[go: up one dir, main page]

DE1242480B - Verfahren und Anordnung zur zentralisierten Zaehlung - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur zentralisierten Zaehlung

Info

Publication number
DE1242480B
DE1242480B DEC34582A DEC0034582A DE1242480B DE 1242480 B DE1242480 B DE 1242480B DE C34582 A DEC34582 A DE C34582A DE C0034582 A DEC0034582 A DE C0034582A DE 1242480 B DE1242480 B DE 1242480B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
encoder
register
flip
flop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC34582A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Boisvieux
Louis Schyn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compteurs Schlumberger SA
Original Assignee
Compteurs Schlumberger SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compteurs Schlumberger SA filed Critical Compteurs Schlumberger SA
Publication of DE1242480B publication Critical patent/DE1242480B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/14Calling by using pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zur zentralisierten Zählung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur zentralisierten Zählung, bei welchem die von verschiedenen, zyklisch abgefragten Gebern stammenden Informationen in einem gemeinsamen Speicher festgehalten werden, in welchem jedem Geber eine den Zählerstand enthaltende Speicherzelle zugeordnet ist, und bei welchem das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abfragungen des gleichen Gebers kleiner als die kleinste vorkommende Halbperiode des von dem Geber gelieferten Wechselspannungssignals ist, sowie eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Bekanntlich erfolgt die Messung des Verbrauchs von Strömungsmitteln, elektrischem Strom usw. mit Hilfe von Zählern, und die Übertragung der Zählerstände kann dadurch erfolgen, daß diese Zähler mit elektrischen Signalgebern ausgestattet werden, im allgemeinen in Form von photoelektrischen oder elektromagnetischen Einrichtungen, welche Impulse abgeben, deren Zahl proportional zu der abgegebenen Menge des Strömungsmittels oder des elektrischen Stroms ist.
  • Es ist bereits eine Anordnung mit mehreren Eingängen bekannt, die dazu bestimmt ist, zyklisch eine bestimmte Anzahl von Impulssendern abzufragen und die von diesen verschiedenen Sendern stammenden Impulse getrennt zu speichern, wobei die Dauer des Zyklus, d. h. das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abfragungen eines gleichen Senders, kleiner als das Zeitintervall bemessen wird, das zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen liegen kann, die von einem dieser Sender erzeugt werden. In der Praxis enthält diese Anordnung für jeden Sender ein speicherndes Eingangsorgan, eine rotierende Umschaltvorrichtung, welche zyklisch die Eingangsorgane mit einer Additionsschaltung verbindet, und einen Magnettrommelspeicher, in welchem jedem Sender eine Speicherzelle zugeordnet ist. Die rotierende Umschaltvorrichtung und der Magnettromrrielspeicher sind so synchronisiert, daß während des Abfragens des Eingangsorgans eines Senders der Inhalt der diesem Sender zugeordneten Speicherzelle in die Additionsschaltung übertragen wird. Wenn das Eingangsorgan während der Dauer des Zyklus einen Impuls registriert hat, wird der Inhalt der Additionsschaltung um eine Einheit vergrößert, und am Ende der Abfragung dieses Senders wird dieser Inhalt wieder in die entsprechende Speicherzelle des Speichers zurückgebracht.
  • Diese Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß ebenso viele speichernde Eingangsorgane vorgescchen sein müssen, wie Sender vorhanden sind, damit festgestellt werden kann, ob im Verlauf eines Zyklus von dem abgefragten Sender ein Impuls erzeugt worden ist oder nicht. Das Vorhandensein dieser Eingangsorgane bewirkt einerseits einen beträchtlichen Umfang der Anlage und andererseits eine Begrenzung der Folgefrequenz der Abfragungen, somit auch der Zahl der Sender, welche im Verlauf eines Zyklus nacheinander abgefragt werden können, ohne dall die Folgeperiode größer als das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen eines gleichen Senders wird.
  • Es ist andererseits eine Einrichtung zur Aufzeichnung der Zählerstände von verschiedenen entfernten Zählstellen in einer gemeinsamen Zentrale bekannt, bei der jeder Zähler mit einem vollständigen Zählwerk ausgestattet ist und jeder Zählrolle des Zählwerks ein Kommutator zugeordnet ist, der die Stellung der Zählrolle anzeigt. Bei jeder Abfragung des Zählers werden die Stellungen der Kommutatoren der Reihe nach mit Hilfe eines umlaufenden Wählers abgetastet, der nacheinander Impulsgruppen erzeugt, welche eine der Stellung des betreffenden Kommutators entsprechende Zahl von Impulsen enthalten. In der Zentrale werden diese Impulsgruppen den verschiedenen Stellen einer Aufzeichnungseinrichtung zugeführt, so daß diese den Zählerstand anzeigen. Die richtige Auswertung der Impulse wird dadurch gewährleistet, daß in der Zentrale ein gleichartiger Wähler synchron mit dem Wähler an der Zählstelle umläuft. Bei dieser bekannten Einrichtung wird also bei jeder Abfragung einer Zählstelle der vollständige Zählerstand in Form von Impulsen zur Zentrale übertragen. Der hierfür erforderliche Aufwand ist außerordentlich groß. Für jede Zählstelle ist ein mit Kommutatoren ausgestattetes Zählwerk erforderlich sowie ein Geber, der von einem eigenen Synchronmotor angetrieben wird. Ein gemeinsamer Antrieb mehrerer Geber durch den gleichen Synchronmotor ist nur dann möglich, wenn sich die Zählstellen am gleichen Ort befinden. Ferner müssen Einrichtungen vorgesehen sein, die das synchrone Anlaufen des Synchronmotors mit dem Antrieb des Wählers in der Zentrale gewährleisten. Dieser ganze Aufwand multipliziert sich mit der Zahl der abzufragenden Zählstellen. Ferner nimmt die Abfragung aller Zählstellen eine große Zeit in Anspruch, denn die Abfragung jeder einzelnen Zählstelle erfordert einen vollständigen Umlauf des zugeordneten Wählers.
