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DE1244377B - Schutzbau - Google Patents

Schutzbau

Info

Publication number
DE1244377B
DE1244377B DEB69179A DEB0069179A DE1244377B DE 1244377 B DE1244377 B DE 1244377B DE B69179 A DEB69179 A DE B69179A DE B0069179 A DEB0069179 A DE B0069179A DE 1244377 B DE1244377 B DE 1244377B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hood
base
protective structure
edge
structure according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB69179A
Other languages
English (en)
Inventor
William Andrew Baker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rolls Royce Composite Materials Ltd
Original Assignee
Bristol Aeroplane Plastics Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bristol Aeroplane Plastics Ltd filed Critical Bristol Aeroplane Plastics Ltd
Publication of DE1244377B publication Critical patent/DE1244377B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H9/00Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
    • E04H9/04Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions
    • E04H9/10Independent shelters; Arrangement of independent splinter-proof walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

  • Schutzbau Die Erfindung betrifft einen Schutzbau für Flugzeuge oder andere Fahrzeuge, bestehend aus einer kuppelförmigen Haube, die als Ganzes durch Schwenken um ein am Rand der Haube angebrachtes Gelenk mittels einer nahe diesem Gelenk angeordneten Schwenkvorrichtung von der Grundfläche hochschwenkbar ist.
  • Es sind bereits kugelförmige Schutzbauten bekannt, die jedoch nicht hochschwenkbar sind. Desgleichen ist eine kugelförmige Garage bekannt, die als Ganzes durch Schwenken um ein am Rand der Haube angebrachtes Gelenk mittels einer. nahe diesem Gelenk angeordneten Schwenkvorrichtung, die aus einer Feder besteht, anhebbar ist. Diese hochschwenkbare Garage wird jedoch nicht von einer besonderen Schwenkvorrichtung, sondern von Hand hochgeschwenkt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kuppelförmigen Schutzraum zu schaffen, unter dem Flugzeuge oder andere Fahrzeuge abgestellt werden können. Dabei soll die Möglichkeit bestehen, daß die innerhalb des Schutzraums abgestellten Flugzeuge oder sonstigen Fahrzeuge den Schutzraum nach möglichst vielen verschiedenen Richtungen verlassen können.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung darin gesehen, daß bei einem Schutzbau der in Frage stehenden Gattung die Schwenkvorrichtung aus je zwei in der Nähe des Haubenrandes gelegenen, kraftbetätigten Hebern besteht, die im Inneren der Haube beiderseits des als Scharnier ausgebildeten Gelenks angeordnet und gelenkig sowohl mit der Haube als auch mit der Grundfläche verbunden sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Heber als druckmittelbetätigte Hubzylinder ausgebildet. Damit die Haube nach vier Richtungen verschwenkt werden kann, sind die vier Gelenke gleichmäßig auf dem Umfang der kreisförmigen Grundfläche verteilt. Jedes der Gelenke dient sowohl zum Verschwenken der Haube als auch zum Arretieren der Haube an der Grundfläche. Zum gasdichten Abschluß des Schutzbaus ist die Haube mit ihrem unteren Rand in einer mit einem Dichtring versehenen, in der Grundfläche angeordneten Ausnehmung festlegbar.
  • Sofern sämtliche Gelenke entriegelt sind, kann die Haube durch die Heber parallel zur Grundfläche angehoben werden, wobei die Heber durch seitliche Verstrebungen abgestützt sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch den Schutzbau, F i g. 2 einen Querschnitt durch einen allseitig angehobenen Schutzbau, F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Schutzbau nach der Erfindung.
