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DE124451C - - Google Patents

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Publication number
DE124451C
DE124451C DENDAT124451D DE124451DA DE124451C DE 124451 C DE124451 C DE 124451C DE NDAT124451 D DENDAT124451 D DE NDAT124451D DE 124451D A DE124451D A DE 124451DA DE 124451 C DE124451 C DE 124451C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert
metal
button
leather
buttonhole
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT124451D
Other languages
English (en)
Publication of DE124451C publication Critical patent/DE124451C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F1/00Fastening devices specially adapted for garments
    • A41F1/02Buttonholes; Eyelets for buttonholes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Anordnungen von Metalleinlagen für Knopflaschen an Lederstiefeln oder dergl. hat es sich als Uebelstand herausgestellt, dafs, sofern beispielsweise die Metalleinlage für sämmtliche Knopflaschen eines Lederstiefels aus einem einzigen Stück Draht besteht, welcher , von Lasche zu Lasche geführt, durch ,Umnähen des Knopfloches festgehalten wird, wie z. B. in den amerikanischen Patentschriften 380731 und 463344, die Knopflöcher nach kurzem Gebrauche ausfransen und unscheinbar werden, die ganze Anordnung der Metalleinlage aber ihren Zweck verfehlt, wenn der in Frage kommende, die Metalleinlage für die Knopflaschen bildende Draht auch nur an einer Stelle bricht, da sich die gebrochenen Theile leicht verschieben. Ferner ist bei den bekannten Anordnungen dieser Art als Uebelstand bemerkt worden, dafs die aus einem einzigen Stück Draht bestehende Metalleinlage mangels Elasticität der Formentfaltung des Stiefels nach Mafsgabe der anatomischen Form des Fufses nur hinderlich ist und drückt, da der von Lasche zu Lasche geführte Draht doch von bedeutender Stärke sein mufs, um eine gewisse Haltbarkeit zu zeigen. Auch setzt die Anwendung der in den erwähnten amerikanischen Patentschriften beschriebenen Anordnungen von Metalleinlagen für Knopf laschen die Verwendung besonders construirter Maschinen zur Erzielung einer zweckmäfsigen Vernähung der Metalleinlage zwischen den Ledertheilen voraus, ein Umstand, welcher die allseitige Verwendbarkeit dieser Metalleinlagen für Knopflaschen wesentlich einschränkt.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Metalleinlage für Knopflaschen an Lederstiefeln oder dergl., welche sich als eine aus mehreren weichen Metalldrähten zusammengeflochtene, für jedes Knopfloch ein besonderes Ganzes bildende, federnde Metallkordel darstellt, die mittelst gewöhnlicher Nähmaschinen zwischen den in Frage kommenden Ledertheilen einfach umsteppt wird und alle vorstehend geschilderten Uebelstände beseitigt.
Fig. ι zeigt die fertige Metalleinlage, Fig. 2 die eingeprägte Vertiefung der Knopflasche zur Aufnahme der Einlage, Fig. 3 das Knopfloch mit eingesetzter Einlage von der Rückseite des Oberleders gesehen, Fig. 4 das fertige Knopfloch mit · eingesteppter Metallkordeleinlage._
Die beispielsweise aus drei oder mehreren weichen Metalldrähten geflochtene Einlage a ist an ihren Enden b zusammengelöthet und bildet einen Ring von zweckentsprechender Form. Der Umstand, dafs hier drei oder mehrere weiche Metalldrähte zusammengeflochten werden, um eine Kordel zu bilden, bringt es mit sich, dafs die Einlage federnd, biegsam und zähe ist, welche Eigenschaften auch auf die Knopflasche übertragen werden, und wodurch die Formentfaltung des Stiefels beeinträchtigt wird.
Die Verwendung dieser Metallkordel α erfolgt in der Weise, dafs in das dickere Unterleder c des Stiefels oder dergl. eine der Form der Einlage α entsprechende Vertiefung d zur Aufnahme der Kordel geprefst wird (Fig. 2).
Wie aus Fig. 3 an der Unterseite des Oberleders e ersichtlich, umschliefst die Einlage a das eigentliche Knopfloch /in zweckentsprechen-
der Entfernung, um für die Steppnaht Raum zu lassen. Wird nun das Oberleder e auf das Unterleder c gelegt, so ist die Einlage a in der Vertiefung d des letzteren eingeschlossen, und erübrigt sich nur noch, beide Ledertheile mit einander zu versteppen, wobei der aus der Vertiefung d des Unterleders hervorgegangene Wulst f, unter welchem sich die Einlage α befindet (Fig. 4), beim Steppen die Weisung giebt, wie die Naht zu führen ist, ohne dafs die Einlage von der Nadel berührt wird.
Ein Umnähen des eigentlichen Knopfloches findet also nicht statt, wodurch auch ein Ausfransen vermieden wird.
Es ist klar, dafs eine solcher Art ausgestattete Knopf lasche biegsamer, zäher und haltbarer ist als die bekannten anderen Anordnungen von Metalleinlagen in Knopflaschen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Metalleinlage für die Knopflaschen an Leder-Knöpfstiefeln oder dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs, um bei grofser Zähigkeit und Elasticität das Ausreifsen des Knopfloches zu verhindern, eine Kordel von drei oder mehreren zusammengeflochtenen Metalldrähten, welche einen Ring von entsprechender Form bildet, um das Knopfloch herum vernäht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT124451D Active DE124451C (de)

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