DE124102C - - Google Patents
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- DE124102C DE124102C DENDAT124102D DE124102DA DE124102C DE 124102 C DE124102 C DE 124102C DE NDAT124102 D DENDAT124102 D DE NDAT124102D DE 124102D A DE124102D A DE 124102DA DE 124102 C DE124102 C DE 124102C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 2
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q16/00—Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
- B23Q16/02—Indexing equipment
- B23Q16/04—Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
- B23Q16/06—Rotary indexing
- B23Q16/065—Rotary indexing with a continuous drive
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49«.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1900 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Revolverköpfe von Revolverdrehbänken und
bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, durch welche mittelst einer einzigen Bewegung eines
Hebels die Lösung der Klemmvorrichtung des ■ Revolverkopfes und das Zurückziehen des denselben
feststellenden Arretirstiftes bewirkt wird. Mit dieser Einrichtung kann der Revolverkopf
an jeder beliebigen Stelle des Bettes ausgelöst und gedreht werden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt den betreffenden Theil der Drehbank in Fig. 1 im
senkrechten Schnitt und in Fig. 2 in Oberansicht.
Im Schlitten α ist eine Oeffnung vorgesehen,
welche zur Aufnahme der den Revolverkopf tragenden Lagerplatte b dient. Diese Platte liegt
zum Theil auf der oberen Fläche des Schlittens α auf und · ist durch Schrauben c mit
letzterem fest verbunden. Die äufsere Kante der Lagerplatte b besitzt eine Abschrägung d
und ein Gewinde e.
Der in der gebräuchlichen Weise zur Aufnahme der Werkzeuge dienende Revolverkopf/
ruht mit einer schrägen Fläche g auf- der Abschrägung d der Lagerplatte b auf. Wie aus
der Zeichnung ersichtlich ist, berühren sich Revolverkopf/ und Lagerplatte b desselben nur
an der Stelle ihrer Abschrägungen g bezw. d. An der unteren Seite des Revolverkopfes/ ist
in centraler Achsenrichtung mit demselben ein Zapfen h befestigt, welcher sich durch eine
centrale Muffe der Lagerplatte b hindurch erstreckt und durch eine an sein unteres Ende
aufgeschraubte Mutter i oder dergl. verhindert ist, sich aufwärts bezw. aus seinem Lager heraus
zu bewegen. Der Lagerzapfen ist mit einem Kranz von Zähnen/ ausgestattet, in welche die
Schnecke k eingreift.
Wie aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich, ist der Revolverkopf/ an seinem unteren Theile
unterschnitten und mit einer sich um den ganzen Umfang desselben erstreckenden Schulter/ versehen. Der unterschnittene Theil der Revolver-kopfes
dient zur Aufnahme eines Ringes m, welcher mit einem nach innen sich erstreckenden Flantsch η auf der Schulter / des Revolverkopfes
/ aufruht. Mit einem unteren, mit Schraubengewinde versehenen Flantsch ο greift
der Ring m in das' Schraubengewinde e der Lagerplatte b ein. Der Ring m besteht aus
zwei Hälften, welche nach erfolgtem Einsetzen in den unterschnittenen Theil des Revolverkopfes
mittelst Schrauben oder in anderer Weise mit einander verbunden werden, wie beispielsweise
aus Fig. 2 ersichtlich ist. Mit dem Ring m ist ein Hebel ρ fest verbunden, durch
welchen ersterer gedreht werden kann· Aufserdem ist am Ring m noch ein Bolzen oder Anschlag
q befestigt, dessen Zweck weiter unten angegeben ist.
Zur Feststellung des Revolverkopfes/ dient der Arretirstift r, welcher in einer an die
Lagerplatte b angeformten Muffe entsprechend gelagert ist. Eine Feder s, welche sich gegen
einen am Arretirstift befestigten Bund t anlehnt, ist bestrebt, den Arretirstift aufwärts zu drücken,
so dafs dessen oberes Ende über der Lager-
platte-^ vorsteht und in eine der in der unteren Seite des Revolverkopfes concentrisch um dessen
Achse angeordneten Vertiefungen ii eintritt.
An der Seite des .Arretirstiftes r sind Zähne vorgesehen, mit welchen ein am Ende einer
im Schlitten α und in der Muffe der Platte b gelagerten .Welle iv angeordnetes Zahntrieb ν
in Eingriff steht Am äufserenEnde der Wellen
sitzt ein Arm oder Hebel x, welcher in .normaler Lage senkrecht steht und in die Bewegungsbahn
des Anschlags q hineinreicht. Der Arretirstift r befindet sich in normaler Lage in
Eingriff mit einer der Vertiefungen u.
Bei der in Fig. ι dargestellten Lage des
Revölyerkopfes wird derselbe gegen Drehung durch den Ring m gesichert, welcher ihn mittelst
dessen Schulter / herniederdrückt, so dafs die schrägen Flächen d und g der Lagerplatte b
bezw. des Revolverkopfes auf einander aufruhen, wobei letzterer in eine solche Lage gebracht
worden ist, dafs der Arretirstift r in eine seiner Vertiefungen ii eingetreten ist, in
welcher Lage das zu benutzende Werkzeug in seiner richtigen Arbeitslage zum Werkstück
eingestellt ist.
