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DE1244020B - Vorrichtung optischer Art zum Nachpruefen oder Verbessern von Zieloptiken an Waffen, insbesondere Schusswaffen - Google Patents

Vorrichtung optischer Art zum Nachpruefen oder Verbessern von Zieloptiken an Waffen, insbesondere Schusswaffen

Info

Publication number
DE1244020B
DE1244020B DEH53987A DEH0053987A DE1244020B DE 1244020 B DE1244020 B DE 1244020B DE H53987 A DEH53987 A DE H53987A DE H0053987 A DEH0053987 A DE H0053987A DE 1244020 B DE1244020 B DE 1244020B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weapon
target optics
target
optics
telescope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH53987A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Bohrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Henschel AG
Original Assignee
Rheinstahl Henschel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinstahl Henschel AG filed Critical Rheinstahl Henschel AG
Priority to DEH53987A priority Critical patent/DE1244020B/de
Publication of DE1244020B publication Critical patent/DE1244020B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/06Aiming or laying means with rangefinder
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/32Devices for testing or checking
    • F41G3/323Devices for testing or checking for checking the angle between the muzzle axis of the gun and a reference axis, e.g. the axis of the associated sighting device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Vorrichtung optischer Art zum Nachprüfen oder Verbessern von Zieloptiken an Waffen, insbesondere Schußwaffen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung optischer Art zum Nachprüfen oder Verbessern von Zieloptiken an Waffen, insbesondere Schußwaffen.
  • Die Zieleinrichtungen von Waffen sind vielfach so gestaltet, daß Zieloptik und Waffe räumlich voneinander getrennt im Waffenträger untergebracht sind. Bei Kanonen, die vorzugsweise direkt schießen, beispielsweise von gepanzerten Kampffahrzeugen oder Schiffen, kann eine Dejustierung der Zieloptik -beispielsweise eine Verwindung der Waffe und Zieloptik verbindenden Fahrzeugteile - die Einsatzfähigkeit der Waffe erheblich mindern.
  • Es sind Einrichtungen optischer Art zur überprüfung der Parallelität der Seelenachse eines Geschützrohres und der Visierlinie des zugehörigen Zielfernrohrs, ebenso solche nichtoptischer Art bekannt, die es ermöglichen, Höhenabweichungen in der gegenseitigen Lage der Seelenachse zweier gekuppelter Geschützröhre zu bestimmen, die auch bei entsprechendem Umbau zur Bestimmung der Seitenabweichungen der einen Seelenachse gegenüber der anderen dienen können.
  • Diese Einrichtungen müssen zur Durchführung der Überprüfung in die Waffenmündung eingesteckt oder es muß ein Umbau vorgenommen werden. Sie sind somit für eine Verwendung kurz vor dem Einsatz oder während kurzer Einsatzpausen nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, der Geschützbedienung jederzeit die Möglichkeit zu geben, die Übereinstimmung der Schußrichtung der Waffe mit der auf der Zieloptik angezeigten Schußrichtung zu überprüfen und, wenn notwendig, zu korrigieren.
  • Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß ein kleines Zielfernrohr - von beispielsweise nur 10 mm Durchmesser -, das Kimme-Kom-Femrohr genannt werde, fest mit der Waffe verbunden; über einen geeigneten Übertragungsweg wird das von dem Kimme-Korn-Fernrohr aufgenommene Bild in die Zieloptik übertragen und dort sichtbar gemacht. Die Übertragung des Bildes von dem Kinnme-Korn-Fernrohr zur Zieloptik erfolgt in einer Ausführung der Erfindung durch einen Glasfaserstrang, während nach einer anderen Ausführung eine Fernsehanlage für die Übertragung vorgesehen ist.
  • Um eine störunanfällige Funktion der vorgeschlagenen Vorrichtung im Sinne der genannten Aufgabenstellung zu gewährleisten, ist das Kimme-Korn-Fernrohr auf jenen Teilen der Waffe aufgebaut, die unmittelbar mit deren geschoßfährenden Teilen in Verbindung stehen. Seine Montage kann dementsprechend auf ienen Teilen der Waffe bzw. der Waffenlagerung erfolgen, die in enger Verbindung mit dem Rohr der Waffe stehen, jedoch den Rohrrücklauf nicht mitmachen. In einer anderen Ausführung der Erfindung erfolgt die Montage unmittelbar auf dem Waffenrohr, so daß das Kimme-Korn-Fernrohr dessen Rücklauf mitmacht.
