[go: up one dir, main page]

DE1244835B - Schaltungsanordnung fuer Stelltasten in Gleisbildstellwerken - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Stelltasten in Gleisbildstellwerken

Info

Publication number
DE1244835B
DE1244835B DE1963ST021034 DEST021034A DE1244835B DE 1244835 B DE1244835 B DE 1244835B DE 1963ST021034 DE1963ST021034 DE 1963ST021034 DE ST021034 A DEST021034 A DE ST021034A DE 1244835 B DE1244835 B DE 1244835B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuits
buttons
test
key
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963ST021034
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE1963ST021034 priority Critical patent/DE1244835B/de
Priority to DE19661530460 priority patent/DE1530460B1/de
Publication of DE1244835B publication Critical patent/DE1244835B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Stelltasten in Gleisbildstellwerken Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Stelltasten in Gleisbildstellwerken, in der die Fahrstraßenbildung durch Betätigen zweier im Gleisbild angeordneter Einzeltasten eingeleitet wird, während weitere Schaltvorgänge durch Betätigen einer Einzeltaste und jeweils einer bestimmt= Gruppentaste vorgenommen werden und mehrere Prüfrelais vorgesehen sind, die unerwünschte Schaltvorgänge beim Bedienen von in Gruppen zusammengefaßten Stelltasten verhindern, und deren Anschaltstromkreise über in Serie geschaltete Widerstände und Transistoren gebildet werden.
  • Für die Überprüfung der richtigen Tastenbedienung in Stellwerken, zumal bei der Hilfsbedienung bei Störungen, die einzeln gezählt werden müssen, bestehen zur Zeit sehr verwickelte Schaltungen mit einer großen Anzahl von Relais. In einer bekannten Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke, in denen Schaltvorgänge durch Zusammenwirken mehrerer Bedienungstasten oder Schalter gesteuert werden, werden zu diesem Zweck Sperrschaltmittel vorgesehen, die bei Einleitung eines Schaltvorganges wirksam werden und die Betätigung weiterer Tasten so lange unwirksam machen, bis alle Tasten wieder in Grundstellung sind. Hierbei schließen sich die Tasten oder Tastenrelais unmittelbar gegeneinander aus. Das führt jedoch zu verwickelten Schaltungen, die für jeden Bahnhof, abhängig von der Anzahl der Tasten, neu aufgestellt werden müssen.
  • In einer anderen Schaltungsanordnung für Stelltacsten in Gleisbildstellwerken sind ein oder mehrere gemeinsame Prüfrelais vorgesehen, welche ohne unmittelbaren Ausschluß der Tasten gegeneinander das Auslösen unerwünschter Schaltvorgänge verhindern, wenn weniger oder mehr als zwei Tasten betätigt werden. Diese Schaltungsanordnung hat den Nachteil, daß polarisierte Relais verwendet werden, die sehr empfindlich sind, und daß deshalb Schwierigkeiten in der Auslösung der zugehörigen Stromkreise entstehen. Außerdem wird die überprüfung der Tastenbedienung nur für die Teile vorgenommen, die unbedingt überprüft werden müssen, da die überprüfung der gesamten Tastenbedienung eines Stellwerkes zu aufwendig wäre.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und gleichzeitig eine Schaltungsanordnung mit erheblich geringerem Aufwand zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen zwei von in Gruppen zusammengefaßten Stelltasten gebildeten Anschaltstromkreisen der Prüfrelais ein besonderes Prüfrelais derartig an die Anschlußstellen der in Serie geschalteten Widerstände geschaltet ist, daß durch die Zwischenschaltung einer Wicklung des besonderen Prüfrelais an die beiden Anschaltstromkreise der Prüfrelais eine Brückenschaltung gebildet wird.
  • Hierbei sind nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Widerstände zweier zu einem Netzwerk zusammengeschalteter, je einer Gruppe von Stelltasten zugeordneter Anschaltstromkreise derartig dimensioniert, daß die den einzelnen Anschalt Stromkreisen zugeordneten Prüfrelais ansprechen, wenn eine oder mehrere Stelltasten der betreffenden Gruppe betätigt werden, und das in der Verbindungsleitung zwischen den beiden Anschaltstromkreisen liegende Prüfrelais spricht an, wenn eine ungleiche Anzahl von Stelltasten in den einzelnen Gruppen betätigt wird.
