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DE1243011B - Photographische Kamera mit einer in Abhaengigkeit von der Entfernung einstellbaren Blende - Google Patents

Photographische Kamera mit einer in Abhaengigkeit von der Entfernung einstellbaren Blende

Info

Publication number
DE1243011B
DE1243011B DEV26152A DEV0026152A DE1243011B DE 1243011 B DE1243011 B DE 1243011B DE V26152 A DEV26152 A DE V26152A DE V0026152 A DEV0026152 A DE V0026152A DE 1243011 B DE1243011 B DE 1243011B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
shaft
control
feeler
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV26152A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Weidner
Paul Greger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigtlander AG
Original Assignee
Voigtlander AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voigtlander AG filed Critical Voigtlander AG
Priority to DEV26152A priority Critical patent/DE1243011B/de
Priority to AT815564A priority patent/AT250162B/de
Priority to US461932A priority patent/US3382786A/en
Publication of DE1243011B publication Critical patent/DE1243011B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit einer in Abhängigkeit von der Entfernung einstellbaren Blende Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit einer Blende und einem Entfernungseinsteller, bei der zum Einstellen der Blende in Abhängigkeit von der Entfernung zum Photographieren mit Blitzlicht mit dem Entfernungseinsteller eine Steuerkurve verbunden ist, die über eine zum Photographieren ohne Blitzlicht unterbrechbare erste Übertragungseinrichtung die Blende steuert.
  • Bei einer Kamera dieser Gattung, die einem älteren Vorschlag entspricht, dient die mit dem Entfernungseinsteller verbundene Steuerkurve ausschließlich zum Steuern der Blende in Abhängigkeit von der Entfernung, um eine leitzahlgerechte Einstellung der Kamera zum Photographieren mit Blitzlicht zu erzielen.
  • Es sind Kameras bekannt, bei denen ein Entfernungsmesser eingebaut ist, der durch eine am Entfernungseinsteller des Objektivs ausgebildete Stehkurve gesteuert wird.
  • Zweck der Erfindung ist es, bei einer Kamera der eingangs erläuterten Gattung einen eingebauten Entfernungsmesser auf möglichst einfache Weise zu steuern. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß durch die zum zeitweiligen teuern der Blende dienende Steuerkurve des Entfernungseinstellers über eine zweite, ständig wirksame Übertragungseinrichtung ein an sich bekannter, in die Kamera eingebauter Entfernungsmesser steuerbar ist.
  • Der Steuerkurve, die bei der Kimera zum Steuern. der Blende in Abhängigkeit von der Entfernung hei Blitzlichtaufnahmen dient, wird erfindungsgemäß die zusätzliche Funktion zugewiesen, den Entfernungsmesser zu steuern. Dadurch erübrigt sich eine eigene Stellkurve für diesen, was eine Einsparung von teueren Bauteilen ermöglicht. Außerdem ergibt sich eine Platzersparnis, die im Hinblick auf den beengten Raum in der Objektivfassung einer Kamera sehr willkommen ist.
  • Bei der Kamera gemäß dem älteren Vorschlag enthält die erste Übertragungseinrichtung ein Hebelgetriebe mit einem Tasthebel, der mit einem Taststift an der Steuerkurve anliegt. Zum Steuern des Entfernungsmessers von derselben Steuerkurve aus ist es zweckmäßig, wenn der Tasthebel einen Mitnehmen aufweist, der an der zweiten Übertragungseinrichtung angreift. Zum Abtasten der Steuerkurve ist dann nur ein einziger Taststift erforderlich, so daß die Leichtgängigkeit des Entfernungseinstellers nicht beeinträchtigt und ;die Steuerkurve nur geringem Verschleiß ausgesetzt ist.
