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DE1241279B - Deichsel eines einachsigen Fahrzeuganhaengers oder eines anhaengbaren Geraetes - Google Patents

Deichsel eines einachsigen Fahrzeuganhaengers oder eines anhaengbaren Geraetes

Info

Publication number
DE1241279B
DE1241279B DE1964ST022333 DEST022333A DE1241279B DE 1241279 B DE1241279 B DE 1241279B DE 1964ST022333 DE1964ST022333 DE 1964ST022333 DE ST022333 A DEST022333 A DE ST022333A DE 1241279 B DE1241279 B DE 1241279B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drawbar
trailer
bar linkage
vehicle trailer
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964ST022333
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Stadler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steyr Daimler Puch AG
Original Assignee
Steyr Daimler Puch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Daimler Puch AG filed Critical Steyr Daimler Puch AG
Priority to DE1964ST022333 priority Critical patent/DE1241279B/de
Publication of DE1241279B publication Critical patent/DE1241279B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Deichsel eines einachsigen Fahrzeuganhängers oder eines anhängbaren Gerätes Die Erfindung betrifft eine Deichsel eines einachsi-Cren Fahrzeu-anhän-ers oder eines anhängbaren Ge-C, Z, C rätes, die aus einem Oberteil und einem Unterteil besteht, von denen ein Teil starr mit dem Fahrzeuganhänger bzw. dem Gerät verbunden ist und der andere die Zugöse trägt, wobei Ober- und Unterteil mittels zweier Lenker ein Gelenkviereck bilden, für das eine selbständig einrastende und willkürlich lösbare Verriegelungseinrichtung vorgesehen ist.
  • Zum Abstellen von einachsigen Fahrzeuganhängern oder eines anhängbaren Gerätes werden diese häufig vorwärts geneigt und mit ihrem Vorderteil mittel- oder unmittelbar am Boden abgestützt. Es werden auch landwirtschaftliche Geräte verwendet, die an ihrer Frontseite irgendein Werkzeug, z. B. eine Aufsammelvorrichtung für auf dem Boden liegendes Erntegut, besitzen und vorwärts geneigt werden müssen, um dieses Werkzeug in Eingriffs- bzw. Arbeitsstellung zu bringen. In jedem Fall ist es dann notwendig, den Fahrzeuganhänger bzw. das anhängbare Gerät für die übliche Fahrt hinter dem Schlepper um die Laufradachse hochzuschwenken.
  • Es ist bekannt, Fahrzeuganhänger oder anhängbare Geräte im Deichselbereich mit einer einziehbaren oder verschwenkbaren Abstellstütze auszustatten. Dabei ist es nach dem Ankuppeln des Anhängers an den Schlepper erforderlich, die Stütze aus der Bodennähe zu entfernen, wofür der Fahrer des Schleppers den Fahrersitz verlassen muß oder eine Hilfskraft benötigt. Es ist weiter bekannt, die Deichsel von anhängbaren Geräten mit waagerechter Schwenkachse gelenkig zu unterteilen und den Winkel der beiden Deichselteile mit Hilfe einer Schraubenspindel oder eines Kolbentriebes zu verändern, so daß bei durch das Kupplungsmaul des Schleppers bestimmter gleichbleibender Höhe der Zugöse der Deichsel die Neigung des anhängbaren Gerätes je nach Größe des von den beiden Deichselteilen eingeschlossenen Winkels verändert wird. Auch hier muß aber der Fahrer absteigen, wenn er eine Verstellung vornehmen will, oder es sind zumindest komplizierte Einrichtungen erforderlich, um die Verstellung vom Fahrersitz aus durchführen zu können.
  • Schließlich ist eine Deichsel eines einachsigen Fahrzeuganhängers bQkanntgeworden, die unter Bildung eines vertikalen Gelenkviereckes aus zwei Teilen besteht, die durch zwei Lenker verbunden sind. Für dieses Gelenkviereck ist eine selbständig einrastende und willkürlich lösbare Verriegelungseinrichtung vorgesehen. Dabei ist der Unterteil der Deichsel starr mit dem Fahrzeuganhänger verbunden, wogegen der vordere Deichseloberteil die Zugöse trägt. Eine solche Deichsel dient aber nicht zur Veränderung der Neigung des Anhängefahrzeuges, es soll vielmehr durch das am Schlepper angreifende Deichselende ständig eine Druckkraft auf den Schlepper ausgeübt werden, die dem Aufbäumen entgegenwirkt. Die Verriegelungseinrichtung hat den Zweck, das Gelenkviereck in der verkürzten Stellung zu halten, um das Ankuppeln zu erleichtern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Deichsel für einen einachsigen Fahrzeuganhänger oder ein anhängbares Gerät zu schaffen, die das Hochschwenken des Fahrzeuganhängers bzw. des Gerätes aus der vorwärts geneigten Ruhe- oder Arbeitsstellung in eine etwa waagerechte Transportstellung ermöglicht, ohne daß der Fahrer des Schleppers seinen Sitz zu verlassen braucht und ohne daß komplizierte und teure Einrichtungen erforderlich sind.
