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Adupter für die Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme eines
Plattenstapels von Platten Mit großen Mittelöffnungen Die Erfindung bezieht sich
auf eine Adapterwelle für die Stapelachse eines Plattenwechslers zur Aufnahme eines
Plattenstapels von Platten mit großen Mittelöffnungen, die auf eine Stapelachse
eines Plattenwechslers zur Aufnahme von Platten mit kleinen Mittelöffnungen aufsteckbar
ist, welche eine stationäre Schulter zum Tragen des Plattenstapels besitzt und einen
Auswerferhebel aufweist, der die untere, von der stationären Schulter getragene
Platte abwirft und dabei die darüberliegenden Platten abstützt, wobei im Adapterwellengehäuse
zwei übereinander anaeordnete, sich durch eine gemeinsame öffnung im Gehäuse erstreckende
bewegbare Plattenstützen gelagert sind, die derart miteinander in Antriebsverbindung
stehen, daß diese zwangläufig in entgegengesetzten Richtungen durch den Auswerferhebel
der normalen Stapelachse bewegt werden.
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Es ist an sich bekannt, Adapter zu verwenden, die einen äußeren Durchmesser
von etwa 1,5 Zoll haben und die auf eine übliche Stapelachse eines Plattenwechslers,
die einen kleinen Durchmesser hat, aufgesetzt werden, damit dieser Plattenwechsler
an 45er-Schallplatten angepaßt werden kann, die eine große Mittelöffnung haben.
Diese bekannten Adapter sind z. B. fest mit der Stapelachse, die einen kleinen
Durchmesser hat, verbunden.
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Diese Adapter weisen im allgemeinen ein zylindrisches Gehäuse auf,
welches ein Paar gegen-Überliegend angeordnete Plattentrag- oder Plattenstützglieder
aufnimmt und ein Paar gegenüberliegend angeordnete Plattentrennzungen. Die Zungen
sind über den Schultern derart angeordnet, daß sich diese Zungen in den Raum zwischen
der untersten und der nächsten Platte in einem Plattenstapel erstrecken können,
der von den Schultern getragen wird. Zusätzlich sind verschiedene Arten von Betätigungsmechanismen
vorgesehen, um die Schultern zurückzuziehen und um die Zungen vorzuschieben,
damit die unterste Schallplatte auf den Plattenteller fallen kann. Bei einigen üblichen
Adaptern bewegen sich die Schultern und die Zungen geradlinig, während bei anderen
Adaptern die Zungen und die Schultern um feste Achsen verschwenkt werden. Im wesentlichen
weisen alle diese Konstruktionen verhältnismäßig komplizierte Betätigungsmechanismen
zur Steuerung der Bewegung der Schultern und der Zungen auf. Demzufolge sind die
bisher bekannten Adapter in der Herstellung verhältnismäßig teuer und zusätzlich
nimmt der Betätigungsmechanismus einen beträchtlichen Raum innerhalb des Gehäuses
ein, so daß es erforderlich ist, ein zylindrisches Gehäuse mit großem Durchmesser
zu verwenden. Es ist bereits eine Adapterwelle bekannt, in der zwei übereinander
angeordnete und bewegbare Plattenstützen gelagert sind, wobei diese Plattenstützen
derart miteinander in Antriebsverbindung stehen, daß diese zwanglÄufi
- in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden. Diese bekannten Plattenstützen
sind außerordentlich kompliziert aufgebaut, und zum Betrieb dieser bekannten Plattenstützen
ist eine erhebliche Anzahl von Bauteilen erforderlich, die mit einem hohen Maß an
Genauigkeit aufeinander abgestimmt werden müssen, was zu einer Erhöhung der Fertigungskosten
beiträgt, wobei unerwünschte Toleranzen zu Ausfällen und Störungen führen können.
Dieser bekannte Mechanismus weist ein kompliziertes Kniehebelsystein auf, und die
Plattenstützen führen Schwenkbewegungen durch. Es ist ein schwenkbar gelagerter
Kniehebel vorgesehen und ferner ein oberer Plattenträger, der ebenfalls schwenkbar
gelagert ist, und es ist ein besonderer Betätigungsarm oder Nachläufer vorgesehen,
der ebenfalls schwenkbar gelagert ist. Der Nachläufer und ein Ende des Kniehebels
sind mittels einer Zugfeder gekuppelt, die dazu dient, den Nachläufer in Anlage
gegen eine Betätigungseinrichtung zu halten.
