[go: up one dir, main page]

DE1241840B - Vorrichtung an einem Farbwerk fuer Druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers gegenueber der Farbkastenwalze - Google Patents

Vorrichtung an einem Farbwerk fuer Druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers gegenueber der Farbkastenwalze

Info

Publication number
DE1241840B
DE1241840B DEL37010A DEL0037010A DE1241840B DE 1241840 B DE1241840 B DE 1241840B DE L37010 A DEL37010 A DE L37010A DE L0037010 A DEL0037010 A DE L0037010A DE 1241840 B DE1241840 B DE 1241840B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawls
engagement
screw
ink
fountain roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL37010A
Other languages
English (en)
Inventor
Keith Jameson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linotype and Machinery Ltd
Original Assignee
Linotype and Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linotype and Machinery Ltd filed Critical Linotype and Machinery Ltd
Publication of DE1241840B publication Critical patent/DE1241840B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/04Ducts, containers, supply or metering devices with duct-blades or like metering devices
    • B41F31/045Remote control of the duct keys

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung an einem Farbwerk für Druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers gegenüber der Farbkastenwalze Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an einem Farbwerk für Druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers gegenüber der Farbkastenwalze mittels mehrerer Schrauben, die einzeln und wahlweise mittels mit diesen verbundener Klinkenräder und je zweier mit diesen in Eingriff bringbarer Schaltklinken in der einen oder anderen Richtung drehbar sind.
  • Im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen dieser Art sieht die Erfindung eine Ausbildung vor, bei welcher die beiden je einer Schraube zugeordneten Schaltklinken an je einem hin- und herbewegbaren Träger angelenkt sind und in einem im Takt des Farbkastenwalzenantriebes bewegbaren Träger den einzelnen Klinkenträgern zugeordnete, mittels fernsteuerbarer Stelleinrichtungen einzeln in oder außer Arbeitsbereitschaft verschiebbare Mitnehmerbolzen vorgesehen sind. Die Stelleinrichtungen können zweckmäßig durch Elektromagneten mit fernsteuerbarer Erregung gebildet sein.
  • Gegenüber den bekannten Vorrichtungen wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung einmal der Vorteil erzielt, daß jede Veränderung der Farbmessereinstellung direkt proportional ist zu der Geschwindigkeit des Farbkastenwalzenantriebes und sich daher, unabhängig von der jeweiligen Maschinengeschwindigkeit, bei einer bestimmten Anzahl von Druckbogen auswirkt und deshalb am Druckgut beobachtet werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß zur Betätigung eines Mitnehmerbolzens der entsprechende Schalter für die Gesamtdauer der Schraubenbewegung nur einmal betätigt zu werden braucht, während bei einer bekannten Vorrichtung zur Betätigung eines Klinkenrades der zugehörige Elektromagnet abgeschaltet und wieder eingeschaltet, der zugehörige Druckknopfschalter also losgelassen und wieder gedrückt werden muß.
  • Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß alle eine Drehung in dem einen oder anderen Drehsinn bewirkenden Schaltklinken durch ein gemeinsames Einrückorgan mit den zugehörigen Klinkenrädern in oder außer Eingriff bringbar sind. Dabei können in den Schaltklinken Öffnungen vorgesehen sein, in welche je ein auf dem Einrückorgan angeordneter Stift derart ragt, daß in einer mittleren Ruhestellung des Einrückorgans die Schaltklinken nicht im Eingriff mit den Klinkenrädern sind; diese Schaltklinken stehen unter der Wirkung einer an den beiden Klinken angreifenden Vorspannfeder mit dem einen bzw. dem anderen Klinkenrad im Eingriff.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen. In der Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen erläutert; in diesen zeigt F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht, F i g. 2 eine Vorderansicht, wobei ein Teil einer Frontplatte fortgelassen wurde, um Einzelheiten vier die Schrauben betätigenden Vorrichtung zu zeigen.
