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DE1241384B - Zieh- und UEbergabevorrichtung fuer Bohrgestaenge od. dgl. - Google Patents

Zieh- und UEbergabevorrichtung fuer Bohrgestaenge od. dgl.

Info

Publication number
DE1241384B
DE1241384B DEF44527A DEF0044527A DE1241384B DE 1241384 B DE1241384 B DE 1241384B DE F44527 A DEF44527 A DE F44527A DE F0044527 A DEF0044527 A DE F0044527A DE 1241384 B DE1241384 B DE 1241384B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulling
manipulator
holding
jaws
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF44527A
Other languages
English (en)
Inventor
Hew Dalrymple Fanshawe
William David Stevenson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FNRD Ltd
Original Assignee
FNRD Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FNRD Ltd filed Critical FNRD Ltd
Publication of DE1241384B publication Critical patent/DE1241384B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/20Combined feeding from rack and connecting, e.g. automatically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Zich- und übergabevorrichtung für Bohrgestänge od. dgl. Die Erfindung betrifft Zieh- und übergabevorrichtungen für Bohrgestänge od. dgl. Derartige Zieh- und übergabevorrichtungen sind beispielsweise aus der deutschen Patentschrift 1063 096 und aus der britischen Patentschrift 907 824 bekannt. Diese bekannten Zieh- und übergabevorrichtungen sind mit am Bohrgestänge abwechselnd angreifenden Halteorganen ausgestattet, welche ihrerseits an wechselläufig längs eines Bohrgerüstes auf- und abbewegten Ziehplattformen angeordnet sind. Bei der durch die letztgenannte Patentschrift bekanntgewordenen Zieh- und übergabevorrichtung greifen die genannten Halteorgane jeweils abwechselnd unter die Gestängeverbinder des Bohrgestänges. Diese Halteorgane der bekannten Anordnung haben die Form von mit Bezug auf das Bohrgestänge radial ein- und ausfahrbaren Haltebacken, deren Radialbewegung durch Drehen eines die Backen und das Bohrgestänge umgebenden Nockenringes erzielt wird.
  • Voraussetzung für ein einwandfreies Funktionieren dieser bekannten Anordnung ist, daß die mit diesen Halteorganen ausgestatteten, wechselläufig auf- und abbewegten Ziehplattformen bezüglich ihrer Auf- und Abbewegung sehr genau zueinander synchronisiert sind und daß andererseits die Halteprofile der Haltebacken sehr genau zu den Unterkantenprofilen der Gestängeverbinder komplementär sind, da sonst bei ungenauer Synchronisierung der Ziehplattformbewegungen und bei Maßungenauigkeiten der Haltebacken bei dem sehr rauhen Betrieb des Gestängeziehens bzw. des Gestängeeinfahrens schwere Beschädigungen der Außenflächen der Gestängeverbinder auftreten können, durch die wiederum die einwandfreie Zusammenwirkung der verschiedenen Halteorgane der betreffenden Ziehplattformen in Frage gestellt und damit der Zieh- bzw. Einfahrvorgang erheblich gestört werden kann.
  • Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, einerseits ein schonenderes Greifen der Gestänceverbinder durch die Halteorgane der Ziehplattformen zu erzielen und andererseits trotzdem eine wesentliche Vereinfachung der Gesamtanordnung dieser Ziehplattformen und ihrer Hubmechanismen zu ermöglichen.
