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DE1241260B - Kinematographisches Geraet mit einer Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfaedeln eines Filmes - Google Patents

Kinematographisches Geraet mit einer Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfaedeln eines Filmes

Info

Publication number
DE1241260B
DE1241260B DEK55906A DEK0055906A DE1241260B DE 1241260 B DE1241260 B DE 1241260B DE K55906 A DEK55906 A DE K55906A DE K0055906 A DEK0055906 A DE K0055906A DE 1241260 B DE1241260 B DE 1241260B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide member
film
compensating spring
strip
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK55906A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Bradley Johnson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kodak GmbH filed Critical Kodak GmbH
Publication of DE1241260B publication Critical patent/DE1241260B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/56Threading; Loop forming

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Kinematographisches Gerät mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Einfädeln eines Filmes Die Erfindung betrifft ein kinematographisches Gerät mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Einfädeln eines längs einer Bahn geführten Filmes, in welcher Bahn eine Ausgleichsfeder mit einer an ihrem Ende angeordneten beweglichen Rolle, die in Abhängigkeit von der Filmspannung auslenkbar ist, und im Abstand von der beweglichen Rolle ein weiteres Führungsglied, insbesondere eine weitere Rolle, angeordnet sind.
  • Bei kinematographischen Geräten und insbesondere bei Filmprojektoren sind verschiedene Einfädelvorrichtungen bekannt, die von Kanälen und Führungen Gebrauch machen, durch die der Film über Zahnwalzen und Rollen verschiedener Art geleitet war. Dabei macht jedoch die Notwendigkeit, bewegliche Spannbleche, Spannrollen od. dgl. zum Ausgleich der intermittierenden Bewegung des Filmes vorzusehen, gewisse Schwierigkeiten, weil die beweglichen Führungsmittel von benachbarten festen Führungsmitteln einen gewissen Abstand haben und in ihrer Ruhestellung gegenüber den festen Führungsmitteln gegen das Innere der Bahn vorspringen müssen, um wirksam sein zu können. Die Führungsmittel, die das Ende des Filmes an einer solchen Rolle vorbeiführen, verlangen deshalb eine spezielle Ausbildung, damit der Film nicht in den Spalt zwischen den festen und den beweglichen Führungsmitteln eintritt. Wegen dieser Schwierigkeiten wurden bei einigen Vorrichtungen zur automatischen Filmeinfädelung die beweglichen Spannrollen od. dgl. wieder fortgelassen, während bei anderen die beweglichen Spannrollen außerhalb der Einfädelungsvorrichtung des Gerätes angeordnet sind. Es besteht daher offensichtlich ein Bedarf an einer Vorrichtung, die gewährleistet, daß beim selbsttätigen Einfädeln das Ende des Filmes an einer beweglichen Spannrolle mit Sicherheit vorbeigeführt wird.
  • Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Führung zum Einfädeln des Filmes zu schaffen, die dazu geeignet ist, das vordere Ende des Filmes an einer beweglichen Spannrolle vorbeizuführen, ohne die normale Funktion dieser Rolle zu beeinträchtigen.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei einem kinematographischen Gerät eingangs genannter Art dadurch gelöst, daß zwischen der Ausgleichsfeder und dem weiteren Führungsglied ein flexibles, streifenförmig ausgebildetes Führungsglied angeordnet ist, das einen Durchtritt des Filmstreifens zwischen die Ausgleichsfeder und das Führungsglied verhindert, und daß mit der Ausgleichsfeder Auslenkglieder verbunden sind, die das flexible, streifenförmige Führungsglied von dem Filmstreifen entfernt halten, wenn die Ausgleichsfeder von dem unter Spannung stehenden Filmstreifen ausgelenkt wird.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist also die bewegliche Spannrolle an einer Ausgleichsfeder befestigt, die bei ihrer normalen Funktion der Spannrolle ermöglicht, sich einer im Abstand davon angeordneten Führungsrolle zu nähern. Wegen des Abstandes zwischen der Führungsrolle und der Spannrolle, der bei sich in der Ruhestellung befindlicher Spannrolle vorhanden ist, ist das vordere Ende des einzufädelndep. Filmes bestrebt, zwischen die beiden Rollen hindurchzutreten, anstatt um die beiden Rollen herumzulaufen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Anfang des Filmes die Tendenz hat, sich aufzurollen, was häufig der Fall ist, wenn der Film längere Zeit gelagert war. Um eine solche Fehleinfädelung zu verhindern, ist nach der Erfindung eine dünne Kunststofführung vorgesehen, die um die beiden Rollen herumgelegt ist, so daß der Filmanfang nicht zwischen die Rollen hindurchtreten kann. Darüber hinaus ist diese Führung so flexibel, daß sie nicht die Ausgleichsbewegungen der Spannrolle hindert.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert wird. Es zeigt F i g. 1 die Seitenansicht der für die Erfindung wesentlichen Teile einer Vorrichtung zum Einfädeln eines Filmes und F i g. 2 eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße Führungsglied in gestrecktem Zustand. In der Zeichnung, in der gleiche Ziffern gleiche Teile bezeichnen, ist in F i g. 1 ein Filmstreifen 10 dargestellt, der durch einen Kana112, wie es durch den Pfeil 11 angedeutet ist, in Richtung auf eine Kniestelle 13 geschoben wird, in der eine Ausgleichsfeder 14 angeordnet ist, die an ihrem freien Ende ein reibungsarmes Führungsglied aufweist, das in der Zeichnung als bewegliche Rolle 1.5 angedeutet ist. Wie durch die punktierten Linien 17 angedeutet, ist das Einfädeln des Filmstreifens 10 vollendet, wenn der Filmstreifen bis in den Bereich der Aufwickelspule 18 gebracht worden ist.
