DE1242302B - Vorrichtung zur Nachlieferung von Wasserstoffgas in Plasmastrahlerzeugern - Google Patents
Vorrichtung zur Nachlieferung von Wasserstoffgas in PlasmastrahlerzeugernInfo
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- DE1242302B DE1242302B DEC36723A DEC0036723A DE1242302B DE 1242302 B DE1242302 B DE 1242302B DE C36723 A DEC36723 A DE C36723A DE C0036723 A DEC0036723 A DE C0036723A DE 1242302 B DE1242302 B DE 1242302B
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J37/00—Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
- H01J37/32—Gas-filled discharge tubes
- H01J37/32431—Constructional details of the reactor
- H01J37/3244—Gas supply means
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Description
- Vorrichtung zur Nachlieferung von Wasserstoffgas in Plasmastrahlerzeugern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Nachlieferung von Wasserstoffgas in Plasmastrahlerzeugern, bestehend aus verfestigtem, pulverförmigem Titanwasserstoff.
- Bei Vorrichtungen zur Nachlieferung von Wasserstoffgas in Plasmastrahlerzeugern ist es bekannt, den pulverförmigen Titanwasserstoff in Form einer dünnen Schicht auf einen Träger mittels eines Binders aufzusintern. Angesichts der dünnen Schichtstärke ist zur Erzielung eines hinreichend großen Wasserstoffreservoirs eine verhältnismäßig große Oberfläche erforderlich.
- Versucht man andererseits, in den Kern eines größeren Titanblockes Wasserstoff einzuführen, so stellt man fest, daß dieser Block durch die sich bildende Titanwasserstoffverbindung seine mechanische Festigkeit weitgehend verliert.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung dieser Nachteile eine Vorrichtung zur Nachlieferung von Wasserstoffgas in Plasmastrahlerzeugern so auszubilden, daß bei einem räumlich kompakten Aufbau von ausreichender mechanischer Festigkeit ein besonders großes Wasserstoffrerservoir erzielt wird.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Titanwasserstoffteilchen mittels eines Isolierstoffbindemittels agglomeriert sind, dessen Menge in Abhängigkeit von der Größe der Pulverteilchen gewählt ist.
- Zwei Ausführungsbeispiele von Plasmastrahlerzeugern mit einer Vorrichtung nach der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht.
- Der Plasmastrahlerzeuger 38 gemäß F i g. 1 enthält ein im wesentlichen zylindrisch ausgebildetes Isolierstoffrohr 40, das beispielsweise aus Epoxydharz besteht. Eine Metallplatte 42 bildet den hinteren Abschluß der Vorrichtung. Eine aus Leitermaterial hergestellte zylindrische Buchse 43 ist am Isolierstoffrohr40 befestigt und ihm angepaßt. Diese Buchse43 weist einen Befestigungsflansch 45 auf. Im zentralen Durchbruch dieses Flansches ist ein metallisches zylindrisches Rohr 44 vorgesehen, dessen Boden 46 eine zentrale öffnung besitzt. An diesem Boden 46 stützt sich eine Elektrode 48 ab, koaxial zu der eine Isolierstoffscheibe 52 und eine Elektrode 50 angeordnet sind. Weiterhin ist zwischen den Elektroden 48 und 50 noch eine Hülse 54 vorgesehen, die aus pulverförmigem Titanwasserstoff besteht, der mittels eines Isolierstoffbindemittels (beispielsweise eines Epoxydharzes) agglomeriert ist. Die Menge des Isolierstoffbindemittels ist in Abhängigkeit von der Größe der Pulverteilchen des Titanwasserstoffes gewählt. Zentrale Durchbrüche in den Elektroden 48, 50, der Isolierstoffscheibe 52 und der Hülse 54 begrenzen einen Raum, in dem das Plasma gebildet wird. Der Außendurchmesser der Hülse 54 ist kleiner als der Außendurchmesser der Elektroden 48 und 50. Die Hülse 54 wird von einer weiteren Hülse 56 aus Epoxydharz umschlossen.
- Die Entladung zwischen den Elektroden 48 und 50 erstreckt sich längs der Innenkante der Hülse 54, deren Außenseite mit der Hülse 56 verklebt ist, so daß der Entladungsweg auf die Innenseite begrenzt ist.
