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DE1244471B - Vorrichtung zur drehzahlabhaengigen Winkelverstellung zweier fluchtender Wellen, insbesondere fuer den Antrieb von Einspritzpumpen - Google Patents

Vorrichtung zur drehzahlabhaengigen Winkelverstellung zweier fluchtender Wellen, insbesondere fuer den Antrieb von Einspritzpumpen

Info

Publication number
DE1244471B
DE1244471B DEK48298A DEK0048298A DE1244471B DE 1244471 B DE1244471 B DE 1244471B DE K48298 A DEK48298 A DE K48298A DE K0048298 A DEK0048298 A DE K0048298A DE 1244471 B DE1244471 B DE 1244471B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flywheel
cylindrical
sliding block
shafts
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK48298A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Jansen
Reinhold Moeres
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK48298A priority Critical patent/DE1244471B/de
Publication of DE1244471B publication Critical patent/DE1244471B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • F02D1/16Adjustment of injection timing
    • F02D1/162Adjustment of injection timing by mechanical means dependent on engine speed for angular adjustment of driving and driven shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur drehzahlabhängigen Winkelverstelluna zweier fluchtender Wellen, im insbesondere für den Antrieb von Einspritzpumpen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur drehzahlabhängigen Winkelverstellung zweier fluchtender Wellen relativ zueinander, insbesondere für den Antrieb von Einspritzpumpen an Brennkraftmaschinen, bei der an einem mit einer der Wellen verbundenen Körper radial verschiebbar und zentripetal federbelastet ein Schwungkörper mit Führungsflächen gehaltert ist und bei der die Kraftübertragung von einer Welle zur anderen über einen im Schwungkörper gehalterten Gleitstein und einen mit der anderen Welle verbundenen Mitnehmerarm erfolgt, wobei der Gleitstein neben einer Ebene liegt, die in der Längsmittelachse der Wellen bzw. der Vorrichtung und durch die Mitte des Schwungkörpers verläuft.
  • Es ist eine solche Vorrichtung für den Antrieb einer Einspritzpumpe bekanntgeworden, bei der die Kraftübertragung von der antreibenden Welle auf zwei symmetrisch über den Umfang verteilte Schwungkörper über je zwei konzentrisch ineinander liegende Exzenter erfolgt. Der äußere Exzenter, auch Verstellexzenter genannt, ist hierbei mittels eines parallel zur Wellenachse verlaufenden Zapfens an den zugeordneten Schwungkörper und der innere Exzenter, auch Ausgleichsexzenter genannt, mittels eines ebenso verlaufenden Zapfens an einen mit der antreibenden Welle verbundenen Körper angelenkt. Die Anlenkung beider Exzenter in den Schwung,körpern ist hierbei neben einer Ebene ,etroffen, a die in der Längsmittelachse der Vorrichtung und durch die Mitte der Schwungkörper verläuft.
  • Diese Vorrichtung hat über den großen baulichen Aufwand hinaus den Nachteil, daß Fluchtungsfehler der zu kuppelnden Wellen und der Bauelemente der Vorrichtung selbst zu einem Verklemmen sowohl der Schwungkörper in ihren Führungen als auch der Exzenter führen. Dies wiederum verursacht unerwünschte Winkelverstellfehler. Die Verwendung dieser bekannten Vorrichtung setzt also eine die Herstellung erschwerende und verteuernde präzise Fertigung und eine äußerst genaue Ausrichtung der Wellen voraus. Weiterhin von Nachteil ist bei dieser Vorrichtung, daß die Masse der Verstell- und Ausgleichsexzenter nur zu einem verhältnismäßig geringen Teil an der Erzeugung des Verstellmomentes der Vorrichtung beteiligt ist. Unbefriedigend ist außerdem noch die Vielzahl von Lagerungen, die insgesamt ein so großes übertragungsspiel ergeben, daß insbesondere bei übertragung von Wechseldrehmomenten erwartet werden muß, daß es schon nach kurzer Laufzeit, insbesondere bei zeitweise konstanter Drehzahl, zur Paßrostbildung und zum Ausschlagen kommt.
