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DE1240764B - Verfahren zum elektrostatischen UEberziehen von Gegenstaenden mit Farbe und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum elektrostatischen UEberziehen von Gegenstaenden mit Farbe und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1240764B
DE1240764B DEM56141A DEM0056141A DE1240764B DE 1240764 B DE1240764 B DE 1240764B DE M56141 A DEM56141 A DE M56141A DE M0056141 A DEM0056141 A DE M0056141A DE 1240764 B DE1240764 B DE 1240764B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
paint
compressed air
spray
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEM56141A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Gebhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MUELLER ERNST FA
Original Assignee
MUELLER ERNST FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MUELLER ERNST FA filed Critical MUELLER ERNST FA
Priority to DEM56141A priority Critical patent/DE1240764B/de
Publication of DE1240764B publication Critical patent/DE1240764B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/025Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
    • B05B5/04Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns characterised by having rotary outlet or deflecting elements, i.e. spraying being also effected by centrifugal forces
    • B05B5/0403Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns characterised by having rotary outlet or deflecting elements, i.e. spraying being also effected by centrifugal forces characterised by the rotating member
    • B05B5/0407Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns characterised by having rotary outlet or deflecting elements, i.e. spraying being also effected by centrifugal forces characterised by the rotating member with a spraying edge, e.g. like a cup or a bell
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/025Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
    • B05B5/04Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns characterised by having rotary outlet or deflecting elements, i.e. spraying being also effected by centrifugal forces
    • B05B5/0426Means for supplying shaping gas

Landscapes

  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zum elektrostatischen überziehen von Gegenständen mit Farbe und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum elektrostatischen überziehen von Gegenständen mit Farbe und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Verfahren und Vorrichtungen zum Farbspritzen sind in großer Zahl bekannt. So gibt es Spritzpistolen in verschiedensten Ausführungen, bei denen das Farbgut mittels Druckluft zersprüht und zum zu überziehenden Gegenstand geführt wird. Der Nachteil dieser Druckluftpistolen besteht jedoch darin, daß die Farbe nicht im gewünschten Maß fein verteilt wird, ein großer Teil der Farbe, insbesondere bei durchbrochenen Gegenständen, verlorengeht und außerdem kein Farbumgriff am zu besprühenden Gegenstand erzielt werden kann.
  • Ferner sind Verfahren bekannt, bei denen ohne Verwendung von Druckluft durch Anlegen eines Hochspannungsfeldes zwischen der Spritzpistole und dem Werkstück rein elektrostatisch ein Versprühen der Farbe und eine Beaufschlagung des Werkstücks erfolgt. Bei einer verbreiteten elektrostatischen Spritzpistole wird beispielsweise auf einem ruhenden oder sich relativ langsam drehenden Spritzkopf in Form einer Glocke das Farbgut als dünner Film verteilt und von einer messerartig ausgebildeten Glockenkante elektrostatisch abgezogen. Das Farbspritzen auf rein elektrostatischer Grundlage erbringt gegenüber dem Druckluftspritzen eine wesentlich verbesserte und wirtschaftlichere Ausnutzung des Farbgutes, beispielsweise bei rahmenartigen Gebilden, ermöglicht einen Farbumgriff und gewährleistet eine befriedigende Feinzerteilung der Farbe. Das elektrostatische Farbspritzen weist jedoch den Nachteil auf, daß seine Anwendung auf einen relativ geringen Farbdurchsatz (Menge der pro Zeiteinheit versprühbaren Farbe) beschränkt ist, daß beträchtliche und damit gefährliche Feldstärken erforderlich sind und daß es auf schlecht leitendes Farbgut nicht anwendbar ist.
