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DE1244895B - Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen

Info

Publication number
DE1244895B
DE1244895B DE1959C0019057 DEC0019057A DE1244895B DE 1244895 B DE1244895 B DE 1244895B DE 1959C0019057 DE1959C0019057 DE 1959C0019057 DE C0019057 A DEC0019057 A DE C0019057A DE 1244895 B DE1244895 B DE 1244895B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production
printed circuits
glued
printed
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959C0019057
Other languages
English (en)
Inventor
Sixten Magnus Wathier D Besche
Johan-Petter Brynjulf Thams
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CROMTRYEK AB
Original Assignee
CROMTRYEK AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CROMTRYEK AB filed Critical CROMTRYEK AB
Publication of DE1244895B publication Critical patent/DE1244895B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K3/00Apparatus or processes for manufacturing printed circuits
    • H05K3/0058Laminating printed circuit boards onto other substrates, e.g. metallic substrates
    • H05K3/0061Laminating printed circuit boards onto other substrates, e.g. metallic substrates onto a metallic substrate, e.g. a heat sink
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K3/00Apparatus or processes for manufacturing printed circuits
    • H05K3/38Improvement of the adhesion between the insulating substrate and the metal
    • H05K3/386Improvement of the adhesion between the insulating substrate and the metal by the use of an organic polymeric bonding layer, e.g. adhesive
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K1/00Printed circuits
    • H05K1/02Details
    • H05K1/03Use of materials for the substrate
    • H05K1/0393Flexible materials
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K2201/00Indexing scheme relating to printed circuits covered by H05K1/00
    • H05K2201/03Conductive materials
    • H05K2201/0332Structure of the conductor
    • H05K2201/0335Layered conductors or foils
    • H05K2201/0355Metal foils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Manufacturing Of Printed Wiring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen durch Ausbilden von Strombahnen aus einer mit einem flexiblen isolierenden Träger verbundenen Metallfolie.
  • Bisher übliche gedruckte Schaltungen zur allgemeinen Verwendung, z. B. in Radio- und Fernsehgeräten, bestehen aus einer starren isolierenden Platte, auf die eine Kupferfolie aufkaschiert ist, aus der die Strombahnen durch Ätzen herausgebildet sind. Eine derartige Schaltungsplatte kann dann mit geeigneten Befestigungsmitteln an der gewünschten Stelle des Gerätes angebracht werden.
  • Dieses bisher übliche Vorgehen hat den Nachteil, daß die Befestigung der Schaltungsplatte an der gewünschten Stelle mit zusätzlichen Befestigungsmitteln, wie Schrauben od. dgl., verhältnismäßig aufwendig und teuer ist und zusätzliche Bearbeitungsvorgänge an der Schaltungsplatte, wie Ausstanzen von Löchern od. dgl., erfordert. Außerdem kann eine derartige Schaltungsplatte nicht an jeder beliebigen Stelle eines Gerätes, z. B. nicht an gekrümmten Gehäuseflächen, angebracht werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem eine gedruckte Schaltung an jeder beliebigen Oberfläche in denkbar einfacher Weise herstellbar ist. Hierbei geht die Erfindung von einem Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen auf einem flexiblen isolierenden Träger aus, wie es zur Herstellung von zu einem Kabel zusammenrollbaren Schaltungen an sich bekannt ist.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Verfahren in der Weise verbessert, daß der flexible Träger zur Haftung auf einer beliebigen Unterlage klebfähig ausgebildet oder mit einer klebfähigen Schicht versehen ist und zusammen mit dem fertig ausgebildeten Schaltungsmuster auf die Unterlage aufgeklebt wird.
  • Dieses Verfahren ermöglicht es, auf einfachste Weise und an beliebigen, auch schwer zugänglichen Oberflächen gedruckte Schaltungen herzustellen bzw. anzubringen. Es geht daher wesentlich über ein an sich bekanntes Verfahren hinaus, bei dem Stücke einer klebfähigen leitenden Folie zur Herstellung einzelner Kontaktstellen oder Leiterbahnen an Oberflächen angeklebt werden.
  • Es wurde bereits ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem starre gedruckte Schaltungsplatten in der Weise hergestellt werden, daß mindestens zwei mit härtbarem Kunstharz getränkte Papierlagen und zwei Metallfolien unter Wärme und Druck bei teilweiser Härtung des Harzes zusammengeschichtet werden, worauf aus jeder Metallfolie das gewünschte Schaltungsmuster herausgeätzt wird, hiernach der Stapel parallel zu seiner Fläche in zwei getrennte, je ein Schaltungsmuster aufweisende Schichten gespalten und jede Schicht in einer geheizten Presse mit einer weiteren Isolierunterlage unter völliger Aushärtung des Kunstharzes vereinigt wird. Dieses Verfahren ist jedoch nicht ein Verfahren zur Herstellung einer gedruckten Schaltung auf einer beliebigen Oberfläche. sondern zur Herstellung herkömmlicher starrer gedruckter Schaltungsplatten, die dann an der gewünschten Stelle in einem elektrischen Gerät mit herkömmlichen Befestigungsmitteln angebracht werden müssen. Bei dem vorgeschlagenen Verfahren sind die die Schaltungsmuster tragenden aufgespaltenen Isolierschichten nicht auf jeder beliebigen Unterlage klebfähig, sondern können nur in einer geheizten Presse auf eine weitere isolierende Platte aufkaschiert werden. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hat das vorgeschlagene Verfahren allerdings den Vorteil gemeinsam, daß nur die das Schaltungsmuster tragende flexible Folie oder Schicht, nicht aber die endgültige Unterlage der Schaltung dem Ätzbad zum Herstellen des Schaltungsmusters ausgesetzt wird und daher gegenüber der Ätzflüssigkeit widerstandsfähig sein muß.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird eine Anzahl von Trägern mit gleichen oder verschiedenen Strombahnmustern stapelartig übereinandergeklebt.
