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DE1242032B - Drehpflug mit Breitenverstellung - Google Patents

Drehpflug mit Breitenverstellung

Info

Publication number
DE1242032B
DE1242032B DER40428A DER0040428A DE1242032B DE 1242032 B DE1242032 B DE 1242032B DE R40428 A DER40428 A DE R40428A DE R0040428 A DER0040428 A DE R0040428A DE 1242032 B DE1242032 B DE 1242032B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
turning shaft
frame
rod
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER40428A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Zach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rabewerk Heinrich Clausing
Original Assignee
Rabewerk Heinrich Clausing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rabewerk Heinrich Clausing filed Critical Rabewerk Heinrich Clausing
Priority to DER40428A priority Critical patent/DE1242032B/de
Publication of DE1242032B publication Critical patent/DE1242032B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B15/00Elements, tools, or details of ploughs
    • A01B15/14Frames

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 65/02
Nummer: 1 242 032
Aktenzeichen: R 40428III/45 a
Anmeldetag: 21. April 1965
Auslegetag: 8. Juni 1967
Die Erfindung betrifft einen Drehpflug, bei dem der die Pflugkörper tragende Rahmen gegenüber dem Pfluggestell, z. B. gegenüber der an das Dreipunktgestänge eines Schleppers anzukuppelnden Koppel zur Breitenverstellung, seitlich verstellbar bzw. schwenkbar ist.
Breitenverstellungen bei Pflügen werden unter anderem benötigt, um die Abtrift von Schlepper und Pflug beim Arbeiten am Hang auszugleichen. Durch die Abtrift wird die Breite der vom ersten Pflugkörper gepflügten Furche verändert, nämlich vergrößert, wenn die Hangneigung so verläuft, daß das ungepflügte Land senkrecht zur Furchenwand und in Richtung des ungepflügten Landes gesehen, abfällt, und verkleinert, wenn die Hangneigung so verläuft, daß das ungepflügte Land senkrecht zur Furchenwand und in Richtung des ungepflügten Landes gesehen, ansteigt. Um dem entgegenzuwirken, sind an Pflügen Breitenverstellungen vorgesehen, mittels denen der Pflug relativ zum Schlepper seitlich versetzt werden kann. Durch dieses seitliche Versetzen um einen geeigneten Betrag kann die Breite der vom ersten Pflugkörper gepflügten Furche verändert werden.
Es bereitet keine Schwierigkeiten, die Furchenbreite nach Absteigen vom Schlepper einzustellen, da die verhältnismäßig großen Verstellkräfte dann leicht aufgebracht werden können. Bei konstanter Hangneigung genügt eine solche einmalige Einstellung. Häufig muß aber auf abfallendem Gelände, auf dem sich die Hangneigung dauernd ändert, gepflügt werden. Mit der Hangneigung ändert sich auch die Abtrift, so daß sich die Furchenbreite dauernd ändert, auch wenn ursprünglich die richtige Breiteneinstellung gewählt worden war.
Bekannt ist ein Anbau-Beetpflug, bei dem die Arbeitsbreite mittels eines Spannschlosses verstellt werden kann. Dieses Spannschloß ist einerseits am Pflugvordergestell und andererseits am Pflugrahmen angelenkt. Der Pflugrahmen ist schwenkbar am Pflugvordergestell gelagert. Eine Bedienung des Spannschlosses vom Schleppersitz aus ist nicht möglich. Zur Verstellung der Arbeitsbreite muß also vom Schlepper abgestiegen werden.
Weiter ist ein Anhängepflug bekannt, bei dem zur Verstellung der Zugrichtung eine Handkurbel dient, mit der der Pflugrahmen gegenüber der Zugstange schräg gestellt werden kann. Auch dieser bekannte Pflug ist kein Drehpflug.