Die Feder spannt ferner
den Kniehebel vor, so daß sich eine Plattenstützschulter normalerweise durch eine
öffnung im oberen Abschnitt des Adapters hindurch erstreckt. Der obere Plattenträger
ist dabei in einer derartigen Rille angeordnet, daß er über dem Kniehebel liegt.
Wenn der Kniehebel um seine Schwenkstelle verschwenkt wird, so erstreckt sich der
obere Plattenträger zwischen die untere Platte des Stapels und die nächstfolgende
Platte. Bei der bekannten Vorrichtung werden die beiden Plattenträger gegen den
Widerstand der Feder vom Auswerfer betätigt. Der Nachläufer weist einen Führungszapfen
auf, der im Eingriff mit den Kanten eines Schlitzes im Plattenträger steht. Ferner
ist eine Leergangsverbindung mit dem unteren Plattenträger 66 vorgesehen.
Es ist also ein kompliziertes, mehrteiliges Kniehebelgestänge vorgesehen, und die
einzelnen Schlitz- und Führungsabschnitte des Kniehebelgestänges müssen genau aufeinander
abgestimmt sein, damit kein Verklemmen auftreten kann. Dieser bekannte Mechanismus
ist außerordentlich kompliziert und deshalb sehr störungsanfällig.
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Es ist ein Ziel der Erfindung, einen verbesserten Adapter zu schaffen,
welcher in wirtschaftlicher Weise hergestellt werden kann und verbesserte und stark
vereinfachte Plattenzuführungseinrichtungen aufweist, und vereinfachte und verbesserte
Mechanismen zur Betätigung dieser Einrichtungen.
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Weiterhin soll der Adapter ein kompaktes Gehäuse aufweisen, um die
Gesamtgröße des Adapters herabzusetzen.
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Um die im vorstehenden aufgeführten Ziele zu erreichen, sind erfindungsgemäß
die als Plattenstütze und Abwurfschulter ausgebildeten Plattenstützen für eine gegenläufige,
geradlinige Bewegung durch einen Hebel aeaen Federbelastung gekuppelt, und die Plattenstütze
liegt direkt gegen den Auswerferhebel der normalen Stapelachse an. In vorteilhafter
Weise trägt es zur Vereinfachung des Aufbaus bei, wenn die Abwurfschulter durch
gleitende Teile der Adaptergehäusewand gebildet ist. Um den Aufbau weiterhin zu
vereinfachen, können die Abwurfschulter und die Trennzunge zwischen ihren ausgefahrenen
und zurückgezogenen Stellungen von den zu ihrer Bewegungsrichtung senkrecht orientierten
Wandungen des Adapters geführt werden.
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Zur Federbelastung des Mechanismus kann in vorteilhafter Weise eine
erste Feder vorgesehen sein, die die Abwurfschulter in die ausgefahrene Stellung
vorspannt und eine zweite Feder, die die Trennzunge in die zurückgezogene Lage vorspannt.
Der Hebel kann ein zweiarmiger Hebel sein, dessen einer Arm mit der Trennzunge verbunden
ist und dessen zweiter Arm mit der Abwurfschulter verbunden ist. In vorteilhafter
Weise kann das Adaptergehäuse wenigstens im oberen Teil einen rechtwinkligen, langgestreckten
Querschnitt aufweisen. Das Gehäuse kann dann auch im wesentlichen im Vertikalschnitt
eine im wesentlichen rechtwinklige, langgestreckte Querschnittsform haben. Das obere
Ende des Gehäuses über der Plattenstützschulter kann zur Horizontalen geneigt sein,
und zwar mit einer Neigung zu der Seite des Gehäuses, welche die Stapelstütze aufweist.
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Die Einfachheit der im vorstehenden beschriebenen Plattenzuführungseinrichtung
und des Betäti-(YU , ngsmechanismus für diese Plattenzuführungseinrichtung
ermöglicht die Verwendung eines ungewöhnlich kompakten Adaptergehäuses, und gemäß
der Erfindung ist ein derartiger Mechanismus innerhalb eines kompakten Gehäuses
montiert, welches einen im allgemeinen rechtwinkligen Querschnitt hat, und wenigstens
ist dieser Mechanismus im oberen Ende des Gehäuses enthalten und falls gewünscht,
kann sich dieser Mechanismus durch die gesamte Länge des Gehäuses hindurch erstrecken.
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In dieser Beschreibung sind unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung
bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i
g. 1 eine perspektivische Ansicht eines gemäß der Erfindung ausgebildeten
Adapters, F i g. 2 eine Seitenansicht des in F i g. 1 dargestellten
Adapters und F i g. 3 einen Vertikalschnitt des in F i g. 1 gezeigten
Adapters, F i g. 4 eine vertikale Teilschnittansicht der Stützschulter und
der Trennzunge.