  • Demgemäß geht die Erfindung von einer Zieh- und übergabevorrichtung für Bohrgestänge od. dgl. mit an wechselläufi- auf- und abbewegten Ziehplattformen angeordneten, unter die Gestängeverbinder C erreifenden Halteorganen aus, und eine derartige Zieh-und übergabevorrichtung ist gemäß der Erfindung C durch zwei lose, jeweils durch einseitig aneinander angelenkte, halbkreisfönnige Schellenhälften gebil-C dete, mit den Gestängeverbinderunterpartien zusammenwirkende Tragschellen gekennzeichnet, die in zyklischer Folge von zwei Manipulatoren abwechselnd übernommen, an das Bohrgestänge angelegt, gehalten und vom Bohrgestänge abgenommen werden, welche ihrerseits an zwei Ziehplattformen angeordnet sind, die fortgesetzt von einer die Tragschellenübernahme bestimmenden mittleren Aus-"angsstellung 47 aus gegenläufig nach unten und oben und sodann wieder in diese Ausgangsstellung zurückbewegt werden. Die Bewegungen der beiden Ziehplattformen verlaufen also im wesentlichen derart - genläufig, daß einmal das Bohrgestänge mittels der ge im unteren Ziehplattform gezogen wird, während die obere Ziehplattform nach abwärts in eine übergabestellung wandert, in welcher sie der unteren Ziehplattform im wesentlichen gegenübersteht. Sind diese Stellungen erreicht, so findet die übergabe bzw. übernahme des Bohrgestänges in der oben beschriebenen Weise statt, worauf zum anderen die obere Ziehplattform das Bohrgestänge weiterzieht, während die untere Ziehplattform in eine tiefer gelegene Stellung zurückkehrt, in welcher der Manipulator der unteren Ziehplattform die betreffende, an den jeweils nächsten Gestängeverbinder angelegte Tragschelle greift, so daß das Gewicht des Bohrgestänges von der unteren Ziehplattform übernommen werden kann und sich das Arbeitsspiel wiederholt. Während des übergabevorganges legen sich die Halteorgane der beiden Manipulatoren gleichzeitig auf gleicher Höhe und vorzugsweise im wesentlichen symmetrisch zueinander an die betreffende, zu übernehmende Tragschelle an.
  • Die beiden Manipulatoren der erfindungsgemäßen Zieh- und überaabevorrichtung weisen infolgedessen zweckmäßig nach einem weiteren Erfindungsmerkmal jeweils mit Bezug auf den jeweils anderen Manipulator in der achssenkrechten Ebene umfangsmäßig versetzt angeordnete, von außen an die Tragschellen anlegbare, sie haltende und dabei deren Schellenhälften zusammenhaltende Haltebacken auf. Diese Manipulator-Haltebacken sind erfindungsgemäß mit Bezua auf die Zieh lattformen um quer zur Bohr-C, p gestängeachse liegende Achsen schwenkbar. Die Innenprofile der Tragschellen sind vorzugsweise den Außenprofilen der Gestängeverbinder-Unterpartien angepaßt.
  • Zur Erzielung eines in weggeschwenkter Stellung der Haltebacken möglichst großen Zwischenraumes zwischen dem Bohrgestänge und den Manipulatoren, welcher für eine freie Rückbewegung der Ziehplattformen an dem Bohrgestänge vorbei erforderlich ist, und zur Einhaltung einer möglichst gedrängten Bauweise ist die Anordnung vorzugsweise so getroffen, daß in der Stellung ., in welcher die Haltebacken an die betreffende Tragschelle angelegt sind, die Wirkungslinien der resultierenden Auflagerkräfte an den Anlageflächen der Haltebacken die Schwenkachsen der betreffenden Haltebacken schneiden. Außerdem sind die Berührungsflächen der Haltebacken einerseits und die mit ihnen zusammenwirkenden Gegenflächen der Tragschellen andererseits zur Erzielung kleiner spezifischer Flächenpressungen zueinander komplementär geformt und vorzugsweise so an den Ziehplattformen angeordnet, daß bei einer möglicherweise unter der Einwirkung des Gewichtes des zu ziehenden Bohrggestänges erfolgenden Verformung der die Haltebacken tragenden Bauelemente die Haltebacken sich zusammen mit dem Bohrgestänge im Sinn eines Ausgleiches der diese Verformung erzeugenden Kräfte bewegen. Zu diesem Zweck sind vorzugsweise die Haltebacken