die Bremskraft die Betätigungskraft verstärkt. Bei diesen bekannten Anordnungen ergeben sich jedoch erhebliche Schwierigkeiten in bezug auf eine gleichförmige Verteilung der Kräfte auf den Umfang beider Trommeln, insbesondere deshalb, da die Bremstrommeln unterschiedliche Durchmesser und damit Größe und verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten haben, die bei gleicher Verschiebekraft auf beide Backen eine ungleiche Verstellung bewirken.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Trommelbremse mit zwei konzentrisch ineinanderliegenden Trommelbacken zu schaffen, bei der eine im wesentlichen gleichförn-#ge Verteilung der Bremskraft auf beide Trommeln unter gleichzeitiger Verstärkung der Verschiebekraft erreicht wird, und die sehr einfach im Aufbau und sicher im Betrieb ist. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Betätigungseinrichtung für die Relativverschiebung zwischen radial gegenüberliegenden Backen liegt und mit diesen ein System bildet, das über nur ein Glied mit dem Bremsschild in, Verbindung steht. Durch diese Anordnung bilden die Bremsbacken im wesentlichen ein »schwimmendes« System, d. h. ein System, das sich innerhalb der Bremsbacken im wesentlichen frei bewegen kann und daher die auftretenden Kräfte gleichmäßig allseitig verteilt, wobei die eigentliche Bremskraft des gesamten Systems auf dem Bremsschild nur an dem einen Befestigungspunkt übertragen wird.
  • Vorzugsweise erfolgt die Verbindung des aus Bremsbacken und Betätigungseinrichtungen gebildeten Systems durchAnlage des Innenbackens in Bremsrichtung an einer am Bremsschild liegenden Rippe. Dabei kann das System mit einem Glied gegen eine Bewegung über die Lösebewegung der Backen hinaus durch einen Anschlag festgelegt sein.
  • Die Spreizglieder können in entsprechend gegenüberliegenden Vertiefungen der Bremsbacken eingelegte Lenkerplatten sein, wodurch die Betätigungseinrichtung außerhalb des Raumes zwischen den Bremsbacken bzw. den Bremstrommeln angeordnet sein kann und der Abstand der Bremstrommeln voneinander geringer sein kann. - Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Teilansicht in Draufsicht einer abgeänderten Form der Zuspanneinrichtung, F i g. 2 die Draufsicht einer abgeändertea# Ausführungsform der Zuspanneinrichtung und des Bremsbandes, F i g. 3 eine Teilansicht einer zweckmäßigen Ausführungsform der Zuspanneinrichtung zur Verwendung mit der in F i g. 2 gezeigten Ausführungsform der Erfindung, F i g. 4 eine Ansicht, welche eine andere. Ausführungsform der Erfindung zeigt, wobei der Schnitt nach der Linie 4-4 der F i g. 5 und die Blickrichtung in Richtung der Pfeile geN, hrt ist> F i g. 5 eine Teilansicht im Schnitt" der im wesentlichen nach der Linie 5-5 der F i g# 4 geführt, ist, mit Blickrichtung in Richtung der Pfeile, F i g. 5 a und 5 b Teilansichten anderer Zuspannvorrichtungen, Fig. 6 eine Teilansicht im Schnitt nach der Linie 6-6, der Fig. 5, gesehen in Richtu:ag der Pfeilen und Fi g. 7 eine der Fi g. 5 ähnliche Ansicht einer anderen Ausführungsförin der Erfindung.
  • Fi g. 1 zeigt ein(-- Anordnung, bei welcher ein Betätigungszylinder 201 am Bremsschilcl befestigt ist, aus dem entgegengesetzt gerichtete Bolzen203 und 205 heraustreten, welche mit an den inneren und äußeren Bremsbacken 248 und 2,50 befestigten Nasen 207 und 209 zusammenwirken. Zwischen d:en Bremsbacken 248 und 2501 gespannte R!i7ckwgfedem 211 und 213 dienen dazu, die Bremsbacken beiin Lösen der Bremsen von, den. Bremstrommeln 2301 u nd 232 zurückzuziehen'.
