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DE1242173B - Ausbaugespann - Google Patents

Ausbaugespann

Info

Publication number
DE1242173B
DE1242173B DEH57984A DEH0057984A DE1242173B DE 1242173 B DE1242173 B DE 1242173B DE H57984 A DEH57984 A DE H57984A DE H0057984 A DEH0057984 A DE H0057984A DE 1242173 B DE1242173 B DE 1242173B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
frame
cylinders
stepping
cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH57984A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Welzel
Hans Buell
Alfred Maykemper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
Original Assignee
Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co filed Critical Hemscheidt Hermann Maschinenfabrik GmbH and Co
Priority to DEH57984A priority Critical patent/DE1242173B/de
Publication of DE1242173B publication Critical patent/DE1242173B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0047Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor without essential shifting devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/006Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices
    • E21D23/0069Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices without essential advancing shifting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Ausbaugespann Der Abbau von mächtigen Kohleflözen erfordert einen höheren Ausbauwiderstand als der Abbau von niedrigeren Flözen. Mit zunehmender Flözmächtigkeit nehmen die Schwierigkeiten zu, die durch das Abböschen des Kohlenstoßes und durch die Gefahr des hereinfallenden Bruchgesteins entstehen. Die freie Strebbreite am Liegenden wird im Verhältnis zur Strebbreite am Hangenden mit wachsender Flözmächtigkeit immer kleiner.
  • Die Erfindung betrifft ein aus zwei V-förmigen Rahmen mit je einem versatzseitig angeordneten, mit dem hinteren Stempel des V-förmigen Rahmens die lange Seite eines Parallelogramms bildenden dritten tragenden Stempel bestehendes Ausbaugespann, dessen Rahmen wechselseitig durch eine Schreiteinrichtung voranbewegt und deren relativ zueinander veränderliche Schreitrichtungen durch mindestens eine am Fördermittel befestigte Führungsstange in eine vorbestimmte Richtung gelenkt werden.
  • Ein derartiges aus zwei V-förmigen Rahmen bestehendes Ausbaugespann ist mit je einem dritten tragenden, versatzseitig angeordneten Stempel deswegen verbunden, weil ein allein V-förmiger Rahmenteil weder genügend Standfestigkeit besitzt noch ausreichende Möglichkeiten dafür bietet, die übliche Schreiteinrichtung unterzubringen. Außerdem wird dadurch sichergestellt, daß die Einleitung der Stützkräfte zum Hangenden eine günstigere Verteilung im Kappensystem ermöglicht.
  • Die kurzen Parallelogrammseiten eines derartigen Rahmens für das Gespann werden in bekannter Weise am Liegenden durch eine kappenförmig ausgebildete Fußplatte und die Federschwellenverbindung, am Hangenden durch die hintere Kappe gebildet, und jeder Stempel ist für sich sowohl auf der Fußplatte als auch in der oberen Kappe kugelig gelagert. Der obere Angriffspunkt der V-förmig gestellten Stempel ist dabei so angeordnet, daß der Ausfallwinkel, den der vorderste Stempel mit der Bankrechten bildet, so groß ist, wie es die Gegebenheiten im Streb, nämlich Fördermittel, Gewinnungsmaschine, Flözmächtigkeit und Reibungswiderstand, zulassen Erfindungsgemäß kennzeichnet sich das Ausbaugespann durch die bekannte Anordnung eines an den Federschwellen befestigten Schreitzylinders und einer aus drei hydraulisch miteinander gekoppelten Zylindern bestehenden, unterhalb des Kappenzuges angeordneten Ausgleichseinrichtung, welche aus einem parallel zu dem unteren Schreitzylinder angeordneten Zylinder, der einen größeren Hub als der untere Schreitzylinder aufweist, und zwei kurzen, senkrecht zu dem oberen Schreitzylinder angeordneten Ausgleichszylindern besteht, die zwischen dem Zylinder und einem Rahmen angelenkt sind, während der andere Rahmen über Verbindungslaschen unmittelbar mit dem Zylinder verbunden ist.
  • Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß auch bei mächtigen Flözen und höherem Ausbauwiderstand die Stempel der Gespanne immer wieder bankrecht gestellt werden, die Gespanne sich den Schwankungen der Flözmächtigkeit besser anpassen können und ein einwandfreies und sicheres Vorschreiten des Ausbaus gewährleistet wird, und zwar so, daß immer der untere Schreitzylinder voll ausgefahren werden kann, also dessen Hub entsprechend der Notwendigkeit des Vorschreitens bei jedem Schritt voll ausgenutzt wird.
  • Es ist beispielsweise nach der deutschen Auslegeschrift 1126 821 bekannt, neben einem unteren Schreitzylinder lenkerartige, aus doppelt beaufschlagten, einmal hinter und einmal vor den Stempeln der Rahmen, in der Mittelebene der Rahmen kardanähnlich oder kugelig aufgehängten Druckmittelzylindern bestehende Elemente zu verwenden und einen ebenfalls doppelt beaufschlagten, diagonal angeordneten, in der gleichen Weise aufgehängten Haltezylinder vorzusehen, wobei die Vorschübe der drei Druckmittelzylinder mit dem Vorschub des unteren Schreitzylinders hydraulisch oder mechanisch gekuppelt sind. Durch diese Ausbildungsform soll erreicht werden, daß die Druckkomponente, die der Rahmen durch sein Eigengewicht erzeugt und die gegen die Vorschubrichtung wirkt und die Stempel innerhalb der Rahmenebene gegen die Rückstellkraft der Federn im Untergestell mit den Kappen und dem Untergestell- zusammen zu einem Parallelogramm zu verschieben sucht, sich nicht auswirken kann. Es soll erreicht _ tverden, den gerückten Rahmen immer wieder in genau bankrechte Stellung zu bringen. Diese Ausbildungsform hat allerdings den Nachteil, daß beim Vorschreiten eines Ausbaugespanns jeder Zylinder betätigt werden muß, wenn man keine Schwenkbewegungen der Stempel in Kauf nehmen will. Den Schwankungen der Flözmächtigkeit, insbesondere wenn sich das Hangende neigt oder hebt, ist dieses bekannte Ausbaugespann nicht in einwandfreier Weise gewachsen. Bei der Erfindung dagegen ist ein unterschiedlicher Betätigungsvorgang zwischen dem unteren Schreitzylinder einerseits und der oberen Ausgleichseinrichtung andererseits immer nur dann notwendig, wenn wesentliche Schwankungen der Flözmächtigkeit eintreten. Dadurch, daß der parallel zum unteren Schreitzylinder angeordnete Zylinder der Ausgleichseinrichtung einen größeren Hub als der untere Schreitzylinder aufweist, d. h. dadurch, daß der eine Zylinder dem anderen Zylinder um ein vorbestimmtes Maß vor- bzw. nachlaufen kann, wird sichergestellt, daß der untere Schreitzylinder unabhängig von der Notwendigkeit der Bankrechtstellung der Stempel immer voll ausgefahren werden kann, sein Hub also bei jedem Vorschreitschritt voll ausnutzbar ist. Beim Abnehmen der Flözmächtigkeit in Verhiebrichtung, z. B. durch Ansteigen des Liegenden, erfolgt das Wirksamwerden des oberen, parallel zu dem unteren Schreitzylinder angeordneten Ausgleichszylinders, bezogen auf seine Hublänge gegenüber dem unteren Schreitzylinder, mit einem kürzeren Hub. Die Begrenzung des Hubes erfolgt dabei - unter dem Normalhub bleibend oder darüber hinausgehend - automatisch, z. B. durch Fühler oder durch eine Pendelsteuerung, oder auch von Hand. Die Einsatzgegebenheiten des Ausbaus nach der Erfindung sind aus diesem Grunde von besonderer Allgemeinheit.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausbildungsform des Ausbaugespanns, und zwar zeigt F i g. 1 den Ausbau in Seitenansicht mit teilweisen Schnitten, F i g. 2 in Vorderansicht, ebenfalls teilweise geschnitten, und F i g. 3 in Draufsicht.
  • Wie aus den Abbildungen erkennbar ist, sind die Rahmen aus jeweils drei Stempeln 1, 2, 3, 4, 5, 6 aufgebaut. Die Stempel bestehen in bekannter Weise aus zwei ineinandergleitenden, unempfindlichen Rohren 7 und 8, deren unteres den kleinen Durchmesser hat und mit dem kugeligen Stempelfuß 9 verschweißt ist. In diesem unteren kleineren Rohr 7 befindet sich die eigentliche Hydraulikpatrone 10, die in der bekannten Ausbildung mit ihrem Schulterring 11 auf dem oberen Rand des Rohres 7 aufgehängt ist. Der Kolben der Hydraulikpatrone 10 arbeitet völlig im Schutz des oberen Rohres 8 und hat keine Führungsaufgabe zu erfüllen. Diese wird allein von den beiden ineinandergleitenden Rohren 7 und 8 übernommen. Der Kolbenschaft 12 endet oben in einer zylindrischen Bohrung des Kugelkopfes 13, der das obere Ende des größeren Rohres 8 