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DE1244431B - Einrichtung zur Geschwindigkeitsumstellung bei Plattenwechslern - Google Patents

Einrichtung zur Geschwindigkeitsumstellung bei Plattenwechslern

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Publication number
DE1244431B
DE1244431B DEW41393A DEW0041393A DE1244431B DE 1244431 B DE1244431 B DE 1244431B DE W41393 A DEW41393 A DE W41393A DE W0041393 A DEW0041393 A DE W0041393A DE 1244431 B DE1244431 B DE 1244431B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive according
pulley
arm
friction wheel
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DEW41393A
Other languages
English (en)
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DE1244431C2 (de
Inventor
Fred Henry Osborne
Robert Sherman Tuttle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wurlitzer Co
Original Assignee
Wurlitzer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wurlitzer Co filed Critical Wurlitzer Co
Publication of DE1244431B publication Critical patent/DE1244431B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1244431C2 publication Critical patent/DE1244431C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/22Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records
    • G11B17/24Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records the magazine having a toroidal or part-toroidal shape
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H9/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
    • F16H9/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
    • F16H9/04Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes
    • F16H9/06Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes engaging a stepped pulley
    • GPHYSICS
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    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof
    • G11B19/26Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive-transfer means therefor
    • G11B19/265Friction wheel drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Geschwindigkeitsumstellung bei Plattenwechslem Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Geschwindigkeitsumstellung bei Plattenwechslern für das Zwischenreibrad eines Geschwindigkeitswechsel-etriebes, bei welchem das Zwischenreibrad bei dem Wechsel von einer Stufe auf eine andere Stufe des Antriebsstufenrades von diesem abgehoben und die betreffende Stufe für das Zwischenrad durch die Abtastung des Durchmessers des Mittelloches der jeweiligen spielbereiten Schallplatte ausgewählt wird, die, eine dementsprechende Einstellvorrichtung steuert.
  • Die Notwendigkeit einer Geschwindig "keitsumstellung ergab sich für münzbetätigte Musikautomaten, als man dazu überging an Stelle der bisher ausschließlich verwendetenSchallplatten mit einer Abspieldrehzahl von 45 U/min auch solche mit einer Abspieldrehzahl von 331/3 U/min zu verwenden. Dabei bot sich als Kriterium für den bei Änderung der Schallplattenart vorzunehmenden Wechsel der Drehgeschwindigkeit die Größe des Mittelloches an, welches bei der einen Schallplattenart bekanntlich kleiner als bei der anderen Art ist.
  • Bei häufigem Wechsel der Schallplattenart und damit der Drehgeschwindigkeit wird die Einrichtung zur Geschwindigkeitsumstellung stark beansprucht. Die eingangs geschilderte bekannte Einrichtung sah zur Vermeidung hoher Umschaltarbeit und einer damit Hand in Hand crehenden starken Abnutzung vor, daß bei jedem Wechsel der Drehzahl des Plattentellers das antreibende Zwischenreibrad vom Antriebsstufenrad abgezogen wird. Der bauliche Aufwand für eine derartige Einrichtung ist jedoch erheblich, und die Schaltpausen, die von der Mechanik bei jedem Geschwindigkeitswechsel benötigt werden, stören den gewünschten zügigen Ablauf eines gewählten Programms.
  • Daher ist erlindungsgemäß vorgesehen, daß das Zwischenreibrad bei seiner vertikalen Verschiebebewegung zum Wechseln der Antriebsstufe nur bei dem übergang von der Stufe kleineren Durchmessers auf die Stufe großen Durchmessers von dem Antriebsstufenrad abgehoben wird. Eine ins Gewicht fallende Schaltpause ist somit nur noch beim Wechsel von 45 U/min auf 331/3 U/min erforderlich. Außerdem wird der benötigte Bauaufwand wesentlich verringert, so daß die Einrichtung robust ausgeführt werden kann und betriebssicher arbeitet.