  • Wenn, wie bei der Kamera nach dem älteren Vorschlag, der Tasthebel einenends mit dem Taststift an der Steuerkurve des Entflernungseinstellers und anderenends mit einem weiteren Taststift an einer mit einem Filmempfindlichkeitswert-Einsteller verbundenen weiteren Steuerkurve anliegt, dann muß dafür gesorgt werden, daß Verstellungen der Filmempfindlichkeitswert-Steuerkurve keinen Einfluß auf die Anzeige des Entfernungsmessers haben. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Mitnehmen als koaxiale Verlängerung des Taststiftes ausgebildet ist. Beim Verstellen des Tasthebels mittels der am Filmempfindlichkeitswert-Einsteller angebrachten Steuerkurve dient der an der Steuerkurve des Entfernungseinstellers anliegende Taststift als Drehlager. Er verändert dabei seine Stellung relativ zur Steuerkurve des Entfernungseinstellers nicht, so daß auch seine koaxiale, den 1vlitnehnser für die Übertragungseinrichtung des Entfernt"ngsrr_°s3ers M-dende Verlängerung keine Mitnahme@e@ @Ygung a;:- führt.
  • Bei der bereits vorgeschlagenen Kamera ist die Schwenkbewegung des Tasthebels auf eine Welle und von dieser über weitere Hebel auf die Blende übertragbar. Um zu einer möglichst raumsparenden Anordnung der Teile zu kommen. ist es gemäß der Erfindung vorteilhaft, wenn die Welle als Hohlwelle ausgebildet und koaxial von einer Innenwelle durchsetzt ist, die am einen Ende einen den Mitnehmen übergreifenden Gabelhebel und am anderen Ende einen Steuerhebel für den Entfernungsmesser trägt. Die Ineinanderanordnung der beiden Wellen gestattet es, den im Bereich der Objektivfassung verlaufenden Teil der zum Entfernungsmesser führenden Übertragungseinrichtung ohne nennenswerten Mehrbedarf an Platz unterzubringen. Nach dem älteren Vorschlag ist mit der Welle drehfest ein Kuppelhebel verbunden, der zum Photographieren mit Blitzlicht mit einem Einstellgetriebe für die Blende kuppelbar und zum Photographieren ohne Blitzlicht in eine Ausrückstellung schwenkbar ist, in der er vom Einstellhebel gelöst ist. Bei der vorgeschlagenen Kamera ist der Kuppelhebel einteilig ausgeführt und mit einem Exzenterstift versehen. Um den Kuppelhebel vom Einstellgetriebe für die Blende zu lösen, wird der Kuppelhebel mittels einer Steuerkante geschwenkt, die am Blendeneinsteller ausgebildet ist und am Exzenterstift angreift. Dabei kann es vorkommen, daß beim Schwenken des Kuppelhebels in die Ausrückstellung einer der beiden Taststifte des Tasthebels von der zugehörigen Steuerkurve abgehoben wird. Im Fall des an der Steuerkurve des Entfernungseinstellers anliegenden Taststiftes würde dies bei der erfindungsgemäßen Kamera bedeuten, daß der Entfernungsmesser unrichtig, nämlich in Abhängigkeit von der Stellung des Blendeneinstellers, gesteuert wird. Um dies zu vermeiden, ist bei der erfindungsgemäßen Kamera der Kuppelhebel als zweiteiliger Gelenkhebel mit durch Federkraft in eine Strecklage gedrängten Teilhebeln ausgebildet, wobei zum Ausrücken des Kuppelhebels der von der Welle entfernt liegende Teilhebel gegen die Federkraft schwenkbar ist, während der mit der Welle verbundene Teilhebel stillsteht. Die Ausrückbewegung des Kuppelhebels überträgt sich dabei nicht auf die Welle, so daß die am Tasthebel angebrachten Taststifte an ihren Steuerkurven in Anlage gehalten werden. Damit ist auch eine Beeinflussung des Entfernungsmessers durch die Ausrückbewegung des Kuppelhebels ausgeschlossen.
