DE1241608B - Verfahren zum gleichfoermigen Dispergieren von Farbstoffen, Pigmenten oder Fuellstoffen in Polyolefinen oder Polystyrol - Google Patents
Verfahren zum gleichfoermigen Dispergieren von Farbstoffen, Pigmenten oder Fuellstoffen in Polyolefinen oder PolystyrolInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int CL:
COSf
Deutsche Kl 39 b-22/06
Nummer 1 241 608
Aktenzeichen· E 27592IV c/39 b
Anmeldetag 12 August 1964
Auslegetag 1 Juni 1967
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
gleichförmigen Dispergieren der verschiedensten Zusätze
in Polyolefinen oder Polystyrol
Den in der Praxis verwendeten Polyolefinen, wie
Polyäthylen und Polypropylen, werden vor ihrer Verarbeitung in Gebrauchsgegenstande bekanntlich
die verschiedensten Zusätze beigemischt So wird den
Polymeren beispielsweise oftmals Ruß zugesetzt, um den oxydativen Abbau der Polymeren zu verzogern,
oder aber den Polymeren werden farbige Pigmente, wie z. B Kadmiumgelb, zugesetzt, um sie zu farben
Gleichgültig nun, ob es sich bei dem Zusatz um einen
Farbstoff, Füllstoff, em Streckmittel oder einen Oxydationsverzogerer handelt, ist es zur Erzielung
optimaler Ergebnisse erforderlich, den Zusatz gleichformig in dem Polymeren zu dispergieren Durch eine
besondere gute Dispergierung von Pigmenten beispielsweise wird eine verbesserte Witterungsbestandigkeit,
werden tiefere Faibtone und eine verbesserte Verarbertbarkeit erzielt Dies gilt insbesondere fur
das Verspinnen von Pigmente enthaltenden Hochpolymeren
Zur Erzielung besonders gleichförmiger Dispersionen von Pigmenten oder anderen Zuschlagen in
Olefinpolymerisaten ist es bekannt, den Olefinpolymensaten
Konzentrate aus Pigmenten oder Zuschlagen und polymeren Stoffen zuzusetzen Zur Dispergierung von Pigmenten m Polyäthylen und
Polypropylen ist es beispielsweise bekannt, Pigmentkonzentrate
aus Pigment und Athylen-Propylen-Mischpolymensaten oder Pigment und Polypropylen,
insbesondere amorphen Polypropylen, zu verwenden
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß sich als Trägermaterial bei der Herstellung der
Konzentrate besonders gut Homo- und Misch polymerisate des 1-Butens eignen und den bekannten,
bisher verwendeten Tragermatenalien deshalb überlegen
sind, weil sie sich leichter verarbeiten lassen
und die Herstellung von Dispersionen besonders guter Qualltat ermöglichen
Demzufolge betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum gleichförmigen Dispergieren von Farbstoffen, Pigmenten oder Füllstoffen m Polyolefinen oder Polystyrol,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß der zu dispergieiende Stoff in Form eines Konzentrates
in einem Homo- oder Mischpolymerisat des 1-Butens als Trägermaterial verwendet wird
Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung
von Konzentraten ei wiesen, die aus Homo- oder Mischpolymerisaten des 1-Butens und mindestens
etwa 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa 10 bis etwa 90 Gewichtsprozent, aus dem in dem Polyäthylen
Verfahren zum gleichförmigen Dispergieren von
Farbstoffen, Pigmenten oder Füllstoffen in
Polyolefinen oder Polystyrol
Farbstoffen, Pigmenten oder Füllstoffen in
Polyolefinen oder Polystyrol
Anmelder
Eastman Kodak Company, Rochester, N. Y
(V St A )
Vertreter
Dr -Ing W Wolff, H Bartels
und Dr J. Brandes, Patentanwälte,
München 2, Thierschstr 8
und Dr J. Brandes, Patentanwälte,
München 2, Thierschstr 8
Als Erfinder benannt
Harry Wesley Coover jun ,
Richard Leon McConnell, Kingsport, Tenn
(V. St A)
Beanspruchte Priorität
V St ν Amerika vom 19 August 1963
(303130)
V St ν Amerika vom 19 August 1963
(303130)