  • VorteilhafteWeiterbildungen des Erfindungsgegenstandes gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Im folgenden sei die Erlmdung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. In den Zeichnungen ist F i g. 1 die Ansicht des oberen hinteren Abschnittes eines erfindungsgemäßen Plattenspielers, dessen Gehäuse zwecks besserer übersichtlichkeit weggelassen ist, F i g. 1 a ein Ausschnitt gemäß der Linie 1 a-I a in Fig. 1, F i g. 2 eine Teildraufsicht, teilweise im Querschnitt, im wesentlichen gemäß der Linie 11-II in Fig- 1, F i g. 2 a ein horizontaler Schnitt im wesentlichen gemäß der Linie II a-II a in F i g. 1 zur besseren Darstellung eines Teils des in F i g. 2 gezeigten Mechanismus, F i g. 3 ein horizontaler Schnitt im wesentlichen gemäß der Linie 111-111 in F i g. 1, F i g. 4 ein vertikaler Schnitt im wesentlichen gemäß der Linie IV-IV in F i g. 1, F i Zg. 5 ein vertikaler Schnitt im wesentlichen geel mäß der Linie V-V in F i g. 1 und F i g. 6 ein vertikaler Schnitt im wesentlichen gemäß der Linie VI-VI in F i g. 5.
  • C gestellte und im fol-Der in den Zeichnungen darg aenden beschriebene Plattenspieler entspricht im wesentlichen dem in der USA.-Patentschrift 3 165 321 offenbarten Gerät, so daß hierauf insoweit Bezug genommen werden darf, als die im vorliegenden Zusammenhang unwesentlichen Teile wegelassen wurden. Der in den F i g. 1 und 2 erkennbare Tra '-rahmen ,ossen oder aus Blech geprägt und trägt 10 ist geg mehrere Abstandhülsen 12, die eine rückwärtige Grundplatte14 sowie eine über eine Zwischenplatte 18 angeschlossene Motorplatte 16 haltern. Das karussell- oder sternförmige Schallplattenmagazin20 wird ebenfalls vom Rahmen10 getragen und kann sich um eine vertikale Achse drehen. Die Einzelheiten des Magazins und der Wahleinrichtung sind im vorlieaenden Zusammenhang uninteressant.
  • Der Rahmen 10 und die Platte 14 tragen schwenkbar die Tonarinwelle 22, an deren hinterem Ende ein Nocken 24 befestigt ist. Zwischen dem Nocken 24 und der Platte 14 ist eine Riemenscheibe 26 auf der Tonarmwelle 22 angebracht, um die ein Draht 28 derart herumgelegt ist, daß er die Riemenscheibe über mehr als 060' umschlingt und eine sichere Antriebsverbindung gewährleistet. Der untere Ab- schnitt 30 des Drahtes 28 erstreckt sich im wesentlichen gerade nach unten und wird im jeweils geeigneten Zeitpunkt vom Hauptnocken der Maschine heruntergezogen, jedoch bedarf dieser weitergehende Aufbau keiner Erörterung. Das gegenüberliegende ,feder 32 be-Ende des Drahtes 28 ist an einer Zug festigt, die auf der anderen Seite an einem Zapfen 34 auf der Zwischenplatte 18 verankert ist. Jener Hauptnocken dreht daher die Riemenscheibe 26 in der Darstellung der F i g. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn, während die Feder 32 die Riemenscheibe anschließend im Uhrzeigersinn zurückführt.