  • Die Arbeitsweise dieser Ausfuhrungsform der, Er- findung ist wie folgt: Es sei, angenommen, daß die Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges eina Umlaufbewegung der Bremstrommein 230 und 232, im. Uhrzeigersinn, d. h. in der durch den Pfeil, 215 angegebernen Richtung, bewirkt und da3 da& Fahrzaug angehalten. werden soll. Wenn dasi Bremspedal oder der Bremshebel betätigt wird', wird Im, B-etä-tigungszy,-Ii-zder 201 zwischen den mit den Bolzen 203 und 205 kraftschlüssig verbundenen., Kolben ein hydraulischer Druck wirksam. Die Bremsbacken 248 und 250 werden daher in entgegengesetzten Umfangsrichtungen nach außen bewegt, so daß sie in radialer Richtung voneinander getrennt und infolge der Spreizwirkung der Rollen 27Z zwischen den Rampen oder Kurvenflächen 268 und 270 in Anlage an den Trommeln 230 und 232 gebracht werden. Der äußere Bremsbacken 250 wird von der äußeren Bremstrommel 232 in Richtung des Pfeils 215. mitgenommen, wodurch die Servowirkung verstärkt und damit die durch die Bremse ausgelöste Bremskraft erhöht wird. Der innere Bremsbacken wird ebenfalls infolge des Reibungswiderstandes mit der inneren Bremstrommel 230 in Richtung des Pfeiles 215 bewegt, so da3 über die Nase 207 eine Kraft ausgeübt wird, wodurch der Bolzen 203 mit dem Betrag seiner Einwärtsbewegung verschoben wird, worauf der Betätigungszylinder 201 eine weitere Umlaufbewegung der Backen verhindert. Die weitere Wirkungsweise ist wie vorangehend beschrieben.
  • Für das Erzielen einer Bremswirkung, wenn sich das Fahrzeug in der entgegengesetzten Richtung bewegt, wird der äußere Breinsbacken 25Q der verankerte Backen, während der Bolzen 205 in seine innerste Stellung im Betätigungszylinder201 bewegt wird, um die Gegenkraft vom äußeren Bremsbacken 250 über den Betätigungszylinder 201, auf das Bremsschild auszuüben. Der an der inneren Bremstrommel 230 zur Anlage kommende innere Breinsbacken 248 hat das Bestreben-, mit der Breinstrommel umzulaufen, was zur Folge hat-, daß der Backenspreizinechanismus wirksam wird- und damit die, Servawirkung eintritt, wodurch. die durch die Brenise ausgeübte Bremskraft erhöht wircL Bei der, in F i g. 2, und 3, dargestellten Ausführungs7-form der Erfindung sind ein einziger innerer Bremsbacken 321 und ein, einziger äußerer Breinsbacken 323, in Form geringfügig biegsamer Bänder vorgesehen, dib sich im wesentlichen um den Raum, zwischen der inneren Bremstrommel 330 und der äußeren Bremstrommel 332> wie dargestellt, erst-recken. Eine Anzahl von Rollen 325 oder andere geeignete Kraftübertragungsvorrichtungen sind zwischen den Rampen 368 und 370 angeordnet> weiche an den inneren und äußeren Brernsbändern 32,1, und 323 ausgebildet. sind, um diese in. Anlage an die ihnen zugeordneten Bremstrommeln zu drücken, wenn die Bremse betätigt wird. Ferner ist eine Anzahl Rückzugfedern 3.27 vorgesehen, um die Bremse zu lösen und die Bremsbänder oder Bremsbacken von den Breinstromineln wegzubewegen.
  • Die Bremsbacken 321, und, 323 werden durch, einen Betätigungszylinder 32-91 zugespannt, der am, Bremsschild befestigt ist und zwei Kolben 331 und 333 enthält, weiche in entgegengesetzten Richtungen, beweglich sü, idund an einem Anschlag in. Form eines Rings 335 im. Betätigungszyffinder 329 zur Anlage kommen können, um eine Gegenkraft von der Bremse auf das Breinsschild zu übertragen.. Die Kolben 331 und 333 haben entgegengesetzt gerichtete Fortsatze 3-37 und 339, welche für das Zusammenwirken mit dem Ende der- inneren und- äußeren- Bremsbacken oder Bremsbänder 321 bzw. 323 bestimmt sind.
  • Wenn sich das Fahrzeug in der Vorwärtsrichtung, die durch deaPfeil 341- angegeben ist> bewegt und angehalten werden soll", wird die Bremse7 durch das Bremspedal oder den Br-emsb-ebel betätigt. Durch den im. Betätigungszyfinder 3,29 zwischen den., Kolben 331 und 333 wirksam werdenden Flüssigkeitsdruck werden der innere Bremsbacken 321 und der äußere Bremsbacken 323 in entgegengesetzten Richtungen zur Anlage an der inneren bzw. äußeren Bremstrommel 330 bzw. 332 bewegt.
