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DE1240367B - Maschine zum Herstellen und Feinstbearbeiten von Geradzahn- oder Schraegzahnstirnraedern mit evolventenfoermigen Zahnflanken durch Abwaelzfraesen oder Abwaelzschleifen - Google Patents

Maschine zum Herstellen und Feinstbearbeiten von Geradzahn- oder Schraegzahnstirnraedern mit evolventenfoermigen Zahnflanken durch Abwaelzfraesen oder Abwaelzschleifen

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Publication number
DE1240367B
DE1240367B DE1961K0042777 DEK0042777A DE1240367B DE 1240367 B DE1240367 B DE 1240367B DE 1961K0042777 DE1961K0042777 DE 1961K0042777 DE K0042777 A DEK0042777 A DE K0042777A DE 1240367 B DE1240367 B DE 1240367B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
shaft
workpiece
master gear
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961K0042777
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Kleinstueck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1961K0042777 priority Critical patent/DE1240367B/de
Priority to CH79962A priority patent/CH398261A/de
Priority to GB376762A priority patent/GB994218A/en
Publication of DE1240367B publication Critical patent/DE1240367B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F17/00Special methods or machines for making gear teeth, not covered by the preceding groups
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/12Milling tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F5/00Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
    • B23F5/20Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen und Feinstbearbeiten von Geradzahn- oder Schrägzahnstirnrädern mit evolventenförmigen Zahnflanken durch Abwälzfräsen oder Abwälzschleifen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen und Feinstbearbeiten von Geradzahn- oder Schrägzahnstirnrädern mit evolventenförmigen Zahnflanken durch Abwälzfräsen oder Abwälzschleifen mittels zweier, je eine verschieden gerichtete Zahnflanke bearbeitender, vorzugsweise rotierender Werkzeuge mit in einer Ebene liegenden und in dieser bewegbaren Schneidkanten, wobei einer Meisterzahnrad und das zu verzahnende Werkstück auf einer gemeinsamen, rotierend auf einer geschlossenen Bahn gegenüber dem Maschinengestell geführten Welle angeordnet sind und das Meisterzahnrad beim Durchgang des Werkstückes durch die Werkzeuge in einer Zahnstange abwälzt.
  • Bei einer bekannten Maschine der vorgenannten Art wird die das Meisterzahnrad und das zu verzahnende Werkstück tragende Welle auf einer Bahn geführt, die aus zwei parallelliegenden geraden Abschnitten und diese verbindenden Halbkreisen an den Enden der Abschnitte besteht, Dabei rollt das Meisterzahnrad in einer derart verlaufenden Innenverzahnung ab, deren gerade Teile folglich Zahnstangen sind, und die Welle mit dem Meisterzahnrad und dem zu verzahnenden Werkstück ist über zwei im wesentlichen rechtwinklig aneinander angelenkte Hebel in der Bahnebene allseitig beweglich am Maschinengestell geführt. Diese Hebel müssen zur Sicherstellung einer ausreichenden Parallelführung der Welle eine große Erstreckung in Achsrichtung der Welle haben und an jeder Schwenkachse in entsprechenden Abständen doppelte Lagerung aufweisen, wozu noch zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Meisterzahnrad im ständigen Eingriff mit der Innenverzahnung zu halten. Dies bringt einen äußerst aufwendigen Aufbau der Maschine mit großen zu bewegenden Massen mit sich, und die unvermeidbaren Lagerspiele und Biegungsverformungen bei der Hebelaufhängung der Welle beeinträchtigen die Güte der Parallelführung der Welle und damit die Bearbeitungsgenauigkeit.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung einer solchen Maschine ist die Hebelanordnung durch in der Bandebene rechtwinklig zueinander verschiebliche Schlitten ersetzt, von denen der eine, parallel zum Zahnstangenteil der Bahn bewegliche Schlitten die Welle mit dem Meisterzahnrad und dem zu bearbeitenden Werkstück und der andere Schlitten die Innenverzahnung und die Werkzeuge trägt. Die intermittierenden Hin- und Herbewegungen der beiden verhältnismäßig großen Schlitten dieser Maschine bedingen, daß zur Durchführung des Abwälzvorganges in der Innenverzahnung schwere Massen (Schlitten mit ihren Aufbauten) hin- und hergehend bewegt werden müssen, also von Null bis zu einem Maximum und wieder bis Null zu beschleunigen und zu verzögern sind. Es ist bekannt, daß derartige Bewegungsabläufe Schwingungen an der Maschine erzeugen, die sich beim Feinstbearbeiten von Zahnrädern, wo es auf genaueste Bearbeitung und hohe Leistung ankommt, schädlich auswirken.