  • Der Nocken 24 besteht aus einem Kreissegment von etwas über 90' Umfang und hat eine rückwärtige Nockenfläche35 sowie eine gegenüber angeordnete vordere Nockenfläche. Wie deutlich ge-3 worden sein dürfte, wird die Riemenscheibe26 über den Draht28 derart betätigt, daß der Tonarm in die Anfangsstellung zum Abspielen einer Schallplatte geführt und anschließend in die Ruhestellung C ZD zurückgebracht wird, wenn das Abspielen beendet ist. Ein hohler Ständer 36 erstreckt sich rückwärts vom Rahmen 10 und lagert den Antriebsmechanismus des Plattenspielers, welcher die im ganzen mit dem Bezugszeichen 38 gekennzeichnete Antriebswelle enthält. Auf der Welle ist eine Riemenscheibe gt, die im folgenden näher beschrieben 40 befestig wird. Ferner ist auf der Welle38 eine Scheibe42 befestigt, die von der Riemenscheibe, durch eine Schraubenfeder 44 weggedrückt wird, welche zwischen der Scheibe und der Riemenscheibe liegt. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß der die Scheibe 42 tragende Teil der Welle 38 aus einer Hülse 46 besteht, während die Riemenscheibe 40 auf einem dickeren Abschnitt der Welle 38 befestigt ist, deren anderes Ende den nicht dargestellten Plattenteller trägt. Dieser ist in einer vertikalen Ebene an-,geordnet und demnach um eine horizontale Achse drehbar. Die Hülse 46 ist nach vorn axial beweglich (nach oben in F i g. 2) und an einer Zentriereinrichtung für die Schallplatten auf dem Plattenteller angeschlossen. Eine zentrische Spindel 48 erstreckt sich rückwärts über das Ende der Hülse 46 hinaus und trägt an ihrem äußeren Ende eine Federklammer 50, zwischen der und der Scheibe 42 eine Spiralfeder 52 unter Druck eingesetzt ist. Die Spindel 48 kann sich mit der Hülse 46 sowie relativ zu dieser bewegen und betätigt dabei einen Mechanismus zum Festklemmen der Schallplatte in Abspielstellung auf dem Plattenteller sowie zum Abtasten des jeweiligen Mittelloches; d. h., ob die mit dem Plattenteller verbundene Zentriereinrichtung in das größere Loch einer 45-U/min-Schallplatte eindringt oder ob ihr dies bei einer 331/3-U/min-Schallplatte unmöglich ist.
  • Hinsichtlich einer derartigen Klemm- und Abtasteinrichtuno, sei auf die USA.-Patentschrift 2 891797 verwiesen, während die bereits genannten USA.-Patentschriften 2 673 089, 2 851273 typische Einrichtungen zur Drehzahlwahl durch Abtastung des Schallplattenmittelloches zeigen. Die wesentliche Tatsache für die vorlie-ende Erfindunor besteht darin, daß bei einer 331/3-U/min-Schallplatte die Spindel 48 in eine Ruhestellung kommt, in welcher sich die Federklammer 50 weiter von der Scheibe 42 entfernt befindet als im Falle einer 45-U/min-Schallplatte.
  • Auf der Rückseite der Platte 14 ist ein Tragarm 54 befestigt, der zwei gleiche horizontale, in vertikalem Abstand befindliche Schenkel 56 aufweist. Er ist zwischen dem Nocken 24 und der Riemenscheibe 40 angeordnet und hat zwei Schwenkzapfen 58 und 59, die zwischen den Schenkeln liegen und etwas gegen die Vertikale geneigt sind. Ein Steuerarm 60 der Plattentellerwelle ist auf dem Zapfen 59 schwenkbar befestigt und hat eine kanalartige Form mit einem Steg 62 und einem Paar von Seitenwänden 64. An seinem linken Ende (vgl. F i g. 1 und 2 a) hat der Steg einen unteren Flansch 61, der einen Zapfen mit einer Rolle 55 (F i g. 2) trägt, welche mit der vorderen Fläche des Nockens 24 zusammenwirkt. Am gegenüberliegenden Ende endet der Steg 62 kurz vor den Enden der Seitenwände 64, die dort an ihren Innenseiten mittels geeigneter Zapfen 70 Rollen 68 tragen, die mit der Scheibe 42 im Eingriff stehen. über den Steuerarm 60 bewegt somit der Nocken 24 die Scheibe 42 gegen die Feder 44 (nach oben in F i 2).