  • Demgegenüber ist das Ziel der Erfindung die Schaffung eines Verfahrens der eingangs angegebenen Art, welches mit geringem Aufwand eine fortlaufende Zählung der in einer beliebigen Zahl von Zählstellen gemessenen Größen ermöglicht.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß bei jeder Abfragung eines Gebers der Augenblickswert des von dem Geber gelieferten Wechseispannungssignals abgetastet wird, daß das Vorzeichen des Abtastwerts mit dem Vorzeichen des bei der vorhergehenden Abfragung des gleichen Gebers erhaltenen Abtastwerts verglichen wird und daß bei einer Verschiedenheit der Vorzeichen der Inhalt der diesem Geber zugeordneten Speicherzelle um eine Einheit erhöht wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf dem Prinzip, daß nicht bei jeder Abfragung einer Zählstelle der vollständige Zählerstand zur Zentrale übertragen wird, sondern in der Zentrale eine fortlaufende Zählung der ständig von jeder Zählstelle übertragenen Informationen erfolgt. Diese Informationen haben die Form von Wechselspannungssignalen, deren Periodenzahl den Änderungen des Meßwerts proportional ist. An der Zählstelle braucht daher überhaupt kein Zählwerk vorhanden zu sein, falls nicht aus anderen Gründen auch dort eine Ablesung erwünscht ist. Es genügt vielmehr, dem Meßwerk ein Organ hinzuzufügen, das ein Wechselspannungssignal mit der geforderten Eigenschaft erzeugt. Dieses Wechselspannungssignal wird von jeder Zählstelle dauernd zur Zentrale übertragen. In der Zentrale ist ein gemeinsamer Speicher vorhanden, der für jede abzufragende Zählstelle eine Speicherzelle aufweist, die den betreffenden Zählerstand enthält. Es ist daher erforderlich, bei jeder Änderung des von einer Zählstelle kommenden Wechselspannungssignals den Inhalt der zugeordneten Speicherzelle zu ändern.
  • Ausgehend von diesem Prinzip besteht das erfindungsgemäße Verfahren aus folgenden Schritten: 1. Bei jeder Abfragung eines Gebers wird der Augenblickswert des von dem Geber gelieferten Wechselspannungssignals abgetastet, und das Vorzeichen des abgetasteten Augenblickswerts wird festgestellt. Da es nur auf das Vorzeichen und nicht auf den Absolutwert des Augenblickswerts ankommt, kann diese Abtastung mit sehr einfachen Mitteln und in sehr kurzer Zeit erfolgen. 2. Das so festgestellte Vorzeichen wird mit dem bei der vorangegangenen Abtastung des gleichen Gebers erhaltenen Vorzeichen verglichen. Dies setzt natürlich voraus, daß das jeweils festgestellte Vorzeichen für die Dauer einer Abtastperiode festgehalten wird, was mit einem einfachen binären Speicher leicht möglich ist.
  • 3. Wenn der Vergleich ergibt, daß die beiden verglichenen Vorzeichen verschieden sind, wird der Inhalt der dem betreffenden Geber zugeordneten Speicherzelle um eine Einheit erhöht; wenn dagegen die beiden verglichenen Vorzeichen gleich sind, geschieht nichts.
  • Diese einfachen Verfahrensschritte haben zur Folge, daß in jeder Speicherzelle die Vorzeichenwechsel des Wechselspannungssignals des zugeordneten Gebers und damit die durch die Periodenzahl dieses Wechselspannungssignals dargestellte Größe fortlaufend gezählt wird. Die Zahl der Geber kann sehr groß sein, da die Abtastzeit sehr kurz ist. Der zusätzliche Aufwand beschränkt sich praktisch auf einen Vorzeichenspeicher pro Geber, da die Vergleichsschaltung für den Vorzeichenvergleich allen Gebern gemeinsam sein kann.
  • Eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung mit einem Taktgeber, der Taktsignale abgibt, einem Speicher mit einem vom Taktgeber gesteuerten Adressenregister, einem Wähler und einem Schreib- und Lesezählregister, und mit einem Kanalwähler, der durch Eingangskreise gebildet ist, welche mit einer Abtastkippschaltung mit zwei stabilen Zuständen verbunden sind, ist dadurch gekennzeichnet, daß das Adressenregister des Speichers zugleich das Adressenregister des Kanalwählers ist, so daß jeder einem bestimmten Geber zugeordnete Eingangskreis dann entsperrt und mit der Abtastkippschaltung verbunden wird, während der Inhalt der dem gleichen Geber zugeordneten Speicherzelle in das Zählregister übergeführt ist, daß eine Vergleichsschaltung mit zwei Eingängen vorgesehen ist, welche einerseits mit der Abtastkippschaltung und andererseits mit einer besonderen das Vorzeichen der letzten Abtastung speichernden Kippschaltung des Zählregisters verbunden sind, daß der Ausgang der Vergleichsschaltung mit der Kippschaltung des niedrigsten Stellenwerts im Zählregister verbunden ist und daß eine Verbindung zur Übertragung des Inhalts der Abtastkippschaltung in die besondere Kippschaltung des Zählregisters besteht.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielshalber beschrieben. Darin zeigt F i g. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Anlage, F i g. 2 die Verbindung zwischen den Eingangskreisen und der Abtastkippschaltung, F i g. 3 eine Ausführungsform der Vergleichsschaltungen, F i g. 4 eine andere Ausführungsform der Vergleichsschaltungen und F i g. 5 und 6 Schaltungen zur Übertragung der Informationen vom Speicher zu einem numerischen Rechengerät oder einem Magnetaufzeichnungsgerät.
