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DE1240719B - Waelzantrieb fuer eine Zahnschneidemaschine zum Herstellen von Kegel- und Hypoidraedern - Google Patents

Waelzantrieb fuer eine Zahnschneidemaschine zum Herstellen von Kegel- und Hypoidraedern

Info

Publication number
DE1240719B
DE1240719B DEB69584A DEB0069584A DE1240719B DE 1240719 B DE1240719 B DE 1240719B DE B69584 A DEB69584 A DE B69584A DE B0069584 A DEB0069584 A DE B0069584A DE 1240719 B DE1240719 B DE 1240719B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
drive
spindle
rolling
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB69584A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Meyrick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHURCHILL GEAR MACHINES Ltd
Original Assignee
CHURCHILL GEAR MACHINES Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHURCHILL GEAR MACHINES Ltd filed Critical CHURCHILL GEAR MACHINES Ltd
Publication of DE1240719B publication Critical patent/DE1240719B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F9/00Making gears having teeth curved in their longitudinal direction
    • B23F9/08Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob
    • B23F9/10Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/006Equipment for synchronising movement of cutting tool and workpiece, the cutting tool and workpiece not being mechanically coupled
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1237Tool holders
    • B23F23/125Face mill holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1293Workpiece heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Wälzantrieb für eine Zahnschneidemaschine zum Herstellen von Kegel- und Hypoidrädern Die Erfindung bezieht sich auf den Wälzantrieb für eine im Teilverfahren arbeitende Zahnschneidemaschine zum Herstellen von Kegel- und Hypoidrädern, insbesondere Rädern mit kleinem Kegelwinkel.
  • Wälzfräsmaschinen zum Herstellen von Verzahnungen an Kegel- und Hypoidrädern unterscheiden sich von Wälzfräsmaschinen zum Herstellen von zylindrischen Zahnrädern dadurch, daß der Winkel zwischen den Achsen der Wälztrommel und der Werkstückspindel und die relativen Drehzahlen der Wälztrommel und der Werkstückspindel in Anpassung an den Kegelwinkel des Werkstückes verändert werden müssen.
  • Zum Herstellen von Kegelradverzahnungen ist eine Wälzfräsmaschine bekannt, deren Wälztrommel und Werkstückspindel mechanisch derart in Antriebsverbindung stehen, daß sie in vorbestimmte- zeitlicher Abhängigkeit voneinander angetrieben werden. Diese Abhängigkeit, die man als Rollverhältnis bezeichnen kann, wird durch Winkelverstellung der hin- und hergehenden Bewegung eines Schlittens geändert, der einen Teil des mechanischen Getriebes zwischen der Wälztrommel und der Werkstückspindel bildet. Die Achsen der Wälztrommel und der Werkstückspindel sind in ihrer relativen Neigung zueinander einstellbar, wobei der Winkel zwischen beiden Achsen in einer festen Beziehung zur Winkeleinstellung des vorerwähnten Schlittens steht. Die Arbeitsgenauigkeit dieser Maschine läßt jedoch infolge Abnutzung der mechanischen Getriebeteile mit zunehmender Betriebszeit nach. Außerdem können auf dieser Maschine keine Kegelräder mit kleinem Kegelwinkel hergestellt werden, weil hierfür unzweckmäßig lange Stehhübe des Schlittens erforderlich wären.
  • Es ist auch bekannt, zum Wälzfräsen der Zähne zylindrischer Zahnräder eine Maschine zu verwenden, deren Fräser und Werktisch je durch einen gesonderten Motor angetrieben werden, wobei einer dieser Motoren drehzahlveränderlich und an einen Regelverstärker angeschlossen ist. Der Verstärker wird von zwei Drehmeldern gesteuert, von denen der eine mit dem Wälzfräser und der andere mit dem Werktisch in Antriebsverbindung steht. Laufen die Drehmelder nicht synchron, so erzeugen sie eine Fehle=-spannung, die über den Verstärker dem drehzahlveränderlichen Motor zugeführt wird, um seine Drehzahl im Sinn der Herstellung des Synchronlaufes zu ändern. Dabei ist ein Getriebe, das in bekannter Weise das übersetzungsverhältnis zwischen dem Wälzfrästr und dem Werktisch ändert, in die mechanische Verbindung zwischen dem einen Drehmelder und den ihn antreibenden Teil eingebaut. Das elektrische Getriebe weist hier eine selbstregelnde Übersetzung auf, die keiner Abnutzung unterliegt, und bildet nicht nur ein Servosystem zur Berichtigung von Fehlern in einer gesonderten Übersetzung.
