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DE1244601B - Vollgummireifen - Google Patents

Vollgummireifen

Info

Publication number
DE1244601B
DE1244601B DEU10522A DEU0010522A DE1244601B DE 1244601 B DE1244601 B DE 1244601B DE U10522 A DEU10522 A DE U10522A DE U0010522 A DEU0010522 A DE U0010522A DE 1244601 B DE1244601 B DE 1244601B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tread
solid rubber
metal ring
tire according
damping layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU10522A
Other languages
English (en)
Inventor
Howard Hobert Chapman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Uniroyal Inc
Original Assignee
United States Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United States Rubber Co filed Critical United States Rubber Co
Publication of DE1244601B publication Critical patent/DE1244601B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B 60 c
Deutsche Kl.: 63 e - 21/01
Nummer: 1244 601
Aktenzeichen: U1052211/63 e
Anmeldetag: 21. Februar 1964
Auslegetag: 13. Juli 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Vollgummireifen, dessen zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit durchgehend drahtarmierter Laufstreifen unlösbar mit einem Metallring bzw. dem Rad verbunden ist.
Es sind zahlreiche Vollgummireifen dieser Bauart bekannt. Sie werden in der Regel unmittelbar auf den Metallring bzw. das Rad schichtenweise aufgebaut und dann durch Vulkanisation mit diesem verbunden. Es hat sich gezeigt, daß bei hochbeanspruchten Reifen dieses Aufbaus Trennungsfehler zwischen Laufstreifen und Metallring auftreten, wodurch sich ein frühzeitiger Verschleiß und die Notwendigkeit häufigen Auswechselns von Reifen ergab.
Auch ist es bekannt, bei einem auf einen Metallring aufgebauten Reifen zwischen diesem und einer verhältnismäßig harten Außenlage eine weichere Lage gleicher oder größerer Höhe zwischenzuschalten. Diese Lagen weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie wegen ihrer Dicke zu starker Walkarbeit und daher ebenfalls zu Trennungsfehlern führen.
Die Verwendung einer dünnen Dämpfungsschicht zwischen Laufstreifen und Rad ist zwar bei Vollgummireifen bekannt, die vor dem Vulkanisieren nicht auf dem Metallring bzw. einem Rad aufgebaut, sondern nach der Vulkanisation auf einen Ring oder auf eine Felge aufgepreßt werden. Diese hat jedoch die Aufgabe, entweder den Sitz des Reifens auf der Felge zu sichern, wobei die Laufstreifen zugfeste Drahteinlagen in der Nähe der Felge besitzen, oder überhaupt das Aufpressen des Reifens auf die Felge durch leichtes, radiales Aufweiten der Gummischicht zu ermöglichen bzw. zu erleichtern. Diese Schichten sind also nicht für Vollgummireifen bestimmt, die mit dem Metallring bzw. dem Rad fest verbunden sind.
Aufgabe der Erfindung dagegen ist es, bei Reifen der eingangs angegebenen Art die genannten Trennungsfehler auszuschließen.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß zwischen Metallring und Laufstreifen eine an sich bekannte, armierungsfreie Dämpfungslage aus Gummi vorgesehen ist, wobei diese, mit beiden Teilen unlösbar verbunden und gegenüber der Höhe des Laufstreifens dünn ist.
Diese Maßnahme brachte wider Erwarten vollbefriedigende Ergebnisse. Die Lebensdauer ist hier- durch spürbar erhöht, und es entfällt der bisher übliche, häufige Reifenwechsel.
Von besonderem Vorteil ist es erfindungsgemäß, wenn die Dämpfungslage eine Stärke von 0,25 bis 1,27 mm, vorzugsweise von etwa 0,76 mm, besitzt und mit dem Laufstreifen und dem Metallring bzw. Rad unlösbar verbunden ist.
Vollgummireifen
Anmelder:
United States Rubber Company,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. rer. nat. D. Thomsen, Patentanwalt,
München 2, Tal 33
Als Erfinder benannt:
Howard Hobert Chapman,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. April 1963 (276 814)