Ferner ist ein Anbau-Drehpflug bekannt, dessen Rahmen zum Zweck der Breitenverstellung gegenüber der Wendewelle verschwenkbar ist. Die Ver-Drehpflug mit Breitenverstellung
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte (Bez. Osnabrück)
Als Erfinder benannt:
Ferdinand Zach, Bad Essen
Schwenkung kann mittels einer vom Schleppersitz aus erreichbaren Handkurbel vorgenommen werden, die mit einem Getriebe gekuppelt ist, durch das ein am Pflugrahmen gelagerter Hebel verschwenkbar ist. Ein Ende dieses Hebels ist an der Wendewelle drehbar gelagert. Eine solche Verstellvorrichtung ist nur für solche Pflüge verwendbar, bei denen der Pflugrahmen unter der Wendewelle hindurch gedreht wird. Die Drehung des Pflugrahmens über die Wendewelle hinweg ist deshalb nicht möglich, weil sich die Handkurbelwelle, um vom Schleppersitz aus erreichbar sein zu können, schräg über die Wendewelle hinweg erstreckt. Bei einer Drehung des Pflugrahmens über die Wendewelle hinweg wären sich deshalb Flandkurbelwelle und Wendewelle gegenseitig im Weg.
Durch die Erfindung soll ein Drehpflug der eingangs genannten Gattung so ausgebildet werden, daß die Breitenverstellung vom Schleppersitz aus durchführbar ist und die Verstellvorrichtung sowohl bei Pflügen, deren Pflugrahmen unter der Wendewelle hindurchgeschwenkt als auch bei Pflügen, deren Pflugrahmen über die Wendewelle hinwegschwenkt, angewendet werden kann.
Der erfindungsgemäße Drehpflug ist dadurch gekennzeichnet, daß ein in Richtung der Achse der Wendewelle und konzentrisch zur Wendewelle angeordneter, vom Schleppersitz aus in Achsrichtung der Wendewelle verschiebbarer Nutring vorgesehen ist, in dessen Umlaufnut ein Gleitstein eingreift, der an einer in Fahrtrichtung bzw. mit großer in Fahrtrichtung gerichteter Komponente verschiebbaren Stange (Verschiebestange) sitzt, die über eine in an sich bekannter Weise an ihr angelenkte Strebe über ein weiteres Gelenk direkt oder indirekt mit dem schwenkbar an der Wendewelle gelagerten Pflugrahmen verbunden ist.
Beim Verschieben des Nutringes längs der Wendewelle wird der Gleitstein mit verschoben, wodurch
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3 4
die Verschiebestange in Richtung der Wendewelle die Wendewelle 5 drehbar gelagert. An der Wendemitgenommen wird. Infolge der Verbindung zwi- welle 5 ist ein Ausleger 6 mit einem kürzeren Aussehen der Verschiebestange und dem schwenkbar an legerarm 7 und einem längeren Auslegerarm 8 drehder Wendewelle befestigten Pflugrahmen wird dieser fest angeordnet. Im längeren Auslegerarm 8 sind drei bei einer Längsverschiebung verschwenkt. Diese Ver- 5 Bolzenlöcher 9 vorgesehen. Am mittleren Bolzenschwenkung ist in jeder Drehlage, also auch in jeder loch 9 ist mittels eines Gelenk-Steckbolzens 10 ein der beiden Arbeitsstellungen des Pflugrahmens mög- Pflugrahmen 11 angelenkt. An diesem befinden sich lieh, da der Gleitstein stets in die die Wendewelle die Grindel 12 für die Pflugkörper 13. In Abb. 1 ist umgebende Kulisse eingreift. Die Vorrichtung ist so- nur ein einziger Pflugkörper dargestellt. Selbstwohl bei Drehpflügen, bei denen der Pflugrahmen io verständlich können an einem Pflugrahmen mehrere über die Wendewelle hinwegschwenkt, als auch bei Körper hintereinander vorgesehen sein. A b b. 1 zeigt Drehpflügen, bei denen der Pflugrahmen unter der auch nur den unterhalb der Zeichenebene liegenden Wendewelle hindurchschwenkt, verwendbar, da zwi- Körper. Um 180° versetzt ist ein weiterer zum darschen die nicht drehenden Teile des Pfluges (insbe- gestellten Körper spiegelbildlicher Körper vorsondere Pflugvordergestell) und die drehenden Teile t5 gesehen, der durch Wenden des Pfluges um 180° in (Wendewelle mit Pflugrahmen) als Zwischenelement die Arbeitsstellung gelangt,
