DE1244279B - Schaltungsanordnung zur Dreipunktregelung einer elektrischen Groesse - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Dreipunktregelung einer elektrischen GroesseInfo
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- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H «lh
H02p
Deutsche Kl.: 21c-67/01
Nummer: 1244 279
Aktenzeichen: M 45445 VIII b/21 c
Annieldetag: 27. Mai 1960
Auslegetag: 13. Juli 1967
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Dreipunktregelung einer elektrischen Größe
eines Systems, bei welcher aus der Differenz zwischen einem Soll-Wert und einem der Regelgröße
proportionalen, in Form einer Gleichspannung vorliegenden Ist-Wert ein Regelsignal gebildet wird,
welches über eine Unempfindlichkeitseinrichtung zwei kontaktlose Schalter steuert, die ihrerseits
Stellmittel zur Beeinflussung der elektrischen Regelgröße je nach der Richtung der Regelabweichung im
einen oder anderen Sinn einschalten, wobei die Unempfindlichkeitseinrichtung die Auslösung eines
Regelvorganges nur dann zuläßt, wenn das Regelsignal einen durch zwei Bezugsgrößen der Unempfindlichkeitseinrichtung
definierten Bereich verläßt, vorzugsweise zur Steuerung eines Stufenschalters bei
einem Transformator mit stufenweiser Einstellung feststehender Wicklungen.
Es sind Spannungsregeleinrichtungen, insbesondere für Transformatoren bekannt, die ein Stufenschaltwerk
aufweisen, das durch einen Motorantrieb betätigt wird und bei der die Spannungsabweichung
vom Soll-Wert in magnetischen Verstärkern in Gegentaktschaltung gebildet wird.
Die magnetischen Verstärker besitzen ein Sprungverhalten zwischen minimaler und maximaler Aussteuerung.
Der zum Betrieb des Spannungsreglers notwendige Unempfindlichkeitsbereich ist vermittels
zusätzlicher Steuerwicklungen in die magnetischen Verstärker gelegt. Die Betätigung des Motorantriebes
erfolgt verzögert. Damit ergibt sich ein verhältnismäßig großer Aufwand und komplizierter Schaltungsaufbau.
Außerdem ist keine beliebige unsymmetrische Einstellung der Unempfindlichkeitsbereichsgrenzen
gegenüber dem Soll-Wert möglich. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile
zu vermeiden.
Dies wird bei der eingangs beschriebenen Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung dadurch erreicht,
daß an die dem Ist-Wert proportionale Gleichspannung einerseits der eine Ausgangspol
einer von dieser Gleichspannung gespeisten, eine Sollspannung liefernden Konstantspannungseinrichtung
zur Bildung einer Soll-Ist-Differenzspannung und andererseits ein die zwei Bezugsgrößen des
Unempfmdlichkeitsbereiches in Form von zwei Bezugsspannungen liefernder Spannungsteiler angeschlossen
sind und die zwischen dem änderen Ausgangspol der Konstantspannungseinrichtung und
jedem der beiden Spannungsteilerabgriffe für die Bezugsspannungen erhaltenen Differenzspannungen
an die Steuereingänge zweier kontaktloser Schalter
Schaltungsanordnung zur Dreipunktregelung
einer elektrischen Größe
einer elektrischen Größe
Anmelder:
McGraw Edison Company,
Chicago, JIl. (V. St. A.)
Chicago, JIl. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Stehmann, Patentanwalt,
Nürnberg, Essenweinstr. 4-6
Als Erfinder benannt:
Richard E. Riebs, Haies Corners, Wis.;
Max Rigert, West AlHs, Wis. (V. St. A.)
Max Rigert, West AlHs, Wis. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. Mai 1959 (816 622) - -
V. St. v. Amerika vom 28. Mai 1959 (816 622) - -
gelegt sind, die als elektronische Schalter ausgebildet und jeweils nur bei einer einzigen Steuerspannungsrichtung
ansprechbar sind.
