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DE1240425B - Scheibenwischer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Scheibenwischer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1240425B
DE1240425B DEA35346A DEA0035346A DE1240425B DE 1240425 B DE1240425 B DE 1240425B DE A35346 A DEA35346 A DE A35346A DE A0035346 A DEA0035346 A DE A0035346A DE 1240425 B DE1240425 B DE 1240425B
Authority
DE
Germany
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wiper blade
bracket
section
windshield
wiper
Prior art date
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Pending
Application number
DEA35346A
Other languages
English (en)
Inventor
John Will Anderson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHN WILL ANDERSON
Original Assignee
JOHN WILL ANDERSON
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Filing date
Publication date
Application filed by JOHN WILL ANDERSON filed Critical JOHN WILL ANDERSON
Publication of DE1240425B publication Critical patent/DE1240425B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B60S2001/3815Means of supporting or holding the squeegee or blade rubber chacterised by a support harness consisting of several articulated elements chacterised by the joint between elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Scheibenwischer für Kraftfahrzeuge und andere Fahrzeuge mit gebogenen Windschutzscheiben. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Abheben eines Wischblattabschnittes von der Oberfläche der Windschutzscheibe zu verhüten, wenn das Wischblatt sich über Abschnitte der Winschutzscheibe bewegt, die verschiedene Krümmungsgrade aufweisen, wie es besonders bei den sogenannten Panoramascheiben der Fall ist.
  • Es sind bereits Scheibenwischer für Kraftfahrzeuge bekannt, bei denen längs des Rückens eines länglichen Wischblattes eine biegsame Versteifungsschiene angeordnet ist, an der eine aus einem Hauptbügel und mindestens aus einem Nebenbügel bestehende Druckübertragungseinrichtung an längs der Versteifungsschiene im Abstand angeordneten Punkten angreift und den Druck eines Wischerarmes auf die Wischerleiste überträgt.
  • Dieser bekannte Scheibenwischer weist den Nachteil auf, daß sich die Wischerleiste im Abschnitt zwischen den Angriffspunkten des Nebenbügels von der Windschutzscheibe abheben kann, so daß an dieser Stelle der Windschutzscheibe keine einwandfreie Reinigung gewährleistet ist. Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil mit einfachen Mitteln zu beseitigen.
  • Die Erfindung verbessert derartige Scheibenwischer dadurch, daß an dem mit dem Nebenbügel verbundenen Endabschnitt des Hauptbügels ein federndes Glied, z. B. eine Blattfeder, angeordnet ist, das am Rücken des Wischblattes bzw. an der Versteifungsschiene an einer Stelle angreift, die sich zwischen den Befestigungsstellen des Nebenbügels mit der Versteifungsschiene befindet, wobei das federnde Glied mindestens während eines Teiles der Biegung des Wischblattes einen Druck auf die Angriffsstelle ausübt.
  • Das federnde Glied ragt vorzugsweise durch einen Schlitz in dem Nebenbügel hindurch.
  • Das federnde Glied greift zweckmäßig in Verlängerung des Hauptbügels am Rücken des Wischblattes bzw. an der Versteifungsschiene an. Hierdurch übt es seinen größten Druck auf das Wischblatt oder die Versteifungsschiene dann aus, wenn der Winkel zwischen dem Hauptbügel und dem Nebenbügel am größten ist, und der Druck nimmt ab, wenn der Winkel zwischen dem Hauptbügel und dem Nebenbügel abnimmt.
  • Die Erfindung erbringt den technischen Fortschritt, daß mit einer einfachen und billigen Maßnahme, nämlich mit einem Hilfsdruckübertragungsglied, welches einfach eine Verlängerung oder eine Blattfeder sein kann, einen zusätzlichen Druck an den angegebenen Stellen ausüben kann, so daß jedes Abheben des Wischblattes zwischen den Angriffspunkten des Nebenbügels von der Windschutzscheibe vermieden wird.