ein Nutring eingeschaltet ist. Am Pflugvordergestell 1 ist konzentrisch zur
Die Strebe kann als an der Wendewelle gelagerter Wendewelle 5 eine mit Außengewinde versehene Ge-
Winkelhebel ausgebildet sein, mit dessen einem Ende windehülse 14 befestigt. Diese ist fest mit dem Pflug-
die Verschiebestange und mit dessen anderem Ende 20 vordergestell verbunden und umgibt die Wendewelle 5
der Pflugrahmen gelenkig verbunden ist. frei, behindert also nicht deren Drehung. Auf der
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Er- Gewindehülse 14 ist ein insgesamt mit 15 bezeichfindung ist an der Wendewelle ein nach beiden Sei- neter Ring verschiebbar. Dieser Ring ist an seiner ten ragender Ausleger angeordnet. An einem der Außenseite mit einer Umlaufnut 16 und einer Ver-Auslegerarme ist die Verschiebestange gelagert, wäh- 25 zahnung 17 versehen. Der Ring 15 kann mittels rend am anderen Auslegerarm der Pflugrahmen ange- ejner jn die Verzahnung 17 eingreifenden Schnecke 18 lenkt ist. Vorzugsweise sind im letztgenannten Aus- gedreht werden. Die Drehung der auf einer Welle legerarm mehrere Bolzenlöcher nebeneinander ange- 19 sitzenden Schnecke 18 ist mittels einer an der ordnet, so daß der Pflugrahmen wahlweise mittels Welle 19 befindlichen Handkurbel vom Schleppereines dieser Löcher angekuppelt werden kann. Hier- 3O sjtz aus möglich. In die Umlaufnut 16 greift ein durch ist eine Grobverstellung für die Breiteneinstel- Gleitstein 20 ein. Dieser sitzt am Ende einer im Auslung bzw. eine Zugpunktverlagerung möglich. legerarm 7 verschiebbaren Verschiebestange 21. An
Die Strebe kann längenveränderlich sein, beispiels- das hintere Ende der Verschiebestange 17 ist über weise dadurch, daß als Strebe ein Spannschloß ver- ein Gelenk 22 eine Strebe 23 angelenkt. Diese Strebe wendet wird. Mit einer solchen längenveränderlichen 35 ist als Spannschloß ausgebildet und besteht aus den Strebe kann auch eine sogenannte Bereichverschie- Gewindespindeln 24 und 25, die entgegengesetzte bung vorgenommen werden, d. h., durch Längen ver- Steigung haben, und einer Gewindehülse 26 mit entänderung der Strebe kann eine bestimmte Aus- sprechenden Gewinden. Die Gewindespindel 25 ist schwenklage des Pflugrahmens relativ zur Wende- über ein Gelenk 27 an einem am Pflugrahmen 11 bewelle eingestellt werden, von der aus nach beiden 40 findlichen Anlenkauge 28 befestigt. Die Verschiebe-Seiten hin während des Fahrens durch Verschieben stange 21 kann selbstverständlich auch direkt oder des Nutrings feineingestellt wird. indirekt an einem an der Drehachse oder am Pflug-Für die Verschiebung des Nutrings sind verschie- rahmen angelenkten Winkelhebel angreifen, über den dene Vorrichtungen möglich. Erfinderische Ausfüh- die seitliche Verstellung des Rahmens gegenüber der rungsformen hierzu werden aus der folgenden Be- 45 Drehachse vorgenommen wird.