darstellt und die Kraft der Hydraulikpatrone 10 auf eine entsprechende Kalotte innerhalb der Kappe 14 überträgt. Die Druckmittelzufuhr geschieht in der ebenfalls bekannten Weise durch den Kolbenschaft 12. Zwischen den beiden Rahmen des Ausbaus befindet sich eine die Rahmen wechselseitig voranbewegende, in ihren Einzelheiten bekannte untere Schreiteinrichtung 15, die auf den Federschwellen 16 befestigt ist und mit ihrem doppelt beaufschlagten Schreitzylinder die daran befestigten Rahmen im Wechselschritt voranbewegen kann. Durch die Führungsstangen 17 ist die Möglichkeit gegeben, die relativ zueinander veränderlichen Schreitrichtungen der mit der unteren Schreiteinrichtung 15 gekoppelten Rahmen in an sich bekannter Weise in eine vorbestimmte Richtung zu lenken.
  • Mit Rücksicht auf die Höhe der Rahmen und das Gewicht der Kappen ist am oberen Ende des Gespanns eine Ausgleichseinrichtung 18 vorgesehen, die aus einem oberen Schreitzylinder 19 und zwei senkrecht zu diesem angeordneten kurzen Ausgleichszylindern 20 und 21 besteht. Die Ausgleichseinrichtung 18 dient insbesondere der Stabilisierung des Gespanns und ist in dem oberen Bereich des V-förmigen Rahmenteils etwa unter dem Schwerpunkt des Kappenzuges eingebaut. Dadurch wird der freie Durchgang im Portal des Gespanns zwischen den hinteren Stempeln 2 und 5 und den parallel hierzu gestellten Stempeln 3 und 6 sichergestellt. Alle dem Voranschreiten bzw. der Stabilisierung dienenden Zylinder 15,19, 20 und 21 sind doppelt beaufschlagt und können somit einzeln oder gleichzeitig sowohl aus- als auch eingefahren werden. Der Hub des oberen Schreitzylinders 19 ist in der erfindungsgemäßen Kombination etwas größer als der Hub des unteren Schreitzylinders 15 und mit diesem derart hydraulisch gekoppelt, daß der eine dem anderen um ein vorbestimmtes Maß vor- bzw. nachlaufen kann.
  • Die senkrecht zum oberen Schreitzylinder 19 angeordneten kürzeren Zylinder 20 und 21 haben die Aufgabe, zum Zwecke der Abstandsveränderung die in einfallenden Streben unvermeidliche Auswanderung der Oberteile des gesamten Gespanns gegenüber den Unterteilen durch Handbetätigung oder automatisch, z. B. durch Fühler, durch die die Betätigung ausgelöst wird, auszugleichen. Dabei stehen erfindungsgemäß die Kolben der beiden Zylinder 20 und 21 in hydraulisch blockiertem Zustand in Mittelstellung und werden in dieser so festgehalten, was z. B. durch federbelastete Ventile geschehen kann, daß die durch das Eigengewicht der Rahmen hervorgerufenen Zug- bzw. Druckkräfte nicht in der Lage sind, die Rahmen aus ihrem vorbestimmten Abstand fallen zu lassen.
  • Der obere Schreitzylinder 19 liegt in gleichem Maße wie der untere Schreitzylinder 15 in an sich bekannter Weise geschützt in zwei ineinandergleitenden Rohren, die die Seitenkräfte aufnehmen. Das äußere dieser Rohre ist längsgeschlitzt und läßt zwei am inneren Rohr angeschweißte Ausleger 22 und 23 durchtreten. Diese umfassen mit rohrförmig angebogenen Enden 24 und 25 in bekannter Weise eine zylindrische Führungsstange 26, die an der äußeren Seite des entsprechenden V-förmigen Rahmens, z. B. an den Stempeln 4 und 5, befestigt ist und eine konstruktionsbedingte Längsverschieblichkeit zuläßt.
  • An dem äußeren der beiden ineinandergleitenden Rohre gegenüber dem Längsschlitz sind zwei Halterungen 27 und 28 vorgesehen, die im eingeschobenen Zustand der Rohre den am inneren Rohr angeschweißten Auslegern 22 und 23 gegenüber stehen. In diesen Halterungen 27 und 28 sind ebenfalls zwei Ausleger 29 und 30 befestigt, die jedoch kein rohrförmig angebogenes Ende besitzen, sondern in Durchtritten von Konsolen 31 und 32 gleiten, die wiederum auf einer zylindrischen Führungsstange 33 gleiten, die an dem entsprechenden V-förmigen Rahmen an seiner Außenseite befestigt ist, z. B. an den Stempeln 1 und 2. Die Stabilisierungszylinder 20 und 21 sind außerhalb des V-förmigen Bereiches der Stempel 1 und 2 angeordnet; sie können wahlweise aber auch innerhalb dieses Bereiches vorgesehen sein.