  • Der Steuerarm 60 trägt einen Hilfsarm 72 in der am besten aus F i g. 2 a ersichtlichen Weise. Dieser Hilfsarin besteht aus einer im wesentlichen ebenen Platte 65 mit zwei Lappen 67, die auf dem Schwenkzapfen 58 aufgenommen sind. Der links der Lappen 67 befindliche Teil des Hilfsarmes 72 hat einen im wesentlichen horizontalen Flansch 69, welcher eine die rückwärtige Fläche des Nockens 24 beaufschlagende Rolle 66 trägt. Eine zwischen den Flanschen 61 und 69 gespannte Feder 71 zieht die Rollen 55 und 66 gegen die jeweiligen Nockenflächen. Auf der rechten Seite endet die Platte 65 etwa am Ende des Ste-es 62.
  • An der Platte 65 des Hilfsarmes 72 ist ein Betätigungshebel 73 schwenkbar befestigt und hat einen gekröpften Endabschnitt, der an der Federklammer 50 anliegt. Am gegenüberliegenden (linken) Ende hat der Hebel 73 ein Loch, durch das ein mit Kopf versehener Zapfen 76 lose hindurchragt und an der Platte 65 befestigt ist. Dieser Zapfen 76 dient als Schwenkzapfen für den Betätigungshebel 63 bei einer Schwenkbewegung auf die Platte 65 zu und von dieser wea. Ferner ist ein längerer Zapfen 78 mit einem relativ großen Kopf auf der Platte 65 rechts des Zapfens befestigt und ragt ebenfalls durch eine erweiterte öffnung 80 im Hebel 73 hindurch. Zwischen dem Kopf des Zapfens 78 und dem Hebel 73 ist eine Schraubenfeder 82 angeordnet, welche den Hebel 73 gegen die Platte 65 drückt. Die relative Stellung dieser beiden Teile wird durch eine Schraube 84 begrenzt, welche in den Hebel 43 geschraubt ist und an der Platte 65 anschlägt. Eine Kontermutter 86 hält die, Schraube 84 in ihrer eingestellten Lage.
  • An der Platte 65 ist ferner ein Stift 88 befestigt (F i cr 1) und erstreckt sich auf deren Rückseite durch eine in Längsrichtung des Hebels 73 erweiterte öffnung 90, so daß er als Führung dient und den Hebel 73 von einer Auf- oder Abbewegung relativ zum Steuerarin 60 abhält. Oberhalb des Stiftes 88 (so daß er in F i g. 2 a nicht gesehen werden kann) befindet sich eine isolierte Schraube 92, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht und durch die Platte 65 geschraubt ist. Sie verläuft durch eine erweiterte öffnung 94 im Hebel 73 und liegt mit ihrem Ende auf einem relativ langen Schaltarm 96 eines Schalters 98 an.
  • Auf dem oberen Schenkel 56 des Tragarmes 54 ist ein Träger 103 befestigt, welcher ein Relais 102 hält (F i g. 1, la, 2). Dieses Relais ist mit dem Schalter 98 elektrisch verbunden und wird von diesem betätigt. Bei Erregung des Relais 102 wird ein Stößel 104 seitlich herausbewegt, und zwar unterhalb einer Blattfeder 106, welche an der Seitenwand des Relais 102 befestigt ist. Der Stößel 104 ist mit einer Nut 100 versehen, in die die Blattfeder 106 einschnappen kann und den Stößel gegen eine Rückholfeder 105 hält. In der Ruhestellung der Teile wird die Blattfeder 106 vom Nocken 24 hochgebogen; wenn je- doch die Welle 22 mit dem Nocken 24 im Uhrzeigersinn gedreht wird, liegt die Blattfeder 106 infolge ihrer nach unten gerichteten Vorspannung auf dem Stößel auf und rastet in die Nut 100 auf der Oberseite des Stößels 104 ein, so daß sie ihn auswärts hält. Kehrt der Nocken 24 in seine im Gegenuhrzeigersinn liegende Endstellung zurück, so hebt er die Blattfeder 106 an, so daß der Stößel 104 von der Rückholfeder 105 in das Relais zurückgezogen wird, sobald dieses entregt ist.