odei Polypropylen zu dispergierenden Stoff bestehen
Als Mischpolymerisate kommen ζ B in Frage Polymerisate des 1-Butens mit monomeren Olefinen,
wie Äthylen, Propylen, 1-Penten, 1-Hexen und 4-Methyl-1-penten
Im übrigen sind auch ausgehend von anderen
a-Olefinen als den genannten sowie Dienen mit 1 bis
Kohlenstoffatomen und 1-Buten Mischpolymerisate herstellbar, die zur Durchfuhrung des Verfahrens
der Erfindung geeignet sind In dem Maße, wie der Anteil der von 1-Buten verschiedenen Monomeren
steigt, nimmt jedoch die durch das 1-Buten bedingte Wirkung ab Es hat sich gezeigt, daß Mischpolymerisate
mit 75 bis 99% 1-Buten sehr gute Ergebnisse liefern Auch mit Mischpolymerisaten, die nur etwa
20% 1-Buten enthalten, lassen sich noch gute Ergebnisse
erzielen Poly-1-butenkonzentrate, die etwa 10
bis etwa 60 Gewichtsprozent Zusätze enthalten, haben
sich als besonders geeignet erwiesen Mit diesen Konzentraten lassen sich ζ Β ausgezeichnete Dispersionen
m Polyolefinen oder Polystyrol erhalten
Das benotigte Poly-1-buten kann durch Poly:
sation von 1-Buten zu einem stereoregularen
meren m Anwesenheit von gewöhnlichen K
sation von 1-Buten zu einem stereoregularen
meren m Anwesenheit von gewöhnlichen K
709
i 241
nationskatalysatoren hergestellt werden Das Molekulargewicht
des Poly-1-butens ist nicht kritisch. So können Polymere mit Eigenviskositaten von etwa
0,2 bis etwa 5,0 verwendet werden Obgleich auch der mit einem Kohlenwasserstoff extrahierbare Teil 5
des Poly-1-butenpolymeren verwendet werden kann,
wird vorzugsweise doch der kristalline Teil oder das
gesamte nicht extrahierte Polymere verwendet
Die Konzentrate lassen sich leicht herstellen, indem
dei zu dispergierende Zusatz m das in Pulverform, als
Granulat oder m Form von Tabletten vorliegende Poly-1-buten eingemischt wird Geeignete Vorrichtungen
hierfür sind ζ B Henschellmischer, Banburymischer,
Extruder oder heiße Walzen, wie sie zum Vermischen verschiedener Bestandteile mit plastischen
Stoffen benutzt werden Zusätze wie ζ Β Stabilisatoren, Antioxydantien, Plastifizierungsmittel und Gleit-
oder Schmiermittel, wie sie normalerweise in Polyolefinen
verwendet werden, beeinträchtigen die gunstigen
Eigenschaften der Poly-1-butenkonzentrate nicht wesentlich Die Konzentrate können in Form
von Pulvern, als Granulat oder in Tablettenform m den obenerwähnten Vorrichtungen in die polymeren
Verbindungen den anderen polymeren Matenahen eingemischt werden
Zusätze, die erfindungsgemaß in polymeren Veibindungen
dispergiert werden können, sind ζ Β Ruß,
Calciumcarbonat, Magnesiutncarbonat, Sihcmmdioxyd,
Asbest, Chinaton, Zinkoxyd, Eisenoxyd, Lignin, Anthrazitkohle, bituminöse Kohle, Silikate, Holzmehl,
Korkstaub, Cellulose oder färbende Bestandteile
Die folgenden Beispiele sollen das Verfahren der Erfindung naher veranschaulichen
Dispersion besaß nach der gleichen Testmethode bewertet die Bewertungsziffer D, d h, die Dispersion
war von sehr maßiger Qualität
In der folgenden Tabelle werden die physikalischen
Eigenschaften eines Polypropylen-Homopolymensats, das 3% Ruß enthielt und aus dem Poly-1-butenkonzentrat
hergestellt war, mit den Eigenschaften fur ein unpigmentiertes Polypropylen verglichen
| Poly propylen |
Poly | |
| Eigenschaften | 1,9 | propylen mit 3 »/o Ruß |
| Schmelzfluß | 2,0 | 1,8 |
| Eigenviskositat | 72 | 2,0 |
| Durometerharte | 75 | |
| Izod-Schlagfestigkeit (23°C) | 0,5 | |
| gekerbt | 23 | 0,5 |
| ungekerbt | -4 | 22 |
| Versprodungstemperatur, 0C | 13 300 | 2 |
| Steifheit, kg/cm2 | 14003 | |
35
Poly-1-buten einer Eigenviskositat von 2,5 wurde mit 25 Gewichtsprozent dei folgenden Zusätze vermischt.