  • F i g. 3 die Vorderansicht einer Einzelheit der die seitlichen Bewegungen des Einrückorgans bewirkenden Vorrichtung und F i g. 4 die Seitenansicht einiger Teile der in F i g. 3 dargestellten Einzelheit.
  • In der Zeichnung ist die Anwendung des Erfindungsgegenstandes auf eine bekannte Farbkastenart, wie sie bei Flachdruckmaschinen verwendet wird, dargestellt. Der Boden des Farbkastens wird durch ein schräges, biegsames Farbmesser 1 aus Stahl gebildet, dessen untere Kante nahe dem Umfang einer in gebrochenen Linien dargestellten Farbkastenwalze 2 ein wenig unterhalb der Höhe der Walzenachse angeordnet ist. Der obere Teil des Farbmessers ist an dem Rahmen 3 befestigt. Dieser Rahmen ist z. B. durch Schrauben 104 an dem oberen Teil eines inneren Rahmens 4 befestigt, welcher an seinem unteren Ende an einer Stange 5 angebracht ist, die sich quer zu der Druckpresse erstreckt. Durch diese Anordnung kann der innere Rahmen 4 mit seinem Farbmesser 1 auf der Stange 5 von dem Farbkasten weg nach unten geschwenkt werden, um die Reinigung in bekannter Weise auszuführen.
  • Eine Querreihe von Schrauben 6 erstreckt sich horizontal durch mit Gewinde versehene Löcher 106 hindurch in den inneren Rahmen 4 unter das Farbmesser 1. Das innere Ende 107 jeder Schraube trägt einen Block 7, der auf einer schmalen, sich über den Rahmen 4 erstreckenden Unterlegplatte 8 sitzt. Die Befestigung der Blöcke 7 an den Schrauben 6 ist derart, daß die Schrauben relativ zu den Blöcken 7 frei gedreht werden können, diese sich aber axial mit den Schrauben verschieben. Die Blöcke 7 berühren das Farbmesser 1 unterhalb seiner freien Kante in der Nähe der Farbkastenwalze. Durch Drehen einer gegebenen Schraube wird der zugeordnete Block rück-oder vorwärts geschoben, damit die freie Kante des Farbmessers in der Nähe des Blockes relativ zu dem Umfang der Farbkastenwalze gebogen und dadurch der Spalt zwischen dem Messer und der Walze zur Steuerung der Farbspeisung eingestellt wird.
  • An Stelle der Blöcke 7 und der soeben beschriebenen Unterlegplatte 8 kann jede Schraube einfach mit einem konischen Endstück versehen sein.
  • An jeder Schraube sind zwei Klinkenräder 9, 10 befestigt, deren Zähne in entgegengesetzten Richtungen stehen. Das eine Klinkenrad 9 dient zur Drehung der Schraube in einer Richtung, das andere Klinkenrad 10 zur Drehung der Schraube in der anderen Richtung. Hebel 11, 12 sind mit einer Schaltklinke 111 bzw. 112 versehen, die wahlweise mit dem Klinkenrad 9 bzw. 10 in Eingriff kommen können.
  • Die beiden Hebel 11, 12 für jede Schraube sind in V-Stellung auf entgegengesetzten Seiten der Schraube angeordnet. Die beiden Hebel sind an ihren unteren Enden auf einem gemeinsamen Stift 13 in einem Träger 114 drehbar gelagert, welcher einen Schaft 14 aufweist, der sich durch ein vertikales Führungsloch 15 in einem festen Querträger 16 hindurch erstreckt. Dieser Querträger erstreckt sich über den hinteren Teil des inneren Rahmens 4 des Farbkastens. Jeder Träger 114 wird durch eine Schraubendruckfeder 17 auf das untere vorspringende Ende des Gabelschaftes 14 federnd abwärts gedrückt. Eine Schraubenzugfeder 18 verbindet jedes Paar von Sperrklinkenhebeln 11,12 und zieht diese gegeneinander.