  • Die Erfindung wird an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführung des verbesserten Scheibenwischers auf einem im wesentlichen flachen Abschnitt einer Windschutzscheibe, F i g. 2 einen vergrößerten Teilschnitt des rechts liegenden Abschnittes der F i g. 1, wobei der Scheibenwischer von der Winschutzscheibe abgenommen ist, F i g. 3 einen der F i g. 2 entsprechenden Schnitt, bei dem der zugehörende Abschnitt des Wischblaues an einem gebogenen Abschnitt der Windschutzscheibe anliegt, F i g. 4 eine vergrößerte perspektivische Ansicht bestimmter Teile der erfindungsgemäßen Einrichtung vor ihrem Zusammenbau, F i g. 5 eine teilweise im Schnitt und gebrochen dargestellte Ansicht der zusammengebauten Teile nach F i g. 4, F i g. 6 den Querschnitt nach Linie 6-6 in F i g. 2, F i g. 7 eine Teilansicht einer abgeänderten Ausführung des Wischblattes, von dem einige Teile weggebrochen und andere Teile im Schnitt dargestellt sind, F i g. 8 den Querschnitt nach Linie 8-8 der F i g. 7, F i g. 9 eine Teilansicht einer abgeänderten Ausführung des Wischblattes, bei dem einige Teile weggebrochen und andere Teile im Schnitt dargestellt sind, und F i g. 10 den Querschnitt nach Linie 10-10 in F i g. 9.
  • Der in den F i g. 1 bis 6 dargestellte Scheibenwischer 15 besteht aus einem Wischblatt 16 und einer druckverteilenden Einrichtung 17. Das Wischblatt 16 enthält eine lange, elastische Versteifungsschiene 20 mit einer elastischen, mit der Schiene verbundenen Wischerleiste 21. Die druckverteilende oder druckübertragende Einrichtung 17 kann in verschiedener Weise aufgebaut sein. Hier besteht sie aus zwei gleichen Nebenbügeln 23 und 24, deren Enden gleitend mit dem Wischblatt 16 verbunden sind, und aus einem Hauptbügel 25, dessen Enden mit Zwischenabschnitten der Nebenbügel 23 und 24 schwenkbar verbunden sind, sowie aus einem von dem Hauptbügel 25 getragenen Verbindungsteil 27, welches die Verbindung mit einem Wischerarm 29 herstellt, der auf einer Antriebswelle gelagert ist, um das Wischblatt über die Oberfläche der Windschutzscheibe 13 zu bewegen.
  • Die lange Versteifungsschiene 20 hat entsprechende Endabschnitte 33 und 34 und einen Zwischenabschnitt 35, der eine größere Breite aufweist als die Endabschnitte. Durch diese Breitenänderungen sind Schultern gebildet, die in Längsrichtung auf Abstand stehende Anschläge 37 und 38 bilden. Die Versteifungsschiene 20 hat auch vorzugsweise einen langen schmalen Schlitz 40, der kurz vor den Enden der Schiene endet. Hierdurch entstehen lange parallele Seitenabschnitte 41 und 42, die so gespreizt werden können., daß sich die Wischerleiste 21. richtig in diesen Schlitz 40 der Versteifungsschiene 20 einsetzen läßt. Infolge dieser Ausbildung der Versteifungsschiene 20 ist das Wischblatt 16 gegen Biegung oder Bewegung in einer senkrecht zu der zu reinigenden Fläche verlaufenden Ebene begrenzt und ist völlig unbiegsam in einer Ebene, die im wesentlichen quer zu dieser Fläche gerichtet ist.
  • Die Wischerleiste 21 hat einen Rücken 43 (F i g. 6) und einen Wischabschnitt 44, der mit dem Rücken 43 über einen verengten Zwischenabschnitt oder Steg 45 verbunden ist, so daß der Wischabschnitt 44 sich Schrägstellen kann. Der Rücken 43 weist zwei gleiche Nuten 47 auf, von denen je eine Nut an jeder Seite des Rückens 43 in einer vorherbestimmten Stellung angeordnet ist, so daß die Nuten im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen. Die Nuten 47 nehmen die inneren Randkanten des Schlitzes 40 und Teile der längsgerichteten Seitenabschnitte 41 und 42 der Versteifungsschiene 20 auf, so daß die Versteifungsschiene 20 und die Wischerleiste 21 zusammengehalten werden.