Ruß, Phthalocyanmgrun, Phthalocyaninblau, Asbest, Calciumcarbonat, Sihciumdioxyd, Cellulose,
Korkstaub, Kadmiumgelb, Kadmiumrot, Benzidingelb, Anthrazitkohle, bituminöse Kohle, Eisenoxyd,
Azulen, N-Nitrosodiathylamm
Den Mischungen wurden weiterhin 0,4% Dilaurylttuodipropionat
und 0,1% 4,4'-Butyliden-bis-(6-tert butyl-m-kresol)
als Stabilisatoren zugesetzt Es wurden Dispersionen ausgezeichneter Beschaffenheit erhalten
Ausgezeichnete Dispersionen wurden weiterhin mit 10%, 20%, 40%, 50% und 60% der Zusätze erhalten
Weiterhin wurden Poly-1-butenkonzentrate unter Verwendung eines Polymeren mit einer Eigenviskosität
von 0,2, 0,8, 1,2, 1,5, 1,7, 2,0, 3,5 und 5,0 hergestellt Mit sämtlichen der genannten PoIy-1-butene
ließen sich Konzentrate herstellen, in denen die Zusätze ausgezeichnet dispergiert waren
Das unter Verwendung von 25% Ruß hergestellte Konzentrat wurde mit Polypropylen einei Eigenviskositat
von 2,0 in einem Verhältnis gemischt, daß die Gesamtmischung 3% Ruß enthielt. Wurde eine
Ideine Tablette hiervon zwischen zwei Glasplatten zu
einem dünnen Film geschmolzen, so zeigte sich, daß
der Ruß gleichfoimig verteilt war Die Dispersion
besaß eine Bewertungsziffer A nach der Methode von
Western Electric Standards (Western Electric Manufacturing Standard 17000 Section 1059), d h, sie
war ausgezeichnet Em zum Vergleich hergestelltes fiffi|ypropylenkonzentrat, das 25% Ruß enthielt,
wufde mit weiterem Polypropylen bis zu einer Konzentration
von 3% Ruß vermischt Die erhaltene Aus den in der Tabelle zusammengestellten Daten
ergibt sich, daß die Steifheit des Polymeren verbessert
wurde, wahrend die Versprodungstemperatui praktisch unverändert blieb Ähnliche Ergebnisse wurden
erzielt, wenn die anderen Poly-1-butenkonzentrate mit
Polypropylen vermischt wurden
Ein wie im Beispiel 1 beschrieben hergestelltes, 20%
Ruß enthaltendes Konzentrat wurde mit Polyäthylen
niedriger Dichte m einem Banburymischer zu einer
2% Ruß enthaltenden Mischung verarbeitet Die
Dispersion des Rußes m der Masse war ausgezeichnet, und Formkörper aus der Masse, insbesondere gepreßte
Gegenstande, waren gleichmäßig gefärbt Das
Polymere besaß eine ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit
gegenüber der Einwirkung von Sonnenlicht und war nicht spröde. Ähnliche gute Ergebnisse
wurden erzielt, wenn das Poly-1-buten-Ruß-Konzentrat
mit Polyäthylen mittlerer und hoher Dichte vermischt
wurde. Die erhaltenen Dispersionen waren viel besser
als jene, die mit den üblichen Polyathylen-Ruß-Konzentrationen
hergestellt werden konnten
25% und 50% Calcmmcarbonat enthaltende Poly-1-butenkonzentrate
wurden mit Polyäthylen, Polypropylen und einem 80 20-Propylen-l-Buten-Mischpolymerisat
vermischt Es wurden gleichförmig weiße Massen mit ausgezeichneten physikalischen Eigenschaften
hergestellt