  • Die Herstellung eines gedruckten Kreises gemäß der Erfindung geht in folgender Weise vor sich: eine dünne Folie aus elektrisch leitendem Material wird auf ihrer einen Oberfläche mit einer biegbaren Trägerschicht und einer Haftschicht belegt, und auf ihrer anderen Oberfläche mit einem Muster aus chemisch widerstandsfähigem, insbesondere säurebeständigem Material überzogen, das dem Muster des gewünschten Kreises entspricht. Die nicht belegten Teile werden dann in an und für sich bekannter Weise weggeätzt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung wird ein ofentrocknender Lack auf die eine Oberfläche einer dünnen Kupferfolie aufgespritzt und dann mit einem thermoplastischen Lack überzogen. Der ofentrocknende Lack bildet dabei den Träger für die dünne Kupferfolie. Bei Erhitzung und unter Druck wird der plastische Lack klebrig und ermöglicht dadurch in einfacher Weise die Anbringung des Trägers mit der dünnen Kupferfolie auf einer Unterlage, beispielsweise einem Chassis. Auf die Kupferfolie wird dann eine Schutzfarbe mit einem dem gewünschten Leitungskreis entsprechenden Muster aufgedruckt, und die nicht geschützten Partien der Kupferfolie werden weggeätzt.
  • Die verwendete Haftschicht kann aus einem ständig klebrigen Material oder aus einem z. B. durch Wärme klebfähig zu machenden Material, beispielsweise einem thermoplastischen Kunststoff, bestehen. Der flexible Träger kann beispielsweise aus einem künstlich trocknenden Lack, einem Härtelack oder einer Kunststoffdispersion, beispielsweise einem Plastisol, bestehen. Trägerschicht und Haftschicht können entweder ein und dieselbe Schicht sein, oder die Haftschicht kann aus einer besonderen, auf der Trägerschicht angebrachten Schicht bestehen.
  • Die Metallfolie kann, falls erforderlich, mit einer aus einem anderen Metall bestehenden oder einer oxydationsverhindernden Schicht überzogen werden. In letzterem Falle kann die Schicht vorzugsweise aus Lötpaste bestehen, was die auf dem gedruckten Kreis auszuführenden Lötarbeiten erleichtert.
  • Das beschriebene Verfahren ermöglicht ferner die Anbringung mehrerer verschieden gedruckter Kreise übereinander, so daß ein Stapel von gedruckten Kreisen entsteht.
  • Die Haftschicht kann aus einem bei hohen Temperaturen härtenden Plast oder Lack bestehen, der jedoch ungehärtet angeliefert und erst dann gehärtet wird, wenn der Kreis auf der starren Unterlage angebracht wird. Ferner kann an Stelle eines ofentrocknenden Lackes als Träger auch ein an der Luft trocknender Lack verwendet werden.
  • Vorausgesetzt, daß der Träger dick genug ist, um Funkenüberschlag und störende Kapazitanzen zwischen Chassis und Leitungskreis zu verhindern, kann man den hergestellten Kreis mit Vorteil auch auf einem Metallchassis anbringen. Die der Festhaftung des Kreises auf dem Chassis dienende Schicht wird dabei so ausgeführt, daß sie in die auf dem Chassis angeordneten Löcher eindringen und so die erforderliche Isolierung für die durch das Chassis gehenden Leitungen bilden kann.
  • In einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann der Träger durch eine eingelegte, beispielsweise aus einem Gewebe bestehende Bewehrung verstärkt werden, wodurch sich Festigkeit und Maßgenauigkeit des Kreises erhöhen.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Erhöhung der Festigkeit und Maßgenauigkeit besteht darin, um die geätzte Oberfläche herum eine Partie der Metallfolie ungeätzt zu lassen, die dann nach Anbringung des Kreises auf der Unterlage beseitigt werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen durch Ausbilden von Strombahnen aus einer mit einem flexiblen isolierenden Träger verbundenen Metallfolie, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der Träger zur Haftung auf einer beliebigen Unterlage klebfähig ausgebildet oder mit einer klebfähigen Schicht versehen ist und zusammen mit dem fertig ausgebildeten Schaltungsmuster auf die Unterlage aufgeklebt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Trägern mit gleichen oder verschiedenen Strombahnmustern stapelartig übereinandergeklebt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1707 291; »Funkschau«, 1956, H. 21, S. 878. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1129 198.
DE1959C0019057 1958-05-28 1959-05-25 Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen Pending DE1244895B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE512658 1958-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1244895B true DE1244895B (de) 1967-07-20

Family

ID=20265771

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1959C0019057 Pending DE1244895B (de) 1958-05-28 1959-05-25 Verfahren zur Herstellung gedruckter Schaltungen

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH372357A (de)
DE (1) DE1244895B (de)
DK (1) DK107495C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1707291U (de) * 1955-04-09 1955-09-22 Ruwel Werke Gmbh Kontakt- und leiterfolie.
DE1129198B (de) * 1957-06-07 1962-05-10 Philips Nv Verfahren zur Herstellung einer gedruckten Schaltung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1707291U (de) * 1955-04-09 1955-09-22 Ruwel Werke Gmbh Kontakt- und leiterfolie.
DE1129198B (de) * 1957-06-07 1962-05-10 Philips Nv Verfahren zur Herstellung einer gedruckten Schaltung

Also Published As

Publication number Publication date
DK107495C (da) 1967-06-05
CH372357A (de) 1963-10-15

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