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DE1244489B - Metallisches Buchsen- oder Kolbenelement - Google Patents

Metallisches Buchsen- oder Kolbenelement

Info

Publication number
DE1244489B
DE1244489B DEA33982A DEA0033982A DE1244489B DE 1244489 B DE1244489 B DE 1244489B DE A33982 A DEA33982 A DE A33982A DE A0033982 A DEA0033982 A DE A0033982A DE 1244489 B DE1244489 B DE 1244489B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flange
piston element
socket
sliding
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33982A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Alexa Wettstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volvo AB
Original Assignee
Volvo AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volvo AB filed Critical Volvo AB
Publication of DE1244489B publication Critical patent/DE1244489B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/02Sliding-contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Metallisches Buchsen- oder Kolbenelement Die Erfindung betrifft ein metallisches Buchsen-oder Kolbenelement mit Gleitflächen zum Führen an relativ dazu hin- und herbewegbaren Gegenflächen, wobei die Gleitflächen zum Erzielen eines hydrodynamischen Schmierfilms zwischen den gegeneinander bewegbaren Teilen in bezug auf die Gegenflächen geneigt sind. Bei Verwendung geeigneter Schmiermittel soll durch Bildung eines hydrodynamischen Schmierfilms zwischen den Gleitflächen eine unmittelbare metallische Berührung der bewegbaren Gleitflächen vermieden werden, wodurch einerseits die Lebensdauer der Buchse bzw. des Kolbens und der gegenüberliegenden Gleitfläche erhöht und andererseits die Wärmeerzeugung durch unmittelbare metallische Reibung vermindert wird.
  • Die bekannten, dem Erfindungsgegenstand nahekommenden Buchsen- oder Kolbenelemente weisen Mängel auf, besonders im Hinblick auf eine vollkommene hydrodynamische Schmierung bei sehr hoher Belastung des Kolben- oder Buchsenelements.
  • Beispielsweise ist bei einem vorbekannten Mehrgleitflächenlager nach- der deutschen Patentschrift 903 054, die eine der relativ zueinander bewegbaren Gleitflüchen derart wellig profiliert, daß sich, in Bewegungsrichtung gesehen, eine abwechselnd größer und kleiner- werdende Breite des Spaltes zwischen den Gleitflächen ergibt, wodurch die Schmierkeilbildung gefördert werden soll. Nachteilig erscheint dabei, daß die Auflage des profilierten Gleitkörpers auf der Gegenfläche merklich linienhaft werden kann und dies besonders, wenn eine nur geringe Verkantung beider Gleitflächen auftritt. Derartige direkte metallische Berührungen der Gleitflächen sind besonders bei hohen Belastungen unerwünscht. Ein weiterer Nachteil ist dadurch gegeben, daß die Führungselemente nur eine konstante Neigung aufweisen und sich somit wechselnden Belastungsfällen nicht wünschenswert anpassen können.
  • Eine weitere bekannte Vorrichtung gemäß derUSA.-Patentschrift 2 785 026 zeigt eine Dichtungskonstruktion, die zwar in ihren Grundformendem Erfindungsoeaenstand nahekommt, jedoch in erster Linie ein Dichtungsproblem lösen soll. Das Dichtungseleinent schmiegt sich dabei in seiner gesamten Länge elastisch an die Gegenfläche an und verhindert dadurch die Bildung eines Schmierkeils zwischen den Gleitflächen.
  • Bei Vorrichtungen gemäß der USA.-Patentschrift 2815992 und der französischen Patentschrift 1132 308, die eine, möglichst vollkommene Abdichtun- zwischen Kolben und Kolbenführung einerseits und zwischen den beidendigen Kolbenstimflächen andererseits anstreben, ist beispielsweise eine mehr oder weniger elastische Abdichteinrichtung mit Dichtungslippen versehen, die sich möglichst dicht an die Gegenfläche anpressen und daher zwangläufig eine hydrodynamische Schmieruncr unterbinden.
