DE1243475B - Rohrverbindung - Google Patents
RohrverbindungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L51/00—Expansion-compensation arrangements for pipe-lines
- F16L51/02—Expansion-compensation arrangements for pipe-lines making use of a bellows or an expansible folded or corrugated tube
- F16L51/022—Expansion-compensation arrangements for pipe-lines making use of a bellows or an expansible folded or corrugated tube with a single corrugation
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- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
F161
Deutsche KL: Al 1-9
Nummer: 1243475
Aktenzeichen: B 88467 ΧΠ/47 f
Anmeldetag: 12. August 1966
Auslegetag: 29. Juni 1967
Anmelder:
Karl BuIa, Lucens;
Hans Jossif Islikon (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Marsch, Patentanwalt, Düsseldorf, Lindemannstr. 31
Als Erfinder benannt:
Karl BuIa, Lucens (Schweiz)
Karl BuIa, Lucens (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 2. Oktober 1965 (13 626)
Die Erfindung betrifft eine lösbare Rohrverbindung °
für Medien hoher Drücke und hoher Temperaturänderungsgeschwindigkeiten,
bei der zwei glatte Metallrohre nahe ihren Enden Außenrillen aufweisen und mit Hilfe von auf die Rohrenden aufgebrachten,
entsprechende Innenrillen· und äußere Keilflächen aufweisenden, längsgeschlitzten Klemmstücken durch
eine Schraubverbindung stirnseitig gegeneinander-
gepreßt werden.
Es ist eine Rohrverbindung bekannt, welche wohl
Es ist eine Rohrverbindung bekannt, welche wohl
die genannten gegenständlichen Merkmale aufweist, sich jedoch nicht für Medien hoher Temperaturänderungsgeschwindigkeiten
eignet, da beim Auftreten von Temperaturunterschieden zwischen den Rohren und der Schraubverbindung die Vorspannung an den
Dichtflächen verlorengeht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine für Medien
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine für Medien
hohen Drucks der Größenordnung 100 bar brauchbare, lösbare Rohrverbindung zu schaffen, die auch —
bei hohen Temperaturänderungsgeschwindigkeiten 20 2
dicht bleibt und somit in Anwendungsgebieten eingesetzt werden kann, die bisher der Schweißverbindung verbunden ist, in denen bei Temperaturschwankunvorbehalten
waren. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, gen plastische Deformationen auftreten,
daß die stirnseitigen Kontaktflächen. der Rohrenden Bei einer dritten bekannten Rohrverbindung sind
daß die stirnseitigen Kontaktflächen. der Rohrenden Bei einer dritten bekannten Rohrverbindung sind
in an sich bekannter Weise auf weniger als die 25 auf die zu verbindenden Rohrenden Hülsen aufge-Hälfte
des Rohrwandquerschnittes verringert sind walzt, über welche die Rohrenden mittels ein Feder-
und die Schraubverbindung in an sich bekannter element aufweisender Schraubverbindung gegenein-Weise
als auftretende Längsdehnungen aufnehmen- andergezogen werden. Dieses Federelement hat die
des Federelement ausgebildet ist, wobei dieses so Aufgabe, beim Lockerwerden der Verbindung ein
dimensioniert ist, daß beim Anziehen der Schraub- 30 Walzmittel auf der konischen Hülse selbsttätig nachverbindung
gleichzeitig mit einer Vorspannung eine zuziehen. Wegen guten Wärmeüberganges zwischen
plastische Verformung an den Kontaktflächen ein- den einzelnen Teilen der Rohrverbindung soll diese
tritt. sich für plötzliche und schroffe Temperaturwechsel
Versuche haben gezeigt, daß die angestrebte Wir- eignen. Für hohen Druck und schroffe Temperaturkung
nur bei gleichzeitiger, nach der gegebenen 35 änderungen, die 100° C übersteigen, ist diese beRegel
aufeinander abgestimmter Anwendung der an kannte Rohrverbindung jedoch unbrauchbar,
sich bekannten Maßnahmen eintritt. Das Schutzbe- Im Hinblick auf öfteres Lösen der Verbindung hat gehren richtet sich daher ausschließlich auf die be- es sich für die Erfindung als zweckmäßig erwiesen, schriebene Kombination von Merkmalen. die Stirnflächen der Rohre zu auszubilden, daß sie
sich bekannten Maßnahmen eintritt. Das Schutzbe- Im Hinblick auf öfteres Lösen der Verbindung hat gehren richtet sich daher ausschließlich auf die be- es sich für die Erfindung als zweckmäßig erwiesen, schriebene Kombination von Merkmalen. die Stirnflächen der Rohre zu auszubilden, daß sie
Bei einer zweiten bekannten Rohrverbindung wer- 40 während des Vorspannvorganges bei Anwendung
den ebenfalls zwei Rohrenden in Außenrillen gefaßt einer zunächst noch geringen Anpreßkraft sich prak-
und durch eine Schraubverbindung stirnseitig gegen- tisch ausschließlich auf einer Kreislinie, mit steigeneinandergepreßt,
wobei die stirnseitigen Kontakt- der Anpreßkraft — bei erst elastischer, später auch
flächen auf weniger als die Hälfte des Rohrwand- plastischer Verformung ·— sich auf einer zunehmend
querschnittes verringert sind. Auch diese Rohrver- 45 breiter werdenden Kreisringfläche berühren,
bindung eignet sich nicht für Medien hoher Tempe- Solche Verhältnisse werden erzielt, wenn — vor
bindung eignet sich nicht für Medien hoher Tempe- Solche Verhältnisse werden erzielt, wenn — vor
raturänderungsgeschwindigkeiten, da ein Federelement in der Schraubverbindung fehlt. Selbst wenn ein
solches angeordnet würde, könnte das Erfindungsziel noch nicht erreicht werden, da keine Kleromstücke so
vorhanden sind, die Schraubverbindung vielmehr lediglich durch zwei Feingewinde mit den Rohrenden
dem Vorspannen — die stirnseitigen Kontaktflächen der Rohrenden zusammen eine Ringkerbe mit einem
Spitzenwinkel von 0,5 bis 5° bilden.