  • In der Zieloptik ist in bekannter Weise ein Fadenkreuz vorhanden. In Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist auch im Kimme-Korn-Fernrohr ein andersfarbiges oder andersliniertes Fadenkreuz, beispielsweise ein eingespiegeltes, vorhanden. Bei richtiger Einstellung des Kimme-Korn-Fernrohres zur Zieloptik decken sich die beiden Fadenkreuze beim Einblick in die Zieloptik. Durch Überprüfung dieser Deckung ist das einwandfreie Arbeiten des genannten Übertragungsweges kontrollierbar, was insbesondere bei übertragung des Bildes durch eine Fernsehanlage besonders wertvoll ist. Das Bild des KimTne-Korn-Fernrohres deckt sich mit dem von der Zieloptik erfaßten Bild, wenn die Blickrichtung des Kimme-Korn-Fernrohres - und damit die Schußrichtung der Waffe - mit der Blickrichtung der Zieloptik übereinstimmt. Weicht die Schußrichtung der Waffe von der Blickrichtung der Zieloptik ab, so sind beide in der Zieloptik sichtbaren Bilder gegeneinander verschoben. Durch Verändern der Lage der Waffe gegenüber der Lage der Zieloptik, vorzugsweise aber durch Lage- bzw. Richtungsveränderung des Zielfernrohres gegenüber der Waffe, ist dann eine genaue Justierung möglich.
  • Infolge der Parallaxe zwischen Schußrichtung der Waffe und Blickrichtung der Zieloptik trifft die geradlinige Verlängerung der Seelenachse der Waffe nur in der Zielentfernung mit der geradlinigen Verlängerung der optischen Achse der Zieloptik zusammen, wenn Zieloptik und Kimme-Korn-Fernrohr, und damit die Seelenachse der Waffe, einjustiert sind. Dieser Nachteil wird in weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens durch eine Parallaxen-Ausgleichsvorrichtung beseitigt, die durch entsprechende Verstellung des von Waffenrohrachse und optischer Achse der Zieloptik eingeschlossenen kleinen Winkels dafür sorgt, daß Schußrichtung der Waffe und Blickrichtung der Zieloptik in allen Zielpunkten zusammentreffen, die zwischen der geringsten und größten Schußweite liegen.
  • Die Einstellung der Parallaxen-Ausgleichsvorrichtung geschieht nach den Angaben eines Entfernungsmessers, der beispielsweise ein Laser-Entfernungsmesser, ein Basisentfernungsmesser oder ein Pankrat in der Zieloptik sein kann, mit dem die Zielentfernung ermittelt wird.
  • Weist die Zieloptik einen Pankraten auf, wie er bei schnellschießenden Waffen heute üblich ist, so ist vor Beginn einer Kontrolle auf übereinstimmung der beiden in der Zieloptik sichtbarenBüder dieVergrößerang der Zieloptik nach der Entfernungsmessung so einzustellen, daß beide Bilder dem Beobachter beim ; Einblick in die Zieloptik gleich groß erscheinen. Diese Einstellung ist beispielsweise durch Marken an den Verstellorganen der Zieloptik auf einfache Weise kenntlich gemacht.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Parallaxen-Ausgleichsvorrichtung, beispielsweise mechanisch, hydraulisch, elektrisch oder elektronisch so mit dem Entfernungsmesser gekuppelt, daß der Parallaxen-Ausgleich automatisch für diejenige Entfernung erfolgt, welche der Anzeige des Entfernungsmessers entspricht.
  • Ist die Waffe um eine Vertikalachse oder eine annähernd vertikale Achse in einer horizontalen Ebene schwenkbar, so ist die Parallaxe zwischen Schußrichtung der Waffe und Blickrichtung der nahezu in . gleicher Höhe angeordneten Zieloptik am größten, wenn Schußrichtung der Waffe - d. h. Blickrichtung des Kimme-Korn-Fernrohres - und Blickrichtung der Zieloptik, die sich im Ziel schneiden, mit der Verbindungslinie zwischen Drehpuriki der Waffe und Drehpunkt der Zieloptik ein gleichschenkliges Dreieck bilden. Sie ist gleich Null, wenn Schußrichtung der Waffe und Verbindungslinie zwischen Drehpunkt der Waffe und Drehpunkt der Zieloptik in einer Linie liegen.
  • Diese beim horizontalen Schwenken der Waffe stetig verlaufende Parallaxe wird ferner erfindungsgemäß durch eine zwischen Waffe und Zieloptik geschaltete Vorrichtung selbsttätig ausgeglichen.
  • Neben der horizontalen kann auch eine vertikale a Parallaxe vorhanden sein, wenn Waffe und Zieloptik nicht in gleicher Höhe angeordnet sind. Sie ist meist vernachlässigbar klein. Ihr Einfluß kann erforderlichenfalls in gleicher Weise, wie oben für die horizontale Parallaxe beschrieben, in Abhängigkeit von der Schußweite korrigiert werden.
  • F i g. 1 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Erfindung, während aus F i g. 2 die Auswirkungen der Parallaxe zwischen Blickrichtung des Kimme-Korn-Fernrohres und Blickrichtung der Zieloptik zu ersehen sind.