Vorteilhafterweise besteht der Spannungsteiler aus einem verhältnismäßig großen Widerstand und
einem Paar verhältnismäßig kleiner, zur Einstellung der beiden Bezugsspannungen verstellbarer Widerstände.
Bei einer vorteilhaften Ausführung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung enthält · die
Konstantspannungseinrichtung zur Einstellung der Sollspannung einen verstellbaren Widerstand.
Bei einer bevorzugten Anwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung bestehen die von den
kontaktlosen Schaltern gesteuerten Stellmittel aus einem Transformator mit einem von einem Umkehrmotor
antreibbaren Stufenschalter, und die geregelte elektrische Größe ist die Sekundärspannung des
Transformators.
Besonders vorteilhaft ist es bei dieser Anwendung, in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
als kontaktlose Schalter die Kollektor-Emitter-Strecken von zwei Transistoren zu verwenden und
den Emitter des ersten Transistors und die Basis des zweiten Transistors mit dem zweiten Ausgangspol
der Konstantspannungseinrichtung, die Basis des ersten Transistors und den Emitter des zweiten
Transistors mit den beiden Spannungsteilerabgriffen für die Bezugsspannungen zu verbinden.
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Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Aus- tung ansprechbar sind. Ist die Soll-Ist-Differenzspan-
führung der erfindungsgemäßen Schaltungsanord- nwig DB größer als die Bezugsspannung EB oder
nung ist jeder der Kollektor-Emitter-Strecken der liegt die Spannung DB unter der Bezugsspannung
die kontaktlosen Schalter bildenden Transistoren ein FB, so wird durch Verstellung des Stufenschalters 18
Kondensator parallel geschaltet. 5 in eine zugeordnete Richtung mittels einer Stellein-
Erfcidungsgemäß enthält die Konstantspannungs- richtung 30 die benötigte Ausregelung bewirkt,
einrichtung vorteilhafterweise eine Zenerdiode und Der Eingangsschaltkreis 22 enthält einen Ein-
einen Widerstand in Reihenschaltung. gangskondensator 32, der mit der Verbraucherleitung
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfin- 15 mittels Leiter 33 und über einen Brückengleichdungsgemäßen
Schaltungsanordnung weist der Span- io richter 34 verbunden ist. Der Kondensator 32 dient
nungsteiler für die Bezugsspannungen auf derjenigen zur Glättung.
Seite, die an den nicht mit dem einen Ausgangspol Die Konstantspannungseinrichtung 24 enthält einen
der Konstantspannungseinrichtung verbundenen Pol Transistor 38 vom npn-Typ, dessen Kollektor über
der dem Ist-Wert proportionalen Gleichspannung einen einstellbaren Widerstand 42 mit dem positiven
angeschlossen ist, als Spannungsteilerglied eine 15 Anschluß^ des Eingangskondensators verbunden
Zenerdiode auf. ist und dessen Emitter über einen Widerstand 44
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von mit dem negativen Anschluß B des Eingangskonden-
Ausführungsbeispielen in Verbindung mit Zeichnun- sators 32 verbunden ist. Die Basis des Transistors 38
gen näher erläutert. Es zeigt ist mit einer geeigneten Quelle konstanter Spannung
F i g. 1 das Schaltbild eines Ausführungsbeispie- 20 verbunden, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