  • Ausschließlich das Abdichtungsproblem liegt einer Einrichtung gemäß der schweizerischen Patentschrift 243 896 zugrunde, bei der ein hohl gestalteter Kolben sich unter Druck derart elastisch an die Gegenfläche anpreßt, daß ein zur Verschiebung nötiges Spiel grundsätzlich aufgehoben und somit eine hydrodynamische Schmierung unterbunden wird.
  • Ziel der Erfindung ist es, ein- Buchsen- und Kolbenelement zu schaffen, welches auch unter hohen Belastungen eine vollkommene hydrodynamische Schinierung gewährleistet und deswegen verschleißfester, betriebssicherer und auch vielseitiger einsetzbar ist.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß der mittlere Teil des Elements einen radialen Flansch hat, der in einer Ringmit eines geteilten Trägers kippbar gelagert ist und eine elastisch nachgiebige Abstätzung für sich an den Flansch in axialer Richtung anschließende und durch axiale Schlitze voneinander getrennte, im Kreis angeordnete Kippse-Mente ergibt, deren innere oder äußere Umfangsfläche während der Bewegung unter dem Einfluß des Schmiermittels die in bezug auf die Gegenflächen geneigte Gleitfläche bildet.
  • Der Gegenstand der Erfliidung ist im Nachstehenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Kolben-und Zylinderkonstruktion, welche das erfindungsgemäße Buchsen- und Kolbenelement aufweist, Fig. 2 die Perspektive eines aufgeschnittenen Buchsenelements, F i g. 3 die Perspektive eines aufgeschnittenen Kolbenelements, F i g. 4 ein Teilstück der F i g. 1 in größerem Maßstab.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Kolben- und Zylindert3 g einrichtung kann beispielsweise ein hydraulischer Stoßdämpfer od. d.,gl. sein. Der Zylinder 1 und das Kolbenrohr 2 bewegen sich gegeneinander in axialer Richtung. Zwischen dem Zylinder und dem Kolbenrohr sowie zwischen dem Zylinder und einem darin beweglichen Kolben müssen wirksame Führungstelle vorgesehen sein. Am oberen Ende des Zylinders 1 ist daher eine Führungs- und Dichtungsvorrichtung angeordnet, die aus ringförmigen Buchsenhaltern 3 und 4 sowie einem Abstandring 5 besteht, die alle mit Hilfe einer auf den Zylinder 1 aufgeschraubten Ringmutter 6 gegen einen Ansatz im Zylinder verspannt sind. Der Buchsenhalter 4 hat an seinem dem Abstandring 5 zugekehrten Ende eine Ringnut für eine Dichtungseinrichtung, die aus einem O-Ring 7 aus einem elastischen Material und einem Abstützring 8 aus einem etwas weniger elastischen Material besteht. Zwischen dem Buchsenhalte'r 4 und dem Zy- linder 1 ist in ähnlicher Weise eine feste Dichtung angebracht, die aus einem O-Ring 9 besteht, der in einer Ringnut des Buchsenhalters liegt.
  • Zwischen den Buchsenhaltern 3 und 4 ist ein Buchsenelement eingelegt, das aus einem Ringflansch 10 mit zu beiden Seiten daran sich anschließenden, in axialer Richtung sich erstreckenden Segmenten 11 besteht. Die Form des Buchsenelements ist aus F i g. 2 ersichtlich. Sein mittlerer Teil oder Flansch 10 ist in axialer Richtung von zwei ebenen Flächen begrenzt, während der Flansch in radialer Richtung nach außen vorzugsweise von einer etwas gewölbten Fläche begrenzt ist. Die Wandstärke der sich zu beiden Seiten an den Flansch anschließenden Segmente 11 ist geringer als die des Flansches und nimmt vorzugsweise in Richtung zu den Enden der Segmente ab. Die Innenflächen des Flansches 10 und der Segmente 11 bilden zusammen die zylindrische Gleitfläche des Buchsenelements. Um die Bildung eines tragfähigen Flüssigkeitsfilms zu erleichtern, sind die Enden der Seginente 11 an der zylindrischen Gleitfläche gut abgerundet.