  • Wenn der Kuppelhebel in der beschriebenen Weise über einen zweckmäßig als Exzenterstift ausgebildeten Mitnehmerstift durch eine Stellkurve bewegt wird, dann muß der Mitnehmerstift bei der zweiteiligen Ausbildung des Kuppelhebels an dem von der Welle entfernter liegenden Teilhebel angebracht sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Kamera in Seitenansicht, teilweise aufgebrochen dargestellt, F i g. 2 eine Rückansicht der teilweise aufgebrochenen Kamera nach F i g. 1, wobei die Objektivblende in ihrer mit dem Blendeneinsteller gekuppelten Lage dargestellt ist und F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Rückansicht der Kamera, wobei die Blende mit den Einstellern für Entfernung und Filmempfindlichkeitswert gekuppelt ist.
  • In den Figuren ist mit 1 ein Gehäuse einer photographischen Kamera bezeichnet und mit 2 eine deren obere Schmalseite übergreifende Kappe. In einer Baueinheit 3 (Fig. 1), die aus einem Objektivfassungskörper und einem Zentralverschluß zusammengefügt ist, lagert ein Entfernungseinstellring 4, dessen Skala 5 gegenüber einer ortsfesten Marke 6 einstellbar ist. Am Träger der Marke 6 ist eine zweite Marke 7 angeordnet, die auf eine Skala 8 der Filmempfindlichkeitswerte weist, die auf einen Stellring 9 aufgebracht ist. Am Stellring 9 ist für den Angriff der Hand ein Griffnocken 10 befestigt. Weiter ist mit 11 ein Belichtungszeiteinstellring bezeichnet, der mit seiner Marke 12 gegenüber einer ortsfesten Zeitskala 13 einstellbar ist. Ein Blendenstellring 14 trägt eine Marke 16, die gegenüber einer ortsfesten Blendenskala 15 einstellbar ist. Die Marke 16 kann auch auf ein noch vorgesehenes Blitzlichtsymbol 17 eingestellt werden.
  • Mit dem Blendenstellring 14 ist, wie insbesondere aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich, durch einen Kuppelsteg 18 ein Kurvenring 19 verbunden, der eine Blendensteuerkurve 20 aufweist. An dieser liegt ein Steuerarm 21 an, der mit der einen Lamelle 22 einer aus zwei Lamellen gebildeten Blende fest verbunden ist. Die Lamelle 22 lagert schwenkbar um einen Zapfen 23, der zugleich auch das Lager für den Steuerarm 21 ist. Die zweite Lamelle 24 ist schwenkbar an einem Zapfen 25 gehalten. In beide Lamellen 22 und 24 ist in an sich bekannter Weise je ein Steuerschlitz so eingebracht, daß die Schlitze einander teilweise überdecken. An der sich deckenden Stelle greift ein Steuerstift 26 durch beide Schlitze hindurch. Er kuppelt die beiden Lamellen 22 und 24 bezüglich ihrer Bewegungen miteinander. Der Steuerstift 26 ist an dem einen Ende eines Steuerhebels 27 befestigt, der um ein Lager 28 schwenkbar gehalten ist, das zugleich eine Feder 29 hält, die in bezug auf die F i g. 2 und 3 den Steuerhebel 27 entgegen dem Sinn des Uhrzeigers zu drehen trachtet. Der Steuerstift 26 ist dabei bestrebt, die Lamellen 22 und 24 in einer Lage zu halten, in der der Steuerarm 21 an der ihm jeweils gegenüberliegenden Stelle des Kurvenringes 19 anliegt.
  • In der in F i g. 2 dargestellten Lage der Teile befinden sich der Blendeneinstellring 14 und der mit ihm fest verbundene Kurvenring 19 in einer Stellung, in welcher die Blendensteuerkurve 20 den Steuerarm 21 und damit auch die Lamelle 22 und die mit ihr durch den Steuerstift 26 gekuppelte Lamelle 24 in einer Lage hält, in der die Lamellen 22, 24 auf die kleinste mögliche Öffnungsweite der Blende eingestellt sind. Bei einer entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung der Ringe 14 und 19 folgt der Steuerarm 21 unter der Kraft der Feder 29 derart der Blendensteuerkurve 20, daß sich die Lamellen 22 und 24 in die die Blende voll öffnende Lage bewegen. In dieser vorbeschriebenen Weise vollzieht sich die manuelle Blendeneinstellung an Hand der Blendenskala 15 und der Festmarke 16.