  • Ferner ist es bekannt, zylindrische Zahnräder auf Wälzfräsmaschinen herzustellen, bei denen Abweichungen im Antrieb des Werktisches ständig gemessen und durch ein Rückkopplungs-Servogetriebe berichtigt werden. Bei diesen Zahnrad-Wälzfräsmaschinen wird von der Eingangswelle des Werktischantriebes ein Synchro-Impulserzeuger angetrieben, und am Werktisch ist ein sogenanntes »Induktosyn« befestigt. Das »Induktosyn« besteht aus einem Stator, der vom Tischbett getragen wird, und einem Rotor, der sich mit dem Werktisch dreht. Ein Spaltfeld-Elektromotor und ein Getriebekasten mit besonderem Differentialgetriebe bewirken die Berichtigung des Werktischantriebes. Dabei ist es jedoch bisher noch notwendig, zwischen dem Wälzfräser und dem Werktisch ein verwickeltes mechanisches Übersetzungsgetriebe vorzusehen, um diese Teile in bestimmter zeitlicher Abhängigkeit voneinander apzutreiben. Das mechanische Übersetzungsgetriebe weist unvermeidlich gewisse Ungenauigkeiten auf, die durch seine Herstellung bedingt sind und zu denen im Lauf der Zeit weitere Ungenauigkeiten hinzukommen, die durch die Abnutzung der Getriebeteile verursacht werden, und das Servogetriebe ist kein Übersetzungsgetriebe, sondern hat lediglich die Aufgabe, diese Ungenauigkeiten zu berichtigen.
  • Wie bereits erwähnt, weisen die bekannten Maschinen eine verwickelte Ausführung auf, wobei die Genauigkeit der Werkstücke entsprechend der fortlaufenden Abnutzung nachläßt. Insbesondere ist der Anlauf, vor allem nach kurzzeitiger Abschaltung, zum Einstellen od. dgl., wegen der an- bzw. auslaufenden Massen und wegen des schwierigen Synchronläufers bei elektrischen Übertragungssystemen mit Schwierigkeiten verbunden und gibt Anlaß zu häufigen Störungen. Auch die Einspeisung der Steuerbefehle des notwendigen Teilgetriebes gibt Anlaß zu Schwierigkeiten, insbesondere dann, wenn ein mechanisches Zahnteilgetriebe verwendet wird und wenn die Wälzfräsmaschine zum Herstellen von Zahnrädern verschiedener Kegelwinkel Verwendung finden soll. Zum Herstellen von Kegelrädern mit kleinem Kegelwinkel waren die bisher bekannten Vorrichtungen ungeeignet, da das hierbei erforderliche übersetzungsverhältnis bei Anwendung von winkelverstellbaren Schiebern baulich schwer zu beherrschenden Schieberbewegungen erfordert hätte.
  • Hier setzt die Erfindung ein, indem sie es sich zur Aufgabe macht, einen Wälzantrieb zu schaffen, der eine stetige Veränderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen Wälztrommel und Werkstückspindel von 1: 1 bis nahezu 1 : 0 gestattet, und zwar unter Verwendung von Getrieben, die im Dauerbetrieb eine hohe und bleibende Herstellungsgenauigkeit gewährleisten, überdies leicht einstellbar ausgebildet sind und eine praktisch fehlerfreie Übertragung ergeben, ohne daß aufwendige, schwer zu bedienende und instand zu haltende Bauteile benötigt würden. Dabei ist es von besonderem Vorteil, daß es nur einer Umschaltbewegung bedarf, um mit dem vorhandenen, stufenlos veränderlichen Getriebe ohne unzulässig große Schlittenwege auch Räder mit kleinen Kegelwinkeln mit gleichbleibender Genauigkeit herstellen zu können.
  • Die Erfindung geht aus von einem Wälzantrieb für eine Zahnschneidemaschine für Kegel- und Hypoid -räder mit einer von einer Wälztrommel getragenen Werkzeugspindel und einer in einem einstellbaren Drehzahlverhältnis zur Wälztrommeldrehzahl antreibbaren Werkstückspindel, wobei die Spindeln bezüglich ihrer Achsstellung relativ zueinander im Winkel verstellbar sind und wobei zur Erzeugung der Wälzbewegung die Wälztrommel oder die Werkstückspindel über spielfreie Verbindungsmittel mittels eines ersten Schiebers antreibbar ist, welcher mit einem gegenüber dem ersten Schieber winkelverstellbaren zweiten Schieber gekuppelt ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in Abhängigkeit von der Schieberbewegung mittels eines ferngesteuerten, insbesondere hydraulischen Motors die Wälztrommelspindel oder die Werkstückspindel mit entsprechend dem Schieberwinkel stufenlos veränderlichem Übersetzungsverhältnis angetrieben wird, je nachdem, welche der beiden Spindeln nicht unmittelbar mit einem der Schieber gekuppelt ist.
  • Durch den erfindungsgemäßen Wälzantrieb wird eine Wälzfräsmaschine zum Herstellen von Kegel-und Hypoidrädern geschaffen, die eine gemischte mechanisch-elektrische, stufenlos regelbare Getriebeverbindung zwischen der Wälztrommel und dem Werkstück aufweist. Hierdurch wird eine leichte Umstellbarkeit der Maschine zur Bearbeitung von Werkstücken mit großen oder kleinen Kegelwinkeln erreicht, weil das Rollverhältnis lediglich durch Drehen eines Schwenkkopfes entsprechend dem Komplementärwinkel zwischen Wälztrommelachse und Werkstückspindelachse ohne Veränderung des Koppelgetriebes zwischen den beiden Achsen eingestellt werden kann.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der zur Einstellung des Übersetzungsverhältnisses winkelverstellbare zweite Schieber durch einen umsteuerbaren, insbesondere hydraulischen Motor mittels eines Getriebes taktweise hin- und tierbewegbar. Hierdurch läßt sich ein entsprechend der Zahnteilung taktweise arbeitendes und spielfreies Getriebe ohne große Stehkräfte z. B. als Kugelumlauf-Gewindetrieb ausbilden.