  • Auf der Vorderseite der Motorplatte 16 ist ein Induktionsmotor 108 konstanter Geschwindigkeit gehalten, und zwar mittels Schrauben 110 und Abstandshaltern 1,12 in üblicher Weise (vgl. insbesondere F i g. 3 und 4, aber auch F i g. 1 und 2). Die Motorwelle 114 erstreckt sich rückwärts durch eine geeignete öffnung in der Platte 16 und ist an ihrem äußeren Ende mit stufenförmigen Abschnitten versehen, wobei der Abschnitt 116 größeren Durchmessers auf der Motorseite liegt und der Abschnitt 118 kleineren Durchmessers weiter vom Motor entfernt ist. Zwischen den beiden Abschnitten 116 und 118 ist eine sich konisch verjüngende Schulter 120 vorgesehen. An der Motorwelle 114 liegt das Reibrad 122 eines Vorgeleges an und ist mit einer Gummiauflage 124 versehen. Die Antriebsgeschwindigkeit des Reibrades 122 hängt davon ab, an welchem der Abschnitte 116 und 118 der Motorwelle 114 es anliegt. Im folgenden wird der Mechanismus beschrieben, mit dessen Hilfe der Eingriffwechsel erfolgt.
  • Von der Motorplatte 16 ist eine Platte 126 nach vom abgekröpft und trägt einen Elektromacrneten 128 (F i g. 3 und 5). Der Stößel 130 des Elektro-Magneten erstreckt sich von diesem nach unten.
  • Auf der Vorderseite der Platte 136 ist ein Träger 132 mit einem Steg 134 an der Platte durch Schrauben od. dgl. befestigt (vgl. auch F i g. 6). Die am Ste-134 ansetzenden Schenkel 136 tragen an ihrem unteren Ende Augen 138, zwischen denen sich eine Schwenkwelle 140 befindet. Diese trägt einen Winkelhebel 142, dessen sich nach vorn erstreckenden horizontalen Arme 144 mit Hilfe eines Querstiftes 146 am unteren Ende des Stößels 130 des Elektromagneten 128 angelenkt sind. Die Lagerung des Winkelhebels 142 auf der Schwenkwelle 140 erfolgt mit Hilfe einer Hülse 148. Die sich nach oben erstrekkenden, im wesentlichen vertikalen Arme 150 des Winkelhebels 142 tragen an ihren oberen Enden nach innen ragende Rollen 152.
  • Am Steg 134 des Trägers 132 ist ein Zapfen 154 befestigt und erstreckt sich von diesem senkrecht nach rückwärts. Darauf ist eine Hülse 156 verschieblich, und eine Scheibe 158 an der Hülse liegt an den Rollen 152 an. Auf der Hülse 156 ist ein Winkelhebel 160 befestigt und schwenkt mit dieser um den Zapfen 154. Eine Druckfeder 162, die das äußere Ende der Hülse sowie den Zapfen umgibt und an der Rückfläche des Winkelhebels 160 anliegt, drückt diesen mit der Hülse in Richtung auf die Maschine, d. h. in Richtung auf den Steg 134. Dabei stützt sich die Feder an einem geeigneten Federanker 164 am äußeren Ende des Zapfens 154 ab.
  • Der Winkelhebel 160 weist einen nach oben gerichteten Arm 66 und einen seitlichen Arm 168 auf, welcher nach rechts und - vom Schwenkzapfen 154 her - etwas nach oben verläuft. Zwischen der gelochten Lippe 172 am Arm 168 und einem an der Motorplatte befestigten Stift 174 ist eine Feder 170 gespannt. Vom äußeren Ende des Armes 168 erstreckt sich ein Zapfen 176 rückwärts und lagert das Reibrad 122.
