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DE1241751B - Verfahren zum Herstellen von saugfaehigen, kapillaraktiven Giessformen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von saugfaehigen, kapillaraktiven Giessformen

Info

Publication number
DE1241751B
DE1241751B DE1962E0022432 DEE0022432A DE1241751B DE 1241751 B DE1241751 B DE 1241751B DE 1962E0022432 DE1962E0022432 DE 1962E0022432 DE E0022432 A DEE0022432 A DE E0022432A DE 1241751 B DE1241751 B DE 1241751B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capillary
absorbent
production
bodies
wetting agent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962E0022432
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schuhmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1962E0022432 priority Critical patent/DE1241751B/de
Publication of DE1241751B publication Critical patent/DE1241751B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/13Compounding ingredients
    • C04B33/1315Non-ceramic binders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/26Producing shaped prefabricated articles from the material by slip-casting, i.e. by casting a suspension or dispersion of the material in a liquid-absorbent or porous mould, the liquid being allowed to soak into or pass through the walls of the mould; Moulds therefor ; specially for manufacturing articles starting from a ceramic slip; Moulds therefor
    • B28B1/261Moulds therefor
    • B28B1/262Mould materials; Manufacture of moulds or parts thereof
    • B28B1/263Plastics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/34Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials
    • B28B7/344Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials from absorbent or liquid- or gas-permeable materials, e.g. plaster moulds in general
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/13Compounding ingredients

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von saugfähigen, kapillaraktiven Gießformen Zum Formen von Porzellan, Ton usw. verwendet man vornehmlich Formen aus Gips, da die natürliche Saugfähigkeit des Gipses eine Entwässerung des geformten Materials bewirkt. Da Gips wasserlöslich ist und nur eine geringe Temperaturbeständigkeit besitzt, wurde schon seit Jahren versucht, andere Stoffe zu finden, die als Austauschprodukt eingesetzt werden können.
  • Man benutzte kristalline Stoffe, die mit Bindemitteln versintert bzw. verklebt wurden, und versuchte, durch nachträgliche Tränkung Gips bzw. gipsähnliche Stoffe in den Hohlräumen zu erzeugen. Eine praktische Bedeutung haben diese Verfahren nicht bekommen, weil sie den Anforderungen der Technik nicht genügen.
  • Da weiterhin infolge einer gewissen Wasserlöslichkeit des Gipses die Gipsform nach 50- bis 100maligem Gebrauch ausgespült und erneuert werden müssen, war Ziel und Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen saugfähiger kapillaraktiver Formen und Körper zu finden, daß diese Nachteile vermeidet und bei dem außerdem die Verwendung von Gips entfällt.
  • Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß diese Vorteile bei dem Verfahren zum Herstellen von saugfähigen, kapillaraktiven Gießformen für keramische Massen dadurch erzielt werden, daß feine Quarzkörnungen, vorzugsweise von 0,03 bis 0,08 mm, mit einem geringen Anteil an organischen Bindemitteln auf der Basis eines selbsthärtenden Kunststoffes zu Körpern geformt und diese anschließend in der Hitze gehärtet werden, worauf eine Tränkung mit einem wasserunlöslichen, in organischen Lösungsmitteln gelösten Netzmittel erfolgt und das Lösungsmittel anschließend durch Trocknung entfernt wird. Diese Stoffe zeigen nicht nur eine Wasserdurchlässigkeit, sondern auch eine mit dem Gips vergleichbare Saugfähigkeit, was errreicht wird durch einen Grenzflächenrandwinkel von 0° zwischen Wasser und Formkörper.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird als selbsthärtender Kunststoff besonders vorteilhaft ein aminhärtbares Epoxyharz verwendet. An Stelle der feinen Quarzkörner können auch andere, an sich bekannte körnige Füllstoffe und/oder Pigmente mit einer Körnung von 0,03 bis 0,08 mm verwendet werden, jedoch ist die Beständigkeit und Festigkeit der daraus hergestellten kapillaraktiven Formen und Körper nicht so groß wie die Formen und Körper, die unter Verwendung feiner Quarzkörner hergestellt wurden.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform wird ein Teil des Netzmittels dem Bindemittel zugegeben.
  • Beispiel 1 8 Teile Kristallquarzmehl, Körnung 0,03 bis 0,08 mm, in einer Zahnkranzmühle homogen vermahlen 2 Teile hitzehärtbares Bindemittel Das Bindemittel muß bei normaler Temperatur pulverisiert werden können und sich bei Erwärmen zunächst verflüssigen, bis es dann vollkommen aushärtet (z. B. ein Phenolharz des Resoltyps).
  • Diese pulverisierte Mischung wird in eine beheizbare Form unter leichtem Druck gegeben und bei 180 bis 200° C ausgehärtet.
  • Nach dem Entformen wird der abgekühlte Körper in einer alkoholischen Lösung eines Netzmittels (z. B. ein geeignetes Alkoholsulfonat) getränkt und nochmals getrocknet.
  • Beispiel 2 1. 14 Teile Epoxydharz flüssig, z. B. das unter der Handelsbezeichnung Araldit GY250, der CibaAG, Basel, erhältliche Epoxydharz 2. 1,5 Teile Butylglycidyläther 3. 0,5 Teile Netzmittel, z. B. ein geeignetes Alkoholsulfonat 4. 1 Teil Epoxydweichmacher, z. B. unter der Handelsbezeichnung D 72 der Deutschen Hydrierwerke erhältlichen 5. 5 Teile Polyamin, z. B. das unter dem Handelsnamen Laromin C 260 der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik erhältliche Polyamin 6. 50 Teile Quarzsand, Körnung 0,1 bis 0,3 mm 7. 28 Teile Kristallquarzmehl, Mahlung 0,05 bis 0,1 mm 1 bis 5 werden gleichmäßig gemischt, dann werden 6 und 7 in einem Zwangsmischer portionsweise zugegeben .und weitere 5 Minuten vermengt. Es entsteht ein trockener Spachtel, der als Formenmaterial verwendet werden kann. Nach der Verfestigung werden die Formen bei 80 bis 100° C ausgehärtet und mit der Netzmittellösung wie bei Beispiel l getränkt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Herstellen von saugfähigen, kapillaraktiven Formen und Körpern, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß feine Quarzkörnungen, vorzugsweise von 0,03 bis 0,08 mm, mit einem geringen Anteil an organischen Bindemitteln auf der Basis eines selbsthärtenden Kunststoffes zu Körpern geformt und diese anschließend in der Hitze gehärtet werden, worauf eine Tränkung mit einem wasserunlöslichen, in organischen Lösungsmitteln gelösten Netzmittel erfolgt und das Lösungsmittel anschließend durch Trocknung entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein aminhärtbares Epoxyharz verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Netzmittels dem Bindemittel zugegeben wird.
DE1962E0022432 1962-02-20 1962-02-20 Verfahren zum Herstellen von saugfaehigen, kapillaraktiven Giessformen Pending DE1241751B (de)

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Publications (1)

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DE1241751B true DE1241751B (de) 1967-06-01

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ID=7070789

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DE (1) DE1241751B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5030909A (de) * 1973-05-03 1975-03-27
FR2602708A1 (fr) * 1986-08-05 1988-02-19 Elmetherm Sa Procede de fabrication de moules destines a la realisation de pieces en matiere ceramique

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5030909A (de) * 1973-05-03 1975-03-27
FR2602708A1 (fr) * 1986-08-05 1988-02-19 Elmetherm Sa Procede de fabrication de moules destines a la realisation de pieces en matiere ceramique

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