  • Das Blockschaltbild der Anlage von F i g. 1 zeigt einen Oszillator 10, dessen Ausgang mit einem Ringzähler 11 verbunden ist; diese beiden Teile bilden zusammen den Taktgeber, welcher alle Operationen der Anordnung steuert. Der Zähler 11 ist als Zeitstufenzähler so ausgebildet, daß er bei jedem Zählschritt einen Impuls liefert. Die eine Impulsfolge bildenden Taktsignale werden für den dargestellten Fall, daß der Ringzähler achtstufig ausgebildet ist, mit V, bis V$ bezeichnet, so daß acht Elementarzeiten für die Abtastung eines Gebers bestimmt werden. Die Abtastfrequenz, welche gleich der Frequenz des Oszillators 10 dividiert durch acht ist, ist in Abhängigkeit von der Zahl n der Geber so hoch gewählt, daß ein Zyklus, d. h. das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen des gleichen Gebers, mit Sicherheit kleiner als die kleinste Halbperiode des von diesem Geber gelieferten Signals ist.
  • Bei El bis E,r sind die verschiedenen Geber dargestellt, deren Signale den entsprechenden Eingangskreisen zugeführt werden, die später genauer beschrieben werden. Diese Eingangskreise bilden zusammen einen Kanalwähler 12, welcher jeden der Geber der Reihe nach mit einer Abtastkippschaltung 13 mit zwei stabilen Zuständen verbinden kann.
  • Die Geber E, bis E,t sind so ausgebildet, daß sie kontinuierliche Wechselspannungssignale liefern, deren Perioden die Änderungen der zu zählenden Größen kennzeichnen. Diese Wechselspannungssignale sind derart rechteckig geformt, daß sie entweder eine konstante positive Amplitude oder eine konstante negative Amplitude haben. Derartige Rechteckspannungen können beispielsweise durch Amplitudenbegrenzung von Wechselspannungen erhalten werden, welche proportional der gemessenen Größe durch einen tachometrischen Wechselspannungserzeuger oder eine gleichartige Vorrichtung erzeugt werden, welche mit der Welle des Meßwerks verbunden ist, dessen Angaben registriert werden sollen.
  • Die Eingangskreise des Kanalwählers 12 sind jeweils mit einem Adressenregister 14 verbunden, das Adressensignale N, N2...Nk...N,Z beispielsweise in binärer Form liefert, welche der Nummer des Gebers entsprechen, und deren Zahl wenigstens gleich der Zahl der Geber ist. Die Fortschaltung der Adressen, welche es ermöglicht, der Reihe nach die Adressen der n Kanäle zu bilden, welche den n Gebern El bis En entsprechen, erfolgt unter Steuerung durch das erste Taktsignal b ;.
  • Die Abtastkippschaltung 13 dient dazu, das Vorzeichen des Augenblickswerts der Wechselspannungen des gewählten Gebers im Zeitpunkt der Abtastung festzustellen, welcher durch das Taktsignal V3 bestimmt ist. Am Ende der Abtastung wird die Kippschaltung durch das Taktsignal V7 in ihren Bezugszustand »0« zurückgestellt. Die Kippschaltung 13 bleibt beispielsweise im Zustand »0«, wenn das abgetastete Signal einen negativen Augenblickswert aufweist, und sie geht bei einem positiven Augenblickswert in den Zustand »1«.
  • Die vom Adressenregister 14 abgegebenen Adressensignale werden ferner über eine vom Taktsignal V2 gesteuerte Torschaltung einem Speicherwähler 15 zugeführt, der mit dem gemeinsamen Speicher 16 verbunden ist, der beispielsweise ein Ferritringkernspeicher ist. In diesem Speicher ist jedem Geber eine Speicherzelle zugeordnet, die eine Binärzahl speichern kann, die eine bestimmte Anzahl, beispielsweise zwölf Binärziffern enthält, welche in binärer Zahlendarstellung die Zahl der Halbwellen (oder Perioden) der vom entsprechenden Geber gelieferten Wechselspannungssignale darstellt, sowie eine besondere Binärziffer, welche das Vorzeichen des Augenblickswerts des Signals bei der vorangegangenen Abtastung darstellt. Ein Schreib- und Lesezählregister 17 ermöglicht das Ablesen der Informationen, welche in einer Speicherzelle mit der vom Adressenregister 14 gelieferten Adresse enthalten sind, in einem vom Taktsignal V2 bestimmten Zeitpunkt und die Wiedereingabe in die gleiche Speicherzelle in einem vom Signal V6 bestimmten Zeitpunkt. Dieses Zählregister 17 ist als Zähler ausgebildet, so daß sein Inhalt gegebenenfalls um eine Einheit vergrößert werden kann, wenn eine Änderung des Vorzeichens zwischen zwei Abtastungen erfolgt ist.