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Es sei nunmehr auf die Figuren der Zeichnung Bezug genommen. Die F
i g. 1 bis 3 zeigen einen Adapter 20, der an einer Stapelachse 22
eines Schallplattenwechslers montiert ist. Diese Stapelachse 22 hat einen kleinen
Durchmesser. Der Adapter 20 trägt einen Stapel von Schallplatten R, wobei diese
Platten eine große Mittelöffnung haben. Mit diesem Adapter ist es möglich,
je eine Schallplatte auf einmal auf den Plattenteller 24 fallen zu lassen,
um die Platte abzuspielen. Der Adapter weist ein Gehäuse 26 auf, welches
im allgemeinen einen rechtwinkligen Querschnitt über die gesamte Länge hat. Weiterhin
weist das Gehäuse ein Paar gegenüberliegende Seitenwandungen 30 und ein Paar
gegenüberliegende Endwandungen 32 auf.
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Der Adapter 20 ist auf der Stapelachse 22, die einen kleinen Durchmesser
hat, aufgesteckt. Diese ist von üblichem Aufbau und weist einen Hauptkörperteil
36, einen oberen versetzten Teil 38, einen oberen Schieber 40, eine
axial bewegliche Betätigungsstange 42, eine Kugel 44 und einen Ausstoßhebel 46 auf.
Der Ausstoßhebel 46 ist schwenkbar an einem festen Zapfen 48 montiert, der sich
durch einen kurzen, senkrechten Schlitz 50 im Hebel hindurch erstreckt. Dadurch
ist der Hebel schwenkbar und kann sich ebenfalls in senkrechter Richtung um eine
begrenzte Strecke bewegen. Wenn die Stapelachse 22 mit kleinem Durchmesser ohne
den Adapter 20 verwendet wird, wird ein Schallplattenstapel, dessen Platten eine
kleine Mittelbohrung aufweisen, von einer Schulter 52 getragen und an dieser
Schulter durch einen üblichen, nicht dargestellten, Tragarm stabilisiert. Der Ausstoßhebel
46 ist in F i g. 3 in seiner normalen abgesenkten Stellung dargestellt. Um
den Hebel zu betätigen, um eine Schallplatte von der Schulter 52 abzuwerfen,
wird die Betätigungsstange 42 nach oben bewegt. Bei der Aufwärtsbewegung der Stange
42 erfaßt die Kugel 44 das untere Ende des Hebels 46 und bewegt diesen in seine
angehobene Stellung, in der das obere Ende eines Ausstoßteiles 54 am Hebel oberhalb
der Schulter 52 angeordnet ist. Wenn die Kugel weiterhin nach oben bewegt
wird, gelangt sie in Eingriff mit der geneigten Oberfläche 56 am unteren
Ende des Hebels 46 und verschwenkt den Hebel entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung
derart, daß der Ausstoßteil 54 den Umfang der kleinen Mittelbohrung der untersten
Schallplatte im Stapel erfaßt, um diese von der Schulter 52 herunterzustoßen,
wodurch die Schallplatte auf den Plattenteller fallen kann. Das Gewicht des Restes
des
Stapels führt den Hebel 46 in seine unterste Stellung zurück,
und eine Feder 58 verschwenkt den Hebel in Uhrzeigerrichtung in seine Endlage.
Die Stapelachse mit kleinem Durchmesser ist an sich bekannt und die Beschreibung
dieser erfolgte, um die Betriebsweise des Adapters 20 besser verstehen zu können.
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Das Adaptergehäuse 26 ist mit einer inneren Hülse
60 am oberen Ende ausgestattet, die derart ausgebildet ist, daß diese Hülse
über dem oberen versetzten Ende 38 der kleinen Stapelachse 22 liegt. Das
Gehäuse 26 ist ferner mit einer unteren inneren Hülse 62 od. dgl.