  • Der Flansch 10 des Buchsenelements ist beweglich in den Buchsenhaltem 3 und 4 gelager4 die zwischen sich eine Ringnut für den Flansch10 bilden. Diese Nut ist in axialer Richtung von zwei ebenen Flächen und in radialer Richtung von einer zylindrischen Fläche begrenzt. Die Nut und der Flansch10 sind so bemessen, daß zwischen ihnen ein geringer axialer und radialer Spielraum gebildet wird.
  • Das Kolbenrohr2 ist g gleitbar im Buchsenelement 10, 11 gela 'gert. Der radiale Spielraum zwischen dem Kolbenrohr2 und den Buchsenhaltern3, 4 sowie dem Abstandrina 5 ist größer als der Spielraum zwi-C im schen dem Kolbenrohr 2 und dem Buchsenelement 10, 11, so daß das Kolbenrohr 2 ausschließlich vom Buchsenelement 10, 11 geführt wird.
  • Am Ende des Kolbenrohrs 2 ist ein Kolbenhalter 13 mit Hilfe einer kingmutter 12 befestigt. Zwischen der Ringmutter 12 und dem Kolbenhalter 1.3 ist ein Kolbenelement 14, 15 eingelegt, das aus einem mittleren Flansch 14 und daran zu beiden Seiten in axialer Richtung sich anschließenden Segmenten 15 besteht. Die Form des Kolbenelements 14, 15 ist aus F i g. 3 ersichtlich und entspricht der Ausbildung des Buchsenelements 10, 11, so daß eine nähere Beschreibung überflüssig ist. Das Kolbenelement 14, 15 ist mit Hilfe des Flansches 14 in einer Nut zwischen der Ringmutter 12 und dem Kolbenhalter 13 beweg ,lieh gelagert. Der radiale Spielraum zwischen dem Kolbenhalter 13 und dem Zylinder 1 ist größer als zwischen dem Kolbenelement 14, 15 und dem Zylinder 1, so daß der Zylinder 1 nur vom Kolbenelement 14, 15 geführt wird.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt. Infolge des Umstandes, daß das Buchsenelement 10, 11 bzw. das Kolbenelement 14, 15 durch eine Anzahl axialer Schlitze in zwei Reihen Segmente auf je einer Seite der mittleren Flanschpartie aufgeteilt ist, bilden zwei benachbarte Segmente auf entgegengesetzten Seiten des Flansches zusammen mit einem Teil des Flansches einen Gleitblock, der sich unter elastischer Verformung des Flansches leicht in kleinen Winkeln zur Normallage verstellen kann. Diese Verstellungsmöglichkeit unter elastischer Verformung beruht darauf, daß der Flansch eine verhältnismäßig geringe Torsionssteifigkeit hat und die an den Flansch sich anschließenden Endteile durch die axialen Schlitze in Segmente aufgeteilt sind, die zwar die Steifigkeit des Flansches erhöhen, aber dennoch eine genügend große elastische Verformung gestatten.
