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DE1243253B - Modul-Schaltzelle in Schicht-Technik - Google Patents

Modul-Schaltzelle in Schicht-Technik

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Publication number
DE1243253B
DE1243253B DE1964R0039340 DER0039340A DE1243253B DE 1243253 B DE1243253 B DE 1243253B DE 1964R0039340 DE1964R0039340 DE 1964R0039340 DE R0039340 A DER0039340 A DE R0039340A DE 1243253 B DE1243253 B DE 1243253B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
platelets
module
cell according
moisture
following
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964R0039340
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Joehnk
Ottmar Kaerner
Friedrich Wunder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rosenthal Isolatoren GmbH
Original Assignee
Rosenthal Isolatoren GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rosenthal Isolatoren GmbH filed Critical Rosenthal Isolatoren GmbH
Priority to DE1964R0039340 priority Critical patent/DE1243253B/de
Publication of DE1243253B publication Critical patent/DE1243253B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K1/00Printed circuits
    • H05K1/02Details
    • H05K1/14Structural association of two or more printed circuits
    • H05K1/144Stacked arrangements of planar printed circuit boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Modul-Schaltzelle in Schicht-Technik Die Erfindung bezieht sich auf eine Modul-Schaltzelle in Schicht-Technik. Es ist üblich, Dünnschichtschaltungen nach dem Verfahren des Druckens oder durch Aufdampfen oder durch Ätzen aus vorher aufgebrachten Schichten herzustellen und die passive oder passive und aktive Bauelemente enthaltenden Plättchen zum Feuchteschutz mit organischen Kunststoffen mehr oder minder dick zu umhüllen. Bekannt sind dabei Verfahren des Tauchumkleidens, wie sie auch bei einzelnen Kondensatoren und Widerständen verwendet werden, Verfahren des Umgießens und Verfahren des Umpressens.` Das erstgenannte Verfahren erfordert nur geringen fabrikatorischen Aufwand, ergibt jedoch in Verbindung mit vielen Werkstoffen keine befriedigende Feuchtesicherheit, Außerdem lassen sich keine ebenen Außenflächen erzielen, so daß die Maßhaltigkeit nur gering ist. Die Verfahren des Umgießens und Umpressens geben zwar einen besseren Feuchteschutz, sie fordern jedoch einen hohen Aufwand für Gieß- bzw. Preßwerkzeuge und bedingen längere Härtezeiten oder hohe Verarbeitungsdrucke und Temperaturen für die verwendeten Kunstharze. Dabei ist es nicht möglich, beliebige Werkstoffe für die Herstellung der flächigen Bauelemente und für deren Verbindung und Kontaktierung zu verwenden. Alle drei Verfahren erfordern außerdem zum sicheren Abschluß gegen Feuchtigkeit eine Mindestschichtstärke der Kunststoffumhüllung, die auch an den Kanten des Bauelementes gewährleistet sein muß. Damit ergibt sich, daß die Abmessungen der vergossenen Modul-Schaltzelle merklich größer sein müssen als die Bauelemente tragende Fläche des ebenen Modulplättchens. Bei dem gegenwärtigen Stand der Technik können nur etwa 70 bis 7511/o der Gesamtfläche für Bauelemente und Kontaktierung ausgenützt werden.
  • Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, wurde bereits versucht, die Modulplättchen in vorgefertigte Gehäuse aus besonders gut feuchtedämmendem Werkstoff mit Hilfe von Kunststoffen einzugießen. Bei diesem Verfahren wird zwar der Feuchtigkeitsschutz merklich verbessert, gerade die am besten feuchtedämmenden Werkstoffe lassen sich aber nicht zu dünnen Wandstärken verarbeiten. Keramikgehäuse benötigen z. B. mindestens Wandstärken der Größenordnung 0,8 mm. Auch Kunststoffgehäuse sind nur mit hohem Aufwand mit dünnerer Wandstärke herzustellen. Da außerdem auch hier für das Vergießen ein hinreichender Raum vorgesehen werden muß, wird das Verhältnis von Bauelemente tragender Fläche zur Außenfläche des Moduls keinesfalls günstiger als bei direkt umpreßten Moduln. Lediglich ist es etwas leichter, gegebenenfalls mehrere Plättchen in einem Gehäuse zu kombinieren. Bezüglich Verarbeitungstemperaturen und -Zeiten gilt das gleiche wie bei direkt vergossenen Bauelementen.