  • Die Durchbohrungen der beiden Konsolen 31 und 32 sind engpassend für die beiden Ausleger 29 und 30 ausgebildet, weisen jedoch seitlich genügend Spiel auf, damit die Ausleger 29 und 30 gegenüber dem Kappenzug eine begrenzte Schrägstellung einnehmen können. Die Lagerungen 34 und 35 für die beiden kurzen Zylinder 20 und 21 befinden sich ebenfalls auf der Führungsstange 33, im Falle der Anordnung der Zylinder 20 und 21 innerhalb des V-förmigen Bereiches an den beiden durchbohrten Konsolen 31 und 32. Ihre Gegenlagerungen 36 und 37 sind an der Ausgleichseinrichtung 18 vorgesehen. Im Falle der Anordnung der Zylinder 20 und 21 innerhalb des V-förmigen Bereiches werden sie an den Halterungen 27 und 28 vorgesehen, an denen auch die beiden Ausleger 29 und 30 befestigt sind. Durch diese Lagerung können in beiden Fällen die Ausleger 29 und 30 bei der Beaufschlagung der kurzen Zylinder 20 und 21 durch die Konsolen 31 und 32 hindurchgleiten.
  • Wenn einer der beiden Rahmen gelöst wird, kann der andere relativ zu diesem angezogen oder abgestoßen oder auch bei unterschiedlicher Beaufschlagung der Zylinder 20 und 21 in seiner Richtung verändert werden. Dabei kann der obere Schreitzylinder 19 zu einer eventuell notwendig gewordenen Korrektur von Hand ein Stück vorgefahren oder zurückgeholt werden. Dadurch, daß die Lagerstellen 24 und 25 der Ausleger 22 und 23 des inneren Führungsrohres des oberen Schreitzylinders 19 und die Lagerung der Konsolen 31 und 32, durch die die Ausleger 29 und 30 des äußeren Führungsrohres des oberen Schreitzylinders 19 hindurchtreten, drehbar sind, ist gewährleistet, daß die Rahmen beim Einsinken nicht behindert werden.
  • Die Fußplatten 38 und 39 sind miteinander durch federnde Verbindungselemente 40 verbunden, die sicherstellen, daß die Platten sich gegeneinander in ausreichendem Maß verstellen können. Das gleiche gilt durch entsprechende Elemente 41 für den oberen Kappenzug 42 und 14. Zusätzlich ist dieser Kappenzug 14, 42 noch mit einer volltragenden, jedoch abnehmbaren Spitze 43 versehen, deren Länge etwa einer Gewinnungsbreite entspricht. Dabei ist die Kappenspitze so ausgebildet, daß sie bei normalem Hangenden grundsätzlich zur Anlage kommt, also bei dem Punkt 44 immer trägt. Mit Hilfe einer Andruckfeder 45 wird die Kappenspitze 44 noch zusätzlich angedrückt. Bei Ausschöpfung des Federweges überträgt die Kappenspitze das volle Biegungsmoment über den Anschlag 46.
  • Am oberen Teil 47 bzw. 48 der jeweils dritten hinteren tragenden Stempel 3 und 6 ist ein Versatzschild 49 zur Verhinderung des Hereinrollens von Bruchgestein vorgesehen. Der Versatzschild 49 ist mit Langlöchern 50 versehen, durch die Zapfen 51 gleiten können, an denen der Schild 49 befestigt ist. Die Zapfen 51 sind ihrerseits an dem einen Oberteil, beispielsweise 48, mit drehbaren Schellen angeschlagen, an dem anderen Oberteil, z. B. 47, mit festen Schellen. Dadurch kann sich der Versatzschild 49 schräg stellen und dem Rahmen beim Rücken folgen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Aus zwei V-förmigen Rahmen mit je einem versatzseitig angeordneten, mit dem hinteren Stempel des V-förmigen Rahmens die lange Seite eines Parallelogramms bildenden dritten tragenden Stempel bestehendes Ausbaugespann, dessen Rahmen wechselseitig durch eine Schreiteinrichtung voranbewegt und deren relativ zueinander veränderliche Schreitrichtungen z. B. durch eine oder mehrere Führungsstangen in eine vorbestimmte Richtung gelenkt werden, gekennzeichnet durch die bekannte Anordnung eines an den Federschwellen (16) befestigten Schreitzylinders (15) und einer aus drei hydraulisch miteinander gekuppelten Zylindern bestehenden, unterhalb des Kappenzuges angeordneten Ausgleichseinrichtung (18), welche aus einem parallel zu dem unteren Schreitzylinder angeordneten Zylinder (19), der einen größeren Hub als der untere Schreitzylinder (15) aufweist, und zwei kurzen, senkrecht zu dem oberen Schreitzylinder (19) angeordneten Ausgleichszylindern (20, 21) besteht, die zwischen dem Zylinder (19) und einem Rahmen angelenkt sind, während der andere Rahmen über Verbindungslaschen (22,23) unmittelbar mit dem Zylinder (19) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1126 821.
DEH57984A 1965-12-16 1965-12-16 Ausbaugespann Pending DE1242173B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH57984A DE1242173B (de) 1965-12-16 1965-12-16 Ausbaugespann