  • Diese Vorzeichenänderung wird mit Hilfe einer Vergleichsschaltung 18 festgestellt, deren Eingänge einerseits mit der Abtastkippschaltung 13 und andererseits mit der Kippschaltung 17A des Zählregisters 17, welche das bei der vorangehenden Abtastung erhaltene Vorzeichen speichert, verbunden sind. Das Taktsignal V4 veranlaßt gegebenenfalls die Hinzufügung einer Einheit zu der im Zählregister 17 enthaltenen Zahl. Eine Verbindung zwischen der Abtastkippschaltung 13 und der Kippschaltung 17A des Zählregisters 17, in welcher eine vom Signal L ;, gesteuerte Torschaltung 19 liegt, ermöglicht es, den Zustand der Abtastkippschaltung 13 in die Kippschaltung 17A einzugeben, damit das soeben abgetastete Vorzeichen des Augenblickswerts des Signals gespeichert wird. Eine Verbindung 20 ermöglicht es, die im Speicher 17 enthaltenen Informationen vom Zählregister 17 zu einem äußeren Organ, beispielsweise einem numerischen Rechengerät oder einem Magnetbandaufzeichnungsgerät, zu übertragen, wie später erläutert wird.
  • Der Betrieb dieser Anlage läuft dann unter der Steuerung der aufeinanderfolgenden Taktsignale in folgender Weise ab: Am Beginn eines Abtastzyklus wird das Signal V, an das Adressenregister 14 angelegt, das um eine Einheit weitergeht und ein Adressensignal Alk liefert. Dies hat zur Folge, daß einerseits im Kanalwähler 12 der Eingangskreis entsperrt wird, welcher dem Geber Ek mit der Adresse Nk zugeordnet ist, und daß andererseits im Speicherwähler 15 der Ausgang erregt wird, welcher der Speicherzelle mit der Adresse Nx im Speicher 16 entspricht. Das Ablesen wird durch das Signal V ausgelöst, und der Inhalt dieser Speicherzelle wird in das Zählregister 17 eingegeben. Das Signal Y3 schließt dann den Eingangskreis der Abtastkippschaltung 13, welche den Zustand »0« beibehält oder den Zustand »l« annimmt, je nachdem, ob das Vorzeichen des Augenblickswerts des Signals des Gebers EL- in diesem Augenblick negativ oder positiv ist. Der betreffende Zustand der Abtastkippschaltung 13 wird mit dem Zustand verglichen, welchen sie bei der vorangehenden Abtastung des Signals des gleichen Gebers Ek angenommen hatte, und der durch den Zustand der Kippschaltung 17A des Zählregisters 17 gespeichert ist. Dieser Vorgang erfolgt mit Hilfe der Vergleichsschaltung 18 in dem durch das Taktsignal V4 bestimmten Zeitpunkt. Wenn dieser Zustand der gleiche ist, hat sich das Vorzeichen des Augenblickswerts zwischen den beiden Abtastungen nicht geändert, und der Inhalt des Zählregisters 17 wird nicht verändert. Wenn eine Ungleichheit zwischen den beiden Zuständen besteht, hat sich das Vorzeichen des Signals seit der letzten Abtastung geändert. Demzufolge gibt die Vergleichsschaltung 18 ein Signal ab, das bewirkt, daß eine Einheit zu der im Zählregister 17 enthaltenen Zahl hinzugefügt wird, wodurch die Halbwellen des Signals des Gebers Ek gezählt werden. Die Schaltung einer solchen Vergleichsschaltung ist in F i g. 3 dargestellt, doch ist es auch möglich, nur die Perioden des Signals mit Hilfe der in F i g. 4 dargestellten Vergleichsschaltung zu zählen.
  • Das Taktsignal VS entsperrt anschließend die Torschaltung 19, damit der augenblickliche Zustand der Abtastkippschaltung 13 in die Kippschaltung 17A des Zählregisters 17 eingegeben werden kann. Das Signal VB löst das Wiedereinschreiben des Inhalts des Zählregisters 17 in die Speicherzelle aus, deren Adresse Nk immer noch durch den Speicherwähler 15 angegeben wird. Das Taktsignal V7 bewirkt dann die Rückstellung der Abtastkippschaltung 13 in ihren Ruhezustand »0«, damit sie zur Abtastung des folgenden Gebers bereit ist.
  • Da das Taktsignal V8 das Ende des Abtastzyklus anzeigt, kann ein neuer Abtastzyklus durchgeführt werden, der dem soeben beschriebenen analog ist; da jedoch die Adresse unter der Wirkung des Taktsignals V1 um eine Einheit weitergeht, wird nun das Signal des Gebers Ek+l abgetastet, und der Inhalt der diesem Geber zugeordneten Speicherzelle wird in das Zählregister 17 eingegeben. Der gleiche Vorgang wiederholt sich dann, so daß die Signale aller Geber der Reihe nach abgetastet werden, und die Zahl ihrer Halbwellen (oder Perioden) im gemeinsamen Speicher 16 aufgezeichnet wird.