  • Es ist auch eine Maschine bekannt, bei der das zu verzahnende Werkstück und das auf gleicher Achse sitzende Meisterzahnrad eine schnellrotierende Umlaufbewegung auf einer Kreisbahn ausführen. Dabei können jedoch noch keine Evolventen erzeugt werden. Erst eine weitere horizontale geradlinig hin-und hergehende Bewegung der Werkzeuge mit einer imaginären Zahnstange ermöglicht eine Erzeugung von Evolventenkurven. Die imaginäre Zahnstange ist dabei durch ebene, schräg stehende, in Zahnstangenrichtung hin- und hergehende Zahnstangenfianken ersetzt, in denen ein mit dem Innenzahnkranz verbundenes, mit Evolventenkurven versehenes Kurvenstück abwälzt. Diese Ausbildung hat zwar den Vorteil, daß die Welle mit dem Meisterzahnrad und dem Werkstück einfach und praktisch fehlerfrei auf der hier als Kreisbahn ausgebildeten geschlossenen Bahn geführt werden kann; demgegenüber ist jedoch nachteilig, daß zur Erzeugung der Evolventenkurven eine zusätzliche horizontale hin- und hergehende Bewegung der Werkzeuge einschließlich der schweren Antriebsaggregate notwendig ist. Auch hier sind infolge der dadurch bedingten großen Massenbewegungen Erschütterungen unvermeidbar. Weiter werden die Evolventenkurven in mehreren Planetenumläufen und somit Teilabschnitten hergestellt; sie bestehen daher nur aus einzelnen geraden Hüllschnitten, deren Anzahl von dem Verhältnis der beiden Geschwindigkeiten der Planetenumläufe und der horizontalen hin- und hergehenden geradlinigen Bewegung abhängig ist. Auch hängt die Genauigkeit der Bearbeitung des Werkstückes von der Herstellungsgenauigkeit des schwierig zu bearbeitenden Innenzahnkranzes ab.
  • Schließlich ist es bei einer anderen Maschine auch bereits bekannt, die Werkzeuge mit im Abstand parallel zueinander liegenden, einander zugekehrten Schneidflächen tangential zu dem zu bearbeitenden Werkstück zu bewegen, das dabei ohne Zuhilfenahme eines Meisterzahnrades mitgenommen wird. Zum Umsetzen der Werkzeuge auf andere Zähne des zu bearbeitenden Werkstückes und zur ungehinderten Rückbewegung der Werkzeuge in die Ausgangsstellung der Tangentialbewegung ist der Kranz der aus auf einer Scheibe montierten Einzelwerkzeugen bestehenden Schneidkanten auf einem Drittel des Scheibenumfanges unterbrochen. Auch hierbei sind schwere Massen zu bewegen, und die ungleichmäßige Verteilung der Einzelwerkzeuge auf den Scheiben verursacht Unwuchten, die leicht zu Schwingungen Anlaß geben können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zahnradbearbeitungsmaschine der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die der Bearbeitungsgenauigkeit abträglichen Hin- und Herbewegungen großer Massen vermieden werden. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Werkzeuge mit im Abstand parallel zueinander liegenden, einander zugekehrten Schneidflächen auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, daß die geschlossene Bahn, auf welcher die das Meisterzahnrad und das zu verzahnende Werkstück tragende Welle geführt ist, eine Kreisbahn ist und daß die entgegengesetzt gerichteten Zahnflanken der Zahnstange, auf denen sich das Meisterzahnrad beim Durchgang des Werkstückes durch die Werkzeuge abwälzt, parallel zueinander verlaufen. Die Erfindung nutzt somit den Vorteil der vorbekannten Maschine mit Führung der das Meisterzahnrad und das Werkstück tragenden Welle auf einer Kreisbahn, wobei die Parallelstellung der Zahnstangenflanken und der Werkzeugebene einerseits die Einschaltung geradliniger Abschnitte in die Bewegungsbahn und andererseits eine zusätzliche Zahnstangen- und Werkzeugbewegung erübrigt.
  • Eine besonders vorteilhafte Führung der das Meisterzahnrad und das zu verzahnende Werkstück tragenden Welle wird dadurch erhalten, daß diese in einer exzentrischen Axialbohrung einer drehbar angetriebenen Hohlspindel drehbar gelagert ist und die erste Gegenverzahnung des Meisterzahnrades durch einen zentrisch zur Hohlspindel liegenden, an einer Stelle unterbrochenen Innenzahnkranz und die zweite Gegenverzahnung durch eine die Unterbrechung des Innenzahnkranzes überbrückende Zahnstange gebildet sind.
  • Um ein spielfreies Zusammenarbeiten des Meisterzahnrades und der Zahnstange zu erreichen, weist diese in vorteilhafter Ausbildung der Erfindung zwei in Längsrichtung nebeneinanderliegende, mit einander zugekehrten parallelen Zahnflanken versehene Zahngruppen auf, von denen jede auf einer Zahnstangenhälfte angeordnet ist, die zum Meisterzahnrad tangential einstellbar sind.
  • Zur Verkürzung der Verzahnungszeit des Werkstückes ist die Abwälzgeschwindigkeit des Meisterzahnrades im Innenzahnkranz und in der Zahnstange und damit des zu verzahnenden Werkstückes unterschiedlich, was nach einem anderen Ausbildungsmerkmal der Erfindung dadurch erreicht wird, daß der Abwälzantrieb des Meisterzahnrades durch ein im Antriebsgetriebe der Hohlspindel angeordnetes Planetengetriebe mit zwei koaxialen Sonnenrädern unterschiedlicher Größe und zwei mit diesen Sonnenrädern kämmenden, koaxial auf einem Planetenradträger angeordneten und drehfest miteinander verbundenen Planetenrädern erfolgt, wobei der Planetenradträger durch einen Kurbeltrieb um die Sonnenräder hin- und herschwingend bewegt wird.