  • Vorzugsweise ist der Antrieb des zweiten Schiebers mit dem Geberteil einer Fernsteuerung direkt verbunden. Dies hat den Vorteil, daß die Übersetzung des Schieberantriebes in die Fernsteuerung eingeht und deren Auflösevermögen erhöht. Außerdem wird damit auf einfache Art die lineare Schieberbewegung in die Übertragungsgenauigkeit erhöhender Weise in eine Drehbewegung umgesetzt, welche über entsprechende Glieder dem Spindelantrieb als Steuergröße aufgegeben wird.
  • Zur Vermeidung großer Schieberwege bei kleinem Schieber- bzw. Kegelwinkel ist zweckmäßig der Geberteil der Fernsteuerung mit dem Spindelantrieb über ein Untersetzungsgetriebe verbunden. Die Fernübertragung der Wälzbewegung kann mittels eines Umschalters entweder von dem direkt oder von dem untersetzt mit dem Schieberantrieb verbundenen Geber aus erfolgen, so daß lediglich durch Betätigung des Umschalters unter entsprechender Einrechnung des Untersetzungsverhältnisses auf kleine Kegelwinkel übergegangen werden kann, ohne daß es übermäßig langer Schieberwege oder eines zusätzlichen Zwischengetriebes bedarf.
  • Die Erfindung wird ferner dadurch in vorteilhafter Weise weitergebildet, daß zur Erzeugung der Zahnteilbewegung eine weitere Fernsteuerung vorgesehen ist, welches der Schieberwegsteuerung parallel geschaltet ist und welche mit dem Aushebeantrieb des Werkstückschlittens gekuppelt ist. Es ist damit in einfacher Weise möglich, die Zahnteilbewegung als der Abwälzbewegung entsprechende Steuergröße auf den Werkstückantrieb zu übertragen, ohne daß hierzu ein besonderes mechanisches und mit Spiel und Abnutzung behaftetes Teilgetriebe erforderlich ist. Man erreicht hierbei ebenfalls eine spielfreie Übertragung mit denselben Steuergrößen und mit derselben Genauigkeit wie bei dem eigentlichen Wälzantrieb.
  • Vorteilhaft weist der Antrieb des Zahnteilgetriebe-Geberteiles eine sperrbare Teilscheibe sowie einen Sperrklinkenmechanismus und eine dem Teilschnitt entsprechend verstellbare Kurbelschleife auf. Es wird hierdurch eine rückstellkraftfreie Übertragung im Verlauf der zusätzlichen Zahnteilbewegung erzielt, deren Arbeitsweise bzw. Genauigkeit leicht überwachbar und den Erfordernissen anpaßbar ist.
  • Zur genaueren Übertragung der Geber-Steuergrößen der Fernsteuerung ist zweckmäßig zwischen die beiden Geberteile ein untersetzendes Getriebe eingeschaltet, so daß auch bei häufigem Abschalten der Maschine trotz großer nachlaufender Massen jeweils die Fernsteuerung fehlerfrei und ohne Phasenverschiebungen arbeitet und nicht z. B. wegen überspringung einer Umdrehung des Spindelantriebes bei Stromausfall od. dgl. um eine bestimmte Teilphase verschoben wird.
  • Die Fernsteuerung ist vorteilhaft mit einem Servoverstärker ausgerüstet, so daß nur kleine Geber und entsprechend kleine Steuerleistungen benötigt werden, aber trotzdem hohe Antriebskräfte sicher und mit großer Genauigkeit steuerbar sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Es stellt dar F i g. 1 eine schaubildliche seitliche Schrägansicht der Maschine, F i g. 2 eine schaubildliche Ansicht in der entgegengesetzten Richtung, F i g. 3 eine schematische Draufsicht auf die Maschine zusammen mit dem elektrischen Schaltplan, F i g. 4 einen Schnitt durch die Wälztrommel der Maschine und F i g. 5 eine schematische Draufsicht auf eine etwas anders ausgebildete Maschine.
  • Die in F i g. 1 bis 4 dargestellte Werkzeugmaschine ist zum Wälzfräsen von Kegel- oder Hypoidrädern mit gekrümmten Zähnen bestimmt. Sie weist eine Grundplatte 10 mit Lagergehäuse auf, in dem eine Wälztrommel 11 um eine waagerechte Achse 12 drehbar gelagert ist. In der Wälztrommel 11 ist, wie F i g. 4 zeigt, eine z. B. mittels eines hydraulischen Motors 14 antreibbare Werkzeugspindel 13 drehbar gelagert. Sie ist zu der Achse 12 im Winkel sowie exzentrisch zu ihr verstellbar. Zum Zweck einer solchen Verstellung ist die Wälztrommel 11 mit geraden Führungsschienen 15 versehen, die in einer senkrecht zu der Achse 12 verlaufenden Ebene liegen (F i g. 1). Zwischen diesen Schienen ist ein Frässchlitten 16 angeordnet, auf dem ein in Zapfen gelagertes Schwenklager 17 um eine zu den Führungsschienen 15 parallele und die Achse 12 schneidende Schwenkachse 18 verschwenkbar ist. Ein Gehäuse 19, in dem die Werkzeugspindel 13 gelagert ist, ist in geraden Führungsschienen 20 (F i g. 4) des Schwenklagers 17 in einer senkrecht zu deren Schwenkachse 18 verlaufenden Richtung verschiebbar. Die Achse 21 der Werkzeugspindel 13 verläuft im rechten Winkel zu der Richtung, in der das die Werkzeugspindel 13 tragende Gehäuse 19 verschiebbar ist. Auf diese Weise kann diese Achse nach beiden Seiten aus der Lage gebracht werden, in der sie radial zur Achse 18 verläuft.
