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DE1241562B - Verfahren zum Beheizen des Vorherdes eines Kupolofens - Google Patents

Verfahren zum Beheizen des Vorherdes eines Kupolofens

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Publication number
DE1241562B
DE1241562B DE1956G0020341 DEG0020341A DE1241562B DE 1241562 B DE1241562 B DE 1241562B DE 1956G0020341 DE1956G0020341 DE 1956G0020341 DE G0020341 A DEG0020341 A DE G0020341A DE 1241562 B DE1241562 B DE 1241562B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
forehearth
heating
gases
exhaust gas
iron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1956G0020341
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Gerisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1956G0020341 priority Critical patent/DE1241562B/de
Publication of DE1241562B publication Critical patent/DE1241562B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/02Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey
    • F27B1/025Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey with fore-hearth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zum Beheizen des Vorherdes eines Kupolofens Gemäß der deutschen Patentschrift 105 281 war versucht worden, bei einem Hochofen einen nachgeschalteten Eisensammler durch Nachverbrennen von »abziehenden Gichtgasen oder eigens erzeugten Gasen oder aus dem Frischraum für das Eisen entweichenden Abgasen« zu beheizen. Diese Gase hatten sehr geringe Eigentemperatur und dazu sehr niedrigen Heizwert, so daß dieser Vorschlag keine Anwendung fand, um so mehr, als diese Gase sehr hohen Schwefelgehalt hatten, der das angesammelte Eisen verunreinigte. Es handelte sich dabei um einen alten »Hochofen mit geschlossener Brust« und Siphonüberlauf des Eisens zu dem Sammler, in welchem das Roheisen zum Frischen vorbereitet wurde. Eine wirksame Beheizung gemäß der deutschen Patentschrift 105 281 konnte mit dieser Beheizart nicht erzielt werden.
  • Durch die deutsche Patentschrift 860 993 wurde erstmals ein wirksames Verfahren zum Beheizen von Kupolofenvorherden mit kohlenoxydhaltigen Gasen aus dem Schmelzschacht des Kupolofens bekannt, wobei diese Gase bei. Siphonbetrieb durch einen besonderen Heizgaskanal, sonst durch den Eisenüberlaufkanal, in den Vorherd geleitet und dort mit Sekundärluftzusatz nachverbrannt werden. Dieser Sekundärluftzusatz erfolgt zweckmäßig in der Mitte der oberen Vorherdtür durch das Schauloch-Kühlluft-Rohr. Durch diese gleichzeitige Kühlung des Schauglases mit der eingeführten Sekundärluft wird eine gute Beobachtung des Heizgasverbrennungsvorganges, des Eisenstandes und des Eisenüberlaufs bzw. Eisenüberlaufsyphons möglich. Dieses Verfahren bewährte sich, hatte aber noch einige Störungsmöglichkeiten.
  • Die hohe Temperatur im Vorherd bewirkt, daß die Vorherddecke stark abschmilzt und daß die Ausströmdüse für die Abgaskontrollflamme durch Flugstaub, Schlackenspritzer und abschmelzende Schlacke häufig verstopft wird und dann gereinigt werden muß, was Stillstände im Betrieb verursacht. Weiter war diese Sekundärlufteinführung betreffs Luftüberschusses empfindlich. Dieser wirkte sich durch Abkühlung des Vorherdinneren und des Eisens aus. Besonders, wenn der Schmelzer nicht rechtzeitig die sich zusetzende Ausströmdüse für die entweichenden Heizgase reinigt, ergibt sich ein wesentlicher Luftüberschuß, weil der frei aus dem Windmantel zuströmende Sekundärwind unter höherem Druck steht, als die Heizgase, die den langen Weg von den Düsen durch den weißglühenden Koks und den überleitkanal unter Druckverlust zurücklegen müssen. Bei Abgasdüsenverstopfungen setzt sich dann die Sekundärluft im überschuß durch und die kälteren Verbrennungsgase gelangen dann auf das Eisenbad, wo sie eine Aufschwefelung des Eisens und Oxydation desselben bewirken.. Dadurch entsteht grob graphitischer, schlackiger, gasiger und lunkriger Guß. Dieser Umschlag auf Luftüberschuß tritt bei der in der deutschen Patentschrift 860 993 angestrebten günstigsten Verbrennung, also möglichst nach Kohlensäure, also mit maximalem Heizeffekt, sehr leicht ein, weil auf eine Einheit Heizgas höchstens 0,8 Einheiten Sekundärluft bei dieser Verbrennungsart möglich sind. Erfindungsgemäß wird deshalb die Sekundärluft durch die Vorherddecke von oben, oder von oben seitlich oder mittig in den zweckmäßig tangential in den Vorherd eingeführten Heizgasstrom an seiner Eintrittsstelle oder kurz daneben, eingeleitet und wird die Luftmenge erfindungsgemäß auf nicht ganz vollständige Verbrennung eingeregelt, also auf unverbrannten Restkohlenoxydgehalt in den Abgasen.