  • An Stelle des unterbrochenen Innenzahnkranzes für das Meisterzahnrad kann zur Erzeugung der Kreisbewegung der das Werkstück und das Meisterzahnrad tragenden Welle ein Planetengetriebe mit einer die Planetenräder elastisch verbindenden Kupplung angeordnet werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 im Längsschnitt die auf einem in seiner Gesamtheit nicht dargestellten Maschinengestell angeordnete Lagerung des Meisterzahnrades und des zu verzahnenden Werkstückes mit Antrieb sowie die Anordnung der Werkzeuge, F i g. 2 eine Stirnansicht des Meisterzahnrades innerhalb eines unterbrochenen Innenzahnkranzes und einer die Unterbrechung überbrückenden Zahnstange, F i g. 3 eine Stirnansicht des zu verzahnenden Werkstückes im Eingriff mit den im Axialschnitt dargestellten Werkzeugen, wobei die Lage des Werkstückes der Lage des Meisterzahnrades in F i g. 2 entspricht, F i g. 4 einen Teil des zu verzahnenden Werkstückes in Stirnansicht im Eingriff mit den Werkzeugen in Vorbearbeitungsstellung, F i g. 5 eine der F i g. 4 entsprechende Ansicht mit den Werkzeugen in Fertigbearbeitungsstellung, F i g. 6 und 7 Darstellungen eines Zahnlückengrundes mit verschieden starken Durchwölbungen, F i g. 8 einen Axialschnitt durch die Werkzeuge nebst Lagerung, F i g. 9 einen Teil der Lagerung eines Werkzeuges auf der Antriebswelle, F i g. 10 eine Seitenansicht eines Planetengetriebes mit Kurbeltrieb, F i g. 11 einen Schnitt durch das Planetengetriebe gemäß F i g. 10 entlang der Linie XI-XI, F i g. 12 eine Abwandlung der Ausführung gemäß F i g. 1. mit einer das Meisterzahnrad und das zu verzahnende Werkstück tragenden Gelenkwelle und Ersatz des Innenzahnkranzes durch ein Planetengetriebe, F i g. 13 eine Stirnansicht eines mit Schrägstirnzähnen zu verzahnenden Werkstückes mit dazu schräg gestellten Planwerkzeugen, F i g. 14 und 15 die Anordnung eines bei der Maschinenausführung nach F i g. 12 zur Anwendung kommenden Leitlineals in Seitenansicht und Draufsteht.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 ist das zu verzahnende Werkstück 1 mit einem Meisterzahnrad 2 auf einer Welle 3 befestigt, die drehbar in einer aus zwei ineinanderliegenden Hohlspindeln 4 und 5 gebildeten Doppelspindel gelagert ist. Die Hohlspindeln 4 und 5 sind jede für sich mit einer exzentrisch liegenden Axialbohrung 6 und 7 versehen, und die Hohlspindel 5 ist in der Axialbohrung 6 der Hohlspindel 4 derart drehbar, aber feststellbar (nicht dargestellt) gelagert, daß die beiden Hohlspindeln 4 und 5 in ihrer Stellung relativ zueinander einstellbar sind. Die aus beiden Hohlspindeln 4 und 5 gebildete Doppelspindel ist ihrerseits in einem Teil eines Lagerbockes 8 auf dem angedeuteten Maschinengestell 9 drehbar aufgenommen.
  • Die Doppelspindel 4, 5 wird von einem Motor 10 her über ein Getriebe 11 und ein Zahnradvorgelege 12, 13, 14, dessen letztes Zahnrad 14 auf der Hohlspinde14 befestigt ist, angetrieben, so daß die Welle 3 rotierend auf einer geschlossenen Kreisbahn 15 umläuft (s. F i g. 2 und 3). Durch ein gegenseitiges Verdrehen und Verspannen beider Hohlspindeln 4 und 5 ist der Durchmesser und damit der Exzenterradius der Kreisbahn 15 ver- und einstellbar.
  • Um das zu verzahnende Werkstück 1 schwingungsfrei bearbeiten zu können, wird für dieses zweckmäßigerweise eine Gegenhalterspinde116 vorgesehen, die in einer der Doppelspindel 4, 5 entsprechenden Doppelspindel 17, 18 gelagert ist. Die Hohlspindel 17 der Doppelspindel 17, 18 ist in einem Teil 8' des Lagerbockes 8 auf dem Maschinengeste119 gelagert und wird synchron mit der Doppelspindel 3, 4 angetrieben. Die äußere Hohlspindel 17 wird zu diesem Zweck von dem Zahnrad 13 des Zahnradvorgeleges 12, 13, 14 her mit Hilfe einer Welle 19 und Zahnrädern 20, 21 angetrieben, von denen das Zahnrad 21 auf der Hohlspindel 17 befestigt ist.
  • Das auf der Welle 3 befestigte Meisterzahnrad 2 arbeitet mit einer ersten Gegenverzahnung zusammen, die bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 aus einem fest am Lagerbock 8 angeordneten Innenzahnkranz 22 besteht (F i g. 1 und 2). Beim Umlauf der Welle 3 (F i g. 2) auf der Kreisbahn 15 in Pfeilrichtung 23 wälzt sich somit das Meisterzahnrad 2 gleichförmig in dem Innenzahnkranz 22 in Pfeilrichtung 24 ab, d. h., es läuft im Innenzahnkranz als Planetenrad um.