  • Die Einrichtungen zum Drehen der Wälztrommel 11 bestehen aus einem ersten hin- und herbewegbaren Schieber 22 (F i g. 2), der im rechten Winkel zur Achse 12 der Wälztrommel 11 und tangential zu einer Bandtrommel 23 angeordnet ist, die gleichachsig auf der Wälztrommel 11 befestigt ist. Dieser Schieber 22 ist mittels biegsamer Stahlbänder 24 ohne Schlupfmöglichkeit mit der Bandtrommel 23 gekuppelt und wird durch einen zweiten hin- und herbewegbaren Schieber 25 hin- und herbewegt. Die beiden Schieber sind durch ein mit einem Drehzapfen versehenes Gleitstück 26 verbunden, das zur Erleichterung seiner Bewegungen Rollen 27 aufweist, die in an dem ersten Schieber 22 vorgesehenen Führungsschienen 28 laufen, die sich senkrecht zur Bewegungsrichtung dieses Schiebers erstrecken. Der zweite Schieber 25 wird durch eine in axialer Richtung festgelegte Gewindespindel 29 hin- und herbewegt, die in eine an dem Schieber befestigte Mutter 30 eingreift, und diese Gewindespindel 29 wird durch einen umsteuerbaren hydraulischen Spindelmotor 31 über ein Untersetzungsgetriebe 32 (F i g. 3) angetrieben. Die Mutter 30 besitzt eine Kugelumlaufführung, mittels der sie auf der Gewindespindel 29 spielfrei geführt ist. Der Schieber 25, die Gewindespindel 29 und der hydraulische Spindelmotor 31 sowie das zum Antrieb der Gewindespindel 29 dienende Untersetzungsgetriebe 32 sind in einem Schwenkkopf 33 gelagert, der um eitle lotrechte Achse 34 drehbar ist, die die Achse 12 schneidet. Dadurch kann die Amplitude der Hin- und Herbewegung des ersten Schiebers 22 stufenlos verändert werden. So ist die Amplitude des ersten Schiebers 22 in der einen extremen Winkelstellung des zweiten Schiebers 25, in der dieser parallel zu dem ersten Schieber 22 steht, ebenso groß wie die des zweiten Schiebers 25, während durch die Hin- und Herbewegung des Schiebers 25 in der anderen extremen Winkelstellung, in der die Schieber senkrecht zueinander stehen, keinerlei Bewegung des Schiebers 22 bewirkt wird.
  • Vor dem Ende der Wälztrommel 11, an dem die Werkzeugspindel 13 angeordnet ist, und unterhalb der Achse 12 der Wälztrommel 11 ist die Grundplatte 10 mit geraden Führungsschienen 35 versehen, die in einer waagerechten Ebene und parallel zu der Achse 12 verlaufen. Ein Werkstückschlitten 36 ist in diesen Schienen 35 geführt. Seine Bewegungen auf der Wälztrommel 11 zu und von ihr weg werden durch einen nicht dargestellten hydraulisch beaufschlagten Aushebeantrieb bewirkt. Auf seiner waagerechten oberen Fläche ist der Werkstückschlitten 36 mit im Querschnitt T-förmigen Nuten 37 versehen, mittels derer ein Hilfsschieber 38 aufgespannt werden kann, der um einen Zapfen 128 verschwenkbar ist, der an demjenigen Ende des Werkstückschlittens 36 vorgesehen ist, das der Wälztrommel 11 zunächstgelegen ist. Die Achse 39 dieses Zapfens 128 liegt in der vertikalen Ebene, die durch die Achse 12 der Wälztrommel 11 verläuft. Ein Support 40, der den Werkzeugkopf trägt, ist längs auf der Oberseite des Hilfsschiebers 38 vorgesehener gerader Führungsschienen 129 verschiebbar, und in dieser Fläche sind außerdem im Querschnitt T-förmige Nuten 41 vorgesehen, mit deren Hilfe der Support 40 in verschiedenen Stellungen auf dem Hilfsschieber 38 festgespannt werden kann. Ein Werkstücklagerkopf 42 ist längs auf der lotrechten Vorderfläche des Supportes 40 vorgesehener Führungsschienen 43 auf- und abbewegbar. Eine horizontale Werkstückspindel 44 ist in dem Werkstücklagerkopf 42 gelagert. Die Achse 45 der Werkstückspindel 44 verläuft parallel zu der Richtung, in der der Support 40 auf dem Hilfsschieber 38 bewegbar ist, und radial zu der Achse. 39 des Zapfens 128. Das der Wälztrommel 11 zugewendete Ende der Werkstückspindel 44 trägt einen Zahnradrohling 46. Die Werkstückspinde144 wird über ein Untersetzungsgetriebe 48 durch einen umsteuerbaren hydraulischen Motor 47 angetrieben, der an dem Werkstücklagerkopf 42 angeordnet und von dem Support 40 umschlossen ist.