  • F i g. 2 zeigt schematisch den Kanalwähler 12 mit den Eingangskreisen 201, 202...20k...20., deren Zahl gleich der Zahl der Geber El bis En ist. Eine solche Eingangsschaltung 20k besteht aus einer Und-Schaltung, von der ein Eingang zur Zuführung des Signals des entsprechenden Gebers Ex bestimmt ist, während die anderen Eingänge das Adressensignal Nk dieses Senders empfangen, das aus dem Adressenregister 14 kommt. Die Ausgänge sämtlicher Eingangskreise sind über eine logische Schaltung 21, welche die Funktion »Ausschließlich Oder« durchführt, mit einem der beiden Eingänge einer weiteren Und-Schaltung 22 verbunden, die an ihrem zweiten Eingang das Taktsignal V3 erhält, das die Zuführung des Signals des Gebers Ex zum Eingang »1« der Abtastkippschaltung 13 erlaubt. Diese Abtastkippschaltung wird durch das ihrem anderen Eingang zugeführte Taktsignal V7 in ihren Ruhezustand »0« zurückgestellt.
  • Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform der Vergleichsschaltung 18 zur Zählung der Zahl der Halbwellen des Signals eines Gebers, was darauf hinausläuft, daß sowohl die Vorzeichenänderungen von »negativ« nach »positiv« als auch die Vorzeichenänderungen von »positiv« nach »negativ« gezählt werden. Die Ausgänge »0« und »1« der Abtastkippschaltung 13 sind mit den entsprechenden Eingängen der Kippschaltung 17A über eine Und-Schaltung 31 bzw. 31' mit zwei Eingängen und eine Oder-Schaltung 32 bzw. 32' mit zwei Eingängen verbunden. Die Und-Schaltungen 31 und 31' werden durch das dem zweiten Eingang zugeführte Taktsignal V5 entsperrt. Die Oder-Schaltung 32 empfängt das Taktsignal V7, das die Kippschaltung 17A nach der Wiedereinschreibung des Inhalts des Zählregisters 17 in den Speicher 16 in den Zustand »0« zurückstellt. Die zweite Oder-Schaltung 32' empfängt im Zeitpunkt des Taktsignals V2 das Lesesignal i derjenigen Speicherstelle in der gewählten Speicherzelle des Speichers 16, in welcher das Vorzeichen der letzten Abtastung des betreffenden Gebers gespeichert war, wodurch die Kippschaltung 17A wieder in den Zustand zurückgebracht wird, welcher dem Einschreiben im Verlauf des vorangehenden Abtastzyklus des gleichen Gebers voranging.
  • Ferner sind der Ausgang »0« der Abtastkippschaltung 13 und der Ausgang »l« der Kippschaltung 17A mit einer Und-Schaltung 33 verbunden, die einen dritten Eingang hat, dem das Taktsignal V4 zugeführt wird, während der Ausgang »1 «der Kippschaltung 13 und der Ausgang »0« der Kippschaltung 17A mit einer Und-Schaltung 33' verbunden sind, die einen dritten Eingang aufweist, dem gleichfalls das Taktsignal V4 zugeführt wird. Die Ausgänge der Und-Schaltungen 33 und 33' sind mit der Kippschaltung für den kleinsten Stellenwert im Zählregister 17 über eine »Ausschließlich Oder«-Schaltung 34 verbunden.
  • Nachdem somit die Kippschaltung 17A durch das Lesesignal im Zeitpunkt des Taktsignals V9 in den der vorangehenden Abtastung entsprechenden Zustand gebracht worden ist, nimmt die Abtastkippschaltung 13 einen Zustand ein, welcher dem Vorzeichen des Augenblickswerts des Signals des Gebers im Zeitpunkt des Taktsignals V3 entspricht. Wenn eine Ungleichheit zwischen den Zuständen der beiden Kippschaltungen 13 und 17A besteht, wenn sich also der Zustand der Abtastkippschaltung 13 gegenüber ihrem durch die Kippschaltung 17A dargestellten vorherigen Zustand geändert hat, wird eine der Und-Schaltungen 33 oder 33' durch das Taktsignal V4 entsperrt, so daß sie einen Impuls überträgt, der eine Einheit zu der im Zählregister 17 enthaltenen Zahl von Halbwellen hinzufügt.
  • F i g. 4 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform der zuvor beschriebenen Schaltung, bei welcher nur noch die Zustandsänderungen des Vorzeichens in einer bestimmten Richtung, beispielsweise von »positiv« nach »negativ« gezählt werden, was darauf hinauskommt, daß die Zahl der Perioden des Signals gezählt wird. Die Schaltung entspricht derjenigen von F i g. 3, jedoch sind nur noch der Ausgang a0« der Abtastkippschaltung 13 und der Ausgang »l« der Kippschaltung 17A mit der Und-Schaltung 33 verbunden, während die Kippschaltung 33' entfällt.
  • Es muß die Möglichkeit bestehen, die im gemeinsamen Speicher 16 aufgezeichneten Zählinformationen zu einer Verarbeitungsanlage oder zu einem Zwischenspeicher für eine spätere Verwendung zu übertragen.
