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DE1242385B - Adapter fuer die Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme eines Plattenstapels von Platten mit grossen Mitteloeffnungen - Google Patents

Adapter fuer die Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme eines Plattenstapels von Platten mit grossen Mitteloeffnungen

Info

Publication number
DE1242385B
DE1242385B DEV27198A DEV0027198A DE1242385B DE 1242385 B DE1242385 B DE 1242385B DE V27198 A DEV27198 A DE V27198A DE V0027198 A DEV0027198 A DE V0027198A DE 1242385 B DE1242385 B DE 1242385B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adapter
shoulder
housing
lever
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV27198A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard W Simpson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VM Corp
Original Assignee
VM Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VM Corp filed Critical VM Corp
Publication of DE1242385B publication Critical patent/DE1242385B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records
    • G11B17/12Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis

Landscapes

  • De-Stacking Of Articles (AREA)

Description

  • Adupter für die Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme eines Plattenstapels von Platten Mit großen Mittelöffnungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Adapterwelle für die Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme eines Plattenstapels von Platten mit großen Mittelöffnungen, die auf eine Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme von Platten mit kleinen Mittelöffnungen aufsteckbar ist, welche eine stationäre Schulter zum Tragen des Plattenstapels besitzt und einen Auswerferhebel aufweist, der die untere, von der stationären Schulter getragene Platte abwirft und dabei die darüberliegenden Platten abstützt, wobei im Adapterwellengehäuse zwei übereinander anaeordnete, sich durch eine gemeinsame öffnung im Gehäuse erstreckende bewegbare Plattenstützen gelagert sind, die derart miteinander in Antriebsverbindung stehen, daß diese zwangläufig in entgegengesetzten Richtungen durch den Auswerferhebel der normalen Stapelachse bewegt werden.
  • Es ist an sich bekannt, Adapter zu verwenden, die einen äußeren Durchmesser von etwa 1,5 Zoll haben und die auf eine übliche Stapelachse eines Plattenwechslers, die einen kleinen Durchmesser hat, aufgesetzt werden, damit dieser Plattenwechsler an 45er-Schallplatten angepaßt werden kann, die eine große Mittelöffnung haben. Diese bekannten Adapter sind z. B. fest mit der Stapelachse, die einen kleinen Durchmesser hat, verbunden.
  • Diese Adapter weisen im allgemeinen ein zylindrisches Gehäuse auf, welches ein Paar gegen-Überliegend angeordnete Plattentrag- oder Plattenstützglieder aufnimmt und ein Paar gegenüberliegend angeordnete Plattentrennzungen. Die Zungen sind über den Schultern derart angeordnet, daß sich diese Zungen in den Raum zwischen der untersten und der nächsten Platte in einem Plattenstapel erstrecken können, der von den Schultern getragen wird. Zusätzlich sind verschiedene Arten von Betätigungsmechanismen vorgesehen, um die Schultern zurückzuziehen und um die Zungen vorzuschieben, damit die unterste Schallplatte auf den Plattenteller fallen kann. Bei einigen üblichen Adaptern bewegen sich die Schultern und die Zungen geradlinig, während bei anderen Adaptern die Zungen und die Schultern um feste Achsen verschwenkt werden. Im wesentlichen weisen alle diese Konstruktionen verhältnismäßig komplizierte Betätigungsmechanismen zur Steuerung der Bewegung der Schultern und der Zungen auf. Demzufolge sind die bisher bekannten Adapter in der Herstellung verhältnismäßig teuer und zusätzlich nimmt der Betätigungsmechanismus einen beträchtlichen Raum innerhalb des Gehäuses ein, so daß es erforderlich ist, ein zylindrisches Gehäuse mit großem Durchmesser zu verwenden. Es ist bereits eine Adapterwelle bekannt, in der zwei übereinander angeordnete und bewegbare Plattenstützen gelagert sind, wobei diese Plattenstützen derart miteinander in Antriebsverbindung