  • Die Nebenbügel 23 und 24 sind bei dieser Ausführung in ihrem Aussehen ähnlich. Das Innenende jedes rinnenförmigen Nebenbügels hat einen in Querrichtung gebogenen oder gekrümmten Abschnitt 50 und zwei gleiche Klauen 51. Das Außenende jedes Nebenbügels hat eine haubenartige Endwand 52, die teilweise zum Abdecken der Enden der Versteifungsschiene 20 dient. Das Außenende jedes Nebenbügels 23 und 24 weist ferner zwei den Klauen 51 ähnliche Klauen 53 auf, die von der Endwand 52 etwas nach innen auf Abstand gesetzt sind. Beim Zusammenbau mit dem Wischblatt fassen die Klauen 51 bzw. 53 des Nebenbügels 23 seitlich über den abgesetzten Endabschnitt 33 der Versteifungsschiene 20, und die entsprechenden Klauen 51 bzw. 53 des Nebenbügels 24 fassen in ähnlicher Weise seitlich über den abgesetzten Endabschnitt 34 der Versteifungsschiene 20, um auf diese Weise eine Gleitverbindung zwischen den Nebenbügeln und der Versteifungsschiene 20 herzustellen.
  • Der Nebenbügel 24 ist am Ende des Hauptbügels 25 mittels eines Drehzapfens oder Nietes 54 schwenkbar befestigt, der in den Seitenwänden des Nebenbügels 24 und des Hauptbügels 25 befindliche fluchtende Öffnungen durchsetzt. Die mit dem Hauptbügel 25 drehbar verbundenen Nebenbügel 23 und 24 sind mit der Versteifungsschiene 20 dadurch verbunden, daß sie von den Enden der Versteifungsschiene her so weit nach innen geschoben sind, daß die Innenenden der Nebenbügel an den Schultern oder Anschlägen 37, 38 anliegen.
  • Bei der Erfindung können natürlich hinsichtlich der druckübertragenden Einrichtung 17 oder der besonderen Form der Versteifungsschiene verschiedene andere Ausführungen und Anordnungen verwendet werden. Diese Bauteile sind lediglich zu Erläuterungszwecken dargestellt und beschrieben.
  • Der Hauptbügel. 25 der druckübertragenden Einrichtung 1.7 ist mit seinem außenliegenden Endabschnitt 26 mit dem Mittelabschnitt des Nebenbügels 24 über den Drehzapfen oder Niet 54 verbunden. Der Ausdruck »außenliegend« bedeutet, daß der Endabschnitt 26 des Hauptbügels 25, der Nebenbügel 24 und der zugehörende Abschnitt des Wischblattes 16 von der Antriebswelle aus gesehen jenseits des freien Endes des Wischerarmes liegen, wobei dieser Wischblattabschnitt nicht nur an dem im wesentlichen flachen Mittelabschnitt der Windschutzscheibe anliegt und sich an diesen Abschnitt anschmiegt, sondern auch an den stärker gebogenen Flächen der Windschutzscheibe anliegt und diesen Flächen folgt. Die Rückwand des Nebenbügels 24 ist von einem Querschlitz 56 durchdrungen, dessen Längsachse von der Achse des Niets 54 nach außen versetzt angeordnet ist und parallel zu diesem Niet 54 liegt. An dem außenliegenden Endabschnitt 26 des Hauptbügels 25 ist ein Ansatzteil oder eine in besonderer Weise profilierte einzelne Blattfeder 57 befestigt, die einen Befestigungsabschnitt 59, einen nach unten gerichteten Abschnitt 60, einen winklig gestellten Hauptabschnitt 61 sowie einen Fußabschnitt 62 hat. Ein den Befestigungsabschnitt 59 durchdringender Niet 63 befestigt die Blattfeder 57 an dem Hauptbügel 25. An Stelle des Niets 63 kann aber auch jede andere Befestigung, beispielsweise eine Lötverbindung, treten. Der nach unten gerichtete Abschnitt 60 der Blattfeder 57 durchdringt den im Nebenbügel 24 vorhandenen Querschlitz 56, so daß der Hauptabschnitt 61 und der Fußabschnitt 62 der Blattfeder 57 in richtiger Stellung in bezug auf den Hauptbügel 25 und den Nebenbügel 24 angeordnet sind. Beim Zusammenbau des Hauptbügels 25 mit dem Nebenbügel 24 wird die Blattfeder 57 durch den Querschlitz 56 hindurch in eine solche Stellung gezogen, daß der Abschnitt 60 in dem Querschlitz 56 liegt. Dann wird der Niet 54 in die fluchtenden Öffnungen geschoben, die sich in den einander entsprechenden Seiten der im Querschnitt U-förmigen Nebenbügel 24 und 25 befinden.