Em 20% Phthalocyaninblau enthaltendes PoIy-1-butenkonzentrat
wurde mit Polypropylen in einem Verhältnis gemischt, daß ein Polymeres mit 2%
Pigment entstand Das pigmentierte Polypropylen wurde zu Faden versponnen Die erhaltenen Faden
waren von gleichmaßiger Färbung und besaßen ausgezeichnete
physikalische Eigenschaften Ähnliche Ergebnisse wurden erhalten, als die Phthalocyanmgrun-
und Rußkonzentrate mit Polyäthylen, Polypropylen oder einem 90 10-Propylen-l-Buten-Mischpolymensat
vermischt und die erhaltenen Massen zu Faden versponnen wurden
Em 20% Kadmmmrot enthaltendes Poly-1 butenkonzentrat
wurde nut so viel Polystyrol vermischt, daß die Konzentration des Pigments in dem Polystyrol
0,5 % betrug Zu Tassen verpreßtes Material war gleichmaßig gefärbt Ähnliche Ergebnisse wurden
erhalten, wenn die Pigmentkonzentration im Polystyrol
5 bzw 10% betrug.
B e ι s ρ ι e 1 6
Ein 50% Ruß enthaltendes Poly-1-butenkonzentrat
wurde mit einem kautschukartigen Äthylen-Propylen-Mischpolymensat
einer Eigenviskositat von 1,9, das 60 Molprozent Äthylen enthielt, in einem Verhältnis
gemischt, daß eme Endkonzentration von 20% Ruß in der Mischung erhalten wurde Die Verteilung des
Rußes war außerordentlich gleichmaßig Ähnliche gute Dispersionen wurden erhalten, wenn andere
kautschukartige Mischpolymerisate, wie Äthylen-Propylen-,
Äthylen-1-Buten- oder Propylen-1-Buten-Mischpolymerisate,
verwendet wurden Gute Eigebmsse wurden auch erzielt, wenn Benzidmgelb, Phthalocyamngrun,
Phthalocyanmblau und Kadmiumrot enthaltende Konzentrate mit den genannten Mischpolymerisaten
in solchen Verhaltmssen vermischt wurden, daß die endgültigen Massen 0,2 bis 10 Gewichtsprozent
des Pigments enthielten
Em 40% Asbest enthaltendes Poly-1-butenkonzentrat
wurde mit Polypropylen in einem Verhältnis
gemischt, daß die Endmischung 20% Asbest enthielt. Aus dieser Mischung gepreßte Gegenstande waren
relativ steif und besaßen eine ausgezeichnete Kerbschlagfestigkeit
Ein I-Buten-Propylen-Mischpolymensat, das 90%
1-Buteneinheiten enthielt, wurde mit 40 Gewichtsprozent
Ruß vermischt Wurde dieses Konzentrat mit Polypropylen oder Polyäthylen vermischt, wurden
Produkte erhalten, in denen der Ruß außerordentlich gleichförmig dispergiert vorlag
Ähnlich gute Ergebnisse wurden erhalten, wenn Phthalocyanmblau-l-Buten-Propylen-Mischpolymensatkonzentrate
in Polypropylen und Polyäthylen dispergiert wurden
Es wurden vergleichsweise drei verschiedene Farbkonzentrate,
ausgehend von Ruß und Poly-1-buten, einem amorphen Polypropylen und einem Äthylen-Propylen-Mischpolymerisat,
hergestellt
Das Poly-1-buten besaß einen Schmelzfluß von 0,7, ließ sich leicht mit dem Ruß vermählen und lieferte
rasch eme gleichförmige Dispersion. Demgegenüber
wurden bei Verwendung des amorphen Polypropylens, das einen Schmelzfluß von 2700 besaß, und bei Verwendung
