DE1243155B - Vorrichtung zum Reinigen von Gasen durch Diffusion - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von Gasen durch DiffusionInfo
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- C01B3/00—Hydrogen; Gaseous mixtures containing hydrogen; Separation of hydrogen from mixtures containing it; Purification of hydrogen
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
BOId
Deutsche Kl.: 12e-3/04
Nummer; 1 243 155
Aktenzeichen: E 21217IV c/12 e
Anmeldetag: 9. Juni 1961
Anslegetag: 29. Juni 1967
Um Wasserstoff von hohem Reinheitsgrad zu erhalten, kann handelsüblicher Wasserstoff mittels Diffusion
durch Palladium gereinigt werden. Eine geeignete Vorrichtung für diesen Zweck, die Palladiumrohre,
die in Schraubenform angeordnet sind, verwendet, ist in der USA.-Patentschrift 2 911 057 beschrieben.
Eine hochselektive Trennung durch Diffusion wird ebenfalls erhalten, wenn man Helium
und Sauerstoff durch Glas (siliziumoxydhaltig) bzw. Silber diffundieren läßt.
Wenn Wasserstoff durch Palladium diffundiert, ist es wünschenswert, bei einem erhöhten Temperaturniveau
von einigen Hundert Grad Celsius zu arbeiten. Daher dient die Schraubenform der Röhren
gemäß der oben zitierten Patentschrift dazu, die thermische
Ausdehnung und Zusammenziehung der Palladiumröhren zu ermöglichen, ohne daß die Druckdichtung
des Hüllbehälters bricht.
Die Diffusionsvorrichtungen, die bis jetzt verwendet wurden, besitzen eine Einlaßkammer, durch
die das Rohgas zirkuliert, und eine Gewinnungskammer. Die Einlaßkammer und die Gewinnungskammer sind mittels einer Membran voneinander
getrennt, die aus einem Material besteht, das die selektive Durchlässigkeit für das Gas, das gewonnen
werden soll, besitzt.
Normalerweise besitzt die Gewinnungskammer einer Diffusionseinrichtung nur ein einziges Anschlußrohr,
das der Auslaß für das gereinigte Gas ist. Es ist aber auch schon vorgeschlagen worden,
die Gewinnungskammer mit einem Ein- und einem Auslaß zu versehen.
Mit dieser Art von Anordnung kann eine vorteilhafte Gasströmung in dem Gewinnungsraum erhalten
werden. Es ist wünschenswert, eine Rückdiffusion eines Teiles des Gasstromes im Gewinnungsraum zu
vermeiden. Das Gas strömt im Gewinnungsraum im Gegenstrom zu dem Gas in den Palladiumrohren,
und dadurch erfolgt eine allmähliche Zunahme des Wasserstoffgehaltes in der Gewinnungskammer und
eine allmähliche Abnahme des Wasserstoff geh altes innerhalb der Palladiumröhren. Wenn die Palladiumröhren
schraubenförmig ausgebildet sind, kann ein wirksamer Gegenstrom ohne Rückmischung jedoch
nicht leicht erhalten werden.
Es wurde gefunden, daß bei einer Vorrichtung zum Reinigen von Gasen durch Diffusion, bestehend
aus einem eine Einlaß- und eine Auslaßkammer nahe der Einlaßkammer einen Auslaß für das gereinigte
Gas und zur Erzeugung einer Gegenströmung nahe der Auslaßkammer einen Einlaß aufweisenden,
gegebenenfalls heizbaren Zylinder, wobei Vorrichtung zum Reinigen von Gasen
durch Diffusion "
durch Diffusion "
Anmelder:
Engelhard Industries, Inc.,
Newark, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Abitz, Patentanwalt,
München 27, Pienzenauer Str. 28
Als Erfinder benannt:
William C. Pfefferte, Middletown, N. J.;
William C. Pfefferte, Middletown, N. J.;
Martin F. Collins, Jersey City, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. Juni 1960 (35 299) - -
V. St. v. Amerika vom 10. Juni 1960 (35 299) - -
die Einlaßkammer mit der Auslaßkammer über viele.