Die Armierung des Laufstreifens ist zweckmäßig in an sich bekannter Weise in Umfangsrichtung orientiert und im übrigen der Metallring zylindrisch.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen erfindungsgemäßen Vollgummireifen in einer Seitenansicht,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt längs der Linie II-II in F i g. 1,
Fig. 3 im gleichen Maßstab wie Fig. 1 einen Axialschnitt durch den Reifen nach F i g. 1 vor dessen Vulkanisierung,
Fig. 4 im gleichen Maßstab wie Fig. 2 einen Querschnitt durch den nicht vulkanisierten Reifen entlang der Linie IV-IV in F i g. 3 und
F i g. 5 in noch stärkerer Vergrößerung einen Umfangausschnitt aus dem Axialschnitt gemäß Fig. 3.
Der in den Figuren dargestellte Reifen 10 besteht aus einem zylindrischen Metallring 11, auf dem, durch Bindemittel befestigt, eine relativ dünne armierungsfreie Dämpfungslage 12 aus Gummi und darüber ein Laufstreifen 13 mit durchgehender Draht-
709 610/145
armierung aufgebaut ist, wobei die Außenflächen der Laufstreifen von einer relativ dünnen Gummideckschicht 14 abgedeckt sind, die sich jedoch nicht mit der Dämpfungslage 12 in Berührung befindet. Die Dämpfungslage hat eine Stärke im Bereich von 0,25 bis 1,27 mm und ist vorzugsweise 0,76 mm dick.
Zur Herstellung des Vollgummireifens wird gemäß einer in den Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichten bevorzugten Ausführungsform der Metallring 11 zunächst in einer Alkaliseifenentfettungslösung oder -reinigungslösung entfettet und gereinigt, danach in kaltem Wasser gespült und schließlich in heißem Wasser gewaschen. Dann wird eine Schicht aus anhaftendem Klebemittel und anschließend eine Dämpfungslage 12' aus einer nicht vulkanisierten Gummimasse mit einer Dicke von etwa 0,76 mm auf den Metallring 11 aufgebracht, die später die Dämpfungslage 12 bildet.
Anschließend werden durch Walzenkalander aufeinanderfolgend 2,3 mm dicke Laufstreifenlagen 13' (Fig. 3, 4 und 5) aus nicht vulkanisiertem drahtarmi&rtem Gummi kontinuierlich unter Anpreßdruck aufgelegt, wobei die Drähte 15 in den Laufstreifenlagen 13' im wesentlichen in Umfangsrichtung orientiert werden, wie es in Fig. 5 veranschaulicht ist. Schließlich wird zum Schutz der Form vor Beschädigung durch den Draht der aufgebaute Laufstreifen bzw. die Laufstreifenlagen 13' mit. einer Deckschicht
ίο 14' aus einer drahtfreien Gummimasse überzogen, die sich jedoch nicht in Berührung mit der Dämpfungslage 12' befindet. Der in dieser Weise aufgebaute Ring 10' wird danach in einer üblichen Form in einer.Plattenpresse unter Bildung des endgültigen Reifens 10 vulkanisiert bzw. ausgehärtet.
Die nachfolgenden Ansatzrezepturen, die nicht Gegenstand der Erfindung sind, sind, wie sich herausgestellt hat, für die Dämpfungslage 12', die Laufstreifenlagen 13' bzw. die Deckschicht 14' geeignet:
Bevorzugte
Menge
Bereich
Dämpfungslage Nr. 4 geräucherter Gummi in Blättern (Nr. 4 S. S.)
Schnell härtendes Zinkoxyd (F. C. ZnO)
Nr. 3 Mittelbehandlungskanalruß (MPC-Ruß)
Behandlungsöl (teilweise gekrackte Terpene und Harzsäuren) [»P.T. OIL«, geliefert von Godfrey L.Cabot, Inc.]
Stearinsäure
»BLE« (Hochtemperaturreaktionsprodukt von Diphenylamin und Aceton) [geliefert von Naugatuck Chemical] . .
Schwefel
MBT (2-Mercaptobenzothiazol)
Laufstreifenlage
Nr. 4S.S
F. C. ZnO
Nr, 3 MPC-Ruß
Behandlungsöl (»P. T. OIL«)
Stearinsäure
Beschleuniger (N-Cyclohexyl-2-benzothiazolsulfenamid) [»CBS«, geliefert von Naugatuck Chemical]
»BLE«
Schwefel
1,27 · 0,015 cm (V2 engl. Zoll · 0,006 engl. Zoll) messingplattierter Stahldraht
Deckschicht
Nr. 4S.S
MPC-Ruß
Stearinsäure
Behandlungsöl (»TAREX«, geliefert von Godfrey L. Cabot, Inc.)
F.C. ZnO
»BLE-25«
Beschleuniger (»CBS«)
Schwefel
100
12
47,75
0,4
2,5
0,85
5
1
100
5
50
5
3
0,37
1
35,59
100
50
3
0,37
Nr. 1 bis Nr. 4 geräucherter Gummi in Blättern oder irgendein geeignetes Polymeres
5. bis 15
35 bis 55
0,2 bis 0,8
1,5 bis 5,0
0,5 bis 1,0
3 bis 6
0,5 bis 1,5
2 bis 7
30 bis 70
3 bis 7
Ibis 4
0,25 bis 1,0
0,5 bis 2,0
3 bis 6
30 bis 40
Nr. 1 bis Nr. 4 S. S. oder irgendein geeignetes Polymeres
40 bis 60 oder Hochabriebofenruß 2 bis 4
irgendein Behandlungsöl, 3 bis 8 4 bis 6
0,8 bis 1,2
0,3 bis 0,5
3 bis 5