Soll der Revolverkopf umgeschaltet, werden, so ist es nur erforderlich, den Hebel ρ und
mit diesem den Ring m in der durch den Pfeil (Fig. 2) angedeuteten Richtung zu drehen.
Hierdurch steigt der Ring m arii Gewinde e der
Lagerplattei> empor, so dafs der Kopf/ mit
seiner schrägen Fläche g von der schrägen Fläche d der Lagerplatte b abgehoben und frei
drehbar wird. Gleichzeitig mit der Bewegung des Hebels ρ wird auch der am Ring m sitzende
Anschlag q mitgenommen und stöfst an das· obere Ende des Hebels x, so dafs derselbe
nach und nach abwärts gedreht und der Arretirstift r durch das Zahntrieb ν aus der betreffenden
Ausnehmung u des Revolverkopfes allmählich herausgezogen wird. In dieser Lage des
Ringes m, bei welcher der Arretirstift nach einer gewissen Drehung des Ringes aus der Ausnehmung
11 vollständig herausgerückt ist, läfst
man den Ring stehen und stellt den Revolverkopf durch Drehung derartig ein, dafs das gewünschte
Werkzeug in seine Arbeitslage kommt. Ist dies geschehen, so wird der Hebel ρ in
umgekehrter Richtung, als in Fig. 2 durch den. Pfeil, angedeutet, gedreht, wodurch der Hebel χ
wieder freigegeben und der Arretirstift r durch die Feder s wieder in eine der Ausnehmungen 11
des Supportkopfes eingerückt wird. Bei dieser Bewegung des Hebels ρ wird gleichzeitig der
Ring m abwärts geschraubt, so dafs dessen einwärts sich erstreckender Flantsch ti auf die
Schulter I des unterschnittenen Theiles des .Revolverkopfes drückt, und die innere schräge
Fläche g des letzteren wiederum in Reibungscontact bezw. in feste Verbindung mit der
schrägen Fläche d der Lagerplatte b gebracht wird.
Es ist ersichtlich, dafs der den Revolverkopf -feststellende Stift r an jeder beliebigen Stelle
des Bettes ausgelöst werden kann. Es ist deshalb nicht nöthig, gleichgültig ob kurze oder
lange Werkzeuge in den Drehkopf eingesetzt sind, denselben möglichst weit zurück schieben
zu müssen, um denselben, falls mit langen Werkzeugen besetzt, in die Arbeitslage derselben
drehen zu können. Mithin ergeben sich zwei wichtige Vortheile bei dem Gegenstande
vorliegender Erfindung, indem erstens der Arretirstift an jeder beliebigen Stelle des Bettes
ausgelöst und zweitens das Umschalten des Revolverkopfes und das Auslösen des Arretirstiftes
mittelst einer einzigen Bewegung eines Hebels vorgenommen werden kann.
An dem Wesen der Erfindung wird nichts geändert, wenn die Lagerplatte b des Revolverkopfes
mit dem Schlitten a in einem Stück bestehen würde; die angegebene Construction aus
zwei getrennten Theilen ist nur aus praktischen Rücksichten vortheilhafter.
Claims (2)
1. Revolverkopf für Drehbänke, dadurch gekennzeichnet,
dafs ein bei seiner Drehung den Revolverkopf auf seiner Unterlage festklemmender
bezw. von derselben abhebender Schraubring (m) gleichzeitig durch Uebertragungsmittel
die Vor- bezw. Zurückbewegung des den Revolverkopf feststellenden Arretirstiftes bewirkt, zum Zwecke, mittelst
einer einzigen Bewegung gleichzeitig die Lösung des Revolverkopfes und das Zurückziehen
seines Arretirstiftes an jeder beliebigen Stelle des Bettes bewirken zu können.
2. Eine Ausführungsform des Revolverkopfes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Uebertragung der Bewegung von dem Schraubring (m) auf den Arretirstift (r)
durch ein in eine Zahnung des letzteren eingreifendes Zahntrieb (v) und einen auf
dessen Achse angeordneten, in die Bewegungsbahn eines Vorsprungs (q) des Schraubringes
(m) hineinreichenden Arm (x) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE124102C true DE124102C (de) |
Family
ID=392912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT124102D Active DE124102C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE124102C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE885951C (de) * | 1941-11-18 | 1953-08-10 | Ernst Hauer & Co | Mehrfachstahlhalter |
| DE1182506B (de) * | 1958-12-03 | 1964-11-26 | Wilhelm Beer | Revolverkopf fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Drehmaschinen |
-
0
- DE DENDAT124102D patent/DE124102C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE885951C (de) * | 1941-11-18 | 1953-08-10 | Ernst Hauer & Co | Mehrfachstahlhalter |
| DE1182506B (de) * | 1958-12-03 | 1964-11-26 | Wilhelm Beer | Revolverkopf fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Drehmaschinen |
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