  • Ein Einrückorgan 19 von rechteckigem Querschnitt erstreckt sich seitlich in Führungen 20 auf Trägern 21 über die Vorderseite des Farbkastens in der Nähe der Hebel 11,12. Dieses Einrückorgan 19 weist nach hinten vorspringende Paare von Stiften 22, 23 auf, wobei ein Paar von Stiften jedem Paar von Schaltklinkenhebeln 11, 12 zugeordnet ist. Ein Stift 22 eines jeden Paares erstreckt sich durch einen Schlitz 122 in dem einen Hebel 11, der andere Stift 23 durch einen Schlitz 123 in dem anderen Hebel 12. In der neutralen Stellung des Einrückorgans 19 ist die Lage der Stiftpaare 22, 23 derart, daß beide Hebel 11,12 durch die Stifte gegen die Wirkung der Feder 18 gehalten werden, wobei die Schaltklinken 111,112 frei von den Sperrzähnen sind. Wenn das Einrückorgan 19 in der einen oder anderen Richtung aus der neutralen Stellung herausgeschoben wird, bewirkt die damit verbundene Verschiebung der Stiftpaare, daß alle Schaltklinken auf ein und derselben Seite der Schrauben mit ihren zugeordneten Sperrzähnen in Eingriff kommen.
  • Die Verschiebung des Schlittens 19 wird vorzugsweise elektrisch gesteuert. In der in F i g. 3 und 4 dargestellten Anordnung ist ein doppelarmiger Schwinghebel 24 an einem Stift 124 schwenkbar angebracht, der an einem an einem Teil des inneren Rahmens befestigten Träger 125 gehalten wird. Der Hebel 24 weist ein geschlitztes oberes Ende auf, welches mit einem Stift 25 auf dem Einrückorgan 19 im Eingriff steht. Der untere Arm des Hebels 24 weist seitliche Verlängerungen 26 auf, welche mit gegenüberliegenden Elektromagneten 27, 28 gekuppelt sind. Schraubenförmige Zugfedern 29, von denen jede an einem Ende mit einem Stift 129 an dem Hebel 24 befestigt ist, halten den Hebel federnd in einer neutralen Stellung. Die anderen Enden der Federn sind an Schrauben 128 befestigt. Wenn der Stromkreis des einen oder anderen Elektromagneten 27, 28 durch einen Steuerschalter geschlossen wird, wird der Hebel 24 in der einen oder anderen Richtung um den Stift 124 geschwenkt, so daß das Einrückorgan 19 verschoben und dadurch der eine Satz von Sperrklinkenhebeln in die wirksame Stellung gebracht wird. Die Elektromagneten 27, 28 und die Federn 29 sind in F i g. 4 weggelassen.
  • Die durch das Einrückorgan 19 übertragene Bewegung ist z. B. derart, daß die Stifte 23 sich nach links bewegen (F i g. 2). Dadurch werden die Hebel 12 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Stifte 13 herumbewegt. Zu gleicher Zeit bewegen sich die Stifte 22 in einem Sinn, daß sie sich beim Stillstand der Hebel 11 relativ zu den Schlitzen 122 bewegen würden, d. h. daß sie über die Schlitzöffnung hinweglaufen würden, wenn die Federn 18 die Hebel 11 nicht entgegen dem Uhrzeigersinn federnd ziehen würden (F i g. 2), so daß die Schaltklinken 111 mit den Klinkenrädern 9 in Eingriff kommen. Die Federwirkung der Feder ist derart, daß an den Zähnen des Klinkenrades oder der Schaltklinke kein Schaden entsteht, wenn die Schaltklinke auf einen Zahn des Klinkenrades stößt, anstatt zwischen den Zähnen einzudringen.