  • In F i g. 1 ist ein gepanzertes Kampffahrzeug l dargestellt, auf dessen Waffenrohr 2 das Kimme-Korn-Fernrohr 3 fest aufgebaut ist. Über den Glasfaserstrang 5 wird das vom Kimme-Korn-Fernrohr 3 aufgenommene Bild in der Zieloptik 4 sichtbar. Ist die Zieloptik so eingestellt, daß dem Beobachter beide in der Zieloptik sichtbaren Bilder deckungsgleich erscheinen, so stimmen bei Berücksichtigung der Parallaxe Blickrichtung der Kimme-Kom-Optik und Blickrichtung der Zieloptik überein.
  • In F i g. 2 ist die Veränderlichkeit des Parallaxenwinkels a' beim horizontalen Schwenken der Waffe auf den veränderlichen Zielpunkt D schematisch dargestellt. Das Kimme-Korn-Fernrohr ist hierbei im Drehpunkt der Waffe gezeichnet. Liegt das Ziel im Punkt A, so bildet die Blickrichtung des Kimme-Korn-Fernrohres 3 - gleich der Schußrichtung der Waffe - mit der Blickrichtung der Zieloptik 4 und der Verbindungslinien beider Drehpunkte 3 a bis 4 a ein gleichschenkliges Dreieck. Der Parallaxenwinkel erreicht dabei seinen höchsten Wert a.
  • Der Parallaxenwinkel wird gleich Null, wenn das Ziel in den Punkten B oder C liegt und die Drehpunkte 3 a bis 4 a mit dem Ziel auf einer geraden Linie liegen.
  • Für die Unteransprüche wird nur Schutz im Zusammenhang mit dem Anspruch 1 begehrt.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung optischer Art zum Nachprüfen oder Verbessern von Zieloptiken an Waffen, insbesondere Schußwaffen, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß ein kleines Zielfernrohr, genannt Kimme-Korn-Fernrohr (3), fest mit der Waffe verbunden ist, dessen aufgenommenes Bild neben dem von der Zieloptik (4) aufgenommenen in die Zieloptik (4) übertragen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Kimme-Korn-Fernrohr (3) aufgenommene Bild durch einen Glasfaserstrang (5) zur Zieloptik (4) übertragen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Kimme-Korn-Fernrohr (3) aufgenommene Bild durch eine Fernsehanlage zur Zieloptik (4) übertragen wird.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kimme-Korn-Fernrohr (3) auf jenen Teilen der Waffe aufgebaut ist, die mit deren geschoßführenden Teilen in Verbindung stehen, jedoch den Rücklauf des Waffenrohres (2) nicht mitmachen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kimme-Korn-Fernrohr (3) unmittelbar auf das Waffenrohr (2) aufgesetzt ist und dessen Rücklauf mitmacht.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kimme-Kom-Fernrohr (3) ein gegenüber der Zieloptik (4) andersfarbiges oder andersliniertes Fadenkreuz aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallaxe zwischen Schußrichtung der Waffe und Blickrichtung der Zieloptik (4) durch eine entsprechende Verstellung des von Waffenrohrachse und optischer Achse der Zieloptik eingeschlossenen Winkels («) mit Hilfe einer Parallaxen-Ausgleichsvorrichtung so veränderlich ist, daß die Schußrichtung der Waffe und die Blickrichtung der Zieloptik (4) in allen Zielpunkten. zusammentreffen, die zwischen der geringsten und größten Schußweite der Waffe liegen. B.
  8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallaxen-Ausgleichsvorrichtung beispielsweise mechanisch, hydraulisch, elektrisch oder elektronisch so mit einem Entfernungsmesser gekuppelt ist, daß der Parallaxen-Ausgleich automatisch für diejenige Entfernung erfolgt, welche der Anzeige des Entfernungsmessers entspricht.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen Waffe und Zieloptik (4) geschaltete Vorrichtung den beim Schwenken der Waffe um eine vertikale oder annähernd vertikale Achse stetig verlaufenden Parallaxenwinkel selbsttätig ausgleicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 216 896, 355 788.
DEH53987A 1964-10-09 1964-10-09 Vorrichtung optischer Art zum Nachpruefen oder Verbessern von Zieloptiken an Waffen, insbesondere Schusswaffen Pending DE1244020B (de)

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DEH53987A Pending DE1244020B (de) 1964-10-09 1964-10-09 Vorrichtung optischer Art zum Nachpruefen oder Verbessern von Zieloptiken an Waffen, insbesondere Schusswaffen

Country Status (1)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2505477A1 (fr) * 1981-05-08 1982-11-12 France Etat Procede et dispositif d'harmonisation des axes d'une arme et d'un viseur
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