les der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zur eine Zenerdiode 35 und einen Widerstand 36 enthält
Dreipunktregelung einer elektrischen Größe, die in Serie geschaltet parallel zum Eingangskonden-
F i g. 2 das Schaltbild eines weiteren Ausfüh- sator 32 liegen. Da die Spannung über dem Eingangs-
rungsbeispieles der erfindungsgemäßen Schaltungs- kondensator 32 die Zenerspannung der Diode 35
anordnung und 25 beträchtlich übersteigt, wird durch die Diode 35 und
F i g. 3 bis 6 Einzelheiten weiterer Ausführungs- den Widerstand 36 ein Strom fließen, der die Spanbeispiele
der erfindungsgemäßen Schaltungsanord- nung am Verbindungspunkt C zwischen der Basis
nung zur Dreipunktregelung einer elektrischen des Transistors 38 und der Zenerdiode 35 auf dem
Größe. Durehbruehspotential dieser Diode hält. Durch diese
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbei- 30 Verbindung sind Basis und Emitter des Transistors
spiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 38 sowie der Widerstand 44 zu der Zenerdiode 35
zur Dreipunktregelung einer elektrischen Größe ist parallel geschaltet, so daß der Emitterstrom des
10 ein Transformator mit einer Primärwicklung 12, Transistors gleich ist der Zenerspannung der Zener-
die mit einer Speiseleitung 13 verbunden ist, und diode 35, geteilt durch den Widerstandswert des
einer Sekundärwicklung 14, die mit einer Verbrau- 35 Widerstandes 44. Der resultierende Kollektorstrom
oberleitung 15 verbunden ist. im Transistor 38, der im wesentlichen gleich seinem
Bei dem Transformator 10 ist ein geeigneter, in Emitterstrom ist, fließt durch den Widerstand 42. Da
seinen Einzelheiten nicht genauer gezeichneter Stu- die Zenerspannung der Diode 35 konstant ist, ist
fenschalter 18 mit der Primärwicklung 12 des Trans- auch der Emitterstrom und demzufolge auch der
formators 10 verbunden. Der Stufenschalter 18 kann 40 Kollektorstrom des Transistors 38 im wesentlichen
auch statt mit der Primärwicklung 12 mit der Sekun- über einen weiten Bereich der angelegten Spannungen
därwicklung 14 des Transformators 10 verbun- konstant. Somit ergibt sich, wenn die an Konstantden
sein. Spannungseinrichtung 24 angelegte Spannung inner-Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann halb dieses Bereiches gehalten wird, daß der Strom
auch bei anderen elektrischen Apparaten, beispiels- 45 im Widerstand 42 und damit auch der Spannungsweise
bei Kondensatorenschaltern oder Spannungs- abfall an diesem im wesentlichen unabhängig von der
oder Stromreglereinrichtungen, als dem in Fig. 1 angelegten Spannung konstant gehalten werden kann,
gezeigten Transformator-Stufenschalter verwendet Auf diese Weise wird also zwischen A und D eine
werden, bei denen eine Dreipunktregelung einer elek- Sollspannung bereitgestellt. Die Sollspannung kann
irischen Größe vorgesehen ist. 50 dadurch eingestellt werden, daß, wie in F i g. 1 ge-
In Fig. 1 ist die erfindungsgemäße Schaltungs- zeigt, der Widerstand42 einstellbar ausgebildet ist.
anordnung zur Dreipunktregelung insgesamt mit 20 Zwischen den Punkten D und B ist die Differenz
bezeichnet. Diese Schaltungsanordnung 20 besteht zwischen der Sollspannung AD und der Istspanaus
einem Eingangskreis 22 zur Verbindung der nung DB abnehmbar.