  • Bei einer anderen gattungsgleichen, die gleichen Nachteile aufweisenden Vorrichtung bestehen die Gleitsteine aus in Nuten der Schwungkörper geführten pfismenförmigen Teilen, die einen Zapfen aufweisen, der in einem Mitnehmerarm der abtreibenden Welle gelagert ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine die Nachteile dieser bekannten Vorrichtungen vermeidende und im Aufbau möglichst einfache Vorrichtung zu schaffen.
  • Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß der Gleitstein als ein drehbar in den Schwungkörper eingesetztes, zylindrisches, eine Querbohrung aufweisendes Glied ausgebildet ist, in welches der Mitnehmerarm als zylindrischer Bolzen eingreift. Bei einem solchen Aufbau wirken sich Fluchtungsfehler der zu kuppelnden Wellen und der Kupplungselemente der Vorrichtung nicht mehr nachteilig aus, da die Vorrichtung in allen Ebenen winkelbeweglich ist. Da kein Verklemmen von Kupplungsteilen in der Vorrichtung gegeneinander mehr eintritt, kann auch keine Verfälschung der Verstellcharakteristik der Vorrichtupg mehr eintreten. Auch auf die Fertigung wirkt sich diese Winkelbeweglichkeit insofern günstig aus, als größere Toleranzen zulässig sind. Ein weiterer Vorteil der erfindungsr-mäßen Vorrichtung besteht darin, daß infolge des stets mittig durch die zylindrischeu Gleitsteine verlaufenden Kraftflusses sich für den Gleitztein ein optimales Tragbild ergibt. Der Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung erbringt weiterhin noch eine erhebliche Verringerung der Anzahl der Lagerstellen, wodurch sich wiederum ein kleineres übertragungsspiel. ergibt Schließlich hat die erfindungsgemüße Vorrichtung gegenüber den bekannten Vorrichtungen den Vorteil, daß die gesamte Masse des zviindrischen Gleitsteines an der Erzeugung des ArGeitsvermögens unmittelbar beteiligt ist, wobei der Zuwachs im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen linear zum Zuwachs des Arbeitsvermögens des Schwungkörpers ist, was wiederum die Auslegung von dessen Federn wesentlich erleichtert.
  • Zur verkantungsfreien Führung des Schwungkörpers sowie zur Erzielung einer besseren Schmierung und einer Vereinfachung in der Herstellung ist es zweckdienlich, die Führungsflächen in Einzelflächen aufzuteilen. In weiterer Durchbildung dieses Gedankens können diese Einzelflächen Abflachungen von um eine parallel zur Vorrichtungsachse drehbar im Schwungkörper oder in dem diesem zugeordneten Körper gelagerten Rotationskörpern sein, wobei letztere zweckmäßig im Bereich ihrer Lagerung einen kleineren Durchmesser aufweisen als im Bereich der Abflachung. Eine besonders exakte Führung des Schwungkörpers ergibt sich bei Abflachung der Rotationskörper bis auf den Durchmesser der Lagerzapfen.
  • Zur Erzielung einer von der Bewegung des Schwungkörpers unabhängigen Schmierung und einer einfachen Herstellung wird vorgeschlagen, Rotationskörper aus porösem, vorzugsweise gesintertein Werkstoff zu verwenden.
  • Im Rahmen der Erfindung kann der Mitnehmerarm jeden beliebigen an sich geeigneten Aufbau aufweisen. So kann beispielsweise dessen zylindrischer Bolzen einstückig mit einer auf der zugeordneten Welle befestiaten Nabe verbunden sein. Andererseits kann dieser Bolzen auch unmittelbar in die betreffende Welle verschiebesicher eingesetzt sein. In jedem Fall kann der Bolzen bei rechtwinklig zur Vorrichtungsachse verschiebbarem Schwungkörper entweder rechtwinklig zur Vorrichtungsachse oder geneigt zu dieser verlaufen. Dem letzteren Verlauf ist insofern der Vorzug zu geben, als hierdurch eine sich der Drehbewegung des zylindrischen Gleitsteines überlagernde Verschiebebewegung erzwungen wird. Durch diese überlagerung zweier Bewegungen werden bessere Voraussetzungen für eine gute Schmieri7ng des Gleitsteines während des Betriebes geschaffen. Zweckmäßig ist es insbesondere bei einer Vorrichtung mit verhältnismäßig breitem Schwungkörper, zwecks Verminderung sich nachteilig auf die Führungsflächen auswirkender Kippmomente die im zyEndrischen Gleitstein vorgesehene Führungsbohrung für den zylindrischen Bolzen des Mitnehmerarines in den Schwungkörper hinein zu verlegen.