  • Innerhalb des inneren Rahmens hinter dem Querträger 16 ist ein Träger 30 eingebaut, der an seinem rückwärtigen Ende zur Schwenkung um eine Querwelle 31 drehbar angebracht ist. Der Träger ist mit einer Reihe von horizontal gleitenden Klinken 32 versehen. Es sind so viele Klinken wie Schrauben vorhanden. Jede Klinke erstreckt sich nach vorn in die Nähe eines Trägers 114. Jede Klinke 32 ist an dem Kern 132 eines Elektromagneten 33 befestigt und wird durch Erregung des Elektromagneten nach vorn in die wirksame Stellung gestoßen. Die Elektromagneten 33 sind innerhalb des Trägers 30 eingebaut. Eine Schraubenfeder 34 hält normalerweise jeden Kern der Elektromagneten und damit jede Klinke in einer zurückgezogenen Stellung.
  • Während des Betriebes der Druckmaschine wird der Träger 30 in bestimmter zeitlicher Folge fortwährend hin- und hergeschwenkt, um die Klinkenreihe 32 hinter den die Schaltklinkenhebel tragenden. Träger 114 zu heben und zu senken. Zu diesem Zweck weist der Träger 30 einen horizontalen Arm 35 auf, der durch eine vertikale Stange 36 an einen Arm 136 auf einer Schwingachse 37 gekuppelt ist. Ein an der Achse 37 angebrachter Anschlag 38 wird durch ein Ende 39 einer Stoßstange 40 berührt, deren anderes Ende 41 durch einen an der Achse 43 befestigten Anschlag 42 berührt wird.
  • An der Achse 43 ist ein Schwenkarm 44 befestigt. Der Arm 44 trägt eine Rolle 45, die auf einem Nokkenarm 46 sitzt, welcher von der Welle 47 hin- und herbewegt wird, welche die Bewegungen der Farbkastenwalze in nicht gezeigter Weise steuert.
  • Jede Schraube ist vor den Sperrädern mit einem Drehpotentiometer 48 verbunden, welches sich in einem Stromkreis mit einem nicht dargestellten Strommesser befindet. Der Strommesser bietet eine Anzeige, um die Drehung der Schraube, an welcher der Schleifer des Potentiometers befestigt ist, und dadurch den Grad der Einstellung des Farbmessers anzuzeigen. Ein Handknopf 49 ist an dem äußeren Ende jeder Schraube befestigt, um eine manuelle Einstellung der Schrauben zu gestatten.
  • Während des Betriebes der Vorrichtung ruft der Schwenkarm 44 eine Hin- und Herbewegung an der Stoßstange 40, eine Schwingung der vertikalen Stange 36 und eine Auf- und Niederbewegung des Klinkenträgers 30 hervor. Wenn eine Einstellung des Farbspaltes an einem gegebenen Punkt, an gegebenen Punkten oder entlang des ganzen Farbmessers erwünscht ist, wird ein nicht dargestellter Schalter betätigt, um das Einrückorgan 19 in der einen oder anderen Richtung zu verschieben, und zwar in Abhängigkeit davon, ob es erwünscht ist, eine oder mehrere Schrauben vor- oder zurückzudrehen. Wenn die Einstellung die Betätigung von z. B. drei Schrauben erfordert, werden die drei nicht dargestellten Schalter für die Klinken-Elektromagneten, die diesen Schrauben zugeordnet sind, geschlossen. Dadurch werden die drei Klinken nach vorn gestoßen. Wenn der Klinkenträger während der Schwingung in seiner unteren Stellung ist, kommen die drei Klinken unter den drei in der Nähe liegenden Klinkenträgern 114 mit diesen in Eingriff. Wenn der Träger aufsteigt, heben diese drei Klinken die Gabeln an; die Schaltklinkenhebel drehen die Schalträder und dadurch die drei Schrauben. Auf diese Weise findet während jedes Hubes des Klinkenträgers eine schrittweise Bewegung der Schaltklinken statt. Am Ende dieser Bewegung in einer der beiden Richtungen werden die Schrauben automatisch dadurch angehalten, daß der Stromkreis zu den Klinken-Elektromagneten durch das Potentiometer geöffnet wird, worauf die Klinken durch ihre Federn 34 in ihre nicht wirksame Stellung in ihrem Träger zurückgezogen werden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Schaltklinken- und Schaltradvorrichtung ist die Neigung der Zähne des Schaltrades entgegengesetzt der in F i g. 2 dargestellten, und die Schaltklinken sind schwenkbar an den Hebeln angebracht, wobei die Schaltklinken innerhalb gewisser Grenzen gegen die Schalträder