  • Es ist also wichtig, ein Verfahren zum feuchtedichten Verschließen flächiger Schaltungen oder Schaltungsteile zu finden, das bei geringstmöglichem Aufwand an Fertigungshilfsmitteln eine gute Maßhaltigkeit der äußeren Abmessungen, eine möglichst gute Ausnützung der für Bauelemente zur Verfügung stehenden Fläche und geringste Möglichkeiten zum Angriff von Feuchtigkeit bietet, wobei die Außenfläche des fertigen Moduls zum überwiegenden Teil aus beständigen Werkstoffen, beispielsweise dichtgesinterter Keramik, bestehen sollte.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schaltzelle durch mindestens zwei aus hoch feuchtigkeitshemmendem Werkstoff (Keramik, Glas, Metall) bestehenden Plättchen auf ihren Hauptflächen abgeschlossen ist und mindestens das eine der Plättchen auf der nach dem Zelleninneren gerichteten Seite die in Form von Belegungen aufgebrachten Schaltelemente trägt und die Plättchen durch einen Kunststoff normaler Feuchtigkeitshemmung miteinander verbunden sind. Das Trägerplättchen der Schaltzelle bildet dabei selbst eine der großen Flächen der Umhüllung, und die zweite Hauptfläche der Umhüllung wird durch ein gleichartiges, gegebenenfalls auch mit Bauelementen versehenes Plättchen aus gleichem oder anderem Werkstoff gebildet. Die beiden Plättchen werden nach an sich bekanntem Verfahren dauerhaft und feuchtebeständig miteinander verbunden. Beispielsweise kann hierzu das unter dem Namen E-Pak bekanntgewordene Verfahren mit Hilfe vorgefertigter schmelzender Tabletten aus Epoxydharz verwendet werden. An die Feuchtesicherheit des Verbindungsstoffes brauchen hier nur erheblich geringere Anforderungen gestellt zu werden als beim direkten Umgießen, weil die der Feuchtigkeit ausgesetzten Flächen nur einen geringen Bruchteil der Gesamtfläche der umhüllten Bauelementekombination ausmachen. Die in der Regel aus Glas oder Keramik bestehenden Trägerplättchen der Schaltzelle können verglichen mit beliebigen Kunstharzen als sehr hoch feuchtedämmend angesehen werden. Sie werden also hier nicht als dem Feuchtigkeitsangriff ausgesetzte Flächen betrachtet. Bei Verwendung der besten heute bekannten Verbindungsmitteln ergeben sich entsprechend höhere Feuchtigkeitsbeständigkeiten gegenüber dem Stand der Technik.
  • Die Bauelemente tragenden Plättchen werden so angeordnet, daß die mit Bauelementen in Dünnschichttechnik versehenen Flächen von dem verbindenden Kunstharz bedeckt sind. Diese Flächen können damit so weit mit Bauelementen bedeckt werden, daß unter Berücksichtigung der geringeren Angriffsfläche für Feuchtigkeit sich noch ein hinreichender Schutz ergibt. Dabei ist es durchaus möglich, unempfindliche Bauelemente, wie z. B. Leiterzüge, an den Rand des Plättchens zu legen. Besonders im Falle eines geerdeten Leiterzuges ergibt sich damit eine weitere Erhöhung des Feuchteschutzes.
  • Feuchtigkeit könnte höchstens noch von den Rändern der Modulzelle aus in diese hineinkriechen, und dies läßt sich durch einen nach innen hin relativ ausgedehnten Bereich des Verbindungsstoffes weitgehend vermeiden, ohne daß wie bisher durch große Dimensionierung der Gehäuse Platz verschenkt wird.