  • Vorausgesetzt, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die beiden Wellen gegen axiale Verschiebung gegeneinander gesichert sind und daß der zylindrische Bolzen des Mitnehmerarmes rechtwinklig zur Vorrichtungsachse verläuft kann eine Sicherung des Schwungkörpers gegen axiale Verschiebung auf einfache Weise dadurch erfolgen, daß man den Schwungkörper und den in diesem drehbar g gelagerten zylindrischen Gleitstein gegen axiale Verschiebung gegeneinander sichert. Sofern es sich hierbei um eine Vorrichtung handelt, bei der die Führungsbohrung für den zylindrischen Bolzen des Mitnehmerarmes innerhalb des Schwungkörpers liegt kann diese Sicherung durch Ausbildung des zylindrischen Gleitsteines als Bundbolzen erfolgen. Mit gleichem Erfolg sind selbstverständlich äquivalente Sicherungsmittel anwendbar.
  • Bei solchen Vorrichtungen, bei denen die Führungsbohrung im zylindrischen Gleitstein außerhalb des Schwungkörpers liegt, läßt sich eine einfache Sicherung dadurch verwirklichen, daß man die Führungsbohrung unmittelbar neben dem Schwungkörper verlaufen läßt. Der den Gleitstein durchdringende Bolzen sichert dann den Schwungkörper gegen axiale Verschiebung.
  • Von Vorteil für die Herstellung und die Schmierung ., des zylindrischen Gleitsteines ist es, diesen aus porösem, vorzugsweise gesintertem Werkstoff zu fertigen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. 1 die Vorrichtung im Querschnitt, Ab b. 2 die Vorrichtung im Axialschnitt nach der Linie 1-1 der A b b. 1, A b b. 3 die Vorrichtung im Axialschnitt nach der Linie 11-11 der A b b. 1, A b b. 4 einen Axialschnitt der Vorrichtung in Ab- wandlung zu A b b. 2, Ab b. 5 einen Axialschnitt der Vorrichtung in einer weiteren Abwandlung zu Ab b. 2.
  • Die in Ab b. 1 abgebildete Vorrichtung weist zwei Schwungkörper 1 auf, die mittels eines stirnseitig, aus der A b b. 3 näher ersichtlichen, mit parallelen Führungsflächen 3 und 4 versehenen Ansatzes 5 radial verschiebbar in zwei mit parallelen Führungsflächen 6 und 7 versehenen Radialführungen 8 und 9 geführt sind, wobei diese in einem topfförmigen Gehäuse 10 mittels je zweier Niete 11 befestigt sind. Die Schwungkörper 1 liegen mit ihrem inneren Radius 12 in Ruhestellung am Außendurchmesser 13 einer Nabe 14 an, die als Mitnehmeranne zwei einstückig mit ihr verbundene rechtwinklig zur Vorrichtungsachse verlaufende Bolzen 15 aufweist, die innerhalb einer winkelversetzt zu den Radialführungen 8 und 9 verlaufenden Bohrung 16 der Schwungkörper 1 freigehend angeordnet sind. Dabei ist die Nabe 14 fest auf einer Abtriebswelle 17 angebracht und mittels einer Paßfeder 18 zu dieser fixiert. Auf jedem Bolzen 15 gleitet je ein quer zur Bohrung 16 im zugeordneten Schwungkörper drehbar eingesetzter zylindrischer Gleitstein 19. Die Schwungkörper sind radial mittels je zweier über einen Bolzen gekuppelter Federn 21 zentripetal federbelastet, die neben dem Bolzen 20 in den Bohrungen 22 der Schwungkörper 1 angeordnet sind. Dabei stützen sich die Federn 21 mit ihrem einen Ende auf einem dem Bolzen 20 aufgesetzten und mittels je eines Sprengringes 23 gesicherten Federteller 24 und mit ihrem anderen Ende auf einem Federteller 25 ab, der den Bolzen 20 umhüllt und auf dem Boden 22 a der Bohrung 22 aufliegt.