Schaltungsanordnung mit der Verbraucherleitung 15 55 Ein Spannungsteiler 26 des in F i g. 1 dargestellten
und einer Konstantspannungseinrichtung 24, die mit Ausführungsbeispieles ist über die Anschlüsse A und
dem Eingangskreis 22 verbunden ist und zur Erzeu- B ebenfalls mit dem Eingangskondensator 32 vergung
einer Sollspannung dient. Außerdem enthält bunden und enthält einen verhältnismäßig großen
die Schaltungsanordnung 20 einen Spannungsteiler Widerstand 46 und ein Paar verhältnismäßig kleiner
26, der ebenfalls an den Eingangskreis 22 ange- 60 Widerstände 48 und 50. Die Spannungen an den
schlossen ist und zur Erzeugung von zwei verschie- Verbindungspunkten E und F zwischen den Widerdenen
Bezugsspannungen dient, und zwei kontakt- ständen 46 und 48 und zwischen den Widerständen
lose elektronische Schalter 28, an deren Steuerein- 48 und 50 ändern sich, bezogen auf den Punkt B, in
gänge die zwischen dem einen Ausgangspol D der direktem Verhältnis mit den Änderungen der an-Konstantspannungseinrichtung
24 und jedem der bei- 65 gelegten Spannung/Iß. Um sicherzustellen, daß diese den Abgriffe E, F des Spannungsteilers 26 festgestell- Spannung innerhalb des Arbeitsbereiches der Einten
Differenzspannungen gelegt werden, und die richtung im wesentlichen konstant bleibt, ist der
jeweils nur bei einer einzigen Steuerspannungsrich- Wert des Widerstandes 46 gegenüber dem der Wider-
stände 48 und 50 sehr viel größer gewählt, so daß der Spannungsabfall über den Widerstand 46 im
wesentlichen gleich der angelegten Spannung ist. Die Spannungsänderung an den Verbindungspunkten £
und F ist daher nur ein kleber Bruchteil der Änderungen der gesamten angelegten Spannung, und diese
Spannungen können als verhältnismäßig fest in bezug auf die Spannung am Verbindungspunkt D, die sich
direkt mit den Veränderungen der angelegten Spannung ändert, betrachtet werden. Wenn,
Fig. 1 dargestellt, die verhältnismäßig Widerstände 48 und 50 einstellbar ausgebildet sind,
kann die absolute Größe der Spannungen an den Verbindungspunkten E und F entsprechend eingestellt
werden.
Als kontaktlose Schalter 28 in F i g. 1 dienen ein erster npn-Transistor 52, dessen Emitter mit dem
Verbindungspunkt D und dessen Basis mit dem Verbindungspunkt £ verbunden ist, sowie ein zweiter
dungspunktD verbunden ist. Emitter und Kollektor jedes Transistors 52, 54 sind mit den Ausgangsklemmen
eines Brückengleichrichters 56 bzw. 58 verbunden.
Die Stelleinrichtung 30 enthält einen umkehrbaren Spaltpolmotor 60 mit einer Hauptwicklung 62, die
mit einer geeigneten Wechselspannungsquelle, z. B. mit der Verbraucherleitung 15, verbunden ist. Der
formator 10 und in der Verbraucherleitung 15 selbst plötzlich um einige Volt ab, und zwar entsprechend
der Größe der zusätzlichen Last; durch diesen Abfall in der Verbraucherleitung 15 wird ein Abfall der
gleichgerichteten Spannung über dem Kondensator 32 dadurch bewirkt, daß sich dieser Kondensator 32
über die Konstantspannungseinrichtung 24 und den Spannungsteiler 26 so lange entlädt, bis die an ihm
liegende Spannung wieder gleich der gleichgerichtewie in io ten Spannung der Verbraucherleitug 15 ist. Wie bekleinen
reits ausgeführt, wird der Spannungsabfall zwischen den Punkten A und D konstant bleiben, obwohl die
Spannung zwischen A und B sich ändert, so daß jede Änderung der Spannung zwischen den Punkten A
und B eine gleiche Änderung der Spannung am Verbindungspunkt D bewirkt. Ist die Erniedrigung der
Spannung in der Verbraucherleitung 15 genügend groß, um die Spannung am Verbindungspunkt D
unter die Spannung am Verbindungspunlct F abzu-
pnp-Transistor 54, dessen Emitter mit dem Verbin- 20 senken, wird die Emitterspannung des Transistors 54
dungspunktE und dessen Basis mit dem Verbin- seine Basisspannung übersteigen, und der Transistor
wird leitend. Dadurch erhalten die Vorwärtswicklungen 63 und 64 Strom, und der Rotor 68 beginnt
sich zu drehen, und zwar so, daß sich der Stufen-25 schalter 18 abwärts bewegt, wodurch die Zahl der
Wicklungen in der Primärwicklung 12 des Transformators 10 verringert wird. Dadurch wiederum wird
ein Spannungsanstieg in der Sekundärwicklung 14 des Transformators 10, also auch in der Verbraucherumkehrbare Spaltpolmotor 60 hat ein Paar in Reihe 30 leitung 15, bewirkt. Sobald die Spannung in der Vergeschaltete
Wicklungen 63 und 64 für den Vorwärts- braucherleitung 15 den Punkt erreicht hat, an dem
lauf und ein Paar in Reihe geschaltete Wicklungen 65
und 66 für den Rückwärtslauf. Die in Reihe geschalteten Vorwärtslaufwicklungen 63 und 64 sind mit den
und 66 für den Rückwärtslauf. Die in Reihe geschalteten Vorwärtslaufwicklungen 63 und 64 sind mit den
Eingangsklemmen des Brückengleichrichters 58, die 35 und 64 also wieder stromlos, und der Stellmotor 60
in Reihe geschalteten Rückwärtslaufwicklungen 65, wird gestoppt.
