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DE1241219B - Thermostatisch betaetigtes Tellerventil - Google Patents

Thermostatisch betaetigtes Tellerventil

Info

Publication number
DE1241219B
DE1241219B DED37684A DED0037684A DE1241219B DE 1241219 B DE1241219 B DE 1241219B DE D37684 A DED37684 A DE D37684A DE D0037684 A DED0037684 A DE D0037684A DE 1241219 B DE1241219 B DE 1241219B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
funnel
poppet valve
curvature
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED37684A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank E Obermaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dole Valve Co
Original Assignee
Dole Valve Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dole Valve Co filed Critical Dole Valve Co
Publication of DE1241219B publication Critical patent/DE1241219B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
    • G05D23/021Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being a non-metallic solid, e.g. elastomer, paste
    • G05D23/022Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being a non-metallic solid, e.g. elastomer, paste the sensing element being placed within a regulating fluid flow

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Thermostatisch betätigtes Tellerventil Die Erfindung bezieht sich auf ein thermostatisch betätigtes Tellerventil, dessen Ventilteller mit einem quer in die Leitung hineinragenden und in Strömungsrichtung trichterförmig verlaufenden, den Ventilsitz bildenden Gehäusewandteil zusammenwirkt.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einem thermostatisch betätigten Tellerventil dieser Art den Durchmesser des Ventiltellers und damit die Ventiltellerfläche so gering wie möglich zu machen und trotzdem die Strömungseigenschaften wie die Durchflußmenge und den Druckabfall des Ventils gegenüber bekannten Konstruktionen dieser Art nicht zu verschlechtern.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Tellerventil der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die gekrümmte Fläche des Übergangs von dem quer zur Leitung verlaufenden Gehäusewandteil in den Trichter einen allmählich zunehmenden Krümmungsradius besitzt und das in Strömungsrichtung weisende Ende des Trichters divergierend ausgebildet ist, wobei der Ventilteller in Schließlage nahe der engsten Stelle des Ventilsitzes aufliegt. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, einen Trichterdivergenzwinkel zwischen 3° und 30°, vorzugsweise von etwa 6°, zu wählen. Eine besonders günstige Steuerwirkung durch den Ventilteller ergibt sich, wenn der Ventilteller von der Zufiußseite aus mit dem Gehäusewandbereich von allmählich zunehmendem Krümmungsradius zusammenwirkt.
  • Bei Versuchen wurde gefunden, daß ein erfindungsgemäß aufgebautes thermostatisch gesteuertes Tellerventil im Vergleich zu gleichartig aufgebauten bekannten Ventilen mit kegelförmigem Ventilsitz eine um etwa 65111o kleinere Ventiltellerfläche aufweisen kann, ohne daß dabei die Strömungseigenschaften des Ventils geändert werden. Durch diese erfindungsgemäß ermöglichte Verkleinerung der Ventiltellerfiäche und damit auch des Ventiltellerdurchmessers werden aber, wie sich weiter herausgestellt hat, störende Resonanzen des Ventiltellers und damit mögliche Beschädigungen des Ventils bzw. der Abstützung des Thermostaten am Ventilgehäuse vermieden. Es wurde nämlich gefunden, daß die Schwingungskräfte, die unter bestimmten Druckverhältnissen vor dem Ventil auftreten, eine Funktion des Flächeninhalts der der Strömung zugewandten Fläche des Ventiltellers sind.
  • Es ist bei aridersgearteten Ventiltypen, z. B. bei Schieberarmaturen u. dgl. an sich bereits bekannt, den Auslaß des Ventils divergierend auszubilden. Bei diesen bekannten Ventilkonstruktionen tritt aber das der Erfindung zugrunde liegende Problem, nämlich Resonanzschwingungen des Ventiltellers zu vermeiden, nicht auf, so daß diese bekannten Ausführungen nicht unmittelbar mit der erfindungsgemäßen Maßnahme vergleichbar sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäß aufgebautes thermostatisch gesteuertes Tellerventil; F i g. 2 zeigt einen Teilschnitt durch den gekrümmten Wandteil eines Tellerventils nach F i g. 1.