des einen Manipulators an nach oben weisenden Armen der unteren Ziehplattforin und diejenigen des anderen Manipulators an nach unten weisenden Armen der oberen Ziehplattform angeordnet. Die Berührungsflächen der Haltebacken mit den Tragschellen sind zweckmäßig mit Bezug auf die Schwenkachsen der Haltebacken konvex und diejenigen der Tragschellen dementsprechend konkav ausgebildet. Die zusammenwirkenden Berührungsflächen der Haltebacken einerseits oder/ und der Tragschellen andererseits können mit Reibbelägen versehen sein. Vorzugsweise schließen die Wirkungslinien der Auflagerkräfte der Haltebacken einen Winkel von 181 mit der Horizontalen ein.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnunaen erläutert. In den Zeichnungen stellt dar F i g. 1 eine Aufsicht auf einen Teil eines Manipulators der erfindungsgemäßen Zieh- und übergabevorrichtung., F i g. 2 einen Längsschnitt durch den in F i g. 1 dar-estellten Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung längs der in F i g. 1 angedeuteten gebrochenen Ebene X-X, F i g. 3 eine zur Hälfte gezeichnete, teilweise geschnittene Aufsicht auf einen weiteren Teil eines Manipulators der erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i 1-. 4 eine teilweise geschnittene Aufsicht auf den in F i g. 3 dargestellten Teil des Manipulators der erfindungsgemäßen Vorrichtung in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen, F i g. 5 einen Schnitt durch den in F i g. 3 gezeigten Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung längs der Ebene V-V in F i g. 3 und F i g. 6 einen schematischen Steuerungsplan zum Absenken und Ziehen des Bohrgestänges einer Bohranlage, welche mit der erfindungsgemäßen Zieh- und übergabevorrichtung nach den F i g. 1 bis 5 ausgerüstet ist.
  • Wie aus den F i g. 1 und 2 der Zeichnungen hervorgeht, hat die erfindungsgemäße Tragschelle 1 die Gestalt einer Muffe, welche die zwischen den einzelnen Rohrlängen angeordneten Gestängeverbinder 2 umfaßt. Die Tragschelle ist längs der Ebene 3-3 geteilt, und die beiden Schellenhälften sind an einer Stelle 4 schamierartig miteinander verbunden, so daß die Tragschelle an den betreffenden Gestängeverbinder angelegt oder von diesem abgenommen werden kann.
  • Die Innenseite der Tragschelle 1 ist an das Profil der Gestängeverbinder angepaßt. An ihrer Außenseite weist die Tragschelle 1 Vorsprünge 5 und 6 auf, welche symmetrisch zu der Ebene 3-3 liegen. Diese Vorsprünge weisen Anlageflächen 7 und 7' auf, deren Formgebung aus F i g. 2 der Zeichnungen ersichtlich ist und mit welchen an die Tragschelle 1 anlegbare Haltebacken 8 und 8' zusammenwirken. Diese Anlageflächen sind jeweils Zylinderflächen, deren Krümmungsachsen jeweils mit den Achsen von Haltebacken-Schwenklagerungen 9 und 9' zusammenfallen. Befinden sich die Haltebacken 8 und 8' nicht in Arbeitsstellung, so sind sie in eine Stellung geschwenkt, welche in F i g. 2 der Zeichnungen für die Haltebacken 8' in gestrichelten Linien angedeutet ist. Die Haltebacken 8 und 8' sind an von der unteren Ziehplattform wegragenden Armen 10 und lO', von denen einer in F i g. 2 der Zeichnungen gezeigt ist, angelenkt.
  • Die Vorsprünge 5 und 6 weisen außerdem Anlageflächenpaare 11 und 11' auf, die ähnlich geformt sind wie die Anlageflächenpaare 7 und 7, die jedoch die Form von Teilzylinderflächen haben, deren Krümmungsachsen mit den Achsen von Haltebacken-Schwenklagerungen 13 und 13' entsprechend schwenkbarer Haltebacken 12 und 12' zusammenfallen. Die Schwenklagerungen 13 und 13' sind an von der oberen Ziehplattform nach unten ragenden Armen 14 und 14' angeordnet, von welchen wiederum nur einer in Fig. 2 der Zeichnungen dargestellt ist. Sind die Haltebacken 12 und 12' aus der Arbeitsstellung abgeschwenkt, so nehmen sie eine Stellung ein, welche für die Haltebacke 12 in F i g. 2 der Zeichnungen in gestrichelten Linien angedeutet ist.