66 mit den Eingangsklemmen des Briickengleichrich- Wird andererseits ein größerer Teil der Belastung
ters 56 verbunden. Der Spaltpolmotor 60 enthält von der Verbraucherleitung 15 abgeschaltet, so steigt
einen Rotor 68, dessen Welle 69 über ein geeignetes die Sekundärspannung im Transformator 14 über
Untersetzungsgetriebe 70 und eine Welle 72 mit dem 40 einen bestimmten gewünschten Wert, der Konden-Stufenschalter
18 in Wirkverbindung steht. An Stelle sator 32 beginnt sich aufzuladen, und zwar so lange,
eines Spaltpolmotors 60 kann auch jeder andere Typ bis die Spannung zwischen den Punkten A und B
eines umschaltbaren Motors benutzt werden. den neuen Wert der gleichgerichteten Spannung der
Zum Betrieb der Schaltungsanordnung gemäß Verbraucherleitung 15 erreicht hat, und die Spannung
F i g. 1 werden die einstellbaren Widerstände 42, 48 45 am Verbindungspunkt D steigt um einige Volt. Sound
50 derart abgestimmt, daß die Spannung am bald die neue Spannung am Verbindungspunkt D die
Verbindungspunkt D niedriger ist, als die Spannung Spannung am Verbindungspunkt E übersteigt, überam
Verbindungspunkt E, und höher, als die Span- steigt die Emitterspannung des Transistors 52 auch
nung am Verbindungspunkt F (jeweils bezogen seine Basisspannung, und der Transistor 52 wird
auf B), solange die Spannung in der Verbraucher- 50 leitend. Damit erhalten die Rückwärtslaufwicklungen
leitung 15 innerhalb des erwünschten Bereiches 65 und 66 des Stellmotors 60 Strom, und dessen
Rotor 68 beginnt sich entgegengesetzt zu drehen, wodurch der Stufenschalter 18 nach aufwärts bewegt
und die Anzahl der Windungen der Primärwicklung 12 des Transformators 10 vergrößert wird. Dadurch
wird aber die Spannung in der Verbraucherleitung wieder herabgesetzt, und die Sekundärspannung
des Transformators 10 nimmt ab. Also nimmt auch die Spannung am Verbindungspunkt D ab, und zwar
stand wird so lange andauern, solange die Spannung 60 so lange, bis sie einen Wert unter der Spannung des
in der Verbraucherleitung 15 innerhalb des vorgege- Verbindungspunktes E erreicht hat. Der Transistor
benen Bereiches bleibt.