versehen, welche über dem unteren Körperteil 36 der Stapelachse sitzt. Auf
diese Weise kann der Adapter 20 über der Stapelachse. 22 in einer festen Stellung
an dieser montiert werden. Die senkrechte Lage des Adapters kann dadurch bestimmt
werden, daß das obere Ende des versetzten Teiles 38
der Stapelachse gegen
die Basis 64 der oberen Innenhülse 60 des Adapters anliegt. Der Adapter 20
ist ebenfalls mit einer Schallplattentrag- oder Stützschulter 66 ausgerüstet
und weist eine einzige Schallplattentrennzunge 68 auf. In der Gehäuseendwandung
32 ist eine öffnung vorgesehen, so daß sich die Trennzunge zwischen einer
vorgeschobenen Stellung, in der sich die betreffende Zunge über das Gehäuse hinaus
erstreckt und einer zurückgezogenen Stellung, in der die betreffende Zunge innerhalb
der Grenze des Gehäuses angeordnet ist, hin und her bewegen kann. Die Schulter oder
Stütze 66 ist gegenüber der horizontalen Wand 70 des Adaptergehäuses
26 derart montiert, daß diese Stütze aus einer radial nach außen ausgefahrenen
Stellung in eine radial nach innen zurückgezogene Stellung gleiten kann. Die radial
äußere Stellung wird durch einen im allgemeinen senkrechten Gehäusewandungsteil
72 bestimmt, der die Auswärtsbewegung der Stütze oder Schulter begrenzt.
Die Stütze oder Schulter 66 kann derart bemessen sein, daß von den Gehäuseseitenwandungen
28 und 30 in ihrer linearen Gleitbewegung geführt wird. Eine Blattfeder
74 ist mit einem Ende am Gehäuse bei 76 befestigt, und das freie Ende dieser
Blattfeder erstreckt sich nach oben und liegt gegen die radiale Innenseite der Schulter
oder Stütze 66 an und drückt diese in ihre radiale äußere, ausgefahrene Stellung,
wie es in F i g. 3 gezeigt ist.
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Die Schallplattentrennzunge 68 ist an einer horizontalen Gehäusewandung
80 derart montiert, daß diese Zunge ebenfalls eine lineare Gleitbewegung
zwischen einer radial äußeren ausgefahrenen Stellung und einer radial inneren zurückgezogenen
Stellung durchführen kann. Die Zunge kann derart bemessen sein, daß diese zwischen
den Gehäuseseitenwandungen 28 und 30 sitzt und bei dieser Bewegung
von diesen Gehäuseseitenwandungen geführt wird. Die Zunge 68 ist im Abstand
etwa einer Plattenstärke über der Schulter 82 an der Stütze 66 angeordnet,
so daß, wenn die Zunge ausgefahren wird, sich diese in den Raum zwischen die unterste
und die nächstfolgende Schallplatte im Stapel einschieben kann. Eine Blattfeder
84 ist mit einem Ende am Gehäuseteil 86 befestiat, und das freie Ende der
Blattfeder erstreckt sich nach unten durch eine öffnung 88 in der Zunge
68, um die Zunge zu erfassen und um diese in ihre radial innere, zurückgezogene
Stellung C t'j wie es in F i g. 3 gezeigt ist, vorzuspannen.
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Ein Knie- oder Winkelhebel 90 ist an einem horizontalen Zapfen
91 schwenkbar gelagert. Der Zapfen 91 ist am Gehäuse 26 befestigt.
Der Hebel dient dazu, eine Kupplung zwischen der Trennzunge 68 und der Stützschulter
66 herzustellen. Der Kniehebel 90 weist einen ersten Arm
92 auf, der sich nach oben erstreckt und der sich durch eine öffnung 94 hindurch
erstreckt, die in der Zunge 68 ausgebildet ist. Der Hebel weist ferner einen
sich nach unten erstreckenden Arm 96 auf, der sich nach unten in eine Tasche
oder in eine Aussparung 98 erstreckt, die in der Stützschulter
66 ausgebildet ist, wobei dieser Hebelteil gegen die hintere Wandung
100 der Stützschulter anliegt. Wenn die Zunge 68 in die in F i
g. 4 dargestellte Lage ausgefahren wird, wird der Hebel 90 entgegengesetzt
zur Uhrzeigerrichtung gedreht, und der untere Arm 96 dieses Hebels bewegt
die Stützschulter 66 in ihre radial zurückgezogene Stellung.