- Während F i g. 1 einen Plasmastrahlerzeuger mit axialer Richtung des Plasmastrahles zeigt, ist in F i g. 2 ein Plasmastrahlerzeuger 57 mit radialer Strahlrichtung veranschaulicht. Zwischen den konzentrischen Elektroden 58 und 60 sind koaxiale Hülsen 62 und 64 angeordnet, die aus mittels eines Isolierstoffbindemittels agglomerierten Titanwasserstoffteilchen bestehen. Die beiden Hülsen 62, 64 sind mit einem kleinen gegenseitigen Abstand voneinander angeordnet, wobei sich der Abstand der einander zugewandten Stirnseiten nach außen hin vergrößert.
- Es versteht sich, daß man nach diesem Prinzip auch Plasmastrahlerzeuger aufbauen kann, deren Strahlaustrittsrichtung einen zwischen 0° (axiale Strahlrichtung) und 180° (seitliche Strahlrichtung) liegenden Winkel besitzt. Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen wird das zur Agglomeration der Titanwasserstoffteilchen benutzte Isolierstoffbindemittel durch ein Epoxydharz gebildet. Statt dessen kann der Titanwasserstoff auch mit Pulver vermischt werden, das als Ausgangsmaterial für keramische Stoffe verwendet wird, woraufhin die Mischung anschließend gebrannt wird.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Nachlieferung von Wasserstoffgas in Plasmastrahlerzeugern, bestehend aus verfestigtem, pulverförmigem Titanwasserstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Titanwasserstoffteilchen mittels eines Isolierstoffbindemittels agglomeriert sind, dessen Menge in Abhängigkeit von der Größe der Pulverteilchen gewählt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierstoffbindemittel ein Epoxydharz ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Titanwasserstoff zur Agglomeration mit Pulver vermischt wird, das das Ausgangsmaterial für keramische Stoffe darstellt, und daß die Mischung anschließend gebrannt wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verfestigte Titanwasserstoff in Form einer zylindrischen Hülse (54) ausgebildet ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verfestigte Titanwasserstoff in Form von zwei koaxial zueinander mit einem kleinen gegenseitigen Abstand angeordneten zylindrischen Hülsen (62, 64) ausgebildet ist, deren einander gegenüberliegende Stirnseiten sich nach außen hin voneinander entfernen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1149 114, 1035792.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1242302X | 1964-09-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1242302B true DE1242302B (de) | 1967-06-15 |
Family
ID=9677855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC36723A Pending DE1242302B (de) | 1964-09-07 | 1965-08-24 | Vorrichtung zur Nachlieferung von Wasserstoffgas in Plasmastrahlerzeugern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1242302B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035792B (de) * | 1957-03-13 | 1958-08-07 | Philips Nv | Elektrische Entladungsroehre, die eine Tritiummenge enthaelt, und Verfahren zum Anbringen des Tritiums in einer derartigen Roehre |
| DE1149114B (de) * | 1960-11-25 | 1963-05-22 | Philips Nv | Verfahren zum Herstellen eines Wasserstoffergaenzers fuer eine elektrische Entladungsroehre, ferner mit einem so hergestellten Wasserstoff-ergaenzer versehene Gasentladungsroehre, sowie Verwendung so hergestellter Wasser-stoffergaenzer in einem Neutronengenerator |
-
1965
- 1965-08-24 DE DEC36723A patent/DE1242302B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035792B (de) * | 1957-03-13 | 1958-08-07 | Philips Nv | Elektrische Entladungsroehre, die eine Tritiummenge enthaelt, und Verfahren zum Anbringen des Tritiums in einer derartigen Roehre |
| DE1149114B (de) * | 1960-11-25 | 1963-05-22 | Philips Nv | Verfahren zum Herstellen eines Wasserstoffergaenzers fuer eine elektrische Entladungsroehre, ferner mit einem so hergestellten Wasserstoff-ergaenzer versehene Gasentladungsroehre, sowie Verwendung so hergestellter Wasser-stoffergaenzer in einem Neutronengenerator |
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