  • Die Einführung von kaltem Fremdheizgas und Luft nebeneinander aus Düsen und als auf das Metallbad stehende Flamme wurde zwar bereits früher für Sammelherd-Metallschmelzöfen zur Erzielung einer besonders langen Flamme bekannt. Diese Flammenführung oxydierte aber das Metall und wurde deshalb nicht eingeführt. Erst die vorbekannte der Vorherdheizgase aus dem Kupolofen gemäß der deutschen Patentschrift 860 993 mit der weiteren obigen Maßnahme der unvollkommenen Heizgasverbrennung ergab eine intensive Vorherdbeheizung ohne Oxydation des Eisenbades.
  • Die A b b. 1 bis 3 geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Der kohlenoxydreiche Druckgasstrom b mit etwa 1450° C Temperatur aus dem Schmelzschacht a tritt in diesem Fall durch den gemeinsamen überlaufkanal c für Eisen und Schlacke in Vorherd v. Bei Einschaltung eines Siphons für die Trennung von Eisen und Schlacke wird statt des überlaufkanals c ein ebenfalls als Gasüberleitkanal im gleichen Sinne dienender einfacher Kanal über oder neben der Siphon-Eisenüberlaufanlage in den Vorherd v angeordnet.
  • Von oben fällt kältere Sekundärluft d aus Zuleitung e über Regulierhahn s in diesen Heizgasstrom b und verbrennt mit diesem im oberen Raum g des des Vorherds v scheibenförmig mit stark strahlender Flammenschicht h bei etwa 1800° C, während das untere Teil des Heizgasstroms b zunächst von der Verbrennung unberührt bleibt und auf das Eisen-und Schlackenbad streicht, dann am Rand aufsteigt und erst nach Erreichen des Oberraums g des Vorherds v mit Sekundärluft d verbrannt wird und mit den übrigen verbrannten Heizgasen durch Abzug 1 entweicht.
  • Dieser zweckmäßig als Kreuz- oder Winkelstutzen ausgebildete Abgasentweichstutzen hat einen sehr weiten Abzugskanal m und ein dünnes Futter.
  • Beim Vor- und Heißblasen des Füllkokses im eisenfreien Schmelzschacht a und nachfolgend beim Anblasen des gefüllten Ofenschachtes a bleibt dieser weite Verbrennungsabgaskanal m offen und können so riesige Mengen Heizgas b durch den Vorherd gejagt und mit Sekundärluft d verbrannt werden. Beim Vorblasen erfolgt dieses Anheizen des Vorherdfutters zunächst langsam, weil nur geringer Vorblasedruck angewendet wird. Dagegen wird bei mit Schmelzstoffen gefülltem Schmelzschacht a unter hohem Druck der Heizgase der Vorherd v schnell weißglühend geblasen, so daß das erste -in den Vorherd v laufende Eisen nicht mehr abgekühlt wird. Dann braucht man keine so große Heizgasmenge b mehr und wird erfindungsgemäß ein Aufsetzklotz n mit einer viel kleineren Abgasströmöffnung o auf den weiten Abgaskanal na gesetzt, und die Sekundärluftmenge d mit Hilfe von Regulierhahn f entsprechend geringer eingestellt. Diese Verbrennungsregelung der Heizgase b und der Sekundärluft d kann gemäß der Flammenlänge und der Glühfarbe der Flamme leicht genau durchgeführt werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Einführung der Sekundärluft d in den Heizgasstrom b, zweckmäßigerweise von oben, und zwar direkt unter der Vorherddecke, wird einerseits die Vorherddecke gekühlt, so daß dieselbe nicht mehr so stark abschmilzt. Andererseits wird dadurch die Heizgasverbrennung auf eine größere Schachtfläche verteilt und so deren Stichflammenwirkung auf die Vorherddecke vermieden. Dann ergibt sich durch diese erfindungsgemäße Lufteinführung von oben in den Heizgasstrom im oberen Teil g des Vorherdes v eine stark strahlende Flamme, und indirekt durch Rückstrahlung von der Vorherddecke und den Vorherdwänden eine weitere bessere Beheizung des Eisenbades. Weiter wird durch die nicht vollständige Verbrennung der Heizgase die Oxydation der Mangan- und Eisendämpfe vermieden und dadurch die Futterverschlackung verhindert und durch das Fehlen des Eisenoxyds in der Schmelze die Entschwefelung derselben verbessert. Man kann erfindungsgemäß die Sekundärluft d im oberen Teil des Heizgasstromes b bis zu dessen Mitte einleiten, ohne befürchten zu müssen, daß örtlicher Luftüberschuß ein Durchfallen der kälteren Verbrennungsgase auf das Eisenbad bringen könnte. Die Einführung der kälteren und somit schwereren Sekundärluft von oben in den Heizgasstrom bewirkt eine intensive Durchwirbelung der Verbrennungsgase und beschleunigt so den Verbrennungsvorgang. Dabei bleiben die Heizgase im Strom etwas über dem Eisenbad und andererseits fällt ein Teil c des schwereren Heizgases b vom unteren Teil des überleitkanals auf das Eisenbad und bildet dort eine kohlenoxydreiche Gasschicht h, welche die Entschwefelungsreaktionen begünstigt, die Oxydation der Schmelze verhindert, und sogar eine Desoxydation der Schmelze bewirkt.