stehen, daß diese zwanglÄufi - in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden. Diese bekannten Plattenstützen sind außerordentlich kompliziert aufgebaut, und zum Betrieb dieser bekannten Plattenstützen ist eine erhebliche Anzahl von Bauteilen erforderlich, die mit einem hohen Maß an Genauigkeit aufeinander abgestimmt werden müssen, was zu einer Erhöhung der Fertigungskosten beiträgt, wobei unerwünschte Toleranzen zu Ausfällen und Störungen führen können. Dieser bekannte Mechanismus weist ein kompliziertes Kniehebelsystein auf, und die Plattenstützen führen Schwenkbewegungen durch. Es ist ein schwenkbar gelagerter Kniehebel vorgesehen und ferner ein oberer Plattenträger, der ebenfalls schwenkbar gelagert ist, und es ist ein besonderer Betätigungsarm oder Nachläufer vorgesehen, der ebenfalls schwenkbar gelagert ist. Der Nachläufer und ein Ende des Kniehebels sind mittels einer Zugfeder gekuppelt, die dazu dient, den Nachläufer in Anlage gegen eine Betätigungseinrichtung zu halten. Die Feder spannt ferner den Kniehebel vor, so daß sich eine Plattenstützschulter normalerweise durch eine öffnung im oberen Abschnitt des Adapters hindurch erstreckt. Der obere Plattenträger ist dabei in einer derartigen Rille angeordnet, daß er über dem Kniehebel liegt. Wenn der Kniehebel um seine Schwenkstelle verschwenkt wird, so erstreckt sich der obere Plattenträger zwischen die untere Platte des Stapels und die nächstfolgende Platte. Bei der bekannten Vorrichtung werden die beiden Plattenträger gegen den Widerstand der Feder vom Auswerfer betätigt. Der Nachläufer weist einen Führungszapfen auf, der im Eingriff mit den Kanten eines Schlitzes im Plattenträger steht. Ferner ist eine Leergangsverbindung mit dem unteren Plattenträger 66 vorgesehen. Es ist also ein kompliziertes, mehrteiliges Kniehebelgestänge vorgesehen, und die einzelnen Schlitz- und Führungsabschnitte des Kniehebelgestänges müssen genau aufeinander abgestimmt sein, damit kein Verklemmen auftreten kann. Dieser bekannte Mechanismus ist außerordentlich kompliziert und deshalb sehr störungsanfällig.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, einen verbesserten Adapter zu schaffen, welcher in wirtschaftlicher Weise hergestellt werden kann und verbesserte und stark vereinfachte Plattenzuführungseinrichtungen aufweist, und vereinfachte und verbesserte Mechanismen zur Betätigung dieser Einrichtungen.
  • Weiterhin soll der Adapter ein kompaktes Gehäuse aufweisen, um die Gesamtgröße des Adapters herabzusetzen.
  • Um die im vorstehenden aufgeführten Ziele zu erreichen, sind erfindungsgemäß die als Plattenstütze und Abwurfschulter ausgebildeten Plattenstützen für eine gegenläufige, geradlinige Bewegung durch einen Hebel aeaen Federbelastung gekuppelt, und die Plattenstütze liegt direkt gegen den Auswerferhebel der normalen Stapelachse an. In vorteilhafter Weise trägt es zur Vereinfachung des Aufbaus bei, wenn die Abwurfschulter durch gleitende Teile der Adaptergehäusewand gebildet ist. Um den Aufbau weiterhin zu vereinfachen, können die Abwurfschulter und die Trennzunge zwischen ihren ausgefahrenen und zurückgezogenen Stellungen von den zu ihrer Bewegungsrichtung senkrecht orientierten Wandungen des Adapters geführt werden.
  • Zur Federbelastung des Mechanismus kann in vorteilhafter Weise eine erste Feder vorgesehen sein, die die Abwurfschulter in die ausgefahrene Stellung vorspannt und eine zweite Feder, die die Trennzunge in die zurückgezogene Lage vorspannt. Der Hebel kann ein zweiarmiger Hebel sein, dessen einer Arm mit der Trennzunge verbunden ist und dessen zweiter Arm mit der Abwurfschulter verbunden ist. In vorteilhafter Weise kann das Adaptergehäuse wenigstens im oberen Teil einen rechtwinkligen, langgestreckten Querschnitt aufweisen. Das Gehäuse kann dann auch im wesentlichen im Vertikalschnitt eine im wesentlichen rechtwinklige, langgestreckte Querschnittsform haben. Das obere Ende des Gehäuses über der Plattenstützschulter kann zur Horizontalen geneigt sein, und zwar mit einer Neigung zu der Seite des Gehäuses, welche die Stapelstütze aufweist.