Schreibung dreier Ausführungsbeispiele der Erfin- Dje erfindungsgemäße B reiten verstellung arbeitet dung und aus den Unteransprüchen hervorgehen. In wie folgt: Zunächst wird mittels des Spannschlosses der Zeichnung ist 23 die etwa erforderliche Mittellage (sogenannte Be-
Abb. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf reichverschiebung) eingestellt. Zur richtigen Einstel-
ein Pflugvordergestell mit daran angebauter Ver- 5o lung des Zugpunktes wird das geeignete Anlenkloch 9
schiebevorrichtung für einen Nutrmg und der am am Auslegearm 8 ausgewählt. Auf diese Weise wird
Pflugvordergestell gelagerten Wendewelle und einem der Pflug so eingestellt, wie es für das Pflügen des zu
Teil des an der Wendewelle befestigten Pflugrahmens, bearbeitenden Ackers ungefähr nötig ist. Während
A b b. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht des Pflügens vorkommende kleinere Änderungen wer-
einer Verstellvorrichtung für den Nutring gemäß 55 den nun mittels Drehens der Schneckenwelle 19 be-
einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung rücksichtigt. Durch Drehen der Schnecke 18 wird,
und wie aus der Zeichnung klar ersichtlich ist, der Ring
A b b. 3 eine Seitenansicht eines Pflugvordergestel- 15 längs der Wendewelle 5 verschoben. Infolge des
les mit einer Verstellvorrichtung für den Nutring ge- Eingriffs des Steines 20 in die Umlaufnut 16 wird da-
mäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfin- 60 bei die Verschiebestange 21 ebenfalls in Längsrich-
dung. tung der Wendewelle verschoben. Diese Verschiebe-
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist das bewegung überträgt sich über die Strebe 23 auf den
Pflugvordergestell die Koppel 1 eines Dreipunkt- schwenkbar befestigten Pflugrahmen 11, wodurch die-
gestänges, an der Zapfen 2 für die Verbindung mit ser relativ zur Wendewelle 5 ausgeschwenkt wird. Im den unteren Lenkern eines Dreipunktgestänges und 65 Verlauf des Pflügens stellt sich der Pflug aber wieder
Lagerbohrungen 3 für die Verbindung mit dem parallel zur Fahrtrichtung, was dadurch möglich ist,
oberen Lenker eines Dreipunktgestänges vorgesehen daß sich das Pflugvordergestell 1 gegenüber dem
sind. In der am Pfluggestell 1 befindlichen Nabe 4 ist Schlepper seitlich verlagern kann. Zu diesem Zweck
sind die Anlenkungen der Lenker des Dreipunktgestänges am Schlepper und an der Koppel in einem gewissen Bereich einstellfähig.
Beim Ausführungsbeispiel nach A b b. 2 ist auf der Wendewelle 5 ein Nutring 29 unmittelbar gelagert. In seine Umlaufnut 16 greift ein hier als Rolle 30 ausgebildeter Gleitstein. Dieser Gleitstein ist am Ende einer Verschiebestange 21' gelagert. Am Nutring 29 ist eine Gewindespindel 31 vorgesehen. Diese greift in eine Mutter 32 ein, die drehbar, aber axial unverschieblich im Pflugvordergestell 1 gelagert ist. Am vorderen Ende der Mutter 32 ist eine Schneckenradverzahnung 33 vorgesehen, in die eine Schnecke 34 eingreift. Die Schnecke 34 sitzt auf einer mittels einer Handkurbel drehbaren Welle 35. Es ist klar, daß bei einer Drehung der Schnecke 34 die Mutter 32 gedreht und damit die Spindel 31 in Längsrichtung der Wendewelle 5 verschoben wird. Die Spindel 31 nimmt den Nutring 29 und damit die Verschiebestange 21' mit. Die Schwenkung des Pfluges kann dann auf dieselbe Weise erfolgen wie beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 1.
Beim Ausführungsbeispiel nach A b b. 3 ist am Pflugvordergestell 1 über ein Anlenkauge 36 eine verhältnismäßig lange Stange 37 gelenkig befestigt. Am unteren Ende dieser Stange 37 ist ein mit Umlaufnut 16 versehener Ring 38 befestigt. Die Stange 37 ist über eine Lasche 39 mit einem Stellhebel 40 verbunden. Der Stellhebel 40 ist bei 41 am Pflugvordergestell schwenkbar gelagert. Der Stellhebel 40 wirkt mit einem Rastenbogen 42 zusammen, an dem er in verschiedenen Schwenklagen feststellbar ist. Bei Schwenkungen des Stellhebels 40 wird die Stange 37 verschwenkt, und zwar bei einer Bewegung des Handgriffes 43 des Stellhebels in Richtung des Schleppers (Pfeil 44) vom Pflugvordergestell weg und bei einer Bewegung des Stellhebels in entgegengesetzter Richtung zum Pflugvordergestell 1 hin. Dabei wird der Nutring 38 in Längsrichtung der Wendewelle 5 verschoben. Die Länge der Stange 37 ist im Verhältnis zum Verschiebeweg des Nutringes 38 so groß, daß die Bogenhöhe des Kreisbogens, den der Nutring 38 beschreibt, vernachlässigbar klein ist.