  • Wie in Ab b. 2 gezeigt, sind die Schwungkörper 1 axial auf ihrer linken Stirnseite an der das topffönnige Gehäuse 10 mitbildenden Wand 10 a und auf ihrer rechten Stirnseite an einer Scheibe 26 geführt, die mittels eines Sprengringes 27 axial im Gehäuse 10 wiederum gesichert ist. Das topfförmige Gehäuse 10 weist auf seiner linken Stirnseite einen Hohlwellenstummel 10 b auf, der mittels zweier axial Gesicherter Wälzlager 28 in einem mit dem nicht dargestellten Maschinengestell einer Brennkraftmaschine mittels eines Deckels 29 und seines Bundes 30 verspannten Gehäuse 31 gelagert ist. Im Hohlwellenstummel 10 b des Gehäuses 10, über dessen Zahnrad 32 der Antrieb der Vorrichtung erfolgt, ist mittels zweier Lagerbuchsen 33 die Abtriebswelle 17 der Vorrichtung drehbar gelagert und zugleich axial mittels eines Sprengringes 34 und der Nabe 14 gesichert.
  • In A b b. 4 sind in Abwandlung zu A b b. 2 die rechtwinklig zur Vorrichtungsachse verlaufenden Bolzen durch einen unmittelbar verschiebesicher in die Abtriebswelle 17 eingesetzten, geneigt zu dieser verlaufenden Bolzen 35 ersetzt, auf dem die mit schrägen Bohrungen 36 versehenen zylindrischen Gleitsteine 37 gleiten. Dies bezweckt, daß bei einer Radialverschiebung der Schwungkörper 1 neben einer Drehung der zylindrischen Gleitsteine 37 eine axiale Verschiebung dieser in den Schwungkörpern erfolgt.
  • Wie in Ab b. 5 gezeigt, dient als Mitnehmerarm der zylindrischen Gleitsteine gleich, wie in der A b b. 4 dargestellt, ein verschiebesicher in die Abtriebswelle 17 eingesetzter Bolzen 35, dessen zugeordnete zylindrische Gleitsteine 38 in Abwandlung zu Ab b. 2 auf ihrer rechten Stirnseite einen als Axialsicherung der Schwungkörper 1 dienenden Bund 39 aufweisen. Weiterhin sind die in den Ab b. 1 und 3 beschriebenen Radialfährungen- 8 und 9 durch je vier drehbar in der scheibenförmigen Wand 10 a des Gehäuses 10 gelagerte, im Führungsbereich abgeflachte Rotationskörper 40 ersetzt. Ebenfalls ist der topfförmige Teil des Gehäuses bis auf die Breite des Zahnrades verringert, so daß diese Lösung den geringsten Aufwand an Bauelementen aufweist.