  • Die Einfachheit der im vorstehenden beschriebenen Plattenzuführungseinrichtung und des Betäti-(YU , ngsmechanismus für diese Plattenzuführungseinrichtung ermöglicht die Verwendung eines ungewöhnlich kompakten Adaptergehäuses, und gemäß der Erfindung ist ein derartiger Mechanismus innerhalb eines kompakten Gehäuses montiert, welches einen im allgemeinen rechtwinkligen Querschnitt hat, und wenigstens ist dieser Mechanismus im oberen Ende des Gehäuses enthalten und falls gewünscht, kann sich dieser Mechanismus durch die gesamte Länge des Gehäuses hindurch erstrecken.
  • In dieser Beschreibung sind unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Adapters, F i g. 2 eine Seitenansicht des in F i g. 1 dargestellten Adapters und F i g. 3 einen Vertikalschnitt des in F i g. 1 gezeigten Adapters, F i g. 4 eine vertikale Teilschnittansicht der Stützschulter und der Trennzunge.
  • Es sei nunmehr auf die Figuren der Zeichnung Bezug genommen. Die F i g. 1 bis 3 zeigen einen Adapter 20, der an einer Stapelachse 22 eines Schallplattenwechslers montiert ist. Diese Stapelachse 22 hat einen kleinen Durchmesser. Der Adapter 20 trägt einen Stapel von Schallplatten R, wobei diese Platten eine große Mittelöffnung haben. Mit diesem Adapter ist es möglich, je eine Schallplatte auf einmal auf den Plattenteller 24 fallen zu lassen, um die Platte abzuspielen. Der Adapter weist ein Gehäuse 26 auf, welches im allgemeinen einen rechtwinkligen Querschnitt über die gesamte Länge hat. Weiterhin weist das Gehäuse ein Paar gegenüberliegende Seitenwandungen 30 und ein Paar gegenüberliegende Endwandungen 32 auf.
  • Der Adapter 20 ist auf der Stapelachse 22, die einen kleinen Durchmesser hat, aufgesteckt. Diese ist von üblichem Aufbau und weist einen Hauptkörperteil 36, einen oberen versetzten Teil 38, einen oberen Schieber 40, eine axial bewegliche Betätigungsstange 42, eine Kugel 44 und einen Ausstoßhebel 46 auf. Der Ausstoßhebel 46 ist schwenkbar an einem festen Zapfen 48 montiert, der sich durch einen kurzen, senkrechten Schlitz 50 im Hebel hindurch erstreckt. Dadurch ist der Hebel schwenkbar und kann sich ebenfalls in senkrechter Richtung um eine begrenzte Strecke bewegen. Wenn die Stapelachse 22 mit kleinem Durchmesser ohne den Adapter 20 verwendet wird, wird ein Schallplattenstapel, dessen Platten eine kleine Mittelbohrung aufweisen, von einer Schulter 52 getragen und an dieser Schulter durch einen üblichen, nicht dargestellten, Tragarm stabilisiert. Der Ausstoßhebel 46 ist in F i g. 3 in seiner normalen abgesenkten Stellung dargestellt. Um den Hebel zu betätigen, um eine Schallplatte von der Schulter 52 abzuwerfen, wird die Betätigungsstange 42 nach oben bewegt. Bei der Aufwärtsbewegung der Stange 42 erfaßt die Kugel 44 das untere Ende des Hebels 46 und bewegt diesen in seine angehobene Stellung, in der das obere Ende eines Ausstoßteiles 54 am Hebel oberhalb der Schulter 52 angeordnet ist. Wenn die Kugel weiterhin nach oben bewegt wird, gelangt sie in Eingriff mit der geneigten Oberfläche 56 am unteren Ende des Hebels 46 und verschwenkt den Hebel entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung derart, daß der Ausstoßteil 54 den Umfang der kleinen Mittelbohrung der untersten Schallplatte im Stapel erfaßt, um diese von der Schulter 52 herunterzustoßen, wodurch die Schallplatte auf den Plattenteller fallen kann. Das Gewicht des Restes des Stapels führt den Hebel 46 in seine unterste Stellung zurück, und eine Feder 58 verschwenkt den Hebel in Uhrzeigerrichtung in seine Endlage. Die Stapelachse mit kleinem Durchmesser ist an sich bekannt und die Beschreibung dieser erfolgte, um die Betriebsweise des Adapters 20 besser verstehen zu können.