  • Die Anordnung ist so getroffen, daß ein auf der Werkzeugspindel 13 befestigter Stirnmesserkopf 49 so eingestellt werden kann, daß er eine Zahnflanke eines gedachten Planrades 50 fräst, das gleichachsig zur Wälztrommel 11 angeordnet ist, während der auf der Werkstückspindel 44 sitzende Zahnradrohling 46 mit seiner Achse 45 zu der Achse 12 der Wälztrommel 11 unter dem erforderlichen Winkel geneigt und mit seiner Teilkegelspitze so einstellbar ist, daß diese Spitze mit der Teilkegelspitze 51 des gedachten Planrades 50 übereinstimmt oder radial zu ihm versetzt ist, je nachdem, ob ein normales Kegelrad oder ein Hypoidkegelrad hergestellt werden soll. Soll in Abweichung hiervon ein Kegel- oder Hypoidzahnrad hergestellt werden, das mit einem nicht durch Abwälzverfahren hergestellten Rad kämmen soll, so wird der Stimmesserkopf 49 so eingestellt, daß er eine Fläche fräst, die einer Zahnflanke eines solchen Zahnrades entspricht, wenn dieses Zahnrad mit der Achse 12 der Wälztrommel 11 gleichachsig wäre, während der Zahnradrohling 46 mit seiner Achse 45 in dem erforderlichen Winkel zu der Achse 12 geneigt und mit der Spitze seines Teilkegels mit der Teilkegelspitze der durch den Fräser gefrästen Fläche übereinstimmt oder ihr gegenüber radial versetzt ist. Bei entsprechendem Profil des verwendeten Fräsers können die Zahnräder nach dem Profil eines gedachten Planrads hergestellt werden, das entweder gerade oder gebogene Flanken aufweist. So kann das Profil des Fräsers z. B. so gewählt sein, daß er eine kugelige Fläche ausfräst.
  • Der zweite Schieber 25 ist mit der Werkzeugspindel 44 mittels elektrischer Fernsteuermittel verbunden. Diese Steuermittel sind wie folgt ausgebildet: Ein Geberteil 52 der Fernsteuerung steht in unmittelbarer Antriebsverbindung mit der axial festgelegten Gewindespindel 29, die den Schieber 25 hin-und herbewegt, und ein weiterer Geberteil 53 der Steuerung steht mit der gleichen Gewindespindel 29 über ein Untersetzungsgetriebe 54 in Verbindung, das ein Untersetzungsverhältnis von beispielsweise 180: 1 hat. Ein weiterer Geberteil 55 der Steuerung, mit einer Antriebswelle 56 steht mit der Gewindespindel 29 über ein übersetzungsgetriebe 57 mit einem übersetzungsverhältnis von etwa 1: 3 in Verbindung, während ein anderer Geberteil 58 der Fernsteuerung mit der Welle 56 über ein Untersetzungsgetriebe 59 mit einem Untersetzungsverhältnis verbunden ist, das dem des Untersetzungsgetriebes 54 entspricht, also beispielsweise 180 : 1 beträgt. Ein nicht gezeigter mehrpoliger Umschalter 60 ist vorgesehen, der in der einen Schalterstellung den Geberteil 52 über vier Leitungen 61 und vier weitere Leitungen 62 mit einem Geberteil 63 verbindet, der durch eine Abtriebswelle 64 eines Zahnteilgetriebes 65 angetrieben wird, während der Geberteil 53 über vier Leitungen 66 und weitere vier Leitungen 67 mit einem Geberteil 68 verbunden ist, der durch eine andere Abtriebswelle 69 des Teilgetriebes angetrieben wird. Befindet sich der Umschalter 60 in der anderen Schaltstellung, so ist der Geberteil 55 über die vier Leitungen 70 und die vier Leitungen 62 mit dem Geberteil 63 verbunden und der Geberteil 58 über die vier Leitungen 71 und die vier Leitungen 67 mit dem Geberteil 68. Das Drehzahlverhältnis zwischen dem Geberteil 63 und dem Geberteil 68 des Teilgetriebes 65 ist das gleiche wie das zwischen dem Geberteil 52 und dem Geberteil 53 bzw. zwischen dem Geberteil 55 und dem Geberteil 58. Das Teilgetriebe 65 wird durch einen hydraulisch betätigten Kolben 72 betätigt, und zwar in zeitlicher Abstimmung auf die Abhebebewegung des Werkstückschlittens 36 von der Wälztrommel 11 weg. Es kann an jeder beliebigen Stelle der Maschine oder auch von dieser entfernt angeordnet werden. Der hydraulisch betätigte Kolben 72 bewegt eine Zahnstange 73 hin und her, die mit einem Zahnrad 74 im Eingriff steht, das einen in radialer Richtung verstellbaren Kurbelzapfen 75 trägt. Dieser Kurbelzapfen greift in einen Querschlitz 76 einer in axialer Richtung bewegbaren Zahnstange 77 ein und bildet somit eine Kurbelschleife. Die Zahnstange 73 ist im Eingriff mit einem Ritze178, das über einen Sperrklinkenmechanismus 80 mit einer Teilscheibe 79 in Verbindung steht, die auf ihrem Umfang Schlitze aufweist. Ein Einstellriegel 81, der in die Schlitze der Teilscheibe 79 eingreifen kann, ist durch einen Elektromagneten 82 betätigbar. Die Teilscheibe 79 steht mit der Abtriebswelle 64 über Schaltgetrieberäder 83 in Antriebsverbindung, und die Wellen 64 und 69 sind durch ein Untersetzungsgetriebe 84 verbunden, das das gleiche Untersetzungsverhältnis aufweist wie die Untersetzungsgetriebe 54 und 59.