  • Um die richtige Tastenbedienung in jedem Fall zu überprüfen und gleichzeitig festzustellen, daß nur die gewünschten Tasten in Wirkstellung sind, werden gemäß einer Weiterbildung der Erfindung in den Stromkreisen der den Stelltasten zugeordneten Tastenrelais Arbeitskontakte der entsprechend nach einem Programm in Wirkstellung gelangten Prüfrelais mit Ruhekontakten der in Grundstellung verbliebenen Prüfrelais hintereinandergeschaltet.
  • Es gibt nun Stelltasten, die sowohl den Fahrstraßen als auch den Weichen zugeordnet sind, wie z. B. Gruppenhilfstasten, so daß es vorkommt, daß zur Einleitung eines Schaltvorganges nicht nur zwei Stelltasten je einer Gruppe, deren Stromkreise zu einem Netzwerk zusammengeschaltet sind, betätigt werden, sondern es ist ebenso möglich, daß für einen Schaltvorgang zwei Stelltasten verschiedener Netzwerke betätigt werden müssen. In diesem Fall werden nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Stromkreise zweier oder mehrerer zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammengeschalteter, je zwei Stelltastengruppen umfassender Netzwerke nach einem Programm derartig wirksam geschaltet, daß durch die Kombination der den einzelnen Netzwerken zugeordneten Prüfrelais nur die mit dem Betätigen der an die einzelnen Netzwerke geschalteten Stelltasten in die Stellwerksanlage zu übertragenden Kennzeichen auf die entsprechenden Abhängigkeitsstromkreise weitergegeben werden.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, die Schaltungsanordnung zu vereinfachen, indem in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung an Stelle der den einzelnen Stelltasten zugeordneten Widerstände Wicklungen der entsprechenden Tastenrelais angeordnet sind.
  • Die Ansprechempfindlichkeit des besonderen Prüfrelais beim Betätigen einer ungleichen Anzahl von Stelltasten in mehreren Gruppen kann dadurch erhöht werden, daß das zwischen den Anschlußstellen der Widerstände zweier je einer Gruppe von Stelltasten zugeordneter Anschaltstromkreise befindliche Prüfrelais drei Wicklungen besitzt, von denen je eine Wicklung in einem der beiden Anschaltstromkreise und die dritte Wicklung in der Querverbindung liegt.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Die dargestellten Schaltungsteile sind nur so weit ausgeführt, wie sie für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind. Es zeigt F i g. 1 die Schaltungsanordnung der Prüfrelais in dem Netzwerk, das aus zwei den Stelltasten zugeordneten Anschaltstromkreisen gebildet wird, F i g. 2 das Programm, das durch das Betätigen der Stelltasten bei den Prüfrelais zur Wirkung kommt, F i g. 3 die Anschaltstromkreise der Tastenrelais, F i g. 4 das einzustellende Programm, wenn für bestimmte Schaltvorgänge Stelltasten verschiedener Netzwerke betätigt werden, F i g. 5 Abhängigkeitsstromkreise für das Programm nach F i g. 4, F i g. 6 und 7 zwei weitere Ausführungsbeispiele der Schaltungsanordnung nach F i g. 1.
  • In dem Schaltungsbeispiel nach F i g. 1 sind zwei Gruppen von Stehtasten berücksichtigt. Von der einen Gruppe sind die Tastenkontakte T 1' und T2' und von der anderen Gruppe die Tastenkontakte Tä und Tb' wiedergegeben. In die zugehörigen Stromkreise sind die den einzelnen Stelltasten zugeordneten Widerwände W l, W 2 und Wa, Wb geschaltet. In dem oberen Teil sind einerseits die den einzelnen Stromkreisen zugeordneten, über die Transistoren Tr 1 und Tr2 gesteuerten Prüfrelais R 1 und R 2 und das zwischen die Stromkreise geschaltete weitere Prüfrelais RP und andererseits die je einer Gruppe von Stelltasten gemeinsam zugeordneten Widerstände W31 bzw. W32 dargestellt. Der Emitterstromkreis der Transistoren Trl und Tr2 erhält seine Speisung über einen Spannungsteiler, der aus den Widerständen W 11 und W21 bzw. W12 und W22 besteht. Die den einzelnen Stelltasten zugeordneten Widerstände, z. B. W 1 und Wa, sind zusammen mit den gemeinsamen Widerständen W31 und W32 so dimensioniert, daß bei entsprechender Betätigung der Stelltasten an den Anschlußstellen des Prüfrelais RP und der Basis der Transistoren Trl und Tr2 ein Spannungspotential entsteht. Dieses Spannungspotential zwischen den beiden Anschlußstellen des Prüfrelais RP bzw. zwischen der Basis und dem Emitter der Transistoren ist so bemessen, daß die Prüfrelais R 1, R 2 und RP bei den verschiedenen Tastenbetätigungen entsprechend dem Programm i nach F i g. 2 angeschaltet werden.