  • F i g. 5 zeigt eine Schaltung, mit welcher eine solche Übertragung ausgeführt werden kann. Ein Hilfsregister 50 empfängt vom Speicher 16 über eine vom Taktsignal V2 gesteuerte Und-Schaltung 54 das Ergebnis der Zählung im Verlauf eines Abtastzyklus des Signals eines Gebers. Die zwölf Kippschaltungen des Hilfsregisters 50, in welche die zwölf Binärziffern eingebracht werden, die das Zählergebnis darstellen, sind mit einer entsprechenden Zahl von Und-Schaltungen 511 bis 5121 verbunden, die jeweils zwei weitere Eingänge aufweisen, von denen der eine an eine Leitung 52 angeschlossen ist, über die der Lesebefehl von dem äußeren Organ zugeführt wird, während der andere Eingang das Taktsignal V3 oder ein folgendes Taktsignal bis zum Taktsignal V6 empfängt; diese Taktsignale definieren die möglichen Lesezeitpunkte. Es kann aus Gründen der Normung der Zahlenzeichen zweckmäßig sein, die Ablesung in zwei Stufen zu unterteilen, indem beispielsweise das Taktsignal V3 den sechs ersten Und-Schaltungen 51,, bis 51s und das Taktsignal V6 den sechs letzten Und-Schaltungen 517 bis 51,2 zugeführt werden. Die Ausgänge der Und-Schaltungen 51 sind mit dem Eingang des äußeren Organs 53 verbunden.
  • Wenn das äußere Organ ein numerisches Rechengerät ist, wird die Adresse des Gebers dem Rechengerät gleichfalls mitgeteilt. Die Kopplung mit verschiedenen Arten von Rechengeräten soll nachstehend nacheinander untersucht werden. Im Fall eines Rechengeräts mit Schnellzyklus und automatischer Unterbrechung ruft ein äußerer Taktgeber im Rechengerät die Übertragung der Zählergebnisse auf, und er ruft periodisch die Unterbrechung des laufenden Programms hervor. Das Rechengerät wartet den Beginn eines Abtastzyklus ab, und bei jeder Abtastung des Signals eines Gebers liest es die Adresse des Gebers und das entsprechende Zählergebnis ab. Am Ende der Abtastung der Signale aller Geber wird die Zählanordnung vom Rechengerät abgetrennt.
  • Im Fall eines Rechengeräts mit Schnellzyklus und programmierter Unterbrechung prüft das Rechengerät periodisch im Verlauf des Programms eine Kippschaltung, welche von einem äußeren Taktgeber ausgelöst werden kann. Wenn sich diese Kippschaltung in ihrem Arbeitszustand befindet, wartet das Rechengerät den Beginn eines Abtastzyklus ab, und bei jeder Abtastung des Signals eines Gebers liest es die Adresse des Gebers und das entsprechende Zählergebnis ab. Am Ende aller Abtastungen stellt das Rechengerät die Kippschaltung auf Null zurück, damit sie zum Empfang eines neuen Signals vom Taktgeber bereit ist. Irri Fall eines Rechengeräts mit langsamem Arbeitszyklus, das also nicht in der Lage ist, das Zählergebnis während der Dauer der Abtastung eines Gebers zu übertragen, bewirkt das Rechengerät die Aufzeichnung der Adresse des Gebers, dessen Zählergebnis benötigt wird, in einem Register. In dem Augenblick, in welchem eine Koinzidenz zwischen der aufgezeichneten Geberadresse und der Adresse des abgetasteten Gebers besteht, wird das Zählergebnis in das Hilfsregister 50 übertragen. Das Rechengerät verfügt dann über eine ausreichende Zeit zur Ablesung dieses Hilfsregisters. Sobald diese Ablesung durchgeführt ist, wird eine neue Geberadresse aufgezeichnet, und der gleiche Übertragungsvorgang wie zuvor wiederholt sich. In diesem Fall müssen die Taktsignale V3 und V6 durch Signale ersetzt werden, die vom Rechengerät geliefert werden.
  • Wenn die Zählanordnung mit einem Magnetbandaufzeichnungsgerät gekoppelt werden soll, muß die Trägheit der Aufzeichnungsvorrichtung berücksichtigt werden. F i g. 6 zeigt eine logische Steuerschaltung, welche für eine Einrichtung dieser Art geeignet ist. Es wird angenommen, daß die Zeit für das Ingangsetzen des Magnetbandes gleich der Zeit ist, welche zwischen der Abtastung des Gebers Ex und der Abtastung des Gebers E, verstreicht. Ein äußerer Befehl (der von einem Taktgeber, einem Druckknopf od. dgl. kommt) wird dem einen Eingang einer Kippschaltung 60 zugeführt. Der entsprechende Ausgang ist über eine Und-Schaltung 63, die andererseits ein Signal Sk von dem dem Geber Ek zugeordneten Kanal mit der Nummer k empfängt, mit dem Eingang einer Kippschaltung 61 verbunden, deren Ausgang das Anlaufsignal für das Magnetaufzeichnungsgerät liefert. Das gleiche Signal wird über eine Und-Schaltung 64, die andererseits ein Signal S, vom Kanal mit der Nummer 1 empfängt, dem Eingang einer weiteren Kippschaltung 62 zugeführt, deren Ausgang das Erregungssignal für das Ablesen liefert. Dieses Signal wird außerdem einer Und-Schaltung 65 zugeführt, die an zwei weiteren Eingängen das Signal Sa. vom Kanal mit der Nummer n und das diesem Kanal zugeordnete Taktsignal V7 empfängt. Die Schaltung 65 liefert das Stoppsignal zum Magnetauszeichnungsgerät und löst die Rückstellung der Kippschaltungen 60, 61, 62 auf Null aus.