  • An den Haltebacken 8 und 8' sowie 12 und 12' können Reibbeläge befestigt sein, welche in F i g. 2 der Zeichnungen bei 15 und bei 16 angedeutet sind und welche so geformt sind, daß sie sich an die Profile der Anlageflächen 7 und 7' bzw. 11 und 11' anlegen.
  • Es ist leicht einzusehen, daß infolge des Bestrebens der Arme 10 und 10' bzw. 14 und U', sich unter dem Gewicht des von den Haltebacken 8 und 8' oder von den Haltebacken 12 und 12' gehaltenen Bohrgestänges zu verformen, der auf die Tragschelle 1 wirkende Druck nachläßt und das Bohrgestänge unter der Wirkung der Schwerkraft geringfügig nach abwärts rückt. Wegen des festen Sitzes der Reibbeläge 15 und 16 an den Anlageflächen 7 und 7" bzw. 11 und 11' und wegen der besonderen Formgebung dieser Anlageflächen werden jedoch hierbei die Haltebacken 8 und 8' bzw. 12 und 12' um ihre Lagerungsachsen so weit verschwenkt, bis sie eine neue Gleichgewichtsstellung einnehmen. Die Halterungen sind außerdem so starr ausgebildet, daß zu starke Verformungen der von der Ziehplattform wegragende Arme vermieden werden, so daß keine, weitere Verschwenkung der Haltebacken 8 und 8' bzw. 12 und 12' mehr eintritt und folglich eine solche weitere Verschwenkung nur im Fall ernster Störungen, beispielsweise bei Stößen infolge Verklemmung des Bohrgestänges, zu befürchten ist.
  • Um die Schwenklagerungen 9 und 9' sowie 13 und 13' teilweise von den Auflagerkräften zu entlasten, sind sie mit walzenförmigen, die Auflagerkräfte aufnehmenden Stützrollen 17 und 17' bzw. 18 und 18' ausgerüstet.
  • Sind die Haltebacken 8 und 8' bzw. 12 und 12' von dem Bohrgestänge weggeschwenkt, so ist der freie Raum zwischen ihnen groß genug, daß die C CD Tragschelle 1 durch Aufklappen längs ihrer Scharnierachse 4 geöffnet und aus der Anlagestellung in eine in F i g. 1 der Zeichnungen bei I' und 4' in strichpunktierten Linien angedeutete, zurückgezogene Stellung gezogen werden kann.
  • Um das Anlegen oder Abnehmen der Tragschellen an das bzw. von dem Bohrgestänge während des Bohr-, Absenk- oder Ziehvorganges vornehmen zu können, ist gemäß der Erfindung ein Manipulator vorgesehen, welcher mittels einer Halteplatte an der ihn tragenden Ziehplattform befestigt ist. Diese Halteplatte weist Führungen für einen mit Bezug auf die Gestängeachse achssenkrecht verschiebbaren Schlitten auf, welch letzterer mit um achsparallele Schwenkachsen schwenkbaren Greifern versehen ist, die jeweils mit den beiden Schellenhälften der Tra,-, schellen it zusammenwirken. Die Bewegungen der mittels Druckmittelantrieben bewegbaren Greifer werden erfindungsgemäß durch Leitkulissen gesteuert, die ihrerseits ebenfalls mittels Antriebseinrichtungen bewegt werden können. Die verschiebbaren Schlitten und die Leitkulissen werden vorzugsweise durch aetrennte Antriebe betätigt.
  • Gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform werden sowohl der Antrieb für die verschiebbaren Schlitten als auch der Antrieb für die Leitkulissen von hydraulischen Druckmittelantrieben gebildet.