  • Die Erfindung besteht darin daß der Oberteil der Deichsel am Fahrzeuganhänger bzw. an dem Gerät starr befestigt ist, der Deichselunterteil die Zugöse trä-t und das Gelenkviereck mit Hilfe der Verriegelungseinrichtung in zwei Extremstellungen fixierbar ist.
  • Die bekannten Eigenschaften eines Gelenkviereckes bringen es mit sich, daß jede relative Längsverschiebung der beiden Deichselteile eine Änderung des gegenseitigen Abstandes dieser Teile in lotrechter Richtung zur Folge hat. Ist der Fahrzeuganhänger bzw. das Gerät festgebremst oder in sonstiger Weise blockiert und fährt der Schlepper mit angekuppeltem Deichselunterteil in der einen oder anderen Richtung ' so ergibt sich zwangläufig ein Auf- oder Abschwenken des Anhängers bzw. des Gerätes um seine Laufradachse, weil der am Schlepper befestigt und daher in gleichbleibender Höhe gehaltene Deichselunterteil dabei eine Relativverschiebung gegenüber dem Deichseloberteil vollführt, die Lenker dadurch aufgestellt oder umgelegt werden und der Oberteil der Deichsel somit gehoben oder gesenkt wird. Es ist einfach, das Gelenkviereck so auszulegen, daß bei dem in Frage kommenden Schwenk- bzw. Kippbereich des Anhängers oder des Gerätes des Deichselvorderende in einer solchen Höhe bleibt, daß es ohne besondere Manipulationen in das Kupplungsmaul des Schleppers eingeführt werden kann. Durch die Verriegelungseinrichtung wird das Gelenkviereck in der jeweils gewünschten Stellung, nämlich in der Ruhe- bzw. Arbeitsstellung einerseits und in der Transportstellung anderseits fixiert, es braucht also der Fahrer nur die entsprechenden Fahrmanöver auszuführen und fallweise die Verriegelung zu lösen, wozu es keines Absteigens bedarf. Dabei bereitet weder das Gelenkviereck noch die Verriegelungseinrichtung irgendwelche besonderen konstruktiven Schwierigkeiten, und es ist auch der Bauaufwand hierfür verhältnismäßig gering.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Verriegelungseinrichtung aus einer an einem Schenkel des Gelenkviereckes angeordneten Rastenscheibe od. dgl. und einem unter Federwirkung fallweise in die Rasten eingreifenden und gegen Federkraft zurückziehbaren Bolzen od. dgl. besteht, der an einem den Rasten unmittelbar benachbarten Schenkel des Gelenkviereckes gelagert ist.
  • Durch die Verriegelungseinrichtung werden also zwei unmittelbar benachbarte Schenkel des Gelenkviereckes in ihrer jeweiligen Winkellage zueinander festgehalten, wodurch sich eine Fixieruno, des (yanzen Gelenkviereckes auf die einfachste Weise ergibt. Sobald die beiden Schenkel so weit gegeneinander verschwenkt sind, daß sich der Bolzen im Bereich einer Raste befindet, wird er durch die Feder in die Raste gedrückt und damit die Verriegelung herbeigeführt. Das Zurückziehen des Bolzens kann dann mit Hilfe eines einfachen Hebelsystems, eines Bowdenzuges od. dgl. erfolgen, wonach das Gelenkviereck wieder beweglich ist. Soll der Anhänger bzw. das Gerät mit verschiedener Neigung geschleppt werden, so ist es lediglich erforderlich, zwischen den Rasten für die Extremstellungen weitere Rasten vorzusehen. Eine Mehrzahl von Rasten kann auch für den Fall zweckmäßig sein, daß der Anhänger bzw. das Gerät an Schleppern mit verschieden hohem Kupplungsmaul anschließbar sein soll.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und rein schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Schlepper mit einem mit der erfindungsgemäßen Deichsel ausgerüsteten Fahrzeuganhänger in Transportstellung in Seitenansicht und F i g. 2 eine entsprechende Ansicht, jedoch mit dem Fahrzeug ganhänger C in Ruhe- bzw, Arbeitsstellung.