  • Das Adaptergehäuse 26 ist mit einer inneren Hülse 60 am oberen Ende ausgestattet, die derart ausgebildet ist, daß diese Hülse über dem oberen versetzten Ende 38 der kleinen Stapelachse 22 liegt. Das Gehäuse 26 ist ferner mit einer unteren inneren Hülse 62 od. dgl. versehen, welche über dem unteren Körperteil 36 der Stapelachse sitzt. Auf diese Weise kann der Adapter 20 über der Stapelachse. 22 in einer festen Stellung an dieser montiert werden. Die senkrechte Lage des Adapters kann dadurch bestimmt werden, daß das obere Ende des versetzten Teiles 38 der Stapelachse gegen die Basis 64 der oberen Innenhülse 60 des Adapters anliegt. Der Adapter 20 ist ebenfalls mit einer Schallplattentrag- oder Stützschulter 66 ausgerüstet und weist eine einzige Schallplattentrennzunge 68 auf. In der Gehäuseendwandung 32 ist eine öffnung vorgesehen, so daß sich die Trennzunge zwischen einer vorgeschobenen Stellung, in der sich die betreffende Zunge über das Gehäuse hinaus erstreckt und einer zurückgezogenen Stellung, in der die betreffende Zunge innerhalb der Grenze des Gehäuses angeordnet ist, hin und her bewegen kann. Die Schulter oder Stütze 66 ist gegenüber der horizontalen Wand 70 des Adaptergehäuses 26 derart montiert, daß diese Stütze aus einer radial nach außen ausgefahrenen Stellung in eine radial nach innen zurückgezogene Stellung gleiten kann. Die radial äußere Stellung wird durch einen im allgemeinen senkrechten Gehäusewandungsteil 72 bestimmt, der die Auswärtsbewegung der Stütze oder Schulter begrenzt. Die Stütze oder Schulter 66 kann derart bemessen sein, daß von den Gehäuseseitenwandungen 28 und 30 in ihrer linearen Gleitbewegung geführt wird. Eine Blattfeder 74 ist mit einem Ende am Gehäuse bei 76 befestigt, und das freie Ende dieser Blattfeder erstreckt sich nach oben und liegt gegen die radiale Innenseite der Schulter oder Stütze 66 an und drückt diese in ihre radiale äußere, ausgefahrene Stellung, wie es in F i g. 3 gezeigt ist.
  • Die Schallplattentrennzunge 68 ist an einer horizontalen Gehäusewandung 80 derart montiert, daß diese Zunge ebenfalls eine lineare Gleitbewegung zwischen einer radial äußeren ausgefahrenen Stellung und einer radial inneren zurückgezogenen Stellung durchführen kann. Die Zunge kann derart bemessen sein, daß diese zwischen den Gehäuseseitenwandungen 28 und 30 sitzt und bei dieser Bewegung von diesen Gehäuseseitenwandungen geführt wird. Die Zunge 68 ist im Abstand etwa einer Plattenstärke über der Schulter 82 an der Stütze 66 angeordnet, so daß, wenn die Zunge ausgefahren wird, sich diese in den Raum zwischen die unterste und die nächstfolgende Schallplatte im Stapel einschieben kann. Eine Blattfeder 84 ist mit einem Ende am Gehäuseteil 86 befestiat, und das freie Ende der Blattfeder erstreckt sich nach unten durch eine öffnung 88 in der Zunge 68, um die Zunge zu erfassen und um diese in ihre radial innere, zurückgezogene Stellung C t'j wie es in F i g. 3 gezeigt ist, vorzuspannen.
  • Ein Knie- oder Winkelhebel 90 ist an einem horizontalen Zapfen 91 schwenkbar gelagert. Der Zapfen 91 ist am Gehäuse 26 befestigt. Der Hebel dient dazu, eine Kupplung zwischen der Trennzunge 68 und der Stützschulter 66 herzustellen. Der Kniehebel 90 weist einen ersten Arm 92 auf, der sich nach oben erstreckt und der sich durch eine öffnung 94 hindurch erstreckt, die in der Zunge 68 ausgebildet ist. Der Hebel weist ferner einen sich nach unten erstreckenden Arm 96 auf, der sich nach unten in eine Tasche oder in eine Aussparung 98 erstreckt, die in der Stützschulter 66 ausgebildet ist, wobei dieser Hebelteil gegen die hintere Wandung 100 der Stützschulter anliegt. Wenn die Zunge 68 in die in F i g. 4 dargestellte Lage ausgefahren wird, wird der Hebel 90 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht, und der untere Arm 96 dieses Hebels bewegt die Stützschulter 66 in ihre radial zurückgezogene Stellung.