  • Wie bereits erwähnt überträgt der Reibungswiderstand zwischen dem Innenbreinsbacken 321 und der diesem zugeordneten Bremstrommel 330 eine Kraft über den Fortsatz 337 und de n- Kolben 331, so daß der letztere am Ring 335 im Betätigungszylinder 329 zur Anlage kommt, wodurch der Innenbremsbacken 321 am Bremsschild verankert ist. Der Reibungswiderstand zwischen dem äußeren Brenisbacken 323 und der Brenistrommel 332 übt eine Kraft aus, welche die Kraft des Flüssigkeitsdrucks unterstützt, die den äußeren Bremsbacken 323 in die durch den Pfeil 341 angegebenen Umlaufrichtung drückt, so daß die Rollen 325 auf den Rampen- oder Kurvenflächen 370 des Außenbackens und auf den Rampen- oder Kurvenflächen 368 des Innenbackens auflaufen, um die Bremsen noch stärker anzuziehen.
  • Zur Bremsung des Fahrzeuges, wenn sich dieses in der entgegengesetzten Richtung bewegt, wird der Außenbacken 323 derverankerte Breinsbacken, dessen Bewegung durch den Fortsatz 339, den Kolben 333 und den Ring 335 des Betätigungszylinders 329, welcher am Bremsschild befestigt ist, verhindert wird. In diesem Falle wird daher der Innenbremsbacken 321 der Servo- oder selbstverstärkende Backen, wodurch die durch den Flüssigkeitsdruck ausgeübte Kraft erhöht und die Bremsen stärker angezogen werden, wenn der Innenbremsbacken durch Reibung von der ihm zugeordneten inneren Breinstrommel 330 in Umlaufrichtung mitgenommen wird.
  • Die in F i g. 4 und 5 dargestellte Bremse gemäß der Erfindung ist von besonders robuster und kräftiger Bauart, bei der innere und äußere Bremsbacken 448 -und 450 vorgesehen sind, die für das Zusammenwirken mit einer inneren Bremstrommel 430 und einer äußeren BTemstrornniel 432 bestimmt sind.
  • Das Bremsschild 442 ist durch Bolzen 443 an einer von der Achse 410 getragenen Nabenkonstruktion 441 befestigt und -mit dinein nach innen gebogenen Flansch 445 ausgebildet, der ineine Einkerbung 447 des inneren Bremsbackens 448 eingreift, um das Breinsbackenaggregat gegen eine Drehung mit den Bremstrommeln 430 und 432 in der einen Richtung zu verankern.
  • Ferner weist das Bremsschild 442 einen nach innen gebogenen Flansch 449 auf, der in eine im Außenbacken 450 vorgesehene Einkerbung 451 eingreift, um das Bremsbackenaggregat gegen eine Drehung mit den Bremstrommeln 430 und 432 zu verankern, wenn das Fahrzeug in der entgegengesetzten Richtung gebremst wird.
  • In F i g. 6 ist eine wirtschaftliche und wirksame Betätigung#einrichtung dargestellt, die mit 453 bezeichnet ist und deren einer Schenkel 455 an seinem einen Ende um eine von einem Betätigungszylinder 459 getragene Kugel 457 gelagert ist, während der ändere Schenkel 461 an seinem einen Ende um eine Kugel gelagert ist, die von einem Kolben 463 getragen wird, welcher im Betätigungszylinder 459 gleitbar angeordnet ist. Zwischen den Schenkeln 455 und 461 ist ein schwimmendes Glied 465 angeordnet, welches die Nasenenden 467 und 469 der Schenkel 455 und 461 voneinander trennt, wen n der Kolben 463 betätigt wird, um die Enden der Schenkel 455 und 461, welche um die Kugel 457 und am Kolben 463 angelenkt sind, zueinander zu bewegen. Die Nasenenden 467 und 469 der Schenkel 455 und 461 erstrecken sich in Ausnehmungen 471 und 473, welche in den Stegen 464 und 466 der inneren und der äußeren Bremsbacken 448 bzw. 450 vorgesehen sind.
