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DE1244857B - Schaltungsanordnung zur UEberpruefung der Gleichheit oder Ungleichheit von Signalen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEberpruefung der Gleichheit oder Ungleichheit von Signalen

Info

Publication number
DE1244857B
DE1244857B DE1965T0029328 DET0029328A DE1244857B DE 1244857 B DE1244857 B DE 1244857B DE 1965T0029328 DE1965T0029328 DE 1965T0029328 DE T0029328 A DET0029328 A DE T0029328A DE 1244857 B DE1244857 B DE 1244857B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
resistor
circuit arrangement
transistor
inequality
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965T0029328
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Joachim Held
Erich Neidhart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1965T0029328 priority Critical patent/DE1244857B/de
Publication of DE1244857B publication Critical patent/DE1244857B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/20Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits characterised by logic function, e.g. AND, OR, NOR, NOT circuits
    • H03K19/21EXCLUSIVE-OR circuits, i.e. giving output if input signal exists at only one input; COINCIDENCE circuits, i.e. giving output only if all input signals are identical
    • H03K19/212EXCLUSIVE-OR circuits, i.e. giving output if input signal exists at only one input; COINCIDENCE circuits, i.e. giving output only if all input signals are identical using bipolar transistors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Bipolar Integrated Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Überprüfung der Gleichheit oder Ungleichheit von Signalen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Überprüfung der Gleichheit oder Ungleichheit insbesondere logischer Signale (Äquivalenzschaltung) mit Verwendung von zwei Transistoren.
  • Sollen Signale, insbesondere logische Signale, auf ihre Gleichheit (Äquivalenz) oder gegebenenfalls auch auf ihre Ungleichheit hin überprüft werden, so lautet die Bedingung gemäß der Boolschen Algebra hierfür: Y=a-b+ä-b bzw., wenn das negierte Ausgangssignal verlangt wird: Y= ä-b+ab. Schaltungsanordnungen, welche diese beiden Gleichungen erfüllen, sind bereits bekannt (siehe z. B. S p e i s e r, Digitale Rechenanlagen, Springer-Verlag, 1961, S. 177, Abb. 175). Bei den am angegebenen Ort gezeigten Schaltungen ist vorausgesetzt, daß von den zu vergleichenden Signalen jeweils auch das negierte Signal vorliegt. Ist dies nicht der Fall, so ist es bereits ebenfalls bekannt, vermittels jeweils eines Inverters aus den Signalen die negierten Signale abzuleiten. Für Schaltungsanordnungen der letztgenannten Art ist jedoch der Aufwand nicht ganz unerheblich, insbesondere wenn mehrere solcher Schaltungsanordnungen zum Vergleich von mehreren Signalen parallel geschaltet werden. Für jede der Schaltungsanordnungen müssen nämlich mindestens zwei Transistoren für die Inverter, vier Dioden für die Konjunktionen und eine Reihe von Widerständen vorgesehen werden.
  • Es sind weiterhin durch die deutsche Auslegeschrift 1052 719 einfache Schaltungen zur Bildung der Antivalenzbedingung bekanntgeworden, bei denen die negierte Form der Eingangssignale nicht benötigt wird. Nachteilig ist bei diesen Schaltungen, daß sich eine Belastung ihres Ausganges voll auf den Eingang überträgt und daß demzufolge in vielen Anwendungsfällen zur Entkopplung zusätzliche Verstärkerelemente notwendig sind.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, die Funktion Antivalenz bzw. die Funktion Äquivalenz in einer einfachen Schaltung, in der die negierte Form der Eingangssignale nicht benötigt wird, so zu realisieren, daß eine Leistungsentnahme an ihrem Ausgang sich nicht auf die vorgeschalteten Stufen auswirkt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zwischen zwei Eingangsklemmen, die jeweils eines der Signale aufnehmen, ein Widerstand liegt, an dessen Klemmen die Basis und der Emitter von je einem Transistor liegen, wobei jeweils der Emitter des einen und die Basis des anderen Transistors mit einer Klemme des Widerstandes in Verbindung stehen, und daß die Kollektoren der Transistoren, an einem Kollektorwiderstand liegend, zu einem gemeinsamen Ausgang verbunden sind.
