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DE1245270B - Verfahren zur Herstellung von schnell zubereitbaren stabilen Schlagkremen fuer Konditorwaren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von schnell zubereitbaren stabilen Schlagkremen fuer Konditorwaren

Info

Publication number
DE1245270B
DE1245270B DEU9771A DEU0009771A DE1245270B DE 1245270 B DE1245270 B DE 1245270B DE U9771 A DEU9771 A DE U9771A DE U0009771 A DEU0009771 A DE U0009771A DE 1245270 B DE1245270 B DE 1245270B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
palm oil
fat
fraction
glycerides
oil fraction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU9771A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Van Dalfsen
Jan Pieter Baungardt
Aart Mijnders
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unilever NV filed Critical Unilever NV
Publication of DE1245270B publication Critical patent/DE1245270B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L9/00Puddings; Cream substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L9/20Cream substitutes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D13/00Finished or partly finished bakery products
    • A21D13/20Partially or completely coated products
    • A21D13/28Partially or completely coated products characterised by the coating composition

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Edible Oils And Fats (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von schnell zubereitbaren stabilen Schlagkremen für Konditorwaren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von schnell zubereitbaren stabilen Schlagkremen für Konditorwaren, wie Füllungen für Waffeln, bei welchem eine Fett, Zucker und gegebenenfalls andere Bestandteile enthaltende Mischung zu Krem geschlagen wird.
  • Für derartige Schlagkreme werden üblicherweise die nachstehenden Bestandteile verwendet:
    Zucker ............................ 10 bis 80%
    Fett . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 bis 40°/o
    Kakao . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0 bis 15%
    Milchpulver . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0 bis 5%
    Stärke ............................. 0 bis 10%
    Sirup . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0 bis 10%
    Salz, Aromatisierungs- und Farbstoffe bis zu 2%
    Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0 bis 50%
    Eipulver . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0 bis 10%
    Milchpulver oder Eipulver können durch Milch oder frische Eier ersetzt werden. Es können auch weitere Bestandteile, wie gemahlene Nüsse und/oder eine Fruchtmischung, zugesetzt werden. Die Gegenwart eines Emulgators, wie Glycerin-monostearat mit hohem Reinheitsgrad, ist besonders zweckmäßig, wenn der Anteil von Wasser zu Fett ziemlich hoch ist. Füllungen mit hohem Fettgehalt werden gewöhnlich geschlagen, um ihnen Luft einzuverleiben. Das Fett besteht gewöhnlich aus Kokosnußöl oder Palmkernöl oder einer Mischung von Kolosnußöl oder Palmkernöl mit gehärtetem Fett. Solche Mischungen können, wenn sie Wasser enthalten oder zusammen mit wäßrigen Medien, z. B. Fruchtsaft, verwendet werden, einen durch Hydrolyse verursachten, etwas seifigen Geschmack entwickeln, der ihrem Gehalt an Glyceriden von Fettsäuren mit weniger als 14 Kohlenstoffatomen zuzuschreiben ist. Ferner sind Kokosnußöl und Palmkernöl verhältnismäßig teure Fette. Trotzdem ist die Verwendung von K okosnußöl und Palmkernöl bisher als wesentlich für die Erzielung eines Kühleffekts auf der Zunge angesehen worden. Dieser Effekt ist auf die Gegenwart von beträchtlichen Anteilen von Laurinsäureresten in den Ölen zurückzuführen.
  • Es ist nun gefunden worden, daß bei Mischungen der genannten Art für die Herstellung von schnell zubereitbaren, stabilen Schlagkremen ausgezeichnete Ergebnisse erhalten werden können, wenn als Fett eine Fraktion verwendet wird, die aus Palmöl durch Entfernen der höherschmelzenden, die meisten trigesättigten Glyceride umfassenden Bestandteile erhalten ist und im wesentlichen keine Glyceride aufweist, die Säuren mit weniger als 14 Kohlenstoffatome enthalten. Die zu verwendende Fraktion ist im wesentlichen aus triungesättigten und gemischten gesättigt-ungesättigten Glyceriden zusammengesetzt. Die die trigesättigten Glyceride enthaltende Fraktion umfaßt in Abhängigkeit von dem angewendeten Herstellungsverfahren gewöhnlich auch beträchtliche Mengen an di- und monogesättigten Glycerider..
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1030 668 ist ein Verfahren zur Herstellung eines an Stelle von Kakaobutter zu verwendenden Fetts, insbesondere für Süßwaren, bekannt, bei welchem man aus Palmöl durch Fraktionieren so viel der niedrigschmelzenden Glyceride entfernt, daß man eine Palmölfraktion erhält, die eine Jodzahl nicht über 45, eine Dilatation bei 20° C von über 1000 und einen Erweichungspunrt zwischen 30 und 45° C hat, und sie gegebenenfalls mit Kakaobutter und bzw. oder einem Fett vom Typ des Borneotalgs mischt.