  • Nach dem Zusammenbau der druckübertragenden Einrichtung 17 mit dem Wischblatt 16 liegt die Blattfede _- :5'. 1F i g. 2) mit ihrem Fußabschnitt 62 auf dem Rüchen 4' der Wischerleiste 21 auf, so daß der zwischen den Klauen 51 und 53 des Nebenbügels 24 befindliche Abschnitt des Wischblattes 16 federnd nachgiebig gegen die Windschutzscheibe gedrückt wird. Die Größe des von der Blattfeder 57 ausgeübten Druckes hängt von den Eigenschaften des jeweilig verwendeten Wischblattes ab und kann am Anfang durch Änderung des Winkels zwischen der Ebene des Hauptabschnittes 61 der Blattfeder und der Ebene des Endabschnittes 26 des Hauptbügels 25 abgestimmt werden. Verkleinert sich der Winkel zwischen den sich überlappenden Abschnitten des Nebenbügels 24 und des Hauptbügels 25, beispielsweise von einem Winkel A (F i g. 2) an einem verhältnismäßig flachen Abschnitt der Windschutzscheibe auf einen Winkel B (F i g. 3) an einem verhältnismäßig stark gebogenen Abschnitt der Windschutzscheibe, dann nimmt auch der von der Blattfeder 57 auf die Rückseite der Wischerleiste 21 des Wischblattes 16 ausgeübte Druck allmählich ab. Gewünschtenfalls kann der Druck auf Null verringert werden, wenn der Fußabschnitt 62 der Blattfeder 57 von der Rückseite der Wischerleiste 21 abgehoben wird. In der dargestellten Ausführung übt die Blattfeder 57 ihren größten Druck auf die Rückseite der Wischerleiste 21 während des im wesentlichen gestreckten Zustandes der Wischerleiste 21 aus, ein Zustand, wie er beim Wischen über einen im wesentlichen flachen Abschnitt der Windschutzscheibe vorhanden ist. Der von der Blattfeder 57 auf die Rückseite der Wischerleiste 21 ausgeübte Druck verringert sich allmählich bis auf einen Kleinstwert oder auf Null, wenn sich der Winkel zwischen dem Nebenbügel 24 und dem Hauptbügel 25 verringert, wie dies der Fall ist, wenn die Wischerleiste von einem im wesentlichen flachen Abschnitt einer Windschutzscheibe auf einen im wesentlichen gebogenen Abschnitt der Windschutzscheibe übergeht.
  • Auf flachen oder wenig gebogenen Abschnitten einer Windschutzscheibe druckt die Blattfeder 57 also den zwischen den Klauen 51 und 53 des Nebenbügels 24 gelegenen Abschnitt des Wischblattes 16 in die Oberflächenberührung mit der Windschutzscheibe. Vergrößert sich die Krümmung des unter dem Nebenbügel 24 liegenden Windschutzscheibenbereiches, dann nimmt der Winkel zwischen den sich überlappenden Abschnitten des Nebenbügels 24 und des Hauptbügels 25 ab, so daß der von der Feder 57 auf den zwischen den Klauen 51 und 53 liegenden Abschnitt des Wischblattes 16 ausgeübte Druck abnimmt. Infolgedessen kann sich der unter dem Nebenbügel liegende Abschnitt des Wischblattes 16 leichter der gebogenen Fläche der Windschutzscheibe anpassen, insbesondere bei den sogenannten Panoramascheiben.