  • Bei dieser Schaltungsanordnung entsteht bei Gleichheit der Eingangssignale ein Signal am Ausgang. Sollen mehrere Signale miteinander verglichen werden, so wird eine entsprechende Zahl gleichartiger solcher Schaltungsanordnungen an die Eingänge einer Konjunktionsschaltung gelegt. Letztere gibt nur dann ein Ausgangssignal ab, wenn alle Schaltungsanordnungen auf Grund der Äquivalenz der von ihnen überprüften Signale je ein Ausgangssignal abgeben.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung, welche auch bei der soeben beschriebenen Anwendung der Erfindung sehr vorteilhaft ist, besteht darin, daß bei Verbindung des Ausganges der Schaltungsanordnung mit einem Eingang einer Konjunktionsschaltung der Kollektorwiderstand als Konjunktionswiderstand dient.
  • Mit dieser Weiterbildung der Erfindung kann, gerade bei der Überprüfung von mehreren Signalen auf ihre Gleichheit oder auch auf ihre Ungleichheit, der bereits geringe Aufwand bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung im Verhältnis zu den bekannten Anordnungen noch weiter herabgesetzt werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß am Kollektor jedes Transistors ein stromflußabhängiges Signalelement angeordnet ist. Mit einer solchen Anordnung ist es nicht nur möglich, die Äquivalenz zweier Signale zu überprüfen - in diesem Falle sind beide Signalelemente stromlos -, es kann mit ihr auch ein Vergleich »größer-kleiner« von Signalen durchgeführt werden. Ist beispielsweise das Signal a größer als das Signal b, so zeigt das eine Signalelement einen Stromfluß an, im umgekehrten Fall, wenn das Signal b größer als das Signal a ist, zeigt das andere Signalelement einen Stromfluß an.
  • Diese und noch weitere Merkmale der Erfindung sollen im folgenden an Hand der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, näher erläutert werden.
  • Es liegen zwei Schaltelemente 1 und 2 und zwei Arbeitswiderstände 3 und 4 zwischen positivem und Massepotential. Durch den Schaltzustand der Schaltelemente 1 und 2, welche beispielsweise durch Transistoren, gesteuerte Gleichrichter, Relais, Kontakte u. dgl. realisiert werden können, werden die Signale a und b definiert. Ein geschlossener Schalter 1 bzw. 2 sei dem Signal a bzw. b zugeordnet. Mit 5 und 6 sind die Eingangsklemmen der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung bezeichnet, wobei die Klemme 5 an dem Verbindungspunkt von dem Schaltelement 1. und dem Widerstand 3 und die Klemme 6 an dem Verbindungspunkt zwischen dem Schaltelement 2 und dem Widerstand 4 liegen.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung enthält die beiden Transistoren 7 und 8, welche einen gemeinsamen Widerstand 9 jeweils zwischen ihrer Basis und ihrem Emitter aufweisen. Die Anordnung der beiden Transistoren ist dabei so getroffen, daß der Emitter des Transistors 7 und die Basis des Transistors 8 an der einen Klemme und die Basis des Transistors 7 und der Emitter des Transistors 8 an der anderen Klemme des Widerstandes 9 liegen. Schließlich sind noch zwei Schutzwiderstände 10 und 11 zwischen dem Widerstand 9 und den Eingangsklemmen 5 bzw. 6 der Anordnung vorgesehen. Diese Widerstände dienen zum Schutz der Basen der Transistoren 7 und 8 und sind für das Wesen der Erfindung nicht von Bedeutung. Die Kollektoren der Transistoren 7 und 8 sind mit einer gemeinsamen Ausgangsklemme verbunden und liegen über einen Kollektorwiderstand 12 an einer Versorgungsspannung U.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist folgende. Es sei angenommen, daß die Schaltelemente 1 und 2 sich in dem in der Zeichnung dargestellten geöffneten Schaltzustand befinden. Die Transistoren 7 und 8 befinden sich in ihrem gesperrten Zustand. Am Ausgang 13 liegt über den Kollektorwiderstand 12 das hohe positive Potential der Versorgungsspannung U als Kriterium dafür, daß die Signale a und b äquivalent sind.
  • Werden die beiden Schaltelemente 1 und 2 auf Grund des Vorhandenseins von Signalen a und b in den anderen Schaltzustand gebracht, so liegt an den Eingangsklemmen 5 und 6 jeweils das positive Potential der Eingangsspannung, und es fließt kein Strom durch den Widerstand 9. Die Transistoren 7 und 8 bleiben infolgedessen gesperrt, und am Ausgang 13 liegt wieder ein hohes positives Potential als Kriterium für die Äquivalenz der beiden Signale a und b.