des Äthylen-Propylen-Mischpolymensates, das einen Schmelzfluß von 0,1 besaß, nur klebrige, an
der Mischvorrichtung anhaftende Dispersionen erhalten
Die drei Farbkonzentrate wurden mittels heißer
Walzen m Polyäthylen niedriger Dichte mit einem Schmelzmdex von 1,9 eingemahlen, so daß Massen
mit 2,5% Ruß erhalten wurden Auch bei der Einarbeitung
der Farbkonzentrate in das Polyäthylen zeigte sich, daß sich das unter Verwendung von Poly-1-buten
hergestellte Farbkonzentrat bedeutend leichter verarbeiten ließ als die beiden anderen Konzentrate
Aus den erhaltenen Polyathylenmassen wurden Folien einer Starke von 0,15 mm hergestellt Die
Qualität der Folien war hinsichtlich der Dispergierung
der Rußpartikeln recht unterschiedlich, wie aus den m der folgenden Tabelle wiedergegebenen Daten
hervorgeht
Polyäthylen nut
Poly-1-buten-
Farbkonzentrat Polyäthylen mit
Athylen-Propylen-Mischpolymensat
Athylen-Propylen-Mischpolymensat
Farbkonzenttat
Polyäthylen nut
Farbkonzentrat
aus amorphem
Polypropylen
Rußdispergierung hinsichtlich erkennbarer Rußpartikeln
. .
Gleichförmigkeit der Färbung . .
Anzahl von Rußpartikeln mit einem Durchmesser
von ubei 75 Mikron
ausgezeichnet gut maßig gut
gut
gut
schlecht
gut
gut
36
Claims (1)
- Patentanspruch.Verfahren zum gleichförmigen Dispergieren von Farbstoffen, Pigmenten oder Füllstoffen m Polyolefinen oder Polystyrol, dadurch gekennzeichnet, daß der zu dispergierende Stoff in Form eines Konzentrates m einem Homo- oder Mischpolymerisat des 1-Butens als Tragermaterial verwendet wird.In Betracht gezogene Druckschriften
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1082 045;
USA-Patentschrift Nr. 3 000 841;
ausgelegte Unterlagen des belgischen Patents
Nr. 626 813709 588/389 5 67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US30313063A | 1963-08-19 | 1963-08-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1241608B true DE1241608B (de) | 1967-06-01 |
Family
ID=23170670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964E0027592 Pending DE1241608B (de) | 1963-08-19 | 1964-08-12 | Verfahren zum gleichfoermigen Dispergieren von Farbstoffen, Pigmenten oder Fuellstoffen in Polyolefinen oder Polystyrol |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1241608B (de) |
| FR (1) | FR1410447A (de) |
| GB (1) | GB1080745A (de) |
Families Citing this family (2)
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1964
- 1964-06-14 FR FR985226A patent/FR1410447A/fr not_active Expired
- 1964-08-07 GB GB3235664A patent/GB1080745A/en not_active Expired
- 1964-08-12 DE DE1964E0027592 patent/DE1241608B/de active Pending
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| GB1080745A (en) | 1967-08-23 |
| FR1410447A (fr) | 1965-09-10 |
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