  • Bei dieser Ausführungsform haben die Zuspannelemente für die Trennung der Bremsbacken 4Ü und 450 die Form von Rollen 475 mit erweiterten Enden 477, wie in F i g. 6 gezeigt, um zu verhindern, daß die Rollen in ihrer Längsrichtung aus den entgegengesetzt angeordneten im Winkel zueinander stehenden Vertiefungen 479 und 481 herausgleiten, welche in den Stegen 464 Lind 466 der inneren und äußeren Brems7 backen 448 und 450 vorgesehen sind, und um die Bremsbacken in axialer Ausfluchtung miteinander zu halten. Bei den Ausführungsformen nach F i g. 5 a und 5b sind statt der Rollen 475 Spreizkörper bzw. angelenkte Glieder verwendet.
  • - Für das Anziehen der Bremsen zum Anhalten des Fahrzeugs, wenn sich dieses in der Vorwärtsrichtung 486 bewegt, kann das Bremspedal bzw. der Bremshebel betätigt werden, so daß Druckflüssigkeit durch den Kanal 484 dem Betätigungszylinder 459 zugeführt wird. Wenn der Kolben 463 im Betätigungszylinder 459 durch die Druckflüssigkeit in diesem bewegt wird, werden die angelenkten äußeren Enden der Schenkel 455 und 461 zueinander bewegt. Das schwimmende Glied 465 zwischen den Schenkeln 455 und 461 bewirkt dabei ein Auseinanderbewegen der Nasenenden 467 und 469 der in die Vertiefungen 471 und 473 der Stege 464 und 466 der Bremsbacken 448 und 450 eingreifenden Schenkel. Die Bremsbacken 448 und 450 werden daher in entgegengesetzten Umfangsrichtungen bewegt, wobei die Zuspannelemente, beispielsweise die Rollen 47.5, in den entgegengesetzt angeordneten Vertiefungen 479 und 481 in den inneren und in den äußeren Bremsbacken wirksam wer-. den und die Bremsbacken radial in entgegengesetzte Richtungen drücken, -so daß die inneren Bremsbacken 488 an der Bremstrommel 430 angreifen, während der äußere Bremsbacken an der ihm zugeordneten Bremstrommel 432 angreift. Wenn das Fahrzeug aus der Vorwärtsrichtung 486 gebremst wird, kommt die Einkerbung 447 im inneren Bremsbacken 448 an dem nach innen gebogenen Flansch 445 des Bremsschildes 442 zur Anlage, so daß das Breinsbackenaggregat gegen Drehung mit den Bremstrommeln 430 und 432 gehalten wird. Wenn der äußere Bremsbacken 450 in Umfangsrichtung von der äußeren Bremstromrnel 432 mitgenommen wird, üben die Rollen 475 eine Servowirkung aus, welche das weitere Anziehen der Bremsen unterstützt.
  • Wenn die Bremsen angezogen werden, um eine Rückwäitsfahrt des Fahrzeugs zu verhindern, kommt die Einkerbung 451 des äußeren Bremsbackens 450 an dem nach innen gebogenen Flansch 449 des Bremsschilds 442 zur Anlage, wodurch das Bremsbackenaggregat gegen eine entgegengesetzte Umlaufbewegung mit den Bremstrommeln 430 und 432 verankert wird. Die durch die Gelenkspreizen-Betätigungseinrichtung 453 ausgeübte Bremsandruckkraft wird über die Nase 469 übertragen, so daß der innere Brernsbacken 448 in Umfan#srichtung verschoben wird. Die Rollen 475 trennen die Bremsbacken bei ihrer Umfangsbewegung voneinander, um die Servowirkung auszulösen. Die Schenkel 455 und 461 sind zur allseitigen Bewegung um die Kugel 457 und um die vom Kolben 463 getragene Kugel angeordnet. Die Schenkel 455 und 461 können daher in entgegengesetzten Umfangsrichtungen mit dem schwimmenden Glied 465 frei schwimmen oder sich verschieben, da entweder (1) die Nase 469 des Hebels 461 zur Vorwärtsbremsung verankert ist, dadurch, daß der innere Bremsbacken 448 an dem nach innen gebogenen Flansch 445 des Bremsschildes anliegt oder (2) die Nase 467 des Hebels 455 zur Rückwärtsbremsung dadurch gehalten wird, daß der äußere Bremsbacken 450 an dem nach innen gebogenen Flansch 449 des Bremsschildes zur Anlage kommt.