as die Diffusion ermöglichende Rohre verbunden ist,
die Rückdiffusion verringert wird, wobei gleichzeitig auf eine unterschiedliche Warmeausdehnung oder
-zusammenziehung der Diffusionsröhren und der umgebenden Kammer zu achten ist, wenn erfindungsgemäß
in dem Zylinder eine einen U-förmigen Raum bildende Platte in die Zylinderöffnung ragt, an einem
Ende des Zylinders senkrecht zu dieser Platte eine den Querschnitt ausfüllende, die Einlaßkammer und
Auslaßkammer bildende Platte angeordnet ist und daß die beiden Kammern durch U-förmig gebogene
Diffusionsrohre miteinander verbunden sind.
An Hand der Zeichnungen soll die Vorrichtung beispielsweise näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt eine Vorrichtung mit U-förmigem
Diffusionsraum;
F i g. 2 zeigt eine andere Ausführungsform, in der ein Vorwärmer verwendet wird und in der die Palladiumröhren
in aufgehängten Bündeln gruppiert sind;
Fig. 3 zeigt eine Ansicht eines Teiles der in F i g. 2 dargestellten Vorrichtung;
F i g. 4 und 5 zeigen zwei Ansichten eines Rohroberteils, das in der in F i g. 2 und 3 dargestellten
Vorrichtung verwendet wird.
In Fig. 1 ist eine Gewinnungskammer 12 dargestellt, die eine zylindrische FoaBvbesitzt und aus
korrosionsbeständigem Stahl hergestöüt ist. Diese
' . : 709 608/379
Kammer ist in zwei halbzylindrische Teile vermittels einer korrosionsbeständigen Stahlplatte 14 geteilt, die
sich quer durch die Kammer 12 über fast ihre ganze Länge erstreckt. Durch die Anordnung der Trennplatte
14 erhält der Gewinnungsraum 12 eine U-förmige Konfiguration, wobei sich der eine Schenkel
des U über der Trennplatte 14 und der andere Schenkel des U unter der Trennplatte 14 befindet.
Die mit Öffnungen versehene Endplatte 16 aus korrosionsbeständigem Stahl weist eine obere and
eine untere halbzylinderförmige Platte auf. die ein Ende der Gewinnungskammer 12 abschließt. Eine
Reihe von U-förmigen Diffusionsröhren ist in der
Gewinnungskammer angeordnet, wobei ein Schenkel jeder der Röhren in der Endplatte 16 über der Trennplatte
14 und der andere unter derselben befestigt ist. Zwei dieser U-förmigen Diffusionsröhren 18 und 20
sind in F i g. 1 dargestellt. Es wird bemerkt, daß die Röhren 18 und 20 sowohl die gleiche Form als auch
die gleiche Krümmung besitzen.
Die anderen Röhren 22, die unterbrochen dargestellt sind, besitzen eine entsprechende Konfiguration.
Wenn die Diffusionsröhren im allgemeinen dieselbe Form besitzen und viele oder alle untereinander
identisch sind, wird die Herstellung vereinfacht, und die gleiche Diffusionswirkung wird
von jeder sich durch den Gewinnungsraum erstreckenden Röhre erhalten.
Die Gewinnungskammer 12 ist von einer Heizspule 24 umgeben. Der Widerstandsdraht kann beispielsweise
ein Chrom-Nickel-Draht sein, und die Windungen sind in einer Zementschicht 26, beispielsweise
in einer Asbestzementschicht, eingeschlossen. Die ganze Einrichtung ist in einem Aluminiumbehälter
28 eingeschlossen, der Endplatten 30 und 32 besitzt, welche aus Asbestzement oder ähnlichem
Material hergestellt sind. Der Rest des Raumes innerhalb der Kammer 28 ist mit einem wärmeisolierenden
Material 34, wie z. B. Magnesiumoxyd, gefüllt.