  • Das Produkt des bekannten Verfahrens ist ein Kakaobutteraustauschstoff, der zur Herstellung von Kuvertüren, Zäpfchen und Lippenstifte, nicht jedoch zur Herstellung von schnell zubereitbaren Schlagkremen für Konditoreiwaren geeignet ist.
  • Aus der französischen Patentschrift 1201177 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Produkts zur Verhinderung des Weiß- oder Grauwerdens von Schokolade bekannt, das einen Schmelzpunkt zwischen 31 und 43°C hat. Dieses Produkt wird aus einer anderen Fettquelle als Kakaobutter, z. B. aus Mowrahbutter oder rotem Palmöl, durch fraktionierte Kristallisation aus einer Acetonlösung hergestellt. Das bekannte Produkt dient einem gänzlich anderen Zweck und ist nicht für Mischungen zur Herstellung von Schlagkremen geeignet.
  • Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung werden demgegenüber Mischungen erhalten, die schnell, z. B. durch Schlagen während weniger Minuten, in einen stabilen Krem übergeführt werden können und außerdem frei von dem geschilderten seifigen Geschmack sind, selbst wenn größere Anteile von Wasser oder wäßrigen Medien vorhanden sind. Die Mischupg2n ergeben einen Kühleffekt auf der Zunge, sind weich genug, um leicht durch Rohre geleitet werden zu können, und können billiger als die üblichen, Kokosnußöl oder Palmkernöl enthaltenden Massen erzeugt werden.
  • Die Fraktionierung des Palmöls kann nach verschiedenen Verfahrensweisen ausgeführt werden, z. B. indem man das Palmöl langsam abkühlt und die gebildeten Kristalle durch eine Filterpresse abtrennt oder durch Abtrennen der Kristalle fester Glyceride aus der flüssigen Fraktion mit Hilfe einer wäßrigen Lösung eines Netzmittels (Lanza-Prozeß). Die Fraktionierung kann auch nach Verfahrensweisen ausgeführt werden, bei denen das selektive Lösungsvermögen von Lösungsmitteln, wie Aceton, für die ungesättigteren Triglyceride ausgenutzt wird. Bei einer bevorzugten Arbeitsweise wird Palmöl auf etwa 28° C gekühlt, das Öl bei dieser Temperatur gehalten, bis sich ein Anteil von etwa 15 bis 30%, vorzugsweise 20114, verfestigt hat, worauf die feste Fraktion dann von der flüssigen Fraktion abgetrennt wird. Diese flüssige Fraktion kann in ein plastisches Fett umgewandelt werden, indem man sie durch einen Votator oder über Kühltrommeln führt und danach abkratzt. Zu einer Menge dieses Fetts werden dann andere Bestandteile, wie sie vorstehend angegeben worden sind, zugegeben, worauf die Mischung in einem Mischer geschlagen werden kann, bis das gewünschte spezifische Volumen erreicht worden ist.
  • Bei Verwendung der erfindungsgemäß vorgesehenen Fraktion kann der maximale Wert des spezifischen Volumens des Krems viel rascher erreicht werden als mit Kokosnußöl, und zwar im allgemeinen in etwa 10 Minuten. Auf diese Weise kann eine zufriedenstellende süße Fettfüllung, z. B. für Waffeln, mit einem Kühleffekt auf der Zunge erzielt werden.
  • Um Füllungen mit einer Konsistenz zu erhalten, welche ihre Anwendung im Sommer gestattet, kann es erwünscht sein, die flüssige Fraktion in Gegenwart eines geschwefelten oder verbrauchten Katalysators zur Förderung der Bildung von Elaidinsäure zu hydrieren. Befriedigende Ergebnisse werden erhalten, wenn die flüssige Fraktion auf einen Steigschmelzpunkt zwischen 30 und 40° C, vorzugsweise von 33 bis 34° C, in Abhängigkeit von der im Sommer in Betracht kommenden Temperatur hydriert wird. Zuweilen ist es vorteilhaft, nur einen Teil des Palmöls zu hydrieren. Zu diesem Zweck kann die Hydrierung auf Schmelzpunkte zwischen 30 und 45° C ausgeführt werden. Eine Hydrierung auf einen Steigschmelzpunkt, der zwischen 30 und 40° C liegt, hat sich als zufriedenstellend erwiesen. Nach - Abkühlen und Mischen mit anderen Bestandteilen wird eine Mischung erhalten, aus der rasch ein hoch voluminöser, stabiler Krem hergestellt werden kann, der ausgezeichnete Eigenschaften für das Hindurchleiten durch Rohre aufweist.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Beispielen näher erläutert.