  • Eine gleiche Umwälzung in Pfeilrichtung 24 vollführt das zu verzahnende Werkstück 1 (F i g. 3), welches durch die Welle 3 mit dem Meisterzahnrad 2 fest verbunden ist. Bei dieser Umwälzung kommt das zu verzahnende Werkstück 1 zeitweilig in den Bereich von rotierenden Werkzeugen 25, 26 mit in einer Ebene liegenden und in dieser bewegbaren Schneidkanten - im folgenden als Planwerkzeuge bezeichnet -, wobei es durch Eingriff in die Planwerkzeuge von diesen bearbeitet wird (F i g. 1, 3, 4 und 5). Die Planwerkzeuge 25, 26 sind auf einer auf dem Maschinengestell 9 gelagerten Welle 27 befestigt, die von einem Motor 28 (F i g. 8) über ein Getriebe 29 angetrieben wird.
  • Bei dem vorgenannten Bearbeitungsintervall müssen das Meisterzahnrad 2 und damit das Werkstück 1 eine von der gleichförmigen Abwälzbewegung des Meisterzahnrades 2 innerhalb des Innenzahnkranzes 22 abweichende Wälzbewegung ausführen. Diese abweichende Wälzbewegung ist erforderlich, damit die beiden Eingriffslinien 30 und 31 der beiden Evolventenzahnflanken 32, 33 der Zähne 34 des Meisterzahnrades 2 (F i g. 2) wie auch der Evolventenzahnflanken 35, 36 der Zähne 37 des Werkstückes 1 (F i g. 3) auf einer gemeinsamen Linie zusammenfallen. Dies wird dadurch erreicht, daß das Meisterzahnrad 2 während des Bearbeitungsintervalls an einer zweiten Gegenverzahnung abläuft. Zu diesem Zweck ist bei dem Ausführungsbeispiel F i g. 1 und 2 der Innenzahnkranz 22 an der der Eingriffstellung des Werkstückes 1 in die Planwerkzeuge 25 und 26 (F i g. 3) entsprechende Stelle unterbrochen, also als Innenzahnkranzsegment ausgebildet, und diese Unterbrechung ist durch eine am Lagerbock 8 befestigte Zahnstange 38 überbrückt, so daß sich das Meisterzahnrad 2 während eines Teiles seines exzentrischen Abwälzumlaufes an dem Innenzahnkranzsegment und während des anderen Teiles an der Zahnstange abwälzt. Wie die F i g. 2 zeigt, weist die Zahnstange zwei getrennte, in Längsrichtung nebeneinanderliegende Zahngruppen auf, die mit einander zugekehrten parallelen Zahnflanken 39 und 40 versehen sind. Damit das Meisterzahnrad 2 spielfrei in den Zahngruppen der Zahnstange 38 abwälzen kann, ist diese in zwei Hälften 41 und 42 unterteilt, von denen jede eine der Zahngruppen trägt. Beide Zahnstangenhälften 41 und 42 sind in geeigneter Weise, z. B. durch eine Längsschlitz-Schraubenverbindung, im Lagerbock8 gegeneinander verstellbar gelagert.
  • Bei jedem exzentrischen Abwälzumlauf des Meisterzahnrades 2 und des Werkstückes 1 auf der Kreisringbahn 15 in Pfeilrichtung 24 wandern das Werkstück 1 und das Meisterzahnrad 2 um eine oder mehrere Zahnteilungen weiter, so daß nacheinander alle Zähne 37 des Werkstückes 1 in den Bereich der Planwerkzeuge 25 und 26 kommen und von diesen bearbeitet werden. Die Anzahl der Zahnteilungen, welche das Werkstück 1 bei einem Abwälzumlauf mit Bezug zu den Planwerkzeugen weiter wandert, ist von dem gewählten t7bersetzungsverhältnis zwischen dem Meisterzahnrad 2 und dem Innenzahnkranz 22 abhängig oder kann auch durch besondere Zusatzeinrichtungen, z. B. Zwischengetriebe, vorbestimmt werden.
  • Besitzt das Werkstück 1 nur eine verhältnismäßig geringe Zahnbreite, so kann die Bearbeitung sofort über die ganze Breite 43 erfolgen. Ist das Werkstück jedoch verhältnismäßig breit, so kann, wie in F i g. 6 angedeutet, eine unerwünschte starke Durchwölbung 44 des Zahnlückengrundes 45 auftreten. Es ist dann zweckmäßig, die Bearbeitung in zwei oder mehrere Breitenabschnitte 43' zu unterteilen, so daß nur geringgradige Teildurchwölbungen 44' entstehen (F i g. 7).
  • Um diese Unterteilung in mehrere Breitenabschnitte durchführen zu können, muß das Werkstück 1 gegenüber den Planwerkzeugen 25 und 26 in axialer Richtung verschiebbar sein. Diese Verschiebbarkeit kann in einfachster Weise dadurch ermöglicht werden, daß der die Doppelspindel 4, 5 und 17, 18 tragende Lagerbock 8, 8' mit Bezug zu den Planwerkzeugen, z. B. mittels eines nicht dargestellten Spindelantriebes in Pfeilrichtung 46 verschiebbar auf dem Maschinengestell gelagert ist.