  • Wie eingangs dargelegt wurde, ist an jeder Ziehplattform ein Manipulator zum Anlegen und Ab- nehmen der Ringelernente angeordnet. Um eine gegenseitige (F Behinderung der beiden Manipulatoren c während der übergabe des Bohrgestänges von einer Ziehplattform zu der jeweils anderen Ziehplattform zu vermeiden, sind die Manipulatoren so an ihren Ziehplattformen befestigt, daß diese sich auf gering-fügig verschiedenen Höhen befinden, wenn sie jeweils in der mittleren Ausgangsstellung die Tragschellen einander übergeben.
  • Unter Bezugnahme auf die F i g. 3, 4 und 5 der Zeichnunaen wird nun einer der beiden erfindungs-C gemäßen Manipulatoren im einzelnen weiter erläutert. In diesen Zeichnungen sind gleiche Teile wie in den F i g. 1 und 2 der Zeichnungen auch mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Der Manipulator ist an einer Halteplatte 20 Angel ordnet, an welcher U-Schienen 21 befestigt sind, die zur Führung eines Schlittens dienen, welcher von zwei, an ihren Enden mit Gleitstücken 23 versehenen Platten gebildet wird. In F i g. 4 der Zeichnungen ist der erfindungsgemäße Manipulator der Einfachheit halber in zwei Hälften dargestellt, von denen eine den Manipulator in vollständig zurückgezogener Stellung und die andere denselben in vollständig ausgefahrener Stellung zeigt. Die mit dem Manipulator verbundenen Teile sind ebenfalls in den entsprechenden Endstellungen gezeigt. Auch F i g. 5 der Zeichaungen zeigt den erfindungsgemäßen Manipulator in zwei Halbdarstellungen, aus welchen die jeweiligen Endstellungen hervorgehen. Während jedoch in F i g. 5 der Zeichnungen die Halteplatte. 20 mit den auf ihr angeordneten Teilen der Anordnung gezeigt ist, ist diese in F i g. 4 der Zeichnungen zur Verdeutlichung der Darstellung weggelassen.
  • Die Tragschelle 1 ist in zwei Hälften l' und Y' geteilt, welche bei 4 (in der ausgefahrenen Stellung bei 4" angedeutet) scharnierartig miteinander verbunden und beide jeweils mit einer Ringnut 25 versehen sind, in welche ein Greiferpaar 26 und 27 zum Festhalten der Tragschelle eingreifen kann. Die Greifer 26 und 27 sind bei 28 und 29 schwenkbar an die Halteplatte 22 angelenkt und werden durch Zugfedern 30 und 31 in eine Stellung gedrängt, in welcher sie die Tragschelle 1 umfassen. Mit den Schwenkachsen 28 und 29 der Greifer 26 und 27 sind Hebel 32 und 33 fest verbunden, welche ebenfalls von den Zugfedem 30 und 31 gegen Gleitflächen 34 und 35 von Leitkulisson 36 und 37 aedränot werden. Diese Leitkulissen 36 und 37 sind unter Zwischenschaltung von Abstandshaltem 38 und 39 und von Plattenpaaren 40 und 41, welche an den Leitkulissen 36 und 37 mittels beispielsweise bei 42 und 43 bzw. 42' und 43' angedeuteten Schrauben befestigt sind, an der Halteplatte 20 festgeschraubt. Die Schrauben 42' und 43' weisen Mittelabschnitte auf, welche durch Schlitze 44 und 45 hindurchragen, so daß die Leitkulissen 36 und 37 mittels Verbindungsstücken 46 (46') und 47 (47') zwischen den Lagerungszapfen 48 und 49 eines Antriebselementes 50 und den Lagerungszapfen 51 (5Y) und 52 (52') der Leitkulissen selbst bewegt werden können. Ln der Halteplatte 20 sind Führungsschlitze 53 (53) und 54 (54") vorgesehen, welche diese Bewegung gestatten. Das Antriebselement 50 wird über eine Kolbenstange 55 eines hydraulischen Zylinders 56 betätigt, welcher, mit Druckmittel beaufschlagt, die Kolbenstange 55 zur Auseinanderspreizung oder zur Zusammenrückung der Leitkulissen 36 und 37 in der einen oder anderen Richtung bewegt.