  • Schließlich ist es bekannt, die beiden obigen Verfahren gleichzeitig anzuwenden. Bei dementsprechenden »Kombinations-Spritzpistolen« erfolgt das Versprühen der Farbe und das Transportieren des Farbnebels zum Werkstück sowohl durch die Einwirkung eines elektrostatischen Feldes als auch durch Druckluft. Die Farbe wird als Film zu einer Kante geführt, die als Entladungskante ausgebildet ist und an der die Druckluft vorbeistreicht, so daß die Farbe an dieser Kante gleichzeitig elektrostatisch (elektrisches Feld) und mechanisch (Druckluft) abgezogen und zersprüht und dann zum Werkstück transportiert wird. Um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen, müssen bei- diesen Kombinationspistolen jedoch das elektrostatische Feld und die Druckluft genau aufeinander abgestimmt sein. Bereits kleine, während des Betriebs kaum vermeidbare Änderungen einer dieser beiden zusammenwirkenden Komponenten führen zu beträchtlichen Schwankungen der Farbpartikelgröße und der Gestalt bzw. Ausdehnung des zum Gegenstand transportierten ringförmigen Farbnebels. Außerdem kann der Farbdurchsatz gegenüber den rein elektrostatischen Pistolen nur in engen Grenzen gesteigert werden, und bei schlecht leitendem Farbmaterial ist keine wesentliche Verbesserung der Farbfeinzerteilung gegenüber reinen Druckluftpistolen festzustellen.
  • Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zum Farbspritzen, das eine beträchtliche Erhöhung des Farbdurchsatzes erlaubt, für im wesentlichen alle auf dem Markt befindlichen überzugsmaterialien geeignet ist und eine gleichmäßige Feinzerteilung der Farbe gewährleistet. Dabei sollen die bisher beim elektrostatischen Farbspritzen üblichen Feldstärken keinesfalls gesteigert, sondern vielmehr sogar gesenkt werden.
  • Weiterhin ist Ziel der Erfindung eine einfache, handliche und betriebssichere Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Der Erfindung liegt die Tatsache zugrunde, daß eine Farbfeinzerteilung, und zwar auf mechanischem Wege, auch erreicht wird, wenn das Farbgut mit hoher Geschwindigkeit auf ein gasförmiges Medium aufprallt und von diesem stark abgebremst wird. Wesentlichste Voraussetzung für diese mechanische Farbfeinzerteilung ist jedoch, daß der Farbe während des Aufpralls nicht durch beispielsweise elektrische Kräfte eine zusätzliche kinetische Energie mitgeteilt und damit eine starke Abbremsung der Farbe verhindert wird. Auch soll das gasförmige Medium, im Normalfall Luft, an der Aufprallstelle der Farbe möglichst in Ruhe sein und nicht etwa der Farbe, anstatt diese abzubremsen, eine zusätzliche Bewegungskomponente aufprägen bzw. die Farbe mitnehmen. Die Erkenntnis dieser Voraussetzungen stellt die Grundlage der Erfindung dar und erklärt auch, warum bisherige Versuche und Vorschläge mit schnell rotierenden Spritzköpfen, an deren Sprühkanten eine elektrische Entladung stattfindet und/oder Druckluft vorbeistreicht, nicht zum Erfolg führen konnten.
  • Das Erfindungsverfahren zum elektrostatischen Überziehen von Gegenständen mit Farbe mittels eines rotierenden, als Hochspannungselektrode dienenden Spritzkopfes unter zusätzlicher Anwendung von Druckluft zeichnet sich demgemäß dadurch aus, daß die dem mit einer Geschwindigkeit von 4000 bis vorzugsweise 20000U/min umlaufenden Spritzkopf zugeführte Farbe von einer Abschleuderkante, die innerhalb eines Faradayschen Käfigs liegt, rein mechanisch ab geschleudert und zersprüht wird und daß der auf mechanischem Weg erzeugte Farbnebel erst nach Erreichen eines gewissen Abstandes von der Abschleuderkante durch das von Entladungskanten oder -spitzen ausgehende Hochspannungsfeld aufgeladen und in an sich bekannter Weise durch die Kraft des elektrischen Feldes sowie der Druckluft in Richtung zum Gegenstand umgelenkt und zu diesem befördert wird.