  • Wenn nur ein einzelnes Bauelemente tragendes Plättchen gemäß der Erfindung feuchtedicht verschlossen wird, ergeben sich die Vorteile von selbst. Werkzeugkosten zum Herstellen einer genauen äußeren Form sind nicht erforderlich, da diese durch die Außenabmessungen des Plättchens gegeben ist. Der zur Verbindung dienende Werkstoff kann bezüglich Behandlungstemperatur und -zeiten so bemessen werden, daß er optimal mit der Empfindlichkeit der Bauelemente und dem benötigten Feuchteschutz abgestimmt ist, wobei ein viel weiterer Spielraum der Eigenschaften zur Verfügung steht als bei dem feuchtedichten Verschluß nach dem Stand der Technik. Das die zweite Hauptfläche des fertigen Bauelementes bildende feuchteundurchlässige Plättchen kann ebenfalls leicht mit den der äußeren Form entsprechenden Abmessungen in hinreichend engen Toleranzen hergestellt werden. Selbst wenn es nicht als Schaltungsträger dient, -kann es durch Metallisierung oder Herstellung aus geeignetem Metall erforderlichenfalls zur Abschirmung herangezogen werden. Ferner können ein oder beide Plättchen so ausgebildet werden, daß sie eine sichere Positionierung des fertigen Bauelementes zum Einsetzen in gedruckte Schaltungen oder andere Verbindungseinrichtungen gestatten.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß zwei mit Bauelementen in Dünn-Schichttechnik versehene Plättchen mit den Schaltungsseiten aufeinandergelegt und in dieser Lage verbunden werden. Dabei werden Hilfsmittel vorgesehen, die unerwünschte Kurzschlüsse zwischen Schaltungsteilen der beiden Plättchen vermeiden. Dies geschieht z. B. dadurch, daß die Anschlußstellen so gegeneinander versetzt angeordnet werden, daß ihre größere Stärke gegenüber der Schichtstärke der Bauelemente den notwendigen Abstand zwischen den Plättchen gewährleistet.
  • Wo dieses Verfahren nicht ausreicht oder bei entsprechender sehr dichter Lage der nach außen führenden Anschlüsse unzweckmäßig ist, können spezielle Distanzstücke vorgesehen werden in Form eingelegter nichtleitender Kügelchen oder anderer flächenhafter Isolierteile. Diese sollten ein verschwindend geringes Wasseraufnahmevermögen haben, weil sie in der Regel in der Nähe des Randes angebracht werden müssen. Die erwähnten Distanzhalter können gegebenenfalls bei Verwendung von Kunststofftabletten zur Verbindung der Modulplättchen bereits bei der Herstellung dieser Tabletten an den richtigen Stellen in diese eingebracht werden. Damit ist zugleich in verbessertem Maße gewährleistet, daß sie allseitig von dem verbindenden Kunststoff umhüllt werden. Es hat sich gezeigt, daß ein vorheriges Umhüllen eventueller Distanzkörper mit dem verbindenden Kunststoff nicht notwendig ist. Dieser zeigt nämlich in der Regel eine so hohe Kapillarwirkung, daß er selbst die schmalsten Spalten im erhitzten Zustand selbsttätig ausfüllt. Dieses Verhalten ermöglicht den völligen Verzicht auf irgendwelche Gießformen, da bis zu Spaltweiten der Größenordnung 1 mm der Kunststoff sicher zwischen den Plättchen gehalten wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist es möglich, weitere Plättchen mit oder ohne aufgebrachte Bauelemente in Moduln einzugliedern. Dies kommt vor allem dann in Frage, wenn die spezielle Schaltung die Verwendung verschiedener Trägerwerkstoffe für gewisse Bauelemente verlangt. Dies kann der Fall sein, wenn Widerstände, Kondensatoren mit NDK-Dielektrikum und Kondensatoren mit HDK-Dielektrikum gemeinsam auftreten. Ferner ist es möglich, auf diese Weise spezielle elektrische Abschirmungen oder besondere Feuchteschutzschichten einzubringen. Bei Verwendung größerer Zahlen von Plättchen kann es zweckmäßig sein, das Verfahren gemäß der Erfindung auf an sich bekannte Modulplättchenformen anzuwenden, die durch Einlöten von Drähten in am Rand befindliche Kerben miteinander verbunden werden.
  • Der Erfindungsgedanke ist nachstehend an einem bevorzugten Beispiel beschrieben, das grundsätzlich die Erzielung eines erhöhten Feuchteschutzes durch Verwendung der gut feuchtedämmenden Trägerplättchen der Schaltungsträger in spezieller Ausbildung erläutert.