  • Es sei kurz die Betriebsweise der Plattenzuführungseinrichtungen des Adapters 20 betrachtet. Die Plattentragschulter 66 und die Trennzunge 68 befinden sich normalerweise in den Stellungen, die in F i g. 3 gezeigt sind. Ein Stapel Schallplatten R, die eine große Mittelöffnung aufweisen, wird über das obere Ende des Adaptergehäuses 26 gesetzt, so daß dieser Stapel vom radial sich erstreckenden Schulterteil 82 getragen wird. Aus den F i g. 3 und 4 ist zu erkennen, daß das untere Ende des Adaptergehäuses 26 etwa senkrecht verläuft, während das obere Ende, d. h. der Teil, der oberhalb der Stützschulter 66 angeordnet ist, nach oben und nach links geneigt ist. Diese Neigung kann etwas verändert werden. Es wurde jedoch gefunden, daß eine Neigung gegenüber der Senkrechten von etwa 51 für den gedachten Zweck ausreicht, d. h. dazu ausreicht, die Platten, die an der Schulter 66 angeordnet sind, in dieser Höhe ausgefluchtet zu halten. Da lediglich eine Stützschulter und eine Trennzunge verwendet werden, sind keine Plattentrageinrichtungen an der gegenüberliegenden Seite 34 der Achse vorhanden und es könnte eine gewisse Neigung bestehen, daß der Plattenstapel sich auf der Seite, die der Stützschulter 66 gegenüberliegt, nach unten abfällt. Durch die Versetzung des oberen Endes des Adaptergehäuses, bei welcher die obere Gehäusewandung 34" einen Winkel von etwa 5' gegenüber der unteren Gehäusewandung 34 einschließt, werden jedoch die Schallplatten in einer etwa horizontalen Lage t' Crehalten. Weiterhin sei bemerkt, daß der Adapter mit einem Stapelstützarm verwendet wird, wie es bei der Verwendune, der Stapelwelle 22 üblich ist.
  • Wenn eine Schallplatte R auf dem Plattenteller aufgebracht werden soll, so wird die Betätigungsstange 42 nach oben bewegt, um den Auswerfhebel 46 der Mittelspindel zuerst nach oben zu bewegen und um dann diesen Hebel entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung in der bereits beschriebenen Weise zu verschwenken. Der Ausstoßteil 54 des Auswurfhebels 46 erfaßt den radial inneren Rand der Trennzunge 68 und bewegt diese in die in F i g. 4 gezeigte radial ausgefahrene Stellung. Dabei trägt die Zunge alle Platten des Stapels mit Ausnahme der untersten Platte. Wenn die Zunge 68 ausgefahren ist, wird der Hebel 90 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung ver-C C schwenkt, um die Stützschulter 66 zurückzuziehen. Dadurch kann die unterste Platte R auf den Plattenteller 24 zum Abspielen fallen. Wenn die Betätigungsstange 42 abgesenkt wird, kehren der Auswurfhebel 46, die Schulter 66 und die Zunge 68 in die in F i g. 3 gezeigte Stellung zurück. Dabei wird der Plattenstapel R wieder von der Stützschulter 66 getragen. Es sei bemerkt, daß die Feder 84 ausreichend stark sein muß, daß diese die Zunge 68 zurückziehen kann, auch wenn diese zu dieser Zeit durch einen vollen Plattenstapel belastet wird. Es sei ferner bemerkt, daß, wenn sich die im vorstehenden aufgeführten Komponenten in der in F i g. 3 dargestellten Lage befinden, die Stützschulter 66 nach innen gedrückt werden kann, damit Schallplatten vom Plattenteller entfernt und nach oben über den Adapter abgezogen werden können, ohne daß es erforderlich ist, die Adapterwelle selbst aus ihrer Betriebsstellung herauszunehmen. Die Schallplatten erfassen eine geneigte äußere Oberfläche der Stützschulter 66 und drücken diese gegen die Wirkung der Feder 74 nach innen.