  • Da die zu verzahnenden Werkstücke 1 im Durchmesser verschieden sein können, müssen zu ihrer Bearbeitung die Planwerkzeuge 25 und 26 in Radialrichtung des Werkstückes verstellbar gelagert sein. Zu diesem Zweck kann ihre Welle 27 zusammen mit dem Motor 28 und dem Getriebe 29 von einer Schwinge 47 getragen werden (F i g. 1), die ihrerseits um eine Achse 48 am Maschinengestell 9 in Pfeilrichtung 49, z. B. mittels eines nicht dargestellten Spindelantriebes schwenkbar und feststellbar gelagert ist. Die Planwerkzeuge können auch in einem nicht dargestellten, in Pfeilrichtung 49 am Maschinengestell e verschiebbaren und feststellbaren Schlitten od. dgl. gelagert sein.
  • Aus F i g. 4 und 5 ist zu erkennen, daß zwei verhältnismäßig große, einfache Planwerkzeuge 25 und 26 mit ihren Schneidflächen 50, 51, 52 und 53 die Zahnflanken 35 und 36 der Zähne 37 des Werkstückes 1 bearbeiten. Die Schneidflächen 50 und 52 dienen dabei, wie später erläutert, als Hauptschneid-Rächen zur Fertigbearbeitung der genauen Zahnform, während die Schneidflächen 51 und 53 als Nebenschneidflächen zur Vorbearbeitung Anwendung finden.
  • Damit die Verzahnung des Werkstückes 1 schnell und wirtschaftlich erfolgen kann, ist es zweckmäßig, entsprechend F i g. 3, 4, 5 und 8 neben den Planwerkzeugen 25 und 26 noch ein oder mehrere Vorschneidwerkzeuge 54 und 55 mit Schneidflächen 56 zum Vorfräsen bzw. Vorschneiden der Zahnlücken anzuordnen. Zur Schaffung guter Schnittbedingungen ist es vorteilhaft, die Plan- und Vorschneidwerkzeuge kreuzverzahnt auszubilden und die Schneidflächen, wie in F i g. 9 angedeutet, mit Spanbrechernuten 57 zu versehen. Durch die einfache Form der Schneid-Rächen 50 bis 53 und 56 ist es möglich, die Schneidenkörper aus Hartmetall oder keramischem Werkstoff, beispielsweise Oxydkeramik, herzustellen.
  • Die Planwerkzeuge 25 und 26 sowie die Verschneidwerkzeuge 54 und 55 können sowohl als Fräs- als auch als Schleifwerkzeuge ausgebildet werden, so daß auch ein wirtschaftliches Schleifen der Zahnflanken 35, 36 des Werkstückes 1 möglich ist.
  • Die genaue Form der Zahnflanken 35, 36 des Werkstückes 1 wird nur von den beiden Hauptschneidflächen 50 und 52 der Planwerkzeuge 25 und 26 hergestellt. Um diese Schneidflächen für die Fertigbearbeitung zu schonen, erfolgt zweckmäßig die Vorbearbeitung der Zahnflanken nur mit den Nebenschneidflächen 51, 53 der Planwerkzeuge und den Schneidflächen 56 der Vorschneidwerkzeuge 54 und 55. Um dies zu erreichen und um Werkstücke 1 mit verschiedener Zahngröße vor- und fertigbearbeiten zu können, wird die die Planwerkzeuge 25 und 26 mit den Vorschneidwerkzeugen 54 und 55 tragende Welle 27 entsprechend F i g. 8 aus zwei relativ zueinander verschiebbaren und feststellbaren Hülsen 58 und 59 gebildet, wobei die Hülse 59 in der Hülse 58 zentral geführt ist und das Vorschneidwerkzeug 54 mit dem Planwerkzeug 26 und das Vorschneidwerkzeug 55 mit dem Planwerkzeug 25 verbunden sind (s. auch F i g. 4 und 5). Die Hülsen 58 und 59 sind, wie F i g. 8 zeigt, in einem Gehäuseansatz 60 des Getriebes 29 drehbar und verschiebbar gelagert, und ihre gegenseitige Verschiebung kann mittels nicht dargestellter, z. B. im Getriebegehäuse angeordneter Stellschrauben durchgeführt werden.
  • Werden die beiden Planwerkzeuge 25 und 26, wie die Pfeile in F i g. 4 anzeigen, auseinandergeschoben und damit die Vorschneidwerkzeuge 54 und 55 gegeneinandergeschoben, so laufen die Schneidflächen 50 und 52 frei von den Zahnflanken, und das Vorschneiden der Zahnlücken erfolgt durch die Vorschneidwerkzeuge 54 und 55 mit jeweils einer Schneidfläche 56, wobei die äußeren Nebenschneid-Rächen 51 und 53 der Planwerkzeuge 25 und 26 die Zahnflanken noch nachschneiden. Zur Fertigbearbeitung der Zahnflanken 35, 36 werden dann die Planwerkzeuge 25 und 26, wie die Pfeile in F i g. 5 anzeigen, gegeneinander verschoben, so daß die Hauptschneidflächen 50 und 52 zur Wirkung kommen.
  • Um einen genauen Rundlauf der Planwerkzeuge zu gewährleisten, können diese durch elastische Kegellippen 61 (F i g. 9) auf je einem an den Hülsen 58 und 59 angeordneten Kegelsitz 62 zentriert werden. Die Elastizität der Kegellippen 61 ist nur so groß zu wählen, wie sie zum Ausgleich der Herstellungstoleranzen notwendig ist.