  • Das' Verfahren nach der Erfindung weist den wesentlichen Vorteil auf, daß durch den zeitlich und räumlich verzögerten Angriff des elektrischen Feldes und der Druckluft am Farbgut dieses durch den Aufprall auf die Luft zu einem derart feinen Farbnebel zerplatzt, daß elektrisches Feld und Druckluft lediglich die Aufgabe eines Transportes des Farbnebels zum Werkstück zu übernehmen haben. Damit ist es möglich, mit wesentlich verminderten elektrischen Feldstärken sowie Druckluftströmungsgeschwindigkeiten auszukommen und auch sehr schlecht leitendes Farbgut mit hohem Wirkungsgrad und hoher Feinheit zu versprühen. Der Farbdurchsatz kann gegenüber dem bekannten Verfahren wesentlich gesteigert und durch Drehzahländerungen variiert werden. Im Gegensatz zu den bekannten Kombinationspistolen beeinflußten Schwankungen des Feldes oder der Druckluft das erfindungsgemäße Farbspritzen nur in unbedeutendem Maß; es ist sogar möglich, selbst bei völligem Ausfall eines dieser beiden Transportmittel noch eine Güte des Farbüberzugs auf dem Werkstück zu erzielen, die in den meisten Fällen den gestellten Forderungen in genügender Weise entspricht.
  • Eine besonders zweckmäßige Vorrichtung zum Durchführen des Erfindungsverfahrens besteht in einer auf einer Welle sitzenden Scheibe, auf deren rückwärtige Seite die zu versprühende Farbe aufgebracht wird, wobei erfindungsgemäß die Scheibe an ihrer Rückseite eine Stufe aufweist, an der eine Abschleuderkante ausgebildet ist. Vorteilhafterweise ist in geringem Abstand hinter der rotierenden Spritzscheibe und konzentrisch dazu eine feste Scheibe angeordnet, die etwa den gleichen Durchmesser wie die Spritzscheibe aufweist.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt die einzige Figur in schematischer Darstellung den Spritzkopf im Querschnitt. In der Zeichnung ist mit 10 das vordere Ende eines Pistolenlaufes bezeichnet, auf den der erfindungsgemäße Spritzkopf aufgesetzt ist. Der Spritzkopf besteht im wesentlichen aus einer Spritzscheibe 11, die starr auf einer Welle 12 eines im Lauf 10 befestigten Druckluftmotors 13 sitzt. Die Scheibe 11 weist eine vordere Randkante 14 auf und ist an ihrer Rückseite mit einer Stufe versehen, an der eine Abschleuderkante 15 ausgebildet ist. Die Abschleuderkante 15 ist in radialer Richtung gegenüber der vorderen Kante 14 zurückgesetzt.
  • Ein an der leicht konkaven Rückseite der Scheibe 11 befestigter Distanzbolzen 16 trägt eine parallele Prallplatte 17, deren Durchmesser geringfügig kleiner ist als derjenige der Abschleuderkante 15.
  • Hinter der Scheibe 11 und konzentrisch dazu ist in geringem Abstand eine Scheibe 18 vorgesehen, welche am Vorderende des Pistolenlaufes 10 starr befestigt ist und die Welle 12 mit Spiel umgibt. Die Scheibe 18 weist eine Randkante 19 auf, und ihr Durchmesser entspricht im wesentlichen demjenigen der Spritzscheibe 11, so daß die Kanten 14 und 19 einen engen Ringspalt begrenzen, in dessen Tiefe sich die Kante 15 befindet.
  • Auf das Ende des Pistolenlaufes 10 ist außerdem ein Luftführungstrichter 20 aufgesetzt, dessen vorderer Rand 21 im wesentlichen den gleichen Durchmesser aufweist, wie die Scheibe 11 bzw. die Scheibe 18. Die Scheibe 18 stellt dabei gewissermaßen den Deckel des Trichters 20 dar, wobei zwischen der Kante 19 und dem Rand 21 des Trichters 20 ein schmaler Ringspalt frei gelassen ist. Im Endabschnitt des Pistolenlaufes 10 ist zumindest eine Öffnung 22 vorgesehen, die in den Innenraum des Trichters 20 mündet.