  • Der Abstand zwischen der beweglichen Rolle 15 und einem weiteren Führungsglied geringer Reibung, das hier als weitere Rolle 20 ausgebildet ist, ist genügend groß, um dem vorderen Ende 21 des Filmes 10 einen Durchtritt zwischen den Rollen 20 und 15 zu ermöglichen. Bei einem Projektor mit selbsttätiger Filmeinfädelung wird der Film schnell verwirrt und beschädigt, wenn es ihm möglich ist, aus seinem normalen Weg herauszutreten. Dabei wird ein fehlerhaftes Einfädeln des Filmes durch die nach oben gerichtete Krümmung des Filmstreifens begünstigt, die von der Aufbewahrung des Filmstreifens auf einer Filmspule herrührt. Nach der Erfindung wird der Durchtritt des vorderen Endes 21 des Filmstreifens zwischen den Rollen 20 und 15 durch ein flexibles Führungsglied 23 verhindert.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich, besteht das Führungsglied 23 aus einem streifenförmigen Kunststoffteil, das einen Hauptabschnitt 25 und zwei weniger starre Endabschnitte 26 und 27 aufweist. In dem Hauptabschnitt 25 sind zwei Öffnungen 28 und 29 vorgesehen. Die Öffnung 28 ist dazu bestimmt, eine Führungszunge 30 der Ausgleichsfeder 14 aufzunehmen, so daß der Hauptabschnitt 25 im wesentlichen horizontal ausgelenkt wird, wenn sich die Ausgleichsfeder 24 in der Ruhestellung befindet. Die Öffnung 29 ist dazu bestimmt, die Enden der Endabschnitte 26 und 27 aufzunehmen, wie es in F i g. 1 angedeutet ist. Diese Enden 32 und 33 sind so gestaltet, daß sie sich in der Öffnung 29 verriegeln, nachdem sie in die Öffnung eingeführt sind.
  • Wegen der größeren Stärke des Hauptabschnittes 25 ist dieser Abschnitt starrer als die Endabschnitte 26 und 27. Aus diesem Grund bleibt das flexible Führungsglied 23 oberhalb der Führungsrolle 20 in der gestrichelt angedeuteten Stellung 23', wenn die Ausgleichsfeder die gestrichelt angedeutete Stellung 14' einnimmt. Wie bei 30' angedeutet, gewährleistet die Zunge 30 an der Ausgleichsfeder 14, daß das flexible Führungsglied 23' von dem Filmstreifen 10 fortbewegt wird, wenn die Ausgleichsfeder 14 in die Stellung 14' gebracht wird. Infolgedessen wird der Filmstreifen 10 außer beim Einfädeln das flexible Führungsglied 23 nicht berühren, so daß die Möglichkeit einer Beschädigung des Filmes durch Abrieb im wesentlichen ausgeschlossen ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Kinematographisches Gerät mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Einfädeln eines längs einer Bahn geführten Filmes, in welcher Bahn eine Ausgleichsfeder mit einer an ihrem Ende angeordneten beweglichen Rolle, die in Abhängigkeit von der Filmspannung auslenkbar ist, und im Abstand von der beweglichen Rolle ein weiteres Führungsglied, insbesondere eine weitere Rolle, angeordnet sind, dadurch gekennzeichn e t, daß zwischen der Ausgleichsfeder (14) und dem weiteren Führungsglied (20) ein flexibles, streifenförmig ausgebildetes Führungsglied (23) angeordnet ist, das einen Durchtritt des Filmstreifens (12, 21) zwischen die Ausgleichsfeder und das Führungsglied verhindert, und daß mit der Ausgleichsfeder Auslenkglieder (30) verbunden sind, die das flexible, streifenförmige Führungsglied von dem Filmstreifen entfernt halten, wenn die Ausgleichsfeder von dem unter Spannung stehenden Filmstreifen ausgelenkt wird.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das streifenförmige Führungsglied (23) einen relativ starren mittleren Hauptabschnitt (25) aufweist, der mit der Ausgleichsfeder (14) verbunden ist und den Bewegungen der Ausgleichsfeder folgt.
  3. 3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den relativ starren Hauptabschnitt (25) zwei Endabschnitte (26 und 27) anschließen, von denen der eine die als weiteres Führungsglied dienende Rolle (20) und der andere die bewegliche Rolle (15) umschlingen.
  4. 4. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsfeder (14) mit einer Führungszunge (30) versehen ist, die in den die bewegliche Rolle (15) umschlingenden Abschnitt des Führungsgliedes (23) eingreift und das Führungsglied bei den Bewegungen der Ausgleichsfeder mitnimmt und aus der Bahn des Filmes (12,17) auslenkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1159 266, 1159 757, 1168 762.
DEK55906A 1964-05-14 1965-04-24 Kinematographisches Geraet mit einer Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfaedeln eines Filmes Pending DE1241260B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1241260XA 1964-05-14 1964-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1241260B true DE1241260B (de) 1967-05-24