  • In F i g. 1 können z. B. die Tastenkontakte T 1' und T2' Stelltasten der einzelnen Weichen und die Tastenkontakte Tä und Tb' Gruppentasten wie Auffahrtaste, Hilfsauflösungstaste, Weichenhilfstaste usw. zugeordnet sein. Es können jedoch auch der einen Gruppe die zu den einzelnen Signalen gehörenden Signaltasten und der anderen Gruppe die gemeinsamen Stelltasten für Signale wie Ersatzsignalgruppentaste, Signaltaste usw. zugeordnet sein. Für die Tastenüberwachung sind die in F i g. 1 dargestellten drei Prüfrelais R 1, R 2 und RP vorgesehen. Wird eine Taste, z. B. .die Stelltaste TI, gedrückt, so erhält die Basis des Transistors Trl negatives Potential gegenüber dem Emitter, wodurch der Transistor leitend wird und das im Kollektorstromkreis liegende Prüfrelais R 1 anzieht. Weiterhin zieht das Prüfrelais RP über den Stromkreis Widerstand W32, Wicklung des Prüfrelais RP, Widerstand W 1 und Tastenkontakt T 1' an. Der Transistor Tr2 wird nicht leitend, wei der Spannungsabfall am Widerstand W 32 nicht groß genug ist. Werden jedoch zwei Stelltasten einer Gruppe bedient, so daß die Tastenkontakte, z. B. T1' und T2', schließen, steigt auch der Spannungsabfall an dem Widerstand W32 so weit, daß zusätzlich zu den Prüfrelais R 1 und RP das Prüfrelais R 2 anzieht, da der Transistor Tr 2 leitend wird. Das Beispiel zeigt, daß auf diese Weise die Anzahl der bedienten Stelltasten überwacht werden kann. In der gleichen Weise wirken sich die verschiedenen Tastenbedienungen der zweiten Gruppe mit den Tastenkontakten Tä und Tb' aus. Wird für irgendeinen Schaltvorgang in den beiden Gruppen je eine Stelltaste bedient, so werden die Prüfrelais R 1 und R 2 erregt. Das Prüfrelais RP kann nicht anziehen, da an seinen Wicklungsanschlüssen gleiches Potential auftritt. In F i g. 2 ist tabellarisch das Wirkprogramm bei den verschiedenen Tastenbedienungen in einer Schaltungsanordnung nach F i g. 1 wiedergegeben. In den beiden Spalten für die Tasten T 1 bis Tn bzw. Ta bis Tz ist an den einzelnen Zeilen die Anzahl der gleichzeitig bedienten Tasten aufgeführt und in den folgenden Spalten R1, R2, RP die Prüfrelais, die bei der Betätigung der Tasten derselben Zeile zur Wirkung kommen. In Zeile 1 ist in jeder Tastengruppe eine Taste bedient, und es werden entsprechend der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 die Prüfrelais R 1 und R 2 erregt. Werden nach Zeile 2 in der einen Tastengruppe zwei, in der anderen Gruppe eine Taste betätigt, so sprechen alle drei Prüfrelais R 1, R 2 und RP an. Durch das zusätzliche Ansprechen des Prüfrelais RP wird die Wirkung der Tastenbedienung in der weiteren Schaltung unterbunden. Bei der Tastenbedienung nach Zeile 3, nämlich daß in der ersten Gruppe eine Taste, in der zweiten Gruppe zwei Tasten bedient werden, wird die gleiche Auswirkung auf die Prüfrelais R1, R2 und RP erreicht, wie in der Zeile 2. Falls bei einer Tastenkombination in einer Tastengruppe nur eine Taste in einem zusammengefaßten Netzwerk bedient wird, z. B. nach Zeile 4 eine Taste in der Tastengruppe T 1 bis Tn, so sprechen die Prüfrelais R 1 und RP an. Wird dagegen nach Zeile 5 nur eine Taste der Tastengruppe Ta bis Tz betätigt, so sprechen entsprechend die Prüfrelais R 2 und RP an. In beiden Fällen wird die Relaiskombination als Sollwirkung und zulässig an die folgende Stellwerkschaltung weitergegeben. In Zeile 6 und 7 ist dargestellt, wenn in je einer Gruppe zwei Stelltasten gleichzeitig bedient werden. Da diese Betätigung der Tasten unzulässig ist, wird auch hier die Auswirkung der Tastenbedienung durch das Ansprechen der Prüfrelais R 1, R 2 und RP verhindert.