  • Diese nur teilweise Verbrennung der Kohlenoxydgase des Heizgasstromes b mit der erfindungsgemäßen Zuführung der Sekundärluft im oberen Teil des Heizgasstromes bewirkt also eine Schonung der Decke und Wände, bewirkt eine besonders gute Strahlungsbeheizung des Bades, bildet eine desoxydierende Schutzschicht h auf dem Eisenbad und fördert die Entschwefelung der Schmelze und die Erzielung eines gas- und oxydarmen Eisens.
  • Erfindungsgemäß wird weiter das Verbrennungsgas aus dem Vorherd g durch einen weiten Kanal 1, m zu der viel engeren Ausströmdüse o der durch die deutsche Patentschrift 860 993 vorbekannten Bauart geleitet. Die Einschaltung dieses weiten Abgaskanals 1, m bringt den Vorteil, daß sich mitgerissene Schlakkenspritzer dort absetzen und nicht mehr die Ausströmdüse o zusetzen. Dieser weite Abgaskanal 1, m kann entweder waagerecht oder senkrecht aus dem Vorherd g treten, oder als T- oder Kreuzstück ausgebildet werden, wobei die nicht zum Ausströmen der Abgase gebrauchten Enden i verschlossen und nur zum Reinigen des weiten Kanals 1, m geöffnet werden. Dieser weite Abgaskanal wird erfindungsgemäß aus Stahlblech hergestellt und mit einer dünnen feuerfesten Schicht ausgekleidet, damit das Abgas vor Erreichen der Ausströmdüse o durch die Außenluft etwas gekühlt wird und so den feuerfesten Baustoff der Abgasausströmdüse nicht mehr abschmilzt. Diese Maßnahme der Vorschaltung eines weiten Abgaskanals vor die Gasausströmdüse bewirkt also die Verhütung des Zusetzens dieser Düse und macht dadurch diese Heizungsart für den Vorherd betriebssicher und störungsfrei. Der weite Abgaskanal braucht nur jede Woche gereinigt zu werden, und durch die Außenluftkühlung bleibt die abgeschiedene Schlacke locker und kann leicht entfernt werden. Ebenso kann ein sich bei schlechtem Abgasausströmdüsenfutter bildender Schlackenansatz durch bloßes leichtes Durchstoßen beseitigt werden, weil die Abgastemperatur niedriger ist, als bei der seitherigen Ausströmdüse gemäß der deutschen Patentschrift 860 993. Erfindungsgemäß wird weiter die auf dem weiten Abgaskanal sitzende Ausströmdüse n, o abhebbar ausgeführt. Diese Maßnahme der Erfindung ermöglicht es, beim Anblasen erheblich mehr Heizgas, also z. B. 5- bis 10mal so viel Heizgas durch den Vorherd zu treiben, als im Gleichgewichtszustand der Vorherdbeheizung durch die enge Abgasdüse o ziehen können. Erfindungsgemäß wird also beim Anfahren des Kupolofens zum gleichzeitigen Anheizen des Vorherdes die enge Abgasdüse n, o von dem weiten Abgaskanal abgehoben. Durch letzteren können so erhebliche Heizgasmengen am Anfang durch den Vorherd geleitet und ins Freie geführt werden, so daß das Weißglühendblasen des Vorherdes vor dem Einlaufen des ersten Eisens gewährleistet ist. Der neue weite Ausströmkanal 1, in mit der abhebbaren Ausströmdüse o erlaubt also die Anwendung einer viel größeren Heizgasmenge im Vorherd g als die nur auf normale Vorherdbeheizung abgestimmte Abgasausströmdüse gemäß der deutschen Patentschrift 860 993 und sichert so in allen Fällen genau so heißes Ersteisen aus dem Vorherdofen, wie sonst nur aus dem vorherdlosen Kupolofen, und sogar höhere Eisentemperatur als bei den folgenden Abstichen. Spätestens kurz vor dem ersten Abstich wird die enge Gasausströmdüse n, o auf den weiten Gaskanal 1, m gesetzt und so die Heizgasmenge stark gedrosselt, weil nach Erreichen des Temperaturgleichgewichts eine viel kleinere Heizgasmenge zum Halten der Temperatur im Vorherd ausreicht. Selbstverständlich wird die Sekundärluftmenge der jeweiligen Heizgasmenge angepaßt. Weil sich die Verhältnisse während der Schmelze nicht ändern, genügen dafür festgelegte Sekundärlufthahnhebeleinstellungen.