  • Eine abgeänderte Ausführung ist in den F i g. 7 und 8 dargestellt, bei der der außenliegende Endabschnitt 65 eines Hauptbügels 66 mittels eines Zapfens 67 am Mittelabschnitt des Nebenbügels 68 schwenkbar befestigt ist, der an auf Abstand stehenden Stellen 69 am Wischblatt 70 im wesentlichen in der gleichen Weise gleitend anliegt, wie dies in bezug auf die F i g. 1 bis 6 dargestellt und beschrieben ist. Der Befestigungsabschnitt 71 der Blattfeder 72 ist am Endabschnitt 65 des Hauptbügels 66 mittels eines Nietes 73 befestigt. Die Blattfeder 72 hat einen nach unten gerichteten Federabschnitt 74, der einen Querschlitz 75 des Nebenbügels 68 durchsetzt, und hat einen winklig angeordneten Hauptabschnitt 76, der zwei auf Abstand voneinander stehende, nach unten gerichtete Druckkissen oder Druckfüße 77 trägt. Die Druckfüße 77 umfassen den Kautschukteil des Rüchens 78 der Wischerleiste 79 und liegen auf den oberen Flächen der elastischen Versteifungsschiene 80 auf. Diese abgewandelte Einrichtung arbeitet in der gleichen `'eise wie die in den F i g. 1 bis 6 dargestellte Ausführung. Der höchste vorherbestimmte Druck wird auf den zwischen den Klauen 69 des Nebenbügels 68 befindlichen Abschnitt des Wischblattes 70 dann ausgeübt, wenn ein flacher oder leicht gebogener Abschnitt einer Windschutzscheibe gereinigt wird. Der von der Blattfeder 72 ausgeübte Druck wird allmählich auf oder annähernd auf Null verringert, wenn das Wischblatt 70 von den im wesentlichen flachen oder wenig gebogenen Abschnitten auf stärker gekrümmte oder gebogene Abschnitte der Windschutzscheibe übergeht. Die in den F i g. 7 und 8 dargestellte Ausführung hat den zusätzlichen Vorteil, daß die Druckfüße 77 an den oberen Flächen der Versteifungsschiene 80 nahe den Seitenkanten der Versteifungsschiene 80 anliegen, wodurch sich eine begrenzte Abstützung des Wischblattes gegen Torsionsverbiegungen und gegen eine Verformung zwischen den auf Abstand stehenden Klauen 69 des Nebenbügels 68 ergibt. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn der Abstand zwischen den Klauen 69 besonders groß ist oder wenn die Versteifungsschiene 80 außergewöhnlich biegsam ist.
  • Bei der in den F i g. 9 und 10 dargestellten Abwandlung ist der Hauptbügel 83 mittels eines Drehzapfens 85 mit dem Nebenbügel 84 in der gleichen Weise wie in F i g. 1 bis 6 verbunden. Eine Blattfeder 87 ist mit einem Befestigungsabschnitt am Hauptbügel 83 mittels eines Niets 88 od. dgl. befestigt. Ein nach unten gerichteter Federabschnitt 89 der Blattfeder 87 durchsetzt einen im Nebenbügel 84 befindlichen Querschlitz 90. Der Federabschnitt 89 trägt den Hauptabschnitt 92 und zwei auf Abstand stehende Druckklauen 93 am Hauptbügel 83. Ein Wischblatt 94, das eine in den Seitenwänden einer Wischerleiste 96 gelagerte Versteifungsschiene 95 aufweist, ist mit dem Hauptbügel 83 und dem Nebenbügel 84 in der bereits beschriebenen Weise zusammengesetzt. Die Druckklauen 93 der Blattfeder 87 gleiten auf den Seitenkanten der Versteifungsschiene 95 Lind umfassen diese Seitenkanten der Versteifungsschiene 95 zwischen und im Abstand von den Klauen 97, die sich an den entgegengesetzten Endabschnitten des Nebenbügels 84 befinden.