  • In F i g. 3 ist dargestellt, wie die Kontakte R 11, R 12 bzw. R 21 bis R 23 und RP 1 der drei Prüfrelais R 1, R 2 und RP in F i g. 1 in den Anschaltstromkreisen der Tastenrelais angeordnet sind, um das Wirkprogramm nach F i g. 2 auf die zugehörigen, den Tasten zugeordneten Tastenrelais zu übertragen. Die im unteren Teil der F i g. 3 dargestellen Tastenkontakte T 1", T 2", Ta ", Tb", T 1"', T 2"', Ta "' und Tb"' sind den gleichen Tasten zugeordnet, wie die Tastenkontakte T 1' bis Tb' in F i g. 1. Jedes Tastenrelais hat zwei Anschaltwicklungen, deren Bezeichnung zugehörig zu den betreffenden Tasten mit T 11", T21", Ta 1", Tb 1", T Il"', TU-, Tal ... und Tb 1"' vorgenommen ist.
  • Wird z. B. nach F i g. 1 in jeder Gruppe eine Taste bedient, so daß .die zugehörigen Tastenkontakte, z. B. T 1 und Td in F i g. 1 und TV',', TI... und Td" in F i g. 3, ihre dargestellte Lage wechseln, so sprechen nach F i g. 2 Zeile 1 die Prüfrelais R 1 und R 2 an. Das Prüfrelais RP bleibt in Grundstellung. Die Prüfrelais R 1 und R 2 legen ihre Kontakte R 11, R 12 bzw. R 21 bis R 23 um, und .die zugehörigen Tastenrelais sprechen über die Kontakte RP 1, R 11, R 21 und die Anschaltwicklungen T 11" bzw. Ta t' an. Wird jedoch in einem Netzwerk nur eine Taste bedient, z. B. nach F i g. 2, Zeile 4, eine Taste in der Tastengruppe T :t bis Tn, so kommen die Prüfrelais R 1 und RP zur Wirkung. Nach F i g. 3 können nun über den Stromkreis Kontakte RP 1 und R 12, die ihre Lage gewechselt haben und den Kontakt R 22 je nach der betätigten Taste z. B. die Anschaltwicklung T 11"' des Tastenrelais zugehörig zu der Taste T 1 Strom erhalten. Durch den in diesem Anschaltstromkreis liegenden Ruhekontakt R 22 des Prüfrelais R 2 wird die zulässige Tastenbedienung mit überwacht.