  • Die Farbzufuhr zur Scheibe 11 erfolgt über eine Farbleitung 23 mit Farbdüse 24, welche in geringem Abstand vor der Rückseite der Scheibe 11 mündet; Hochspannung kann an die Scheiben 11 und 18 über ein Hochspannungskabel 25 angelegt werden, und der Motor 13 wird über ein Rohr 26 mit Druckluft versorgt.
  • Der Spritzkopf arbeitet auf folgende Weise: Der Druckluftmotor 13 treibt über die Welle 12 die Spritzscheibe 11 mit einer Umdrehungszahl zwischen 4000 und 20 000 U/min an, vorzugsweise zwischen 10 000 und 15 000 U/min. Die Rückseite der Scheibe 11 wird von der Düse 24 mit Farbgut versorgt, das auf Grund der auftretenden Zentrifugalkräfte gegen die Kante 15 bewegt und von dieser Kante mit hoher Geschwindigkeit radial nach außen abgeschleudert wird. Bei starker Farbzufuhr eventuell von der Scheibe 11 in Richtung zur Düse 24 zurückprallende Farbe wird von der mit gleicher Umdrehungszahl wie die Spritzscheibe umlaufenden Prallplatte 17 aufgefangen und auf die Rückseite der Spritzscheibe zurückgeleitet.
  • Das von der Kante 15 abgeschleuderte Farbgut zerplatzt infolge des Aufpralls auf die Luft und der sich daraus ergebenden starken Abbremsung sofort in feinste Teilchen, so daß innerhalb der durch die Kanten 14 und 19 begrenzten Ringspalte ein Farbnebel entsteht, der mit geringer Geschwindigkeit radial aus dem Spalt austritt, ohne dabei die Kanten 14 und 19 zu berühren.
  • Die Abluft des Druckluftmotors 13 wird durch die Öffnung 22 in den Trichter 20 geleitet und strömt durch den von den Kanten 19 und 21 gebildeten Ringspalt in Richtung der in der Zeichnung angegebenen Pfeile nach außen. Die ausströmende Druckluft erfaßt dabei den auf obige Weise entstandenen Farbnebel, lenkt diesen in Richtung zum zu beaufschlagenden Werkstück um und bildet einen Ringmantel, welcher den zum Werkstück wandernden Farbnebel umhüllt und verhindert, daß einzelne Farbpartikeln nach außen entweichen.
  • Über das Kabel 25 wird an die Scheiben 11 und 18 eine Hochspannung angelegt. Damit werden die Kanten 14 und 19 zu Entladungskanten, zwischen denen und dem Werkstück sich ein elektrostatisches Feld ausbildet. Die zurückgesetzte Kante 15 dagegen bleibt ladungsfrei, da die beiden Kanten 14 und 19 als Faradayscher Käfig wirken.
  • Das Hochspannungsfeld ionisiert den Farbnebel bei Erreichen bzw. überschreiten einer durch die Kanten 14 und 19 gelegten gedachten Fläche und fördert die Farbpartikeln entlang der Feldlinien zum Werkstück. Da das Feld lediglich die bereits feinzerteilten Farbpartikeln zu transportieren hat und außerdem noch von der Druckluft unterstützt wird, sind nur relativ geringe Feldstärken erforderlich.
