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DE1245499B - Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit tablettenfoermigen Gleichrichterelementen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit tablettenfoermigen Gleichrichterelementen

Info

Publication number
DE1245499B
DE1245499B DES93796A DES0093796A DE1245499B DE 1245499 B DE1245499 B DE 1245499B DE S93796 A DES93796 A DE S93796A DE S0093796 A DES0093796 A DE S0093796A DE 1245499 B DE1245499 B DE 1245499B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifier
tablet
arrangement
stack
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES93796A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Paul Schnecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES93796A priority Critical patent/DE1245499B/de
Publication of DE1245499B publication Critical patent/DE1245499B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H10W90/00

Landscapes

  • Encapsulation Of And Coatings For Semiconductor Or Solid State Devices (AREA)

Description

  • Verfahren -zum Herstellen einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit tablettenförnügen Gleichrichterelementen Bei Selen-Gleichrichtern kleiner Bauart ist es bekannt, einen Stapel aus Gleichrichterelementen und Anschlußteilen mittels einer Klammer zusammenzufassen und in einem vorgefertigten Becher aus Isolierstoff oder Metall mit einer geeigneten Masse, z. B. einem Kunstharz, zu vergießen. Die Kosten für den Becher überschreiten in vielen Fällen die des Tablettenstapels.
  • Es ist ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleiter - Gleichrichteranordnung vorgeschlagen worden, bei dem ein Stapel aus tablettenförmigen Gleichrichterelementen und Anschlußteilen mit einer aus Isolierstoff bestehenden Folie in mehreren Lagen umwickelt und der röhrenförmige Wickel anschließend an beiden Enden zusammengequetscht und auf diese Weise verschlossen wird. Hierfür kann eine Folie aus thermoplastischem Isolierstoff verwendet werden, wobei das Zusammenquetschen der Wickelenden unter Erwärmung erfolgt. Man kann jedoch auch eine Isolierstoffolie mit einem Xleber verwenden, so daß der Quetschverschluß durch Verklebung gebildet wird. Im Rahmen des älteren Vorschlages kann ferner in den Isolierstoffwickel eine Metallfolie eingelegt werden, die die Wärmeabführung von dem eingeschlossenen Tablettenstapel an die Umgebung verbessert und die Dichtheit der Umhüllung erhöht.
  • . Bei Gleichrichteranordnungen, die nach dem älteren Vorschlag hergestellt werden, ist der. Quetschverschluß an derjenigen Seite des Wickels, an der die Anschlußorgane austreten, eine kritische Stelle, da hier das Material der Isolierfolie bzw. der Kleber in die Zwischenräume zwischen den Anschlußorganen eindringen und die Anschlußorgane selbst dicht um- schließen muß. Bei hohen Anforderungen an die Dichtheit der Umhüllung, z. B. für den Betrieb des Gleichrichters in- sehr feuchter Atmosphäre, kann sich der Quetschverschluß an dieser Stelle als nicht ausreichend erweisen.
  • Die vorliegende Erfindung behebt diesen Mangel. Sie bezieht sich auf ein Verfahren -zum Herstellen einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung, bei dem ein Stapel aus tablettenförmigen Gleichrichterelementen und Anschlußteilen mit einer Isolierstoffolie und einer Metallfolie in mehreren Lagen umwickelt und der röhrenförmige Wickel anschließend an beiden Enden so verschlossen wird, daß er einen dichten Abschluß der Gleichrichteranordnung bildet. Sie besteht darin,..daß der Wickel auf der Austrittsseite der Anschlußteile durch Vergießen und auf der anderen Seite durch Zusammenquetschen verschlossen wird. Durch das Verfahren nach der Erfindung wird eine Gleichrichterumhüllung geschaffen, die infolge der eingelegten Metallfolie hinsichtlich ihrer Dichtheit gegen atmosphärische Einflüsse einem Verguß des Gleichrichtersystems. in einem vorgefertigten Becher überlegen ist un'd zusätzlich eine wesentlich bessere Abführung der Verlustwärme des Gleichrichtersystems ermöglicht.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens nach der Erfindung wird an Hand der F i g. 1 und 2 erläutert. F i g. 1 stellt einen Schnitt durch eine Gleichrichteranordnung in Verdopplerschaltung mit zwei Gleichrichtertabletten, z. B. Selentabletten, dar; F i g. 2 zeigt eine Draufsicht des Tablettenstapels mit einem Schnitt durch die Isolierstoffumhüllung derselben Anordnung.
  • In F i g. 1 sind mit 1 zwei Gleichlrichterelemente in Tablettenform, bezeichnet; 2, 3 und 4. sind Anschlußbleche, die die gleiche Form und Größe wie die Gleichrichtertabletten haben und mit diesen zu einem Stapel geschichtet sind. Die aus dem Stapel herausgeführten, streitenförmigen Anschlußfahnen sind mit 2 a, 3 a und 4 a bezeichnet (vgl. F i 2); sie bestehen mit den zugehörigen Anschlußblechen 2, 3 bzw. 4 jeweils aus einem Stäck. Zur Erzeugung des erforderlichen Kontaktdruckes dient eine in den Stapel eingelegte Blattfeder 5.