  • F i g. 6 zeigt eine selbsttätige Nachstelleinrichtung zum Ausgleich für die Abnutzung der Bremsbeläge. Der Kolben 463 ist im Zuspannzylinder 459 aus einer voll zurückgezogenen Stellung, die durch einen Sprengring 483 bestimmt wird, für das Anziehen der Bremsen beweglich. Die selbsttätige NachsteRvorrichtung wird durch den durch Reibung betätigten Sprengring 485 gebildet, der in einer länglichen Nut 487 im Kolben 463 angeordnet ist. Die Rückzugfedem 474 ziehen die Breinsbacken 448 und 450 beim Lösen der Bremsen von ihren Bremstrommeln zurück. Wenn die Backen in ihre zurückgezogene Stellung bewegt werden, werden die Nasenenden 467 und 469 der Schenkel 455 und 461 der Gelenkspreizen-Betätigungseinrichtung 453 zusammenbewegt, wodurch der Kolben 463 in den Bre.mszylinder 469 zurückgezogen wird. Der Sprengring 485 hält einen ausreichenden Reibungssitz an den Seitenwänden des Betätigungszylinders 459 aufrecht, so daß das Betätigungsgestänge in der voll zurückgezogenen Stellung gehalten wird. Wenn die Bremsbeläge der Bremsbacken so weit abgenutzt sind, daß eine weitere Bewegung des Betätigungsgestänges für das volle Anziehen der Bremse oder für das Anziehen mit einem gewünschten Grad erforderlich ist, bewegt der auf den Kolben 463 wirkende Flüssigkeitsdruck diesen ün Betätigungszylinder 459 so weit, daß die längliche Nut 487 im Kolben 463 den Sprengring 485 weiter den Betätigungszylinder entlang bewegt, wodurch der verstellbare Anschlag verlagert wird, der die Bewegung des Kolbens 463 im Betätigungszy-linder regelt. Die längliche Nut 487 wird daher in ihrer Länge so bemessen, daß sich das Zuspanngestänge aus der voll angezogenen in die voll zurückgezogene Stellung bewegen kann.
  • Die in F i g. 7 dargestellte Ausführungsform ist der in F i g. 5 dargestellten ähnlich, jedoch sind der innere und der äußere Bremsbacken 548 bzw. 550 in Umfangsrichtung kürzer und vier Backenpaare oder zwei Doppelbackenpaare vorgesehen. Die Kühlrippen 534 bewirken eine rasche Wärmeabfuhr von der inneren und äußeren Bremstrommel 530 bzw. 532. Auf diese Weise erhält man eine Bremseinrichtung mit einer bisher nicht erreichbaren Leistung.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Trommelbremse für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwei konzentrisch ineinanderliegenden Bremstrommem und Bremsbakken, die durch Relativverschiebung in Umfangsrichtung mittels Spreizgliedern radial auseinander gegen eine Rückstellkraft spreizbar. sind, wobei die Relativverschiebung in einer Richtung erfolgt, in der die Bremskraft die Verschiebkraft verstärkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (201; 329; 467, 469; 567, 569) für die Relativverschiebung zwischen radial gegenüberliegende Bremsbacken (248, 250; 321, 323; 448, 450; 548, 550) liegt und mit diesen ein System bildet, das über ein Glied mit dem Bremsschild in Verbindung steht. 2. Trommel remse nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des aus Bremsbacken und Betätigungseinrichtung gebildeten Systems durch Anlage der inneren Bremsbacken. (448, 548) in Bremsrichtung an einer am Bremsschild liegenden Rippe (445, 547)- erfolgt. 3. Trommel remse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das System mit einem Glied (466, 566) gegen eine Bewegung über die Lösebewegung der Bremsbacken hinaus durch einen Anschlag (449, 551) festgelegt ist. 4. Trommelbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizglieder in entsprechend - gegenüberliegenden Vertiefungen, der Bremsbacken (464-, 466) eingelegte Lenkerplatten (475 a) sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 696 198, 736 596; französische Patentschriften Nr. 759 924, 911691; britische Patentschriften Nr. 403 498, 711086; USA.-Patentschriften Nr. 1664 451, 1718 216, 1925 004, 1968 025, 1972 203, 2 563 759, 2 630 885, 2 732 036, 2 757 760, 2 700 437, 2 733 780, 2 783 858, 2 731114.
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