In einer weiteren Verbesserung der Erfindung wird angestrebt, auf die Rohrverbindung wirkende Biegemomente
unschädlich zu machen. Nachdem zwischen
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Claims (2)
- 3 4den Rohrenden und der Schraubverbindung durch mittels Rechts-und Linksgewinde durch die Schraub-Anordnen von Klemmstücken bereits eine starre Ver- muffe 22 zusammengespannt sind. In Nabenpartien bindung gewährleistet ist, wird die Verbesserung da- 25 der Federelemente 20, 21 sind radiale Anbohrundurch erreicht, daß das Federelement wohl in axialer gen 26 zum Eingriff eines Festhalteschlüssels vorge-Richtung federnd, in allen anderen Richtungen da- 5 sehen, während die Schraubmuffe 22 am Umfanggegen möglichst starr ausgebildet wird. radiale Schlitze 23, an denen ein Schlüssel angesetztZu diesem Zweck sind die am stärksten nachgie- werden kann, aufweist.bigen Partien des Federelements — vorzugsweise Fig. 3 zeigt, vergrößert, einen schematisierteneinen geschlossenen, hohlen Rotationskörper bil- Schnitt durch die Stirnenden der Rohre im Ausfüh-dend — möglichst weit von den Rohrachsen entfernt, io rungsbeispiel nach Fig.
- 2. Das Ende des Rohres 1 mindestens aber außerhalb eines fiktiven, zu den weist einen einspringenden, das des Rohres 2 einenRohren koaxialen Zylinders mit dem mittleren Rohr- ausspringenden Konus auf. Der halbe Spitzenwinkeldurchmesser als Radius angeordnet. Ein solches des einspringenden Konusses ist um den Winkel βFederelement kann auch bei in axialer Richtung größer als der halbe Spitzenwinkel α des aussprin-großer Weichheit beträchtliche Biege- und Torsions- 15 genden Konus.momente aufnehmen, ohne daß die korrespondieren- Werden die Enden der Rohre 1 und 2 zusammen-den Deformationen und Spannungen an der Dicht- gesteckt, so tragen die Konen zunächst lediglich anfläche ins Gewicht fallen würden. Günstig hat sich der Innenkante. Mit steigendem Anpreßdruck ver-in dieser Beziehung ein Federelement nach Art enies breitert sich die Berührungsfläche, unter elastischerWellrohrabschnittes erwiesen. 20 und plastischer Formänderung, nach außen.Die Erfindung ist durch die in der Zeichnung dar- Ein Vergleich der beiden Ausführungsformen nachgestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es Fig. 1 und 2 zeigt, daß die erstere den Vorteil deszeigt schnellen und leichten Einsteilens der VorspannungFig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Rohr- aufweist Voraussetzung dazu ist, daß die Federverbindung mit wellrohrartigem Federelement, 25 charakteristik des Federelementes 11 rechnerischFig. 2 einen Längsschnitt durch eine zweite Rohr- oder empirisch vorausbestimmt wird. Das beim An-verbindung mit scheibenartigen Federelementen, ziehen der Rohrverbindung jeweils nötige MessenFig. 3 beispielsweise einen Teilschnitt durch zwei der Federelementlänge läßt sich erleichtern, indemRohrenden. ein geeignetes Längenmeßgerät befestigt wird, so daßIn F i g. 1 sind zwei Rohrenden 1 und 2 dargestellt, 30 die Messung laufend vorgenommen werden kann,
die mit ihren Stirnflächen 3 und 4 aneinanderstoßen. Die Ausführungsform nach F i g. 2 hat demgegen-Die Stirnfläche 3 ist plan, die Stirnfläche 4 dagegen über den Vorteil, daß, einmal eingestellt, die Vorleicht konisch ausspringend gestaltet. Der halbe richtung nach jedem Lösen wieder hart angezogen Spitzenwinkel des Konusses der Stirnfläche 4 beträgt werden kann, wobei sich ohne Messung stets prak-87°. Die Außenwand der Rohre 1 und 2 trägt nahe 35 tisch dieselbe Vorspannung ergibt. Überdies wirkt den Enden eine mit kreisförmigen Rillen 5 versehene sich bei dieser Variante günstig aus, daß sie etwas Zone. In diesen Rillen sitzen passend entsprechende steifer ist, da keine Gewindeflächen 10 im direkten Kämme von Klemmstücken 6. Diese sind an einer