  • Beispiel l Eine Menge von Kongo-Palmöl wurde auf 28'C gekühlt und auf dieser Temperatur gehalten, bis 25 % der Gesamtmenge verfestigt waren. Die flüssige Fraktion wurde von der festen Fraktion abgetrennt und mittels eines Votators in ein plastisches Fett übergeführt. Es wurde eine einfache Fettfüllung dadurch hergestellt, daß man das Fett mit 2 Gewichtsteilen Streuzucker in einer Hobart-Mischmaschine schlug.
  • Die Krembildungseigenschaften der flüssigen Fraktion waren ausgezeichnet, wie dies ein Vergleich mit Kokosnußöl zeigte. Bei 22°C wurden die folgenden Ergebnisse bei einem Versuch zur Herstellung von Schlagkremen erhalten:
    Spezifisches Volumen
    nach Schlagen in
    5 Minuten! 10 Minutenl 15 Minuten
    Flüssige Palmöifraktionl 1,58 1,66 1,61
    Kokosnußöl ....... 1,13 1,20
    1,21
    Der Eindruck am Gaumen ist bei der erfindungsgemäß erhaltenen Füllung der gleiche wie derjenige bei einer Füllung, die unter Verwendung von Kokosnußöl hergestellt wurde. Ferner gibt die Füllung den gleichen Kühleindruck auf der Zunge wie eine solche mit Kokosnußöl. Die Krembildungseigenschaften der gemäß der Erfindung erhaltenen Füllung auf der Grundlage von Palmöl sind jedoch wesentlich besser als diejenigen einer Füllung auf der Grundlage von Kokosnußöl, wobei außerdem bei der ersteren eine schwache Hydrolyse zu keiner Beeinträchtigung des Geschmacks des Produkts führt.
  • Beispiel 2 Palmöl, von dem 20 % an hochschmelzender Fraktion durch fraktionierte Kristallisation ohne Lösungsmittel bei 30° C entfernt werden, wurde auf einen Steigschmelzpunkt von 34° C gehärtet. Das Fettmaterial wurde durch einen Votator geführt. Die Temperatur des Materials vor dem Eintritt in die A-Einheit betrug 38° C und nach dem Durchgang durch die A-Einheit 20° C. Das erhaltene plastische Fett wurde mit Streuzucker in Mengen von 1 : 2 gemischt und in einem Hobart-Mischer bei 27° C mit der Geschwindigkeit 2 geschlagen. Nach 10 Minuten war ein maximales spezifisches Volumen erreicht. Die so erhaltene Füllung ergab hinsichtlich Härte- und Schmelzeigenschaften einen besseren Eindruck im Mund als eine unter Verwendung von Kokosnußöl hergestellte Füllung.
  • Beispiel 3 Palmöl wurde mit Aceton als Lösungsmittel bei einer Temperatur von etwa 4'C fraktioniert. Nach Abtrennung der Kristalle wurden etwa 60 % an flüssiger Fraktion erhalten. Diese flüssige Fraktion wurde in zwei Teile geteilt. Der kleinere Teil, der etwa 25 Gewichtsprozent der Gesamtmenge enthielt, wurde in Gegenwart von 0,21/o eines Nickelkatalysators bei einer Temperatur von 180° C etwa 11/Q Stunden hydriert, bis eine Jodzahl von 40 und ein Steigschmelzpunkt von etwa 40° C erreicht waren. Das so erhaltene hydrierte Palmöl wurde dann mit der nichthydrierten Teilmenge gemischt. Der Mischung wurde in einem Votator eine plastische Beschaffenheit erteilt. Die Temperatur des Fetts beim Verlassen der A-Einheit betrug 11,2° C. Die ausgezeichneten Eigenschaften hinsichtlich einer schnellen Krembildung des erhaltenen Fettmaterials zeigten sich, wenn eine Menge mit dem gleichen Gewicht an Zucker in einem Mischer geschlagen und das spezifische Volumen nach dem Schlagen in verschiedenen Zeiten bestimmt wurde, wie dies nachstehend gezeigt ist:
    Schlagzeit Spezifisches
    Volumen
    5 Minuten 1,24 ml/-
    10 Minuten 1,78 ml/,o.,
    15 Minuten 2,18 ml/g
    20 Minuten 2,28 ml/g
    25 Minuten 2,36 ml/g
    30 Minuten 2,46 ml/-
    C
    Von diesem Fettmaterial wurde eine Waffelfüllung der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
    Puderzucker ..................... 350 g
    Fett ............................ 270 g
    Weizenstärke .................... 20 g
    Magermilchpulver . . . . . . . . . . . . . . . . 20 g
    Salz ............................ 2 g
    Die Mischung wurde in einem Hobart-Mischer bei 24,0° C 10 Minuten lang geschlagen. Es wurde eine ausgezeichnete Fettfüllung erhalten. Das spezifische Volumen des Produkts betrug 1,53 ml/g.