  • Wie bereits gesagt, kann die Verzahnungszeit des Werkstückes 1 durch die Anordnung und Anwendung der Vorschneidwerkzeuge 54 und 55 verkürzt werden. Eine weitere Verkürzung der Verzahnungszeit läßt sich noch dadurch erreichen, daß die Leerlaufzeit des Werkstückes 1, d. h. seine Umwälzzeit, außerhalb der Planwerkzeuge 25 und 26 und der Vorschneidwerkzeuge 54 und 66 so kurz wie möglich gehalten wird. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, daß der Abtriebswelle 63 des Getriebes 11 (F i g. 1) eine ungleichförmige Drehbewegung erteilt wird, und zwar derart, daß die Umwälzbewegung des Werkstückes 1 während des Bearbeitungsintervalls langsam, dagegen während des Leerlaufintervalls schneller erfolgt.
  • Zur Erzeugung dieser verschieden schnellen Umwälzbewegungen kann ein mit dem Getriebe 11 zusammenwirkendes Planetengetriebe 64 (F i g. 10 und 11) dienen. Dieses Planetengetriebe weist einen vorzugsweise innerhalb des Getriebegehäuses angeordneten Lagerbock 65 auf, in dem die Ausgangswelle 66 des Getriebes 11 drehbar gelagert ist. Diese Welle trägt fest ein Zahnrad 67, das über ein Zwischenrad 68 mit einem auf einer Welle 69 fest gelagerten Zahnrad 70 kämmt. Auf der Welle 69 ist weiter ein Kurbelarm 71 befestigt, an dem eine Koppel 72 mittels eines Gelenkzapfens 73 angelenkt ist, die ihrerseits mittels eines Gelenkzapfens 74 mit einem Planetenträger 75 gelenkig verbunden ist. Dieser Planetenträger ist schwenkbar um die Abtriebswelle 63 (F i g. 1) gelagert und trägt auf einer Welle 76 zwei fest miteinander verbundene Planetenräder 77 und 78. Das Planetenrad 77 greift in ein fest auf der Ausgangswelle 66 des Getriebes 11 gelagertes Sonnenrad 79 ein, und das Planetenrad 78 in einfest auf der Abtriebswelle 63 gelagertes Sonnenrad 80. Durch den Kurbeltrieb 71, 72 führt der Planetenträger 75 um die Sonnenräder 79, 80 eine hin- und hergehende Schwingbewegung in Pfeilrichtung 81 aus. Erfolgt diese Schwingbewegung in Umlaufrichtung der Abtriebswelle 63, so wird diese beschleunigt, während sie bei entgegengesetzter Schwingbewegung verzögert wird.
  • Eine gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 abgewandelte Ausführung der Maschine gemäß der Erfindung ist schematisch in F i g. 12 dargestellt, wobei die mit der Darstellung in F i g. 1 übereinstimmenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind und von ihrer nochmaligen Beschreibung abgesehen wird. Der Hauptunterschied besteht darin, daß an Stelle des unterbrochenen Innenzahnkranzes 22 ein Planetengetriebe 82 getreten ist. Dieses Planetengetriebe besteht aus zwei Sonnenrädern 83 und 84 und zwei Planetenrädern 85 und 86. Das Sonnenrad 83 ist auf der das Meisterzahnrad 2 tragenden Welle 3 befestigt, während das andere Sonnenrad 84 auf einer im Teil 8" des Lagerbockes 8 befestigten Achse 87 undrehbar gelagert ist. Der Umlauf der beiden Planetenräder 85 und 86 erfolgt von der die Welle 3 des Meisterzahnrades 2 und des zu verzahnenden Werkstückes 1 exzentrisch tragenden Hohlspindel 4 aus über ein auf der Hohlspindel 4 befestigtes Zahnrad 88, das in ein Zahnrad 89 eingreift. Dieses Zahnrad 89 ist auf einer im Lagerbock 8 gelagerten Welle 90 befestigt, die fest ein weiteres Zahnrad 91 trägt. Das Zahnrad 91 kämmt mit einem lose auf der Achse 87 umlaufenden, als Planetenträger für die Planetenräder 85 und 86 dienenden Zahnrad 92, an dem die Planetenräder 85, 86 mittels einer Querwelle 93 gemeinsam drehbar gelagert sind. Um die mit Bezug auf F i g. 1 erläuterte, von der normalen Abwälzbewegung des Meisterzahnrades 2 in dem unterbrochenen Innenzahnkranz 22 erforderliche abweichende Abwälzbewegung in der Zahnstange 38 auch bei der Anordnung des Planetengetriebes 82, bei dem das Sonnenrad 84 den Innenzahnkranz 22 (F i g. 1 und 2) ersetzt, zu erhalten, wird das Planetenrad 86 drehbar auf der Querwelle 93 gelagert, und beide Planetenräder 85 und 86 werden durch ein axial nachgebendes Bauelement, z. B. durch eine schematisch angedeutete elastische Kupplung 94, derart zusammengehalten, daß sich beim Eingriff des Meisterzahnrades 2 in der Zahnstange 38 das Planetenrad 86 relativ zum Planetenrad 85 drehen kann.