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Es sei kurz die Betriebsweise der Plattenzuführungseinrichtungen des
Adapters 20 betrachtet. Die Plattentragschulter 66 und die Trennzunge
68
befinden sich normalerweise in den Stellungen, die in F i g. 3 gezeigt
sind. Ein Stapel Schallplatten R, die eine große Mittelöffnung aufweisen, wird über
das obere Ende des Adaptergehäuses 26 gesetzt, so daß dieser Stapel vom radial
sich erstreckenden Schulterteil 82 getragen wird. Aus den F i g. 3
und 4 ist zu erkennen, daß das untere Ende des Adaptergehäuses 26 etwa senkrecht
verläuft, während das obere Ende, d. h. der Teil, der oberhalb der Stützschulter
66 angeordnet ist, nach oben und nach links geneigt ist. Diese Neigung kann
etwas verändert werden. Es wurde jedoch gefunden, daß eine Neigung gegenüber der
Senkrechten von etwa 51 für den gedachten Zweck ausreicht, d. h. dazu
ausreicht, die Platten, die an der Schulter 66 angeordnet sind, in dieser
Höhe ausgefluchtet zu halten. Da lediglich eine Stützschulter und eine Trennzunge
verwendet werden, sind keine Plattentrageinrichtungen an der gegenüberliegenden
Seite 34 der Achse vorhanden und es könnte eine gewisse Neigung bestehen, daß der
Plattenstapel sich auf der Seite, die der Stützschulter 66 gegenüberliegt,
nach unten abfällt. Durch die Versetzung des oberen Endes des Adaptergehäuses, bei
welcher die obere Gehäusewandung 34" einen Winkel von etwa 5' gegenüber der
unteren Gehäusewandung 34 einschließt, werden jedoch die Schallplatten in einer
etwa horizontalen Lage t' Crehalten. Weiterhin sei bemerkt, daß der Adapter mit
einem Stapelstützarm verwendet wird, wie es bei der Verwendune, der Stapelwelle
22 üblich ist.
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Wenn eine Schallplatte R auf dem Plattenteller aufgebracht werden
soll, so wird die Betätigungsstange 42 nach oben bewegt, um den Auswerfhebel 46
der Mittelspindel zuerst nach oben zu bewegen und um dann diesen Hebel entgegengesetzt
zur Uhrzeigerrichtung in der bereits beschriebenen Weise zu verschwenken. Der Ausstoßteil
54 des Auswurfhebels 46 erfaßt den radial inneren Rand der Trennzunge
68 und bewegt diese in die in F i g. 4 gezeigte radial ausgefahrene
Stellung. Dabei trägt die Zunge alle Platten des Stapels mit Ausnahme der untersten
Platte. Wenn die Zunge 68 ausgefahren ist, wird der Hebel 90 entgegengesetzt
zur Uhrzeigerrichtung ver-C C
schwenkt, um die Stützschulter 66 zurückzuziehen.
Dadurch kann die unterste Platte R auf den Plattenteller 24 zum Abspielen fallen.
Wenn die Betätigungsstange 42 abgesenkt wird, kehren der Auswurfhebel 46, die Schulter
66 und die Zunge 68 in die in F i g. 3
gezeigte
Stellung zurück. Dabei wird der Plattenstapel R wieder von der Stützschulter
66 getragen. Es sei bemerkt, daß die Feder 84 ausreichend stark sein muß,
daß diese die Zunge 68 zurückziehen kann, auch wenn diese zu dieser Zeit
durch einen vollen Plattenstapel belastet wird. Es sei ferner bemerkt, daß, wenn
sich die im vorstehenden aufgeführten Komponenten in der in F i g. 3 dargestellten
Lage befinden, die Stützschulter 66 nach innen gedrückt werden kann, damit
Schallplatten vom Plattenteller entfernt und nach oben über den Adapter abgezogen
werden können, ohne daß es erforderlich ist, die Adapterwelle selbst aus ihrer Betriebsstellung
herauszunehmen. Die Schallplatten erfassen eine geneigte äußere Oberfläche der Stützschulter
66 und drücken diese gegen die Wirkung der Feder 74 nach innen.
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Es ist von Bedeutung, festzustellen, daß der ungewöhnlich einfache
Schallplattenzuführungsmechanismus, wie er im vorstehenden beschrieben wurde, einen
relativ kleinen Raum einnimmt, und daß dieser Mechanismus im kompakten Gehäuse
26
angeordnet werden kann, welches im allgemeinen einen rechtwinkligen Querschnitt
aufweist, wie es in den F i g. 1 und 2 gezeigt ist. Dieses Gehäuse weist
eine wesentlich geringere Gesamtgröße auf als die zylindrischen Adaptergehäuse,
die bisher verwendet wurden. Es sei bemerkt, daß das Gehäuse 26 aus zwei
Hälften bestehen kann, die längs einer senkrechten Trennlinie, die in den F i
g. 1 und 2 mit P bezeichnet ist, gegeneinander anliegen. Diese beiden Gehäuseabschnitte
können mit Verriegelungsteilen versehen sein, die ineinander einschnappen, oder,
falls gewünscht, können diese Gehäuseteile durch Schrauben oder andere geeignete
Befestigungsmittel miteinander verbunden werden.