  • Die Leitkulissen 36 und 37 dienen außerdem als Führungen für Vorsprünge 57 und 57' der beiden Schellenhälften I' und V' der Tragschelle 1. Diese Vorsprünge ragen in Führungsnuten der Leitkulissen hinein und werden durch eine mittlere Führungsschiene 58, gegen welche sie sich abstützen, daran gehindert, wieder aus der Führungsnut herauszutreten. Die mittlere Führungsschiene 58 ist an ihrem Ende abgerundet, damit die Greifer 26 und 27 die beiden Schellenhälften Y und V' vollständig in diejenige Stellung führen können, in welcher sie den betreffenden Gestängeverbinder des Bohrgestänges ganz umfassen.
  • Die den Führungsschlitten bildenden Platten 22 können mit Hilfe zweier hydraulischer Antriebe 59 und 60 auf das Bohrgestänge zu- und von diesem wegbewegt werden, wobei diese Antriebe schwenkbar einerseits an den genannten Platten 22 und andererseits an der Halteplatte 20 angelenkt sind.
  • Der Bewegungsablauf der verschiedenen Teile der Manipulatoren der erfindungsgemäßen Zieh- und übergabevorrichtung wird im folgenden im einzelnen erläutert, wobei von einer Stellung ausgegangen wird, wie sie in der unteren Hälfte von F i g. 4 der Zeichnungen dargestellt ist.
  • In dieser Stellung wird das Gewicht des Bohrgestäncres von den Haltebacken 8 (8) bzw. 12 (123 eines anderen, ähnlichen Manipulators weiter oben bzw. weiter unten aufgenommen, so daß die Haltebacken 8 (8) bzw. 12 (12') auf der, der dargestellten Halterung entsprechenden Höhe abgeschwenkt sind.
  • Die Leitkulissen 36 und 37 werden dann durch Betätigung der Kolbenstange 55 und der Verbindungsstücke 46 (46) und 47 (47) auseinandergespreizt, wodurch die Greifer 26 und 27 durch die Hebel 32 und 33 zu Schwenkbewe-Ungen um ihre Schwenklagerungen und von der Mittelachse des Bohrgestänges weg veranlaßt werden. Soll die Tragschelle an dem Bohrgestänge belassen werden, so wird eine Haltebackengruppe 8 (8# bzw. 12 (1T) eingeschwenkt, und diese übernimmt das gesamte Gewicht des Bohrgestänges, worauf die Greifer 26 und 27 ganz von der Tragschelle 1 abgeschwenkt werden, so daß sie zusammen mit den Platten 22 zurückgezogen werden können. Soll jedoch auch die Tragschelle entfernt werden, so bleiben die Haltebacken 8 (8') bzw. 12 (12) in abgeschwenkter Stellung, bzw. sie werden abgeschwenkt, und die beiden Schellenhälften der Tragschelle werden auseinandergespreizt, so daß sie das Bohrgestänge freigeben und anschließend zusammen mit den beiden Greifern 26 und 27 zurückgezogen werden können. An den Tragschellenhälften sind Haltezapfen 61 (61') vorgesehen, welche einen Zusammenhalt zwischen den Greifern und der betreffenden Tragschelle gewährleisten, während letztere angelegt oder abgenommen wird.
  • In F i g. 6 der Zeichnungen sind bei A und B zwei Ziehplattforinen eines Bohrgerüstes angedeutet. Diese Ziehplattformen werden beispielsweise mittels hy- draulischer Hebewerke gegenläufig gemäß der Erfindung zwischen einer Mittelstellung, in welcher sie einander gegenüberstehen, und einer oberen Grenzstellung bzw. einer unteren Grenzstellung auf- und abbewegt, wie jeweils aus den Teilfiguren a, b, c, d und e der F i la. 6 der Zeichnungen ersichtlich ist. Die Teilfiguren zeigen den Bewegungsablauf beim Ziehen eines Bohrgestänges. Die Gestängeverbinder sind bei C bzw. C angedeutet. Die Bezugsbuchstaben D und D' versinnbildlichen die geteilten Tragschellen 1, wie sie oben im Zusammenhang mit den F i g. 3 bis 5 der Zeichnungen beschrieben worden sind und welche das Bohrgestänge umfassen, so daß das Gewicht des Bohrgestäng es von einer Ziehplattform auf die je- weils andere Ziehplattform übertragen werden kann.