  • Die in den F i v. 9 und 10 dargestellte Ausführung hat den Vorteil, daß ein Höchstdruck auf das Wischblatt ausgeübt wird, wenn sich das Wischblatt auf einer im wesentlichen flachen Oberfläche befindet, und daß der Druck allmählich verringert oder überhaupt aufgehoben wird, wenn das Wischblatt auf stärker gebogene Flächen übergeht, wie dies auch bei den Ausführungen nach den F i g. 1 bis 6 und 7 und 8 der Fall ist. Dem Wischblatt wird ferner zwischen den auf Abstand stehenden Klauen 97 des Nebenbügels 84 eine zusätzliche Stabilität gegeben, wodurch eine Verformung begrenzt wird und die Rattergeräusche, die oftmals bei in Längsrichtung ungestützten Abschnitten eines Wischblattes auftreten, vermieden werden. Diese Ausführung hat den weiteren Vorteil, daß sie nicht nur einen Druck auf das Wischblatt ausübt, wenn das Wischblatt über die im wesentlichen flachen und wenig gebogenen Abschnitte der Windschutzscheibenoberfläche streicht, sondern daß sie auch eine Hubkraft auf das Wischblatt ausübt, wenn das Wischblatt bei sehr stark gebogenen Oberflächen der Windschutzscheibe verwendet wird. Der Winkel zwischen der Blattfeder 87 und dem Endabschnitt des Hauptbügels 83 kann so gewählt werden, daß bei einem im wesentlichen gestreckten Zustand des Wischblattes (Fig. 9) auf einem im wesentlichen flachen Abschnitt der Windschutzscheibe ein Druck auf das Wischblatt durch die Blattfeder 87 über die Druckklauen 93 ausgeübt wird. Bei zunehmender Krümmung der Windschutzscheibe wird der Winkel zwischen dem Nebenbügel 84 und dem Hauptbügel 83 kleiner, und der auf das Wischblatt von der Blattfeder 87 ausgeübte Druck nimmt allmählich bis auf einen geringen Wert oder auf Null ab. Bei einer weiteren Verkleinerung des Winkels zwischen dem Nebenbügel 84 und dem Hauptbügel 83 üben die Druckklauen 93 auf die Blattfeder 87 eine Hubkraft aus, und zwar auf den zwischen den Klauen 97 und dem Nebenbügel 84 liegenden Abschnitt des Wischblattes, so daß diesem Abschnitt des Wischblattes eine stärker gekrümmte Form gegeben wird. Dies ist besonders bei den ungünstigen Verhältnissen von Nutzen, bei denen es notwendig ist, das Wischblatt bei der Krümmung seines außenliegenden Abschnittes zu unterstützen, damit das Wischblatt dauernd mit seiner vollen Länge an der Windschutzscheibe anliegt.
  • Mit dem Scheibenwischer nach der Erfindung kann also eine Windschutzscheibe mit aufeinanderfolgenden, verschieden stark gekrümmten Abschnitten, die von einer flachen oder mäßigen Krümmung zu einer verhältnismäßig starken Krümmung übergehen, wirksam gereinigt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem längs des Rückens eines längliehen Wischblattes eine biegsame Versteifungsschiene angeordnet ist, an der eine aus einem Hauptbügel und mindestens aus einem Nebenbügel bestehende Druckübertragungseinrichtung an längs der Versteifungsschiene im Abstand angeordneten Punkten angreift und den Druck eines Wischerarmes auf die Wischerleiste überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit dem Nebenbügel (24 bzw. 68 bzw. 84) verbundenen Endabschnitt (26 bzw. 65) des Hauptbügels (25 bzw. 66 bzw. 83) ein federndes Glied (Blattfeder 57 bzw. 72 bzw. 87) angeordnet ist, das am Rücken (43) des Wischblattes (16) bzw. an der Versteifungsschiene (80 bzw. 95) an einer Stelle angreift, die sich zwischen den Befestigungsstellen (Klauen 51 und 53 bzw. 69 und 97) des Nebenbügels (24 bzw. 68 bzw. 84) mit der Versteifungsschiene (20 bzw.80 bzw.95) befindet, wobei das federnde Glied mindestens während eines Teiles der Biegung des Wischblattes (16 bzw. 70 bzw. 94) einen Druck auf die Angriffsstelle ausübt.
  2. 2. Scheibenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Glied (Blattfeder 57 bzw. 72 bzw. 87) durch einen Querschlitz (56 bzw. 75 bzw. 90) in dem Nebenbügel (24 bzw. 68 bzw. 84) hindurchragt.
  3. 3. Scheibenwischer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Glied (Blattfeder 57 bzw. 72 bzw. 87) in Verlängerung des Hauptbügels (25 bzw. 66 bzw. 83) am Rücken (43) des Wischblattes (16) bzw. an der Versteifungsschiene (80 bzw. 95) angreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 970 712; deutsche Auslegeschriften Nr. 1043 110, 1052 841; französische Patentschriften Nr. 1033 521, 1163 349, 1190 031; USA.-Patentschriften Nr. 2 702 397, 2 751619, 2888702.
DEA35346A 1959-08-31 1960-08-12 Scheibenwischer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1240425B (de)

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