  • Ein weiterer Unterschied des Ausführungsbeispieles gemäß F i g. 12 gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 besteht darin, daß die das Meisterzahnrad 2 und das zu verzahnende Werkstück 1 tragende starre Welle 3 als Gelenkwelle mit den beiden versetzten Wellenendabschnitten 3', 3" und dem mit den Wellenendabschnitten durch Gelenke 95 und 96 verbundenen Wellenmittelabschnitt 3"' ausgebildet ist, wobei der das Meisterzahnrad 2 tragende Wellenendabschnitt 3' mit konstantem Exzenterradius der Kreisringbahn 15 (F i g. 2) unmittelbar in der Hohlspindel 4 und der das Werkstück 1 tragende Wellenendabschnitt 3" wie bei dem Ausführungsbeispiel F i g. 1 in der Doppelspindel 4, 5 gelagert sind und der Exzenterradius der Kreisringbahn 15 (F i g. 3) wieder durch die bereits angegebene Verstellung der Hohlspindel 5 in der Hohlspindel 4 veränderbar ist.
  • Mit dieser Ausführung ist es möglich, stets mit demselben Meisterzahnrad 2 verschiedene Werkstücke 1 zu verzahnen, die bei gleicher Zähnezahl verschiedene Zahnteilungen aufweisen. Es braucht hierzu jeweils nur der Exzenterradius der Kreisringbahn 15 des Wellenabschnittes 3" entsprechend eingestellt zu werden.
  • Mit den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen einer Maschine gemäß der Erfindung erfolgt die Herstellung von Geradstirnzahnrädern. Durch einfache Verstellung der Maschine oder durch die Anordnung einer einfachen Zusatzeinrichtung ist es aber möglich, mit diesen Maschinen auch Schrägstirnzahnräder herzustellen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 muß, wie in F i g. 13 angedeutet, das zu verzahnende Werkstück 1 in dem betreffenden Schrägungswinkel ß zu den Planwerkzeugen 25 und 26 schwenkbar gelagert sein. Dies kann in einfachster Weise dadurch verwirklicht werden, daß der Lagerbock 8 auf dem Maschinengeste119 um eine entsprechende senkrechte Achse (nicht dargestellt) dreh- und feststellbar angeordnet ist. Soll ein Werkstück 1 zu einem Schrägstirnrad in mehreren Breitenabschnitten 43' (F i g. 7) verzahnt werden, so müssen neben der bereits erläuterten Axialverschiebung des Werkstückes 1 in Pfeilrichtung 46 (F i g. 1) sowohl das Meisterzahnrad 2 als auch die Zahnstange 38 und der Innenzahnkranz 22 entsprechend schräg verzahnt sein. Wie die Planwerkzeuge 25 und 26, so dürfen auch die Zahnstange 38 und der Innenzahnkranz 22 jedoch nicht an der Axialverschiebung des Meisterrades 2 und des Werkstückes 1 teilnehmen, sondern sind ortsfest anzuordnen.
  • Sollen mit der Maschine entsprechend dem Ausführungsbeispiel F i g. 12 Schrägstirnzahnräder in mehreren Breitenabschnitten 43' (F i g. 7) hergestellt werden, so muß neben der allgemeinen Axialbewegung des Werkstückes 1 in Pfeilrichtung 46 das Sonnenrad 84 eine zusätzliche Drehbewegung ausführen. Diese zusätzliche Drehbewegung wird durch ein ortsfest am Teil 8" des Lagerbockes 8 (F i g. 12, 14 und 15) im entsprechenden Schrägungswinkel ß einstellbares Leitlineal 98 und eine in das Leitlineal und ein Zahnrad 99 eingreifende Zahnstange 100 erzeugt. Das Sonnenrad 84 ist hierbei nicht, wie in F i g. 12, undrehbar auf einer feststehenden Achse 87, sondern fest auf einer drehbar in dem Teil 8" des Lagerbockes 8 gelagerten Welle 87' gelagert, die gleichzeitig das Zahnrad 99 fest verkeilt trägt. In dieses Zahnrad 99 greift die Zahnstange 100 ein, die mit einem Ansatz 101 in der Nut 102 des am Lagerbock 8 um eine senkrechte Achse in den jeweiligen Schrägungswinkel ß des zu verzahnenden Werkstückes 1 einstellbar angeordneten Leitlineals 98 geführt ist. Zu beachten ist, daß hierbei auch das Meisterzahnrad 2 und die Zahnstange 38 mit dem entsprechenden Schrägungswinkel ß ausgebildet sein müssen.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die bei bekannten Zahnradbearbeitungsmaschinen erforderliche Vielzahl von hin- und hergehenden Massenbewegungen zur Durchführung der Arbeits- und Leerlaufphasen des Meisterzahnrades und des zu verzahnenden Werkstückes zur Erzeugung von evolventenförmigen Zahnflanken am Werkstück durch einfache rotierende Umläufe des Meisterzahnrades und des zu verzahnenden Werkstückes auf einer Kreisringbahn unter Anwendung einfacher Planwerkzeuge mit Linienberührung am Werkstück und einer einfachen Zahnstange mit parallelen Zahnflanken mit Eingriffswinkel Null ersetzt wird. Durch die besondere Ausbildung der Lagerung und des Antriebes des Meisterzahnrades und des zu verzahnenden Werkstückes ist es möglich, Werkstücke jeden Durchmessers, jeder Stärke und jeder Zähnezahl als Geradstirnzahnrad oder Schrägstirnzahnrad herzustellen, wobei der Umwälzvorgang des Werkstückes außerhalb des Eingriffes in den Planwerkzeugen wesentlich schneller vor sich geht als während des Eingriffes.