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH57984A DE1242173B (de) 1965-12-16 1965-12-16 Ausbaugespann

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1242173B true DE1242173B (de) 1967-06-15

Family

ID=7159970

Family Applications (1)

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DEH57984A Pending DE1242173B (de) 1965-12-16 1965-12-16 Ausbaugespann

Country Status (1)

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DE (1) DE1242173B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1804611B1 (de) * 1968-10-23 1970-06-04 Hemscheidt Maschf Hermann Aufhaengung einer Ausgleichseinrichtung fuer hydraulische Ausbaugespanne
DE1608288B1 (de) * 1968-03-12 1970-12-10 Rheinstahl Wanheim Gmbh Ausricht- und Fuehrungseinrichtung fuer aus zwei parallel nebeneinander angordneten Rahmen bestehenden Ausbaugespanne

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126821B (de) 1961-07-19 1962-04-05 Hemscheidt Maschf Hermann Ausbaugespann fuer die steile Lagerung

Patent Citations (1)

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DE1126821B (de) 1961-07-19 1962-04-05 Hemscheidt Maschf Hermann Ausbaugespann fuer die steile Lagerung

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DE1804611B1 (de) * 1968-10-23 1970-06-04 Hemscheidt Maschf Hermann Aufhaengung einer Ausgleichseinrichtung fuer hydraulische Ausbaugespanne

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