  • Wenn der Blendeneinstellring 14 über den größten Blendenöffnungswert der Skala 15 hinaus mit seiner Marke 16 dem Blitzlichtsymbol 17 gegenübergestellt wird, tritt der Kurvenring 19 mit einem sich an die Blendensteuerkurve 20 anschließenden Teil 30, der konzentrisch zur Drehachse des Ringes 19 verläuft, in den Bereich des Steuerarmes 21. Dieser verbleibt dann also in seiner vorherigen, die Blende voll öffnenden Lage, wie aus F i g. 3 ersichtlich.
  • Bei dieser Überführung des Blendeneinstellringes 14 von seinem Verstellbereich »manuelle Blendeneinstellung« (F i g. 1 und 2) in den Bereich »Blitzlicht« (F i g. 3) werden die Blendenlamellen 22 und 24 nun mit der Entfernungs- und der Filmempfindlichkeitswert-Einstellvorrichtung gekuppelt. Sie werden dann bei deren Verstellungen blitzlicht-leitzahlgerecht verstellt.
  • Der bei der manuellen Blendeneinstellung um sein Lager 28 schwenkende Steuerhebel 27 kommt dann, wenn der größte Blendenöffnungswert eingestellt ist, mit einem auf ihm befestigten Stift 31 zur Anlage an einen Teilhebel 32 eines zweiteiligen Kuppelhebels, dessen anderer Teilhebel mit 33 bezeichnet ist. Die beiden Teilhebel 32, 33 sind durch einen Gelenkzapfen 60 gelenkig miteinander verbunden und werden durch eine sich am Zapfen 60 abstützende Feder 61 in eine gestreckte Lage gedrängt. Der Teilhebel 33 ist an einer Welle 34 befestigt, die drehbar im Objektivfassungskörper und Verschluß gehalten ist. Am Teilhebel 32 ist ein Mitnehmerstift 35 justierbar befestigt, der in der in F i g. 2 dargestellten Lage der Teile mit seinem exzentrischen Ansatz an einer inneren Kante 36 des Blendeneinstellringes 14 anliegt. Dadurch ist innerhalb des manuellen Blendeneinstellbereiches der Teilhebel 32 des Kuppelhebels in einer die Bewegungen des Steuerhebels 27 und damit auch diejenigen der Blendenlamellen 22, 24 nicht behindernden Lage gehalten.
  • Eine die Welle 34 umschlingende Feder 37 liegt mit ihrem einen Schenkel am Teilhebel 33 an und ist bestrebt, den Teilhebel 33 und damit auch die Welle 34 in bezug auf die Darstellung in F i g. 2 und 3 entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen und über den Gelenkzapfen 60 und die Feder 61 somit den Teilhebel 32 mit dem exzentrischen Ansatz des Stiftes 35 in Anlage an der Kante 36 zu halten. Wenn der Blendeneinstellring 14 von der Stellung nach F i g. 2 in die Stellung nach F i g. 3 bewegt wird, rückt die Kante 36 aus dem Bewegungsbereich des Stiftes 35 heraus. Der Kuppelhebel32, 33 kann dann zusammen mit der Welle 34 so bewegt werden, daß sein Teilhebel 32 durch Einwirkung auf den Stift 31 den Steuerhebel 27 bewegen kann. Dieser verstellt dann mittels seines Steuerstiftes 26 die Lamellen 22 und 24 entsprechend. Der Steuerarm 21 entfernt sich dabei mehr oder weniger weit von dem Teil 30 des Ringes 19.
  • Dem Kuppelhebel 32, 33 und der mit ihm verbundenen Welle 34 werden die zu dieser Blendeneinstellung erforderlichen Schwenk- bzw. Drehbewegungen auf folgende Art und Weise vom Entfernungseinsteller und vom Filmempfindlichkeitswert-Einsteller her erteilt.