  • Es wird vorausgesetzt, daß die Gleitflächen des Kolbenrohrs 2 und des Zylinders 1 geschmiert sind oder der Zylinder 1 ganz mit einer Flüssigkeit mit Schmiereigenschaften gefüllt ist. Bewegt sich nun der Kolben beispielsweise nach unten in Richtung des Pfeils in F i g. 4, so entsteht infolge der Abrundung der unteren Außenkante des Kolbenelements14, 15 ein überdruck zwischen der unteren Kante des Kolbenelements 14, 15 und der Gleitfläche des Zyelinders 1. Dieser überdruck bewirkt eine Schrägstellung des Gleitblocks, wie dies in F i g. 4 übertrieben angedeutet ist, wobei sich ein keilförmiger Flüssigkeitsfilm 16 zwischen dem Gleitbock und der Gleitfläche des Zylinders 1 bildet. Gemäß der klassischen Gleitlagertheorie können in einem solchen Flüssigkeitskeil sehr hohe Drücke gebildet werden, die starke Belastungen aufnehmen können und eine metallische Berührung der sich bewegenden Laufflächen verhindern. Ein tragfähiger Flüssigkeitsfifin zwischen den Gleitblöcken und der Gleitfläche kann sich also infolge der elastischen Verstellbarkeit der Gleitblöcke des Kolbenelements 14, 15 bilden. Dieser tragfähige Flüssigkeitsfilm verhindert Verschleiß und Festfressen der beweglichen Gleitflächen und erhöht dadurch die Lebensdauer und Betriebssicherheit. Ferner vermindert der tragfähige Flüssigkeitsfilm die Reibung und Wärmeentwicklung.
  • Die elastische Verstellbarkeit der Gleitblöcke des Kolbenelements 14, 15 hat außerdem den Vorteil, daß die Blöcke sich geringen Abweichungen der Gleitfläche von der rein zylindrischen Form anpassen können. Derartige Abweichungen können durch Herstellungsfehler oder durch elastische Verformungen unter Belastung bedingt sein. Auch in diesem Fall trägt die Bauart des Kolbenelements nach der Erfindung zu erhöhter Betriebssicherheit, geringerem Verschleiß und größerer Lebensdauer bei. Das Buchsenelement10, 11 arbeitet offenbar in gleicher Weise wie das Kolbenelement14, 15 und braucht daher nicht näher beschrieben zu werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Metallisches Buchsen- oder Kolbenelement mit Gleitflächen zum Führen an relativ dazu hin-und herbewegbaren Gegenflächen, wobei die Gleitflächen zum Erzielen eines hydrodynamisehen Schmierfflms zwischen den gegeneinander bewegbaren Teilen in bezug auf die Gegenflächen geneigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil des Elements einen radialen Flansch (10, 14) hat, der in einer Ringnut eines freteilten Trägers (3, 4 und 12, 13) kippbar gelagert ist und eine elastisch nachgiebige Ab- stützung für sich an den Flansch in axialer Richtun- anschließende und durch axiale Schlitze voneinander 4D getrennte, im Kreis angeordnete Kippsegmente ergibt, deren innere oder äußere Umfangsfläche während der Bewegung unter dem Einfluß des Schmiermittels die in bezug auf die Gegenflächen geneigte Gleitfläche bildet.
  2. 2. Buchsen- oder Kolbenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleit-C blöcke in ihren Enden zur zylindrischen Gleitfläche hin abgerundet sind. 3. Buchsen- oder Kolbenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß der Flansch (10, 14) in axialer Richtung von zwei planparallelen radialen Flächen begrenzt ist. 4. Buchsen- oder Kolbenelement nach einem der Ansprüche 1 bis- 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (10, 14) in radialer Richtung von einer konvex gewölbten Fläche begrenzt ist. 5. Buchsen- oder Kolbenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente eine axial vom Flansch zu den Enden hin abnehmende Wandstärke haben. 6. Buchsen- oder Kolbenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Haltern gebildete Nut in axialer Richtung von zwei planparallelen radialen Ebenen begrenzt ist und daß der Nutengrund eine zylindrische Fläche ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 903 054; schweizerische Patentschrift Nr. 243 896; französische Patentschrift Nr. 1132 308; USA.-Patentschriften Nr. 2 815 992, 2 785 026.
DEA33982A 1959-02-18 1960-02-15 Metallisches Buchsen- oder Kolbenelement Pending DE1244489B (de)

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