federbelastet sind. Die Anordnung ist derart, daß, wenn irgendein gegebenes Paar von Hebeln durch seine zugeordnete Klinke angehoben wird, die Hebel wie vorstehend beschrieben gehoben werden, aber die Schaltklinke des wirksamen Hebels bewegt sich während des Ansteigens des Hebels über die Schaltradzähne und fällt in einen Zahnspalt ein, wenn der Hebel seine Bewegung beendet. Die Klinke schwingt dann abwärts, und der Hebel wird durch die Wirkung der zugeordneten Feder 17 abwärts gezogen. So werden die Schrauben in der Weise gedreht, daß, wenn sie aus irgendeinem Grund festklemmen, die auf irgendeine gegebene von ihnen ausgeübte Kraft durch ihre Feder 17 übertragen wird; es wirkt also keine direkte, durch die aufsteigende Klinke übertragene Kraft.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung an einem Farbwerk für Druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers gegenüber der Farbkastenwalze mittels mehrerer Schrauben, die einzeln und wahlweise mittels mit diesen verbundener Klinkenräder und je zweier mit diesen in Eingriff bringbarer Schaltklinken in der einen oder anderen Richtung drehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden je einer Schraube (6) zugeordneten Schaltklinken (11, 12) an je einem hin- und herbewegbaren Träger (114) angelenkt sind und in einem im Takt des Farbkastenwalzenantriebes (46, 47) bewegbaren Träger (30) den einzelnen Klinkenträgern (114) zugeordnete, mittels fernsteuerbarer Steheinrichtungen (33) einzeln in oder außer Arbeitsbereitschaft verschiebbare Mitnehmerbolzen (32) vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtungen durch Elektromagneten (33) mit fernsteuerbarer Erregung gebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle eine Drehung in dem einen oder anderen Drehsinn bewirkenden Schaltklinken (11, 12) durch ein gemeinsames Einrückorgan (19) mit den zugehörigen Klinkenrädern (9, 10) in oder außer Eingriff bringbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schaltklinken (11, 12) Öffnungen (122, 123) vorgesehen sind, in welche je ein auf dem Einrückorgan (19) angeordneter Stift (22, 23) derart ragt, daß in einer mittleren Ruhestellung des Einrückorgans (19) die Schaltklinken (11, 12) nicht im Eingriff mit den Klinkenrädern (9, 10) sind, und daß diese Schaltklinken (11, 12) unter der Wirkung einer an den beiden Klinken (11, 12) angreifenden Vorspannfeder (18) mit dem einen bzw. anderen Klinkenrad (9, 10) im Eingriff stehen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrückorgan (19) mittels Federn (29) in seiner Ruhestellung gehalten und durch Elektromagneten (27, 28) in seine der gewünschten Drehung der Schrauben (6) entsprechenden Stellungen verschiebbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Klinkenträger (114) einen Schaft (14) aufweist, der zur Bewegung der Schaltklinken (11, 12) gleitbar gelagert ist und in eine Endstellung seiner Bewegung durch eine Feder (17) vorgespannt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Elektromagneten (33) mit dem Mitnehmerbolzen (32) tragende Träger (30) über ein Gestänge (35, 36, 136, 40, 42, 44) von einem mit dem Farbkastenwalzenantrieb hin- und herschwingenden Arm (46) um eine Achse (41) auf und ab schwingend angetrieben ist. B. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schraube (6) mit dem Schleifer eines Potentiometers (48) verbunden ist, welches in einem Stromkreis mit einem Meßgerät geschaltet ist, wodurch die gegebene Einstellung oder die Stellung einer bestimmten Schraube vom Meßgerät angezeigt wird. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schraube (6) einen Handeinstellknopf (49) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 432 036; deutsche Auslegeschrift Nr. 1053 530; britische Patentschriften Nr. 8309/1910, 190 041, 277 831; USA.-Patentschriften Nr. 1275 642, 1633 338, 1742 787, 2190 929, 2 497 648, 2 902 927. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1102181.