  • Am Rad 122 ist eine mit zwei Nuten versehene Riemenscheibe 178 befestigt oder besteht mit dem Reibrad aus einem Stück. Das Reibrad und die Riemenscheibe sind durch einen Schnappring 180 drehbar auf dem Zapfen 176 gehalten. Die V-förmigen Nuten 182 der Riemenscheibe 178 nehmen jeweils einen ]an- estreckten O-Ring 184 aus Gummi eg od. dgl. auf. Die O-Ringe 184 laufen über die Randfläche 186 der -roßen Riemenscheibe 40, die mit radial auswärts ragenden Umfangsflanschen 187 versehen ist. Die Umfangsfläche der Riemenscheibe 40 ist zylindrisch, und die von der Riemenscheibe 178 angetriebenen O-Ringe 184 treiben somit die Riemenscheibe 40 an.
  • Die 0-Ringe 184 bilden einen einfachen und billigen Riementrieb. Die beiden Ringe sind einem größeren Ring überlegen, weil die Deformation des Querschnittes, die jeder Ring beim Passieren der Riemenscheiben erfährt, bei O-Ringen von kleiner Querschnittsfläche wesentlich geringer ist als bei einem O-Ring von größerer Querschnittsfläche.
  • Die Feder 162 spannt die Hülse 156 normalerweise in Richtung auf den Steg 134 vor, so daß der Winkelhebel 142 in der Darstellung der F i g. 5 im Gegenuhrzeigersinn vorggespannt ist. Dem wirkt teilg weise eine Hilfsfeder 179 entgegen, welche zwischen einem Loch im horizontalen Arm 144 des Hebelarmes 142 und einer gelochten Zunge 180 an der Rückseite der Platte 126 gespannt ist. Die Feder 179 unterstützt den Elektromagneten 128, der daher einfachen Aufbaues sein kann und keine besonderen Eigenschaften zu besitzen braucht.
  • Wenn sich die Teile in der vorbeschriebenen, von der Feder 162 bestimmten Lage befinden, ist der Hebelarm 160 in Richtung auf die Platte 126 gedrückt, so daß das gummiüberzogene Reibrad 122 auf dem Abschnitt 116 größeren Durchmessers der Motorwelle 114 abläuft. Wenn der Elektromagnet betätigt wird, bewegt sich der Hebelarm 142 im Uhrzeigersinne (F i g. 5), und das Vorgelege-Reibrad 122 wird auswärts bewegt, so daß es auf dem Abschnitt 118 geringeren Durchmessers abläuft. Dabei läuft der Gummiüberzug 124 des Reibrades 122 ohne Schwierigkeiten über die Schulter 120 hinweg. Es ist jedoch unerwünscht, daß er beim Rückkehren. versucht, über die Schulter 120 zu gelangen, weil dies zu einem raschen Verschleiß der Gummischicht führen würde. Der Aufbau, der dieses verhindert, wird im folgenden beschrieben.
  • Zwischen der Riemenscheibe 26 und der Platte 14 ist ein im wesentlichen nach oben ragender Hebelarm 183 angeordnet (F i g. 1 und 3) und an seinem unteren Ende auf einem Pfosten 184 schwenkbar gelagert, welcher sich von der Platte 14 horizontal erstreckt. An seinem oberen Ende ist der Hebelarm 182 bei 186 schwenkbar an einer horizontalen Verbindungsstange 188 angeschlossen, welche aus zwei Stücken besteht, die mittels in Langlöchern geführten Schrauben 190 verbunden sind, um eine Längs-CD einstellung g zu ermöglichen. Das gegenüberliegende Ende der horizontalen Verbindungsstange 188 ist bei 192 von einem Zapfen 194 schwenkbar aufgenommen (F i 3 und 5), welche sich von dem im wesentlichen vertikalen Arm 166 des Winkelhebels 160 nach vorn erstreckt.
  • Von der Rückseite der Riemenscheibe 26 ragt ein Stift 196 nach vorn (F i g. 1 und 2) und liegt an der Seite des im wesentlichen vertikalen Hebelarmes 183 an.