  • Wenn nun der äußere Befehl die Kippschaltung 60 erregt und die Abtastung am Kanal mit der Nummer k ankommt, überträgt die Und-Schaltung 63 ein Signal, das die Kippschaltung 61 erregt und das Anlaufen des Magnetbands auslöst. Wenn die Abtastung am Kanal mit der Nummer 1 ankommt, hat das Magnetband seine Nenngeschwindigkeit erreicht, und die im Hilfsregister 50 (F i g. 5) aufgezeichneten zwölf Ziffern des Zählergebnisses werden unter der Wirkung des von der Kippschaltung 62 abgegebenen Signals abgelesen, beispielsweise in Worten von je sechs Binärziffern. Gegebenenfalls ist es mit einem Paritätsprüforgan möglich, eine siebte Kontrollbinärziffer auf das Magnetband aufzuzeichnen. Die Geschwindigkeit des Bandes ist so bemessen, daß die Aufzeichnungszeit von zwei Worten mit je sechs Binärziffern (d. h. des Zählergebnisses) gleich der Dauer der Abtastung eines Gebers ist. Somit ist nach der Abtastung sämtlicher Geber die Gesamtheit der Zählergebnisse auf dem Magnetband aufgezeichnet, auf dem sie einen Block bilden. Wenn das Ergebnis des letzten Gebers abgelesen worden ist, liefert die Schaltung 65 einen Befehl für das Stillsetzen des Magnetbandes, und sie stellt die drei Kippschaltungen 60, 61, 62 der Steuerschaltung auf Null zurück, damit sie für eine weitere Aufzeichnung bereit sind.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur zentralisierten Zählung, bei welchem die von verschiedenen, zyklisch abgefragten Gebern stammenden Informationen in einem gemeinsamen Speicher festgehalten werden, in welchem jedem Geber eine den Zählerstand enthaltende Speicherzelle zugeordnet ist, und bei welchem das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abfragungen des gleichen Gebers kleiner als die kleinste vorkommende Halbperiode des von dem Geber gelieferten Wechselspannungssignals ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß bei jeder Abfragung eines Gebers der Augenblickswert des von dem Geber gelieferten Wechselspannungssignals abgetastet wird, daß das Vorzeichen des Abtasterwertes mit dem Vorzeichen des bei der vorhergehenden Abfragung des gleichen Gebers erhaltenen Abtastwerts verglichen wird und daß bei einer Verschiedenheit der Vorzeichen der Inhalt der diesem Geber zugeordneten Speicherzelle um eine Einheit erhöht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Sendern stammenden Signale rechteckige Wechselspannungssignale sind.
  3. 3. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einem Taktgeber, der Taktsignale abgibt, einem Speicher mit einem vom Taktgeber gesteuerten Adressenregister, einem Wähler und einem Schreib- und Lesezählregister und mit einem Kanalwähler, der durch Eingangskreise gebildet ist, welche mit einer Abtastkippschaltung mit zwei stabilen Zuständen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Adressenregister (14) des Speichers (16) zugleich das Adressenregister des Kanalwählers (12) ist, so daß jeder einem bestimmten Geber (El, EZ . . . En) zugeordnete Eingangskreis (201, 202 ... 20n) dann entsperrt und mit der Abtastkippschaltung (13) verbunden wird, während der Inhalt der dem gleichen Geber zugeordneten Speicherzelle in das Zählregister (17) übergeführt ist, daß eine Vergleichsschaltung (18) mit zwei Eingängen vorgesehen ist, welche einerseits mit der Abtastkippschaltung (13) und andererseits mit einer besonderen, das Vorzeichen der letzten Abtastung speichernden Kippschaltung (17A) des Zählregisters (17) verbunden sind, daß der Ausgang der Vergleichsschaltung (18) mit der Kippschaltung des niedrigsten Stellenwerts im Zählregister (17) verbunden ist und daß eine Verbindung zur Übertragung des Inhalts der Abtastkippschaltung (13) in die besondere Kippschaltung (17A) des Zählregisters (17) besteht. _
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Eingangskreis des Kanalwählers eine Und-Schaltung (201, 202...20n) enthält, deren Eingänge einerseits mit dem entsprechenden Geber (El, E2 ... En) und andererseits mit dem Adressenregister (14) verbunden sind, und daß die Ausgänge der Und-Schaltungen (201, 202 ... 20n) mit der Abtastkippschaltung (13) über eine Oder-Schaltung (21) verbunden sind, auf die eine Und-Schaltung (22) folgt, der ein Taktsignal (V3) zuführbar ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (18) wenigstens eine Und-Schaltung (33) mit zwei Eingängen enthält, welche mit den nicht gleichartigen Ausgängen der Abtastkippschaltung (13) und der besonderen Kippschaltung (17A) des Zählregisters (17) verbunden sind, daß der Ausgang der Und-Schaltung (33) mit der Kippschaltung des niedrigsten Stellenwertes im Zählregister (17) verbunden ist, und daß ein Taktsignal (V4) einem zusätzlichen Eingang der Und-Schaltung (33) zuführbar ist.