  • Wird hingegen nur das Schaltelement 1 in den geschlossenen Zustand übergeführt, sind also die Signale a und b voneinander verschieden, so liegt an der Eingangsklemme 5 das positive Potential der Eingangsspannung, während an der Klemme 6 in etwa Massepotential liegt, und es fließt dann über den Widerstand 9 ein Strom. Dieser verursacht an dem Widerstand einen Spannungsabfall, welcher an der Basis des Transistors 8 eine niedrigere Spannung hervorruft als an der Basis des Transistors 7. Der Transistor 7 wird leitend, während der Transistor 8 gesperrt bleibt. Das Potential am Ausgang 13 der Schaltungsanordnung sinkt stark ab als Kriterium für die Ungleichheit der Signale a und b.
  • Mit der Erfindung ist es, wie auch schon weiter oben kurz erläutert, möglich, die Ungleichheit von Signalen anzuzeigen. Zu diesem Zwecke wird an den Kollektor jedes der beiden Transistoren 7 und 8 ein stromflußabhängiges Signalelement 14, 15, wie beispielsweise ein Strommeßinstrument, ein Relais od. dgl. angeschaltet. Bei Gleichheit der Signale an den Klemmen 5 und 6 bleiben beide Transistoren 7 und 8 gesperrt, und die Signalelemente 14 und 15 bleiben stromlos. Weist hingegen das Signal an der Klemme 5 einen höheren Potentialwert auf als dasjenige an der Klemme 6, so wird der Transistor 7 leitend, während der Transistor 8 gesperrt bleibt. Es zeigt in diesem Falle nur das Signalelement 14 am Kollektor des Transistors 7 einen Strom an. Hat das Signal an der Klemme 6 hingegen einen höheren Potentialwert als das Signal an der Klemme 5, so wird der Transistor 8 leitend, während der Transistor 7 gesperrt bleibt. In diesem Falle würde nur das Signalelement 15 am Kollektor des Transistors 8 einen Strom führen. Mit einer solchen Schaltungsanordnung können Signale auf Gleichheit und auf Ungleichheit geprüft werden, wobei für die Ungleichheit noch angezeigt wird, in welcher Weise sich die beiden Signale voneinander unterscheiden (z. B. größer und kleiner).
  • Mit der beschriebenen Schaltungsanordnung kann beispielsweise ein Spannungsvergleich in der Weise durchgeführt werden, daß an der Klemme 5 die Vergleichsspannung angelegt wird, während an der Klemme 6 die zu vergleichende Spannung anliegt. Bei Gleichheit der beiden Spannungen fließt kein Strom an den Kollektoren der beiden Transistoren 7 und 8, während die Art der Ungleichheit durch Stromfluß am Kollektor des einen oder am Kollektor des anderen Transistors angezeigt wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Überprüfung der Gleichheit oder Ungleichheit insbesondere logischer Signale (Äquivalenzschaltung) mit Verwendung von zwei Transistoren, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß zwischen zwei Eingangsklemmen, die jeweils eines der Signale aufnehmen, ein Widerstand liegt, an dessen Klemmen die Basis und der Emitter von je einem Transistor liegen, wobei jeweils der Emitter des einen und die Basis des anderen Transistors mit einer Klemme des Widerstandes in Verbindung stehen, und daß die Kollektoren der Transistoren, an einem Kollektorwiderstand liegend, zu einem gemeinsamen Ausgang verbunden sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeder Eingangsklemme und dem Widerstand je ein Schutzwiderstand angeordnet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verbin- Jung ihres Ausganges mit einem Eingang einer Konjunktionsschaltung der Kollektorwiderstand als Konjunktionswiderstand dient.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kollektorzuleitung jedes Transistors ein stromflußabhängiges Signalelement angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1052 719.
DE1965T0029328 1965-09-02 1965-09-02 Schaltungsanordnung zur UEberpruefung der Gleichheit oder Ungleichheit von Signalen Pending DE1244857B (de)

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DE1965T0029328 Pending DE1244857B (de) 1965-09-02 1965-09-02 Schaltungsanordnung zur UEberpruefung der Gleichheit oder Ungleichheit von Signalen

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052719B (de) * 1957-04-13 1959-03-12 Standard Elek K Lorenz Ag Aus elektronischen Schaltmitteln bestehende Anordnung zur Bildung der exklusiven Oder-Bedingung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052719B (de) * 1957-04-13 1959-03-12 Standard Elek K Lorenz Ag Aus elektronischen Schaltmitteln bestehende Anordnung zur Bildung der exklusiven Oder-Bedingung

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