  • Immer wenn sich die Riemenscheibe 26 (und damit der Nocken 24) in ihrer im Gegenuhrzeigersinn äußersten Endstellung befindet (d. h. etwas über die in F i 1 gezeig gte Stellung hinaus), so drückt der Stift 196 gegen den Hebelarm 183. Dieser zieht seinerseits an der Verbindungsstange 188 und schwenkt den Winkelhebel 160 im Gegenuhrzeigersinn, wodurch das Reibrad 122 von der Motorantriebswelle 114 abgezogen wird und in Achsrichtung der Antriebswelle verschoben werden kann, ohne daß ein Abrieb erfolgt. Wirkun-sweise ?m Der Beginn eines Arbeitszyklus wird durch einen Mechanismus eingeleitet, der weder dargestellt noch hier von besonderer Bedeutung ist. Er dreht über den Draht 28 die Tonarmwelle 22 und bewegt damit den Nocken 24. Gleichzeitig läuft der Motor 108 an; im vorlieg .,enden Zusammenhang kann man den Motor jedoch auch als ständig laufend ansehen.
  • Bei einer Drehuncr der Welle 22 im Uhrzeigersinn gemäß F i g. 1 löst sich der Stift 196 vom Hebelarm 183, und das Reibrad 122 mit dem Gummiüberzug 124 kann in Eingriff mit der Motorwelle. 114 kommen. Wie bereits erwähnt, liegt das Reibrad normalerweise an dem größeren Durchmesser besitzenden Abschnitt 116 an und treibt somit das Vorgelege-Reibrad mit der Riemenscheibe 178 mit relativ großer Geschwindigkeit, so daß sich die Riemenscheibe 40 und die daran angeschlossenen Teile mit 45 U/min drehen. Wenn die Scheibe 42 eingedrückt wird, um das Festklemmen einer Schallplatte zu bewirken, so bewegt sich die zentrische Spindel 48 unter dem Druck der auf die Rolle 66 wirkenden Nockenfläche 35 entweder ganz einwärts zum Ab- t> spielen einer 45-U/min-SchallPlatte, oder sie kann nicht eindringen.
  • Letzteres geschieht, wenn eine 331/3-U/min-Schallplatte sich auf dem Plattenteller befindet. Daher bewegt sich, wenn die Rolle 66 den höchsten Punkt der Nockenfläche 35 erreicht, die Platte 65 nach vorn, aber der Hebel 73 wird von seinem Endabschnitt74 - der an der Spinde148 anliegt - zurückgehalten, worauf der Schalter98 geschlossen wird und das Relais102 betätigt, welches schließt und verriegelnd einrastet. Bei dieser Betätigung des Relais 102 wird der Elektromagnet 128 erregt und dreht den Hebelarm 142 im Uhrzeigersinn gemäß F i g. 5. Dies bewirkt eine Auswärtsbewegung des Reibrades 122, welches somit in den Bereich des kleineren Durchmessers besitzenden Abschnittes 118 der Motorwelle 114 gelangt. Dabei bewegt sich der Gummiüberzug 124 ohne Schwierigkeit über die Schulter 120 nach unten. Das Vorgelege-Reibrad und seine Riemenscheibe bewegen sich dann mit einer geringeren Geschwindigkeit, und der Plattenteller sowie die Riemenscheibe 40 drehen sich mit 331/s U/min.
  • Beim Schluß des Abspielvorganges einer 33113-U/min-Schallplatte dreht sich die Tonarmwelle 22 entgegen dem Uhrzeigersinn in ihre Ausgangslage zurück. Der Stift 196 le-t sich an den Hebelarm 183 an und zieht das Reibrad 122 von der Motorwelle 114 ab, indem er den Hebelarm 160 schwenkt. Im wesentlichen unmittelbar nach diesem Abziehen kommt die obere Kante des Nockens 24 zur Anlage an der Blattfeder 106 und gibt das Relais 102 frei, wodurch der Elektromagnet 128 entregt wird und die Feder 162 das Reibrad 122 in seine innere bzw. vordere Stellung zurückführt, in der es den größeren Durchmesser besitzenden Abschnitt der Motorwelle berührt, sobald ein neuer Abspielvorgang beginnt.