  • In F i g. 9. sind 1 und 2 keramische Trägerplättchen für die Schaltungsteile, von denen beispielsweise das Plättchen 1 aus Aluminiumoxydkeramik, das Plättchen 2 aus einer als Kondensator-Dielektrikum geeigneten Keramik besteht. Das Plättchen 1 trägt mehrere beispielsweise in Drucktechnik hergestellte flächenhafte Widerstände 3, 3' sowie die zur Verbindung nach außen dienenden Leiterzüge beispielsweise aus eingebranntem Silber 4, 4'. An in an sich bekannter Weise ausgebildeten Verbindungsstellen 5a, 5b, 5 c usw. sind die nach außen führenden Anschlußdrähte oder Stifte 12 beispielsweise durch Löten oder Schweißen befestigt. Die ähnlich ausgebildeten Verbindungsstellen 6 a, 6b, 6 c dienen zum Anbringen von Drähten oder Bändern 7, 7', die den Übergang zu dem zweiten mit Schaltelementen versehenen Plättchen 2 bewirken. Die Verbindungsstellen sind dabei auf den beiden Plättchen um etwa ihre Breite gegeneinander versetzt. Dadurch wird vermieden, daß die Dicke des fertigen Bauelementes größer als unbedingt erforderlich wird. Auf der Innenseite des Plättchens 2 befindet sich mindestens die eine Elektrode 8 des Kondensators, dessen andere Elektrode kann sich auf der Außenseite des gleichen Plättchens befinden. In diesem Fall wird man die geerdete Elektrode nach außen legen und gleichzeitig als Abschirmung verwenden. Es ist jedoch auch möglich, den ganzen Kondensator auf nur einer Seite des Plättchens anzubringen, beispielsweise nach einem der bekannten Verfahren zur Herstellung von flächenhaften Kondensatoren mit Siliciumoxyd-Dielektrikum oder Tantaloxyd-Dielektrikum. Auch weitere Verfahren sind denkbar.
  • F i g. 2 zeigt einen derartigen Kondensator, der nur eine Seite des Plättchens 2 beansprucht. In diesem Fall muß das Trägerplättchen dem Kondensatorwerkstoff angepaßt sein, obwohl es nicht selbst als Dielektrikum geeignet sein muß. Die vorbereiteten Plättchen werden dann mit zueinander ausgerichteten Kanten aufeinander geklappt, so daß die Innenseiten einander gegenüberstehen und die Drähte gegebenenfalls einschließlich Löt- oder sonstigen Verbindungsstellen 5 a den Abstand zwischen den beiden Plättchen gewährleisten. Während des Zusammenklappens wird zwischen den Plättchen die vorbereitete Verbindungsmasse gegebenenfalls als vorgepreßte Tablette eingebracht. Die Kombination wird dann, wenn nötig in einem geeigneten Halter, erwärmt. Dabei wird die Verbindung zwischen den Plättchen durch Schmelzen und Erhärten des verbindenden Kunststoffes hergestellt. Nach dem Wiederabkühlen hat dieser den ganzen Raum zwischen den Plättchen ausgefüllt und steht durch Kapillarwirkung schwach nach innen gezogen an den Kanten des nunmehr fertigen Blockes an. Eine Besichtigung dieser Kanten ist zugleich eine gute Kontrolle, ob die Verbindung dicht und gleichmäßig hergestellt ist.
  • F i g. 3 zeigt ein gleiches Doppelplättchen, bei dem ein Teil des als Distanzhalter dienenden Verbindungsmittels durch ein eingelegtes Distanzstück 10 aus Keramik ersetzt ist.
  • Man erkennt, daß die Innenflächen der Plättchen in weit höherem Maße als nach dem bisherigen Stand der Technik mit Bauelementen belegt werden können. Ferner wird nicht mehr als das unbedingt notwendige Maß von Kunststoff außerhalb der Leiterbahnen und Bauelemente benötigt. Vor allem entfällt jegliche zusätzliche Maßvergrößerung, die bei nach dem Stand der Technik umgossenen oder umgepreßten Trägerplättchen zur sicheren Haftung der Umhüllung und zur Erzielung einer hinreichenden Feuchtebeständigkeit benötigt wird. Die Gesamtabmessungen werden also wesentlich kleiner, als nach dem bisherigen Stand der Technik erreicht werden konnte. Eine die gleichen Bauelemente enthaltende Modulzelle nach bisheriger Ausführung würde schätzungsweise den dreifachen Raum benötigen, wenn man eine Vergrößerung der Fläche um etwa 30% und eine Vergrößerung der Dicke auf das etwa Zweieinhalbfache berücksichtigt.