DEL37010A 1959-09-09 1960-09-09 Vorrichtung an einem Farbwerk fuer Druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers gegenueber der Farbkastenwalze Pending DE1241840B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1241840X 1959-09-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1241840B true DE1241840B (de) 1967-06-08

Family

ID=10885296

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL37010A Pending DE1241840B (de) 1959-09-09 1960-09-09 Vorrichtung an einem Farbwerk fuer Druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers gegenueber der Farbkastenwalze

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1241840B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2164351A1 (de) * 1971-01-04 1972-07-20 Harris Intertype Corp Farbwerke für Druckmaschinen
DE3049289A1 (de) * 1980-04-10 1981-11-12 VEB Kombinat Polygraph "Werner Lamberz" Leipzig, DDR 7050 Leipzig Fernverstellbare farbzonenschraube
EP0113905A1 (de) * 1982-12-21 1984-07-25 Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha Vorrichtung zur Farbwerksteuerung an einer Druckmaschine

Citations (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB191008309A (en) * 1910-04-06 1910-12-31 Philip Arthur Newton Improvements in Inking Mechanism for Printing Machines.
US1275642A (en) * 1914-07-24 1918-08-13 Duplex Printing Press Co Ink-fountain-adjusting device.
GB190041A (en) * 1922-01-16 1922-12-14 James Yates Foster Improvements in or relating to inking mechanism for printing presses
DE432036C (de) * 1924-08-20 1926-07-21 Bohn & Herber Maschinenfabrik Vorrichtung zum Andruecken des Farbmessers an die Farbkastenwalze bei Druckmaschinen
US1633338A (en) * 1926-10-05 1927-06-21 Albert L Lengel Automatic inking fountain for printing presses
GB277831A (en) * 1926-11-12 1927-09-29 Victory Kidder Printing Machin Improvements in or relating to the control of the supply of ink in printing machines
US1742787A (en) * 1928-08-21 1930-01-07 Commercial Iron Works Ink fountain for printing presses
US2190929A (en) * 1937-08-16 1940-02-20 Duplex Printing Press Co Printing press fountain
US2497648A (en) * 1944-09-16 1950-02-14 Goss Printing Press Co Ltd Ink delivery regulating device for printing press ink fountains
DE1053530B (de) * 1956-07-27 1959-03-26 Koenig & Bauer Schnellpressfab Farbkasten fuer Druckmaschinen
US2902927A (en) * 1957-05-01 1959-09-08 Nevel E Ross Adjustment control for ink fountain for offset and type presses
DE1102181B (de) 1955-11-26 1961-03-16 Koenig & Bauer Schnellpressfab Farbkasten an Druckmaschinen

Patent Citations (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB191008309A (en) * 1910-04-06 1910-12-31 Philip Arthur Newton Improvements in Inking Mechanism for Printing Machines.
US1275642A (en) * 1914-07-24 1918-08-13 Duplex Printing Press Co Ink-fountain-adjusting device.