  • In den meisten Fällen werden zur überwachung der richtigen Tastenbedienungen in einer Stellwerksanlage mehrere Netzwerke entsprechend F i g. 1 für die verschiedenen Stelltasten vorhanden sein, z. B. ein Netzwerk für die Weichenstelltasten und ein anderes für die Fahrstraßentasten mit ihren zugehörigen Gruppentasten. Es gibt nun Gruppentasten, die sowohl für die Fahrstraßeneinstellung als auch für Schaltvorgänge der Weichen benutzt werden. Um Tastenkontakte zu sparen, kann man nun für Schaltvorgänge Tasten verschiedener Netzwerke betätigen, die in ihrer Auswirkung gemeinsam in einem Programm nach F i g. 4 überwacht werden können. In den Spalten 2 und 3 bzw. 4 und 5 sind die betätigten Tasten je einer Gruppe x bzw. einer Gruppe y, wobei jede Gruppe in ihrer Schaltung nach F i g. 1 ausgeführt ist, aufgeführt. In den nachfolgenden Spalten ist die Wirkstellung der Prüfrelais aufgeführt, die entsprechend der betätigten Taste ihrer Zeile in Wirkstellung gelangen. In den Zeilen 1 und 2 ist die Wirkung mit der Bedienung je einer Taste ein und derselben Gruppe, z. B. in Zeile 1 der Gruppe x, dargestellt durch lx und ax, in Zeile 2 der Gruppe y, dargestellt durch 1y und ay, aufgeführt. Es sprechen hierbei die Prüfrelais R 1 und R 2 der Gruppe x bzw. der Gruppe y an. In den Zeilen 3 und 4 wird nur eine einzige Taste in jedem Netzwerk betätigt, z. B. in Zeile 3 eine Taste der Gruppe x und in Zeile 4 eine Taste .der Gruppe y. Hierbei kommen wiederum, wie bereits beschrieben, die Prüfrelais R 1 und RP der Gruppe x bzw. R 1 und RP der Gruppe y zum Wirken. In den Zeilen 5 und 6 ist schließlich dargestellt, wenn in den beiden Netzwerken der Gruppen x und y gleichzeitig je eine Taste betätigt wird. Entsprechend der Tastenbetätigung kommen dann im Beispiel nach Zeile 5 die Prüfrelais R 1 x, RPx, R 2 y und RPy der Gruppen x und y zur Wirkung.
  • Das in F i g. 4 dargestellte Wirkprogramm zeigt, wie mit zweimal drei Prüfrelais in den einzelnen Netzwerken eindeutig überwacht werden kann, daß nur die gewollten und keine weiteren Tasten für einen Schaltvorgang bedient werden.
  • In F i g. 5 sind beispielsweise Abhängigkeitsstromkreise dargestellt, die entsprechend dem Wirkprogramm nach F i g. 4 in Abhängigkeit von den in den einzelnen Zeilen bedienten Stelltasten ausgeführt sind. In den Abhängigkeitsstromkreisen sind Arbeitskontakte der betreffenden, bei einer bestimmten Tastenbedienung zur Wirkung kommenden Prüfrelais mit Ruhekontakten der nicht wirkenden Prüfrelais hintereinandergeschaltet, um sicherzustellen, daß jede für den gewollten Schaltvorgang nicht erforderliche Tastenbedienung unwirksam bleibt, indem die Auswirkung der Tastenbedienungen auf die nachfolgende Stellwerksschaltung unterbleibt. In die Abhängigkeitsstromkreise sind Kontakte der Prüfrelais R 1 x, R 2 x, RPx, R 1 y, R 2 y und RPy geschaltet. Der in F i g. 5 links dargestellte Abhängigkeitsstromkreis ist zugehörig zu den Stelltasten, die in Zeile 1 der F i g. 4 betätigt sind. Entsprechend sind die folgenden Abhängigkeitsstromkreise den Zeilen 3, 5, 2, 4 und 6 der F i g. 4 zugeordnet. In Zeile 1 der F i g. 4 ist je eine der Tasten der Gruppe x betätigt, dargestellt durch lx und ax. In diesem Fall kommen die Prüfrelais Rlx und R2x zum Wirken und wechseln ihre Kontakte in F i g. 5. Sind keine weiteren Tasten außer diesen beiden betätigt, so wird der Abhängigkeitsstromkreis der Zeile 1 über die Kontakte der Prüfrelais R 1x, R 2x, RPx, R l y, R 2 y und RPy durchgeschaltet. Entsprechend werden die weiteren Abhängigkeitsstromkreise durchgeschaltet, wenn die Tasten der entsprechenden Zeilen in F i g. 4 betätigt werden und keine weiteren Tasten betätigt sind. In F i g. 5 sind jedem Abhängigkeitsstromkreis Kontakte der betreffenden Prüfrelais zugeordnet. Es ist jedoch möglich, Kontakte einzusparen, indem die Abhängigkeitsstromkreise durch in Reihe geschaltete Kontaktkombinationen verknüpft werden. So ist es z. B. möglich, in den Abhängigkeitsstromkreisen der Gruppe x die Kontakte des Prüfrelais R 1 x zu einem Kontakt zusammenzufassen.