  • Die Möglichkeit einer Verbindung mehrerer Plättchen zu größeren Einheiten ist gegeben insbesondere bei Verwendung von Plättchen mit Randkerben zur elektrischen Verbindung untereinander.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Modul-Schaltzelle in Schicht-Technik, d a -durch gekennzeichnet, daß die Schaltzelle durch mindestens zwei aus hoch feuchtigkeitshemmendem Werkstoff (Keramik, Glas, Metall) bestehenden Plättchen (1, 2) auf ihren Hauptflächen abgeschlossen ist und mindestens das eine der Plättchen auf der nach dem Zelleninneren gerichteten Seite die in Form von Belegungen (3, 3', 4, 4'; 8) aufgebrachten Schaltelemente (3, 3'; 8') trägt und die Plättchen durch einen Kunststoff normaler Feuchtigkeitshemmung miteinander verbunden sind.
  2. 2. Modul-Schaltzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feuchtigkeitsempfindlicheren Bauelemente mehr zur Mitte der Plättchen (1, 2) hin und die weniger feuchtigkeitsempfindlichen Bauelemente mehr am Rand der Plättchen angeordnet sind.
  3. 3. Modul-Schaltzelle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zelle nach außen und miteinander verbindenden metallischen Drähte, Stifte, Bänder oder Formteile (4, 5 a bis 5 c, 6 a bis 6 c) zugleich den Abstand zwischen den Plättchen (1, 2) bestimmen.
  4. 4. Modul-Schaltzelle nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Distanzhalter eingelegte Isolierteile (10) vorgesehen sind.
  5. 5. Modul-Schaltzelle nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen (1, 2) aus einer als Kondensatordielektrikum dienenden Keramik (2) und einer als Widerstandsträger dienenden gut wärmeleitenden Keramik (1) bestehen.
  6. 6. Modul-Schaltzelle nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Plättchen an einer Seite wesentlich über die andere vorsteht und zur Aufnahme von Anschlußmitteln oder selbst als Steckerleiste ausgebildet ist.
  7. 7. Modul-Schaltzelle nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein keine weiteren Schaltelemente tragendes Plättchen zur Erzielung einer Abschirmung metallisiert oder aus Metall hergestellt ist. B.
  8. Modul-Schaltzelle nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mehr als zwei Plättchen (1, 2) miteinander verbunden sind.
  9. 9. Modul-Schaltzelle nach Anspruch 9, bestehend aus einer Mehrzahl Modulplättchen mit Kontaktierungsstellen an den Rändern der Plättchen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das erste und das letzte Plättchen sowie die Randzonen der übrigen Plättchen aus hochfeuchtigkeitsbeständigem Material bestehen und die Plättchen durch feuchtigkeitshemmend wirkenden Kunststoff miteinander verbunden sind.
  10. 10. Modul-Schaltzelle nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Plättchenabstand durch zwischen den Plättchen angeordnete Schaltelemente üblicher dreidimensionaler Ausführungsform festgelegt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1132 200; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1888 240; »Radio-Electronicsa, November 1963, S. 40.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132200B (de) * 1959-10-23 1962-06-28 Clare & Co C P Elektrische Baueinheit, bei der Schaltroehren auf einer mit gedruckten Leitungszuegen versehenen Isolierstoffplatte befestigt und damit elektrisch verbunden sind, und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1888240U (de) * 1964-02-27 Continental Elek troindustne Aktiengesellschaft Voigt a Haeffner Frankfurt/M Bauelement fur gedruckte Schaltungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1888240U (de) * 1964-02-27 Continental Elek troindustne Aktiengesellschaft Voigt a Haeffner Frankfurt/M Bauelement fur gedruckte Schaltungen
DE1132200B (de) * 1959-10-23 1962-06-28 Clare & Co C P Elektrische Baueinheit, bei der Schaltroehren auf einer mit gedruckten Leitungszuegen versehenen Isolierstoffplatte befestigt und damit elektrisch verbunden sind, und Verfahren zu ihrer Herstellung

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