  • Das Reibrad bleibt ersichtlich stets auf dem Motorwellenabschnitt größeren Durchmessers, falls die abgespielte Platte eine 45-U/min-Schallplatte ist. Ein Wechsel der Teile, die sich normalerweise in der »45-U/min-Stellung« befinden, erfolgt nur dann, wenn eine 331/,9-U/min7Schallplatte auf den Plattenteller gelegt wird.
  • Vorstehend wurde ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, jedoch ist selbstverständlich, daß zahlreiche Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne den Rahmen des Erfindungsgedankens zu verlassen.

Claims (2)

  1. Patentanspräche-1. Einrichtuna zur Geschwindic-keitsumstellung bei Plattenwechslern für das Zwischenreibrad eines Geschwindigkeitswechselgetriebes, bei welchem das Zwischenreibrad bei dem Wechsel von einer Stufe auf eine andere Stufe des Antriebsstufenrades von diesem ab-ehoben und die be- treffende Stufe für das Zwischenrad durch die Abtastung des Durchmessers des Mittelloches der jeweiligen spielbereiten Schallplatte ausgewählt wird, die eine dementsprechende Einstellvorrichtung steuert, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Zwischenreibrad (122) bei seiner vertikalen Verschiebebewegung zum Wechseln der Antriebsstufe nur bei dem übergang von der Stufe (118) kleineren Durchmessers auf die Stufe (116) großen Durchmessers von dem Antriebsstufenrad (Motorwelle 114) abgehoben wird.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1 für einen Plattenspieler mit einer schwenkbar gelagerten Tonarmwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Abziehen des Reibrades (11) mit der Riemenscheibe (178) von der Motorwelle (114) mit der Tonarmwelle (22) verbunden sind und von dieser gesteuert werden. 3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch a - gekennzeichnet, daß die Mittel zur axialen Ver schiebung des Vorgelege-Reibrades (122) und der Riemenscheibe (178) eine elektromagnetische Einrichtung (128) aufweisen. 4. Antrieb nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein die elektromagnetische Einrichtung (128) betätigendes Relais (102) sowie durch Mittel (100, 106) zum Verriegeln des Relais (102) in Arbeitsstellung und Mittel (24) zum Entriegeln des Relais (1.02) am Ende des Abspielzyklus einer Schallplatte. 5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß die Entriegelungsmittel 24) mit der Tonarmwelle (22) verbunden sind und von dieser betätigt werden. 6. Antrieb nach einem der Ansprüche 3 bis 5, gekennzeichnet durch einen Zwischenträger (160) zur drehbaren Laggerung des Reibrades (122) und der Riemenscheibe (178), wobei die elektromagnetische Einrichtung (128) auf den Zwischenträger (160) in eine Richtung wirkt, während eine Feder (162) den Zwischenträger normalerweise in die Gegenrichtung drückt. 7. Antrieb nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Einrichtung aus einem Elektromag C gneten (Solenoid) (128) besteht. 8. Antrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenträger einen Winkelhebel (160) aufweist, der zwei Arme (166, 168) hat und am Schnittpunkt dieser beiden Arme gelagert ist, wobei das Reibrad (122) und die Riemenscheibe (178) auf den einen Arm (168) drehbar gelagert und die Mittel (188 ... ) zum Abziehen an dem anderen Arm (166) angeschlossen sind. 9. Antrieb nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen zweiten Hebelarm (142), der zwei Arme (144, 150) hat und an deren Schnittpunkt (140) schwenkbar ist, wobei der erste Hebelarm (160) schwenkbar auf dem zweiten Hebelarm (142) gelagert ist und wobei der zweite Hebelarm (142) durch eine Vorspannfeder (179) in der einen Schwenkrichtung vorgespannt ist und von der elektromagnetischen Einrichtung (128) in die Gegenrichtung bewegt wird. Z, In Betracht gezogene Druckschriften: t3 Deutsche Auslegeschrift Nr. 1098 230.
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