  • Das in F i g.1 gezeigte thermostatisch gesteuerte Tellerventil 10 umfaßt eine mit einer Öffnung versehene Querwand 11, von der aus sich ein Bügel 12 erstreckt, sowie ein Basiswandteil 13, das auf der von dem Bügel 12 abgewandten Seite mit der Querwand 11 verbunden ist und als Führung für den Thermostaten 20 sowie als Federteller wirkt. Der Bügel 12 und das Basiswandteil 13 sind an der Querwand 11 mittels Nieten oder auf andere geeignete Weise befestigt.
  • Die Querwand 11 beträgt einen in der Umfangsrichtung verlaufenden Flansch 14, mittels dessen man das Ventil in eine Strömungsmittelleitung einbauen kann. Bei der Verwendung des Ventils in einem Straßenfahrzeug könnte man es auf dem Zylinderblock selbst im Strömungsweg des Kühlmittels anordnen, so daß er den Strom des Kühlmittels regelt, der das Ventil in Richtung der eingezeichneten Pfeile passiert.
  • An die Querwand 11 ist ein trichterförmiger Stutzen 15 angearbeitet, der den waagerechten Teil der Querwand mit einem geradwandigen, sich erweiternden Kanal 16 verbindet, welcher seinerseits in einer Öffnung 17 endet.
  • Der durch die gekrümmte Linien begrenzte Stutzen 15 hat mehrere verschiedene Krümmungsradien, so daß ein Bereich mit stärkerer Krümmung in der Strömungsrichtung vor einem Bereich mit geringerer Krümmung liegt, wie dies in F i g. 2 näher dargestellt ist.
  • Der Kanal 16 führt von dem Stutzen 1.5 zu der Öffnung 17 und divergiert gegenüber der Mittelachse des Kanals unter einem Winkel von etwa 6°, so daß auf eine noch zu erläuternde Weise die Erzielung des vollen Strömungsmitteldurchsatzes gewährleistet ist.
  • Die von einer Öffnung durchgelassene Wassermenge ist eine Funktion des Strömungsmitteldrucks vor und hinter der Öffnung, also des Druckabfalls. Öffnungen mit einem relativ hohen Druckabfall sind als unwirtschaftlich zu bezeichnen, denn beim Hindurchströmen des Strömungsmittels tritt ein relativ hoher Druckverlust auf, der dazu führt, daß die Öffnung von einem Volumen passiert wird, das kleiner ist als das bei einer Öffnung mit einem kleineren Druckabfall erzielbare.
  • Ein Druckverlust kann bei kurzen Rohren z. B. von der plötzlichen Abnahme der Geschwindigkeit des das Rohr passierenden Strömungsmittels herrühren, die durch die Expansion des Strömungsmittels hervorgerufen wird, welche ihrerseits bewirkt, daß innerhalb des eingeschnürten Teils des Kanals eine Stoßwirkung auf das Strömungsmittel aufgebracht wird, so daß eine starke Verwirbelung stattfindet. Wenn man einen durch gekrümmte Linien begrenzten Einlaufabschnitt im Sinne der Erfindung vorsieht, der der natürlichen Einschnürung des durch ein kurzes Rohr fließenden Wasserstroms angepaßt ist, kann man eine allmähliche Vergrößerung des Querschnitts der Strömung erzielen, um die Austrittsgeschwindigkeit zu steigern und so den Druckverlust herabzusetzen.
  • Betrachtet man den Druckabfall längs eines Rohrs als Maß für die Wirtschaftlichkeit des Rohrs, so zeigt es sich, daß ein im Sinne der Erfindung gekrümmter Eintrittsabschnitt einen erheblich -eringeren Druckabfall verursacht als die bekannten Konstruktionen. Der Durchmesser des Kanals kann daher erheblich kleiner sein als bei den bekannten Ventilen, wobei trotzdem immer noch die gleiche oder eine größere Strömungsmittelmenge je Zeiteinheit durchtreten kann, wenn vor der Düse ein konstanter Druck herrscht.
  • Es sei bemerkt, daß der Divergenzwinkel des Kanals zwischen 3° und 30° oder mehr variieren könnte und daß sich vor allem hierdurch ein höherer Wirkungsgrad ergibt, doch hat es sich als zweckmäßig erwiesen, einen Divergenzwinkel von mindestens 6° vorzusehen. Außerdem ist es mit Rücksicht auf eine gedrängte Bauweise, eine leichte Montage und geringe Herstellungskosten sowie auf die Oberflächenreibung zweckmäßig, die Länge des Kanals in der gezeigten Weise zu begrenzen.