  • An der Welle 34 ist ein Kuppelarm 38 befestigt, an dessen Ende ein Lager 39 für einen schwenkbar in diesem gehaltenen Tasthebe140 befestigt ist. An seinem einen Ende trägt der Tasthebel 40 einen Taststift 41, der an einer Steuerkurve 42 anliegt, die am Stellring 9 für die Filmempfindlichkeitswerte ausgebildet ist. Ein am anderen Ende des Tasthebels 40 befestigter Taststift 43 liegt an einer mit dem Entfernungseinstellring 4 verbundenen Steuerkurve 44 an. Durch die die Welle 34 umschlingende Feder 37 werden die Taststifte 41 und 43 in Anlage an ihren Steuerkurven 42 bzw. 44 gehalten. (Zum besseren Verständnis der Zeichnung sei darauf hingewiesen, daß in F i g. 1 der Tasthebel 40 mit den Taststiften 41 und 43 aus Gründen der Deutlichkeit anders ausgeführt ist als in den F i g. 2 und 3. Er ist in F i g. 1 um etwa 180° gegenüber den F i g. 2 und 3 verschwenkt.) Bei der durch das Drehen des Ringes 9 erfolgenden Einstellung des Filmempfindlichkeitswertes werden durch die Steuerkurve 42 der Taststift 41 und der Tasthebe140 in eine entsprechende Ausgangsstellung verbracht. Bei einem nachfolgenden Verstellen des Entfernungseinstellringes 4 bewegt dessen Steuerkurve 44 den Taststift 43. Dies hat zur Folge, daß der Tasthebel 40 eine Schwenkbewegung um die durch den Taststift 41 und die Steuerkurve 42 gegebene Lagerstelle ausführt. Dadurch verändert sich auch der Ort, an welchem sich das den Tasthebel 40 mit dem Kuppelarm 38 verbindende Lager 39 befindet, und es ergibt sich eine Schwenkbewegung des Kuppelarmes 38 und dadurch eine entsprechende Drehung der Welle 34. Diese Drehung hat wiederum vermittels des dabei geschwenkten Kuppelhebels 32, 33 und des durch diesen bewegten Steuerhebels 27 eine Verstellung der Blendenlamellen 22 und 24 zur Folge, und zwar eine solche, daß entsprechend dem gewählten Filmempfindlichkeitswert und der vorgenommenen Entfernungseinstellung die Blende auf einen der Leuchtstärke eines Blitzlichtgeräts angepaßten Wert eingestellt ist. Bei Änderung der Entfernungseinstellung ändert sich in der beschriebenen Weise die Blendeneinstellung leitzahlgerecht. Wenn der Filmempfindlichkeitswert-Einstellring 9 verstellt wird, ergibt sich ebenfalls eine entsprechende Blendenverstellung, denn dann wird der Tasthebel 40 an seinem den Taststift 41 tragenden Ende geschwenkt, und er bewegt sich um die durch den Taststift 43 und die Steuerkurve 44 bestimmte Lagerstelle. Von dem auch dabei seinen Ort verändernden Lager 39 her erfolgt dann die Drehung der Welle 34, die in der schon beschriebenen Weise zur entsprechenden Anderung :der Blendeneinstellung führt.
  • Wenn der Blendeneinstellring 14 wieder von der Stellung nach F i g. 3 in die Lage nach F i g. 2 übergeführt wird, erfaßt seine innere Kante 36 den Exzenterstift 35, wodurch der Teilhebel 32 in eine Lage geschwenkt wird, in welcher er die der größten Öffnungsweite der Blende entsprechende Stellung einnimmt. Der Kuppelhebel32, 33 und die ihn bewegenden Teile sind dann in bezug auf die Verstellung der Blende in einer wirkungslosen Stellung. Die Einstellung der Blendenlamellen 22, 24 erfolgt dann, wie anfangs schon beschrieben, durch den die Blendensteuerkurve 20 abtastenden Steuerarm 21.