Es sei nun angenommen, daß auf die Verbraucherleitung 15 plötzlich eine große elektrische Last geschaltet
wird, z. B. durch plötzliches Einschalten einer großen elektrischen Maschine oder anderer
Einrichtugen. Dann fällt die Spannung in der Verbraucherleitung 15 infolge der Verluste im Trans-
die Spannung am Verbindungspunkt B die Spannung am Verbindungspunkt F übersteigt, wird der Transistor
54 wieder nichtleitend, die Wicklungen 63
bleibt. Dann erreicht die Basisspannung des Transistors 52 sein Emitter-Potential, so daß dieser nichtleitend
ist. In ähnlicher Weise erreicht die Basisspannung des Transistors 54 sein Emitter- Potential,
so daß dieser ebenfalls nichtleitend wird. Da keiner der beiden Transistoren 52, 54 leitend ist, ist jedes
der Wicklungspaare 63, 64 bzw. 65, 66 stromlos, und der Rotor 68 des Spaltpolmotors ruht. Dieser Zu-
wird wieder nichtleitend, und die Wicklungen 65 und 66 werden wieder stromlos, so daß der Rotor 68
des Stellmotors 60 erneut zum Stillstand kommt.
De- Spannungsbereich in der Verbraucherleitung 15, der nötig ist, um die Stelleinrichtung zu betätigen,
kann durch Verstellen der Widerstände 42 und 48 und 50 verändert werden. Beispielsweise wird durch
Vergrößerung des Wertes des Widerstandes 42 der 75 und 76 im Nebenschluß zu den Punkten D, E
Spannungsabfall zwischen den Punkten A und D ver- und F geschaltet. Zusätzlich sind Gleichrichter 78,
größert und demzufolge die Spannung am Verbin- 79 und 80 zwischen diesen Kondensatoren 74, 75
dungspunkt D erniedrigt. Dadurch wiederum wird und 76 und ihren zugeordneten Verbindungspunkten
der Betrag, um den die Spannung am Verbindungs- 5 angeordnet, um Teilentladungen dieser Konden-
punktD über einen gegebenen Wert hinaus erhöht satoren74, 75 und 76 zu verhüten, wenn die Ein-
werden muß, damit sie die Spannung am Verbin- gangsspannung unter ihren Scheitelwert fällt. Je ein
dungspunkt E überschreitet, größer. Andererseits Entladewiderstand 82, 83 und 84 ist jedem der
wird der Betrag, um den die Spannung am Verbin- Kondensatoren 74 bzw. 75 bzw. 76 parallel ge-
dungspunktD abgesenkt werden muß, um unter die io schaltet.
Spannung am Verbindungspunkt F abzusinken, ent- Die den kontaktlosen Schaltern 28' zugeordneten
sprechend verkleinert. Daher wird eine größere Zu- Transistoren 52' und 54' des Ausführungsbeispieles
nähme der Spannung in der Verbraucherleitung 15 gemäß F i g. 2 sind in derselben Weise mit den Vernötig
sein, um die Stelleinrichtung an der oberen bindungspunkten D', E' und F' zwischen den Gleich-Grenze
des Arbeitsbereiches in Tätigkeit zu setzen, 15 richtern78, 79 und 80 und den Kondensatoren 74,
während eine kleinere Spannungsabnahme in der Ver- 75 und 76 verbunden, wie die Transistoren 52 und
braucherleitung 15 benötigt wird, um die Stelleinrich- 54 des Ausführungsbeispieles nach F i g. 1 mit ihren
tung an der unteren Grenze ansprechen zu lassen. Verbindungspunkten D, E und F. Der Transistor 52'
Wenn umgekehrt der Wert des Widerstandes 42 wird also leitend, wenn die Spannung am Verbinverkleinert
wird und der Spannungsabfall zwischen 20 dugspunktö' jene am Verbindungspunkt E' überden
Punkten A und D entsprechend abnimmt, wird steigt, und der Transistor 54' wird feitend, wenn die
die Spannung am Verbindungspunkt D erhöht. Also Spannung am Verbindungspunkt D' unter die am
wird eine kleinere Zunahme der Spannung in der Verbindungspunkt F' absinkt.