GB190041A (en) * 1922-01-16 1922-12-14 James Yates Foster Improvements in or relating to inking mechanism for printing presses
DE432036C (de) * 1924-08-20 1926-07-21 Bohn & Herber Maschinenfabrik Vorrichtung zum Andruecken des Farbmessers an die Farbkastenwalze bei Druckmaschinen
US1633338A (en) * 1926-10-05 1927-06-21 Albert L Lengel Automatic inking fountain for printing presses
GB277831A (en) * 1926-11-12 1927-09-29 Victory Kidder Printing Machin Improvements in or relating to the control of the supply of ink in printing machines
US1742787A (en) * 1928-08-21 1930-01-07 Commercial Iron Works Ink fountain for printing presses
US2190929A (en) * 1937-08-16 1940-02-20 Duplex Printing Press Co Printing press fountain
US2497648A (en) * 1944-09-16 1950-02-14 Goss Printing Press Co Ltd Ink delivery regulating device for printing press ink fountains
DE1102181B (de) 1955-11-26 1961-03-16 Koenig & Bauer Schnellpressfab Farbkasten an Druckmaschinen
DE1053530B (de) * 1956-07-27 1959-03-26 Koenig & Bauer Schnellpressfab Farbkasten fuer Druckmaschinen
US2902927A (en) * 1957-05-01 1959-09-08 Nevel E Ross Adjustment control for ink fountain for offset and type presses

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2164351A1 (de) * 1971-01-04 1972-07-20 Harris Intertype Corp Farbwerke für Druckmaschinen
DE3049289A1 (de) * 1980-04-10 1981-11-12 VEB Kombinat Polygraph "Werner Lamberz" Leipzig, DDR 7050 Leipzig Fernverstellbare farbzonenschraube
EP0113905A1 (de) * 1982-12-21 1984-07-25 Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha Vorrichtung zur Farbwerksteuerung an einer Druckmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1241840B (de) Vorrichtung an einem Farbwerk fuer Druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers gegenueber der Farbkastenwalze
DE4213669A1 (de) Einrichtung zum Anstellen eines Rakelbalkens an eine farbabgebende Walze einer Rollenrotationsdruckmaschine
DE2458334B2 (de) Druckwerk, insbesondere für Etikettiermaschinen
DE860801C (de) Vorrichtung zum Heben und ununterbrochenen Zufuehren von Bogenstapeln zu Bogenanlegevorrichtungen
EP0608661B1 (de) Einrichtung zur Beschichtung von Drucksieben
DE2544445C2 (de) Fadenkreuzvorrichtung für Schärmaschinen
DE2918026A1 (de) Vorrichtung zum einstellen einer typenscheibe, z.b. einer schreibmaschine
DE666851C (de) Rotationsumdrucker mit einem seitlich verschiebbaren Traeger fuer den zeilen- bzw. abschnittbreiten Anfeuchter und die ebenso breite Andruckrolle
DE1536960B2 (de) Antriebs- und steuervorrichtung fuer das feucht- und farbwerk einer rotationsoffsetdruckmaschine, insbesondere kleinoffsetdruckmaschine
DE1270576B (de) Praegemaschine
DE2448581A1 (de) Schreibvorrichtung
DE1802751A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer die Farbbandgabel einer Schreib- oder aehnlichen Maschine
DE1087621B (de) Einrichtung zum Bewegen eines Wagens zwischen Kolonnenstellern in einer Rechen-, Buchungs- od. ae. Maschine
DE172512C (de)
DE1802751C (de) Antriebsvorrichtung für die Farbbandgabel einer Schreib- oder ähnlichen Maschine
DE688232C (de) Wiederholungs- und Einstellfehlerberichtigungsvorrichtung fuer druckende Rechenmaschinen o. dgl.
DE754200C (de) Rechenmaschine od. dgl. mit zweiteiliger Schreibwalze
DE268016C (de)
DE202007000166U1 (de) Werkzeugkarren mit Antriebsvorrichtung
DE409996C (de) Hemmvorrichtung fuer verschieden grosse Schaltbewegungen des Papierschlittens
DE827203C (de) Handstempel mit selbsttaetiger Fortschaltung
DE69616395T2 (de) Farbstrahldrucker mit Instandsetzungsstelle
DE363848C (de) Zeilenschaltvorrichtung an Rechenmaschinen
DE960771C (de) Kontrollvorrichtung an Rechen- und aehnlichen Maschinen
CH99300A (de) Vorrichtung für Schreibmaschinen zum Vorschieben, Abschneiden und Ablegen von Formularen.