  • Die Umhüllung der Gleichrichteranordnung wird in der Weise hergestellt, daß eine Isolierstoffolie 6 in mehreren Lagen dicht um den Tablettenstapel herumgewickelt wird, wobei zwischen zwei Lagen der Isolierstoffolie 6 eine Metallfolie 7 eingelegt wird. Der ursprünglich röhrenförmige Wickel wird an der Stelle 8 zusammengequetscht. Falls als Material der Isolierstoffolie 6 ein thermoplastischer Kunststoff verwendet wird, wird das Ende 8 des Wickels beim Zusammenquetschen gleichzeitig erwärmt, so daß der Isolierstoff plastisch wird und durch innige Verbindung der Folien 6 und 7 ein Verschluß des Wickels zustande komi#t. Wie bereits bemerkt, kann der Verschluß des Wickels auch durch einen Kleber bewirkt werden; man kann z. B. eine selbstklebende Folie verwenden.
  • Das obere Ende 9 des Wickels wird mit einer Vergußmasse 10 ausgefüllt, die z. B. aus einem Epoxid-Gießharz oder Silikon-Kautschuk bestehen kann. Es kann vorteilhaft sein, vor dem Vergießen die Flächen der Anschlußfahnen 2.a. 3 a und 4 a und die Innenfläche des Wickels, soweit diese Flächen mit der Vergußmasse 10 in Berührung kommen, mit einer für die betreffende Vergußmasse geeigneten, handelsüblichen Grundierung zu versehen, wodurch an diesen Stellen die Dichtheit des Abschlusses verbessert wird. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, sind die Anschlußfahnen 2 a und 4 a hn Bereich der Vergußmasse 10 etwas nach innen gebogen, so daß sie allseitig von der Vergußmasse 10 umhüllt sind.
  • Das untere Ende 8 des Wickels wird mit zwei Löchern 11 versehen, die es ermöglichen, die Anordnung mit einem wärmeabführenden metallischen Bauteil 12, z. B. der Chassisplatte eines Gerätes, zu verbinden. Hierfür kann beispielsweise eine Schraube 13 mit einer Unterlegscheibe 14 verwendet werden. Dadurch wird nicht nur eine einfache Halterung der Anordnung erreicht; gleichzeitig wird vielmehr auch dafür gesorgt, daß zwischen dem Wickelende 8 und der Metallplatte 12 ein guter Wännekontakt besteht, so daß die insbesondere von der eingelegten Metallfolie 7 abgeleitete Verlustwärme des Tablettenstapels mit relativ geringem Wärmewiderstand an die Platte 12 abffießen kann.
  • Bei dem Zusammenbau einer Gleichrichteranordnung nach den Figuren der Zeichnung werden die einzelnen Gleichrichtertabletten 1, die Anschlußbleche 2, 3 und 4 sowie die Kontaktfeder,5 gestapelt und während des Umwickelns mittels einer entsprechend geformten Klammer oder Zange zusammen- gehalten. Nach Fertigstellung des Wickels wird die Klammer oder Zange vom Stapel abgezogen, worauf die Enden des röhrenförmigen Wickels durch Zusammenquetschen verschlossen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung, bei dem ein Stapel aus tablettenförnügen Gleichrichterelementen und Anschlußteilen mit einer Isolierstoffolie und einer Metallfolie in mehreren Lagen umwickelt und der röhrenförmige Wickel anschließend an beiden Enden so verschlossen wird, daß er einen dichten Abschluß der Gleichrichteranordnung bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickel auf der Austrittsseite der Anschlußteile durch Vergießen und auf der anderen Seite durch Zusammenquetschen«verschlossen wird.
  2. 2. Verfahren nach Ansprach 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß der zusammengequetsche Teil des Wickels mit einem oder mehreren Löchern versehen wird, die zur Befestigung der Gleichrichteranordnung an einem wärmeabführenden Chassis dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 950 665, 967 449.
DES93796A 1964-10-20 1964-10-20 Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit tablettenfoermigen Gleichrichterelementen Pending DE1245499B (de)

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DES93796A DE1245499B (de) 1964-10-20 1964-10-20 Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit tablettenfoermigen Gleichrichterelementen

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Publications (1)

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DE1245499B true DE1245499B (de) 1967-07-27

Family

ID=7518272

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DES93796A Pending DE1245499B (de) 1964-10-20 1964-10-20 Verfahren zum Herstellen einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit tablettenfoermigen Gleichrichterelementen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023121936B4 (de) 2023-08-16 2025-05-08 Infineon Technologies Austria Ag Package mit vertikalen elektronischen Komponenten, die durch einen Clip zusammengehalten werden

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950665C (de) * 1950-09-23 1956-10-11 Siemens Ag Trockengleichrichtereinheit
DE967449C (de) * 1950-09-24 1957-11-14 Siemens Ag Trockengleichrichter

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