Claims (9)

Patentansprüche: 45
1. Drehpflug, bei dem der die Pflugkörper tragende Rahmen gegenüber dem Pfluggestell, z. B. gegenüber der an das Dreipunktgestänge eines Schleppers anzukuppelnden Koppel, zur Breitenverstellung seitlich verstellbar bzw. schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Richtung der Achse der Wendewelle (5) und konzentrisch zur Wendewelle angeordneter, vom Schleppersitz aus in Achsrichtung der Wendewelle verschiebbarer Nutring (15, 29, 38) vorgesehen ist, in dessen Umlaufnut (16) ein Gleitstein (20, 30) eingreift, der an einer in Fahrtrichtung bzw. mit großer in Fahrtrichtung gerichteter Komponente verschiebbaren Stange (21, 21') (Verschiebestange) sitzt, die über eine in an sich bekannter Weise an ihr angelenkte Strebe (23) über ein weiteres Gelenk (27) direkt oder indirekt mit dem schwenkbar (bei 9, 10) an der Wendewelle gelagerten Pflugrahmen (11) verbunden ist.
2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe als an der Wendewelle gelagerter Winkelhebel ausgebildet ist, mit dessen einem Ende die Verschiebestange und mit dessen anderem Ende der Pflugrahmen gelenkig verbunden ist.
3. Pflug nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wendewelle (5) ein nach beiden Seiten ragender Ausleger (6) angeordnet ist, wobei an einem kurzen Auslegerarm (7) die Verschiebestange (21, 21') geführt ist, während an einem längeren Auslegerarm (8) der Pflugrahmen (11) angelenkt ist, für den in an sich bekannter Weise mehrere wahlweise benutzbare Bolzenlöcher (9) vorgesehen sind.
4. Pflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Strebe (23) veränderlich ist, vorzugsweise daß sie als Spannschloß (24, 25, 26) ausgebildet ist.
5. Pflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufnut (16) in einer längs der Wendewelle (5) auf einer diese umgebenden, mit Außengewinde versehenen Gewindehülse (14) verschraubbaren Mutter (15) vorgesehen ist, wobei diese vom Schleppersitz aus drehbar ist.
6. Pflug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (15) mittels eines Schneckengetriebes (18,17), dessen Schnecke (18) an einer vom Schleppersitz aus drehbaren Welle (19) sitzt und dessen Schneckenrad (17) mit der Mutter verbunden ist, drehbar ist.
7. Pflug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufnut (16) an einem auf der Wendewelle (5) verschiebbaren Nutring (29) angeordnet ist, welcher mit einer Spindel (31) verbunden ist, die in eine axial unverschiebbar im Pfluggestell gelagerte Mutter (32) eingreift, die vom Schleppersitz aus drehbar ist.
8. Pflug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (32) mit einem Schneckenrad (33) verbunden ist, in das eine mittels Handkurbel drehbare Schnecke (34) eingreift.
9. Pflug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Umlaufnut (16) aufweisende Ring (38) an einer schwenkbar am Pfluggestell aufgehängten Stange (37) angeordnet ist, welche eine so große Länge hat, daß die Bogenhöhe des von dem Nutring (38) beschriebenen Kreises gering ist, und daß als vom Schleppersitz aus bedienbare Schwenkvorrichtung für die Stange in an sich bekannter Weise ein an einem Rastenbogen (42) feststellbarer, über eine Lasche (39) mit der Stange verbundener Stellhebel (40) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1171192;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1110 929;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 711 859.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 589/92 5.67 © Bundesdruckerei Berlin
DER40428A 1965-04-21 1965-04-21 Drehpflug mit Breitenverstellung Pending DE1242032B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3934653A (en) * 1973-03-02 1976-01-27 Rabewerk Heinrich Clausing Semi-mounted two-way plow
EP0045030A1 (de) * 1980-07-24 1982-02-03 Johann Gassner K.G. Anbaudrehpflug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1711859U (de) * 1954-08-28 1955-12-01 Eberhardt Pflugfabrik Geb Vorrichtung zur seitlichen verstellung der zugstange an landwirtschaftlichen anhaengegeraeten.
DE1110929B (de) * 1959-05-02 1961-07-13 Niedersachsen Werk Friedrich K Anbau-Beetpflug
DE1171192B (de) 1962-09-27 1964-05-27 John Deere Lanz Ag Vorrichtung zur Winkelverstellung des Pflugrahmens von um 180íÒ schwenkbaren Anbaudrehpfluegen

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