Family

ID=22412916

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK55906A Pending DE1241260B (de) 1964-05-14 1965-04-24 Kinematographisches Geraet mit einer Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfaedeln eines Filmes

Country Status (1)

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DE (1) DE1241260B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159266B (de) * 1962-07-06 1963-12-12 Bauer Eugen Gmbh Kinematographisches Aufnahme- oder Wiedergabegeraet mit selbsttaetiger Filmeinfaedelvorrichtung
DE1159757B (de) * 1962-12-08 1963-12-19 Bauer Eugen Gmbh Selbsttaetige Filmeinfaedelvorrichtung an kinematographischen Aufnahme- oder Wiedergabegeraeten
DE1168762B (de) * 1963-02-08 1964-04-23 Bauer Eugen Gmbh Kinematographisches Aufnahme- oder Wiedergabegeraet mit selbsttaetiger Filmeinfaedel-vorrichtung

Patent Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1159757B (de) * 1962-12-08 1963-12-19 Bauer Eugen Gmbh Selbsttaetige Filmeinfaedelvorrichtung an kinematographischen Aufnahme- oder Wiedergabegeraeten
DE1168762B (de) * 1963-02-08 1964-04-23 Bauer Eugen Gmbh Kinematographisches Aufnahme- oder Wiedergabegeraet mit selbsttaetiger Filmeinfaedel-vorrichtung

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