  • In F i g. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der in F i g. 1 dargestellten Schaltungsanordnung wiedergegeben. Das in der Verbindung zwischen den beiden Anschaltstromkreisen je einer Stelltastengruppe befindliche Prüfrelais RP ist mit drei Wicklungen 1, 2 und 3 ausgeführt, wobei die Wicklungen 1 und 2 je in einen Anschaltstromkreis geschaltet sind. Die beiden Wicklungen 1 und 2 des Prüfrelais RP sind so in den Anschaltstromkreisen angeordnet, daß sich die Wirkungen der stromdurchflossenen Relaiswicklungen 1 und 2 aufheben, wenn in jeder Gruppe die gleiche Anzahl von Tasten, z. B. in der einen Gruppe die Taste T l, in der anderen Gruppe die Taste Ta, betätigt wird. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Ansprechempfindlichkeit des Prüfrelais RP bei Bedienung einer ungleichen Anzahl von Tasten in den beiden Gruppen erhöht wird. Werden in der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 in jeder Stelltastengruppe irrtümlich zwei Tasten bedient, so tritt die gleiche Wirkung auf, als würde nur je eine Taste je Gruppe bedient. Dies wird dadurch verhindert, daß in einer Gruppe - vorteilhafterweise z. B. in der Gruppe der Sondertasten für Störungsfälle Ta, Tb usw. - die Tastenkontakte so miteinander verbunden sind, daß immer nur einer dieser Kontakte wirken kann. Die Schaltungsanordnung ist in F i g. 6 durch die Tastenkontakte Tä und Tb' dargestellt. Damit ist verhindert, daß in dieser Gruppe zwei Tasten gleichzeitig wirksam geschaltet werden können. Es wäre auch möglich, diese Schaltungsanordnung auch für die Tasten der Gruppe T 1 und T2 vorzunehmen. Dieses wäre jedoch außerordentlich schwierig, weil diese Tasten z. B. die Einzeltasten der Weichen sein könnten und in einer wesentlich größeren Anzahl in einer Gruppe vorhanden sind als die wenigen Gruppentasten für Sonderfälle.
  • An Stelle der den einzelnen Stelltasten, z. B. den Tasten Ta und Tb, zugeordneten Widerstände Wa und Wb in F i g. 1 sind in F i g. 6 Relaiswicklungen A und B der den Tasten Ta und Tb zugeordneten Tastenrelais zugeordnet.
  • In der Schaltungsanordnung nach F i g. 6 ist die Basis der Transistoren Trl und Tr2 zwischen den Wicklungen 1 und 2 des Prüfrelais RP und den einzelnen Tastenwiderständen angeschlossen. In F i g. 7 ist ein weiteres Schaltungsbeispiel dargestellt, bei dem der Anschluß der Basis der Transistoren Trl und Tr2 an den Anschlußstellen der Relaiswicklung 3 des Prüfrelais RP an den beiden Anschaltstromkreisen vorgenommen ist.
  • Das Prüfrelais RP in F i g. 7 besitzt wiederum drei Wicklungen 1, 2 und 3, die in ihrer Wirkungsweise entsprechend F i g. 6 geschaltet sind. Die in F i g. 6 und 7 dargestellten Schaltmittel, Prüfrelais R 1, R 2, Transistoren Trl und Tr2 und die Widerstände W l, W 2 bzw. W31, W32, entsprechen in ihrer Funktion den in F i g. 1 mit gleicher Bezeichnung dargestellten Schaltmitteln.