  • In der in F i g. 6, a der Zeichnun 'gen dargestellten Stellung wird das Bohrgestänge von der Ziehplattform A (mit Hilfe der zugehörigen Tragschelle D) gezogen und wird folglich nach oben bewegt, während die untere Ziehplattform B, welche eine andere Tragschelle D' mit sich führt, nach unten wandert. In der aus F i g. 6, b der Zeichnungen ersichtlichen Stellung haben die beiden Zichplattformen ihre obere bzw. untere Grenzstellung erreicht, und die Manipulator der Ziehplattform B legt nun die Tragschelle D' an den Gestän 'geverbinder C an. Hierauf wird das Gewicht des Rohrgestänges durch die untere Ziehplattform übernommen und die Tragschelle D der oberen Ziehplattfonn wird, wie aus F i g. 6, c der Zeichnungen hervorgeht, zurückgezogen.
  • Aus F i g. 6, d ist ersichtlich, wie nun die untere Ziehplattform B aufwärts wandert und dadurch das Bohrgestänge weiterzieht, während die obere Ziehplattfonn A abwärts wandert und die zugehörige Tragschelle D mit sich nimmt, bis sich die beiden Ziehplattformen in der Zwischenstellung, in welcher sie sich gegenüberstehen, treffen (das oberste Bohrgestängerohr ist inzwischen von dem Gestänge abgeschraubt worden). In dieser Stellung wird die Tragschelle D' und damit das Gewicht des Bohrgestänges von dem Manipulator der unteren Ziehplattform an den Manipulator der oberen Ziehplattform übergeben und die Tragschelle D wird an die untere Ziehplattform übergeben. In dem auf F i g. 6, e der Zeichnungen ersichtlichen Zustand sind die beiden Tragschellen D und D' bereits ausgetauscht.
  • Das gesamte Bohrgestänge kann also durch Umlauf der beiden Tragschellen D und D' entlang eines geschlossenen Weges automatisch gezogen werden. Die Übergabe der Tragschellen von dem einen, an der Halteplatte 20 angeordneten Manipulator an den jeweils anderen Manipulator der Halteplatte 20 der anderen Ziehplattform kann leicht dadurch ausgeführt werden, daß die Halteplatten 20 in der zurückgezogenen Stellung umgedreht werden. Die Tragschellen können jedoch auch unmittelbar von der oberen Grenzstellung zu der unteren Grenzstellung der beiden Ziehplattforinen transportiert werden. Hierzu müßte jedoch eine zusätzliche Einrichtung vorhanden sein, was möglicherweise nicht erwünscht ist.
  • Die erfindungsgemäße Zieh- und übergabevorrichtung kann selbstverständlich auch in umgekehrtem Sinn betrieben werden, wenn das Bohrgestänge nicht g ogen, sondern abgesenkt werden muß.
  • ez t, Die Erfindung betrifft in erster Linie Bohranlagen, doch stellt dieses Gebiet nicht das einzige Anwendungsgebiet der Erfindung dar. Sie ist vielmehr überall dort anwendbar, wo es sich darum handelt, stangenartige Körper oder aus solchen Körpern gebildete Stränge kontinuierlich mittels Transportvorrichtungen längs bestimmter Bahnen zu bewegen, bei welchen intermittierend und gegenläufig bewegte Transportelemente der betreffenden Bahn zumindestens abschnittsweise folgen.