Kraftfluß liegen.Stelle des Umfanges geschlitzt, so daß sie zur Mon- Durch Abweichen von der symmetrischen Form tage mit einem Schraubenzieher gespreizt und über 40 sind gewisse Vereinfachungen möglich. So läßt sich das Rohrende auf die gerillte Zone aufgesetzt werden beispielsweise in Fig. 1 die linke Schraubmuffe 8 mit können. Über schlanke äußere Keilflächen 7 stehen dem Federelement vereinigt denken. Es wurden dadie Klemmstücke 6 mit Schraubmuffen 8 in Beruh- durch nicht nur die linke Gewindeverbindung 10, rung, die an ihrem einen Ende einen Sechskant 9 sondern auch die korrespondierenden Sechskante 9 aufweisen und über ein Rechts- bzw. Linksgewinde 45 und 13 entfallen. Nachteilig wäre jedoch, daß beim 10, 10' mit entsprechenden Gewraden eines Feder- Anziehen der nun um einen Teil reduzierten elementes 11 im Eingriff sind. Die nachgiebige Partie Schraubverbindung eine Drehung in einer der Konusdieses Federelementes 11 besteht aus einem Well- flächen 7 oder der Zonen der Rillen 5 auftreten rohrabschnitt, der sich im wesentlichen außerhalb würde. Beides aber wäre mit erhöhter Reibung Vereines fiktiven, zu den Rohren 1 und 2 koaxialen 50 bunden, und zudem würde ein Torsionsmoment auf Zylinders mit einem dem mittleren Rohrdurch- das eine der Rohrenden ausgeübt, was schon mit messer dm entsprechenden Radius befindet. Die Rücksicht auf die Möglichkeit einer Beschädigung unterste Mantellinie dieses fiktiven Zylinders ist ver- der Stirnflächen 3 und 4 vermieden werden sollte, gleichsweise durch eine punktierte Linie 12 ange- Erfindungsgemäß wird daher der symmetrischen deutet. 55 Anordnung der Vorzug gegeben.Das Federelement 11 weist zur Montage beidseitig
einen Sechskant 13 auf.Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der er- Patentansprüche:
findungsgemäßen Rohrverbindung. Der Fig. 1 entsprechende Teile sind mit gleichen Ziffern bezeich- 60 1. Lösbare Rohrverbindung für Medien hoher net. Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform weist Drücke und hoher Temperaturänderungsgeschwindie zweite an Stelle von zwei Schraubmufien und digkeiten, bei der zwei glatte Metallrohre nahe einem Federelement zwei Federelemente und eine ihren Enden Außenrillen aufweisen und mit Hilfe Schraubmuffe auf, wobei die scheibenartigen Feder- von auf die Rohrenden aufgebrachten, entspreelemente mit 20 und 21, die Schraubmufie mit 22 65 sprechende Innenrillen und äußere Keilflächen bezeichnet sind. Die Federelemente sind als leicht aufweisenden, längsgeschlitzten Klemmstücken konische Scheiben ausgebildet, die innen passend auf durch eine Schraubverbindung stirnseitig gegenden Konen der Klemmstücke6 aufsitzen und außen einandergepreßt werden, dadurch gekenn-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1243475X | 1965-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1243475B true DE1243475B (de) | 1967-06-29 |
Family
ID=4564740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB88467A Pending DE1243475B (de) | 1965-10-02 | 1966-08-12 | Rohrverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1243475B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH30552A (fr) * | 1904-05-16 | 1904-12-31 | Theodore Temple George | Accouplement de tuyau |
| US1703696A (en) * | 1925-04-07 | 1929-02-26 | Stratford Charles Walcott | Method of and coupling for joining pipes or the like |
| DE803867C (de) * | 1948-10-15 | 1951-04-12 | Franz Rudolph | Rohrkupplung |
| US2567113A (en) * | 1949-05-28 | 1951-09-04 | Kristensen Einer | Pipe coupling |
| DE1880178U (de) * | 1961-05-25 | 1963-10-03 | Paul Neuhoff | Anschluss-verschraubung, insbesondere fuer durchfluss-geraete und -armaturen. |
-
1966
- 1966-08-12 DE DEB88467A patent/DE1243475B/de active Pending
Patent Citations (5)
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