Das einströmende Gas von geringer Reinheit wird zu dem Einlaßraum 36 durch das Einlaßrohr 38
eingeführt. Der Ausgangsstrom des aus den Diffusionsröhren gewonnenen Gases wird in der Kammer
40 aufgenommen und ist mit dem Einlaß zu der Gewinnungskammer 12 durch Röhren 42 und 44 und
den Druckminderer 46 verbunden. Das Abgas wird aus dem Druckminderer 46 durch das Rohr 48 abgeblasen.
Die Gegenstromanordnung, die in den Zeichnungen dieser Erfindung dargestellt ist, wird verwendet,
um den Gesamtdruckabfall, der an den parallelen Röhren erforderlich ist, zu verringern. Dadurch wird
ein System erhalten, bei dem die Strömungsgeschwindigkeit relativ groß ist. Mit der Gegenströmung, wie
sie in den Zeichnungen dargestellt ist, werden hohe Partialdruckdifferenzen in der U-fÖrmigen Gewinnungskammer
aufrechterhalten, ohne daß der Absolutdruckunterschied zu beiden Seiten der Röhren
unerwünscht hoch ist. Auf diese Weise werden hohe Diffusionsgeschwindigkeiten erhalten, ohne daß
Drucke erreicht werden müssen, bei denen die Röhren leicht brechen.
Beispielsweise enthält das Rohgas 10 Vo Wasserstoff und 9O°/o Stickstoff bei einem Druck von
24,608 kg/cm2. Das Rohgas wurde in die die PaI-ladiumröhren
enthaltene Diffusionseinrichtung mit einer Geschwindigkeit von 1,91 pro Minute eingeleitet.
Ein Druckminderer 46 verringerte den Druck in der Gewinnungskammer bis auf 3,164 kg/
cmä. Das Gas, das durch den Druckminderer strömte, besaß eine Zusammensetzung von etwa
0,26% Wasserstoff und 99,74 % Stickstoff. Der Partialdruck von Wasserstoff war am Ausgang der
Palladiumröhre etwa 0,07 kg/cms. Ähnlich betrug der Partialdruck des Wasserstoffs in dem Gas, das
dem Eingang der Gewinnungskammer zugeführt
ίο wurde, etwa 0,00844 kg/cm2. Am Ausgang der Gewinnungskammer
betrug die Konzentration von Wasserstoff 47% im Vergleich zu 53% Stickstoff.
Die Strömungsgeschwindigkeit betrug etwa 0,41 pro Minute. Außerdem konnte festgestellt werden, daß
der Partialdruck des Wasserstoffs in den Palladiumröhren und in der Gewinnungskammer nahe am
Ausgang der Gewinnungseinrichtung 2,531 bzw. 1,476 kg/cm2 betrug.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung ist ein Abstand zwischen der gestrichelten Linie 50 und dem rechten Ende der Kammer 12 vorgesehen, um die thermische Ausdehnung der Röhren und der Kammern zu ermöglichen, wenn die Widerstandswindung 24 vom Strom durchflossen wird. Diese Ausdehnungsstrecke wird durch einen Doppelpfeil 52 in der Zeichnung angedeutet. Es wird ebenfalls eine leichte Ausdehnung zwischen den äußeren Enden der Röhren stattfinden. Dementsprechend ist ein kleiner Spielraum zwischen den Wandungen der Kammern 12 und den Röhren vorgesehen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung ist ein Abstand zwischen der gestrichelten Linie 50 und dem rechten Ende der Kammer 12 vorgesehen, um die thermische Ausdehnung der Röhren und der Kammern zu ermöglichen, wenn die Widerstandswindung 24 vom Strom durchflossen wird. Diese Ausdehnungsstrecke wird durch einen Doppelpfeil 52 in der Zeichnung angedeutet. Es wird ebenfalls eine leichte Ausdehnung zwischen den äußeren Enden der Röhren stattfinden. Dementsprechend ist ein kleiner Spielraum zwischen den Wandungen der Kammern 12 und den Röhren vorgesehen.
