DE1241751B - Verfahren zum Herstellen von saugfaehigen, kapillaraktiven Giessformen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von saugfaehigen, kapillaraktiven GiessformenInfo
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Description
- Verfahren zum Herstellen von saugfähigen, kapillaraktiven Gießformen Zum Formen von Porzellan, Ton usw. verwendet man vornehmlich Formen aus Gips, da die natürliche Saugfähigkeit des Gipses eine Entwässerung des geformten Materials bewirkt. Da Gips wasserlöslich ist und nur eine geringe Temperaturbeständigkeit besitzt, wurde schon seit Jahren versucht, andere Stoffe zu finden, die als Austauschprodukt eingesetzt werden können.
- Man benutzte kristalline Stoffe, die mit Bindemitteln versintert bzw. verklebt wurden, und versuchte, durch nachträgliche Tränkung Gips bzw. gipsähnliche Stoffe in den Hohlräumen zu erzeugen. Eine praktische Bedeutung haben diese Verfahren nicht bekommen, weil sie den Anforderungen der Technik nicht genügen.
- Da weiterhin infolge einer gewissen Wasserlöslichkeit des Gipses die Gipsform nach 50- bis 100maligem Gebrauch ausgespült und erneuert werden müssen, war Ziel und Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen saugfähiger kapillaraktiver Formen und Körper zu finden, daß diese Nachteile vermeidet und bei dem außerdem die Verwendung von Gips entfällt.
- Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß diese Vorteile bei dem Verfahren zum Herstellen von saugfähigen, kapillaraktiven Gießformen für keramische Massen dadurch erzielt werden, daß feine Quarzkörnungen, vorzugsweise von 0,03 bis 0,08 mm, mit einem geringen Anteil an organischen Bindemitteln auf der Basis eines selbsthärtenden Kunststoffes zu Körpern geformt und diese anschließend in der Hitze gehärtet werden, worauf eine Tränkung mit einem wasserunlöslichen, in organischen Lösungsmitteln gelösten Netzmittel erfolgt und das Lösungsmittel anschließend durch Trocknung entfernt wird. Diese Stoffe zeigen nicht nur eine Wasserdurchlässigkeit, sondern auch eine mit dem Gips vergleichbare Saugfähigkeit, was errreicht wird durch einen Grenzflächenrandwinkel von 0° zwischen Wasser und Formkörper.
- Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird als selbsthärtender Kunststoff besonders vorteilhaft ein aminhärtbares Epoxyharz verwendet. An Stelle der feinen Quarzkörner können auch andere, an sich bekannte körnige Füllstoffe und/oder Pigmente mit einer Körnung von 0,03 bis 0,08 mm verwendet werden, jedoch ist die Beständigkeit und Festigkeit der daraus hergestellten kapillaraktiven Formen und Körper nicht so groß wie die Formen und Körper, die unter Verwendung feiner Quarzkörner hergestellt wurden.
- Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform wird ein Teil des Netzmittels dem Bindemittel zugegeben.
- Beispiel 1 8 Teile Kristallquarzmehl, Körnung 0,03 bis 0,08 mm, in einer Zahnkranzmühle homogen vermahlen 2 Teile hitzehärtbares Bindemittel Das Bindemittel muß bei normaler Temperatur pulverisiert werden können und sich bei Erwärmen zunächst verflüssigen, bis es dann vollkommen aushärtet (z. B. ein Phenolharz des Resoltyps).
- Diese pulverisierte Mischung wird in eine beheizbare Form unter leichtem Druck gegeben und bei 180 bis 200° C ausgehärtet.
- Nach dem Entformen wird der abgekühlte Körper in einer alkoholischen Lösung eines Netzmittels (z. B. ein geeignetes Alkoholsulfonat) getränkt und nochmals getrocknet.
- Beispiel 2 1. 14 Teile Epoxydharz flüssig, z. B. das unter der Handelsbezeichnung Araldit GY250, der CibaAG, Basel, erhältliche Epoxydharz 2. 1,5 Teile Butylglycidyläther 3. 0,5 Teile Netzmittel, z. B. ein geeignetes Alkoholsulfonat 4. 1 Teil Epoxydweichmacher, z. B. unter der Handelsbezeichnung D 72 der Deutschen Hydrierwerke erhältlichen 5. 5 Teile Polyamin, z. B. das unter dem Handelsnamen Laromin C 260 der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik erhältliche Polyamin 6. 50 Teile Quarzsand, Körnung 0,1 bis 0,3 mm 7. 28 Teile Kristallquarzmehl, Mahlung 0,05 bis 0,1 mm 1 bis 5 werden gleichmäßig gemischt, dann werden 6 und 7 in einem Zwangsmischer portionsweise zugegeben .und weitere 5 Minuten vermengt. Es entsteht ein trockener Spachtel, der als Formenmaterial verwendet werden kann. Nach der Verfestigung werden die Formen bei 80 bis 100° C ausgehärtet und mit der Netzmittellösung wie bei Beispiel l getränkt.
Claims (3)
- Patentansprüche 1. Verfahren zum Herstellen von saugfähigen, kapillaraktiven Formen und Körpern, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß feine Quarzkörnungen, vorzugsweise von 0,03 bis 0,08 mm, mit einem geringen Anteil an organischen Bindemitteln auf der Basis eines selbsthärtenden Kunststoffes zu Körpern geformt und diese anschließend in der Hitze gehärtet werden, worauf eine Tränkung mit einem wasserunlöslichen, in organischen Lösungsmitteln gelösten Netzmittel erfolgt und das Lösungsmittel anschließend durch Trocknung entfernt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein aminhärtbares Epoxyharz verwendet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Netzmittels dem Bindemittel zugegeben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962E0022432 DE1241751B (de) | 1962-02-20 | 1962-02-20 | Verfahren zum Herstellen von saugfaehigen, kapillaraktiven Giessformen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962E0022432 DE1241751B (de) | 1962-02-20 | 1962-02-20 | Verfahren zum Herstellen von saugfaehigen, kapillaraktiven Giessformen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1241751B true DE1241751B (de) | 1967-06-01 |
Family
ID=7070789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962E0022432 Pending DE1241751B (de) | 1962-02-20 | 1962-02-20 | Verfahren zum Herstellen von saugfaehigen, kapillaraktiven Giessformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1241751B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5030909A (de) * | 1973-05-03 | 1975-03-27 | ||
| FR2602708A1 (fr) * | 1986-08-05 | 1988-02-19 | Elmetherm Sa | Procede de fabrication de moules destines a la realisation de pieces en matiere ceramique |
-
1962
- 1962-02-20 DE DE1962E0022432 patent/DE1241751B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5030909A (de) * | 1973-05-03 | 1975-03-27 | ||
| FR2602708A1 (fr) * | 1986-08-05 | 1988-02-19 | Elmetherm Sa | Procede de fabrication de moules destines a la realisation de pieces en matiere ceramique |
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