Claims (2)

  1. Patentanspffiche: 1. Zieh- und übergabevorrichtung für Bohrgestänge od. dgl., mit an wechselläufig auf- und abbewegten Ziehplattformen angeordneten, unter die Gestängeverbinder greifenden Halteorganen, gekennzeichnet durch zwei lose, jeweils durch einseitig aneinander angelenkte (4), halbkreisförmi 'ge Schellenhälften (V, V') gebildete, mit den Gestängeverbinderunterpartien zusammenwirkende Tragschellen (D, D) und zwei Manipulatoren (8 ... 61), welche ihrerseits an zwei Ziehplattformen (A, B) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die beiden Manipulatoren (8 ... 61) jeweils mit Bezug auf den jeweils anderen Manipulator in der achssenkrechten Ebene umfan-smäßi- versetzt angeordnete, von außen an die Tragschellen (1) anlegbare, sie haltende und dabei deren Schellenhälften (Y, V') zusammenhaltende Haltebacken (8, 12) aufweisen (F i g. 1 bis 5). 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge, kennzeichnet, daß die Manipulator-Haltebacken (8, 1Z) um quer zur Bohrgestängeachse liegende Achsen (9, 13) schwenkbar sind. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenprofile der Tragschellen (1) den Außenprofilen (2) g der Gestängeverbinder-Unterpartien angepaßt sind. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (8) des einen Manipulators (8 ... 61) an nach oben weisenden Armen (10) der unteren Ziehplattform (B) und diejenigen (13) des anderen Manipulators (8... 61) an nach unten weisenden Armen (14) der oberen Ziehplattform (A) angeordnet sind. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Haltebacken (8, 12) in angelegter Stellung an Schrägflächen (7, T) der betreffenden Tragschelle (1) abstützen. 7. Vorrichtung nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen der Haltebacken (8, 12) mit Bezug auf deren Schwenkachsen (9, 13) konvex und diejenigen der Tragschellen (1) dementsprechend konkav ausgebildet sind. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden Schrägflächen (7, 11) der Haltebacken (8,12) einerseits oder/und der Tragschellen (1) andererseits mit Reibbelägen (15, 16) versehen sind. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ziehplattformen (A, B) jeweils mit Aufbewahrungsplätzen ausgestattet sind, an welchen der jeweils eigene, Manipulätor (8 ... 61) die betreffende Tragschelle (1) absetzt und von welchen sie mittels des Manipulators (8 ... 61) der jeweils anderen Ziehplattform abgenommen und wieder an den jeweils nächsten Gestängeverbinder des Bohrgestänges angelegt wird. 10. Vorrichtun- nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Manipulatoren (8 ... 61) jeweils eine an der betreffenden Ziehplattform (A bzw. B) befestigte Halteplatte (20) mit Führungen (21) für einen mit Bezug auf die Bohrgestängeachse achssenkrecht verschiebbaren Schlitten (22) aufweist, welch letzterer mit um achsparalIele Schwenkachsen (28, 29) schwenkbaren Greifern (26, 27) versehen ist ' welche ihrerseits mit Haltenuten (25) der Schellenhälfte (V, I') der Tragschellen (1) zusammenwirken (F i g. 3 bis 5). 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der mittels Druckmittelantrieben (59, 60) bewegbaren Greifer (26, 27) durch Leitkulissen (36, 37) gesteuert werden. 12. Vorrichtung nach Ansprach 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Greiferschlitten (22) als auch die Leitkulissen (36, 37) der Greifer (26, 27) mittels getrennter Antriebseinrichtungen (59, 60; 50, 55, 56) bewegbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1063 096; britische Patentschrift Nr. 907 824.
DEF44527A 1963-11-25 1964-11-25 Zieh- und UEbergabevorrichtung fuer Bohrgestaenge od. dgl. Pending DE1241384B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1241384X 1963-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1241384B true DE1241384B (de) 1967-06-01

Family

ID=10885250

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF44527A Pending DE1241384B (de) 1963-11-25 1964-11-25 Zieh- und UEbergabevorrichtung fuer Bohrgestaenge od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1241384B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0087917A1 (de) * 1982-02-24 1983-09-07 Dualco Manufacturing Ltd. Bohrapparat

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