Die in F i g. 2 dargestellte Ausführungsform ist der in F i g. 1 gezeigten ähnlich. Es ist jedoch bei der
in F i g. 2 dargestellten Anordnung ein Vorerwärmer 56 an Stelle der Widerstandswindung 24 vorhanden.
Darüber hinaus sind die Palladiumdiffusionsröhren in Bündeln angeordnet und in Gruppen von je sieben
an einen Verteiler 58 angeschlossen. Die Verteiler 58 sind ihrerseits in der Endplatte 60 befestigt, und
auf diese Weise ist die Einlaßkammer 62 und die
Auslaßkammer 64 über die Diffusionsröhren miteinander verbunden. Der Verteiler 58 erstreckt sich
um ein bedeutendes Stück über die Oberfläche der Endplatte 60 hinaus, so daß die Palladiumröhren mit
diesen Verteilerröhren leicht verlötet werden können, ohne daß zu der Platte 60 übermäßig viel Wärme abfließt.
Andererseits können die Verteiler sich auch nach links, wie in F i g. 2 und 3 dargestellt ist, über
die Platte hinauserstrecken. In diesem Fall erstrecken sich die Palladiumröhren durch die ganze Lange der
Verteiler- oder Sammelrohren und werden an dem linken Ende derselben angelötet.
Wie bei einer Ausführungsform nach F i g. 1 kann die zylindrische Kammer 66 aus korrosionsbeständigem
Stahl bestehen. Ebenfalls kann die Trennplatte 68 aus demselben Material gefertigt sein. Das
äußere Gehäuse 70 aus Aluminium wird von der inneren Kammer 68 mittels eines geeigneten Isolationsmaterials, wie es oben im Zusammenhang mit Fig. 1
beschrieben wurde, isoliert. Darüber hinaus ist die ganze Art der Gasdurcbströmung in der in Fig. 2
dargestellten Ausführungsform im wesentlichen dieselbe wie in der in F i g. 1 dargestellten.
Das einströmende Gas von geringem Reinheitsgrad wird zu dem Vorerwärmer 56 geleitet, bevor es
in die Einlaßkammer 62 einströmt. Besonders für den großindustriellen Prozeß ist das Vorerwärmen
wirtschaftlicher als die Verwendung von Widerstandsheizungen rund um die Kammerwände. Die für eine
Anlage der geschilderten Art in Frage kommenden Abmessungen sind folgende: Der Zylinder 66 kann
etwa einen Durchmesser von 12,7 cm und eine Länge bis zu 7,52 m besitzen. Jede der 49 Palladium- oder
Palladium-Silber-Röhren kann einen Durchmesser von 3,175 und eine Wandstärke von etwa 0,2 mm
besitzen.
In F i g. 3 sind die Sammelrohren 58 in einem vergrößerten
Maßstab dargestellt. Drei der 14 Sammelrohren, die für eine typische Installation verwendet
werden, sind in F i g. 3 dargestellt. Sieben der Verteilerröhren sind über der Scheidewand 68 und
sieben unterhalb dieser angeordnet.
Wie in den F i g. 4 und 5 dargestellt ist, besitzen die Sammelrohren eine zylindrische Form, Jede hat
sieben Löcher 72, die sich durch die ganze Länge dieser Röhren erstrecken. Wie in F i g. 3 dargestellt
ist, sind die Palladiumröhren in dem hervorstehenden Endteil der Sammelröhre 58 befestigt. Fünf der
sieben Röhren 74 sind in F i g. 3 dargestellt. Die Röhrengruppe jeder Sammelröhre bildet ein kleines
Bündel und ist an verschiedenen Punkten längs der Länge der Kammer 66 gehalten. In Fig. 2 sind drei
Röhrenbündel 74, 76 und 78 zu sehen.
Wie oben ausgeführt wurde, ist es wünschenswert, daß das Gas ohne Unterbrechung und rückstromfrei
innerhalb der Kammer 66 strömt. Dementsprechend werden einige der Röhrenbündel gleichzeitig mittels
Stützelementen80, 82, 84, 86 und 88 in Fig. 2 gestützt.