  • Erfindungsgemäß wird bei saurem Futter des Vorherdes dieses langsamer angeheizt, um die Umwandlungsausdehnungsspannungen des Quarzits auszugleichen, und zwar durch die Anwendung des Heißblaseverfahrens für den Füllkoks im eisenleeren Schmelzschacht des Kupolofens gemäß der deutschen Patentschrift 871354 in Verbindung mit den Heißblasemaßnahmen der obigen Erfindung, also dem weiten und offenen Abgaskanal bei abgehobener Abgasausströmdüse am Vorherd. Durch diese Maßnahme bilden sich im Kupolofenunterteil stark kohlenoxydhaltige Gase b, welche wegen des geringeren Widerstandes zum größten Teil durch den überleitkanal in den Vorherd g gelangen und dort durch Zusatz von Sekundärluft d mit bestem Heizeffekt verbrannt werden und dann unbehindert ins Freie strömen können. Dieser weite Abgaskanal I, m vor der Gasausströmdüse o gestattet also weiter eine schonende Futteranwärmung und fördert somit die gute Futter- und Deckenhaltbarkeit im Vorherd und verhütet das Zerplatzen des feuerfesten sauren Kupolofenfutters durch die Kombination mit dem Füllkoksheißblaseverfahren der deutschen . Patentschrift 871354.
  • Mit Hilfe dieser verbesserten Vorherdbeheizung der Erfindung werden folgende Vorteile erzielt: rasche und zuverlässige Beheizung des Vorherdes und des Eisenbades, also gleichmäßige und sehr hohe Eisentemperatur am Anfang und während der ganzen Schmelze, Verringerung des Futterverschleißes des Vorherdes und insbesondere der seither ständig durchbruchgefährdeten Vorherddecke, größte Betriebssicherheit, sehr gasarmes Eisen und bessere und zuverlässigere Entschwefelung des Gußeisens, bessere Treffsicherheit der Gußeigenschaften, vor allem aber der Fortfall des Ausschusses durch nicht gelaufene Gußstücke, oder Gasblasen, Lunker und grobes Gußkorn.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Beheizen des Vorherdes eines Kupolofens mit kohlenoxydhaltigen Gasen aus dem Schmelzschacht des Kupolofens, wobei diese Heizgase zweckmäßig tangential in den Vorherd eingeleitet und dort mit Luft verbrannt und die heißen Verbrennungsgase nach Beheizen des Vorherdes durch eine Abgasausströmdüse ins Freie geleitet werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Zusatzluftmenge auf nicht ganz vollständige Verbrennung geregelt und die Luft dicht unter der Ofendecke von oben oder von oben seitlich oder mittig in den Heizgasstrom an seiner Eintrittsstelle in den Vorherd eingeleitet wird und daß die Verbrennungsgase nach dem Beheizen des Vorherdes durch einen weiten Kanal und dann durch eine engere, abhebbare,. an sich bekannte Abgasausströmdüse, ins Freie abgeführt werden.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die enge Abgasausströmdüse beim Anheizen des Vorherdes abgenommen wird.
  3. 3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bereits Füllkoksheißblasegase aus dem noch eisenfreien Schmelzschacht des Kupolofens in den Vorherd übergeleitet, dort verbrannt und danach durch den weiten Abgaskanal bei abgehobener Abgasausströmdüse ins Freie geführt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 105 281, 860 993, 871354.
DE1956G0020341 1956-08-17 1956-08-17 Verfahren zum Beheizen des Vorherdes eines Kupolofens Pending DE1241562B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE105281C (de) *
DE860993C (de) * 1950-05-17 1952-12-29 Richard Gerisch Verfahren zur Beheizung von Vorherden
DE871354C (de) * 1944-01-01 1953-03-23 Richard Gerisch Verfahren zum Teil-Entschwefeln des Fuellkokses im Giessereischachtofen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE105281C (de) *
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