  6. 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der im gemeinsamen Speicher (16) enthaltenen Informationen zu einem äußeren Organ eine Schaltung vorgesehen ist, die ein Hilfsregister (50) enthält, in welches der Inhalt einer Speicherzelle eingebracht werden kann, und daß jede der Kippschaltungen des Hilfsregisters (50) mit dem äußeren Organ (53) über eine Und-Schaltung (51, 512 ... 5112) verbunden ist, der einerseits das von außen kommende Lesesignal (52) und andererseits ein Taktsignal (V3, VB) zuführbar sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Und-Schaltungen in Gruppen (511, 512 ... 51B; 51, ... 5112) unterteilt sind, denen verschiedene Taktsignale (V3, VB) zuführbar sind. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall, daß das äußere Organ (53) ein numerisches Rechengerät ist, eine Unterbrechung des Programmablaufs durch ein von außen kommendes Signal bewirkbar ist und daß beim Beginn eines Abtastzyklus das Rechengerät die Adresse des Gebers und das entsprechende in das Hilfsregister (50) eingebrachte Zählergebnis abliest, gegebenenfalls nach Vergleich der aufgezeichneten Adresse mit der Adresse des abgetasteten Gebers.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall, daß das äußere Organ (53) ein Magnetbandaufzeichnungsgerät ist, eine Schaltung (60 bis 65 in F i g. 6) vorgesehen ist, in der ein von außen kommendes Signal das Anlaufen des Magnetbandes auslöst und das Ablesen des Hilfsregisters (50) mit einer bestimmten Verzögerung auslöst, welche gleich der Dauer einer vorgegebenen Zahl von Abtastzyklen ist und der Zeit entspricht, welche das Magnetband bis zum Erreichen seiner Nenngeschwindigkeit ermöglicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1045 287, 1146 266.
DEC34582A 1963-12-13 1964-12-07 Verfahren und Anordnung zur zentralisierten Zaehlung Pending DE1242480B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1242480X 1963-12-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1242480B true DE1242480B (de) 1967-06-15

Family

ID=9677858

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC34582A Pending DE1242480B (de) 1963-12-13 1964-12-07 Verfahren und Anordnung zur zentralisierten Zaehlung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1242480B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2613765A1 (de) * 1976-03-31 1977-10-06 Licentia Gmbh Verfahren und vorrichtung zur uebertragung von zaehlwerten

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045287B (de) * 1952-07-01 1958-11-27 Dr Alfred Kienast Einrichtung zur in einer Zentrale erfolgenden elektrischen Fernanzeige des Standes von in Gruppen eingeteilten, parallel geschalteten Zaehlwerken
DE1146266B (de) * 1957-07-24 1963-03-28 Continental Elektro Ind Ag Einrichtung zur zaehlenden Abtastung von Unterteilungsmarken eines relativ gegen die Einrichtung bewegten Massstabes

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045287B (de) * 1952-07-01 1958-11-27 Dr Alfred Kienast Einrichtung zur in einer Zentrale erfolgenden elektrischen Fernanzeige des Standes von in Gruppen eingeteilten, parallel geschalteten Zaehlwerken
DE1146266B (de) * 1957-07-24 1963-03-28 Continental Elektro Ind Ag Einrichtung zur zaehlenden Abtastung von Unterteilungsmarken eines relativ gegen die Einrichtung bewegten Massstabes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2613765A1 (de) * 1976-03-31 1977-10-06 Licentia Gmbh Verfahren und vorrichtung zur uebertragung von zaehlwerten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2228526C3 (de) Verfahren und Anordnung zum Lesen und Decodieren von Strichmarken-Gruppen, die Daten in codierter Form darstellen
DE1168127B (de) Schaltungsanordnung zum Vergleich von Zahlen
DE1449765B2 (de) Einrichtung zur Abfrage eines assoziativen Speichers
DE1474062B2 (de) Datenverarbeitungsanlage mit einer anzahl von pufferspeichern
DE1774490A1 (de) Verfahren zum selbsttaetigen Sortieren oder Registrieren von Gegenstaenden sowie Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens
DE2259223A1 (de) Schaltungsanordnung zum verbinden einer mehrzahl von binaere informationen abgebende als auch aufnehmende einrichtungen
DE1275914B (de) Unterwasser-Fernmesseinrichtung
DE2337712A1 (de) Gleitzeiterfassungsgeraet
DE2420119B2 (de) Schaltungsanordnung zum erfassen von meldungen mit mehreren meldungsgebern
DE1103647B (de) Vorrichtung zur Verarbeitung von Daten oder Informationen aus einem Magnetspeicher
DE1242480B (de) Verfahren und Anordnung zur zentralisierten Zaehlung
DE1957600C3 (de)
DE1816007A1 (de) Anordnung zum Bestimmen des Abweichfehlers zwischen dem Auftreten zweier Steuerimpulse,insbesondere zum Bestimmen des Registerfehlers bei Druckbogenschneidvorrichtungen
DE3039306A1 (de) System zum empfang von seriellen daten
DE1164714B (de) Verfahren zur Pruefung der Datenuebertragung in elektronischen Datenverarbeitungssystemen
DE1524133B1 (de) Von einem Rechner gesteuerter Puffer
DE1474020B2 (de) Suchschaltung fur durchnumerierte leitungen
DE2050483A1 (de) Elektronische Rechenvorrichtung
DE1092705B (de) Elektronisches Rechenwerk, insbesondere fuer Buchungsmaschinen
DE1282082B (de) Schaltungsanordnung zur Ablesung des Zaehlstandes eines aus mehrere Dekaden bestehenden Zaehlers fuer elektronische Impulse
DE2746300A1 (de) Schaltungsanordnung zum ermitteln, speichern und wiedergeben von zustandsaenderungen
DE1259230B (de) Einrichtung zur Fernueberwachung
DE1296156B (de) Verteilung von Nachrichten an Datenstationsempfaenger in einem System mit einer Vielzahl von Stationen
DE2459958A1 (de) Steuersystem mit programmierter logik
DE1424754A1 (de) Schaltungsanordnung zur bedarfsweisen Umkehrung oder Verschiebung der Einzelinformationen einer Information innerhalb eines dynamischen Magnetspeichers