  • Mit 1 ist ein einachsiger Fahrzeuganhänger bezeichnet, der als sogenannter Selbstladewagen für Erntegut ausgebildet sein und zu diesem Zweck an seiner Frontseite ein nicht dargestelltes Aufnahmeorgan für Erntegut aufweisen kann. Damit dieses Aufnahmeorgan in die Arbeitsstellung gelangt, muß der Anhänger 1 vorwärts geneigt bzw. das Aufnahmeorgan in Bodennähe gebracht werden, wie dies in F 1 g. 2 dargestellt ist. Die Stellung nach F i g. 2 könnte aber auch die Ruhestellung des Anhängers sein, in der er sich im Frontbereich mit einer ebenfalls nicht dargestellten Stütze am Boden abstützt. Der Anhänger 1 weist eine Deichsel auf, die aus einem hinteren, am Fahrzeuganhänger starr befestigten Oberteil 2 und einem vorderen, die Zugöse 3 tragenden Unterteil 4 besteht, wobei die Teile 2 und 4 durch zwei Schen-kel 5 verbunden sind, so daß ein vertikales Gelenkviereck gebildet wird. Am Deichselunterteil 4 ist eine Rastenscheibe 6 mit Rasten 7 befestigt. Der vordere Schenkel 5 trägt einen federbelasteten Bolzen 8, der fallweise in -eine der Rasten 7 einareift und mittels eines Handhebels 9 gegen die Kraft der Feder zurückgezogen werden kann. In eingerasteter Bolzenstellung ist das Gelenkviereck verriegelt, also starr und unbeweglich.
  • Soll der Fahrzeuganhänger 1 aus seiner in F i g. 1 dargestellten Transportstellung in die Stellung nach F i g. 2 geneigt werden, so ist es lediglich erforderlich, den Anhänger festzubremsen, den Bolzen 8 mit Hilfe des Handhebels 9 aus der betreffenden Raste 7 zu ziehen und mit dem Schlepper 10 ein Stück vorwärts zu fahren, bis der Bolzen 8 in die andere Raste eingreift. Entspricht diese Anhängerstellung der Ruhestellung, so ist es möglich, abzukuppeln und mit dem Schlepper wegzufahren. Soll der Anhänger wieder aufgenommen werden, so fährt der Schlepper 10 rückwärts, bis die Zugöse 3 in das Kupplungsmaul eintritt und dort festgehalten werden kann. Dann wird mit Hilfe des Handhebels 9 entriegelt und bei festgebremstem oder blockiertem Anhänger ein Stück weiter zurückgefahren, so daß sich der Anhänger 1 aufrichtet, der Bolzen 8 in das vordere Rastenloch eingreift und damit wieder die Transportstellung erreicht ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Deichsel eines einachsigen Fahrzeuganhängers oder eines anhängbaren Gerätes, die aus einem Oberteil und einem Unterteil besteht, von denen ein Teil starr mit dem Fahrzeuganhänger bzw. dem Gerät verbunden ist und der andere die Zugöse trägt, wobei Ober- und Unterteil mittels zweier Lenker ein Gelenkviereck bilden, für das eine selbständig einrastende und willkürlich lösbare Verriegelungseinrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (2) der Deichsel (2, 4) am Fahrzeuganhänger (1) bzw. an dem Gerät starr befestigt ist, der Deichselunterteil (4) die Zugöse (3) trägt und das Gelenkviereck (2, 4, 5) mit Hilfe der Verriegelungseinrichtung (6 bis 9) in zwei Extremstellungen fixierbar ist.
  2. 2. Deichsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung aus einer an einem Schenkel des Gelenkviereckes (2, 4, 5) angeordneten Rastenscheibe (6) od. dgl. und einem unter Federwirkung fallweise in die Rasten (7) eingreifenden und gegen Federkraft zurückziehbaren Bolzen (8) od. dgl. besteht, der an einem den Tasten (7) unmittelbar benachbarten Schenkel (5) des Gelenkviereckes (2, 4, 5) gelagert ist.
DE1964ST022333 1964-06-30 1964-06-30 Deichsel eines einachsigen Fahrzeuganhaengers oder eines anhaengbaren Geraetes Pending DE1241279B (de)

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Publications (1)

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DE1241279B true DE1241279B (de) 1967-05-24

Family

ID=7459323

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DE1964ST022333 Pending DE1241279B (de) 1964-06-30 1964-06-30 Deichsel eines einachsigen Fahrzeuganhaengers oder eines anhaengbaren Geraetes

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2615497A1 (de) * 1976-04-09 1977-10-20 Kleine Franz Fa Zugdeichselanordnung, insbesondere fuer einachsige schleppergezogene landwirtschaftliche maschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956562C (de) * 1953-05-23 1957-01-17 Narcisse Joseph Beaudoing Kupplung der Zugmaschine mit einem einachsigen Anhaenger

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956562C (de) * 1953-05-23 1957-01-17 Narcisse Joseph Beaudoing Kupplung der Zugmaschine mit einem einachsigen Anhaenger

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