  • Der Geberteil 63 ist in Fortsetzung der Leitungen 62 über vier Leitungen 85 mit einem Impedanzwandler 86 verbunden, der seinerseits mit dem Stator 87 eines als Empfängerteil wirkenden induktiven Stellungsübertrages elektrisch in Verbindung steht, der gleichachsig mit der Werkstückspindel 44 angeordnet ist, die den Rotor 88 des Stellungsübertragers trägt. Der Geberteil 68 ist in Fortsetzung der Leitungen 67 über vier Leitungen 89 mit einem Geberteil 90 verbunden, der mit der Werkstückspinde144 über ein Getriebe 91 mit dem Übersetzungsverhältnis 1 : 1 verbunden ist. Der Geberteil 90 ist über zwei Leitungen 92 mit einem Servoverstärker 93 verbunden, mit dem außerdem der Rotor 88 des Stellungsübertragers über zwei Leitungen 94 und einen Schleifring 95 sowie ein Tachometer 97 über zwei Leitungen 96 verbunden sind. Das Tachometer 97 ist mit dem hydraulischen Motor 47 verbunden, der die Werkstückspindel 44 antreibt. Der Servoverstärker 93 ist über drei Leitungen 98 mit Ventilen 99 verbunden, die die Drehzahl und Umlaufrichtung des hydraulischen Motors 47 steuern.
  • Endschalter 100,101 sind zur Steuerung der Amplitude der Hin- und Herbewegung des Schiebers 25 vorgesehen. Sie werden durch Nocken 102, 103 betätigt, die einstellbar an diesem Schieber 25 vorgesehen sind. Diese Endschalter 100,101 sind über Leitungen 104, 105 mit einem weiteren Servoverstärker 106 verbunden, mit dem außerdem über Leitungen 107 ein Tachometer 108 in Verbindung steht, das in unmittelbarer Antriebsverbindung mit dem die Gewindespindel 29 antreibenden hydraulischen Motor 31 steht. Der zweite Servoverstärker 106 ist über drei Leitungen 109 mit Steuerventilen 110 verbunden, die die Drehzahl und Drehrichtung dieses hydraulischen Spindelmotors steuern. Die Servoverstärker 93 und 106 befinden sich in einem Kasten 111 (F i g. 2), der an sich auch weiter entfernt von der Maschine angeordnet sein könnte.
  • Wenn Zahnräder mit großem oder mittelgroßem Kegelwinkel gefräst werden sollen, wird die Werkstückspindel 44 mit einem entsprechenden Winkel zur Achse 12 der Wälztrommel 11 eingestellt. Der Schieber 25 wird relativ zu dieser Achse 12 in dem Komplementärwinkel jenes Winkels eingestellt. Der mehrpolige Umschalter 60 wird so eingestellt, daß die Leitungen 61 mit den Leitungen 62 und die Leitungen 66 mit den Leitungen 67 verbunden sind. Die Fernsteuereinrichtungen bewirken, daß die Werkstückspindel 44 im gewünschten Verhältnis zu der Drehbewegung der Wälztrommel 11 gedreht wird und außerdem mittels des Teilgetriebes 65 jeweils nach Fertigstellung einer Zahnlücke eine Teildrehung des Zahnradrohlings 46 erfolgt, während der Rohling etwas zurückgezogen ist, so daß er mit dem Fräser 49 außer Eingriff kommt. Dies geschieht durch Fortbewegen (»Ausheben«) des Werkstückschlittens 36 von der Wälztrommel 11. Wenn die Teildrehung des Rohlings 46 beendet ist, kehrt der Werkstückschlitten 36 wieder in seine Stellung mit dem Fräser 49 zurück. Die Drehstellung der Werkstückspindel 44 um ihre Achse 45 relativ zur Drehstellung der Wälztrommel 11 um ihre Achse 12 wird laufend durch den Geberteil 52 und den als Empfängerteil wirkenden induktiven Stellungsübertrager 87, 88 im feinen und durch die Geber 53 und 90 im groben Bewegungsbereich kontrolliert. Ist das Übersetzungsverhältnis zwischen den Geberteilen 52 und 53 beispielsweise 180: 1, so erstreckt sich der feine Bewegungsbereich von 2 bis 0°, und der grobe Bereich ist dann in Teilbereiche von jeweils 2° unterteilt. Die Geberteile 53 und 90 verhindern daher, daß die Werkstückspindel 44 und die Wälztrommel 11 um mehr als 2° aus der Phase kommen. Die Zahnteildrehungen der Werkstückspindel 44 um ihre Achse 45 jeweils nach der Fertigstellung einer Zahnflanke des Zahnradrohlings 46 werden zur Sicherstellung, daß die nächste herzustellende Zahnflanke in der genauen Teilungszuordnung zu der vorhergehenden Zahnflanke liegt, durch den Geberteil 63 im feinen und durch den Geberteil 68 im groben Bewegungsbereich gesteuert. Ist das Drehzahlverhältnis zwischen den Geberteilen 52 und 53 und damit auch zwischen den Geberteilen 63 und 68 beispielsweise 180: 1, so erstreckt sich der feine Bereich von 2 bis 0°, und der grobe Bereich ist dann in Teilbereiche von jeweils 2° unterteilt. Der Geberteil 68 verhindert dann, daß die Werkstückspindel44 um mehr als 2° ungenau verstellt wird.