  • Beispiel 4 250g Milch und 500g Streuzucker wurden zum Sieden erhitzt und auf 25° C gekühlt. worauf 375 g Fett mit einem Steigschmelzpunkt von 33° C, hergestellt durch Hydrierung flüssiger Palmölfraktion, in einem Hobart-Mischer mit der Geschwindigkeit 3 während 3 Minuten geschlagen wurde, wonach die Milch-Zucker-Mischung langsam in etwa 5 Minuten während des Mischens bei der gleichen Geschwindigkeit zugegeben wurde. Nachdem die gesamte Milch-Zucker-Mischung zugegeben worden war, wurde das Mischen weitere 2 Minuten fortgesetzt. Es wurde ein Krem mit ausgezeichneter Beschaffenheit zum Dekorieren und Füllen erhalten.
  • Beispiel 5 300g Streuzucker und 400g Eiklar wurden auf 40° C erhitzt, und die Mischung wurde 5 Minuten in einem Hobart-Mischer mit der Geschwindigkeit 3 geschlagen. Palmöl wurde mit Aceton als Lösungsmittel bei einer Temperatur von etwa 4° C fraktioniert. Nach Abtrennung der Kristalle wurden etwa 60 % flüssige Fraktion erhalten. Diese Fraktion wurde in zwei Teile geteilt. Der kleinere Teil, der etwa 25 Gewichtsprozent der Gesamtmenge enthielt, wurde auf einen Steigschmelzpunkt von 40° C hydriert und dann zu der nichthydrierten Teilmenge gegeben. 600 g diese=- Fettmischung und 400g Puderzucker wurden gemischt, wonach Wasser zugegeben und die Mischung 4 Minuten lang geschlagen wurde. In 4 Minuten wurde die Zucker-Ei-Mischung zu der geschlagenen anderen Mischung zugegeben und das Schlagen wurde weitere 4 Minuten lang bei einer Geschwindigkeit 3 fortgesetzt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von schnell zubereitbaren, stabilen Schlagkremen für Konditorwaren, wie Füllungen für Waffeln, bei welchem eine Fett, Zucker und gegebenenfalls andere Bestandteile enthaltene Mischung zu Krem geschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Fett eine Fraktion verwendet wird, die aus Palmöl durch Entfernen der höherschmelzenden, die meisten der trigesättigten Gyceride umfassenden Bestandteile erhalten ist, und im wesentlichen keine Glyceride aufweist, die Säuren mit weniger als 14 Kohlenstoffatome enthalten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Fett eine Palmölfraktion verwendet wird, die durch Entfernen der höherschmelzenden Glyceride im Ausmaß von 15 bis 45 % erhalten ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Palmölfraktion verwendet wird, die durch Abkühlen von Palmöl auf eine Temperatur von etwa 28° C und Abtrennen der verfestigten höherschmelzenden Komponenten erhalten ist.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Fett ein Gemisch aus der Palmölfraktion und einer gehärteten Palmölfraktion mit einem Steigschmelzpunkt von 30 bis 45° C verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Palmölfraktion zunächst auf einem Steigschmelzpunkt zwischen 30 und 40° C gehärtet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1030 668; französische Patentschrift Nr. 1201777.
DEU9771A 1962-04-30 1963-04-30 Verfahren zur Herstellung von schnell zubereitbaren stabilen Schlagkremen fuer Konditorwaren Pending DE1245270B (de)

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GB1245270X 1962-04-30

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0560429A1 (de) * 1992-03-11 1993-09-15 Unilever N.V. Sterilisierter, geschlagener nicht-Milch-Rahm
EP0631730A3 (de) * 1993-06-30 1995-08-02 Herrmann Martin Aufgeschäumte Milchcreme und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR1201777A (fr) * 1957-08-24 1960-01-06 Dansk Sojakagefabrik As Produit et procédé pour empêcher le chocolat de blanchir et de se voiler à la surface

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EP0631730A3 (de) * 1993-06-30 1995-08-02 Herrmann Martin Aufgeschäumte Milchcreme und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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