  • Es ist von Bedeutung, festzustellen, daß der ungewöhnlich einfache Schallplattenzuführungsmechanismus, wie er im vorstehenden beschrieben wurde, einen relativ kleinen Raum einnimmt, und daß dieser Mechanismus im kompakten Gehäuse 26 angeordnet werden kann, welches im allgemeinen einen rechtwinkligen Querschnitt aufweist, wie es in den F i g. 1 und 2 gezeigt ist. Dieses Gehäuse weist eine wesentlich geringere Gesamtgröße auf als die zylindrischen Adaptergehäuse, die bisher verwendet wurden. Es sei bemerkt, daß das Gehäuse 26 aus zwei Hälften bestehen kann, die längs einer senkrechten Trennlinie, die in den F i g. 1 und 2 mit P bezeichnet ist, gegeneinander anliegen. Diese beiden Gehäuseabschnitte können mit Verriegelungsteilen versehen sein, die ineinander einschnappen, oder, falls gewünscht, können diese Gehäuseteile durch Schrauben oder andere geeignete Befestigungsmittel miteinander verbunden werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Adapter für die Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme eines Plattenstapels von Platten mit großen Mittelöffnungen, die auf eine Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme von Platten mit kleinen Mittelöffnungen aufsteckbar ist, welche eine stationäre Schulter zum Tragen des Plattenstapels besitzt und einen Auswerferhebel aufweist, der die untere, von der stationären Schulter getragene Platte abwirft und dabei die darüberliegenden Platten abstützt, wobei im Adapterwellengehäuse zwei übereinander angeordnete, sich durch eine gemeinsame öffnung im Gehäuse erstreckende bewegbare Plattenstützen gelagert sind, die derart miteinander in Antriebsverbindung stehen, daß diese zwangläufig in entgegengesetzten Richtungen durch den Auswerferhebel der normalen Stapelachse bewegt werden, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die als Plattenstütze (68) und Abwurfschulter (66) ausgebildeten Plattenstützen für eine gegenläufige geradlinige Bewegung durch einen Hebel (90) gegen Federbelastung miteinander gekuppelt sind und die Plattenstützen (68) direkt gegen den Auswerferhebel (54) der normalen Stapelachse (22) anliegt.
  2. 2. Adapterwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwerfschulter (66) durch gleitende Teile der Adapteraußenwand gebildet ist. 3. Adapterwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwerfschulter (66) und die Trennzunge (68) zwischen ihren ausgefahrenen und zurückgezogenen Stellungen von den zu ihrer Bewegungsrichtung senkrecht orientierten Wandungen des Adapters gefUhrt werden. 4. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Feder (74) vorgesehen ist, die die Abwurfschulter (66) in die ausgefahrene Stellung vorspannt, und daß eine zweite Feder (84) vorgesehen ist, die die Trennzunge (68) in die zurückgezogene Lage vorspannt. 5. Adapter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel ein zweiarmiger Hebel (90) ist, dessen einer Arm (92) mit der Trennzunge (68) verbunden ist und dessen zweiter Arm (96) mit der Abwurfschulter (66) verbunden ist. 6. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Adaptergehäuse (26) wenigstens im oberen Teil einen rechtwinkligen, langgestreckten Horizontalquerschnitt aufweist. 7. Adapter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (26) im wesentlichen auch in dem Vertikalschnitt eine im wesentlichen rechtwinklige, langgestreckte Querschnittsform hat. 8. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende (34') des Gehäuses (26) über der Plattenstützschulter (66) zur Horizontalen geneigt ist, mit einer Neigung zu der Seite (32) des Gehäuses, welche die Stapelstütze aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften-. Deutsche Patentschriften Nr. 974 282, 1022 389; USA.-Patentschriften Nr. 2 884 255, 3 094 332.
DEV27198A 1963-11-22 1964-11-19 Adapter fuer die Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme eines Plattenstapels von Platten mit grossen Mitteloeffnungen Pending DE1242385B (de)

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DE1022389B (de) 1952-02-29 1958-01-09 Rca Corp Abnehmbares Aufsatzstueck fuer die duenne Stapelachse eines Plattenwechslers
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