  • In die dargestellte Kamera ist ein Blitzlichtgerät 62 eingebaut, das sich in F i g. 1 und 2 in Ruhestellung, in F i g. 3 in Bereitschaftsstellung befindet. Dieses ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als Lampenblitzlichtgerät ausgebildet, könnte jedoch ebensogut ein ganz oder teilweise in die Kamera eingebautes Elektronenblitzlichtgerät sein.
  • Die dargestellte Kamera ist ferner mit einem eingebauten Entfernungsmesser ausgerüstet. Dieser ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als Schwenkspiegelentfernungsmesser üblicher Bauart dargestellt. Zu diesem Zweck ist in der Kamerakappe 2 neben einem Sucherfenster 63 ein Entfernungsmesserfenster 64 vorgesehen, hinter welchem sich ein Schwenkspiegel 65 befindet. Der Schwenkspiegel 65 ist an einem Träger 66 befestigt, der mittels eines Schwenkzapfens 67 schwenkbar an einem mit dem Kameragehäuse 1 fest verbundenen Lagerbock 68 gelagert ist.
  • Erfindungsgemäß wird der Schwenkspiegel 65 von der Steuerkurve 44 aus gesteuert. Dabei kann selbstverständlich an Stelle eines Schwenkspiegelentfernungsmessers jeder andere bekannte Entfernungsmesser, z. B. ein Schwenkkeilentfernungsmesser, ein Drehkeilentfernungsmesser oder ein Teilbildentfernungsmesser, vorgesehen sein, wobei jeweils der bewegliche Teil des Entfernungsmessers von der Steuerkurve 44 aus betätigt wird. Ferner ist zwischen der Steuerkurve 44 und dem beweglichen Teil des Entfernungsmessers eine Übertragungseinrichtung vorgesehen, die ständig wirksam ist. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht die übertragungseinrichtung aus einem Gabelhebel 69, der drehfest an einer in der Hohlwelle 34 drehbar gelagerten Innenwelle 70 befestigt ist, einem am anderen Ende der Innenwelle 70 befestigten Steuerhebel 71 und einem Steuerarm 66a am Spiegelträger 66, der mittels eines am Steuerhebel 71 befestigten Mitnehmerstiftes 72 um den Schwenkzapfen 67 verschwenkbar ist. Der Gabelhebel 69 übergreift einen fest mit dem Tasthebel 40 verbundenen stiftförmigen Mitnehmer 73, der als axiale Verlängerung des Taststiftes 43 ausgebildet ist.
  • Die Betätigung des Entfernungsmessers von der Steuerkurve 44 aus erfolgt auf folgende Weise: Wird der Entfernungseinstellring 4 gedreht, so bewegt sich der Taststift 43 relativ zur Steuerkurve 44, wobei der an der stillstehenden Steuerkurve 42 anliegende Taststift 41 ein Drehlager bildet. Der zum Taststift 43 koaxiale Mitnehmer 73 folgt den Bewegungen des Taststiftes. Diese übertragen sich auf den Gabelhebel 69, der seinerseits die Innenwelle 70 in der Hohlwelle 34 dreht. Deren Drehungen verursachen eine Verschwenkung des Steuerhebels 71, so daß der Mitnehmerstift 72 den Schenkel 6,5a des Spiegelträgers 66 um den Schwenkzapfen 67 dreht. Auf diese Weise überträgt sich die Drehbewegung des Entfernungseinstellringes 4 auf den Schwenkspiegel 65. Durch eine entsprechende Ausbildung der Steuerkurve und der übertragungseinrichtung ist auf diese Weise eine exakte Entfernungsmessung möglich.
  • Dabei ist es für die Steuerung des Entfernungsmessers gleichgültig, ob sich die Teile in der Stellung nach den F i g. 1 und 2 oder in der Stellung nach F i g. 3 befinden, da die Lage des Teilhebels 32 ohne jeden Einfiuß auf die Stellung des Taststiftes 43 ist.