Diese Stützen können sich unterhalb und überhalb der Trennplatte 68 erstrecken. Nur einige
der sieben Bündel sind an irgendeiner Stelle gestützt. Hingegen ist jedes Bündel periodisch längs seiner
Länge gestützt, um ein unerwünschtes Durchhängen und eine ungleichmäßige Verteilung der Röhren in
der Kammer 66 zu vermeiden. Die Stellen, an denen die drei Bündel 74, 76 und 78 in der Kammer 66 gestützt
sind, sind durch schwarze Kreise an den Kreuzungspunkten mit den Stützgliedern 80, 82, 84, 86,
88 und 90 angezeigt. Die Stützglieder können aus Metallblech oder einem anderen geeigneten Konstruktionsmaterial
hergestellt sein.
Zusätzlich zu der Verwendung von reinen Palladiumdiffusionsrohren
können Legierungen von Palladium mit bis zu 5O°/o Silber verwendet werden.
Die Diffusionswirkung in all den selektiven Diffusionsverfahren,
die oben erörtert wurden, wird durch Wärmeanwendung vergrößert. Mit Palladium oder Palladiumlegierungsrohren wurden Temperatüren
überhalb Raumtemperatur bis zu etwa 600° C angewandt. Der bevorzugte Temperaturbereich ist
von 200 bis 45O0C. Die Wärme wird durch die
Dicke der Palladiumrohre und den auf sie angewandten Druck begrenzt. Sie muß so bemessen
ίο sein, daß keine Gefahr, daß die Rohre brechen, gegeben
ist. Bei dünneren Rohrwandungen müssen deshalb die angewandten Temperaturen oder Drücke
oder beide geringer sein.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Reinigen von Gasen durch Diffusion, bestehend aus einem eine Einlaß- und
eine Auslaßkammer nahe der Einlaßkammer einen Auslaß für das gereinigte Gas und zur Erzeugung
einer Gegenströmung nahe der Auslaßkammer einen Einlaß aufweisenden, gegebenenfalls
heizbaren Zylinder, wobei die Einlaßkammer mit der Auslaßkammer über viele, die Diffusion ermöglichende Rohre verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zylinder eine einen U-förmigen Raum bildende Platte (14) in die Zylinderöffnung ragt, an einem
Ende des Zylinders senkrecht zur Platte (14) eine den Querschnitt ausfüllende, die Einlaßkammer
(36) und Auslaßkammer (40) bildende Platte (16) angeordnet ist und daß die beiden Kammern
durch U-förmig gebogene Diffusionsrohre (18,20,
22) miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gckennzeichnet,
daß in der Platte (16) Rohrstücke (58), die mehrere Diffusionsrohre (72, 74) aufnehmen,
vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Stützen (80, 82, 84,
86, 88) für die Diffusionsrohre periodisch angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1178 480;
USA.-Patentschrift Nr. 2 911057.
Französische Patentschrift Nr. 1178 480;
USA.-Patentschrift Nr. 2 911057.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US3529960A | 1960-06-10 | 1960-06-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1243155B true DE1243155B (de) | 1967-06-29 |
Family
ID=21881797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961E0021217 Pending DE1243155B (de) | 1960-06-10 | 1961-06-09 | Vorrichtung zum Reinigen von Gasen durch Diffusion |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1243155B (de) |
| GB (1) | GB992695A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1178480A (fr) * | 1957-05-03 | 1959-05-11 | Commissariat Energie Atomique | Diffuseur à tubes poreux |
| US2911057A (en) * | 1957-07-30 | 1959-11-03 | Engelhard Ind Inc | Hydrogen purifier |
-
1961
- 1961-06-07 GB GB2059161A patent/GB992695A/en not_active Expired
- 1961-06-09 DE DE1961E0021217 patent/DE1243155B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1178480A (fr) * | 1957-05-03 | 1959-05-11 | Commissariat Energie Atomique | Diffuseur à tubes poreux |
| US2911057A (en) * | 1957-07-30 | 1959-11-03 | Engelhard Ind Inc | Hydrogen purifier |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB992695A (en) | 1965-05-19 |
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