Verbraucherleitung 15 genügen, um die Stelleinrich- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird
tung an der oberen Grenze in Tätigkeit zu setzen, 25 durch Einschaltung von Verstärkertransistoren 86
während nunmehr eine größere Abnahme der ge- und 87 in die zugeordneten Ausgangskreise der
nannten Spannung nötig ist, um die Stelleinrichtung Transistoren 52' und 54' eine größere Empfindlichan
der unteren Grenze ansprechen zu lassen. keit erreicht. Die Verstärkertransistoren 86 und 87
In ähnlicher Weise kann die Spannung an den sind vom pnp-Typ. Jeder Emitter-Kollektor-Kreis
Verbindungspunkten £ und F durch geeignete Ein- 30 dieser Transistoren ist mit den Ausgangselektroden
stellung der Widerstände 48 und 50 näher oder wei- des jeweils zugehörigen Brückengleichrichters 56
ter von der Bezugsspannung am Verbindungspunkt D und 58 verbunden. Außerdem ist die Basis jedes diegehalten
werden; dementsprechend wird sich der ser Transistoren mit dem Emitter des ihm zugeord-Betrag
der Spannungsänderung an der Verbraucher- neten Transistors 52' bzw. 54' verbunden, während
leitung 15, die zur Betätigung der Stelleinrichtung 35 ihre Kollektoren mit den Kollektoren der zugeorddient,
ändern. neten Transistoren 52' bzw. 54' verbunden sind. Um nun ein Ansprechen der Stelleinrichtung wäh- Diese Schaltung ergibt eine Verstärkung der Ausrend
vorübergehender, schneller Spannungsänderun- gangssignale der Transistoren 52' und 54', und der
gen in der Verbraucherleitung 15 zu verhindern, ist zum Ansprechen der Stelleinrichtung nötige Strom
innerhalb der Stelleinrichtung 30 eine Schaltverzöge- 40 zwischen den Punkten D' und E' bzw. F' ist verrinrung
vorgesehen. Diese Schaltverzögerung wird bei gert, während die Empfindlichkeit für kleine Spandem
in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der nungsänderungen in der Verbraucherleitung 15 vererfindungsgemäßen
Regeleinrichtung durch das ent- größert wird.
sprechend gewählte Untersetzungsgetriebe 70 er- Es wurde gefunden, daß bei dem Ausführungsreicht,
dessen Ausgangswelle 72 im Verhältnis zur 45 beispiel gemäß F i g. 2 Störspannungen an den Punk-Welle
69 des Stellmotors 60 genügend langsam ten D', E' und F' dann auftreten, wenn die Eingangsrotiert,
so daß die Weiterschaltung des Stufenschal- Wechselspannungen nur wenig außerhalb des norters
18 von einem Abgriff zum anderen nur bei malen Arbeitsbereiches der Stelleinrichtung fallen;
einer verhältnismäßig lang andauernden Spannungs- diese reichen aus, die Transistoren 52' und 54' interänderung
erfolgt. Wenn beispielsweise der Stellmotor 50 mittierend leitfähig zu machen. Diese Erscheinung
in unbelastetem Zustand eine synchrone Geschwin- wird beseitigt, wenn zum Emitter und zum Kollektor
digkeit von 3600 Umdrehungen pro Minute hat, das der Transistoren 52' bzw. 54' zugeordnete Konden-Übersetzungsverhältnis
3600:1 beträgt und eine satoren 89 bzw. 90 parallel geschaltet werden; diese 60°-Drehung der Ausgangswelle 72 zur Weiterschal- Kondensatoren ziehen Ladestrom normalerweise von
tung des Stufenschalters 18 um einen Abgriff nötig 55 den Gleichrichtern 56 und 58 über die Emitter der
ist, dann wird eine Schaltverzögerung von mindestens Transistoren 86 bzw. 87. Wenn jedoch der Transistor
Sekunden erreicht. In der Praxis wird die Zeit- 52' oder der Transistor 54' leitend ist, stellt jeder
verzögerung etwas größer sein, da ja der Stellmotor derselben einen Entladungsweg für den zugehörigen
unter Last betrieben wird. Kondensator 89 bzw. 90 dar, so daß dieser nicht ge-Ein
weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungs- 60 laden wird. Wird der Transistor 52' bzw. 54' für eine
gemäßen Schaltanordnung ist in Fig. 2 dargestellt. kurze Zeit nichtleitend, versucht der zugehörige Kon-Bei
diesem Ausführungsbeispiel ist der Eingangs- densator 89 bzw. 90 über den Transistor 86 bzw. 87"
kondensator 32 weggelassen, so daß die Punkte D, E weiter Ladestrom zu erhalten, und zwar entweder so
und F eine ungeglättete Spannung aufweisen. Um lange, bis er vollständig geladen ist, oder bis der
nun in diesem Fall die Transistoren 52' und 54' wäh- 55 Transistor 52' bzw. 54' wieder leitend ist. Der Stellrend
des ganzen Wechselspannungszyklus in ihrem motor 60 wird dadurch auch während der kurzen
leitenden Zustand zu erhalten und ein intermittieren- Perioden weiterlaufen, während die Transistoren 52'
des Arbeiten zu verhindern, sind Kondensatoren 74, und 54' infolge der Störspannung nichtleitend sind.
Claims (1)
1. Schaltungsanordnung zur Dreipunktregelung einer elektrischen Größe eines Systems, bei welcher
aus der Differenz zwischen einem Soll-Wert und einem der Regelgröße proportionalen, in
Form einer Gleichspannung vorliegenden Ist-Wert ein Regelsignal gebildet wird, welches über
erne Unempfindlichkeitseinrichtung zwei kontaktlose Schalter steuert, die ihrerseits Stellmittel zur
Beeinflussung der elektrischen Regelgröße je nach der Richtung der Regelabweichung im einen oder
anderen Sinn einschalten, wobei die Unempfindlichkeitseinrichtung die Auslösung eines Regelvorganges
nur dann zuläßt, wenn das Regelsignal einen durch zwei Bezugsgrößen der Unempfindlichkeitsemrichtung
definierten Bereich verläßt, dadurch gekennzeichnet, daß an die dem Ist-Wert proportionale Gleichspannung (A, B)
einerseits der eine Ausgangspol einer von dieser Gleichspannung gespeisten, eine Sollspannung
liefernden Konstantspannungseinrichtung( 24 bzw. 24') zur Bildung einer Soll-Ist-Differenzspannung
und andererseits ein die zwei Bezugsgrößen des Unempfindlichkeitsbereiches in Form von zwei
Bezugsspannungen liefernder Spannungsteiler (26 bzw. 26' bzw. 26") angeschlossen sind und die
zwischen dem anderen Ausgangspol (D) der Konstantspannungseinrichtung (24 bzw. 240 un<ä
jedem der beiden Spannungsteilerabgriffe (E, F) für die Bezugsspannungen erhaltenen Differenzspannungen
an die Steuereingänge der beiden kontaktlosen Schalter (28) gelegt sind, welche als
709 610/390
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US816622A US3106675A (en) | 1959-05-28 | 1959-05-28 | Electronic voltage regulator with reversible electro-responsive operator means |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1244279B true DE1244279B (de) | 1967-07-13 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM45445A Pending DE1244279B (de) | 1959-05-28 | 1960-05-27 | Schaltungsanordnung zur Dreipunktregelung einer elektrischen Groesse |
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|---|---|
| US (1) | US3106675A (de) |
| BE (1) | BE591289A (de) |
| DE (1) | DE1244279B (de) |
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| DE102021101236B3 (de) | 2021-01-21 | 2022-06-09 | Maschinenfabrik Reinhausen Gmbh | Stufentransformator mit Schaltereinheit |
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Patent Citations (2)
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| DE102021101236B3 (de) | 2021-01-21 | 2022-06-09 | Maschinenfabrik Reinhausen Gmbh | Stufentransformator mit Schaltereinheit |
Also Published As
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