  • Die Erfindunng ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. Außer den bereits erwähnten Variationsmöglichkeiten ist die Erfindung auch dann anwendbar, wenn die Umschaltung der Blendensteuerung vom Blendeneinsteller auf den Entfernungs- und den Filmempfindlichkeitswert-Einsteller nicht durch die Bewegung des Blendeneinstellers selbst, sondern mittels einer gesonderten Schalteinrichtung erfolgt. Ferner wäre es grundsätzlich möglich, für die Steuerung des Entfernungsmessers einen eigenen, an der Steuerkurve 44 anliegenden Taststift zu verwenden. Auch die übertragungseinrichtung kann je nach den räumlichen Verhältnissen anders gestaltet sein.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Photographische Kamera mit einer Blende und einem Entfernungseinsteller, bei der zum Einstellen der Blende in Abhängigkeit von der Entfernung zum Photographieren mit Blitzlicht mit dem Entfernungseinsteller eine Steuerkurve verbunden ist, die über eine zum Photographieren ohne Blitzlicht unterbrechbare erste übertragungseinrichtung die Blende steuert, d a d u r c h gekennzeichnet, daß durch die zum zeitweiligen Steuern der Blende dienende Steuerkurve (44) des Entfernungseinstellers über eine zweite, ständig wirksame übertragungseinrichtung (69 bis 72) ein an sich bekannter, in die Kamera eingebauter Entfernungsmesser steuerbar ist.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, bei der die erste Übertragungseinrichtung ein Hebelgetriebe mit einem Tasthebel enthält, der mit einem Taststift an der Steuerkurve anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Tasthebel (40) einen Mitnehmer (73) aufweist, der an der zweiten übertragungseinrichtung (69 bis 72) angreift.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 2, bei der der Tasthebel einenends mit dem Taststift an der Steuerkurve des Entfernungseinstellers und anderenends mit einem weiteren Taststift an einer mit einem Filmempfindlichkeitswert-Einsteller verbundenen weiteren Steuerkurve anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (73) als koaxiale Verlängerung des Taststiftes (43) ausgebildet ist.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 2, bei der die Schwenkbewegung des Tasthebels auf eine Welle und von dieser über weitere Hebel auf die Blende übertragbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (34) als Hohlwelle ausgebildet und koaxial von einer Innenwelle (70) durchsetzt ist, die am einen Ende einen den Mitnehmer (73) übergreifenden Gabelhebel (69) und am anderen Ende einen Steuerhebel (71) für den Entfernungsmesser trägt.
  5. 5. Kamera nach Anspruch 4, bei der mit der Welle drehfest ein Kuppelhebel verbunden ist, der zum Photographieren mit Blitzlicht mit einem Einstellgetriebe für die Blende kuppelbar und zum Photographieren ohne Blitzlicht in eine Ausrückstellung schwenkbar ist, in der er vom Einstellgetriebe gelöst ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vermeiden einer Beeinflussung des Tasthebels (40) über die Welle (34) beim Ausrücken des Kuppelhebels letzterer als zweiteiliger Gelenkhebel mit durch Federkraft (61) in eine Strecklage gedrängten Teilhebeln (32, 33) ausgebildet ist, wobei zum Ausrücken des Kuppelhebels der von der Welle entfernter liegende Teilhebel (32) gegen die Federkraft schwenkbar ist, während der mit der Welle verbundene Teilhebel (33) stillsteht.
  6. 6. Kamera nach Anspruch 5, bei der zum Ausrücken des Kuppelhebels eine mit einem Blendeneinsteller verbundene Stellkurve vorgesehen ist, an der ein am Kuppelhebel befestigter Mitnehmerstift anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerstift (35) an dem von der Welle (34) entfernter liegenden Teilhebel (32) angebracht ist.
DEV26152A 1964-06-12 1964-06-12 Photographische Kamera mit einer in Abhaengigkeit von der Entfernung einstellbaren Blende Pending DE1243011B (de)

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