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vollgummireifen, dessen zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit durchgehend drahtarmierter Laufstreifen unlösbar mit einem Metallring bzw. dem Rad verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Metallring (11) und Laufstreifen (13) eine an sich bekannte, armierungsfreie Dämpfungslage (12) aus Gummi vorgesehen ist, wobei diese mit beiden Teilen unlösbar verbunden und gegenüber der Höhe des Laufstreifens dünn ist.
2. Vollgummireifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungslage (12) eine Stärke von 0,25 bis 1,27 mm, vorzugsweise von etwa 0,76 mm, besitzt.
3. Vollgummireifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung des Laufstreifens in an sich bekannter Weise in Umfangsrichtung orientiert ist.
4. Vollgummireifen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallring (11) zylindrisch ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 678 755,
1853111;
belgische Patentschrift Nr. 625 932;
französische Patentschrift Nr. 844 445;
britische Patentschrift Nr. 146 347;
USA.-Patentschriften Nr. 2 525 196, 3 066 716.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 610/145 7. 67 © Bundesdruckerei Berlin
DEU10522A 1963-04-30 1964-02-21 Vollgummireifen Pending DE1244601B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1244601XA 1963-04-30 1963-04-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1244601B true DE1244601B (de) 1967-07-13

Family

ID=22415017

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU10522A Pending DE1244601B (de) 1963-04-30 1964-02-21 Vollgummireifen

Country Status (1)

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DE (1) DE1244601B (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE625932A (de) *
GB146347A (en) * 1918-09-21 1921-08-11 Goodyear Tire & Rubber Manufacture of solid rubber tyres
FR844445A (fr) * 1938-04-04 1939-07-25 Repusseau Et Cie Sa Des Ets Perfectionnement aux roues, galets et dispositifs similaires munis d'un bandage en caoutchouc ou matière analogue
US2525196A (en) * 1945-01-19 1950-10-10 Dayton Rubber Company Industrial truck tire
DE1678755U (de) * 1953-03-03 1954-06-24 Continental Gummi Werke Ag Vollgummireifen.
DE1853111U (de) * 1962-04-14 1962-06-07 Continental Gummi Werke Ag Elastischer vollreifen.
US3066716A (en) * 1961-04-17 1962-12-04 Jordan S Fishman Solid or non-pneumatic tire

Patent Citations (7)

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