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Herstellen und Feinstbearbeiten von Geradzahn- oder Schrägzahnstirnrädern mit evolventenförmigen Zahnflanken durch Abwälzfräsen oder Abwälzschleifen mittels zweier, je eine verschieden gerichtete Zahnflanke bearbeitender, vorzugsweise rotierender Werkzeuge mit in einer Ebene liegenden und in dieser bewegbaren Schneidkanten, wobei ein Meisterzahnrad und das zu verzahnende Werkstück auf einer gemeinsamen, rotierend auf einer geschlossenen Bahn gegenüber dem Maschinengestell geführten Welle angeordnet sind und das Meisterzahnrad beim Durchgang des Werkstückes durch die Werkzeuge in einer Zahnstange abwälzt, d a -durch gekennzeichnet, daß in jeweils für sich bekannter Weise die Werkzeuge (25, 26) mit im Abstand parallel zueinander liegenden, einander zugekehrten Schneidflächen (50, 52) auf einer gemeinsamen Welle (27) angeordnet sind und die geschlossene Bahn, auf welcher die das Meisterzahnrad (2) und das zu verzahnende Werkstück (1) tragende Welle (3) geführt ist, eine Kreisbahn (15) ist und daß, neuartig, die entgegengesetzt gerichteten Zahnflanken (39, 40) der Zahnstange (38), auf denen sich das Meisterzahnrad (2) beim Durchgang des Werkstückes (1) durch die Planwerkzeuge (25, 26) abwälzt, parallel zueinander verlaufen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Meisterzahnrad (2) und das zu verzahnende Werkstück (1) tragende Welle (3) in einer exzentrischen Axialbohrung (6) einer drehbar angetriebenen Hohlspindel (4) drehbar gelagert ist und die erste Gegenverzahnung zum Meisterzahnrad (2) aus einem zentrisch zur Hohlspindel (4) liegenden, an einer Stelle unterbrochenen Innenzahnkranz (22) und die zweite Gegenverzahnung durch eine die Unterbrechung des Innenzahnkranzes überbrückende Zahnstange (38) gebildet sind.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (38) zwei in Längsrichtung nebeneinanderliegende, mit einander zugekehrten parallelen Zahnflanken (39, 40) versehene Zahngruppen aufweist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (38) aus zwei je eine der Zahngruppen tragenden Zahnstangenhälften (41, 42) besteht, die zum Meisterzahnrad (2) tangential einstellbar sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abwälzantrieb des Meisterzahnrades (2) durch ein im Antriebsgetriebe (11) der Hohlspindel (4) angeordnetes Planetengetriebe (64) mit zwei koaxialen Sonnenrädern (79, 80) unterschiedlicher Größe und zwei mit diesen Sonnenrädern kämmenden, koaxial auf einem Planetenradträger (75) angeordneten und drehfest miteinander verbundenen Planetenrädern (77, 78) erfolgt, wobei der Planetenradträger (75) durch einen Kurbeltrieb (71, 72) um die Sonnenräder (79, 80) hin- und herschwingend bewegt wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Kreisbewegung der das Werkstück und das Meisterzahnrad tragenden Welle ein Planetengetriebe (82) mit einer die Planetenräder (85, 86) elastisch verbindenden Kupplung (94) angeordnet ist (F i g. 12).
  7. 7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisbahn (15) der das Meisterzahnrad (2) und das zu verzahnende Werkstück (1) tragenden Welle (3) sowie gegebenenfalls einer Gegenhalterspindel (16) durch Lagerung der Welle (3) und Gegenhalterspindel (16) in einer aus inneren und einer äußeren Hohlspindeln (5,18 bzw. 4,17) bestehenden Doppelhohlspindel verstellbar ist, wobei die inneren, die Welle (3) bzw. Gegenhalterspindel (16) in einer exzentrischen Axialbohrüng (7) aufnehmenden Hohlspindeln (5 bzw. 1.
  8. 8) drehbar und feststellbar in einer exzentrischen Axialbohrung (6) der äußeren Hohlspindeln (4 bzw. 17) gelagert sind. B. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die das Meisterzahnrad (2) und das zu verzahnende Werkstück (1) tragende Welle (3) als Gelenkwelle ausgebildet ist und der das Meisterzahnrad (2) tragende Wellenabschnitt (3') in der Hohlspindel (4) in einer exzentrischen Axialbohrung mit festem Exzenterradius der Kreisringbahn (15, Fig. 2) und der das Werkstück (1) tragende Wellenendabschnitt (3") in der Hohlspindel (4) in einer exzentrischen Axialbohrung mit verstellbarem Exzenterradius der Kreisringbahn (15), F i g. 3) drehbar gelagert sind (F i g. 12).
  9. 9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Werkzeuge (25, 26) auf ihrer Antriebswelle (27) in Achsrichtung zueinander verstellbar gelagert sind.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Werkzeuge (25, 26) auf ineinander axial verschiebbaren Hülsen (58, 59) befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1516 524, 1588 063, 1588 076, 1598 173, 1622 693, 1662 408, 1984 194, 2 356 869.
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