  • Der erfindungsgemäße Spritzkopf, der einfach im Aufbau ist und relativ billig hergestellt werden kann, gewährleistet eine Feinzersprühung der Farbe sowie deren gleichmäßige Förderung zum Werkstück bei großem Farbdurchsatz und geringen Feldstärken. Ein nachteiliges, bei vielen bekannten Vorrichtungen auftretendes Zurückprallen der Farbe vom Werkstück wird vermieden, da der Farbnebel keine ursprüngliche Bewegungskomponente in Werkstücksrichtung aufweist und nur geringe Feldstärken und Druckluftgeschwindigkeiten erforderlich sind. Es kann im wesentlichen jegliches Farbgut - einschließlich elektrisch sehr schlecht leitendes Material - versprüht werden. Der Sprühvorgang ist sehr stabil, Schwankungen der angelegten Hochspannung und der ausströmenden Druckluft führen zu keinen wesentlich veränderten Ergebnissen. Selbst ohne Druckluft oder ohne elektrisches Feld sind zumeist noch befriedigende Ergebnisse zu erzielen. In einigen Sonderfällen, beispielsweise wenn kein FarbumgrifE auftreten darf, kann sogar ein Wegfall der Hochspannung oder der Druckluft von Vorteil sein.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum elektrostatischen Überziehen von Gegenständen mit Farbe mittels .eines rotierenden, als Hochspannungselektrode dienenden. Spritzkopfes unter zusätzlicher Anwendung von Druckluft, dadurch gekennzeichnet, daß die dem mit einer Geschwindigkeit von 4000 bis vorzugsweise 20 000 U/min umlaufenden Spritzkopf zugeführte Farbe von einer Abschleuderkante, die innerhalb eines Faradayschen Käfigs liegt, rein mechanisch abgeschleudert und zersprüht wird und daß der auf mechanischem Weg erzeugte Farbnebel erst nach Erreichen eines gewissen Abstandes von der Abschleuderkante durch das von Entladungskanten oder -spitzen ausgehende Hochspannungsfeld aufgeladen und in an sich bekannter Weise durch die Kraft des elektrischen Feldes sowie der Druckluft zum Gegenstand umgelenkt und zu diesem befördert wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit auf einer rotierenden Welle sitzender Scheibe, auf deren rückwärtige Seite die zu versprühende Farbe aufgebracht wird, wobei die Scheibe von einer zum Werkstück gerichteten Druckluftdüse umgeben und mit einem Hochspannungsgenerator leitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (11) an ihrer Rückseite eine Stufe aufweist, an der eine Abschleuderkante (15) ausgebildet ist und daß in geringem Abstand hinter dieser rotierenden Spritzscheibe (11) und konzentrisch dazu eine feste Scheibe (18) angeordnet ist, die etwa den gleichen Durchmesser wie die Spritzscheibe (11). aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Scheibe (18) als Deckel eines sich nach vorn erweiternden Druckluft-Zuführtrichters (20) dient, wobei zwischen der festen Scheibe (18) und dem Trichterrand ein Durchgangsspalt für die Druckluft frei gelassen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spritzscheibe (11) und der festen Scheibe (18) eine Prallplatte (17) zum Schutz der festen Scheibe (18) gegen von der Spritzplatte (11) zurückgeworfene Farbe angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1279107; USA.-Patentschrift Nr. 2 901178.
DEM56141A 1963-03-15 1963-03-15 Verfahren zum elektrostatischen UEberziehen von Gegenstaenden mit Farbe und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens Withdrawn DE1240764B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3005677A1 (de) * 1980-02-15 1981-08-20 Basf Farben + Fasern Ag, 2000 Hamburg Verfahren zum elektrostatischen ueberziehen von gegenstaenden mit farbe und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3047670A1 (de) * 1980-12-18 1982-07-08 Basf Farben + Fasern Ag, 2000 Hamburg "verfahren und vorrichtung zur aufgabe eines fluids auf einen sich drehenden hohlkoerper"
EP0250942A3 (en) * 1986-06-26 1989-10-25 The Devilbiss Company (A Delaware Corp.) Air bearing rotary atomizer
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FR1279107A (fr) * 1961-02-08 1961-12-15 Greiff Svenska Maskin Ab Procédé et appareil pour la peinture d'objets à l'aide d'un champ électrostatique

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