  • Der Schutzbau besteht aus einer kuppelförmigen Haube 2, die auf einer Grundfläche 3 ruht, wobei der Rand der Haube 2 in einem kreisförmigen Kanal aufgenommen wird, an dessen Boden ein biegsamer Dichtring 4 angeordnet ist. Die Haube 2 wird durch vier senkrechte Heber 5 fest auf den Dichtring 4 gedrückt. Diese Heber 5 werden durch druckmittelbetätigte Hubzylinder gebildet und durch je zwei Verstrebungen 6 gestützt. Die Haube 2 weist eine oder mehrere elliptische Türen 7 auf, die unmittelbar am Rand der Haube 2 angeordnet sind, um dem Personal das Betreten des Schutzbaus zu ermöglichen, ohne daß die Haube 2 angehoben werden muß. Innerhalb der Haube 2 befindet sich ein waagerechter Zwischenboden 8, der dem Aufenthalt des Personals dient. Die F i g. 3 zeigt den Schutzbau in der Draufsicht. Die vier Heber 5 sind nahe dem Rand der Haube 2 angeordnet. Zum Starten der Flugzeuge werden die Verstrebungen 6 gelöst, und die Haube 2 wird durch eines der vier Gelenke 9 mit der Grundfläche 3 verbunden. Danach wird die Haube 2 durch die beiden dem Gelenk 9 zunächst liegenden Heber 5 nach oben verschwenkt, wie es in F i g. 1 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist. Da die Haube 2 um jedes der vier Gelenke 9 geschwenkt werden kann, besteht der Vorteil, daß der Schutzbau nach allen vier Richtungen hin geöffnet werden kann, so daß er auch dann benutzbar bleibt, wenn er teilweise durch Trümmer zugeschüttet ist. Die vier Gelenke 9 besitzen nicht gezeigte Klemmvorrichtungen, mit denen die Haube 2 an die Grundfläche 3 festgelegt werden kann. Beim Lösen sämtlicher vier Gelenke 9 besteht die Möglichkeit, die Haube 2 durch die vier Heber 5 parallel zur Grundfläche 3 anzuheben (F i g. 2). Die Heber 5 können aus korrosionsbeständigem Kunststoff, beispielsweise harzgebundenen Glasfaserwicklungen hergestellt sein. Die Grundfläche 3 weist außerdem Kanäle 40 auf, in die die Heber 5 abgesenkt werden können, falls sie nicht benötigt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schutzbau, insbesondere für Flugzeuge oder andere Fahrzeuge, bestehend aus einer kuppelförmigen Haube, die als Ganzes durch Schwenken um ein am Rand der Haube angebrachtes Gelenk mittels einer nahe diesem Gelenk angeordneten Schwenkvorrichtung von der Grundfläche hochschwenkbar ist, dadurch gekennzeichn e t, daß die Schwenkvorrichtung aus zwei in der Nähe des Haubenrandes gelegenen, kraftbetätigten Hebern (5) besteht, die im Inneren der Haube (2) beiderseits des als Scharnier ausgebildeten Gelenks (9) angeordnet und gelenkig sowohl mit der Haube als auch mit der Grundfläche (3) verbunden sind.
  2. 2. Schutzbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heber (5) als druckmittelbetätigte Hubzylinder ausgebildet sind.
  3. 3. Schutzbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den Rand der Grundfläche (3) des Schutzbaus zwei oder mehrere Gelenke (9) mit zugehörigen Hebern (5) gleichmäßig verteilt sind.
  4. 4. Schutzbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (2) durch die Heber (5) als Ganzes parallel zur Grundfläche (3) anhebbar ist und daß die Heber (5) während des Anhebens der Haube durch seitliche Verstrebungen (6) abgestützt sind.
  5. 5. Schutzbau nach einem der Ansprüche 1 bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (2) mit ihrem unteren Rand in einer mit einem Dichtring (4) versehenen, in der Grundfläche (3) angeordneten Ausnehmung festlegbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 865 653; USA.-Patentschriften Nr. 2 853 624, 3 009 211; Tankstellen- und Garagenbetrieb, H. 12/1954, S. 274; Ziviler Luftschutz, H. 10/1957, S. 264.
DEB69179A 1961-10-11 1962-10-10 Schutzbau Pending DE1244377B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1244377X 1961-10-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1244377B true DE1244377B (de) 1967-07-13

Family

ID=10885511

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB69179A Pending DE1244377B (de) 1961-10-11 1962-10-10 Schutzbau

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1244377B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3797178A (en) * 1973-02-12 1974-03-19 J Mule Vehicle shelter employing a dual operating selective hinge apparatus

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE865653C (de) * 1951-05-17 1953-02-02 Theo Mertin Haubengarage
US2853624A (en) * 1945-05-22 1958-09-23 Eugene P Wigner Radiation shielding device
US3009211A (en) * 1959-04-20 1961-11-21 Leo R Hansen Building structure

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