  • Die dargestellten Schaltungen wurden mit Absicht generell und nicht auf ein bestimmtes Beispiel bezogen, weil diese Grundanordnung in vielen Varianten praktisch angewendet werden kann.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Stelltasten in Gleisbildstellwerken, in der die Fahrstraßenbildung durch Betätigen zweier im Gleisbild angeordneter Einzeltasten eingeleitet wird, während weitere Schaltvorgänge durch Betätigen einer Einzeltaste und jeweils einer bestimmten Gruppentaste vorgenommen werden und mehrere Prüfrelais vorgesehen sind, die unerwünschte Schaltvorgänge beim Bedienen von in Gruppen zusammengefaßten Stelltasten verhindern, und deren Anschaltstromkreise über in Serie geschaltete Widerstände und Transistoren gebildet werden, d adurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei von in Gruppen zusammengefaßten Stehtasten (z. B. T1 und T2 bzw. Ta und Tb in F i g. 1) gebildeten Anschaltstromkreisen der Prüfrelais (R1 bzw. R2) ein besonderes Prüfrelais (RP) derartig an die Anschlußstellen der in Serie geschalteten Widerstände (W1 und W31 bzw. Wa und W32) geschaltet ist, daß durch die Zwischenschaltung einer Wicklung des besonderen Prüfrelais (RP) an die beiden Anschaltstromkreise der Prüfrelais eine Brückenschaltung gebildet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (W1, W 2, W 31 und Wa, Wb, W 32 in F i g. 1) zweier zu einem Netzwerk zusammengeschalteter, je einer Gruppe von Stelltasten (T 1, T2 bzw. Ta, Tb) zu- geordneter Anschaltstromkreise derartig dimensioniert sind, daß die den einzelnen Anschaltstromkreisen zugeordneten Prüfrelais (R 1 und R 2) ansprechen, wenn eine oder mehrere Stelltasten (z. B. T 1 bzw. T 1 und T2) der betreffenden Gruppe betätigt werden, und daß das in der Verbindungsleitung zwischen den beiden Anschaltstromkreisen liegende Prüfrelais (RP) anspricht, wenn eine ungleiche Anzahl von Stehtasten in den einzelnen Gruppen betätigt wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreisen der den Stelltasten (z. B. T 1. bzw. Ta) zugeordneten Tastenrelais Anschaltwicklung (TU... bzw. Tal ... in F i g.
  3. 3) Arbeitskontakte (R 12 bzw. R 23 und RP 1) der entsprechend nach einem Programm (F i g. 2) in Wirkstellung gelangten Prüfrelais (R 1 bzw. R 2 und RP in F i g. 1) mit Ruhekontakten (R 22 bzw. R 12 in F i g. 3) der in Grundstellung verbliebenen Prüfrelais (R2 bzw. R 1 in F i g. 1) hintereinandergeschaltet sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise zweier oder mehrerer zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammengeschalteter, je zwei Stelltastengruppen umfassender Netzwerke nach einem Programm (F i g. 4) derart wirksam geschaltet werden, daß durch die Kombination der den einzelnen Netzwerken zugeordneten Prüfrelais (R lx, R2 x, RPx bzw. R 1 y, R 2 y, RPy) nur die mit dem Betätigen der an die einzelnen Netzwerke geschalteten Stelltasten (z. B. eine der Tasten T 1 bis Tn und Ta bis Tz in F i g. 2) in die Stellwerksanlage zu übertragenden Kennzeichen (z. B. Tasten T 1 und Ta gedrückt) auf die entsprechenden Abhängigkeitsstromkreise (z. B. Stromkreis der Zeile 1 in F i g. 5) weitergegeben werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der den einzelnen Stelltasten (Ta bzw. Tb) zugeordneten Widerstände (Wa bzw. Wb in F i g. 1) Wicklungen der entsprechenden Tastenrelais (A bzw. B in F i g. 6) angeordnet sind.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den Anschlußstellen der Widerstände zweier je einer Gruppe von Stelltasten zugeordneter Anschaltstromkreise befindliche Prüfrelais (RP in F i g. 7) drei Wicklungen besitzt, von denen je eine Wicklung (1 bzw. 2) in einem der beiden Anschaltstromkreise und die dritte Wicklung (3) in der Querverbindung liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 955 325, 1049 896, 1128 884, 1141315.