  • Der eigentliche Thermostat 20 zum Steuern des Ventiltellers umfaßt ein Gehäuse 21, das aus einem auf Temperaturänderungen ansprechenden Teil 22 und einem Bund 23 besteht. Ein Kolben 24 kann aus dem Gehäuse 21 ausgeschoben werden, wenn in der Umgebung des temperaturempfindlichen Teils 22 eine vorbestimmte Temperatur wirksam wird.
  • Der Durchmesser der Führungsbohrung 25, die durch einen nach oben ragenden Teil des Basiswandteils 13 gebildet wird, ist so groß, daß sie den temperaturempfindlichen Teil 22 des Thermostaten 20 gleitend aufnehmen kann. Das freie Ende des Kolbens 24 ist bei 27 abgerundet und wird von einer dazu passenden Vertiefung 28 des Bügels 12 aufgenommen. Damit das Kolbenende nicht aus der Vertiefung 28 herausspringen kann, wird es auf beiden Seiten der Vertiefung durch einen nach unten ragenden Flansch des Bügels 12 gehalten.
  • Auf dem Thermostaten ist ein Ventilteller 30 mit Hilfe eines nach innen abgewinkelten ringförmigen Flansches 31 angeordnet, der sich an einer Schulter des radial nach außen vorspringenden Bundes 23 abstützt. Der Ventilteller 30 trägt ferner einen nach außen abgewinkelten ringförmigen Flansch 32 und kann mit dem Eintrittsabschnitt 15 zusammenarbeiten, um den Strömungsmittelstrom zu regeln. Der Ventilteller 30 ist mit dem Thermostaten 20 nicht starr verbunden, sondern in seiner Betriebsstellung durch eine zwischen dem äußeren Flansch 32 und dem Basiswandteil 13 angeordnete Druckfeder 33 gehalten wird. Die Feder 33 wirkt als Rückstellfeder für den Thermostaten 20 und dient zusätzlich dazu, den Ventilteller in Anlage an dem Thermostaten zu halten. Durch diese Anordnung des Ventiltellers ergibt sich eine erhebliche Senkung der Fertigungskosten, und die Montage des Ventils wird erleichtert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Thermostatisch betätigtes Tellerventil, dessen Ventilteller mit einem quer in die Leitung hineinragenden und in Strömungsrichtung trichterförmig verlaufenden, den Ventilsitz bildenden Gehäusewandteil zusammenwirkt, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die gekrümmte Fläche des übergangs von dem quer zur Leitung verlaufenden Gehäusewandteil (11) in den Trichter (15 bis 17) einen allmählich zunehmenden Krümmungsradius besitzt (F i g. 2) und das in Strömungsrichtung weisende Ende (17) des Trichters divergierend ausgebildet ist, wobei der Ventilteller (30) in Schließlage nahe der engsten Stelle des Ventilsitzes aufliegt.
  2. 2. Tellerventil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Trichterdivergenzwinkel zwischen 3° und 30°, vorzugsweise von etwa 6°.
  3. 3. Tellerventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich größter Krümmung in Strömungsrichtung vor dem Bereich geringerer Krümmung liegt.
  4. 4. Tellerventil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller von der Zuflußseite aus mit dem Gehäusewandbereich von allmählich zunehmendem Krümmungsradius zusammenwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 859 094; deutsche Auslegeschrift Nr. 1069 973; britische Patentschriften Nr. 706 386, 779 593, 782 309, 783 968, 855177.
DED37684A 1961-04-03 1961-12-14 Thermostatisch betaetigtes Tellerventil Pending DE1241219B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1241219XA 1961-04-03 1961-04-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1241219B true DE1241219B (de) 1967-05-24

Family

ID=22412892

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED37684A Pending DE1241219B (de) 1961-04-03 1961-12-14 Thermostatisch betaetigtes Tellerventil

Country Status (1)

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DE (1) DE1241219B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2884557A1 (fr) * 2005-04-15 2006-10-20 Renault Sas Vanne de regulation thermosensible a clapet comprenant un deflecteur

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DE859094C (de) * 1944-04-02 1952-12-11 Bopp & Reuther Gmbh Ringschieber
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DE1069973B (de) * 1959-11-26
GB855177A (en) * 1957-01-07 1960-11-30 Robertshaw Foulton Controls Co Improvements in thermostatically operated valve

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