  • Wie sich aus vorbeschriebenen ErfIndungsbeispielen ergibt, hat die Anzahl der verwandten Gleitsteine keine wesentliche Bedeutung im Hinblick auf den Erfindungsgedanken, da sich die Anzahl der verwandten Gleitsteine je nach dem aufzubringenden Arbeitsvermögen der Vorrichtung ergibt. Hierbei ist lediglich Sorge dafür zu tragen, daß die Gleitsteine symmetrisch über den Umfang gleichmäßig verteilt sind, um eine Unwacht zu vermeiden.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Vorrichtung zur drehzahlabhängigen Winkelverstellung zweier fluchtender Wellen relativ zueinander, insbesondere für den Antrieb von Einspritzpumpen an Brennkraftmaschinen, bei der an einem mit einer der Wellen verbundenen Körper radial verschiebbar und zentripetal federbelastet ein Schwungkörper mit Führungsflächen gehaltert ist und bei der die Kraftübertagung von einer Welle zur anderen über einen im Schwungkörper gehalterten Gleitstein und einen mit der anderen Welle verbundenen Mitnehmerarm erfolgt, wobei der Gleitstein neben einer Ebene liegt, die in der Längsmittelachse der Wellen bzw. der Vorrichtuno, und durch die Mitte des Schwungkörpers verläuft, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Gleitstein (19) als ein drehbar in den Schwungkörper (1) eingesetztes zylindrisches, eine Querbohrung aufweisendes Glied ausgebildet ist, in welches der Mitnehmerarm als zylindrischer Bolzen (15) eingreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (6 und 7) unterbrochen sind und daß die Einzelflächen Abflachungen von Rotationskörpern (40) darstellen, die um eine parallel zur Längsmittelachse der Vorrichtung verlaufende Achse drehbar im Schwungkörper (1) oder in dem diesem zugeordneten Körper (10a) gelagert sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationskörper (40) im Bereich ihrer Lagerung einen kleineren Durchmesser aufweisen als im Bereich dei Abflachung. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationskörper (40) bis auf den Durchmesser der Lagerung abgeflacht sind. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationskörper (40) aus porösem, vorzugsweise gesintertem Werkstoff bestehen. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 (Abb. 1 bis 3), dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Bolzen (15) des Mitnehmerarmes einstückig mit einer auf der zugeordneten Welle (17) befestigten Nabe (14) verbunden ist. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 (Ab b. 4 und 5), dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Bolzen (35) des Mitnehmerarmes verschiebesicher unmittelbar in die Welle (17) eingesetzt ist. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 (A b b. 4), dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene, in der der Schwungkörper (1) an dem einen mit der Welle verbundenen Körper in Führungsflächen verschiebbar geführt ist, rechtwinklig zur Längsmittelachse (17) der Vorrichtung, und der zylindrische Mitnehmerarin (35) dagegen geneigt zur Längsmittelachse (17) der Vorrichtung verläuft. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im zy# lindrischen Gleitstein (19, 37 und 38) vorgesehene Führungsbohrung für den zylindrischen Mitnehmerarm innerhalb des Schwungkörpers (1) verläuft. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im zylindrischen Gleitstein (19, 37 und 38) vorgesehene Führungsbohrung außerhalb des Schwungkörpers (1) auf dessen nicht geführter Seite verläufL 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, bei der die beiden Wellen (17 und 10 b) gegen axiale Verschiebung gegeneinander gesichert sind dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbohrung im zylindrischen Gleitstein (19, 37 und 38) unmittelbar neben dem Schwungkörper (1) verläuft. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, bei der die beiden Wellen (17 und 10 b) gegen axiale Verschiebung gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwungkörper (1) und der zylindrische Gleitstein (19, 37 und 38) spielfrei oder mit geringem Spiel gegen axiale Verschiebung gegeneinander gesichert sind. 13. Vorrichtung nach den Ansprächen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwungkörper (1) gegen axiale Verschiebung gegen den diesen mit Führungsflächen führenden Körper (10a) gesichert ist. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Schwungkörper (1) eingesetzte zylindrische Gleitstein (19, 37 und 38) aus porösem, vorzugsweise gesintertem Werkstoff ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1022 419; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1807 297; USA.-Patentschrift Nr. 2 977 778.
DEK48298A 1962-11-26 1962-11-26 Vorrichtung zur drehzahlabhaengigen Winkelverstellung zweier fluchtender Wellen, insbesondere fuer den Antrieb von Einspritzpumpen Pending DE1244471B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022419B (de) * 1956-09-20 1958-01-09 Kugelfischer G Schaefer & Co Fliehkraftversteller, vorzugsweise zur Veraenderung des Zuend- bzw. Einspritzzeitpunktes bei Brennkraftmaschinen
DE1807297U (de) * 1959-11-16 1960-03-03 Robert Scheufele & Co Fliehkraftkupplung.
US2977778A (en) * 1959-10-09 1961-04-04 Caterpillar Tractor Co Automatic timing device for engines

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