DE1963ST021034 1963-08-31 1963-08-31 Schaltungsanordnung fuer Stelltasten in Gleisbildstellwerken Pending DE1244835B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963ST021034 DE1244835B (de) 1963-08-31 1963-08-31 Schaltungsanordnung fuer Stelltasten in Gleisbildstellwerken
DE19661530460 DE1530460B1 (de) 1963-08-31 1966-08-19 Schaltungsanordnung fuer Stelltasten in Gleisbildstellwerken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963ST021034 DE1244835B (de) 1963-08-31 1963-08-31 Schaltungsanordnung fuer Stelltasten in Gleisbildstellwerken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1244835B true DE1244835B (de) 1967-07-20

Family

ID=7458816

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963ST021034 Pending DE1244835B (de) 1963-08-31 1963-08-31 Schaltungsanordnung fuer Stelltasten in Gleisbildstellwerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1244835B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049896B (de)
DE955325C (de) * 1955-03-17 1957-01-03 Lorenz C Ag Schaltung zur Fahrstrassenbildung in Gleisbildstellwerken
DE1128884B (de) 1960-02-20 1962-05-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zum UEberpruefen richtiger Tastenbedienung in elektrischen Stellwerksanlagen
DE1141315B (de) 1961-09-15 1962-12-20 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltung zum Einstellen von Weichen in Gleisbildstellwerken

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049896B (de)
DE955325C (de) * 1955-03-17 1957-01-03 Lorenz C Ag Schaltung zur Fahrstrassenbildung in Gleisbildstellwerken
DE1128884B (de) 1960-02-20 1962-05-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zum UEberpruefen richtiger Tastenbedienung in elektrischen Stellwerksanlagen
DE1141315B (de) 1961-09-15 1962-12-20 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltung zum Einstellen von Weichen in Gleisbildstellwerken

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10011211A1 (de) Sicherheitsschaltgerät und Sicherheitsschaltgeräte-System
EP0253000B1 (de) Maschinenschutzschaltung
DE3012840C2 (de)
DE1244835B (de) Schaltungsanordnung fuer Stelltasten in Gleisbildstellwerken
DE2408254B2 (de) Überlastschutzeinrichtung für eine elektrische Last
DE959923C (de) Schaltung fuer Fahrstrasseneinstellung in Relaisstellwerken
DE2742512C3 (de) Informationsübertragungs-System
DE2057296C3 (de) Anordnung zur gegenseitigen Verriegelung von Schalteinrichtungen
AT240411B (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen der Grundstellung und der Arbeitsstellung von tastengesteuerten Schaltmitteln in elektrischen Stellwerken, insbesondere Spurplanstellwerken
DE1049896B (de)
EP0064093B1 (de) Elektrische Schaltungsanordnung zur Nachbildung einer Sammelschienenanlage mit einem Störschreiber
DE1090012B (de) Vergleichseinrichtung fuer die Lochung einer Spalte einer Lochkarte mit der Lochung einer Spalte einer zweiten Lochkarte
DE948254C (de) Schaltung zum Einstellen eines bevorzugten Fahrweges aus mehreren moeglichen Fahrwegen in elektrischen Stellwerken mit Fahrstrassenstellung durch Kettenschaltung von Fahrstrassenrelais
DE1463398C (de) Anordnung zur Signalumsetzung und Fehlerüberwachung fur zweikanalige Steue rungen
DE1128884B (de) Schaltungsanordnung zum UEberpruefen richtiger Tastenbedienung in elektrischen Stellwerksanlagen
DE932683C (de) Schaltung fuer aus Teilfahrwegen zusammengesetzte Fahrstrassen in Stellwerken mit elektrischen Verschluessen
DE2305090A1 (de) Zweihand-sicherheitsschaltung mit zwei tastern fuer die arbeitsbewegung eines geraets
DE1034682B (de) Schaltungsanordnung fuer Gleisbildstellwerke, bei denen jedem Gleisknotenpunkt eine Relaisgruppe zugeordnet ist
DE1200345B (de) Schaltungsanordnung zum UEberpruefen der Tastenbedienung beim Umstellen von Weichen u. dgl. in elektrischen Stellwerksanlagen
CH359741A (de) Schaltungsanordnung mit Stelltasten in Gleisbildstellwerken
DE2522262A1 (de) Elektrische sicherheitsschaltung zur zweihandeinrueckung von kraftbetaetigten arbeitsmaschinen
DE2421483A1 (de) Schaltungsanordnung
DE1148580B (de) Schaltung zum Einstellen von Fahrstrassen in Spurplanstellwerken
DE2235320A1 (de) Sicherheitseinrichtung fuer elektronisch gesteuerte maschinen
DE1221265B (de) Schaltungsanordnung zum Speichern der Tastenbedienung in Gleisbildstellwerken