  • Wenn Zahnräder mit kleinem Konuswinkel gefräst werden sollen, die sonst unverhältnismäßig große Hübe des Schiebers 25 erfordern würden, wird der mehrpolige Umschalter 60 so eingestellt, daß die Leitungen 70 mit den Leitungen 62 und die Leitungen 71 mit den Leitungen 67 verbunden sind. Die Werkstückspindel44 wird in dem entsprechenden Winkel zur Achse 12 der Wälztrommel 11 eingestellt. Der Winkel, den der Schieber 25 mit der Achse 12 bildet, ist dann aber nicht der Komplementärwinkel zu jenem Winkel, sondern wegen des Untersetzungsgetriebes 57 erheblich größer. Infolgedessen und wegen des Überganges von den Geberteilen 52 und 53 zu den Geberteilen 55 und 58 wird das erforderliche Winkelverstellungsverhältnis dann ohne übermäßig lange Hübe des Schiebers 25 erzielt.
  • Bei der in F i g. 5 dargestellten abgewandelten Bauart der Werkzeugmaschine gemäß der Erfindung zum Herstellen von Kegel- und Hypoidrädern mit Bogenverzahnung ist die Wälztrommel 112 um eine feststehende Achse 113 drehbar. Innerhalb der Wälztrommel ist eine Werkzeugspindel 114 einstellbar angeordnet. Sie. ist mit einem Stirnmesserkopf 115 versehen. Eine das Werkstück 119 tragende Werkstückspindel 116 ist um die Achse 117 drehbar gelagert. Sie kann in einer waagerechten Ebene relativ zur Achse 113 der Wälztrommel 112 verstellt werden, wie dies durch den Doppelpfeil 118 angedeutet ist. Die Einrichtungen zum Erzeugen der Drehbewegung der Werkstückspinde1116 bestehen hierbei aus einem ersten hin- und herbewegbaren Schieber 120, der senkrecht zur Achse 117 und tangential zu einer Bandtrommel 121 angeordnet ist, in der die Werkstückspindel 116 gleichachsig gelagert ist. Dieser Schieber 120 ist unter Ausschaltung eines Schlupfes mittels nicht gezeigter biegsamer Stahlbänder mit der Bandtrommel 121 gekuppelt. Der Schieber 120 wird durch eine in axiaIer Richtung festgelegte Gewindespindel 122 und eine mit dem Schieber verbundene Mutter 123 hin- und herbewegt. Die Gewindespindel 122 erhält ihren Antrieb von einem umsteuerbaren hydraulischen Motor 124. Ein mit einem Zapfen versehenes und mit diesem mit dem Schieber 120 gekuppeltes Gleitführungsstück 125 ist zwischen Führungsschienen 126 eines zweiten Schiebers 127 verschiebbar. Der Schieber 127 ist senkrecht zu der Achse 113 der Wälztrommel 112 verschiebbar, und die Führungen 126 verlaufen senkrecht zu der Verschieberichtung des Schiebers 127. Der erste Schieber 120, die Gewindespindel 122 und der hydraulische Motor 124 sind zusammen mit der Werkstückspindel 116 und der Bandtrommel 121 entsprechend dem Doppelpfeil 118 im Winkel verstellbar. Nicht dargestellte elektrische, photoelektrische, elektronische, hydraulische oder mechanische Mittel sind vorgesehen, um die Wälztrommel 112 um einen Winkel zu drehen, der der Amplitude der Hin- und Herbewegung des zweiten Schiebers 127 proportional ist.
  • Unabhängig von vorstehendem sind folgende Abwandlungen möglich: Die elektrischen Fernsteuereinrichtungen der beschriebenen Ausführungsform können durch photoelektrische Fernsteuereinrichtungen ersetzt werden, die nach dem Moire-Fringe-Prinzip arbeiten, oder durch elektronische, hydraulische oder mechanische Mittel. Kegel- oder Hypoidräder mit geraden Zähnen können mit der erfindungsgemäßen Maschine ebenfalls hergestellt werden, wenn man statt eines Stirnmesserkopfes hin- und hergehende Werkzeuge verwendet. Die Maschine kann z. B. mit einer oder mehreren Schleifscheiben an Stelle eines oder mehrerer Fräser betrieben werden, insbesondere zum Feinbearbeiten gefräster Kegel- und Hypoidräder. Der Stirnmesserkopf kann auch durch doppelseitige Stirn- bzw. Zwillingsfräser von gleichem Radius ersetzt werden, die exzentrisch zueinander angeordnet sind, ineinandergreifen und in zeitlicher Abstimmung aufeinander angetrieben werden, wobei der eine Fräser eine Flanke eines Zahnes des gedachten Planrades oder eines nicht durch Abwälzen hergestellten Rades fräst, wenn dieses Rad koaxial mit der Wälztrommel für den Fräser wäre, während der andere Fräser die andere Flanke des gleichen Zahnes des gedachten Planrades oder des nicht abgewälzten Rades fräst, so daß beide Fräser gleichzeitig in einer Zahnlücke des Zahnradrohlings arbeiten. Die biegsamen Stahlbänder und die Bandtrommel, an der sie befestigt sind, können durch Zahnstangen und Zahnkränze ersetzt werden, allerdings unter Inkaufnahme, daß ein gewisses Spiel in den Antriebseinrichtungen entstehen kann.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Wälzantrieb für eine im Teilverfahren arbeitende Zahnschneidemaschine für Kegel- und Hypoidräder mit einer von einer Wälztrommel getragenen Werkzeugspindel und einer in einem einstellbaren Drehzahlverhältnis zur Wälztrommeldrehzahl antreibbaren Werkstückspindel, wobei die Spindeln bezüglich ihrer Achsstellungen relativ zueinander im Winkel verstellbar sind und wobei zur Erzeugung der Wälzbewegung die Wälztrommel oder die Werkstückspindel über Wälzbänder od. dgl. mittels eines ersten Schiebers antreibbar ist, welcher mit einem gegenüber dem ersten Schieber winkelverstellbaren zweiten Schieber gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der Schieberbewegung mittels eines ferngesteuerten, insbesondere hydraulischen Motors (47, 86, 87, 88, 93, 99) die Wälztrommelspindel (21) oder die Werkstückspindel (44) mit entsprechend dem Schieberwinkel stufenlos veränderlichem übersetzungsverhältnis angetrieben wird, je nachdem, welche der beiden Spindeln (21, 44) nicht unmittelbar mit einem der beiden Schieber (22, 120) gekuppelt ist.
  2. 2. Wälzantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der winkelverstellbare zweite Schieber (25, 120) durch einen umsteuerbaren, insbesondere hydraulischen Motor (31) mittels eines Getriebes (29, 30) taktweise hin- und hergehend bewegbar ist.
  3. 3. Wälzantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (29, 30, 31) des zweiten Schiebers (25, 120) mit dem Geberteil (52, 53) einer Fernsteuerung (52, 53 bzw. 86, 87, 88, 90) direkt verbunden ist.
  4. 4. Wälzantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (29, 30, 31) des zweiten Schiebers (25) über ein Untersetzungsgetriebe (57) erfolgt.
  5. 5. Wälzantrieb nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung (86, 87, 88, 93, 99) des Antriebsmotors (47) für die nicht unmittelbar mit einem der Schieber gekuppelte Maschinenspindel (Wälztrommelspindel 21 oder Werkstückspinde144) mittels eines Umschalters (60) wahlweise mit dem direkten (52,53) oder mit dem untersetzten (55, 58) Geberteil der Fernsteuerung (52, 53, 55, 58 bzw. 86, 87, 88, 90) verbindbar ist.
  6. 6. Wälzantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Geberteilen (52 bzw. 53, 55 bzw. 58, 63 bzw. 68) ein Untersetzungsgetriebe (54, 59, 84) eingeschaltet ist.
  7. 7. Wälzantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (47) für die nicht unmittelbar mit einem der Schieber gekuppelte Maschinenspindel (Wälztrommelspindel 21 oder Werkstückspinde144) durch den Empfängerteil (87, 88, 90) der Fernsteuerung (52, 53, 55, 58, 86, 87, 88, 90) über einen Servoverstärker (93) sowie über ein Steuerglied (99) steuerbar ist, wobei der Servoverstärker (93) sowohl von der Werkstückspindel (44) über ein Gebersystem (90) als auch von einem induktiven Stellungsgeber (94, 95) und ferner von einem Antriebsmotorgeber (97) beaufschlagt wird. B.
  8. Wälzantrieb mit Teilgetriebe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Geberteil (52, 53 bzw. 55, 58) der Fernsteuerung (52, 53, 55, 58, 86, 87, 88, 90) ein weiterer, als Teilgetriebe (65) wirkender zweifacher Geberteil (63, 68) parallel geschaltet ist, dessen Antrieb (72, 73, 74, 79, 80) mit dem Aushebeantrieb des Werkstückschlittens (36) gekuppelt ist.
  9. 9. Wälzantrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (72, 73, 74) des Teilgetriebe-Geberteiles (63, 68) eine sperrbare Teilscheibe (79) sowie einen Sperrklinkenmechanismus (80) und eine dem Teilschritt entsprechend verstellbare Kurbelschleife (75, 76) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr.1019 887, 1057 850, 1066 073; »Electrical Energy«, September 1956, S. 2 bis 5; »Metalworking Production«, Juni 1960, S.105,106.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019887B (de) 1951-01-31 1957-11-21 Deakin Gears Ltd Maschine zur Herstellung oder zur Pruefung von Zahnraedern, insbesondere von Kegelraedern, nach dem Abwaelzverfahren
DE1057850B (de) 1953-01-27 1959-05-21 Schiess Ag Werkzeugmaschine zum Herstellen von Verzahnungen im Waelzverfahren mit elektrischer Gleichlaufeinrichtung von Werkstueck und Werkzeug
DE1066073B (de) 1951-06-27 1959-09-24

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